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Kommentare: 10 | Lesungen: 3599 | Bewertung: 8.51 | Kategorie: Spanner | veröffentlicht: 11.09.2015

Dress Order - Das Strandkleid

von

Der Sommer hatte den Südwesten Deutschlands fest im Griff. Im Raum Karlsruhe hatte es seit 2 Wochen keinen Tag unter 30 Grad mehr gegeben. Der für diesen Teil von Baden typische, schwül warme Sommer, verschwand nicht mal mehr Nachts. An geruhsamen Schlaf war wieder einmal nicht zu denken gewesen. Sonja stand nackt vor dem Kleiderschrank. Markus beobachtete sie vom Bett aus. Auf dem Rücken liegend, zwischen zerwühlten Laken und Kissen, die wie stumme Zeugen einer unruhigen Nacht, um ihn herum verteilt waren. Es war kurz vor 7 Uhr an einem Montagmorgen, die Sonne schien schon wieder stechend unter den nur halb geschlossenen Rollläden hindurch. Die Fenster waren von der Nacht noch geöffnet, die sich kaum bewegende Luft hatte, genau wie in den anderen Räumen, nicht für Abkühlung sorgen können.

Markus und Sonja hatten beide den Tag frei, aber Sonja wollte schon früh, vor der großen Hitze in die Stadt. Zumal für Mittags heftige Gewitter vorausgesagt waren. Sie war zum Shoppen mit ihrer Freundin Anke verabredet. Markus hatte andere Pläne für den Tag.

Während sie ein ärmelloses Jeanskleid zurecht legte, stützte sich Markus auf die Ellbogen.

„Wann triffst du dich mit Skinny?“, fragte er. Skinny war Markus‘ Spitzname für Anke, weil sie bei 1.70m Körpergröße nur knapp über 50kg wog.


„Um 8 Uhr im Cappu“, antwortete Sonja. Das Cappu war ein In-Café in der Innenstadt. Von dort aus wollten sie ins Einkaufszentrum um die Ecke.


Eine halbe Stunde würde sie bis zum Café brauchen, also hatte sie noch eine halbe Stunde Zeit.


Die gemeinsame Dusche musste daher ausfallen, wie Markus mit einem schnellen Blick auf die Uhr feststellen musste.

Er schaute ihr nach, wie sie träge, mit verschwitzt glänzendem Rücken ins Bad tapste. Kurze Zeit später hörte er das Wasser rauschen. Markus griff zu seinem Handy. Die SMS die er tippte war nur kurz. Die Antwort kam noch während er das Handy in der Hand hielt. Der Text war nicht viel länger als sein eigener:


-- Guten Morgen Perversling. Alles bereit. Bin startklar. Anke :-) --


Markus musste grinsen. Es hatte ihn einiges an Überzeugungsarbeit gekostet, Anke für sein heutiges Vorhaben zu gewinnen. Aber er war sich sicher, dass sie den Reiz dessen, was vor ihr lag erkannt hatte, und sich ebenfalls ihren Spaß daraus machen würde. Auch wenn sie es wahrscheinlich niemals zugeben würde.

Markus schlüpfte hinter Sonja in die Dusche, überholte sie während dem Zähne putzen und saß mit einer halb ausgetrunkenen Tasse Kaffee und einem leeren Teller, auf dem nur noch die Krumen eines Marmeladebrotes lagen, am Küchentisch.


Sonja kam in ihrem Jeanskleid in die Küche. Er hatte sie schon gehört, bevor sie durch die Tür gekommen war. Die typischen Geräusche von über Haut reibendem Jeansstoff hatten sie angekündigt. Eine Duftwolke aus Parfüm, Duschgel und Shampoo wehte mit ihr durch die Küche.

Markus verschluckte sich beinahe an seinem Kaffee bei ihrem Anblick. Das Kleid hatte vorne eine durchgehende Knopfleiste, die von den Knien bis hinauf zu dem kleinen Stehkragen geschlossen werden konnte. Sonja hatte weit mehr als die Hälfte der Druckknöpfe ignoriert, wodurch sich das Kleid knapp über ihrem Bauchnabel zu öffnen begann. Das daraus resultierende, sichtbare V an dunkler, gebräunter Haut, begann unterhalb der Rippen und endete auf den Schultern, auf denen sie die breiten Träger des Kleides so weit nach außen geschoben hatte, dass sie noch gerade so Halt fanden.


Ihre prallen Brüste zeichneten sich als zwei Halbkugeln unter dem Stoff ab. Die Träger ihres hellblauen BHs waren genauso zu sehen, wie der größte Teil der Körbchen.

Um in dem Kleid laufen zu können, waren von unten her die Knöpfe bis knapp an die Hüfte geöffnet. Markus zählte die Knöpfe ohne darüber nachzudenken. Es waren Zwölf. Davon Neun offen. Trotz der vielen ungenutzten Knöpfe, schmiegte sich das Kleid eng um ihren Oberkörper, während es von der Hüfte abwärts, in luftigen Falten bis etwa zur Mitte ihrer nackten Schienbeine wallte.


Wie Markus beim Kauf des Kleids lernen durfte, war es keine Fehlkonstruktion, dass sich unter den sehr weit ausgeschnittenen, ärmellosen Trägern der BH zeigte. Auch dass das farblich passende Accessoire in Reichweite des Kleids zu kaufen war, konnte kein Zufall gewesen sein. Allerdings war in dem Sortiment keiner gewesen, mit dem sie ihre Doppel-D‘s bändigen konnte, was ihm eine weitere halbe Stunde in einem anderen Kaufhaus eingebracht hatte. Sehr zu seiner schier überschwänglichen Freude.

Sonja stibitzte ihm den Rest seines Kaffees, verzog das Gesicht, weil er nur noch lauwarm war und hauchte ihm einen Kuss auf die Wange.


„Bis später!“


„Viel Spaß“, wünschte Markus. „Und denke an die Unwetter, die angekündigt sind.“


„Wird schon nicht so schlimm werden“, wiegelte sie mit einer Handbewegung ab. In ihren schwarzen Ballerinas huschte sie aus der Küche, wie die fleischgewordene Jeans Fee.

Markus sah auf die Uhr. 7:34 Uhr. Noch genügend Zeit. 30 Minuten später verließ er ebenfalls das Haus.

Knapp 90 weitere Minuten später, um 9:25 Uhr betraten seine Frau Sonja und ihre Freundin Anke, den H&M Laden in einem Karlsruher Shopping Center. Markus sah sie schon von weitem. Er saß dem Laden gegenüber in einer Espresso Bar und hatte freien Blick nach draußen. Das Shopping Center war ein riesiges Gebäude mit einer breiten Galerie in der Mitte, die sich über alle Stockwerke zog. Die Läden waren großzügig um einen zentralen Innenhof und die Galerie angeordnet. Zu dieser Tageszeit war es sogar noch erträglich warm im Innern.

Sein Herzklopfen kam nicht von den beiden Espressos, mit deren Hilfe er sich die Wartezeit verkürzt hatte. Gerade hatte ihm die Kellnerin einen Milchkaffee gebracht, denn der Platz am Fenster war so perfekt, dass er sich noch etwas länger in der Kaffee Bar aufhalten wollte. Anke und Sonja schlenderten durch den Laden gegenüber. Sonja hatte das Jeanskleid doch noch etwas weiter zugeknöpft. Markus schätzte, dass sich die geschlossenen Knöpfe von drei auf fünf erhöht hatten und nahm sich vor, das später nachzuzählen. Anke trug einen schwarzen Minirock, der den Namen Rock kaum verdient hatte. Es hätte auch ein Gürtel sein können. Dazu ein knallrotes Top mit Spaghettiträgern, das sich hauteng an ihren Körper schmiegte und hinten sehr tief geschnitten war. Er musste nicht genauer hinsehen, denn dass sie ohne BH unterwegs war, war nur logisch. Sie besaß überhaupt keinen. Kein Wunder bei ihrer Figur.

Er beobachtete die beiden Frauen beim Stöbern zwischen den Kleiderständern und Regalen. Ihr Plan war eigentlich ein Strandkleid für den anstehenden Sommerurlaub zu kaufen. Ankes Aufgaben waren genau dies in die Wege zu leiten. Und darauf zu achten, dass das Kleid in etwa den Vorstellungen entsprach, die Markus ihr geschildert hatte. Und primär natürlich nicht irgendeinen Laden im Center auszuwählen, sondern genau diesen. Nicht dass sie sich am Ende noch verpasst hätten. Aber diese Aufgabe hatte sie ja bereits gemeistert.

Es dauerte einige Zeit, bis Markus seine Frau durch die beiden Fenster in etwas weißem vor den Spiegeln posieren sah. Er konnte nur die obere Hälfte erkennen, aber es sah aus der Entfernung schon mal wie ein Kleid aus. In Anbetracht der vielen Haut die sichtbar war, ein sehr interessantes Kleid.

Sein Telefon klingelte. Anke war dran. Er nahm das Gespräch an, sagte aber nichts. Sie auch nicht. Er hörte einfach nur ein unbestimmtes Rauschen und dann das typische Rascheln, als etwas über das Mikrofon strich. Anke hatte die Freisprech-Funktion aktiviert und hielt das Handy an ihrer Hüfte, damit Sonja das aktivierte Display nicht sehen konnte. Die Musik aus der Hintergrundberieselung des H&M Ladens war für einige Sekunden das einzige, das er schwach durch seinen Lautsprecher hören konnte.


Er drückte das Telefon fester an sein Ohr.

Dann hörte er etwas dumpf, von den Hintergrundgeräuschen überlagert, aber gut verständlich seine Frau:


„Was meinst du?“


„Steht dir echt gut“, hörte er Anke, etwas deutlicher als Sonja.


Es entstand eine Pause. Markus verrenkte sich den Hals, sah die beiden Frauen aber nur vor dem Spiegel stehen und seine Frau Pirouetten drehen. Eine vor dem Schaufenster stehen gebliebene Gruppe aus drei Teenagern versperrte ihm zusätzlich die Sicht.


„Ich weiß nicht so recht. Der Ausschnitt ist mir fast zu groß. Vielleicht haben sie noch eines, das ich auch ohne was darunter anziehen kann.“


„Du?“ kam Ankes überraschte Antwort fast automatisch. Markus fluchte im Stillen. Hältst du mal die Klappe, wenn sie sowas vorschlägt? dachte er.


„Eher nicht, oder?“ Der Tonlage von Sonjas Stimme nach, lächelte sie dabei.


„Der blaue BH passt sowieso nicht dazu“, sagte Anke. „Zieh den mal aus.“

„Schon viel besser, Mädchen“, murmelte Markus sorgsam darauf bedacht, dass ihn weder die anderen Gäste in seiner Umgebung, noch die Freisprecheinrichtung an Ankes Handy verriet. Die Teenager vor dem Schaufenster waren endlich weiter gezogen.

„Hier? Ich glaube eher nicht“, entgegnete Sonja skeptisch. Ihre Stimme war ganz leise geworden, als ob sie sich dabei im Laden umgeschaut hatte. Anke stöhnte.


Markus hörte Sonja verlegen kichern. Sie schien sich trotzdem den BH unter dem Kleid hervor gefummelt zu haben, denn kurze Zeit später vernahm er erneut Ankes Stimme:


„Siehst du, geht doch!“ Durch den Lautsprecher ertönte ein gedämpftes Klatschen, gefolgt von einem gequälten Laut von Anke und: „Autsch, das tut doch weh, blöde Kuh.“ Beide Frauen glucksten wie zwei Teenager. Markus rollte mit den Augen.

„Kannst du mal das Handy aus der Hand legen?“


„Und wo soll ich es bitte hinstecken?“, erwiderte Anke. Wieder ein Kichern. Markus rutschte ungeduldig auf seinem Stuhl herum und wünschte sich sehnlichst, Anke würde das Ganze zu dem Punkt vorwärts treiben, den er sich vorgestellt hatte. Im Moment aber musste er sich mit zwei, wie Schulmädchen kichernden Frauen beim Einkaufen begnügen.


„So sieht das schon viel besser aus“, hörte er Anke sagen. „Da ziehst du deinen knalligen Bikini darunter und dann geht das Kleid am Strand genauso wie Abends im Hotel oder an der Promenade.“


„Ihr geht in ein All Inclusive auf Lanzarote, nicht ins Ritz Carlton“, fügte sie hinzu.


„Ist das nicht zu nuttig?“, fragte Sonja skeptisch.


„So auf jeden Fall!“ Wieder das Kichern. „Deine Möpse hängen praktisch raus und das, obwohl du dich noch nicht mal bewegst“, setzte Anke eins drauf.


Verdammt, dachte Markus. Halt die Schnauze!


„Glaubst du Markus gefällt es? Also mit Bikini meine ich.“


„Machst du Witze?“, fragte Anke überrascht. „Wenn du damit ankommst, läuft er den ganzen Abend mit einem Dauerständer herum. Selbst wenn du einen Bikini darunter anhast.“ Sie lachte laut auf.


„Was du ohne Bikini in ihm auslöst, möchte ich mir gar nicht vorstellen.“


Markus zuckte zusammen. Fast hätte er seinen Milchkaffee umgeworfen. Er verrenkte sich erneut den Hals, um zu sehen, wie Sonjas Kleid aussah, aber die beiden wurden schon wieder von anderen Kundinnen verdeckt. Er musste sich wiederholt mit dem begnügen, was ihm Ankes Handy übermittelte.


„Vermutlich kauft er sich eine Kamera und filmt eines seiner Spanner Videos“, setzte sie noch einen oben drauf.


Markus hätte ihr am liebsten den Hals umgedreht.

Es entstand eine Pause. Markus lauschte angespannt. Nach einigen Sekunden Stille kontrollierte er das Display seines Handys, aber Ankes Name und Bild war noch sichtbar. Die Verbindung stand noch.

„Was starrst du mich denn jetzt so an?“, fragte Anke plötzlich kleinlaut. „Habe ich was falsches gesagt?


War doch nur ein Scherz. Du hast mir von dem Video erzählt, schon vergessen? Das war nicht meine Idee.“


„Doch“, hörte Markus Sonja nun auch wieder.


„Was?“ Anke klang ratlos.


„Es war deine Idee.“ Markus hörte an Sonjas Stimme, dass sie grinste. „Wir machen ihm ein Video!“, ereiferte sie sich.

Markus‘ Schwanz wurde in Sekundenschnelle steinhart. Sein Puls beschleunigte sich. Er spürte seine Handflächen schwitzen und musste das Handy fester umklammern. Ihr Vorschlag wäre noch viel besser als das, was er selbst geplant hatte. Er dachte an die vorbereitete SMS. Die er in den nächsten Minuten abgeschickt hätte. Und die damit vielleicht hinfällig wurde. Sonjas Idee hatte noch viel mehr Potential. Markus‘ Gedanken rasten. Er schwitzte. Seine Hände zitterten. Er hoffte inständig, Anke würde jetzt das richtige tun. Oder am besten Garnichts, denn Sonja meinte gerade:


„Ich kaufe das Kleid.“ Es entstand wieder eine kleine Pause in der Sonja zu überlegen schien. „Wir gehen hoch in den Sportladen und schauen, ob der Bikinis hat und sehen uns an, wie es aussieht mit Bikini darunter.“ Wieder eine Pause und dann:


„Ich muss ja keinen kaufen, aber du filmst mich unauffällig beim Anprobieren. Ich kann das Kleid ja schnell in einer Umkleide über den Bikini ziehen.“

Markus hörte seinen Herzschlag pochen, während er in die entstandene Stille lauschte, die nur von ein paar Knacksern aus dem Lautsprecher und der leisen Hintergrundmusik unterbrochen wurde.


Dann sagte Anke: „Also dann kannst du es auch gleich richtig machen, es anbehalten und direkt so hoch gehen.“


Markus hätte sie jetzt am liebsten wieder dafür geküsst. Er stellte sich vor, wie Anke auf Sonja zeigte. Erneut entstand eine längere Pause. Finde es heraus, dachte Markus. Komm schon. Er versuchte seine Frau durch das Telefon zu beschwören. Und hatte Erfolg.

„Ok“, rief Sonja. „Du filmst mich von hier und ich gehe so hoch. Ohne was drunter. Ich hole meine Sachen aus der Kabine. Leg los sobald ich raus komme. Aber mach es unauffällig. Und wir beeilen uns.“ Sonja feuerte die Sätze nacheinander ab wie eine Gewehrsalve. Sie war so voller Euphorie, dass sie beinahe zu Atmen vergaß. „Das wird genial. Das wird ihn umhauen.“ Sonja schien Luft zu holen. Etwas kleinlauter fügte sie hinzu: „Hoffentlich erkennt mich keiner.“ Eine weitere Pause, dann: „Meinst du die schmeißen mich raus, wenn ich so aus dem Laden gehe?“


Probiere es aus, dachte Markus. Probiere es aus!


„Egal“, beendete Sonja ihren stakkato artigen Monolog. „Ich mach das jetzt einfach! Das wird geil.“

Die entstandene Stille dehnte sich. Selbst die Hintergrundmusik war verstummt. Sekunden später sprach Anke mit ihm: „Bist du noch dran?“


„Ja“, antwortete er sofort. Seine Stimme war nur ein krächzen. Beinahe hätte er sich an seinem eigenen Speichel verschluckt. Erst jetzt merkte er, dass er selbst Atmen und Schlucken vor langer Zeit eingestellt hatte.


„Das Kleid ist der Hammer. Sie wollte eigentlich was viel dezenteres. Das ist völlig verrückt, damit ohne Unterwäsche nach draußen zu gehen. Selbst bis hoch in den Sportladen.“ Anke redete schnell, da Sonja jeden Moment aus ihrer Umkleide kommen konnte. Ihr Jeanskleid und ihre Handtasche zu holen, würde nicht ewig dauern. „Viel zu heftig für das, was du unten vor hattest. Lass sie auf jeden Fall erst oben einen Bikini für darunter kaufen“, zischte sie eindringlich. „Hast du gehört?“


Anke war eingeweiht in seine Pläne im Erdgeschoß. Ihre Bedenken erregten ihn zusätzlich.


Er zögerte nur kurz. „Mal sehen“, sagte er schließlich und musste lachen.


„Dafür wird sie Dir die Eier abschneiden!“, erwiderte Anke und legte auf. Ihre Stimme klang todernst.

Markus winkte eilig die Bedienung herbei, und hätte ihr am liebsten Feuer unter ihrem lahmen Hintern gemacht. Trotzdem gab er ein äußerst großzügiges Trinkgeld, weil er keine Zeit für das Wechselgeld hatte. Er stürmte aus der Espresso Bar in einen Zeitschriftenladen direkt nebenan. Dort postierte er sich am Fenster, gab vor die Zeitschriften zu durchforsten, hielt seinen Blick aber geradezu hypnotisch auf den Ausgang des H&M gerichtet. Von hier konnte er Sonja schneller folgen als aus dem Café.

Als Anke in die Galerie trat, das Handy in der Hand hielt als würde sie telefonieren, in Wirklichkeit aber seine Frau filmte, hätte er beinahe laut gelacht. Wer nicht wusste, was sie da tat, konnte es vielleicht noch entfernt als telefonieren ansehen. Für seine Augen wirkte es einfach urkomisch. Sonja erschien unmittelbar hinter ihr, ignorierte Ankes hochgehaltenes Smartphone unabsichtlich komisch, und trat ebenfalls in die Galerie. Dort blieb sie stehen, um sich nach allen Seiten umzuschauen, als müsse sie erst überlegen wohin sie gehen wollte.

Zuerst war Markus enttäuscht. Seine Fantasie und Ankes Bedenken gegenüber dem Kleid, hatten ihm seine Frau beinahe nackt vorgegaukelt. Die Realität war anders. Natürlich trat seine Frau mehr oder weniger vollständig bekleidet aus dem H&M. Alles andere wäre ja auch Irrsinn gewesen. Das besondere war erst auf den zweiten Blick zu erkennen. Das Kleid war praktisch durchsichtig, als das Sonnenlicht aus den Oberlichtern auf sie herab strahlte. Der weiße Stoff des Sommerkleides wirkte so transparent, als wäre sie in Gaze eingehüllt. Die Silhouette ihres Körpers war deutlich darunter zu erkennen. Ihre kleinen Warzenhöfe schimmerten selbst auf die Entfernung als dunkle Flecken unter dem strahlenden Weiß.


Die schwarzen Locken fielen ihr auf die nackten Schultern. Die beiden dünnen Spaghettiträger, die das Kleid hielten, waren selbst aus der kurzen Distanz fast nicht zu erkennen. Der Ausschnitt vorne saß tief. Der Ansatz ihrer großen Brüste war zu sehen. Das Kleid schmiegte sich an ihren Oberkörper, ohne wirklich eng anzuliegen. Es folgte einfach seiner Form und passte perfekt. Unterhalb der Hüfte flatterte es locker um ihre Schenkel. Es wirkte so luftig, Markus war sich sicher - ein kleiner Luftstoß von unten, und das Kleid würde ihr glatt über den Kopf fliegen und davonsegeln.


Sie hielt eine weiße Plastiktüte mit rotem Marken Logo, die ihr gegen den Schenkel baumelte.

Die sonnengebräunte Haut an Armen und Beinen standen im Kontrast zum strahlenden Weiß. Ihre Haut wirkte dadurch noch dunkler. Das Kleid war kurz, bedeckte ihren Hintern aber ausreichend. Hätte Markus einen Wunsch frei gehabt, er hätte die flachen Ballerinas gegen ein Paar ihrer Designer High-Heels eingetauscht. Ansonsten war es nahezu perfekt.

Der Anblick erregte ihn so, dass er unbewusst an seinen Schwanz griff. Es dauerte einige Sekunden, bis es ihm überhaupt bewusst wurde. Schnell steckte er seine Hände in die Hosentaschen. Die Nerds die neben ihm die Computerzeitschriften studierten, hatten jedenfalls nichts bemerkt. Er hoffte sie würden nicht nach oben schauen. Genauso wie er jeden anderen Passanten in der Galerie beschwor, nicht auf seine Frau zu starren. Sehr viele taten ihm den Gefallen. Einige nicht. Er wunderte sich über diesen Gedanken. War es nicht genau das Gegenteil, das ihn an dieser neuen Erfahrung so anmachte? War es nicht vor zwei Wochen im REWE, als er Sonja zum ersten Mal, nach dem gemeinsamen Betrachten der Dress Order Videos, in einem viel zu knappen Top in den Discounter geschickt hatte, genau das, was ihn so antörnte? Natürlich war es das. Es war das Wissen, das sich dort SEINE Frau der Öffentlichkeit präsentierte. Das Wissen, dass dort wildfremde Menschen SEINE Frau anstarrten. In einem Outfit in dem sich nur SEINE Frau überhaupt auf die Straße traute. Und als Krönung weil ER es so wollte.


Sonja hatte offenbar gleichzeitig eine leicht devote, exhibitionistische Ader entdeckt, wie sie ihm nach dem schnellen Fingern und Fummeln, vor den Pfandflaschen Automaten im REWE berichtet hatte. Sie war der Aufforderung zu seiner völligen Überraschung leichtfertig, und mit geradezu spektakulärem Ergebnis gefolgt. Für sie und für ihn.

Und deshalb griff er wieder zum Smartphone. Ignorierte Ankes Warnung, tippte eine SMS und drückte auf Senden. Sonja stand noch am Geländer. Posierte unauffällig für Ankes Video und war gerade dabei, sich in Bewegung zu setzen, als ihr Handy piepte. Markus hatte schon Angst gehabt, sie würde es nicht hören, denn er konnte das Handy nirgends sehen. An ihrem durchsichtigen Kleid waren keine Taschen und sie hatte es auch nicht in der Hand.

Die Tüte plumpste neben ihren schwarzen Ballerinas auf den Boden. Wie übergroße Regenwürmer schlängelten sich die roten Tragegriffe über ihre Füße. Als sie sich bückte, fielen ihre Möpse beinahe aus dem Kleid. Markus schluckte bei dem Anblick. Selbst auf die Entfernung konnte er zwischen ihren Brüsten tief in den Ausschnitt blicken. Die dünnen Träger gaben ihrem Busen keinerlei Halt. Sie schwangen wild hin und her, während sie in der Tüte kramte.


Der halbmondförmige Ausschnitt hing so weit durch, dass Markus ihre Brustwarzen sehen konnte.


Sonja hatte das Handy zusammen mit ihrer kleinen Handtasche und dem Jeanskleid in der H&M Tüte verstaut. Auch der überflüssige blaue BH musste noch in der Tüte sein, wie Markus beim Zuschauen bemerkte.

-- 1 Neue Nachricht --


- Von: Markus


- Empfangen: Heute, 10:13 Uhr


Bikini gestrichen :-) Geh ins Erdgeschoß. Nimm die Galerie. Lass dir Zeit. Kuss. :-)


-- Ende der Nachricht --

Sonja blickte vom Display hoch. Ihr Kopf flog von links nach rechts. Beinahe wäre ihr die in die Haare gesteckte Sonnenbrille vom Kopf gerutscht. Selbst hinter der Scheibe des Zeitschriftenladens konnte Markus sehen, wie ihre Augen hektisch die Umgebung absuchten. Ihn suchten. Und nicht fanden. Denn hinter der leicht spiegelnden Scheibe des Zeitschriftenladens, neben den beiden Teenies, die die Computerhefte studierten, stand nur ein Mann mit gesenktem Kopf, in einer grüngelben Basecap mit dem Logo der Green Bay Packers, die tief in die Stirn gezogen war. Die Mütze assoziierte sie bei ihrem schnellen Blick, bei dem sie mindestens 30 Männer in weniger als drei Wimpernschlägen scannte, nicht mit Markus. Ihre Augen blieben bei Anke hängen. Die das Grinsen jetzt nicht mehr verbergen konnte, aber weiter das Smartphone vor Sonjas Nase hielt. Die nächsten Sekunden würden die Entscheidung bringen.

Sonja trat auf Anke zu. Gab ihr einen heftigen Klaps gegen den Oberarm um ihr zu zeigen, dass ihre Mittäterschaft aufgeflogen war. Wenn Sonja auch noch nicht den ganzen Zusammenhang herstellen konnte. Die Situation hatte sich schlagartig geändert. Markus erkannte es an ihrer Haltung, an ihrer Miene, an ihren Augen. Sie bückte sich, hielt den Arm länger in die Tüte als notwendig. Das Handy glitt provozierend langsam aus ihrer Hand. Sie richtete sich auf, als hätte sie Rückenschmerzen. Langsam. So als würde sie jede Bewegung einzeln und mit größter Vorsicht ausführen. Geradezu herausfordernd aufreizend. Sie streckte den Rücken durch, schob die Schultern nach hinten. Obwohl sie den Kopf ruhig hielt, erkannte Markus, dass ihre Augen pausenlos hin und her flatterten. Sie suchten ihn. Unwillkürlich zog er sich einen Schritt tiefer hinter die Zeitschriften zurück, senkte den Kopf ein wenig mehr. Da. Ihre Augen fixierten ihn. Suchten weiter. Fixierten ihn erneut. Hatte sie ihn erkannt? Oder blickte sie alle anderen auch mehrfach an? Da. Erneut ruhten ihre Augen eine Sekunde länger auf ihm. Er bildete es sich jedenfalls ein.


Es kostete ihn eine Menge Willenskraft, nicht den Mund zu einem Grinsen zu verziehen. Seine Mundwinkel flatterten. Er biss sich auf die Innenseiten seiner Wangen. Sein Herz raste.

Mit beiden Händen griff sie nach oben an die dünnen Träger des Kleides, zogen sie zuerst nach vorne und dann nach oben, als würde sie sich einen nassen Badeanzug, der an ihr klebte, nach oben ziehen wollen. Sie zog zu weit nach vorne. Viel zu weit. Markus sah ihre Nippel. Sie waren so steif, dass der Saum des Ausschnitts kurz daran hängen blieb, während sie das Kleid nach oben zog. Der Ausschnitt verformte sich dort, wo die Nippel den Stoff aufhielten. Sie zog einfach, bis der Widerstand ihrer Brüste stärker war, die Nippel aufrechter standen und der Stoff darüber rutschen konnte. Der Ausschnitt hing wieder auf normaler Höhe. Ihre Hände wanderten von den Trägern an die Seite, auf Höhe des Busens. Dort zog sie erneut an dem Kleid. Diesmal zu sich hin, bis sich das Oberteil um ihre Brüste spannte und die Nippel den dünnen Stoff zu durchbohren drohten.

Nachdem alles zu ihrer Zufriedenheit verpackt war, ging sie in die Knie, um die Tasche aufzuheben, anstatt sich erneut zu bücken.

Erst jetzt schlenderte sie gemächlich los. In Richtung der Treppen. Markus schielte über die Zeitschriften in der Auslage und jubelte innerlich. Was für ein Schauspiel.

Er zog die grüne Basecap, die er sich von seinem jüngeren Bruder geborgt hatte, noch tiefer in die Stirn, schob seine uralte Ray Ban Sonnenbrille auf die Nase und verließ den Laden. Sorgsam achtete er darauf keine ruckartigen Bewegungen mehr zu machen. Auch der Rucksack über seinen Schultern, war von seinem kleinen Bruder. Samt der an einem der beiden Schultergurte befestigten GoPro Hero HD Kamera. Sonst für waghalsige Downhill Abfahrten mit dem Mountainbike dort angebracht. Heute um leicht bekleidete Ehefrauen auf ihrem Weg durch das Einkaufszentrum zu filmen.

Seine Hauptdarstellerin hatte kaum 20 Meter Vorsprung. Sie steuerte den Treppenabgang an, der sich zentral, in der Mitte des Shopping Centers durch alle drei Etagen schlängelte. Um dorthin zu gelangen musste sie die Galerie beinahe komplett umrunden. Markus blieb gegenüber am Geländer stehen, studierte den Speiseplan eines Bistros, den er sich gerade aus dessen Auslage geschnappt hatte und wartete. Von seiner Position aus konnte er die gesamte Treppe nach unten, in den ersten Stock überblicken. Über den Rand der Sonnenbrille schielend, knapp unter dem Schild der Kappe hindurch, folgte er Sonjas Weg.

Die umrundete gerade eine Gruppe Jugendlicher, die sich allesamt nach ihr umdrehten und sie anstarrten. Einer zückte sogar sein Handy, um in Windeseile ein Foto von ihrer Rückansicht zu ergattern. Und weil er es gerade in die Richtung hielt, auch noch eines von Anke. Sonja drehte sich zu den Jugendlichen hin und Markus dadurch den Rücken zu. Zum wiederholen Male stockte Markus der Atem. Das Kleid hatte einen so tiefen Rückenausschnitt, dass das spitze Ende des V, das auf ihren Schultern begann, erst am Po Ansatz zum Ende kam. Auf ihrem tiefbraunen Rücken erkannte Markus einen Hauch heller Haut, den die Schnur ihres geradezu aberwitzig kleinen Bikinioberteils bedeckt hatte. Vor einigen Tagen im Rheinstrandbad hatte sie das Teil zum ersten Mal getragen. Beim bloßen Gedanken daran, spürte Markus seine Erektion wachsen.


„Lass uns ins Strandbad fahren, mein Bikini ist zu klein fürs Freibad“, hatte sie gesagt und ihn angezwinkert. Da hatte er sie noch ausgelacht und sich mürrisch gegen die 20 Minuten Extra Fahrt durch die Gluthitze gesträubt.


Aber das war bevor sie am Rhein das blickdichte blaue Shirt über den Kopf gestreift hatte, und bevor er das winzige, leuchtend rote Etwas gesehen hatte, das aus zwei Stück Stoff bestand, die nebeneinander ausgebreitet auf eine Postkarte gepasst hätten. Ohne Briefmarke und Empfänger zu verdecken. Die dünnen Fäden die alles zusammen hielten mit eingerechnet. Das Höschen oben drauf liegend.

Ihre Brüste schaukelten, als sie sich umdrehte. Gerade rechtzeitig, um nicht in eine Frau zu laufen, die ihren Weg kreuzte. Sonja stoppte abrupt, lehnte den Oberkörper nach hinten und ließ die Frau nur um Haaresbreit an ihr vorbeiziehen, ohne sie zu berühren. Die Frau ignorierte die Beinahe Kollision als hätte sie nichts bemerkt. Markus hingegen, hatte etwas bemerkt. Dasselbe wie Sonja auch, denn blitzschnell zupfte sie die Träger des Kleides zurecht. Durch die ruckartige Bewegung, mit der sie den Oberkörper durchgestreckt und von der kreuzenden Frau abgewendet hatte, war ihr eine Brust aus dem Ausschnitt gerutscht. Kein Drehbuch der Welt hätte diese Szene besser schreiben können und Markus wünschte sich inständig, Richtung und Winkel seiner Kamera am Schultergurt hatten gestimmt, um diesen Sekundenbruchteil festzuhalten.


Auch Anke hatte es bemerkt, denn sie schüttelte den Kopf als Sonja ihren Blick suchte, woraufhin beide grinsen mussten. Und da war noch der Mann, der mit dem Rücken zu Markus am Geländer lehnte, und während ihres Ausweichmanövers in Sonjas Richtung geblickt hatte. Er nickte Sonja kaum merklich zu, die nur wenige Schritte später an ihm vorbei lief. Sie fing seinen Blick auf, denn Markus sah, wie sich ihre gerade wieder entspannte Miene erneut zu einem Grinsen verzog. Hatte der Mann ihr zugezwinkert, um ihr zu verstehen zu geben, dass er es gesehen hatte?

Sonja hatte dem Mann nur einen Wimpernschlag lang Beachtung geschenkt. Sie war bereits auf halbem Weg zum Treppenabgang, als der Mann sich in Bewegung setzte. Hinter Sonja her. Den Blick auf ihren Rücken gerichtet. Er blieb stehen, als Anke und Sonja der Biegung des Geländers folgten und die Treppe erreichten. Die beiden Männer standen sich schräg gegenüber auf der jeweiligen Seite der Galerie. Zwischen ihnen nur Luft und die Treppe die nach unten führte.


Markus konnte dem Mann, der seine Frau beobachtete, direkt ins Gesicht sehen. Seine Augen waren auf Sonja fixiert. Markus bemerkte, wie auch seine Frau kurz zur Seite blickte, und den Mann der sie beobachtete gesehen haben musste. Ein Lächeln umspielte ihre Mundwinkel. Ein Lächeln, das ausdrückte - Ich weiß genau, dass du mich beobachtest, aber ich tue so, als würde ich es nicht bemerken. Es versetzte Markus einen Stich. Etwas wie Eifersucht machte sich in ihm breit. Seine Frau wusste, dass er hier war und sie beobachtete, und trotzdem spielte sie gerade nicht für ihn, sondern für den fremden Mann. Er wünschte sich, sie würde den Kopf nach rechts oben drehen und ihn anlächeln, anstatt nach links oben zu schielen und mit dem Fremden zu kokettieren.

Das Gefühl dauerte nur Sekunden, dann wich es einer stärkeren Erregung als zuvor, denn urplötzlich machte sich in Markus die Erkenntnis breit, die sich vor weniger als zwei Minuten zuvor im Zeitschriftenladen schon angedeutet hatte. Dass sie nämlich nicht alleine waren, in ihrem Spiel, das Sonja und er hier spielten. Schon vor zwei Wochen im REWE, als der Kiwi Mann seine Frau anstarrte, hatte er dieses Gefühl gespürt. Doch erst in diesem Moment hatte es Klick gemacht und Markus wurde sich darüber erst richtig bewusst, dass alles was er sah auch andere sahen. Dass sie nicht im privaten Rahmen, sondern in aller Öffentlichkeit waren. Etwas das völlig trivial war und dass ihm eigentlich absolut klar hätte sein müssen, aber über das er nie wirklich nachgedacht hatte.

Und noch etwas erkannte er in dieser Sekunde in aller Deutlichkeit. Dass Sonja genau darin, den Kick aus diesem neuen Spiel ziehen musste. Es nicht nur zu tun, weil sie wusste, dass er, Markus, sie beobachtete, sondern weil sie wusste, dass auch andere es tun würden. Und dass er, Markus, bemerken würde, dass andere Männer sie beobachteten. Deshalb hatte sie vor zwei Wochen beim Kiwi Mann das kurze Bedürfnis gespürt, ihn an ihre Brüste fassen zu lassen. Nicht weil die Berührung sie erregt hätte - oder nicht nur -, sondern weil das Wissen, das Markus die Berührung beobachten würde, sie erregt hatte. Zum Glück hatte sie es damals noch nicht soweit kommen lassen. Ob er vor zwei Wochen schon dazu bereit gewesen wäre? Darüber hatte er nie nachgedacht. Wie auch, war ihm die Erkenntnis doch gerade eben erst gekommen. Aber sie erregte ihn. Sie erregte ihn sehr. Er wünschte sich plötzlich, Sonja würde stehen bleiben. Vielleicht sogar auf den Mann zugehen. Oder ihn kommen lassen. Er hätte gerne gesehen, wie er reagieren würde. Gesehen wie SIE reagieren würde. Beobachtet wie er sie anfassen würde? Markus bekam plötzlich eine Gänsehaut und erschauerte am ganzen Körper. Er fühlte wie die Haare an seinen Armen sich aufstellten. Von einer Sekunde auf die andere fror er plötzlich. Die Gedanken rasten durch sein Gehirn. Ihn schwindelte leicht, weshalb er den Griff des Geländers umfasste. Aber da war noch mehr gewesen als Gedanken und Erkenntnisse. Da waren Ideen, Fantasien, Wünsche, die wie Blitze vor seinen Augen auftauchten. Mit Bildern in Kleidern, Bikinis, Unterwäsche. Bildern von Sonja in Kleidern, Bikinis, Unterwäsche. Bildern von anderen Personen. Bekannten und Unbekannten. Und Handys. Smartphones. SMS. Mails.

Markus blinzelte. Er erwachte aus seiner Gedankenspirale und seinen Tagträumen mit dem Gefühl, hier seit Stunden zu stehen. Seine Augen hatten den Focus verloren, er blickte einen Augenblick in einen Schleier aus Lichtern und Farben, bis er die Augen wieder scharfgestellt hatte. Es waren nur Sekunden vergangen. Der Mann stand am Geländer, blickte nach unten. Sonja hatte das oberste Podest der Treppe überquert und gerade die erste Stufe erreicht. Anke einen Schritt dahinter. Er konzentrierte sich wieder voll und ganz auf das Geschehen. Konnte sich des Eindrucks nicht verwehren, dass Sonja auf den ersten beiden Stufen die Auswirkungen ihrer Bewegungen auf den Inhalt ihres Kleides getestet hatte, denn während sie die ersten Stufen noch zaghaft hinter sich brachte, nahm sie die nächsten Stufen deutlich forscher in Angriff.

Sehr zur Freude der beiden Männer die sie unabhängig voneinander beobachten. Die letzten beiden Stufen, vor dem ersten Podest, das die Treppe in drei aus jeweils 10 Stufen bestehende Teilstücke unterteilte, hüpfte sie überschwänglich, wie kleine Mädchen Treppen hinabspringen können. Mit demselben Effekt wie vorhin. Ihre Möpse fielen beide aus dem Ausschnitt, die Träger rutschten, weil die nach oben drängenden Brüste sie ihr von den Schultern schoben. Blitzschnell sortierte sie alles wieder.

Markus, der sich nach vorne gebeugt hatte, damit die Linse der Kamera an seinem Schulterriemen leicht nach unten zeigte, hätte vor Überraschung über ihren letzten Hüpfer beinahe laut aufgeschrien. Auch der Mann am Geländer hatte Sonja nicht aus den Augen gelassen. Ein älterer Herr, der das Podest gerade in entgegengesetzter Richtung passierte, blieb stehen. Er hätte ihren Weg auf das zweite Podest ebenfalls gerne verfolgt, wurde allerdings von seiner, ihn zurecht weisenden Frau weiter gezogen. Sehr zu seinem Unmut, denn beim Versuch sich nochmals umzudrehen, wäre er beinahe gestolpert. Nur mit Mühe konnte er einen Sturz verhindern. Trotzdem musste er nach vorne greifen um sich auf einer Stufe abzustützen.

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Kommentare


katrinkatrin
dabei seit: Feb '03
Kommentare: 328
schrieb am 11.09.2015:
»Super!«

Nasenbaer75
dabei seit: Mai '13
Kommentare: 4
schrieb am 12.09.2015:
»Genial! Bitte mehr!«

ws12
dabei seit: Mär '11
Kommentare: 54
schrieb am 14.09.2015:
»Top, Super Storry.«

ug2t
dabei seit: Jan '01
Kommentare: 63
schrieb am 15.09.2015:
»Tolle Geschichte, vor allem kenn ich die Location bestens ;-)«

nylonpassion
dabei seit: Apr '05
Kommentare: 9
schrieb am 15.09.2015:
»Wunderbar prickelnd - ich liebe solche frivolen Bummel!«

krebskrebs
dabei seit: Jul '15
Kommentare: 49
schrieb am 17.09.2015:
»... super, sexy, prickelnd, aufregend und sehr schön.«

jaspis
dabei seit: Dez '00
Kommentare: 2
schrieb am 07.10.2015:
»Geile Geschichte! Ich fand den ersten Teil aber besser, weil es hier manchmal sehr technisch wurde. Welcher Arm durch welchen Träger und was ist jetzt zu sehen...das war im ersten Teil "flüssiger". Aber gerne mehr davon!«

LCasta
dabei seit: Nov '00
Kommentare: 316
schrieb am 31.01.2016:
»Gut erzählt, auch die Bereiche ohne Worte. Respekt. Schön aufregend!«

kerl
dabei seit: Nov '00
Kommentare: 38
schrieb am 18.03.2016:
»Spuer Idee, hat viel Spass gemacht beim Lesen...
will gleich noch Teil 3 verschlingen.«

nuxdi
dabei seit: Jun '01
Kommentare: 32
schrieb am 09.06.2017:
»was für eine Sauerei :))«



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