Das Lesen der folgenden Geschichte ist Jugendlichen unter 18 Jahren untersagt. Bitte sorg dafür, dass sie Jugendlichen nicht zugänglich gemacht wird. Jegliche Weiterverbreitung ist, wenn nicht ausdrücklich anders angegeben, untersagt! -=Umzug mit Ausziehen (3)=- AutorIn: BenjaminBi E-Mailadresse: Der Autor kann nur via Web-Formular auf sevac.com kontaktiert werden! Datum: 1.2008 Quelle: Autor ---------------------------------------------------- - --- - Umzug mit Ausziehen (3) Der eigentliche Umzug war mit Ende jenes Sonntags also vorbei, aber ich denke, die Geschichte wäre nur zur Hälfte erzählt, wenn ich hier aufhören würde. Die weiteren Entwicklungen zumindest der folgenden Woche gehören jedenfalls unbedingt noch dazu! Ich fürchte, dass mein Arbeitgeber an diesem Montag nicht allzu viel von mir hatte. Es begann damit, dass ich zu spät kam – obwohl es in diesem Falle das zweite Mal innerhalb weniger Tage war, gehört dies durchaus nicht zu meinen Gepflogenheiten, aber wer wollte mir verdenken, dass ich nach solch einem Wochenende nicht richtig aus den Federn kam und den Wecker einfach ausstellte? Es ging damit weiter, dass es mir den ganzen Tag über nicht richtig gelang, mich auf meine Aufgaben zu konzentrieren, zu beschäftigt war mein Kopf mit der Nachbereitung der vergangenen Tage und der Planung der unmittelbaren Zukunft. Selig vor mich hingrinsend träumte ich mich in die Stunden hemmungslos genossener Lust zurück, welche ich mit Nuno, Annika und Sandra erlebt hatte, bereitwillig ließ ich mich von diesen Bildern überfluten und drängte die schmerzlichen Gefühle im Zusammenhang mit Guido damit beiseite. Gleichzeitig war ich voller Vorfreude auf das wann auch immer zu erwartende Wiedersehen mit Nuno, aber was Annika betraf, da sah ich schon wieder Komplikationen auf mich zukommen. „Ich muss dich wiedersehen und mit dir ficken“ – das war doch wenigstens eine klare Aussage, vielen Dank, mein lieber Nuno! Ich war versucht, Annika hier und jetzt eine gleich lautende SMS zu schicken oder ihr dies womöglich direkt am Telefon zu sagen – aber trotz aller Hingabe, mit der sie gestern vor meinen Augen auf meinem Schwanz herumgeritten war, sah ich doch die Gefahr, dass sie solcher Unverblümtheit nicht gewachsen sein könnte, dass zumindest komplizierte Diskussionen nötig sein würden, um mein Ziel doch noch zu erreichen – und dieses war für mich nun einmal, möglichst bald wieder mit ihr Sex zu haben, ohne dafür den Preis stundenlanger Konversation oder gar schweißtreibender Handwerksarbeiten entrichten zu müssen. Zu abgelenkt war ich durch meine Arbeit und von meinen an diesem Tag eher lästigen Kollegen, um mir eine klare Taktik in Sachen Annika zurechtlegen zu können. Ich erwartete daher mit außergewöhnlicher Ungeduld den Feierabend, um mit meiner glücklicherweise am Morgen trotz aller Eile noch zusammengepackten Sporttasche in Richtung Hallenbad von dannen zu ziehen. An meinem Gymnasium wurde Sport stets groß geschrieben, und es galt als selbstverständlich, sich bei Zeiten eine Richtung auszusuchen, in welcher man sich schwerpunktmäßig im Rahmen einer der zahlreichen AGs oder Schulmannschaften orientieren wollte. Dass ich mich recht schnell für das Schwimmen entschied und dieses bis heute noch vor dem Radfahren (aber nach dem Sex!) meine bevorzugte Form der Leibesbetätigung geblieben ist, hat mehrere Gründe. Zum Einen habe ich mich im Wasser schon immer sehr wohl gefühlt, bereits als kleiner Steppke war es meinen Erziehungsberechtigten selten gelungen, mich aus dem Schwimmbecken zu lotsen, bevor ich nicht blaue Lippen hatte und mit den Zähnen klapperte. Zum Anderen stand ich von jeher mit Bällen auf Kriegsfuß – im allgemeinen Sportunterricht graute mir vor dem Moment, da irgendein ahnungsloser oder bösartiger Mitspieler beim Fußball den Ball in meine Richtung trat oder, noch schlimmer, ich beim Volleyball die Angabe machen musste! In der Schwimmmannschaft der Schule ließen sich diese Vorliebe und jene Aversion also vorzüglich unter einen Hut bringen, darüber hinaus will ich aber nicht verschweigen, dass auch die Vorstellung von gut trainierten, jungen Körpern in dekorativen Speedos, von Mannschaftsumkleiden und gemeinsamem Duschen mir die Entscheidung erleichterte. Nicht dass meine Leistungen rekordverdächtig gewesen wären, aber innerhalb der Mannschaft konnte ich gut mithalten, und als es nach der Schule mit dem gemeinsamen Training vorbei war, blieb ich auch alleine mit für mich erstaunlicher Disziplin bei meinen wöchentlich drei Trainingseinheiten, zumal sich mein Körper durch diesen Sport in einer Weise geformt hatte, mit der ich, offen gesagt, äußerst zufrieden war. Die gestoppten Zeiten waren nun nicht mehr so wichtig, und als ich dazu überging, keine Bahnen mehr zu zählen, sondern einfach eine Dreiviertelstunde oder eine Stunde in gewohntem Tempo und mit je nach Lust und Laune wechselnden Stilen meine Bahnen zu ziehen, lernte ich eine andere, sehr angenehme Seite dieser Sportart kennen: Wenn man so in einem nicht zu überfüllten Becken in seinen gewohnten Bewegungen dahingleitet, wenn einem das Wasser am nackten Körper entlangströmt und man für nichts und niemanden erreichbar ist, dann beginnen sich auch die zuvor scheinbar kompliziertesten Gedanken wie von selbst zu ordnen, und ich kann gründlich und konstruktiv über dies und das nachdenken. Ich bin überzeugt, dass ich einen Großteil meiner Gelassenheit, mit der ich für gewöhnlich mein Leben anzugehen pflege, jenen entspannten Stunden im Schwimmbecken verdanke. Auch an diesem Montagabend ging es mir Bahn für Bahn immer besser, die teilweise recht spannungsreichen Stunden im Büro blieben weit hinter mir, und ich begann mit meinen üblichen Gedankenspielchen: Was willst du erreichen, und was musst du unter logischen Gesichtspunkten dafür tun? Dass ich mit Annika noch so einiges anstellen wollte und es keinen vernünftigen Grund gab, damit länger zu warten, stand ohnehin fest. Nach meiner Einschätzung ihrer Person durfte ich aber nicht darauf warten, dass die Initiative von ihr ausging, sondern musste selbst tätig werden. Eine so direkte Absichtserklärung wie die Nunos wäre ein Experiment wert gewesen, aber wozu das Risiko eingehen, dass Annikas Stolz ihr dann doch irgendeine meinem Vorhaben entgegenlaufende Reaktion eingeben würde, wenn sich das Ziel auch eleganter erreichen ließ? Als ich mich nach einer Stunde wohlig durchblutet aus dem Becken zog, fühlte ich mich sehr ausgeglichen und gesund, denn mein Entschluss stand fest: Noch heute Abend würde ich sie anrufen und auf ein baldiges Wiedersehen drängen! Ich war der einzige im Duschraum des Schwimmbads. Ich zog mir die klatschnasse Badehose vom Leib und ließ mir Zeit dabei, mich gründlich einzuseifen. Wie immer nach dem Schwimmen (und zu zahllosen anderen Gelegenheiten) wurde ich mir in drängender Intensität meines Körpers bewusst, ich genoss das Gefühl meiner eigenen, massierenden Hände auf meiner nackten Brust, fuhr mir gründlicher und öfter als nötig zwischen den Hinterbacken entlang, steckte mir sogar einen Finger in mein völlig entspanntes Poloch und ließ meinen mehr als halb erregten Schwanz schwer gegen die Schenkel klatschen. Ich schaute auf das feste Fleisch hinunter und grinste im Gedanken an die verschiedenen Personen, in deren Körperöffnungen mein zuverlässiger Freund in den letzten Tagen vorgedrungen war. Die Versuchung war groß…nein, ich beschloss, standhaft zu bleiben und mich erst zu Hause in gänzlich entspannter Atmosphäre erfüllend zu befriedigen! Fürs Erste trocknete ich mich gründlich ab, ging zu meinem Schrank und holte meine Sachen heraus. Nachdem ich mich angezogen hatte, machte ich mich sauber und zufrieden auf den Heimweg. Sowie meine Wohnungstür ins Schloss gefallen war, zog ich mir Schuhe, Jackett, Hose und Unterhose aus. Der Anzug, auf welchen in unserer Firma neuerdings verbindlich Wert gelegt wurde, war natürlich keine bequeme Kleidung für die heimischen vier Wände, aber ich bin es auch sonst gewohnt, mich daheim nackt, unten ohne, oder, je nach Temperatur, zumindest unbeengt von einer Unterhose zu bewegen. Ich liebe es, Penis und Hoden beim Herumlaufen frei zwischen meinen Schenkeln schwingen zu spüren, zudem muss ich zugeben, dass ich mich zu Hause eigentlich fast ununterbrochen zu streicheln und an mir herumzuspielen pflege – und dafür brauche ich nun mal freien Zugang. Nur in Socken und Hemd hängte ich zunächst meine nassen Sachen über der Badewanne auf, dann öffnete ich noch einmal alle Fenster, um etwas durchzulüften, bevor ich die Jalousien herunterlassen und Licht machen würde. Meine Vorliebe für die Freikörperkultur bringt es mit sich, dass man auf diese Dinge immer achten muss, aber ich gebe zu, dass ich hier auch schon manches mal nachlässig gewesen bin und nicht weiß, wer mich dann womöglich schon beobachtet hat. Bei der genau gegenüber mit ihrem vielleicht siebzehnjährigen Sohn wohnenden, allein erziehenden Rothaarigen jedenfalls hatte ich schon manchmal das Gefühl, hinter ihrem freundlichen Gruß auf der Straße oder im Supermarkt eine Art wissendes Vergnügen wahrzunehmen. Vielleicht sehe ich aber auch Gespenster und schließe von mir auf andere, denn ich muss zugeben, dass ich die körperliche Entwicklung ihres Sohnes mit besonderem Interesse verfolge, spätestens seit deutlich sichtbar große Dosen mit Proteinpulver und Maltodextrin auf der Fensterbank seines Zimmers prangen. Noch vor anderthalb bis zwei Jahren habe ich den Jungen eher als bebrillten, pickeligen Ömmes wahrgenommen, den man eigentlich selten anders sah als bläulich illuminiert vor seinem Computer dahinvegetierend, und dies anscheinend stundenlang. Seit er aber offenbar einen gewissen körperlichen Ehrgeiz entwickelt und die Freude am Eisen entdeckt hat, habe ich ihn schon zweimal dabei beobachten können, wie er sich mit entblößtem Oberkörper im Spiegel kritischen Blickes von allen Seiten in Augenschein nahm – und ich muss sagen: Respekt, der Junge hat Potential und ist auf einem guten Weg (hoffentlich denkt er daran, dass er in seinem Alter noch weiche Knorpel hat und tut des Guten nicht zuviel, wenn er erst einmal Blut geleckt hat)! Aber zurück zu jenem Montagabend. Nachdem ich also die Schotten dicht gemacht und mich für den Rest des Abends in meine Höhle zurückgezogen hatte, ließ ich zunächst gewohnheitsgemäß meinen Laptop hochfahren, um den Virenschutz zu aktualisieren und E-Mails abzufragen. Gähnend löschte ich einen der üblichen, ungebetenen Newsletter und eine weitere Mail, bei der dritten Nachricht zögerte ich zwei, drei Sekunden, dann saß ich plötzlich gebannt wie eine sprungbereite Katze vor dem Bildschirm und umfasste meinen augenblicklich sich emporpumpenden Schwanz: „Geile gruesse aus brasilien!“ lautete die Betreffzeile. Die Mail war vor gut zwei Stunden eingegangen und hatte einen Dateianhang; als Absender wurde gatao1979 angezeigt, aber eigentlich konnte es sich dabei ja nur um Nuno handeln! Hastig klickte mein Finger doppelt auf die Maus. „Hallo Benjamin! SO gehts mir, wenn ich an dich denke!!!!!!!!!!!!!!!! Die maedels haben mir deine e-mail gegeben, waere toll, wenn du mir mal schreibst. Hast du auch eine festnetznummer? Ich bin jetzt zu hause in brasilien. Geile gruesse, Nuno“ Den ersten Satz des Textes verstand ich nicht sofort, aber dann begriff ich, dass er sich auf den Dateianhang beziehen musste, welchen ich also mit klopfendem Herzen öffnete. Das Bild war von dürftiger Qualität, mit einem Mobiltelefon oder einer Webcam aufgenommen, aber das Motiv ließ diesen Mangel zweitrangig erscheinen: Zwischen einem Paar bronzefarbener Schenkel reckte sich über großen, strammen Eiern ein schöner, dicker Schwanz wollüstig empor. Die dunkel getönte, formschöne Eichel, dieses Geäst schwellender Adern – ich erkannte sofort Nunos appetitliches Prachtstück wieder! Ohne lange zu überlegen, klickte ich auf „Antworten“, und meine zittrigen Finger hämmerten drauf los: „Nuno, du treulose Tomate, wie konntest Du mich gestern so schmählich im Stich lassen?! Na ja, ich habe das Beste draus gemacht und unsere gebumst! Trotzdem habe ich Deinen wundervollen Arsch schmerzlich vermisst!!!! Vielen Dank auch für das schöööne Bild! :-) Ruf mich ruhig mal an, auch spät noch! Ben!“ Ich fügte meine Festnetznummer hinzu und schickte die Mail sogleich auf den Weg. Dann atmete ich tief durch. Es war nicht leicht, sich von dem hübschen Bild auf dem Bildschirm loszureißen, aber ich sollte jetzt dringend etwas essen. Seufzend fuhr ich den Rechner herunter und ging so, wie ich war (nackt unter meinem offenen, weißen Hemd), in die Küche, um mir ein paar Brote zu schmieren und dick mit Käse und Schinken zu belegen. Zusammen mit einer Flasche Bier trug ich alles auf einem Tablett ins Zimmer und ließ mich im Schneidersitz auf meinem Bettsofa nieder, um bei laufendem Fernseher meinen Hunger zu stillen. Die Nachrichten liefen, aber ich nahm nicht wirklich wahr, was gezeigt und gesprochen wurde – meine Gedanken kreisten in wilden Bahnen um Nuno, um Annika und darum, was ich in nächster Zeit hoffentlich noch mit ihnen anstellen würde! Annika. Ich sollte das schlüssige Ergebnis meiner sorgfältigen Überlegungen nicht verwässern, indem ich wieder einen Rückzieher machte. Gleich nach dem Essen würde ich sie anrufen und um ein Treffen bitten. Jawohl, bitten. Was sollen diese dämlichen, täglichen Machtspielchen, mittels derer man anderen gegenüber zwanghaft zu demonstrieren versucht, man selbst sei immer ein Stückchen weniger an ihnen interessiert als umgekehrt? Bloß um den eigenen „Marktwert“ zu betonen? Klartext, Benjamin! Nachdem ich einige Zeit später das Tablett wieder in die Küche gebracht hatte, zog ich mich also endgültig nackt aus, nahm den Hörer meines Telefons zur Hand und flegelte mich aufs Bett. Im selben Moment, da ich zu überlegen begann, welche Nummer ich denn überhaupt wählen sollte, klingelte das Ding in meiner Hand so plötzlich und unerwartet los, dass ich es beinahe hätte fallen lassen. Mein etwas antiquiertes Telefon ist zwar schnurlos, aber ein anständiges Display hat es noch nicht aufzuweisen, sodass ich nur raten konnte, wer mich da anrief – sollte Annika womöglich denselben Gedanken gehabt haben wie ich und kam mir nun zuvor? Es hätte natürlich jeder sein können, der mich da sprechen wollte, trotzdem hob ich mit jagendem Herzen und pochendem Schwanz ab und rief übermütig in die Muschel: „Hier ich, wer dort?“ Zunächst nahm ich vom anderen Ende der Leitung her nur ein unruhiges Rauschen wahr und – nein, ich täuschte mich nicht: deutlich hörbares Vogelgezwitscher. Dann fragte eine halb überraschte, halb amüsierte Männerstimme: „Benjamin?“ Ich machte beinahe einen Satz auf meiner Matratze. „Nuno? Das ging aber schnell!“ Er lachte. „Im Zeitalter des Computers…wie geht’s dir?“ „Gut“, antwortete ich nicht gerade einfallsreich. „Ich liege hier zu Hause auf meinem Bett, war gerade schwimmen…und was machst du? Bist du im Jetlag?“ Wieder lachte Nuno, und es klang sehr entspannt. „Nein, nein, im Gegenteil. Ich bin sehr munter. Hab gerade zwei Freunde da, wir treffen uns immer, wenn ich hier bin, um Capoeira zu trainieren.“ „Capo…?“ „Capoeira, kennst du das nicht? Ein brasilianischer Kampftanz, unser Nationalsport sozusagen. Wir machen das schon ganz lange!“ In meinem Kopf regten sich vage Erinnerungen an Bilder von gut gebauten, halbnackten Latinos, die sich in fließenden, geschmeidigen Bewegungen zu belauern scheinen und auf Händen und Füßen umeinander hertanzen – aus meiner Sicht äußerst erregende Szenen, in welche Nuno so, wie er mir vor Augen stand, ganz wunderbar hineinpasste. „Doch, ich glaube…“, sagte ich, „Kann ich mir gut vorstellen mit dir – sind deine Freunde auch so gut gebaut wie du?“ „Viel besser!“ bekräftigte er gewichtig, auch wenn ich ihm das nicht ganz abnehmen konnte. „Ich hab ihnen übrigens gerade von dir erzählt, sie wollen dir guten Tag sagen.“ Er wandte sich offenbar etwas von der Sprechmuschel ab und nuschelte ein paar Worte auf Portugiesisch, ich verstand nur meinen Namen. Dann hörte ich nacheinander zwei Männerstimmen, die eine dunkel und etwas rau, die andere heller und in einem leicht singenden Tonfall: „Olá, Benjamin!“ riefen sie artig nacheinander. Die hellere Stimme fügte übermütig einen Satz hinzu und provozierte dadurch allgemeines Gelächter. „Anníbal meint, du solltest das nächste Mal mit mir mitfliegen, er will mit dir schlafen!“ Ich lachte nervös und spuckte mir in die Hand. „Anníbal, ulkiger Name. Wie heißt dein anderer Freund?“ Wieder sprach Nuno portugiesisch, und dann vernahm ich die dunklere Stimme, diesmal deutlich weiter im Vordergrund. „Horacio“, stellte sie ihren Besitzer vor. „Olá, Horacio“, rief ich in die Muschel, „Und olá, Anníbal! Würde euch gerne kennen lernen! Ihr seid bestimmt hübsche Burschen!“ „Willst du sie mal sehen?“ fragte Nuno sogleich. Noch ehe ich antworten konnte, fügte er hinzu: „Schau mal in deinen Posteingang!“ „Moment!“ Ich fiel mehr vom Bett, als dass ich hinunterstieg, und stürzte an meinen Laptop zurück, den ich nun erst wieder einschalten musste. Ich bin ja kein großer Computerfreak, und da ich tagtäglich lange genug vor flimmernden Schirmen sitzen muss, ist mein Rechner zu Hause nicht viel in Benutzung. Aber bisweilen weiß ich seine Vorteile durchaus zu schätzen. „Das Foto hat meine Schwester nach einem ganzen Nachmittag Capoeira-Training von uns gemacht“, erklärte Nuno, während ich ungeduldig darauf wartete, dass das Ding hochfuhr, anschließend die Nachricht übertragen wurde und ich auf ihren Anhang klicken konnte. Dann öffnete sich das Bildbetrachtungsprogramm, und über den ganzen Schirm prangte ein diesmal vorzüglich aufgelöstes Foto, das mich schier überwältigte: Nuno stand entspannt an einen Holzzaun gelehnt und schirmte sein grinsendes, aber auch ein wenig erschöpftes Gesicht mit einer Hand gegen die goldgelbe Abendsonne ab, zu beiden Seiten flankiert von zwei muskulösen, jungen Männern, welche wie er bekleidet waren mit nichts außer knöchellangen, schmutzigweißen Baumwollhosen, die soweit heruntergerutscht waren, dass ihre atemberaubend definierten Bauchmuskeln eindrucksvoll zu Geltung kamen. Sein eigener, herrlich modellierter Torso war mir ja nun schon ein Stück weit vertraut, aber auch seine beiden Freunde waren spitzenmäßig durchtrainiert. Der junge Mann links von ihm hatte ein markantes, fast eckiges Gesicht, von allen die breitesten Schultern und gleichzeitig die hellste Hautfarbe, was innerhalb dieses Trios allerdings nicht viel heißen wollte, denn der etwas schlankere Typ, der zur anderen Seite auf dem Zaun saß und Nuno einen Arm um die Schulter gelegt hatte, stand diesem in Sachen Pigmentierung nicht viel nach, wobei sein Körper eine deutlich stärkere Tönung ins Olive aufwies. Er zeigte ein perfektes, weißes Gebiss, während der kräftigere Kerl ernst und mit geschlossenen Lippen in die Kamera schaute. „Wahnsinn!“ keuchte ich in den Hörer. Nunos nackter Oberkörper war lückenlos von einem glitzernden Schweißfilm überzogen, (auch seine diesbezügliche, wenn man so will, Überempfindlichkeit war mir ja bereits bekannt), und sein anmutig zerklüfteter Leib kam dadurch großartig zur Geltung. „Sie gefallen dir?“ fragte er jetzt vergnügt zurück. „Meine Güte, ihr gefallt mir alle drei! Ich krieg gleich einen Herzinfarkt!“ stieß ich atemlos hervor und schlug mir meinen fetten Penis klatschend gegen den Schenkel. „Links ist Horacio, rechts von mir Anníbal“, erklärte Nuno scheinbar ungerührt, aber der verständliche Stolz war seiner Stimme deutlich anzuhören. Anníbal, dessen dezente Hakennase womöglich auf einige indianische Gene hinwies, war von den dreien der Schlankste, und seine Schultern wiesen nicht ganz jene kugelartige Ausformung auf wie Nunos, aber sein Oberkörper war ebenfalls prächtig definiert, mit perfektem Waschbrett und großen, dunklen Brustwarzen auf schönen, runden Titten. Der Pectoralis Horacios war massiger, kantiger und erinnerte mich entfernt ein wenig an den von Guido, und bei ihm stach mir obendrein der eindrucksvolle Trapezius ins Auge, der sich oberhalb seiner Schlüsselbeine zum Nacken wölbte. Natürlich schaute ich den Jungs auch forschend auf den Schritt, und trotz der weit um ihre Beine schlotternden Hosen war der Stoff in diesem Bereich eng genug geschnitten, um bei jedem, vor allem bei Horacio, eine gesunde, meine schmutzige Fantasie anregende Beule erkennen zu können. „Und diese beiden Prachtkerle sitzen jetzt bei dir zu Hause?“ fragte ich begeistert. „Huh, wie gerne wär ich jetzt bei euch! Habt ihr auch diese schicken Hosen an?“ Nuno lachte und übersetzte meine Frage anscheinend sogleich seinen Freunden. „Nein, wir haben heute nicht trainiert. Wir sitzen auf der Terrasse und haben erstmal getratscht. Als ich von dir erzählt habe, haben wir uns gleich ausgezogen…und ein bisschen gespielt“, sagte er dann unverblümt. In der Direktheit eines Nicht-Muttersprachlers klang diese Schilderung geradezu entwaffnend. „Wie, ihr seid ganz nackt?“ fragte ich fassungslos zurück. Dieses Miststück wollte mich partout scharf machen! „Was treibt ihr da?“ „Apropos Treiben“, erwiderte Nuno anzüglich, „Stimmt das, was du da schreibst? Du hast es mit den beiden Mädchen getrieben gestern?“ „Ja, ja, hab ich“, antwortete ich etwas unwirsch. Ich wollte jetzt nicht über gestern reden, so angenehm die Erinnerung auch war, sondern lieber erfahren, was da am jenseitigen Ende der Leitung vor sich ging, Tausende von Kilometern entfernt auf der anderen Seite der Welt! „Auch mit Annika?“ bohrte Nuno neugierig weiter. „Vor allem mit ihr!“ verkündete ich und bemühte mich um den Anschein machomäßiger Gelassenheit. „Erst haben mir beide in der Badewanne einen runtergeholt, auf dem Bett hab ich sie dann gebumst. Annika in die Möse und Sandra in den Arsch.“ „In den Arsch!“ wiederholte Nuno beeindruckt, „Wie schön! Hoffentlich hat sie das genauso genossen wie ich am Samstag!“ „Doch, ich denke schon…“ Ich kicherte. In der entstehenden, kurzen Pause drangen einige unartikulierte, angestrengte Laute aus dem Hintergrund an mein Ohr. „Was geht da ab?“ fragte ich drängend. „Es würde dir gefallen“, sinnierte Nuno. „Horacio und Anníbal sitzen hier und reiben sich die Schwänze…“ „Die geilen Säue!“ rief ich aus, „Und wer reibt mir den Schwanz? Ich muss wieder selbst Hand an mich legen!“ Natürlich war ich längst dabei, meine fette Wurst schien in meinen zupackenden Fingern geradezu zerplatzen zu wollen! Jetzt hörte ich wieder, wie Nuno zu seinen Freunden auf Portugiesisch sprach. Horacio wiederholte mehrmals denselben, kurzen Satz, und Anníbal schien zuzustimmen. „Okay, Benjamin“, seufzte Nuno (ich hatte bei ihm immer das Gefühl, das er es genoss, meinen für ihn offensichtlich ungewohnten Vornamen unverkürzt auszusprechen), „Meine Freunde verlangen nach mir. Ich soll mitmachen.“ „Leg nicht auf!“ flehte ich atemlos. „Du kannst doch mit einer Hand den Hörer halten!“ „Oh…“ Nuno schien bereits abgelenkt, ein schwaches Stöhnen entfuhr ihm, bevor er weitersprach. „Ja, es geht…aber ich weiß nicht…kann sein, dass ich vergesse, Deutsch zu sprechen.“ „Was machst du da?“ fragte ich scharf. Ich wollte ihn durch direkte Fragen davon abhalten, das Gespräch einschlafen zu lassen. ---------------------------------------------------- - --- - http://www.sevac.com/ - erotische Geschichten im Netz!