| 29.9.07, 21:52 - Betreff: Geil und "hochliterarisch" | |
| -Serenity- | Wie soll's denn bitteschön sein, damit eine Geschichte Erfolg hat? Hab' gerade einen interessanten Kommentar gelesen, der den Titel dieses Freds zum Thema machte. Klar, es ist bekannt, dass die eine Sorte Leser gerne den Triebstau mit der Hand aus dem Körper wedelt (Virtuelle Anatomie und Physiologie des GV - beliebt vermutlich bei der Mehrzahl wahrscheinlich männlicher Leser) Eine andere Sorte Leser schaut gerne in das Intimleben anderer (Tatsachenberichte) Dann gibt es jene Sorte, denen heiß wird, wenn ein demütigender Aspekt, oder ein materielles Subjekt der Begierde dazukommt (BDSM/Fetisch und alle verwandten Kategorien) Und dann gibt es noch diejenigen, die beim Lesen Herzklopfen bekommen, lachen oder weinen und vielleicht auch noch die Prise Erotik haben wollen, die die Sexualhormone so aktivert, dass man nach dem Lesen so stimuliert ist und seinen Partner beim Sex am liebsten fast killt. Ich lese seit einiger Zeit in englischsprachigen Boards und stelle fest, dass es sich bei den erfolgreichsten Geschichten (hohe Wertungen) meist um Novellen, Romanzen und Science fiction handelt. Ich lasse die dort meistgelesenen Geschichten außer Acht, da sie hier in Deutschland und besonders hier im Board zu Recht kein Pendant haben (Inzest und Co.) Was wünscht sich Leser: Knallharte, verbale Bilder oder lieber nur die Andeutung des Objektes der Begierde, mit genügend Spielraum für die eigene Fantasie? Welche Gruppierung wird von Autoren am liebsten bedient? Fühlen sie sich mit ihren Geschichten hier gut aufgehoben, oder tendieren sie eher zur Resignation? Ich würde mich über möglichst zahl- und aufschlussreiche Antworten freuen. Serenity |
| 29.9.07, 22:49 Uhr | |
| zerozero | -Serenity-: Man könnte das Ganze relativ einfach beweisen: Man fügt eine Kategorie Harcore hinzu, in die nur die ganzen derben Sachen gelangen. Dann wird man die Klickzahl ja relativ leicht vergleichen können. Meine Meinung zu deiner Frage kennst du. Grüße Zero |
| 30.9.07, 22:50 Uhr | |
| S-Single Beiträge: 37/179 dabei seit: Jan '01 | -Serenity-: Hallo. Ich versuche mal, meinen Senf zu verstreichen ... Persönlich nerven mich Geschichten mit einer Länge unter 5 Seiten, von denen es dann aber 30 Fortsetzungen gibt. Soll der Autor sich doch mal auf seine Afterballen setzen und eine komplette Geschichte schreiben und nicht jeden Absatz veröffentlichen. Begriffe wie "Mundfotze", "Möse" und "Fotze" etc. sind die schlimmsten Begriffe, die ich in einer Geschichte finden kann, wenn sie außerhalb der wörtlichen Rede genutzt werden. Für mich ist das Gossenslang und bestimmt nicht erotisch. Sicher, Erotik ist ein weiter Begriff, aber irgendwo muss ich meine Grenze ziehen. So, dass war meine Meinung als Leser ... Als Autor bediene ich lieber die gehobene Klasse in Sprache, Stil und Inhalt. Ich merke, dass ich mit meinem eigenen Anspruch oft an meine Grenze stoße, aber ich bemühe mich, mich selbst zu verbessern und die Grenzen auszuweiten. Das gilt auch für den Inhalt meiner Geschichten, der von dem klassischen Rein-Raus und Sex-ohne-Ende immer mehr abweicht. Ich versuche auch, in sich geschlossene Geschichten abzuliefern, die nicht nach einer weiteren Fortsetzung verlangen, es sei denn, ich lege es darauf an, wie bei "Verwunschene Welt" oder "S.L.U.T.". Und selbst diese Geschichten kann man, denke ich, als eigenständige Geschichte lesen. Das lange Geschichten vielleicht nicht gut ankommen, betrübt mich natürlich etwas, wenn ich daran denke, wie lange ich an einer Geschichte sitze und am Inhalt feile, aber ich denke, da kann man nichts ändern. Gut und schön finde ich hier, dass die Autoren zusammenhalten, sich gegenseitig beraten und helfen. Deswegen bin ich gern in diesem Board und veröffentliche hier zuerst, bzw. ausschließlich meine Geschichten (wenn ich auch gern mal ein Buch schreiben würde, aber leider keinen Verlag finden kann). So, das wars. ![]() von Schlafloser Single |
| 1.10.07, 03:23 Uhr | |
| tyami | Hei.-Serenity-: Wie soll's denn bitteschön sein, damit eine Geschichte Erfolg hat? Kommt drauf an, wie man Erfolg definiert. ich hab mir vor der ersten Geschichte zwei Ziele gesetzt: Ich wollte einmal in die Top 100 bei den Klicks (also einen "Bestseller"), und einmal zumindest einen Neunpunkter schaffen. Gut, habe fertig, wie ein großer Italiener einmal gesagt hat. Ging einfacher als gedacht, und damit zu Frage 2. -Serenity-: oder tendieren sie eher zur Resignation? Ganz spontan habe ich "ja" gesagt. Das hat gar nichts mit den Betreibern und Einlesern - denen ich auch mal für ihre verdammt gute Arbeit danken möchte - zu tun, nur wenig mit der Konzeption des Boards ("Erotikgeschichte" ... ach was, Kampf gegen Windmühlen), ein wenig mehr mit dem Publikum (blabla, ist eh bekannt) und vor allem mit mir selbst. Ich hab mich diesen Sommer ein wenig in pornografischer Weltliteratur (H. Miller, Ch. Bukowski) einerseits und Literaturboards, die zwar Erotik, aber keine Pornografie anbieten, andererseits umgesehen, und hatte dabei einige nette Aha-Erlebnisse, um wieder bei null anfangen zu können. Resignation ist aber das falsche Wort. Ein Rückzug, ja. Aber nur ein taktischer, um neue Ziele zu definieren und konsequent an der Fehlerbeseitigung zu arbeiten. Ein konkretes Ziel habe ich mir schon gesteckt: Endlich mal "richtige" Erotikliteratur zu schreiben, die es aus der Ü18-Ecke hinaus schafft und auch bei "Nichterotikern" ernstgenommen wird - ohne diese Ecke wirklich verlassen zu wollen. -Serenity-: Welche Gruppierung wird von Autoren am liebsten bedient? Ganz einfach Leser. Ob das Publikum ein Endprodukt erotisch findet, und was es überhaupt als Erotik definiert, muss es selbst entscheiden. Es freut mich zwar unbekannterweise für jeden, wenn er "gut abspritzt" (ist ja schließlich gesund ), literarischen Ehrgeiz in die Richtung bringe ich aber nicht auf. Und das hat nichts zu tun, dass ich ungern Fickszenen schreibe. Es gibt nur Reizvolleres. So, lang genug geschwafelt.bye, tyami |
| 1.10.07, 22:52 Uhr | |
| -Faith- | -Serenity-: Hallo, um kurz zu machen: 1) das vor dem oder gilt tendentiell für Männer, das danach tendentiel für Frauen. (Bitte verschont mich mit Einzelschicksalen, ich rede hier von Tendenzen). 2) tendentiell besteht der Großteil der Leser aus Männern. 3) Männer interessieren sich nicht für komplexe, persönliche Zusammenhänge. Das Handlungsumfeld sollte ihrem sozialen Umfeld nahe kommen, aber nicht zu sehr auf Details eingehen. Fazit: ... so einfach ist es nicht. ... sonst würden Castingbands den Musikmarkt beherrschen, ... sonst würden alle Menschen die neuste Mode tragen, ... sonst würden nur Bestseller veröffentlicht ... Ein Produkt kann noch so perfekt sein, wenn es zu früh oder zu spät auf den Markt kommt, wird es nicht "entdeckt". Wenn das Marketing nicht stimmt wird es "übersehen" Wenn es zu erfolgreich ist wird es verteufelt (... Windows ist das schlechtest Betriebsystem, das 90% der PC am laufen hält...) Wenn die Konkurrenz schneller war, geht es unter (wer interessiert sich schon für die Nummer zwei?) Wenn der Markt "satt" ist, bleibt es liegen Ein Produkt kann noch so perfekt sein, wenn man es ihm nicht ansieht, wird es nicht bentutzt, gekauft, empfohlen. Wenn ein Produkt cool ist, kann es noch so sinnlos und unpraktisch sein, aber egal es ist cool alle haben es. Ein "schlechtes" Produkt, dass wegen seiner Nachteile in aller Munde ist kann ebenfalls mehr Beachtung finden, als ein vergleichbares Produkt, dass einfach still und heimlich "funktioniert" und gerade deshalb unscheinbar im Hintergund existiert. Manche Geschichten von mir liegen wie Blei im Regal, ich raufe mir die Haare und denke: "seht ihr das denn nicht? Greift doch einfach zu und habt euren Spass damit!" Anderen Geschichten von mir messe ich wenig Beachtung zu, sie entstand aus eine Laune heraus ... und übertreffen alle Erwartungen. ALLE, die Musik-, die Film-, die Autoindurstie und überhaupt jeder der etwas "erzeugt" sucht nach dem ultimativen Produkt(*), das alle Verbraucherwünsche erfüllt - und keiner hat es bis jetzt gefunden. Vielleicht auch ein Segen für die Verbraucher, wer weiß ... (*) bei Microsoft bin ich mir da nicht so sicher. Hier ist es eher der kollektive Neid und der berechtigte Kampf gegen ein Monopol, der die grenzenlose Ausbreitung einzudämmen versucht. Um noch mal auf die Musikindustrie zu kommen. Elvis, die Beatles und Michael Jackson haben so unglaublich erdrückende Erfolge erzielt, dass es wohl kaum noch einer Band geliegt sie zu übertreffen. Und trotzdem sitzen jetzt gerade unzählige Schulbands in schalldichten Kellern und üben ... In diesem Sinne kann ich nur jedem Autor empfehlen: Sein kerativ, sei vielfältig, schreibe und lasse dich lesen. Nehme "Flops" mit einem Lächeln hin und freue dich über "Erfolge". Zu einer anderen Zeit, unter anderen Bedingung, wäre es vielleicht genau anders herm gekommen. Allen Lesern möchte ich empfehlen: Seid neugierig, seid unvoreingenommen, lest mit offenem Herzen (von mir aus auch mit offener Hose) aber teilt dem Autor eure Meinung mit. lg F ![]() |
| 2.10.07, 00:20 Uhr | |
| Why-Not | Bis jetzt haben nur Autoren geantwortet. Und wenig überraschenderweise auch nur solche, die "anspruchsvollere" Stories schreiben. Kann es sein, daß es die Leser nicht interessiert? Überhaupt habe ich allmählich den Eindruck, daß fast alle Postings dieses Forums von den Autoren (der Stories) stammen. Schauen wir doch einfach auf die Klickzähler und ermitteln so, was die Mehrheit der Leser will. ![]() Why-Not PS: Danke an die Minderheit, die meine Geschichten liest. PPS: Herzlichen Dank an die verschwindend kleine Minderheit, die meine Stories bewertet. PPPS: Besonders herzlichen Dank an die paar Leser, die meine Story auch noch kommentieren. |
| 2.10.07, 16:02 Uhr | |
| mondstern70 | -Serenity-: Gute Frage und vor allem ein sehr interessanter Thread. Wenn ich zu einem "bunten Mädelsnachmittag" einlade, backe ich Kuchen und kaufe Getränke ein, wovon ich weiß, dass meine Freundinnen diese mögen. Diese wiederum freuen sich auf ein paar Stunden Geplauder (ohne Männer!!) und natürlich auf den Kuchen ![]() Enttäuscht wäre ich, wenn ich stundenlang an einer Torte herumexperimentiere, weniger Zucker verwende und den Teig mit Vollkornmehl höherwertig gestallte und niemand isst sie! Alles stürzt auf den 99 Cent Hefezopf vom Aldi und tunkt den dann auch noch in den teuren Kaffee. ![]() Aber deshalb böse sein? Nie! Schließlich haben sie ihren Spaß und es ist lustig. Nächstes Mal koche ich Kaffe vom Discounter und serviere nur noch gekauften Kuchen. Erotik ist sehr viel komplexer und Geschmäcker verschieden (Was natürlich auch gut ist) Der eine liest gern 3 Seiten Storys, dem andern können sie nicht lange genug sein. Als Autorin will ich aber auch Egoistisch sein. Ich will das schreiben was mir gefällt, und nicht anhand einer Statistiktabelle das was „alle“ wollen. Einige von euch habe ja zum Thema „Ouoten“ schon ihre Experimente gemacht, was man in den Foren ja auch nachlesen kann. Anbetracht der lächerlichen Kommentarbeteiligung in den online Foren, frage ich mich allerdings wirklich was der Leser will. Stilistisch schlecht geschriebene „Technikabläufe, gekoppelt mit Wörtern die auf deren Nennung ich gern verzichte, wird es IMMER geben!! Wer gern „Höherwertige“ Kost mag, der sollte bedenken das die Autoren auch nur Menschen sind, die sich irgendwann die Frage stellen – habe ich eigentlich sonst keine Alternative als Hobbys. Hier verstehe ich gerade diese Leser nicht, das sie der vielen Arbeit nicht mal 2 Sätze widmen können. LG MOndstern ![]() |
| 11.10.07, 23:34 Uhr | |
| Sabbi | Hi zusammen! Was will ich als Produzent bzw. Konsument bei Sevac abliefern/finden? Interessante Frage. Ich muss nicht separiert antworten. Ich schreibe keine Sperma-gefluteten Hardcorestories und solche will ich (vermutlich deshalb) auch nicht lesen. Authentisch muss es sein, egal, wie abwegig der Inhalt erscheinen mag. Die feine Klinge eines Schreibers entscheidet darüber, ob ich völlig neue Winkel der Sexwelt per Story entdecken will oder nicht. So einfach kann ich das auf einen Nenner bringen. Heute bin ich übrigens über einen interessanten Artikel gestolpert. Es passt durchaus zu der hier gestellten Frage. Was erwartet ein Leser von erotischer Literatur? Spezieller Fall: Buchmesse in FFM. Ehe der Artikel im Archiv bei gmx verschwindet, will ich ihn hier zitieren:
zu finden: hier Klar wird die Erwartungshaltung in FFM höher sein als (hier) in Berlin. In FFM darf man vollendete Schreibkunst erwarten, hier wohl nicht, wie einem ab und zu eindrucksvoll gezeigt wird. Dennoch: Auch hier - und da widerspreche ich den beharrlichen Ansichten einzelner - finden sich Geschichten in ausgesprochen guter Qualität und brauchen den Vergleich mit manchen Exemplaren in FFM nicht scheuen. Als Leser kann man hier also so ziemlich alles finden (was legal ist), egal, wie die Ansprüche aussehen. Das macht das Ganze doch ziemlich interessant. Schön wäre nur, wenn wieder mehr Leser hierher fänden. Nur wie bringt man Sevac bei Google wieder unter die ersten Treffer?
Wääääääääääähhhhhhh! Knallharte Bilder will ich nicht lesen. Flockig, locker, leicht, verspielt, liebevoll ist es mir am liebsten. Das Objekt der Begierde darf schon beschrieben sein, aber nicht in Form von: Franz, Ein 25-jähriger Mann und sein Schwert (30x6) kämpfen gegen die Unlust in der Frauenwelt. Na gut. Das ist eh noch harmlos. Ich will von Zahlen und Rekorden verschont bleiben. Die Fantasie kann man wohl auch anregen, indem mehr als nur angedeutet wird. Wenn mir der beschriebene Kerl nicht gefällt, denke ich ihn mir einfach weg - so einfach ist das. Sollte er ZU gut beschrieben sein und ich mag ihn nicht, lese ich die Geschichte einfach nicht zu Ende. Außer die Handlung verleitet dazu. Ich bediene so ganz nebenbei natürlich genau die Gruppe, zu der ich mich als Leserin auch zähle. Die schnellen Wedler werden bei mir nur begrenzt zum Schuss kommen, wenn sie einen solchen auf kurze Zeit ansetzen wollen. Meine Geschichten sind hier genau solange gut aufgehoben, solange es Publikum gibt, das ... ... meine Geschichten mag ... diese entsprechend kommentiert, bewertet ... nicht ungefragt überall gegen meinen Willen verbreitet. Wie schon erwähnt. Leider schrumpfen die Leserzahlen. Das liegt einerseits am Abrutschen bei Google, andererseits am ungebremsten Sprießen von unkontrollieren Konkurrenzseiten (blogs lassen grüßen), zudem dürfte inzwischen ausreichend Video- und Bildmaterial zu finden sein, was das Lesen schon eher zum langsamen Genuss mutieren lässt. Aber glücklicherweise bediene ich vorwiegend das genießerische Publikum ![]() , Sabbi. |
| 18.10.07, 23:30 Uhr | |
| Daydreamer | Sabbi: Was möglicherweise auch an dem einen oder anderen technischen Detail liegt. Auf Anhieb gefunden <!DOCTYPE HTML PUBLIC "-//W3C//DTD HTML 4.01 Transitional//DE" Bei HTML darf nur EN verwendet werden, weil das sich ja auf die Element- und Attributnamen der Tagsprache bezieht, nicht aber auf den textlichen Inhalt der Datei. Siehe auch Link Dann hat sevac keine Sitemap (zumindest ist in der robots.txt keine eingetragen), was bei entsprechender Priorisierung der relevanten Seiten zu deutlich besserem Ranking verhilft. etc. pp. Zum eigentlichen Thema des Threads: Die Vorlieben zu den Arten und dem Stil der Geschichten sind sicher so vielfältig wie die sexuellen Neigungen der Menschen selbst. Und auch da ist sicher nicht jeder nur auf eines festgelegt. Wie auch immer die Geschichten geschrieben sind: ob sie soft zur Sache gehen, intime Details bildhaft umschreiben oder sich manchmal oder oft einer derben Sprache bedienen. Alles findet seine Liebhaber. Wie im richtigen Leben auch. Entscheidend ist aus meiner Sicht, dass der Leser spürt, dass sich der Autor Mühe gegeben hat. D.h. im Umgang mit der Sprache, im Satzbau, im Imaginieren. Das muss nicht gleich hochliterarisch sein. Je nach Stimmung finde ich einen ehrlichen Stil manchmal ansprechender als ein hochkomplexes Spiel mit Worten. Erotische Geschichten sollen auch anregen. Nicht nur zum 'Wedeln', sondern auch, um vielleicht in einem selbst Verborgenes hervorzukehren oder um Interesse an neuen Spielarten zu wecken. Kurz: die Neugier des Lesers befriedigen. Das geht aber nur, wenn der Leser die Geschichten auch genießen kann. Ja, manches, was hier ohne Punkt, Komma und Absätze veröffentlicht wird, tut schon beim Lesen weh. Wenn dann auch noch in den ersten Sätzen erkennbar ist, dass auch der Text nur lieblos so 'dahingerotzt' wurde, frage ich mich, warum die Geschichten überhaupt hier veröffentlicht, d.h. vom Storyteam freigegeben, wurden. OK, meist kommen die auch nicht über 2 oder 3 Punkte hinaus, aber ob sowas überhaupt zur sevac-Qualität passt und langfristig dem Portal gut tut?!? Gruß Der Daydreamer |
| 24.10.07, 10:58 Uhr | |
| maho69 | Daydreamer: Sorry, da möchte ich einmal provokant antworten. Ich glaube nicht, dass eine Seite mit erotischen Geschichten (auf)gesucht wird, um dann über elendslange Zusamenhänge, diverse Landschaftsbeschreibungen oder ähnliches zu lesen. Vielleicht spreche ich auch nur für den Großteil der Männer hier. Aber wenn ich fünf Seiten lesen muss, bis die erste erotische(sexuelle) Handlung passiert, kann ich mir gleich ein entsprechendes Buch geben. Also bitte auf den Punkt kommen, das ist mir im realen Leben auch lieber. Geschwafelt wird ohnehin genug. lg maho |
| 24.10.07, 11:24 Uhr | |
| JeremyKottan | maho69: Also bitte auf den Punkt kommen, das ist mir im realen Leben auch lieber. Geschwafelt wird ohnehin genug. Na, da möchte ich mal nicht provokant antworten! ![]() Nur erzähle das Mal deiner Partnerin vor dem Liebesspiel. Den „Hammer" gleich versenken ... - Gestreichelt und liebkost wird ohnehin genug. - Für mich ist diese Sichtweise in jeder Hinsicht befremdend. LG JeKo ![]() |
| 24.10.07, 11:32 Uhr | |
| maho69 | JeremyKottan: Na stell dir vor, ich streichle und liebkose meine Partnerin auch. Aber ich kann auch mal sagen, dass ich sie jetzt gerne vögeln würde, einfach nur so. Und das ist mir lieber, als wenn ich drei schriftliche Anträge stellen muss. lg maho |
| 24.10.07, 11:45 Uhr | |
| Daydreamer | Dann hier mal eine Geschichte nach Deinen Vorstellungen, extra kurz und schnell zur Sache kommend. Titel: 4R Story: Rauf, Rein, Raus, Runter ![]() aber gut dein forliebe ist auch nur eine der fiellen ferschiedenen du findest sicher geschichten die dier auch dass bitten aber auch die sollten dan doch geil geschriben sein und dich nich auch noch dahingehend beim wedeln fordern das Du absätze und satztrennzeichen und koreckte rächtschreibung hineindenken must oder? Grausam, oder. Aber sowas gibts. Mich törnt so etwas beim Lesen dermaßen ab, dass ich, selbst wenn die Idee und Handlung der Geschichte klasse wäre, keinen Spaß mehr daran hätte. Gruß der Daydreamer |
| 24.10.07, 11:53 Uhr | |
| astweg | maho69: Tut mir leid maho, was du da verlangst, ist Fastfood mit Instantkaffee. Dafür fühle ich mich nicht verantwortlich. Ich sehe mich als Autor eher als ein Koch, der bestrebt ist, von deftiger Hausmannskost zur Sterneküche aufzusteigen. Wenn du bei Hausmannskost bleiben willst und sogar Dosenfutter akzeptierst, gehörst du eben nicht zu meiner Zielgruppe. Selbst wenn es so wäre wie du behauptest, dass wohl der Großteil der Männer das so sieht wie du, ist mir das egal. Dann schreibe ich lieber für eine Minderheit und ganz ausdrücklich auch für Frauen. LG astweg |
| 24.10.07, 12:05 Uhr | |
| maho69 | Daydreamer: Da gebe ich dir uneingeschränkt recht. Ich habe auch mehr den Inhalt einer Geschichte gemeint. Und dass es nicht unbedingt darum geht, wer stilmäßig die feinste Klinge führt. Und wie gesagt, es war auch durchaus provokant gemeint, damit in diesem Forum auch wieder auf eine Stellungnahme reagiert wird. |
| 24.10.07, 12:49 Uhr | |
| maho69 | astweg: Meistens ist es halt so, dass bei deiner sogenannten Sterneküche sehr wenig am Teller ist und es zusätzlich noch viel kostet. Da ist mir deftige Hausmannskost definitiv lieber, Dosenfutter lehne ich aber ab, auch sinngemäß. Jedem halt das seine. Und dass du ausdrücklich auch für Frauen schreibst, das ehrt dich zwar aber ich hoffe doch, dass sich die Damen ihre Geschichte noch selbst aussuchen dürfen. lg maho |