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Kommentare: 4 | Lesungen: 1200 | Bewertung: 9.35 | Kategorie: Sex Stories | veröffentlicht: 25.10.2025

Costa Rica ökologisch: die dritte Woche

von

Virusmontag

Es dämmerte gerade, als ich aufwachte. Auch wenn die Sonne nicht mehr lange brauchen würde, sich über die Bergkette zu wälzen, hatte ich noch ein paar Minuten Zeit zu dösen. Mein Morgensteifer hielt allerdings nicht viel vom trägen Nichtstun. Er hatte die Witterung der weichen, saftigen Spalte zwischen den nackten Schenkeln von Mona aufgenommen. Doch sie schlief so sanft und sah dabei so unschuldig aus, dass ich meinen Schwengel gleich wieder einbremste.


„Du darfst heute noch in sie rein“, versprach ich ihm, „aber bis wir sie aufgeweckt und vorgeglüht haben und bis du dir dann deinen Weg in ihren Bauch gebahnt hast, müssen wir schon los. Das wäre nur Stress, und Rammelstress wollen wir doch beide nicht haben, oder? Wir sind schließlich im Urlaub.“


Grummelnd stimmte er zu. Er wurde zwar nicht weicher, ließ mich aber zumindest in Ruhe vor mich hin denken. Zwei Wochen waren wir schon bei Gisela und Carlos im Kaffeeanbaugebiet Costa Ricas, in dem wunderschönen, langgestreckten Hochtal, das die beiden in ein ökologisches Paradies umgestalten wollten.


Meine Vorstellung, hier absolut gar nichts zu tun, nur auszuspannen und Erholung vom deutschen Alltag zu suchen, war allerdings vom ersten Tag an zum Scheitern verurteilt gewesen. Stattdessen hatte sich ein unerwartetes Ereignis an das andere gereiht. Wobei fast alle irgendwie immer dazu geführt hatten, dass mein treuestes Anhängsel und die tiefe Kerbe zwischen Monas Beinen Arbeit bekamen. Die sie, wohlgemerkt, nicht immer einträchtig gemeinschaftlich verrichteten, so wie sie es zuvor weit über ein Jahrzehnt in unverbrüchlicher Treue getan hatten.


„Du hast dir was total Verrücktes gewünscht“, hatte sich mein liebstes Eheweib verteidigt, als sie dachte, die Sache noch in der Hand zu haben. Als auch ihr dann klar wurde, dass manche Sachen, vornehmlich solche, die mit Sex zu tun haben, nicht zu steuern sind, hatten wir beschlossen, sie laufen zu lassen und einfach das mitzunehmen, was der Urlaub uns beiden bieten würde.


Für die dritte Woche brauchte ich aber kein großer Prophet zu sein, um nach all der Aufregung endlich etwas Ruhe, Entspannung und dazu eine Prise soziales Engagement vorauszusagen. Vielleicht gewürzt mit ein bisschen Blümchensex eines alles in allem doch eher langweiligen deutschen Ehepaars, das bald hoch in den Dreißigern stehen würde. Oder gar schon dort stand, je nach Blickwinkel.


All das, was während der ersten zwei Wochen von meinem Schwanz und von Monas Möse höchsten Einsatz gefordert hatte, lag hinter uns oder schien zumindest keine Rolle mehr zu spielen: Giselas Lust auf Abwechslung; der Unfall von Carlos; Elviras und Ricardos Kinderwunsch; Riekes darbende Muschi; das Projekt, die Frauen des Tals von ihren unerwünschten Haaren zu befreien, wo immer diese auch wucherten; all das war passé.


Dachte ich jedenfalls in meiner Einfalt. Und an jenem Montagmorgen sah es tatsächlich danach aus. Denn Gisela lag mit einem bösen Virus im Bett. Rieke war nach San José gefahren. Elvira und Ricardo warteten auf das Ergebnis der In-vivo-Befruchtung. Und doña Clara hatte die Operation Haareliminierung unter ihre Fittiche genommen. Für Mona und mich blieben da nur die aufopferungsvollen, aber wenig Erotik verbreitenden Aufgaben, Gisela gesundzupflegen und Carlos in der Gegend herumzukutschieren. Denn die Probleme mit der Umstellung auf den ökologischen Kaffeeanbau nahmen natürlich keine Rücksicht auf seinen gebrochenen Knöchel.


„Armer Carlos!“, seufzte ich.


„Warum armer Carlos?“, murmelte Mona und rieb sich müde die Augen.


„Wegen seinem Knöchel, weil er nicht selber fahren kann. Außerdem war es das letzte, was du gestern gesagt hast. Warum eigentlich?“


„Ach so, stimmt“, sie wachte langsam auf. „Na stell dir vor. Vor zwei Wochen der Unfall, da lief für ihn tagelang nichts mit Bumsen. Dann gleich darauf der echt extreme Rammeleinsatz fürs Befruchten von Elvira. Da musste er von null auf hundert durchstarten. Und jetzt kommt Giselas Virus daher. Für ihn also ficktechnisch direkt wieder runter von hundert auf null. Armer Carlos!“


So gesehen hatte sie natürlich Recht. Allerdings konnte ich mir gut vorstellen, dass unser Gastgeber nicht tatenlos zusehen würde, wie sich in seinen edelsten Teilen ein gefährlicher Samenstau anbahnen würde. Nur weil er gerade mal keine Gelegenheit hatte, die übereifrigen Knilche in den Bauch einer Frau zu spritzen.


„Wir Männer“, verriet ich Mona ganz im Vertrauen, „haben da unsere ureigenen, von Muschis unabhängigen Methoden entwickelt, um gewisse, allfällige Überproduktionen loszuwerden.“


„Ach?“, kommentierte sie lakonisch, drückte kurz meine immer noch steife Morgenlatte und machte sich auf den Weg zum Pinkeln.


Das Frühstück machte sie mir allerdings nicht. Sie schaute nur kurz bei Gisela vorbei, die die Nacht auf dem Sofa im Wohnzimmer geblieben war, um das Virus nicht an Carlos weiterzureichen. Die schlief aber noch, so dass sich meine werte Gattin wieder aufs Ohr legte, während ich in die Küche trabte. Ein Tässchen Kaffee und einen ungetoasteten Toast gestand mir Carlos immerhin zu, dann blies er zum Aufbruch. Um halb sieben. In meinem kostbaren Urlaub!


Wir folgten der Straße rund zweihundert Meter Richtung Laden von doña Matilde, dann ging es links ab auf die andere Seite des Tals, immer schön langsam den Berg hinauf. Das wäre an sich wahnsinnig idyllisch gewesen, durch Kaffeepflanzungen hindurch und an verwunschenen Fincas vorbei, wo sich die Kinder gerade auf den langen Marsch zu Fuß hinunter zur Schule machten; zu beiden Wegrändern eine beeindruckende tropische Blumenpracht, auf der die nächtlichen Tautropfen in der frühen Morgensonne glitzerten.


Sehr idyllisch, wenn ich nicht hätte fahren müssen, und wenn die Buckelpiste nicht von tiefen Löchern und dicken Steinen übersät gewesen wäre. Einmal wagte ich es, in den zweiten Gang hochzuschalten, aber die Federung des Autos und ein Schmerzschrei von Carlos, direkt aus einer seiner gebrochenen Rippen heraus, belehrten mich sofort eines Besseren.


Nach gut einer halben Stunde erreichten wir unser erstes Ziel, die Finca eines jungen Pärchens mit Baby, wo wir mit Maisfladen, Rühreiern und heißer Schokolade erwartet wurden. Zum Glück, denn mein Magen hing schon gefährlich schief. Während wir frühstückten, wurde es langsam voll auf der Terrasse: ein älterer Mann, ein mittelaltes Paar, noch ein Mann und die Oma von dem Baby gesellten sich hinzu. Sobald Carlos den letzten Schluck ausgetrunken hatte, ging es los mit den Verhandlungen.


So sehr ich mich auch bemühte, ich verstand nur Bahnhof. Ich hatte keine Ahnung von der Materie ökologischer Kaffeeanbau und wenig Ahnung vom Spanischen in seiner schnell und durcheinander gesprochenen Variante. Wie hätte es da anders sein sollen? Also empfahl ich mich höflich und machte einen einsamen Spaziergang zwischen Kaffeebüschen, Bananenstauden, Mangobäumen, Ananaspflanzungen und Bohnenäckern. Das hätte wieder wahnsinnig idyllisch sein können, wenn Mona dabei gewesen wäre. War sie aber nicht, von daher vertrieb ich mir die Zeit damit, Fotos zu schießen und zu überlegen, wie wir beide, Freund Schwanz und ich, sie am Nachmittag zufriedenrammeln würden.


Eine Stunde später ging es weiter. Fünf Kilometer auf halber Höhe Richtung Talausgang, hoch und runter, eine enge Kurve nach der anderen. Wenn ich nicht gefahren, sondern hinten gesessen wäre, hätten sich Kakao, Eier und Maisfladen ganz sicher auf dem gleichen Weg wieder verabschiedet, auf dem sie in meinen Magen gekommen waren.


Carlos war guter Dinge. Die Verhandlungen liefen besser, als er befürchtet hatte. Es ging, erzählte er, um die Frage, ob die Kooperative eine zentrale Anlage zum Schälen und Trocknen des Kaffees bauen sollte oder drei kleinere, dezentrale. Da mich das nicht die Bohne interessierte, weder die Kaffee- noch die rote Gemüsebohne, gab ich zu allem, was er sagte, ein zustimmendes Grunzen von mir und achtete lieber darauf, keine Hühner oder sonstigen lebenden Hindernisse über den Haufen zu fahren.


In der zweiten Finca, bei der zweiten Versammlung, gab es Kaffee. Bei der dritten, nicht weit entfernt, Reis mit roten Bohnen und gebratenem Bauchfleisch. Bei der vierten und letzten, schon auf dem Rückweg, wieder einen heißen, süßen Kakao. Danach mussten wir noch fast eine Stunde Schlaglöcher und Kurven bewältigen.


Um halb fünf fiel ich völlig fertig in die Hollywoodschaukel und freute mich auf das eine oder andere Bier. Den Gedanken an ein heftiges Nümmerchen mit meiner Frau hatte ich erstmal auf einen der hinteren Plätze meiner To-do-Liste verbannt. Sogar Kollege Pimmel hielt still. Auch er bevorzugte eine Runde Ruhe.


Gisela hatte einen Tag mit dem virustypischen Schweinezyklus von Schwitzen, Frieren, Schwitzen und wieder Frieren hinter sich, aber zumindest schoss das Fieber nicht mehr auf 40, sondern nur noch auf 39 hoch. Viel mehr, als ihr ein paarmal Tee zu kochen, hatte Mona nicht machen müssen, denn gegessen hatte sie rein gar nichts. Was Carlos einigermaßen beruhigte, denn das schien ihre Taktik gegen Viren aller Art zu sein.


Als er sich zu einer reichlich komplizierten Dusche mit Stuhl, Hocker und Plastiktüte um den Fuß ins Bad zurückgezogen hatte, kam ich endlich zu meinem Bier. Mona setzte sich neben mich, wir stießen an, aber rundum glücklich schien sie nicht zu sein, mich zu sehen.


„Was ist los?“


„Gisela!“, seufzte sie.


„Gisela? Ich dachte, das Fieber geht langsam runter.“


„Tut es auch. Deshalb macht sie sich ja auch schon wieder Sorgen um andere. Konkret um Carlos.


„Um Carlos?“ Ich hatte die leichte Vorahnung, dass ich noch ein Bier brauchen würde, bis sie bei dem zähen Gesprächsverlauf zu des Pudels Kern vordringen würde.


„Sie hat gemeint, dass Carlos manchmal ziemlich depressiv werden kann. Als er im Krankenhaus war, da hatte sie schon den Eindruck gehabt, dass er sich da ziemlich zusammenreißen musste, und jetzt wieder.“


„Nachtigall, ich hör dir trapsen“, kam es mir in den Sinn. Der Fortgang des Gesprächs erinnerte mich an ein anderes, das wir auf dem Weg zur Küste geführt hatten, mit umgekehrtem Vorzeichen. Sollte das wieder ein Murmeltiertagerlebnis werden? Und tatsächlich, es wurde eines. Aber noch hielt ich an mich und warf nur ein aufmunterndes „Oh!“ in unsere Konversation ein.


„Ja, weißt du“, druckste Mona unentschlossen herum. „Die Gisela, die sagt, dass der Carlos, wie soll ich das sagen, also dass er von Natur aus ziemlich aktiv ist.“


„Das hab ich heute gesehen“, unterbrach ich sie, um ihr die Sache noch ein bisschen schwerer zu machen, als sie ihr sowieso schon fiel. „Mit seiner Verletzung die vier Besprechungen und die Fahrt so durchzuhalten, Respekt!“


„Nein, das hat Gisela gar nicht gemeint. Oder schon, aber halt anders“, druckste mein Eheweib weiter vor sich hin. „Aktiv ist er nämlich auch, was sie angeht. Also eigentlich ihre Muschi. Im Bett. Beim Sex. Da ist er so wie sie, hat sie gemeint.“


„Sprich: Er wird unleidig, wenn er nicht poppen darf?“, half ich nach.


„Genau dieses!“ Mona schien erleichtert, dass ich es ausgesprochen hatte. „Und drum hat sie mich gefragt, wo sie es doch mit dem Virus nicht selbst machen kann, ob ich da...“


„Ob du da einspringen könntest?“, vollendete ich den Satz.


„Ja genau, das hat sie gesagt.“


„Und was hast du gesagt?“


„Dass es da drei Probleme gibt, hab ich gesagt.“


„Das kennen wir doch irgendwoher“, konnte ich mir den Kommentar nicht verkneifen. „Drei Probleme: also du, ich und Carlos? Und was hat sie da gesagt?“, fragte ich nach.


„Dass es für sie und Carlos kein Problem wäre. Und für mich und dich ja wohl auch nicht.“


„Das wären eigentlich vier, aber egal. Und was sagst du?“


„Na ja“, druckste sie schon wieder herum. „Sie haben uns hier so gastfreundlich aufgenommen, und sie ist ja wirklich krank, und du hast Carlos ja auch aus der Patsche geholfen mit Gisela, wo er in der Klinik war...“


„Und bevor Carlos unleidig wird... Außerdem ist sein Pimmel ja auch nicht zu verachten, denn wenn er den in Gisela reinschiebt, geht die ganz schön ab... Und überhaupt, wir haben gesagt, Urlaub ist Urlaub, oder?“, brachte ich für sie die Reihe der zu erwartenden Argumente auf den Punkt.


Sie schaute mich an, erst vorsichtig, dann, nach einem kurzen Nicken von mir immer selbstsicherer, bis sie schließlich strahlte wie ein Honigkuchenpferd. „Sicher?“, flüsterte sie. „Es sickert auch nichts in meiner Whatsapp-Gruppe durch. Versprochen!“


„Sicher!“, bestätigte ich. „Auf Carlos kommt es schon nicht mehr an. Nachdem Ricardo dich gerammelt hat, Gisela und Rieke mich vernascht haben und ich an diversen anderen Mösen rumgefummelt habe…“


Ich zuckte mit der Schulter, fasste sie an der Hand und zog sie ins Haus, wo wir Gisela die gute Nachricht überbrachten. Am nächsten Tag würde Mona den Fahrdienst und dabei auch gleich die eventuell anfallenden Sonderdienste übernehmen.


Kurz darauf kam Carlos aus der Dusche, mit nichts an als der nassen Plastiktüte über seinem gebrochenen Fuß. Sein voll ausgefahrener Schwanz lag horizontal in der Landschaft wie ein Skiflieger nach dem Absprung von der Rampe. Ein beeindruckender Anblick. Monas Zunge jedenfalls wischte wieder unwillkürlich über ihre Lippen, als ob sie ein Schnitzel mit Pommes und ein kühles Bier auf dem Esstisch entdeckt hätte.


„Oh je“, mischte sich Gisela mit fiebergeschwächter Stimme ein. „Das schaut nicht gut aus. So steif, wie der ist, kann der leicht abbrechen. Wenn wir da nicht gleich was machen, wird das einen bösen Unfall geben. Den müssen wir weich und geschmeidig kriegen!“


„Müssen wir? Wer wir?“, dachte ich, aber Mona dachte nicht, sie handelte.


„Komm, setz dich auf den Stuhl“, forderte sie den Herrn des Hauses auf, kniete sich vor ihn und löste den Knoten von der Kordel, mit der er die Plastiktüte festgezurrt hatte. Die Tüte gab sie mir, machte aber keinerlei Anstalten, dann aufzustehen. Zu steif und zu kräftig stand der frisch geduschte Knüppel vor ihrem Gesicht, um ihren ersten Liebesdienst an unserem Gastgeber auf den nächsten Tag zu verschieben.


„Du hast doch nichts dagegen?“, fragte sie ihn pro forma, als sie seine Klöten schon in ihrer rechten Hand wog und mit der linken fachkundig die Vorhaut zurückschob.


Ich drehte mich kurz zu Gisela um, die zufrieden grinste, und als ich wieder zu der Szene mit dem sitzenden Nackten und seiner vor ihm knienden Krankenpflegerin schaute, war die gerade erst freigelegte Eichel verschwunden. Sie war, wie ich aus Erfahrung wusste, gut aufgehoben.


Mehr von dem wahrlich gut gewachsenen Geschlechtsteil von Carlos würden sich Mona und ihr Mund nicht einverleiben. In der Frühzeit unserer Beziehung hatte sie ein einzigen Mal versucht, sich meinen Dicken bis in die Kehle zu schieben. Aber der Brechreiz und das Würgen hatten ihr drei Tage lang jeden Gedanken an Sex verleidet. Mit einer kompakten Eichel hingegen konnte sie meisterhaft umgehen. Da hatte ihre Zunge Platz für ihre Spezialdisziplin: das Bändchenlecken.


Das Gesicht von Carlos sprach Bände. Er brauchte zum kleinen Glück zwischendurch definitiv nicht mehr als die sanfte Eiermassage und das nasse Schlürfen und Schrubben an seinem allersensibelsten Körperteil. Seine Augen suchten sich einen Punkt an der Wand, den er nach Belieben anstarren konnte, dann setzte er eine von allen Sorgen und Beschwernissen befreite Miene auf, die irgendwie einen schon fast dümmlichen Einschlag aufwies. Er tat nichts, als es zu genießen, einen runtergeholt zu bekommen, ohne auch nur einen Finger dafür krümmen zu müssen.


Da fragte ich mich natürlich, ob ich in der gleichen Lage und bei gleicher Behandlung auch so weltentrückt und leicht dämlich aussehe. Aber als ich Mona später danach fragte, reagierte sie beinahe entrüstet. „Wenn ich dir einen blase, blase ich dir einen. Wie soll ich da sehen, wie einfältig oder weggetreten du dabei vor dich hinstarrst. Ich muss mich schließlich auf deinen Schwanz konzentrieren, nicht dass ich noch reinbeiße.“ Recht hatte sie.


Jedenfalls wurde der sorglose Genuss von Carlos ziemlich bald von tiefem Atmen begleitet. Zum Stöhnen wurde er, als Mona gegen Ende der Behandlung sein dickes Schwanzende drei- oder viermal hintereinander ausspuckte und wieder einsog. Ein paar Sekunden und eine superschnelle Lecksequenz am Bändchen später spuckte dann nur noch einer: der Lümmel. Und das tat er ausgiebig, gründlich und mit der entsprechenden Unterstützung durch den mitzuckenden Carlos.


Monas Umgang mit frischem Sperma in ihrem Mund variiert. Mal schluckt sie, mal spuckt sie, mal macht sie halbe halbe. Diesmal schluckte sie alles, schien aber nicht wirklich überzeugt zu sein, das Richtige getan zu haben. Jedenfalls griff sie verdächtig schnell zu ihrer Bierflasche und trank den Rest aus.


Wie auch immer, Carlos war hochzufrieden, Gisela ebenso. Ich für meinen Teil hatte wieder etwas erlebt, das ich unter der Rubrik neue Urlaubserfahrung in Costa Rica verbuchen würde, und was Mona mir gleich darauf ins Ohr flüsterte, trug maßgeblich dazu bei, dass ich es auf der Seite der erinnerungswürdigen Erfahrungen verbuchte.


„Meine Fotze“, hauchte sie mir zu und knabberte dabei kurz an meinem Ohrläppchen, „mein liebes, süßes Fotzilein ist dermaßen klatschnass, dass ich mich erstmal da unten abtrocknen muss. Aber heute Abend“, hauchte sie weiter, „da wird sie wieder klatschnass werden, und glitschig und seifig und verrucht, und dann leckst du sie aus, bis ich das ganze Haus zusammenhechle, und wenn ich fertig bin, dann steckst du ihn mir gaaanz, gaaanz langsam rein und machst sie noch viel nasser. Versprochen?“


„Versprochen!“, flüsterte ich zurück und schaffte es gerade noch, schnell einen Finger in ihre Möse zu schieben, bevor sie Richtung Bad verschwand. Sie war tatsächlich klitschenass!


Doch vor unserem Rammeln standen andere körperliche Bedürfnisse auf dem Programm. Essen zum Beispiel. Weil nichts im Haus war, brachen Mona und ich wieder mal Richtung Laden von doña Matilde auf. Nachdem dann alle Mägen außer dem von Gisela voll waren, die Küche aufgeräumt aussah und wir ein paar der viel zu kleinen Bierfläschchen geleert hatten, spendierte Carlos uns ein Gläschen Rum und mir dazu ein Zigarillo. Dann ging's früh ins Bett.


Als Mona den Rock abstreifte, sah ich, dass sie ausnahmsweise ein Höschen druntergezogen hatte, das im Licht der Lampe feucht schimmerte. Ihre geile Maus hatte entweder seit dem Liebesdienst an Carlos nicht aufgehört zu sabbern oder sie erwartete schon wieder sabbernd das, was noch folgen sollte.


„Reichlich feucht“, kommentierte ich, während ich das Stückchen Stoff zum Trocknen über die Stuhllehne hängte. „Deine rallige Ritze läuft aus.“


„Hab ich dir doch versprochen“, lachte meine Frau und warf sich rücklings aufs Bett. Sie war noch nicht gelandet, da hatte sie ihre Beine auch schon gespreizt, so weit es ging. Klarer Fall von wuschig wie Nachbarins Miezekatze. „Los! Leck sie aus!“


Nackt und gierig lagen sie vor mir, meine Frau und ihre Möse. Was für ein Anblick! Wie eine rosige Orchidee nach einem Tropenregen. Wie gerne hätte ich ein bisschen mit den tropfigen Läppchen gespielt und das schlüpfrige Döschen mit dem tiefen, dunkelroten Loch durchmassiert. Aber der Leckbefehl duldete keinen Aufschub.


Normalerweise bettelten Mona und ihre Muschi ja um irgendwelche vorbereitende Tätigkeiten wie Küsschen auf Mund und Brustwarzen, ein sanftes Kraulen in der Halsbeuge oder ausgesuchte Streicheleinheiten an anderen strategisch wichtigen Körperteilen. Diesmal aber schienen die absolut nicht gefordert zu sein. Also wusste ich, was zu tun war.


Ich kniete mich quer zu ihr aufs Bett, steckte mit einer geschmeidigen Bewegung zwei Finger der rechten Hand in den nassen, dunklen Gang, legte mit der linken die Klit frei, so wie Mona am Nachmittag die Eichel von Carlos freigelegt hatte, stülpte meine Lippen darüber und fing an zu lecken und zu saugen. Die ganze Aktion hatte keine drei Sekunden gedauert, schon ächzte meine Frau und ihr Körper bäumte sich auf, als hätte er einen Stromschlag abbekommen.


„Vorsichtig, nicht so fest“, wimmerte sie, aber die Warnung war überflüssig. Meine Zunge kannte das Knöpfchen in- und auswendig und wusste genau, wie sie drücken, schlecken und schlabbern musste, um das Höchstmaß an Lust und Freude aus dem kleinen Ding herauszuholen. Während Mona sich jammernd wand wie ein Regenwurm in einer Pfütze, dachte ich an Carlos, der nebenan alles mitanhören musste und bestimmt einen Ständer von gigantischen Ausmaßen bekam. Den er am nächsten Tag in die große, weite, dann schon wieder klitschnasse und verführerische Möse von Mona stecken würde.


Erstaunlicherweise lenkten mich diese Gedanken nur kurz von der Aufgabe ab, meiner Frau einen mindestens ebenso gigantischen Orgasmus rauszulecken. Was aber eigentlich ein Selbstläufer war, denn so wild und hemmungslos, wie sie sich in ihre Erregung hineinsteigerte, brauchte ich nicht viel mehr zu tun, als ruhig weiterzulecken. Sobald ihre Schenkel zu zittern begannen und ihr Rücken steif vor Anspannung wurde, reichte es, meine zwei Finger ein paarmal aus dem heißen Tunnel zu ziehen und sie wieder hineinzustoßen.


Mona explodierte. Das Hecheln schlug um in lautes Stöhnen, ihr Körper zuckte, mit beiden Händen schob sie meinen Kopf von ihrer Muschi weg und presste krampfhaft die Schenkel zusammen, um meine Finger in ihr daran zu hindern, auch nur eine weitere kleine Bewegung zu machen. Erst als die Zuckungen schwächer wurden, machte sie die Augen auf und lächelte mich an, wie nur meine glücklichgeschleckte Mona mich anlächeln kann.


„Und jetzt schieb ihn rein, gaaanz gaaanz langsam!“, flüsterte sie und hörte nicht mehr auf zu lächeln.


Nicht, als ich meinen inzwischen steinharten Schwengel so langsam wie möglich in ihren Bauch schob. Nicht, als ich ihn ein oder zwei Minuten lang bewegungslos im engen, feuchtheißen Tunnel steckenließ, auf dass er sich an die glitschige Umgebung gewöhne. Auch nicht, als ich sie dann gaaanz langsam und achtsam vögelte. Und schon gleich gar nicht, als es zum Schuss doch etwas schneller, härter und deftiger zuging. Bis mein Schwengel ihr schließlich den Muttermund voll Sperma spritzte, etwas traurig darüber, dass er in der Aufregung wieder nicht den Eingang zur Gebärmutter gefunden hatte.


„Gute Nacht“, hauchte sie mir ein paar Kuschelminuten später ins Ohr, schob sich zur Vorsicht ein zweites der garantiert ökologischen Mösenabwischtücher zwischen die Beine und schaltete das Licht aus. Nach zwei Minuten schnarchte sie vor sich hin. Gaaanz leise, aber offensichtlich zufrieden mit dem Fick und der Welt.

*


Monafremdgehdienstag


*


Ihr Handy weckte sie um sechs. Gazellengleich sprang sie aus dem Bett, was mich wunderte, denn sonst gehört sie zu der Art Mensch, die sich erst sammeln müssen, bevor sie den Kampf mit dem Leben außerhalb ihres Bettes aufnehmen können. Aus dem halblauten Kreischen schloss ich kurz darauf, dass sie die Reste des Abendficks unter der Dusche aus ihrer Muschi wusch. Allerdings in Rekordzeit, denn sonst wäre sie im klaren, aber morgens eiskalten Bergwasser glatt erfroren. Bibbernd kam sie mit einer Tasse Kaffee zurück, die offensichtlich Carlos gebraut hatte. In ihre Handtasche packte sie zwei Schlüpfer und eine Handvoll der Mösenabwischtücher.


„Wer weiß schon, was heute alles passiert“, antwortete sie auf meinen fragenden Blick, ohne dass irgendein Anzeichen von Zögern oder Scham oder Rücksichtnahme auf mich, den bald wieder gehörnten Gatten, herauszuhören gewesen wäre. „Der Autositz soll jedenfalls nicht leiden, wenn ich auslaufe“, fügte sie erklärend hinzu.


Sie klang nicht wie ein Schaf, das zum Schlachthof gefahren wurde, sondern eher wie eine Frau, die ganz genau wusste, dass sie es bald das eine oder sogar das andere Mal besorgt bekommen würde, und die nicht wirklich abgeneigt war, dabei für sich rauszuholen, was rauszuholen war.


Einerseits beruhigte mich das, denn wer wünscht seiner Frau schon, dass sie mit einem anderen pimpert, ohne eine ordentliche Portion Lust abzubekommen. Andererseits war es meine Frau, die mit einem anderen von dannen zog, um sich schon wieder einen dicken Rammbock in ihre Möse stoßen zu lassen, der nicht meiner war. Ein echt komisches Gefühl.


„Bin ich eifersüchtig?“, fragte ich mich laut, während ich in der Küche Wasser für meinen Kaffee und Giselas Gesundheitstee aufsetzte.


„Bist du es?“


Ich hatte völlig vergessen, dass Gisela auf dem Sofa geschlafen hatte, um Carlos nicht anzustecken.


„Eigentlich dürfte ich ja nicht, nach allem, was wir hier schon getrieben haben.“


„Und uneigentlich?“


„Weiß ich nicht. Ein gutes Dutzend Jahre, die nur wir zwei unsere Geschlechtsteile zusammengesteckt haben, sind gut ein Dutzend Jahre. Und wenn das hier jetzt so weitergeht, könnten wir bei euch glatt mehrere Folgen einer Swingerclub-Serie abdrehen. Aber vielleicht bringt etwas Abwechslung neuen Schwung in die Sache. Wie geht’s dir?“


„Nicht gut, aber deutlich besser“, seufzte die Freundin meiner Frau, die die Woche zuvor auch meine Fickpartnerin gewesen war. Zum Aufstehen musste sie sich am Tisch festhalten, schüttelte aber den Kopf, als ich ihr helfen wollte. „Zum Pinkeln kann ich schon noch alleine gehen!“


Hinterher trank sie ihre große Tasse Tee aus, verdrückte als Zeichen ihrer Besserung einen Toast ohne alles drauf und verkündete dann, dass sie noch eine bis zwei Mützen Schlaf bräuchte. Das kam mir gerade recht. Ich war nämlich wild entschlossen, an diesem Tag nichts anderes zu tun, als zu entspannen: vielleicht dem Täter in meinem Krimi auf die Spur zu kommen und dann am Abend zu erfahren, ob und wenn ja wie viele Portionen Samensahne meine Frau intus haben würde.


Doch Pustekuchen. Ich hatte noch kein Kapitel bewältigt, da kam Clara des Wegs, um sich nach dem Zustand von Gisela zu erkundigen. Nach ihr taten dies über den Vormittag verteilt ein knappes halbes Dutzend Dorfbewohnerinnen. Ausnahmslos alle boten natürlich ihre Dienste an, sei es, um Besorgungen zu erledigen, sei es, ihr und mir schnell etwas zu essen vorbeizubringen. Mit Mühe und jeweils einem Tässchen Kaffee gelang es mir, allen zu versichern, dass alles bestens und Gisela auf dem Weg sei, das Virus auszuschwitzen.


Darüber war es elf geworden. Gisela brauchte meine Zuwendung, auch wenn oder gerade weil der Schlaf ihr gut getan hatte. Sie wünschte sich nämlich ein gesundes Nudelsüppchen zum Mittagessen. Also machte ich ihr neuen Tee und setzte den Topf auf. Während die Suppe vor sich hinköchelte, rief ich Mona an.


„Wir sind schon in der zweiten von den drei Fincas, zu denen wir heute fahren. Hier läuft alles wunderbar!“, berichtete sie kurz angebunden. Das klang für ihre Verhältnisse reichlich abwesend und unkonzentriert. Normalerweise hätte sie für die paar Informationen mindestens drei Minuten gebraucht, und nicht bloß zehn Sekunden. Ich fragte nach, ob etwas passiert sei.


„Nö“, kam es noch kürzer zur Antwort. „Wir ziehen uns nur gerade einen Maisfladen mit Käse rein.“


„Ach so.“ Ich war erleichtert. „Guten Appetit!“


“Danke! See you later, besos!“ Dann war die Leitung still.


Wenn ich da schon gewusst hätte, dass sie beim Telefonat keineswegs am Tisch der Kaffeebauernfamilie saß, sondern auf Carlos, und dass das Essen nicht aus einem unschuldigen Fladen mit dem weichen Käse der Region bestand, sondern aus einer sehr dicken, fetten, harten Salami, die in ihrem Bauch steckte; wenn ich also gewusst hätte, dass sie gleich nach unserem Telefonat und zum zweiten Mal an diesem Tag tief drin in ihrer Möse eine große Portion einer sämigen, weißlichen Geleemasse eingeflößt bekommen würde, dann hätte ich ihr natürlich nicht guten Appetit gewünscht, sondern, wie es einem braven Ehemann zukommt, ein erfolgreiches und sinnliches Bürzeln mit unserem Gastgeber.


Das hätte zumindest den Vorteil gehabt, dass ich kurz darauf nicht den leichten Anflug eines schlechten Gewissens bekam, den ich tatsächlich hatte. Und das kam so: Nachdem wir das Nudelsüppchen ausgelöffelt hatten, ich die Teller in die Küche gebracht und gerade daran gedacht hatte, dass ich ja noch die zwei klebrigen Mösenabwischtücher durchwaschen wollte, die Mona am Morgen auf dem Bett liegengelassen hatte, lächelte mich auf einmal Rieke schelmisch an.


Wie sie reingekommen war, keine Ahnung. Auf jeden Fall stand sie da, wie ich sie in Erinnerung hatte: breitbeinig und breithüftig, schlank und rank, splitterfasernackt, mit ihren griffigen Möpsen und der wulstigen Einkerbung zwischen den Schenkeln, die im Gegenlicht feucht zu schimmern schien.


Wenn sie zur Erklärung für ihren Auftritt etwas auf ihre Stirn geschrieben hätte, dann wäre es zweifellos: ‚Fick mich!‘ gewesen. Dass die Hausherrin sich nach der Suppe wieder aufs Sofa gelegt hatte und nun interessiert zusah, wie sich die junge Holländerin an mich heranwanzte, störte die kein bisschen. Es schien sie eher noch anzustacheln, denn sie wippte leicht in den Knien, um ihre Möse so weit wie möglich nach vorne zu bringen.


Da konnte ich natürlich nicht widerstehen. Ich schob den Mittel- und den Zeigefinger in ihre feuchte Herrlichkeit hinein, und als ich sie wieder herausholte, zogen sie einen langen Spinnfaden hinter sich her, der in der hereinscheinenden Sonne funkelte.


„Das ist mir vielleicht ein geiles Flittchen!“, rief Gisela begeistert zu uns herüber und verwendete dabei erstaunlicherweise die gleiche Bezeichnung, wie ich am Samstag davor.


„Geil auf jeden Fall“, gab ich ihr in dem Punkt recht. „Aber Flittchen? Doch wohl nicht.“ Ich hatte dazugelernt. „Die Arme ist einfach nur untervögelt.“


„Hu hu, ich bin hier und kann euch hören und verstehen!“, griff die Holländerin ein. „Und ich habe auch gehört, dass Mona unterwegs und Gisela immer noch krank ist. Da habe ich mir gedacht, geh doch mal rüber und schau, ob du was für den armen Strohwitwer tun kannst.“


„Wer war denn das Vögelchen, das dir das gezwitschert hat?“


Meine Frage war eher an Gisela als an Rieke gerichtet, denn ich hatte da so eine Ahnung. Doch erstere tat, als hätte sie nichts gehört, und die junge Studentin redete unbeeindruckt weiter.


„Denn wenn ich mich recht erinnere, ist es schon wieder drei Tage her, seit du mich mit einem einzigen läppischen Fick abgefertigt hast. Stell dir das vor, Gisela: Drei Tage ohne Rammeln! Du kannst mir bestimmt nachfühlen, wie ich mich als Frau da fühlen muss: Wie benutzt und weggelegt. Vergessen, verstoßen für unbrauchbar befunden. In meiner Frauenehre gekränkt. In meinem sexuellen Verlangen nicht ernst genommen. Vaginal marginalisiert. Mit traurigen Möpsen, die nur darauf warten, liebkost, abgeschleckt, durchgeknetet zu werden!“


Der liebreizende Augenaufschlag, mit dem sie ihr Klagelied begleitete, hätte bestimmt Steine zum Leben erweckt. Bei mir hingegen verwandelte er meinen äußerst lebendigen Steifen in reinen Granit.


„Los, sag: Kleines Mösenvögelchen, sperr den hungrigen Schnabel auf. Sperr ihn so weit auf, bis ich das tiefe, rote Loch sehe, damit ich da meinen dicken Wurm reinpressen kann. Lass deinen geilen Schlund offen, bis der fette Wurm ganz drinnen ist und du auf ihm herumkauen kannst, bis der seinen Schleim herauswürgt und du vor Vergnügen darüber schreist und vor lauter Verlangen Krämpfe kriegst. Du weißt schon welche: Die Wollustkrämpfe, die bloß ausschauen, als ob du dich vor Schmerzen krümmen würdest. In Wirklichkeit aber krümmst du dich, weil du vor Geilheit nicht mehr ein noch aus weißt, weil du glaubst, dass du in deinem Rausch den Verstand verlierst, weil du nur noch brünstig vor dich hin röcheln kannst, weil du... Ach was, hol ihn einfach raus, steck ihn mir rein in die Fotze, nimm mich, mach mir das Karnickel, den Hengst, den Eber oder was immer du willst, aber fick mich!“


„Redet die vor dem Schnackseln immer so einen Stuss?“, wollte die neugierige und auf einmal gar nicht mehr so kranke Gisela vom Sofa aus wissen. Eine ihrer Hände hatte sich in Erwartung dessen, was da kommen sollte, schon in ihrer Schlafanzughose verirrt, die andere war drauf und dran, ihr dort Gesellschaft zu leisten.


„Ob immer, weiß ich nicht, wir haben ja erst einmal richtig. Da hat sie auch so Zeug gelabert, wollte dabei aber von mir noch ganz andere Sachen hören. Ich fürchte, diesmal hab ich mehr als die Hälfte von dem wieder vergessen, was ich ihr zum Aufgeilen ins Ohr flüstern soll. Aber die Frage ist doch, ob ich es machen soll. Also nicht den Rattenschwanz von schlüpfrigem Zeug rekonstruieren, sondern sie hier vor dir und ohne Mona zu bumsen.“


Die Zeit, mir das gründlich zu überlegen, in aller Ruhe erst mein ausführendes Organ zu befragen und dann von den Shorts zu befreien, in denen er stand, ließ mir allerdings niemand. Freund Schwanz natürlich nicht, denn, wie gesagt, der stand schon granithart und erwartungsfreudig. Und auch Rieke nicht. Die Möpse, der Prachthintern, die nasse Furche zwischen ihren Beinen, die Erinnerung an die Ereignisse vom Samstag, all das half dazu bei, Tatsachen zu schaffen, die offenbar wurden, als sie mir mit einem geübten Ruck die kurzen Hosen bis zu den Knöcheln runterzog.


„Fein, danke!“, lobte sie gleichzeitig Freund Schwanz und Gisela. Die wollte bei dem deutsch-holländischen Gemeinschaftsunternehmen in Sachen Bespringen nämlich nicht untätig bleiben. Trotz Virus half sie kräftig mit, indem sie vor ihrem Sofa eine Decke so ausbreite, dass sie garantiert nichts von unserer feucht-fröhlichen Kopulationsaktion verpassen würde.


Wie genau wir diesmal vorgehen wollten, um Riekes Status der untervögelten Frau zu beenden, hatten wir gar nicht abgemacht. Ich legte mich also auf die Decke und wartete ab. Während ich mich zurechtlegte, kam mir eine dieser seltsamen, philosophischen Grundsatzfragen in den Kopf, die mich manchmal beim Pimpern überfallen.


„Was heißt eigentlich untervögelt?“, fragte es da irgendwo in meinem Hirn. „Und warum ist das Ende vom Status als untervögelte Frau oder untervögelter Mann doch immer nur vorläufig, ganz egal wie oft wir es auch treiben?“


„Vermutlich“, antwortete ich mir selbst, während ich zuschaute, wie Rieke sich über mich stellte und dann langsam in die Knie ging, „ist das Untervögeltsein dem Menschen, egal ob Männlein und Weiblein, von der Natur mitgegeben und quasi als unauslöschliches Merkmal eingebrannt worden, sonst wäre die Menschheit schon längst von dieser schönen Erde verschwunden. Und vermutlich...“


Weiter kam ich nicht mit meinen hochphilosophischen Überlegungen, denn das feuchte Klatschen der wülstigen, tropfnassen Möse der jungen Holländerin beim Auftreffen auf mein Schambein unterbrach mich und machte mich augenblicklich schier wahnsinnig. Das schien auch ihr Plan zu sein: Sie wollte auf mir und mit meinem Rammbock in ihrem Bauch wieder eine Bachata tanzen, bis der kleine Schlitz im Pimmel mir den Verstand in dicken Samenschüben rausschleudern würde, und dann würde Rieke ohne Rücksicht auf Verluste ihren Orgasmus auf mir abfeiern.


Doch sie hatte sich in der Standfestigkeit eines sexgedienten Mittdreißigers getäuscht, der nebenbei immer einen Blick auf Gisela warf. Denn der Armen, die selbst nicht mitmachen konnte, wollte ich wenigstens für ihren selbstgemachten Orgasmus etwas bieten.


Zwar konnte ich nach einer Weile nicht verhindern, dass es aus mir heraus keuchte und hechelte, als ob ich gleich soweit wäre. Doch als Rieke ihr rhythmisches „há-há-há-há“ immer mehr in ein langgezogenes „aaaahhhh“ überführte, sie erst anfing zu zittern und dann über mir zusammenbrach, hatte ich mich noch in der Gewalt. Sogar, als ihr Orgasmuszucken das laute Gestöhne in kleine, für meine Ohren verträgliche Lauthäppchen zerschnitt, hielt ich noch durch. Erst als meine Hände auf ihren wundervollen Hinterbacken spürten, dass sie sich langsam beruhigte, ergriff ich die Initiative.


Ich presste sie an mich und stieß ein paarmal beherzt zu. Wieder klatschte es von da unten obszön feucht zu uns hoch. Einen kleinen Augenblick freute ich mich an Riekes erstauntem Gesicht und spritzte dann los, in aller Ruhe, nur meiner eigenen Lust frönend, ohne Rücksicht auf sie, in langen Schüben voller Kraft.


In der freien Natur wäre der Schleim bestimmt meterweit geflogen, doch im Bauch der jungen Holländerin prallten die Tropfen einfach gegen die elastischen Wände des warmen, nassen Tunnels. Völlig umsonst hineingespritzt, was ihre eigentliche Funktion angeht, dafür aber mit umso mehr wilder, triebhafter Lust.


„Puh!“ stöhnt Gisela, die sich bestimmt einen guten Orgasmus herausgerubbelt hatte, von dem ich allerdings in meinem eigenen Rausch nichts mitbekommen hatte. „Puh! Das war gut!“


„Puh!“, stimmte Rieke zu und versuchte, sich wieder aufzusetzen, ohne meinen Schwanz aus ihrer Muschi rutschen zu lassen. Das gelang ihr nicht, deshalb rückte sie etwas nach oben und setzte sich auf meinen Bauch. „Puh!, das war echt gut! Deine Fickerfahrung hilft offensichtlich wirklich ein bisschen.“


Vorsichtig fing sie an, ihre Möse um meinen Nabel kreisen zu lassen. Bestimmt sickerten schon meine Ergüsse aus ihr heraus. Sicher war das unheimlich angenehm für ihre Klit, im glitschigen, rutschigen Schleimbad zu schwimmen. Nicht umsonst spielte Mona nur allzu gerne dieses Spielchen, um sich einen Nachschlag in Sachen wollüstigem Ruckeln zu besorgen. Doch ich fand, Mona ist Mona und Rieke Rieke. Ich hatte genug getan für das sexuell offenbar ständig darbende Wesen, das da nackt auf mir saß und drauf und dran war, sich noch einmal in die höheren Sphären der Erregung zu rubbeln. Das fand auch Gisela, denn sie war es, die einschritt.


„Genug ist genug, Rieke. Los, unter die Dusche, Fickgestank abwaschen, Fötzchen sauber machen und dann zurück zu Clara! Martin braucht seinen Schönheitsschlaf und ich meine Ruhe!“


„Bäh!“, blökte die in der Tat nach reichlich Sex stinkende Studentin. „Das ist gemein!“, beklagte sie sich, drückte mir aus Protest die sabbernde Möse wie einen Stempel fest auf die Brust und zog dann schmollend ab.


*


Ich kam tatsächlich zu meiner erholsamen und traumlosen Siesta. Wie ein unschuldiges Baby schlief ich bis vier, machte Gisela ihren Tee und mir einen Kaffee und widmete mich endlich meinem Krimi. Dann hörten wir das Auto.


Carlos sah ziemlich fertig aus, wie er sich mühsam auf seinen Krücken ins Haus schleppte. Mona ganz und gar nicht. Quietschfidel kam sie hereingeschneit und nahm mir die Tasse mit dem letzten, schon kalten Schluck aus der Hand. Es schien so, als hätte sie im Laufe des Tages die Kraft aus ihm herausgesaugt und sich selbst einverleibt.


Ich bot unserem Gastgeber ein stärkendes Bier an, doch er wollte wie am Tag zuvor erstmal ins Bad, um den Staub und den Schweiß und wer weiß was noch abzuduschen. Mona dagegen nahm ihres dankend an und nutzte die Wartezeit auf das Bad, um Gisela und mir haarklein zu erzählen, wie es ihr ergangen war. Mit so banalen Sachen wie den Verhandlungen mit den Kaffeebauern, den Straßenverhältnissen oder dem, was sie gegessen hatten, hielt sie sich gar nicht erst auf. Begeistert, aus meiner Sicht sogar eine Spur zu begeistert, konzentrierte sie sich voll auf das, was Carlos mit ihr und ihrer Muschi angestellt hatte.


„Super war's“, schwelgte sie in der Erinnerung der Ficks des Tages. „Ich muss schon sagen, er hat's echt drauf! Gleich in der Früh, sobald die Schulkinder weg waren, haben wir zwischen einem Maisfeld und einer Kaffeepflanzung unsere Decke ausgebreitet. Zur Einstimmung gab‘s Fötzchenschlecken. Einfach toll, wie er lutscht, dein Carlos“, lobte sie ihn mit verklärtem Blick.


Dann schaute sie zu mir: „Das mit dem Vögeln unter der Morgensonne in der freien Natur, das müssen wir unbedingt auch nochmal machen. Vielleicht doch noch ein Versuch oben am Weiher? Mit einem Bild der Location für meine Whatsapp-Gruppe, damit die vor Neid platzen?“ Sie lächelte verschmitzt.


Genau das war das Zeichen von ihr, auf das ich gewartet hatte: Ganz egal, wie gut Carlos sie gepoppt und wie viele Orgasmen er ihr rausgekitzelt hatte, es würde für sie nur eine nette Abwechslung bleiben. Schon ein gutes Stück beruhigter hörte ich deshalb zu, wie sie weitererzählte.


Und sie erzählte viel: von ihrem zweiten, bombastischen Orgasmus dieser Session im Feld, den die Maiskolben und die Kaffeebohnen mit ansehen und anhören mussten, während sie auf Carlos ritt und er seine Spermapumpe anwarf. Davon, dass sie danach doch einen Fleck auf dem Fahrersitz hinterlassen hatte; aber nur einen ganz kleinen, weil sie gedacht hatte, dass eins der Nachficktücher im Höschen reichen würde; aber es hatte halt nicht gereicht, weil, nun, das sollten wir uns selber ausmalen, warum.


Davon, dass sie mittags zur zweiten Runde die Rücksitzbank umgeklappt hatten und Carlos es sich auf der Ladefläche einigermaßen bequem gemacht hatte und sie gerade dabei war, sich auf seinen harten Pflock zu setzen, als ich sie angerufen hatte. Und statt sie in Ruhe telefonieren zu lassen, hatte Carlos sie an den Hüften gepackt und aufgespießt, während sie mit mir gesprochen hatte. Kein Wunder, dass das Gespräch so verlaufen war, wie es verlaufen war.


„Und ihr, was habt ihr gemacht?„, fragte sie uns zum Abschluss. „War's arg langweilig hier in der Finca ohne uns?“


„Ging so“, antwortete ich nonchalant. Wir haben viel Tee getrunken, ein Süppchen gegessen, viel geschlafen. War da noch was, Gisela?“


Als Monas Freundin stumm blieb, antwortete ich auf meine eigene Frage, um selbst die Pointe auswalzen zu können. „Ach ja, fast vergessen. Rieke war kurz hier. Sie wollte poppen, wie immer. Und wo das Sprichwort doch sagt: ‚Nach dem Essen sollst du rauchen oder deine Frau gebrauchen‘, und weil mein liebes Frauchen auswärtig beschäftigt war, da hab ich mir gedacht, poppst du eben mit ihr. Gisela hat zugeschaut und sich einen runtergeholt. Ich glaub, beiden hat's gefallen. Oder etwa nicht.“


„Wie bitte!“, rief Mona übertrieben entrüstet aus. Ihr kurzer Anfall von Schnappatmung kam mir jedenfalls reichlich gekünstelt vor. „Ich opfere mich den ganzen Tag auf für das Wohlergehen unseres Gastgebers, sorge stellvertretend sogar für seine geschlechtliche Gesundheit und dafür, dass er seine beruflichen Pflichten erfüllen kann, und du hast nichts besseres zu tun, als aus lauter Langeweile irgendwelche dahergelaufenen Studentinnen zu besteigen! Nicht einen Tag kannst du deiner Frau die Treue halten? Schäm dich!“ Nach einem großen Schluck aus der Flasche fragte sie: „War's denn gut?“


Die Antwort darauf übernahm Gisela: „Verrückt ist das Mindeste für das, was die Rieke da gemacht hat. Wenn du das gesehen und gehört hättest!“


„Mit Machosprüchen und Bachatatanzen um den harten Dödel herum?“, riet Mona.


„Genau dieses“, bestätigte ich.


„Dann muss es gut gewesen sein!“, schloss meine Frau endgültig ihren Frieden mit meinem Fehltritt.


Ich nickte und machte mich auf den Weg zu doña Matilde. Zur Feier des Tages wollte ich Fleischklößchen in Tomatensoße mit Nudeln machen. Mona nahm ich nicht mit zum Einkaufen. Die brauchte die Dusche vermutlich noch nötiger als Carlos.

*


Donfernandomittwoch


*


Am Mittwoch saß ich, wie es sich für einen Urlauber gehört, mit einem neuen Krimi und einem kühlen Bier in der Hollywoodschaukel auf der Terrasse. Mona schlief noch. Sie war müde, denn in der Früh waren wir mit dem Quad zum kleinen See hochgefahren und hatten das Vögeln mit Heilschlamm nachgeholt, das in unserer ersten Urlaubswoche dem Unfall von Carlos zum Opfer gefallen war.


Unser bester Fick ever war es zwar nicht, weil der feuchte Lehm in allen Körperöffnungen doch ein bisschen vom Wesentlichen abgelenkt hatte, aber Monas Whatsapp-Gruppe zuliebe hatten wir es durchgezogen. Zumindest mein Dicker war zufrieden. Er hatte abgespritzt, mehr braucht er üblicherweise nicht. Während ich danach am Ufer ein wenig geruht hatte, war meine Göttinnengattin bis zur Quelle hochgestiegen und hatte gefühlt zehntausend Fotos von der Gegend dort oben im allgemeinen und der Rammellocation im besonderen gemacht.


Dass Gisela währenddessen aufgestanden war, um uns das Mittagessen zu kochen, war ihr nicht wirklich gut bekommen. So ein Virus braucht eben seine Zeit, um aus dem Körper ausgetrieben zu werden. Hingelegt hatte sie sich erst wieder, als sie sich kaum noch aufrecht halten konnte. Carlos seinerseits saß am Computer, um seine Aufzeichnungen von den Gesprächen der zwei Tage zuvor ins Reine zu schreiben.


Ich freute mich also sorg- und aufgabenlos des Lebens, als ich plötzlich aus heiterem Himmel ein inzwischen fast vertrautes: „Don Martin, Gott zum Gruße!“ hörte, gefolgt von einem fröhlichen: „Wie schön, dass ich Sie hier antreffe!“


Ich kam gar nicht dazu, mein Buch zuzuklappen, da ging der Redeschwall auch schon weiter. „Heute Morgen habe ich mir gesagt, dass ich Sie unbedingt einmal auf ein Bier oder ein Gläschen Rum einladen müsste. Ist denn Ihre werte Gattin gar nicht zuhause?“


„Don Fernando! Schön Sie zu sehen. Seien Sie gegrüßt!“, stotterte ich ein bisschen, bis ich mich aus der Romanwelt losgerissen hatte und im richtigen Leben gelandet war. „Meine Mona? Die hat sich gerade etwas hingelegt.“


„Ach, wie schade!“ Dieser Ausruf kam irgendwie einstudiert. Ich konnte mich allerdings des Eindrucks nicht erwehren, dass der ganze Auftritt vom Plappermaul des Tals etwas zu theatralisch ausgefallen war. „Nun gut, dann bleiben wir Männer eben unter uns“, fuhr er fort.


Er machte Anstalten, sich neben mich in die Hollywoodschaukel zu zwängen, überlegte es sich dann aber anders und blieb stehen. „So gesehen ist dies vielleicht sogar eine gute Fügung, denn, um der Wahrheit die Ehre zu geben, habe ich tatsächlich gehofft, einmal unter vier Augen mit Ihnen sprechen zu können. Ob ich Sie wohl um den Gefallen bitten darf, mich zu doña Matilde zu begleiten, um sie auf das erwähnte Gläschen Rum einladen zu können?“


Aus dem kleinen Spaziergang mit dem einem Gläschen wurden am Ende mehr als zwei Stunden mit diversen Gläschen. Ein durch und durch wunderlicher Nachmittag, bei dem ich lange das Gefühl hatte, dass wir einfach nur fröhlich vor uns hinplauderten, er in seinem langatmigen Spanglisch, ich in meinem englischlastigen Spanisch. Wobei das: „wir plauderten“, nicht auf die Goldwaage gelegt werden sollte. Meine Redeanteile summierten sich auf höchstens zehn Prozent. Den Rest übernahm er. Und an dieser seiner Redekunst lag es wohl, dass ich erst ganz zum Schluss kapierte, was er wirklich im Schilde führte.


Die erste halbe Stunde habe ich im Nachhinein als umständliche Einleitung abgeheftet. Er berichtete ausufernd aus seinen bisher verlebten 55 Lenzen: vom Wunsch Lehrer zu werden, dem Studium in San Jose, der Anstellung in der Kreisstadt. Dann wurde es traurig, und ab da tat mir der gute Mann und sein Schicksal so leid, dass ich mir fest vornahm, nicht mehr über ihn zu lästern.


Er erzählte nämlich vom frühen Tod der Eltern, wie er dadurch gezwungen war, ins Tal zurückzugehen, um den recht ansehnlichen Betrieb mit einigen Hektar zu übernehmen und für zwei Tanten zu sorgen. Dann kam die Hochzeit mit seiner geliebten Javiera; die Geschichte der beiden Kinder, die früh auszogen und kaum etwas von sich hören ließen: die eine illegal in den USA, der andere irgendwo in der Hauptstadt; dann der Unfall, bei dem seine Frau ums Leben kam, und die letzten drei Jahre voller Einsamkeit.


Meine Versuche, irgendwie tröstende Worte zu finden, nahm er dankbar an, auch wenn ich dabei vermutlich ziemlich unverständliches Zeug von mir gab. Aber er übernahm sowieso gleich wieder das Wort, denn, wie gesagt, das war ja nur die Einleitung. Eigentlich, recht betrachtet, war es sogar nur die erste Einleitung.


Die zweite leitete er nämlich mit einer Frage ein: „Don Martin, glauben Sie auch, dass ich ein Plappermaul bin? Ein verschrobener älterer Mann, der nichts anderes zu tun hat, als immerfort zu labern und überall dummes Zeug zu reden? Diesen Ruf habe ich nämlich im Dorf.“


Ich versuchte, das mit dem Brustton der Überzeugung zu verneinen, aber an meinem Gestammel merkte er sofort, dass ich genau das dachte, oder besser, dass ich das vom Dorftratsch übernommen hatte.


„Sehen Sie!“, nahm er mir das Wort aus dem Mund, ohne mir oder dem Dorf irgendwelche Vorwürfe zu machen. „Und ob Sie es glauben oder nicht, solch ein Ruf, wie ich ihn habe, mag nicht ehrenvoll sein, doch er hat gewaltige Vorteile. Die Leute glauben zu wissen, was und wer ich bin. Das genügt ihnen. Um sich eine fundiertere Meinung zu bilden, müssten sie sich Zeit nehmen, und die hat sogar hier im Tal kaum mehr jemand. Zumindest sind heutzutage alle überzeugt, keine Zeit mehr zu haben. Ich habe dadurch allerdings die Freiräume, die ich brauche, um alle und alles zu beobachten. Und dann nehme ich mir sehr wohl die Zeit um abzuwägen, was ich erzähle und was nicht. Denn ich gebe zwar zu, dass ich viel rede, wenn der Tag lang ist, doch ein Plappermaul, das wahllos über alles redet und alles gleich weitererzählt, was es hört und sieht, das bin ich keineswegs.


„So so“ murmelte ich einfallslos vor mich hin, denn ich hatte keine Ahnung, worauf das hinauslaufen sollte. Er spannte mich aber nicht lange auf die Folter.


„Don Martin“, hob er an. „Aus langer Erfahrung kann ich Ihnen sagen: Wenn Sie Augen und Ohren offen halten und sich mit allen Leuten unterhalten, um sie zum Reden zu bringen, dann erfahren Sie eine Menge Dinge, von denen die anderen niemals vermuten würden, dass Sie sie wissen.“


Das könne ich mir gut vorstellen, stimmte ich ihm zu, musste nun aber etwas warten mit seiner Antwort auf meine anschließende Frage, ob er denn auf diese Weise viel von den Menschen im Tal erfahren habe. Wir waren nämlich auf Umwegen am Laden von doña Matilde angekommen. Don Fernando besorgte uns während unserer Gesprächspause zwei randvolle Schnapsgläser voll Rum und eine Tüte mit Empanadas. Damit setzten wir uns ein paar Meter abseits auf eine Bank und stießen an.


„Was ich so im Laufe der Zeit erfahre, das den anderen verschlossen bleibt, fragten Sie?“, fing er an, mir die Augen zu öffnen. „Nun, vielleicht dies, dass Sie und ihre werte Frau vor einiger Zeit oben am Weiher ziemlich nackt waren und nur durch die Ankunft von doña Gisela daran gehindert wurden, unter freiem Himmel das zu tun, was unser Herrgott Mann und Frau als Aufgabe gegeben hat, nämlich fruchtbar zu sein und sich zu mehren.“


„Sie haben uns beobachtet?“, fragte ich verdattert. „Wir haben da oben niemanden gesehen!“


„Keine hundert Meter vom Quad entfernt hatte ich gerade begonnen, zwischen den Kaffeestauden Unkraut zu jäten. Richten Sie doch Ihrer werten Frau mein Kompliment aus: Welch eine Schönheit durfte ich da betrachten! Und ein Kompliment auch an Sie. Ihre Gattin darf sich über die üppige Ausgestaltung gewisser, in einer Ehe durchaus wichtiger Körperteile wahrlich nicht beschweren.“


„Aber don Fernando...!“, versuchte ich einzuwerfen.


„Ehre, wem Ehre gebührt“, schloss er das Kapitel ab, nur um mich gleich im nächsten Beispiel gnadenlos als jämmerlichen Lügner zu entlarven: „Oder nehmen wir Ihren Versuch, mich mit Ihren offensichtlich improvisierten Fragen und dem Gang zum Mangobaum davon abzuhalten herauszufinden, was wirklich im Haus vor sich ging. Ein, wenn ich das so sagen darf, doch sehr plumper Versuch. Natürlich ahnte ich bereits, dass einige Frauen im Dorf etwas vorhaben, was die Männer nicht wissen sollten. Was genau, das war mir nicht ganz klar und es hat mich einige Mühe gekostet, das herauszufinden. Doch nun glaube ich, dass ich einigermaßen weiß, was seit Ihrer Ankunft geschehen ist.“


„Seit unserer Ankunft?“, fragte ich nicht gerade kreativ nach, nur um irgendetwas zu sagen.


„Die Detail können wir weglassen, doch ich glaube nicht ganz in die Irre zu gehen, wenn ich meine, dass Sie gut mit Rasierwerkzeug umgehen können und dass Sie keine Scheu haben, dies auch bei fremden Frauen beziehungsweise bei gewissen Körperteilen von diesen Frauen anzuwenden. Herausgefunden habe ich auch, dass Sie überdies an sich nichts gegen die Natur der Frauen haben, so wie die Dame des Hauses und ihre werte Gattin anscheinend den Männern nicht grundsätzlich abgeneigt sind, zumal don Carlos durch seine Verletzung und den kleinen, aber umso bedeutsameren Dienst an dem so sympathischen jungen Paar unseres Dorfes gerade etwas eingeschränkt einsatzfähig ist, wenn ich das so blumig ausdrücken darf.“


Mir drehte sich der Kopf von diesem Redeschwall und ich muss echt erblasst sein, wie ich hörte, dass er, den wir alle als leicht vertrottelt verspottet hatten, langsam aber sicher eine ganze Menge von Mosaiksteinchen unserer ersten zwei Urlaubswochen gesammelt und dann mehr oder weniger richtig zusammengesetzt hatte. Doch das war noch nicht alles.


Nachdem wir uns mit dem zweiten Gläschen zugeprostet hatten und er mir noch einmal versichert hatte, wie aufrichtig er sich für mich freue, dass meine Ferien sich in jeglicher Hinsicht für Geist und Körper so erholsam, angenehm und abwechslungsreich gestalteten, kam er endlich, nach einer geschlagenen Stunde oder gar mehr zur eigentlichen Sache, wegen der er mich ins Dorf geschleppt hatte und nun versuchte, mich mit Rum gefügig zu machen.


„Wo wir schon über doña Clara sprechen“, hob er neu an. Ich brauchte drei Sekunden, um mich an all das zu erinnern, was er gesagt hatte, bevor er Nachschub geholt hatte. Doña Clara war da nicht dabei gewesen, wenn mein Gedächtnis mich nicht ganz im Stich gelassen hatte. Doch das focht ihn überhaupt nicht an. Nun sprach er über sie und basta: „Die arme Frau. So allein und noch so jung.“


Er sah mich an, räusperte sich, und setzte hinzu: „Nun ja, sehen Sie, die Bezeichnung jung ist relativ. Ich meine, als Witwe ist sie jung, nachdem ihr Ehemann sie vor inzwischen nun schon zwei Jahren ebenso plötzlich wie auf tragische Weise in dieser Welt zurückgelassen hat, so wie mich einst meine geliebte Javiera verlassen hat.“


„Aber sie hat doch Kinder“, wagte ich einzuwerfen.


„Das ist wohl wahr“, stimmte er zu, „doch wem sagen Sie das. Aus schmerzlicher Erfahrung weiß ich, dass für die jungen Leute der Weg aus der Hauptstadt weit ist, wenn es um die Eltern geht. Claras Kinder leben, wie mein Sohn, ihr eigenes Leben in San Jose und die Besuche werden immer spärlicher, je länger der Tod des Vaters zurückliegt. Und“, schob er hinterher, „man könnte sogar so weit gehen zu sagen, dass letztlich sie es ist, die sich immer noch um die Kinder sorgt und denen sie Kraft gibt. Dabei bräuchte jetzt sie jemanden, der ihr Kraft geben kann und ihr in allen Lebenslagen den Rücken stärkt.“


Irgendwo im Verlauf der letzten paar Schachtelsätze ging mir langsam ein Lichtlein auf. Beim andächtigen Nippen am Schnapsglas rekapitulierte ich, was er alles über doña Clara gesagt hatte, und ich begann zu ahnen, worauf das hinauslaufen könnte. Doch statt den kurzen Weg zu nehmen, schlug er wieder den langen, äußerst umständlichen ein.


Er laberte und laberte über seine Verehrung der Frauen an sich und welche besondere Hochachtung er für doña Clara empfand. An diesem Punkt angekommen brauchte er eine neue Stärkung, nur um dann ein weiteres Mal weit auszuholen, um mir zu erklären, warum er sich seiner Verehrung für doña Clara so sicher sei und seit wann sich zur noch distanzierten Verehrung auch eine durchaus körperliche Zuneigung hinzugesellt habe.


Lange habe er mit sich gerungen, sich dies einzugestehen, ohne zu wissen, wohin dies führen könne und ob er jemals bei ihr auf die entsprechende Resonanz stoßen würde. Noch immer habe er richtiggehend Angst davor, mit ihr zu sprechen und sie mit seiner Zudringlichkeit möglicherweise zu verletzen. Er nahm sein Glas, schaute den Berghang hinauf und trank auf ex aus. Dann schaute er mich an und fing an einem völlig anderen Punkt wieder neu an.


„Ach ja, was ich vorher zu erwähnen vergaß. Gestern sah ich wieder diese ausnehmend hübsche Studentin, die für doña Clara wohl ein Zukunftsprojekt für ihre Finca und ihre Pferde entwickelt. Mit scheint, dass Sie ihr nicht abgeneigt sind, der Studentin. Sowohl, was ihre körperlichen Reize als auch was ihre Fähigkeiten angeht, meine ich. Und ihre werte Gattin scheint dies alles zu fördern. Sowohl das Projekt für doña Clara als auch das körperliche Wohlbefinden einiger Menschen hier. Wissen Sie, dass ich Sie beneide?“


Mir schwirrte der Kopf. Gerade noch hatte ich gedacht, dass unser Ausflug zu doña Matilde auf eine Art Beichte hinauslaufen würde, in der don Fernando mir gestehen würde, wie sehr er doch doña Clara liebe. Ich hatte mich schon darauf eingestellt, ihm ein paar gute Ratschläge zu geben, von erwachsenem Mann zu erwachsenem Mann, bis wir dann am Ende irgendwie dem Rum erliegen würden.


Und nun kam das: Die nur angedeutete Geschichte unserer diversen außerehelichen Exzesse, von der ich erstens nicht wusste, was er damit genau sagen wollte, und bei der mir zweitens nicht klar war, ob das auf eine Art Erpressung hinauslaufen sollte, ohne dass ich mir allerdings vorstellen konnte, wozu. Oder war er nur stolz auf seine detektivischen Fähigkeiten und wollte sich einfach nur damit brüsten, wie viel er über uns herausgebracht hatte?


Doch am Ende war es weder das eine, noch das andere. Er schaute mich lächelnd an und nichts, absolut gar nichts deutete darauf hin, dass er nicht wortwörtlich das meinte, was er sagte, nämlich dass er uns beneidete; mutmaßlich, weil wir fröhlich und den ganzen Tag vor uns hinpoppten, mit wem auch immer. Doch wie ich ihn so lächeln sah, hatte ich plötzlich eine Eingebung, die hinter dem ganzen Herumgelabere einen tieferen Sinn offenbarte.


„Don Fernando“, ergriff ich deshalb sofort nach meinem Geistesblitz die Initiative, weil ich Angst hatte, dass wir sonst noch ewig auf der Bank sitzen bleiben würden. „Möchten Sie etwa, dass ich mit doña Clara rede?“


Bingo! Das war's. Voll ins Schwarze getroffen.


„Don Martin, würden Sie das für mich tun, würden Sie mir diesen Gefallen tun? Sie wissen gar nicht, welche Last Sie mir von den Schultern nehmen würden! Ich weiß wohl, dass mein Anliegen impertinent ist. Ihnen und doña Clara gegenüber. Aber ich glaube, eine direkte, persönliche Abfuhr aus dem Mund von ihr zu hören, das würde ich nicht überleben. Fragen Sie sie an meiner Statt, ob sie sich vorstellen kann, in ihrem Leben ein kleines Plätzchen für mich freizuräumen. Wenn sie Sie dann hochkant hinauswirft, wissen Sie, was zu tun ist: Sie müssen mir dies dann so schonend wie möglich beibringen, sonst bricht mein Herz in der Mitte entzwei.“


Da war es also heraus, sein streng gehütetes Geheimnis. Mit den bei ihm üblichen, dick ausgemalten Sprachbildern, aber mit einem klaren Auftrag verbunden. Beim vierten Gläschen und der dritten Empanada versprach ich ihm hoch und heilig, noch an diesem Nachmittag unter dem Vorwand, die Geräte zu überprüfen, zu ihr zu gehen. Bei seinem fünften Gläschen, ich passte wohlweislich, nahm er mir außerdem das große Indianerehrenwort ab, mit niemandem darüber zu sprechen, noch nicht einmal mit Mona, geschweige denn mit jemandem aus dem Dorf.


Anschließend trennten sich unsere Wege. Nach einer kurzen Zwischenstation daheim machte ich mich mit leichtem Bauchgrimmen zu der mir anvertrauten Kupplermission auf. Gisela sagte ich, dass ich mir die Beine vertreten wolle, Mona, dass ich eins der Lichtblitzgeräte feinjustieren müsse. Keine der beiden glaubte mir, aber meine Lippen blieben versiegelt.


Wohl war mir wahrhaftig nicht bei der Sache, denn ich hatte keine Ahnung, wie die künftige Enthaarungsexpertin des Dorfes die indirekte Liebeserklärung des Mannes aufnehmen würde, den alle nur das Plappermaul nannten. Was ja eigentlich kein echtes Kompliment darstellt. Von daher schien mir der Ausgang meiner Mission ungewiss zu sein, mit Tendenz hin zu schwierig.


Zuerst musste ich Rieke rausschmeißen, die im großen Wohnraum der Finca am Computer saß und ihr Projekt für die Kooperative vorantrieb. Ein guter Vorwand fiel mir nicht ein. Also komplimentierte ich sie ohne einen solchen hinaus. Im Gegenzug versprach ich ihr allerdings, Mona zu fragen, ob sie nochmal in unser Bettchen schlüpfen dürfe. Strahlend zog sie von dannen. Auf der Direttissima zu meiner Frau, wie ich später erfuhr.


„Doña Clara“, fing ich an und wurde sofort ausgebremst.


„Clara bitte, ohne doña, das macht mich so alt. Außerdem haben Sie mir die Möse geleckt, das verbindet!“


Dass ich sie nicht mehr doña nennen sollte, sie aber trotzdem beim Sie blieb, gehörte zu den Sachen, über die ich mich nach zweieinhalb Wochen im Tal schon gar nicht mehr wunderte. Auf jeden Fall schaute sie mich erwartungsfreudig an, denn die Art und Weise, wie ich die Holländerin vor die Tür gesetzt hatte, sprach eindeutig dafür, dass ich ein wichtiges Anliegen vorbringen wollte.


„Clara. Ich weiß gar nicht, wie ich anfangen soll“, setzte ich neu und nicht gerade wortgewandt an. „Ich soll Ihnen nämlich eine Nachricht übermitteln.“


Soweit hatte ich es schon mal geschafft. Die Frage war nun, ob ich mit der Tür ins Haus fallen, also gleich don Fernando erwähnen sollte, oder ob ich um den heißen Brei herumreden und das Terrain sondieren sollte, also von einem anonymen Jemand erzählen sollte, der mich angesprochen habe, weil er sie verehre, aber sich nicht traue und so weiter.


Wie so oft in diesem Urlaub und in diesem Tal kam es auch diesmal völlig anders. Mein Herantasten an die Sache und mein Bauchgrimmen davor, mein Zögern und Zaudern, alles für die Katz. Clara ließ mich gar nicht mehr weiterreden, sondern fiel mir um den Hals.


„Fernando!“, rief sie glücksstrahlend aus. „Nicht wahr, Fernando hat Sie beauftragt, mit mir zu reden!? Dieses Plappermaul, dieses Rindvieh, dieser Schlappschwanz!“ Für einen kurzen Moment fürchtete ich das Schlimmste, aber ihr Gesichtsausdruck wollte so gar nicht zu den Bezeichnungen passen, die sie für ihn fand. „Seit einem Jahr, seit dem ersten Todestag von meinem Mann, warte ich darauf. Ein Jahr lang hat dieser Feigling sich nicht getraut. Stellen Sie sich das vor. Und jetzt missbraucht er Sie als Kuppler, Sie Armer!“


Sie umarmte mich noch einmal, gab mir einen dicken, fetten Dankeskuss mitten auf dem Mund, rannte in die Küche und kam gleich darauf mit einer uralten Flasche und zwei Gläsern zurück.


„Der beste Rum für den Überbringer der besten aller Nachrichten!“ Das Tröpfchen war tatsächlich so gut, wie sie versprochen hatte. Nicht zu vergleichen mit denen von doña Matilde.


„Tun Sie mir einen Gefallen?“, fragte sie.


„Jeden“, versprach ich ihr, nur um sofort zu korrigieren, man weiß ja nie: „Fast jeden.“


„Um den, der nicht dabei ist, bitte ich sie auch nicht“, lachte Clara. „Das mit dem Lecken war Gefallen genug in dieser Beziehung. Eigentlich sind es zwei Bitten. Können Sie Fernando ausrichten, dass er heute Punkt sieben zu mir kommen soll, für alles bereit?“


„Genau so: ‚Für alles bereit‘?“, fragte ich nach.


„Genau so“, bestätigte sie mit einem lasziven Unterton in der Stimme, der keinen Zweifel daran aufkommen ließ, was der Witwer an diesem Abend von seiner verehrten Witwe erwarten durfte.


„Und die zweite Bitte?“


„Halten Sie um Himmelswillen bis morgen Rieke von hier fern!“


„Wird erledigt.“ So ganz realisiert hatte ich den superschnellen Erfolg meiner Mission noch nicht, aber ich freute mich riesig für Clara.


Ich wollte schon gehen, da hielt sie mich kurz vor der Haustür auf. „Geht noch eine dritte Bitte?“


„Jede“, versicherte ich.


„Meinen Sie“, fragte Sie schüchtern und nahm dabei meine rechte Hand, um sie sich ganz und gar nicht schüchtern in die Hose bis hinunter zu ihrer Muschi zu schieben, „meinen Sie, das geht noch so?“


Meine Fingerspitzen ertasteten viel nackte Haut, ein paar mehr flaumige als borstige Härchen und, als sie weiter vordrangen, ganz viel seifige, schlüpfrige Nässe.


„Doña Clara!“, rief ich aus und vergaß dabei vor lauter Begeisterung, das doña wegzulassen,„Sie sind geil und fickbereit und schön wie ein junges Mädchen! Das geht auf jeden Fall, und zwar mehr als einmal. Sie werden sehen, wie gut das heute Nacht flutscht!“


Draußen machte sich die Sonne daran, im Tal lange Schatten zu werfen und den östlichen Bergrücken in glänzendes, rötliches Abendlicht zu baden.


„Sie haben noch eine Stunde Zeit, sich herzurichten, don Fernando. Dann müssen Sie bereit sein, ihren Mann zu stehen. Und zwar für alles bereit!“, überbrachte ich die gute Nachricht telefonisch, um mir die Viertelstunde Fußmarsch zu ersparen. Ich konnte nur hoffen, dass er vor lauter Aufregung dem fünften Gläschen nicht noch mehr hatte folgen lassen.


Als ich zur Finca zurückkam, erwarteten mich vier neugierige Augenpaare. Mona, Gisela, Rieke und sogar Carlos wollten natürlich wissen, was für geheimnisvolle Dinge ich am Nachmittag getrieben und dann mit Clara besprochen hatte. Nach dem Anruf bei don Fernando fühlte ich mich wenigstens nicht mehr an mein Schweigeversprechen gebunden. Am nächsten Tag, spätestens wenn doña Matilde ihren Laden öffnete, würde eh das ganze Dorf von der Turtelei mit Witwe und Witwer erfahren. Bekanntlich verbreitet sich ja nur Romantik pur noch schneller als schlechte Nachrichten. Also erzählte ich den Vieren des langen und breiten, was mir in den Stunden davor widerfahren war.


Während dann die Tiefkühlpizzas im Ofen brutzelten, rannte Rieke zurück, um ihre Zahnbürste und Wäsche zum wechseln zu holen. Gerade noch rechtzeitig vor sieben, so dass sie uns zwar erzählen konnte, wie Clara sich für das Date mit don Fernando aufgebrezelt hatte wie sie selbst vor ihrem ersten Mal, aber für die Einzelheiten der zu erwartenden Sexorgie der beiden Mittfünfziger mussten wir notgedrungen auf den nächsten Tag warten.


„Was machen wir jetzt mit dem angebrochenen Abend?“, sprach Gisela zwei Stunden später das aus, was alle dachten. Die Pizzas waren vertilgt und die Küche sauber. Wir vier hatten es uns mit einem frischen Bier um ihr Sofa herum gemütlich gemacht.


„Eine Runde pimpern?!“, schlug Rieke mit einem einladenden Schmachtblick auf den Schritt von Carlos vor. „Bei euch heißt es doch: Wenn nix mehr geht, geht immer noch ein Fick“, ergänzte sie in ihrem süßen Deutsch ein Sprichwort, das sie vermutlich gerade erfunden hatte.


„Schon wieder? Du willst doch nicht behaupten, dass du immer noch unterfickt bist?“ entfuhr es mir eine Spur zu streng angesichts der Tatsache, dass ich ihr bei doña Clara ein Nümmerchen in Aussicht gestellt hatte.


Vor dem romantischen Intermezzo mit Fernando hatte ich für den Abschluss des Tages eigentlich andere Pläne gehabt. Das Heilschlammpoppen in der Früh am See war zwar ganz nett gewesen, aber ich hatte das Gefühl gehabt, dass Mona dabei nicht den letzten Kick abbekommen hatte. Deswegen hatte ich mir fest vorgenommen, sie am Abend auf die richtig hohen Sexgipfel zu treiben. Allerdings zu zwei allein und ungestört von unserer jungen, anscheinend dauergeilen Klette.


„Was ist dir denn für eine Laus über die Leber gelaufen?“, sprang Gisela sofort für Rieke in die Bresche. „Gestern war gestern und heute ist heute.“


„Und einmal ist keinmal“, komplettierte Mona die Frauensolidarität, die da über mich hereinbrach. „Oder glaubst du, mir an ihrer Stelle würden die lächerlichen Brosamen reichen, die du bisher für sie und ihr Fötzchen übrig hattest.“


„Wenn du nicht willst“, spielte die Holländerin dazu passend die Eingeschnappte, „dann musst du ja nicht. Du bist schließlich nicht der einzige. Es gibt hier noch mehr Pimmel, die in eine Möse passen und die sich nach ein bisschen wollüstiger Abwechslung sehnen.“


„Ganz genau!“, legte Gisela nach. „Carlos hat auch einen, und der hat bestimmt keine Probleme damit, vor dem Schlafengehen noch schnell ein junges Mädchen flachzulegen und zu nageln.“


Seit Riekes Stegreifsprichwort waren wir vier automatisch ins Deutsche verfallen, so dass unser Gastgeber eigentlich außen vor geblieben wäre. Zufällig schnappte ich jedoch einen Blickkontakt zwischen ihm und Gisela auf, der vielleicht eine Zehntelsekunde gedauert hatte, aber alles klärte. Carlos hob eine Braue, Gisela nickte lächelnd, Carlos lächelte nickend zurück, das war's. Mehr Absprache brauchten die beiden nicht. Und ich bewunderte sie dafür.


Wie genau er verstanden hatte, worum es geht, stellte er sofort unter Beweis: „Wunderbar. Also machen wir es so: Ich lecke Mona und ficke Rieke; Martin leckt Rieke und fickt Mona; Gisela schaut zu, und wenn sie die Kraft dazu hat, holt sie sich einen runter.“


Genauso machten wir es. Keine der beiden Damen der Schöpfung, die von uns Herren derselben bedient wurden, beklagte sich hinterher. Mein kurzes Zögern war verflogen und niemand brauchte mich zum Jagen zu tragen. Als Rieke sich auf den Tisch legte und mir ihre prallen, feucht glitzernden Wülste zum Ausschlecken hinhielt, konnte ich meine Zunge kaum zurückhalten. Mona lag neben ihr und bot Carlos ihre vor Aufregung zitternden Mösenflügel und ihre knackige, nach einer weichen Mundmassage lechzende Klit an. Wir Männer hatten es uns auf zwei Hockern zwischen den weit ausgebreiteten Beinen der Frauen bequem gemacht und zögerten keine Sekunde.


„Also echt“, gestand mir Mona später im Bett, „wenn eine Zunge mit deiner mithalten kann, dann ist es die von Carlos.“


Während des Ausschleckens hörte es sich so an, als ob sie mit Rieke abgesprochen hätte, mit ihrem gemeinsamen Gestöhne den armen Fernando in der Finca von Clara zu einem zweiten oder gar dritten Fick anzustacheln. Wenn die Fenster bei uns offen gewesen wären, hätten die zwei das vielleicht sogar geschafft.


Am Ende war ich fast froh, dass Rieke mir in ihrem Orgasmusrausch regelrecht den Kopf einzwickte. Denn sie setzte sich beim Abfeiern von ihrer Geilheit ruckartig auf und stieß dabei ein paar ziemlich spitze Schreie aus. Wenn ich die aus kurzer Entfernung ohne ihre Oberschenkel als Ohrenschützer abgekriegt hätte, hätten die mein Trommelfell ziemlich beansprucht.


Aus den Augenwinkeln sah ich, dass Mona ihren Org im Vergleich zu dem Gekeuche von zuvor nun relativ ruhig auszckte. Bestimmt freute sie sich schon darauf, gleich meinen dicken, fetten Schwanz reingesteckt zu bekommen. Das jedenfalls redete ich mir ein, während ich Rieke mit einem etwas mehr als freundschaftlichen Kuss eine Zunge voll von ihrem Muschisirup in den Mund schob.


Diesmal bekam sie den Nachschlag, den ich ihr am Tag vorher verwehrt hatte. Wenn auch nicht von mir. Carlos legte sich vor das Sofa auf die Decke und Gisela sorgte mit ihrem Handy für die richtige Musikbegleitung für den Rammeltanz der jungen Holländerin.


„Sollen wir zuschauen oder parallel ficken?“, flüsterte Mona mir ins Ohr. Die Antwort gab sie sich selbst, während sie mit einer Hand ihre Möse bei Laune hielt: „Mach's mir jetzt!“, keuchte sie laut auf. „Ich glaub, mir flutscht gleich noch einer raus, sobald du mir den Dicken in den Bauch rammst.“


Sie wollte also den eingesteckten Orgasmus, und sie wollte ihn sofort. Da erübrigte sich jede Diskussion. Sie blieb auf dem Tisch liegen und schob mir den triefend roten Spalt entgegen. Ich nahm die Einladung kommentar- und kompromisslos an. Mein treuer, steifer Begleiter flutschte in meine Frau hinein, dass es aus ihrer nassen Muschi nur so quatsche. Normalerweise behagt ihr der Quasimissionar, den ich ihr da machte, nicht so besonders, weil sie damit nicht richtig in die Gänge kommt. Diesmal aber war sie von der Zunge von Carlos noch so aufgedreht, dass es ihr reichte, sich zwischen meinen Stößen immer mal wieder ihren dicken, geilen Knubbel zu reiben, um in die höchsten Höhen ihrer Lüsternheiten aufzusteigen.


Dahin folgte ich ihr gerne, und zwar mindestens genauso hemmungslos wie sie. Wir dachten, fühlten, machten nur noch Sex, Rammeln, Vögeln, Ficken, was und wie auch immer. Den Rest der Welt blendeten wir konsequent aus. Nur noch mit uns selbst beschäftigt, hechelten und gurgelten wir uns einträchtig in unseren gierigen Rausch hinein.


Nach einer viel zu kurzen Ewigkeit zog ich meinen erschlafften Zipfel aus ihr heraus und sie fing den gelblich weißen Schleim, den ich ihr hineingepumpt hatte, mit einem ihrer Mösenwischtücher auf. Da erst erinnerten wir uns daran, dass wir nicht alleine rumgepimpert hatten. Carlos und Rieke waren allerdings auch schon fertig.


Die junge Holländerin hatte glückstrahlend ihr Frisch-Gefickt-Gesicht aufgesetzt. Bei Carlos hatte ich den Eindruck, dass er glücklich war, Riekes Fickansturm ohne weitere Verletzungen überstanden zu haben. Die ohne Zweifel selbstbefriedigte Gisela hingegen hatte schon wieder zu ihrem Sinn für's Praktische gefunden. Sie erklärte, dass wir uns jetzt alle ein Bier verdient hätten.


Nach dem dritten fiel mir ein, was ich schon lange fragen wollte: „Sagt mal, glaubt ihr, es lohnt sich für Mona und mich noch, zum Pazifik zu fahren? Der ist doch gar nicht so weit weg von hier. Und wo wir schon mal in einem Land mit zwei Küsten sind, sollten wir das doch ausnutzen. Bis Samstag haben wir schließlich nichts mehr vor, oder?“


Mona und Gisela schauten mich gleichzeitig mit einem mitleidigen Lächeln an. Das ließ keinen Zweifel daran, dass ich die Lage der Dinge mal wieder völlig falsch eingeschätzt hatte. Naiv wie ich war, hatte ich darauf vertraut, wenigstens für einen kleinen Teil meines Urlaubs ein bisschen Mitspracherecht einfordern zu dürfen.


Meine Frau übernahm es, mich vom Gegenteil zu überzeugen und über das aufzuklären, was sie und Gisela für unsere letzten Tage in Costa Rica geplant hatten. Wobei sie mir eigentlich nur sagte, dass wir zwei am nächsten Tag Carlos zur Nachuntersuchung in die Stadt fahren mussten. Mehr verriet sie nicht.


„Lass dich überraschen, was am Freitag und Samstag passiert“, schloss sie ihre Ausführungen, die letztlich so knapp ausfielen wie ihre geilsten Slips. Manchmal wünschte ich, wir wären ein ganz normales deutsches Pärchen, das seinen Urlaub fein säuberlich mit Excel plant.


Was die entgangenen Pazifikfreuden anging, da vertröstete Mona mich auf das nächste Mal. Rieke schenkte mir zum Trost einen mindestens dreifachen Rum ein. Und alle zusammen gestanden sie mir sogar noch eine abendliche Zigarre zu. Während ich die auf der Terrasse paffte, machten sich die anderen drinnen bett- und sofafertig, so dass ich in der nächtlichen Ruhe etwas hören konnte, das ich fast mit fernen Hilfeschreien verwechselt hätte. Beim genaueren Hinhören merkte ich aber, dass es wohl aus der Finca von Clara kam und nicht wirklich so klang, als ob sie oder don Fernando meine Unterstützung bräuchten. Möglich allerdings, dass mich meine Ohren getäuscht hatten. Es hätte natürlich auch ein Käuzchen oder sein costaricanisches Pendent sein können.

*


Wendedonnerstag


*


Nichts, aber auch gar nichts deutete darauf hin, dass dieser Donnerstag eine entscheidende Wende im Leben von Mona und mir einläuten sollte. Den ganzen Tag über gab es keine Vorzeichen dafür. Weder im Kaffeesatz vom Frühstück war etwas darüber geschrieben, noch flog in der Kreisstadt ein Adler bedeutungsvoll über unsere Köpfe, noch rauchte ich an diesem Nachmittag eine Zigarre, deren Asche mir etwas verraten hätte. Bis zum späten Abend war alles normal. Wenn man denn das, was da in Costa Rica abging, als normal bezeichnen wollte.


So wie die meisten Tage in unserem Urlaub begann also auch jener schicksalhafte Donnerstag. Ich kann mich noch genau erinnern, dass ich davon geträumt hatte, voller Inbrunst einen Pizzateig zu kneten. Als ich aufwachte, lag meine rechte Hand aber entspannt auf einem weichen Busen, ohne ihn durchzuwalken. Instinktiv wusste ich, dass es nicht der von Mona war. Ich musste allerdings eine ganze Weile nachdenken, um mir klar darüber zu werden, woher ich das so genau wusste.


Schritt eins war, dass ich einfach mal annahm, dass er Rieke gehörte, die dem einsamen Sofa entflohen war, um sich bei uns im warmen Bettchen ihre Kuschelration abzuholen. Rein taktil gibt es nämlich nicht viel Unterschied zwischen den Möpsen unserer Klette und denen von meiner Frau.


Im zweiten Schritt tippte ich darauf, dass der Körpergeruch mir verraten hatte, dass ich nicht an Monas Titten herumgrabschte. Aber dann fiel mir brühwarm der wahre Grund ein. Meine Frau zog im Bett ja immer ihr Schlafhemdchen an, außer natürlich, wenn es nicht ums Schlafen ging. Deswegen war ich also so sicher gewesen, mich nicht an ihren Brustwarzen vergriffen zu haben.


Ich beschloss, die Gegenprobe zu machen. Ohne die Augen aufzuschlagen, ließ ich den Busen los, der mutmaßlich Rieke gehörte, und tastete hinter mich. Doch dort war das Bett leer. Mona war schon aufgestanden. Hoffentlich, um das Frühstück zu machen.


„Kannst du mir bittebittebitte einen rauskraulen?“, bettelte unsere Klette, sobald sie sah, dass ich probeweise die Augenlider anhob, und warf mir dabei einen Dackelblick zu, dem normalerweise kein stolzer Besitzer eines Dödels widerstehen kann.


„Aber Mona wartet doch bestimmt mit dem Kaffee auf uns“, versuchte ich mich herauszureden,


„Stimmt“, kam es da von der Tür her. Meine Frau in Person. Mit Schlafhemdchen und sonst nichts. „Doch der wartet gerne in der Thermoskanne, bis ihr fertig seid. Oder soll ich mithelfen, damit's schneller geht?“


„Au ja, das wäre geil!“, jauchzte die junge Holländerin und machte die Beine breit. Richtig unanständig breit, so, wie wir Pimmelträger es mögen. Mona und mir blieb fast nichts anderes übrig, als es ihr zu besorgen.


Das mit dem gemeinsamen Rauskraulen von einem Orgasmus beherrschen mein Eheweib und ich ziemlich gut, wenn wir es auch bisher nur bei ihr praktiziert hatten. Das dafür oft und erfolgreich. Genauso erfolgreich wollten wir es nun machen. Zuerst steckte ich Rieke meine Finger in ihr heißes Fötzchen und Mona rubbelte am sensiblen Knöpfchen, Dann machten wir es umgekehrt. Mona steckte drei Finger in die triefende Fotze und ich rubbelte am geschwollenen Klitknopf. Dazu nagte ich an ihrer rechten Zitze, meine Frau an ihrer linken, worüber sich die beiden so freuten, das sie gar nicht anders konnten, als spitz und hart zu werden.


Es dauerte zwei Minuten, bis Rieke in ein obszönes Röcheln verfiel. Drei, bis sie, der Verzweiflung nahe, schier den Verstand verlor. Vier, als wir aufhören mussten, an ihr und in ihrer Dose herumzufuhrwerken, um sie nicht tatsächlich in den Wahnsinn zu treiben. Und dann dauerte es noch zwei Minuten, bis sie wieder aus dem Tunnel ihrer Wollust auftauchte.


„Wohin der sie wohl geführt hat?“, fragte ich mich halblaut, während Mona mich zufrieden anschaute. „Auf eine Tulpenwiese mit bunten Windrädern oder zu einem blauen Himmel mit hübschen Schönwetterwölkchen oder an einen einsamen Sandstrand an der Karibik?“ Wir erfuhren es nie, denn das Ende von Riekes Orgasmusreise kam abrupt.


„Los, steck ihn rein!“, stöhnte sie, sobald sie es schaffte, einigermaßen artikulierte Laute hervorzubringen.


„Nichts da“, kam Mona mir zu Hilfe. „Wenn du dein Spundloch gestopft haben willst, dann such dir gefälligst deinen eigenen Stöpsel. Den dicken Oschi von Martin leih ich dir nicht mehr aus. Ich muss schließlich auch mal an mich und meine Muschi denken. Nicht dass die mir verhungert.


„Bäh!“, blökte Rieke wie zwei Tage zuvor, als Gisela ihr die Abfuhr erteilt hatte. Aus Protest rollte sie sich ein wie eine verschmähte Igelin und schmollte halbbefriedigt.


Ich fand es ja auch ein bisschen hart, wie meine Frau sie zurechtgestutzt hatte. Aber in der Sache gab ich ihr recht. Allerdings mit einer anderen Begründung. Mein Pürzel hätte zwar wie üblich nichts gegen eine Runde pürzeln gehabt, aber mein Magen hatte diesmal die besseren Argumente auf seiner Seite. Der lechzte nämlich nach Kannen voll Kaffee und nach mindestens zwei Maisfladen mit viel Käse. Beim Kampf der Grundbedürfnisse stand es also zwei zu eins: Hunger und Durst gegen Sex. Da war klar, wer vorübergehend den Kürzeren zog.


Beim Frühstück blieb Mona, wie sie war, fast nackt, nur im Schlafhemdchen. Rieke noch etwas nackter, weil ohne Hemdchen. Allerdings fröstelte sie deswegen oben herum ein bisschen und legte sich eine Art Schal um die Schultern. Weiter unten machte sie hingegen keine Anstalten, sich etwas drüberzuziehen. Vermutlich fröstelte dort nichts, weil sich tief drin in der Möse die einmal angefachte Glut ihrer sexuellen Gelüste noch immer nicht geschlagen gab.


Gisela schien überzeugt zu sein, die Viren endgültig ausgetrieben zu haben. Sie hatte geduscht und trat schon in voller Montur den neuen Arbeitstag an. Selbiges galt für Carlos. Ich selbst verdeckte meine besten Teile nabelabwärts mit einem Badetuch. Todesmutig wollte ich mich gleich nach dem zweiten oder dritten Kaffee dem Eiswasser vom Berg aussetzen.


So widmeten wir uns also friedlich dem Frühstück, dachten an nichts Böses und freuten uns des Lebens, als plötzlich die Tür aufging und don Fernando, das Plappermaul eintrat. Den kurzen Weg bis zum Esstisch legte er bedächtig, wie auf Eiern gehend zurück, was natürlich nicht nur ich, sondern auch die anderen vier bemerkten.


„Wundgefickte Eichel oder Muskelkater im Samenleiter?“, frage Rieke hinterher in unsere traute Runde.


„Ersteres, würde ich annehmen“, antwortete Carlos ohne Zögern, was mich vermuten ließ, dass er diesbezüglich schon gewisse Erfahrungen gesammelt hatte.


So locker, wie wir über ihn herzogen, als er wieder weg war, fühlten wir uns allerdings nicht, als er da aus dem Nichts kommend vor uns stand. In genau diesem Augenblick kümmerte sich nämlich Mona am Herd um den Nachschub von Maisfladen und präsentierte dabei unbekümmert ihre unvergleichliche, naturbelassene Möse. Rieke brachte währenddessen nicht nur eine neue Kanne Kaffee zum Esstisch, sie trug dabei auch alle ihre unbedeckten körperlichen Vorzüge zur Schau.


Don Fernando nahm dies stoisch ruhig zur Kenntnis. Dass darüber hinaus mein Freund unter dem Handtuch immer noch halbsteif verstimmt dem nicht vollzogenen Morgenkoitus nachtrauerte, blieb ihm auch nicht lange verborgen. Ich fühlte mich an den ersten Tag im Tal zurückversetzt, als ich schamrot und mit spermanassen Shorts vom Laster gesprungen war, direkt in Giselas Arme.


Doch don Fernando ließ sich keine Irritation anmerken. Ganz so, als ob unser Aufzug das Natürlichste der Welt wäre, nickte er zunächst jedem von uns gesondert zu, bevor er zu seiner Dankesrede anhob. „Sie werden es vielleicht nicht glauben“, fing er bedächtig an, „aber ich fürchte, dass mir die Worte fehlen.“


Gisela unterdrückte gerade noch ein Lächeln. Rieke wollte sich zu mir herunterbeugen, bestimmt, um mir einen deftigen Kommentar ins Ohr zu flüstern, doch es gelang mir, das mit einem kurzen Blickkontakt zu unterbinden.


„Ausgerechnet die Worte, mit denen ich den Dank ausdrücken könnte, den ich Ihnen schulde. Ihnen allen!“


Ich glaubte, eine kleine Rührungsträne in seinem linken Auge zu sehen, und Rieke bestätigte mir hinterher, dass da sicher eine war. Seine Stimme jedenfalls zitterte, als er fortfuhr.


„Was ich heute Nacht mit Clara erleben durfte, wäre ohne Sie, doña Gisela, don Carlos, doña Mona, auch Sie, señorita Rieke, und natürlich Sie, don Martin, nicht möglich gewesen. Sie haben meinem Leben eine neue Richtung gegeben. Hoffnung. Eine Zukunft. Ich möchte... ich will...“.


Er begann zu stottern, brachte den Satz nicht zuende, wurde rot und versuchte es noch einmal: „Danke, tausend Dank. Das soll ich Ihnen auch von Clara sagen. Tausend Dank.“


Dann drehte er sich um und verschwand, wie auf Eiern gehend, wie er gekommen war.


„Oha“, gab Gisela den ersten Kommentar von sich. „Den hat's voll erwischt.“


„Der hat sich das Hirn aus dem Schädel gevögelt“, stellte Rieke fest.


„Nicht das ganze, aber sicher ein paar Tausend von seinen Synapsen“, lachte Carlos.


„Müssen wir Angst haben, dass er jetzt zu doña Matilde geht und dort ausposaunt, wie lasziv und libidinös es hier zugeht?“, wollte Mona wissen.


„Keine Angst“, versicherte ich als frisch eingeweihter Fernandoversteher. „Er wird wie immer genau das verbreiten, von dem er glaubt, dass es wichtig für das Dorf ist. Da gehören unsere Sauigeleien ganz bestimmt nicht dazu.


„Aber dass er die ganze Nacht mit Clara durchgepimpert hat und jetzt nicht mehr weiß, wie er seinen lädierten Rüssel in der Hose unterbringen soll, das soll das ganze Dorf erfahren?“ Rieke schien skeptisch.


„Unbedingt!“ Gisela war sich da ganz sicher. „Der Macho besteigt sein Weibchen. Das ist doch genau die Nachricht, mit der ein Mann gerne hausieren geht, oder etwa nicht?“


Vermutlich machten sich die vier noch eine ganze Weile über den armen Witwer lustig, der seine lustige Witwe genagelt hatte oder, was ich eher vermutete, von ihr vernascht wurde. Mir wurde das allerdings langweilig. Nach Riekes Frage zu der wundgefickten Eichel beschloss ich, mich der Abhärtungsprozedur unter der Dusche auszusetzen. Anschließend wärmte ich mich in der Hollywoodschaukel wieder auf und harrte der Dinge, die da in nächster Zeit kommen sollten.


Besonders extravagant wurden die jedoch nicht. Erstmal passierte nämlich gar nichts. Nach einer guten halben Stunde humpelte dann Carlos auf seinen Krücken auf die Terrasse und widmete sich völlig in sich gekehrt seinem Handy. Zehn Minuten später tauchte Mona im Sommerkleidchen auf, zum Anbeißen schön, wenn wir denn dafür Zeit gehabt hätten. Sie gab endlich das Signal zum Aufbruch. Und offenbar waren wir spät dran, denn sie hatte zwei Handtücher unter den Arm geklemmt, um sich im Auto die nassen Haaren trockenzurubbeln.


Das dachte ich jedenfalls, als sie mir den Schlüssel zuwarf und sich auf den Rücksitz verkroch. Als ich nach einen halben Kilometer aber noch nichts im Rückspiegel sah, was nach Haaretrocknen aussah, obwohl Mona direkt hinter mir hektisch herumwerkelte und immer mal wieder gegen den Fahrersitz stieß, wurde ich neugierig.


„Was machst du denn da?“


„Gisela hat mir verraten, wie es bei ihr mit zwei Handtüchern immer klappt.“ Mona und ihre besondere Art und Weise, um den heißen Brei herumzureden.


„Was klappt?“, fragte ich deshalb nach, obwohl ich schon eine gewisse Ahnung hatte.


„Na, mir von der Schotterpiste einen rausrütteln zu lassen. Hab ich dir das nicht gesagt, dass ich deswegen mitfahre?“


Hatte sie natürlich nicht. Carlos, der von unserem deutschen Dialog nichts verstanden hatte, lächelte wissend, als er nach hinten schaute.


„Und, wie funktioniert es?“ Ich ließ nicht locker.


„Ganz einfach. Das eine einrollen und unter den Hintern schieben. Das andere zu einen Keil zusammenknüllen und zwischen erstes Handtuch und Möse schieben. Möglichst mit Druck auf der Klit. Wenn das nicht reicht, noch einen Finger dazustecken. Und dann die Schlaglöcher machen lassen.“


„Aha!“, kommentierte ich trocken. „Und wie weit bist du?“


„Noch nicht weit. Mit deiner Fragerei kann ich mich nicht konzentrieren und es kommt zu wenig Gerüttel bei señorita Fötzchen an! Tu mal was!“


„Hmm“, brummte ich. „Die Schuldfrage wäre also geklärt, wenn es nicht klappt.“


Das sagte ich natürlich nicht laut, sondern flüsterte es in mich hinein. Carlos schaute mich fragend an, ich schüttelte den Kopf. Er verstand. Fortan schwiegen wir, um nur ja nichts falsch zu machen. Außerdem interessierte es mich, ob Mona es wirklich schaffen würde, sich auf den Handtüchern so aufzugeilen, dass ihr ein Orgasmus rausrutschten würde.


Nach zehn Minuten wusste ich es. Da kamen wir nämlich zu der Stelle, wo der Asphalt anfing. Sie hatte es nicht geschafft, obwohl sie sich redlich bemüht hatte. Gemessen an dem, was sie geräuschmäßig von sich gab, hätten ihr schätzungsweise noch fünf Minuten Rüttelpiste gefehlt. Drum wunderte es mich nicht, ein tief aus ihrer Seele kommendes „Scheiße“ zu hören, sobald das Auto ruhig vor sich hin fuhr und ihr keine Aufgeilimpulse mehr in den Unterleib jagte.


„Scheiße!“, wiederholte sie. „Dann mach ich's mir eben selbst.“


Das tat sie ziemlich erfolgreich, den Stöhnkaskaden nach zu urteilen, die sie bald darauf absonderte. Wie sie dann daran ging, die letzten paar Stufen zum Orgasmus zu erklimmen, konnte es sich Carlos nicht verkneifen, nach hinten zu schauen.


„Verdammt heiß, die Mona“, machte er ihr ein echt schönes Kompliment, wie ich fand.


Eines, das quasi danach rief, mit gleicher Münze zurückgezahlt zu werden: „Die Gisela aber auch!“, erwiderte ich deswegen.


Er strahlte glücklich, ich wiegte mich auf dem Fahrersitz in meinem Ehegattenstolz und Mona genoss hinter mir in vollen Zügen die Lustwellen, die durch ihren wunderbar geilen Körper schwappten. Die letzten zehn Minuten bis zum Krankenhaus regierte dann allseits zufriedenes Schweigen im Auto.


*


Der Termin beim Orthopäden dauerte viel länger als geplant. Das hatten wir uns fast gedacht, als wir Carlos hinter einer langen Warteschlange abgeliefert hatten und Richtung Innenstadt bummelten. Deshalb holten wir vorsichtshalber bei Gisela die Erlaubnis ein, ihren Mann zum Mittagessen ausführen zu dürfen. Ihr war es recht, denn bei der Onlinesprechstunde der Kooperative, die sie gerade abhielt, hatten sich so viele Mitglieder zugeschaltet, dass sie bestimmt nicht dazu gekommen wäre, etwas zu essen zu machen.


Mit dem klobigen Schuh, den sie ihm verpasst hatten, würde unser Gastgeber die nächsten Wochen ziemlich schwitzen, aber er war trotzdem überglücklich darüber. Endlich durfte er wieder einigermaßen normal auftreten, und zusammen mit den Krücken brachte er es auf dem Weg zum Restaurant auf eine beeindruckende Laufgeschwindigkeit.


„Willst du es zurück ins Tal nochmal mit den Handtüchern probieren?“, fragte er Mona augenzwinkernd, nachdem wir gezahlt hatten. „Oder soll ich mich zu dir setzen, um dir zu helfen?“


Mona tat einen Moment so, als ob sie über das Angebot nachdenken würde, dann lachte sie und schnappte sich den Autoschlüssel. „Ich hab eine bessere Idee. Für daheim und nur für Martin.“


Carlos nahm es gelassen, legte sich auf die Rückbank, drehte die Fenster runter, missbrauchte Monas Handtücher als Kopfkissen und schlief schon, als wir zur Stadt hinausfuhren.


„Darf ich fragen, was du für eine Idee für mich hast?“, konnte ich mir nicht verkneifen zu fragen, auch wenn ich eh schon wusste, was ich zur Antwort bekommen würde.


„Klar darfst du fragen“, kam es wie erwartet. „aber ich sag's dir nicht. Du musst dich schon noch ein bisschen gedulden.“


Lange wurde mein Geduldsfaden nicht strapaziert. Eine halbe Stunde Fahrt und einen Willkommenskaffee später verabschiedete sich meine Frau zum Mittagsschlaf.


Als ich hastig ausgetrunken hatte und in unser Zimmer eilte, sah ich Mona gerade noch ins Bad traben: nackt und mit wackelndem Hintern. Zurück kam sie dann richtig geil, mit nassen Haaren und mit meinem Liebling unter ihren verführerisch geschlitzten Slips: dem grünen, der sich so eng an ihre dicken Lippen anschmiegt, dass die kleinen, dünnen dazwischen optimal zur Geltung kommen. Mein Schwanz machte einen Freudensprung. Doch nachdem wir die Schotter- und Staubpiste zweimal passiert hatten, hatten er und ich eine kurze Dusche ebenfalls bitternötig. In Erwartung des bevorstehenden Ficks legte ich die Betonung allerdings eher auf das kurz als auf das nötig.


„Kannst du mal schauen, ob ich schon nass genug bin?“, empfing Mona mich im Bett. Das tat ich natürlich gerne, wobei schauen nicht das richtige Wort war. Ich tastete nämlich, was ihr sowieso besser gefiel. Denn mit meinen Augen wäre ich gar nicht so weit reingekommen in ihre Muschi wie mit dem Mittelfinger. Und ihre Klit konnte mit meinem lüsternen Blick auch nicht viel anfangen. Der war meine Zunge tausendmal lieber.


Meiner Frau tat das sichtlich gut. Völlig entspannt ließ sie das Rammeln von bald drei Fingern in ihrem großen, saftigen Loch und mein Zullen an ihrem dicken Knubbel über sich ergehen. Also stieß und leckte ich fröhlich vor mich hin und wartete auf das Signal von ihr, das die zweite Stufe des Ficks einleiten würde. Doch nichts passierte. Zumindest, was meinen Rammbock anging. Kein „Los, steck ihn rein!“ oder „Leg dich hin, damit ich aufsitzen kann!“ unterbrach meinen Liebesdienst an ihrer Muschimausi. Die wurde immer nasser, Mona immer lauter. Bis das Unausweichliche kam: das große Zittern, Stöhnen und Zucken.


„Jetzt!“, hechelten sie, noch immer zuckend. „Mach's, wie du willst!“


Das fand ich nett von ihr und ergriff die Gelegenheit, ihr den guten, alten Missionar zu verpassen. Langsam eingeschoben in die heiße, glitschige Röhre. In gleichmäßigem, festem Rhythmus gestoßen. Immer ihr Gesicht im Blick, das sich mit mir über diesen nachmittäglichen Urlaubsfick freute. Gegen Ende ein bisschen schneller, härter und tiefer. Bis dann ich zuckte und mein Freund, der Dödel, all seine Kraft einsetzte, um seinen Samenschleim mit vollem Druck Richtung Gebärmutter zu schießen.


Wenn sie mich gefragt hätte, hätte ich nichts dagegen gehabt, für unseren Mittagsschlaf mit eingestecktem Schwanz auf Mona liegen zu bleiben. Doch die Art und Weise, wie sie nach meinem Abspritzen ihr Becken bewegte und versuchte, ihre Klit an mein Schambein zu drücken, verriet mir, dass sie noch nicht zufrieden war. Sie brauchte mehr.


„Eine kleine Zugabe?“, fragte ich.


Freudig nickte sie und presste, kaum hatten wir uns umgedreht, die üppig sabbernde Möse auf meinen diesmal frisch geduschten Oberschenkel. Einen blauen Flecken wegen Überbeanspruchung holte der sich nicht, denn es ging schnell dahin mit ihr. Stöhnend klammerte sie sich an mich, als Orgasmus Nummer zwei sie erfasste, und kurz darauf ging das langsame Ausstöhnen praktisch direkt in ein leichtes und leises Schnarchen über. Ich brachte es nicht übers Herz, sie von mir herunterzurollen und nach den Mösen- und Schenkelabwischtüchern zu suchen.


„Dann siffen wir eben wieder mal ein Bett ein“, flüsterte ich, ergab mich in mein Schicksal und schlief ein.


Ein ziemlich lautes Stimmengewirr weckte mich auf. Die Tür stand offen, von Mona keine Spur, wenn man die klebrigen Sperma-Mösensaft-Überreste auf meinem Schenkel nicht als eine solche bezeichnen will. Ich gähnte ausführlich, reckte und streckte mich, ging aufs Klo, setzte mich zum Pinkeln brav hin, wischte dabei die Rammelreste weg und befand, dass ich auch ohne die dritte Dusche des Tages wieder unter die Leute gehen konnte. Und da der Tag heiß und mir warm war, beschloss ich, dass jegliche Art von Bekleidung nur stören würde.


Die vier Frauen, die sich vorne im Hauptraum der Finca angeregt unterhielten, hatten an meinem Auftritt nichts auszusetzen. Mona sowieso nicht, denn sie war genauso nackt wie ich. Gisela zu schocken, dafür bräuchte es mehr als meinen Schrumpelschwanz nach seinem Rammeleinsatz. Rieke kannte den Piepmatz inzwischen auch zur Genüge. Das einzige, was sie vermutlich störte, war, dass er sich nicht für sie erhob. Clara schließlich war erstens alt und lebenserfahren genug, um einen Meter achtzig unbekleidete Männerhaut unbeschadet zu verkraften. Und zweitens hatte sie in der Nacht davor so viel harten Lümmel mit Gelee in den Bauch bekommen, dass sie an meinem weichen keinen Anstoß nahm.


Von der Manneshärte von Don Fernando berichtete sie gerade, als ich eintrat. Sie ließ sich durch mich aber nicht davon abhalten weiterzuerzählen. Sie wartete sogar, bis ich mir ein Bier geholt und mich an den Tisch gesetzt hatte.


„Wir sind gerade beim dritten Mal, schon spätabends im Bett“.


Das könnte da gewesen sein, wo ich meinte, etwas aus der Richtung ihrer Finca gehört zu haben. Ich erkundigte mich aber nicht nach der genauen Uhrzeit. Die Antwort auf die Frage, ob es nun ein Käuzchen oder doña Clara im Lustrausch war, was ich gehört hatte, war für meinen weiteren Lebensweg nicht wirklich von Belang.


„Für mich, ich hab's vorher erzählt, war es ja schon ein paarmal mehr, weil er sich den ganzen Abend für mich und mein Mäuschen richtig ins Zeug gelegt hatte. Ich hätt's also eigentlich nicht mehr gebraucht. Aber er wollte halt zeigen, was er noch drauf und sein Schniedel drin hat.“


Alle vier Frauen nickten einträchtig mit dem Kopf. Sie konnten offenbar nachvollziehen, was sich da im Bett von doña Clara abgespielt haben musste.


„Ich war überrascht, wie schnell es ihm dann doch gekommen ist. Mag daran liegen, dass ich mich hingekniet habe und er ihn mir von hinten reingeschoben hat. Das hat mein Verflossener auch immer gemacht, wenn er müde oder ausgepumpt war und es anders nicht mehr geschafft hätte. Für mich nicht gerade optimal...“, sie machte eine kleine Pause, um zu sehen, ob ihre Geschlechtsgenossinnen nickten, was sie natürlich taten, „aber unsereine weiß sich ja selbst in solch einer Lage zu helfen.“ Wieder einträchtiges Nicken.


„Dann hat er wirklich Ruhe gegeben. Heute früh“, sie kicherte leise in sich hinein, „hab ich ihn dann herausgefordert. Gleich um sieben beim Aufwachen. Ich wollte einfach sehen, was noch geht. Außerdem“, sie kicherte wieder, wobei ich diesmal den Eindruck hatte, dass sie Zeit gewinnen wollte, um zu überlegen, wie ehrlich sie das ausdrücken sollte. „Außerdem,“ wiederholte sie, „müsst ihr bedenken, dass ich da das erste Mal seit Urzeiten wieder mit einem Mann im Bett aufgewacht bin. Ich bin also aufgewacht und hab gemerkt, dass ich total geil bin und richtig Bock darauf hatte, von diesem Kerl neben mir durchgefickt zu werden.“


Sie verstummte, wurde rot, schaute sich in der Runde um, und keine schien ihr helfen zu wollen. Also griff ich ein.


„Völlig logisch, doña Clara.“


„Bitte ohne doña!“


„Völlig logisch, Clara“, setzte ich neu an, während sie mir einen dankbaren Blick zuwarf. „Das ist doch nur natürlich. Sie haben es ja noch so richtig drauf, warum also nicht? Was hat er denn dazu gesagt.“


„Fernando? Gar nichts. Bevor er etwas sagen konnte, war ich auf ihm gesessen und habe meine Muschi so lange an seinem Schniedel gerieben, bis der freiwillig in mich reingerutscht ist. Und nach ein paar Minuten habe ich geschrien vor Vergnügen und er gespuckt wie ein Jungspund!“ Sie grinste begeistert.


„Bloß sein Dödel hat dabei was abgekriegt?“, warf ich vorsichtig ein.


„Ach das! I wo! Das ist der normale Abrieb. Wo gehobelt wird, da fallen Späne. Ich hab ne gute Salbe, mit der hab ich ihn dick eingecremt. Kann sein, dass er heute eine Pause einlegen und es mir anders besorgen muss. Aber spätestens morgen geht’s wieder.“


„Und deine Möse hat das ohne Schaden überstanden?“, fragte die jüngste im Bunde, die bestimmt hoffte, gute Ratschläge für ähnliche Gelegenheiten abzustauben.


„Ach die!“, wischte Clara den Einwand mit einer kurzen Handbewegung zur Seite. „Die hat Schwielen angesetzt von den vielen Vibratoren, die ich in der letzten Zeit in sie reingeschoben hab. Die lässt sich doch von ein paar Ficks mit einem echten, fleischigen Schwanz nicht beeindrucken.“


„Siehst du“, stieß ich Rieke mit dem Ellbogen leicht in die Seite. „Wie immer und überall heißt es auch beim Rammeln: üben, üben und nochmals üben, bevor du dein sensibles Fötzchen auf die Männer loslassen kannst!“


„Bäh!“, blökte sie zurück. „Geübt hab ich genug. Schau dir nur die Schwielen an, die meine Fut angesetzt hat!“ Sie war schon aufgestanden und dabei, die Shorts runterzuziehen, als Clara ein Machtwort sprach.


„Den Strauß könnt ihr wann anders ausfechten. Jetzt hilfst du mir beim Vorbereiten!“


Vier Augenpaare schauten sie unwissend an.


„In einer Stunde großes Grillen auf der Wiese hinter der Finca. Zur Feier unserer Verlobung, zur Verabschiedung von Rieke und zum Dank für Mona und Martin. Deswegen bin ich doch hergekommen, um euch einzuladen.“


Dass auch Gisela der Kinnladen runterfiel, weil sie erfahren hatte, dass irgendwelche Pläne an ihr vorbeigelaufen waren, gefiel mir. Mona und Rieke hatten ganz offensichtlich auch nichts davon gewusst. Ich fühlte mich, was Überraschungen anging, endlich mal in guter Gesellschaft.


*


Eine Stunde später, es war schon stockdunkel, versammelten wir uns um das Feuer, das Carlos und Fernando aufgeschichtet hatten. Nicht weit davon entfernt stand der gemauerte Grill, um den sich die beiden jetzt kümmerten. Der so unverhofft zum Verlobten avancierte Witwer war am Nachmittag in die Stadt gefahren und hatte wahre Fleischberge mitgebracht.


„Ökologisch ist was anderes“, flüsterte ich meiner Göttergattin zu.


„Vielleicht glaubt er, so am besten wieder zu Kräften zu kommen?“


„Ist ja auch meine Vermutung, dass vegan allein den Eiweißverlust durch übermäßige Spermagaben nicht ausgleichen kann. Ihr Frauen redet euch leicht von wegen fleischloser Ernährung. Ihr kriegt ja regelmäßig unsere Samenstränge. Wir dagegen müssen die im Schweiße unseres Angesichts erstmal produzieren.“


„Die wundersame und unmittelbare Umwandlung von Steak und Schnitzel in glitschiges Mösenfutter. Davon hab ich auch schon mal was gelesen“, lachte Mona. „Dafür habt ihr Männer von Mutter Natur ja auch ein spezielles Enzym mitbekommen, das besonders gut von frischem Bier aktiviert wird!“


Eine passende Antwort brauchte ich nicht mehr zu geben, denn in diesem Augenblick trafen neue Gäste ein. Am Ende hatte gefühlt das ganze Tal vorbeigeschaut. Nach drei Stunden waren die Fleischberge eingeebnet und die Biervorräte des Dorfes zur Neige gegangen. Um die Restglut des Feuers saßen außer uns sieben nur noch Elvira, Ricardo und Daniela, die sich aber auch bald verabschiedeten. Das Leben auf dem Land hat eben seinen eigenen Zeitrhythmus.


Da ich beim Abbau der Fleischberge und dem Leeren der Salatschüsseln maßgeblich mitgewirkt hatte, verlangte mein Magen dringend nach einem Verdauungsschnaps. Wie als ob sie ihn gehört hätte, tauchte Clara mit der Flasche des Rums auf, den sie nur zu ganz besonderen Gelegenheiten herausholte.


Aus der Tatsache, dass die Flasche noch existierte, schloss ich messerscharf, dass sie sie am Tag vorher weggesperrt hatte, nachdem sie mir ein Schlückchen davon spendiert hatte. Der bereits gut angeheiterte Fernando hatte wohl nichts abgekriegt. Aus Angst vor einem alkoholbedingten Abschlaffen seiner Manneskraft, vermutete ich. Dass er jetzt ein Gläschen bekam, hieß wohl, dass er an diesem Abend nicht mehr gefordert würde. Zumindest nicht über normale Ansprüche hinaus.


Dafür sprach auch, dass Rieke bleiben durfte, als Gisela, Carlos, Mona und ich aufbrachen. Am nächsten Tag berichtete sie zwar von heftigen Aktivitäten im Zimmer von Clara. Doch es habe kaum dafür gereicht, sich selbst aufzugeilen und ihre Möse in Stimmung zu reiben, so schnell sei das bei den beiden gegangen.


Während Carlos und Gisela zum Abschluss des Tages geräuschvoll daran gingen, ihre paarungsbereiten Geschlechtsteile zusammenzustecken und ich dabei überlegte, ob mein Kleiner trotz meines prallvollen Magens nochmal aufstehen würde, klingelte ein Handy. Das von Mona. „Christa“, erschloss ich aus der Mundbewegung, die sie machte, als sie das Gespräch annahm, und begrub sofort die Idee, don Schniedel zu einer irgendwie gymnastischen Tätigkeit nach der Fressorgie zu überreden. Stattdessen schnappte ich mir mein eigenes Handy, denn das würde dauern.


Christa gehört ja eigentlich zu den netteren von Mona Freundinnen. Aber ich hatte die starke Vermutung, dass die beiden unsere gesammelten Urlaubserlebnisse durchkommentieren würden. Da hörte ich lieber konsequent weg. Was ich übrigens meistens mache, wenn meine treue Ehefrau ins Tratschen kommt, egal worüber es da geht. Diesmal machte sie es mir allerdings auch leicht, denn sie verdrückte sich nach vorne, um sich ganz ungestört der Verbindung mit daheim hingeben zu können. Wenn ich da schon gewusst hätte, was dieses eine Telefongespräch für unsere Zukunft bedeuten sollte, ich hätte mir kein Wort entgehen lassen!


Nach fünf Minuten hatte im Nebenzimmer Gisela verkündet, dass es ihr gekommen war, Carlos hatte grunzend abgespritzt und mein wankelmütiger Kolben hatte endgültig resigniert. Nach zehn Minuten hatte ich die Homepage der Tagesschau durch. Nach fünfzehn meine privaten Mails gecheckt, kurz die geschäftlichen angeschaut, mein Bankkonto auf- und wieder zugemacht. Nach zwanzig begann ich mich zu langweilen, doch dann kam Mona zurück, immer noch mit dem Handy am Ohr. Sie weinte.


Zuerst musste ich genau hinschauen, um sicher zu sein, doch die Tränen waren echt. Heimweh, dachte ich zuerst, aber das war Blödsinn, drei Tage vor dem Rückflug. Dann dachte ich an Postfickmelancholie. Da der Fick allerdings schon am Nachmittag war und Mona solche sentimentalen Anwandlungen nach der Erfüllung unserer ehelichen Pflichten noch nie gehabt hatte, konnte es das auch nicht sein.


Ich war verwirrt. Zumal es noch dauerte, bis sie fertig war, und nichts von dem, was ich vom Rest des Telefonats mitbekam, auf eine traurige Nachricht hindeutete. Endlich drückte sie die Auflegen-Taste.


„Was ist los?“, fragte ich besorgt, während ich sie umarmte. „Deine Eltern? Ist was passiert?“


Leise schluchzend schüttelte sie den Kopf. „Nein, keine Sorge, nichts ist passiert. Alles in bester Ordnung daheim.“


„Hmm...???“, fragte ich weiter.


„Nein, es ist nichts, wirklich!“


„Ach...? Und warum weinst du dann?“


„Ich weiß nicht. Etwas von dem, was Christa gesagt hat. Auf einmal sind mir die Tränen gekommen. Aus dem Nichts. Und ich hab mich so traurig gefühlt, wie seit Ewigkeiten nicht mehr.“


„Und was war das, was Christa gesagt hat?“ Ich bereitete mich innerlich schon mal auf eine Schimpftirade gegen die arme Freundin vor, die, wie sich gleich danach herausstellte, völlig unschuldig war.


„Sie hat gefragt, ob wir schon was von Elvira und Ricardo wissen.“


„Von Elvira und Ricardo?“ Ich war noch verwirrter als vorher. Darauf konnte ich mir gar keinen Reim machen.


„Letzte Woche, die Whatsapp-Umfrage in der Gruppe. Unsere Urlaubsabenteuer. Wo die Geschichte der beiden gewonnen hat, weil sie so ergreifend ist.“ Monas Schluchzen hatte aufgehört, aber Tränen flossen immer noch.


„Ja schon klar, dass das die Verbindung zu Christa ist. Aber warum weinst du da? Vor einer Stunde haben wir sie noch gesehen, putzmunter und glücklich. Und bei dir keinen Spur von Traurigkeit.“


„Vor einer Stunde!“, erwiderte Mona fast trotzig. „Da haben wir die beiden gesehen, ein glückliches, junges Paar. Aber Christa hat natürlich nach dem Kind gefragt. Ob das mit dem Befruchten geklappt hat.“


Ich wollte einwerfen, dass es rein biologisch schwierig sein könnte, das zu solch einem frühen Zeitpunkt sicher zu beantworten. Doch ich kam von selber drauf, dass das vermutlich nicht der Punkt war, und hielt meinen Mund.


„Du weißt doch, dass Christa und Rudi schon lange daran arbeiten. Sie wollen unbedingt ein Baby.“


Wieder biss ich mir auf die Zunge, weil es jetzt in Richtung dünnes Eis ging. Weder mit einer flapsigen Bemerkung noch mit einer ernst gemeinten, aber falsch gesetzten Frage wollte ich da ins kalte Wasser einbrechen.


„Ah, klar“, setzte ich deshalb ein völlig neutrales Statement in den Raum.


„Genau!“, nahm Mona das zu meiner Überraschung auf. „Und weil das so ungerecht ist, hab ich anfangen müssen zu weinen.


„Weil auch der Rudi und die Christa Probleme haben, ein Kind zu bekommen.“


„Na ja“, schränkte meine Frau ein, „auch deswegen. Aber vor allem, weil es Paare gibt, die wollen und nicht können, und andere, die könnten, aber nicht wollen.“


„Oha! Vorsicht!“, rief ich mir innerlich in höchster Alarmbereitschaft zu, denn ganz egal, was ich sagen oder nicht sagen würde, das Loch im hauchdünnen Eis tat sich sozusagen schon vor mir auf. Also drückte ich Mona noch etwas enger an mich und sagte nichts. Sie sagte auch nichts, fing dafür wieder zu Schluchzen an.


„Nachtigall, ich hör dir trapsen“, sagte ich mir das zweite Mal in dieser Woche. So langsam dämmerte mir nämlich, worauf das hinauslaufen würde. Das Gespräch, das nun folgen würde, hatten wir acht Jahre davor mit dem Versprechen aufgeschoben, zu gegebener Zeit wieder darauf zurückzukommen. Dass das in unserem Urlaub in einem abgelegenen Hochtal von Costa Rica sein würde, hatte ich mir nicht in meinen kühnsten Träumen so ausgemalt. Aber es half nichts. Die Zeit war gekommen, und da war es dann auf jeden Fall besser, wenn ich es aussprechen würde.


„Mit denen, die eigentlich könnten, aber nicht wollen, meinst du nicht Gisela und Carlos, sondern uns, oder?“


„Mit einem Ruck schaute Mona auf, mir direkt ins Gesichts, und ich glaubte, den Anflug eines Lächelns inmitten der Tränen zu sehen.


„Wir haben die Frage immer aufgeschoben“, machte ich weiter mit meinem Vortasten in Richtung auf die Frage, die unser Leben verändern würde oder zumindest das Potential dazu hatte.


„Wir beide gehen stramm auf die vierzig zu“, schluchzte meine Frau.


„Haben schon die fünfunddreißig hinter uns“, wollte ich einwerfen, ließ es dann bleiben und nickte. „Du willst ein Kind?“ sagte ich stattdessen.


Ich hatte es getan, ich hatte die Frage aller Fragen ausgesprochen. Die Gretchenfrage unserer Ehe. Erstaunlicherweise war es mir gar nicht so schwer gefallen. Das Kind mit dem Fragezeichen klang noch ein paar Sekundenbruchteile in meinem Hirn nach und traf dort tatsächlich auf keinen nennenswerten Widerstand.


Das war, aus der Rückblende betrachtet, eigentlich kein Wunder, denn die Geschichte von Elvira und Ricardo hatte, wenn ich ehrlich war, auch mich tief berührt. Was bestimmt nicht an meiner Veranlagung für Romantik lag. Und auch nicht an der Schönheit von Elviras Mandorlamöse oder am Anblick von Ricardos dickem Schniedel in meiner Frau. Sondern an der Selbstverständlichkeit, mit der sie zu ihrem Kinderwunsch standen und alles dafür taten, ihn zu verwirklichen.


Ich dachte an meine Schwester mit ihren beiden Zwergen. An die Samstage, an denen wir die schon bespielt hatten, um ihr und meinem Schwager ein bisschen Zeit für ein bisschen Zweisamkeit freizuschaufeln. Ich dachte daran, wie fertig wir da hinterher immer waren, aber auch wie glücklich. Und ich dachte daran, wie es sein würde, so ein Würmchen auf dem Arm zu halten oder an Monas Brust zu legen, wenn es Hunger hätte.


„Und du?“, drang Monas Frage langsam zu der Region in meinem Hirn vor, wo ich sie verarbeiten konnte. „Willst du auch?“


Ich nickte schon, bevor ich etwas sagen konnte, doch das reichte, um einen neuen Tränenschub bei ihr auszulösen. Unser Leben, das war mir in diesem Moment klar, würde definitiv anders werden.

*


Vulkanfreitag


*


„Was haben wir denn eigentlich heute vor?“, erkundigte ich mich bei Mona, die mich in aller Herrgottsfrühe aufweckte, indem sie bedächtig meinen Morgensteifen streichelte. „Mit einer kleinen Rammeleinheit in den Tag starten?“


„Nö“, meinte sie lakonisch, ohne von meinem Schwanz abzulassen. „Wirst du bald erfahren. Wir kriegen dafür das Auto von Gisela und Carlos“.


Das Wörtchen „bald“ war ziemlich hoch geschworen. Tatsächlich erfuhr ich es erst zwei Stunden später: nach dem Frühstück, dem ausgedehnten Kaltduschen zu zweit, einem neuerlichen Veto ihrerseits, was tiefere körperliche Kontakte zwischen uns anging; nachdem meine zum Anbeißen aufreizende, weil splitternackt im Schneidersitz auf dem Bett hockende Frau unbedingt noch mit Schere, Nadel und Faden eines ihrer Sommerkleidchen hatte herrichten müssen; nachdem Rieke mit ihrem Rollköfferchen eingetrudelt war und auf meinen fragenden Blick hin erklärt hatte, dass wir sie mitnehmen und in der Kreisstadt in den Bus nach San Jose setzen würden; und nachdem wir dann in eben jener Kreisstadt angekommen waren, ohne dass Mona Anstalten gemacht hatte, anzuhalten. Erst zehn Kilometer später wurde mir klar, wohin sie uns kutschierte: wieder zum Vulkan.


„Na klar“, sagte ich mir, „den Fick am Krater mit anschließendem Detailbericht in der WhatsApp-Gruppe, das kann sie sich natürlich nicht entgehen lassen.“ Ausgesprochen habe ich das selbstverständlich nicht.


Am Freitag um elf war der Andrang am Parkplatz übersichtlich. Drei Autos. Das erste Pärchen kam uns dort entgegen, wo Gisela zusammengebrochen war, das zweite eine Viertelstunde später und eine nette Familie mit drei Kindern kurz vor dem letzten Steilstück. Nach Adam Riese sollte da oben also niemand mehr sein. Ich konnte mir daher ausmalen, was kommen würde.


Den ganzen Weg hinauf ließen Mona und Rieke mir gnädig den Vortritt. Vielleicht, dachte ich mir, damit ich angesichts von ihrem doppelten Hinterngewackle nicht allzu angespitzt oben ankäme. Vielleicht hatten sie aber auch nur Frauensachen zu besprechen, denn die beiden tuschelten ununterbrochen und dabei so vertraulich herum, dass ich nicht mitbekam, über was sie da redeten. Komisch fand ich allerdings, dass Mona etwa ab der Hälfte unseres Aufstiegs immer eine Hand in der Tasche ihres Kleids stecken hatte.


„Hast du Seitenstechen?“, fragte ich deshalb zwischendrin nach hinten, doch sie schüttelte nur den Kopf und tuschelte weiter mit unserer holländischen Klette.


Ich dachte mir nichts weiter dabei und stapfte schwitzend und schnaufend bergan. Bis auf einmal der Steilanstieg flacher wurde und zweihundert Meter vor mir ein halbhohes, schon leicht angerostetes Geländer auftauchte. Ich schaute mich um. Die zwei Frauen brauchten mindestens noch zehn Minuten und ich wäre bestimmt vor Ungeduld vergangen, wenn ich auf sie gewartet hätte.


Also lief ich alleine weiter und bereute es sofort, als ich am Geländer ankam. Dieses irre Bild vom Krater mit dem See darin, dazu der einfach nur wahnsinnig schöne Ausblick auf die immergrüne Umgebung rundherum, das war eigentlich nur Arm in Arm mit meiner Mona zu ertragen. Doch zum Glück musste ich nicht lange warten.


„Ist das schön!“, seufzten kurz danach die beiden links und rechts von mir auf, und bei Mona, die sonst wahrlich nicht nah am Wasser gebaut war, drängten schon wieder ein paar Tränchen der Rührung aus ihren leuchtenden Augen.


Zwei, drei Minuten standen wir schweigend und genießend da, dann verkündete Rieke, dass sie gerne auf einen kleinen Felsvorsprung rechts von uns klettern würde, um noch mehr Ausblick zu erhaschen. Kaum war sie fort, nahm Mona meine linke Hand und steckte sie in die Tasche von ihrem Kleidchen. Besser gesagt, sie steckte sie dort hinein, wo bis zu diesem Morgen eine Tasche gewesen war.


Seit ihren Nähaktivitäten war da allerdings ein bequemer und von außen nicht sichtbarer Zugang zu ihrer nackten Haut. Und je tiefer sie meine Hand hineinschob, desto näher kam ich ihrer Pussy, die selbstredend nicht von einem störenden Höschen eingehüllt war. Und als ich dank des Lochs in der Tasche vom Kleid so weit gekommen war, dass ich zwei Finger in das weiche Loch in der Kerbe meiner Frau schieben konnte, merkte ich, dass sich ihre Freundin Möse schon rammelreif eingenässt hatte. Monas Hand im Kleid hatte beim Aufstieg offenbar ganze Arbeit geleistet.


„Los, mach mir den DiCaprio!“, rief sie mir zu. „Aber richtig! Ich strecke die Arme aus und mach die Beine breit. Du hebst das Kleidchen hoch und steckst ihn mir von hinten rein!“


„DiCaprio?“, machte ich erstmal einen auf naiv.


„Stell dich nicht so an! Ich Kate, du Leonardo. Da unten das brodelnde Meer, hier die Reling!“, spottete sie und legte sich ein zum Film passendes Seidentuch um, das ihr Clara geliehen haben musste.


„Und wenn jemand kommt?“, fragte ich nach, denn ich hatte keine Lust, für das Nümmerchen am Vulkankrater im Knast zu landen.


„Rieke passt auf“, flüsterte mir meine Frau ins Ohr, während sie meinen inzwischen ziemlich steifen Dödel aus den Shorts holte und mir den Rücken zudrehte.


Da blieb mir gar nichts anderes übrig, als sie vorne bei den Brüsten zu packen und von hinten zuzustoßen. Dass jedoch unsere holländische Freundin vermutlich nicht nur zum Aufpassen auf die Felsen gekraxelt war, sondern dass sie von dort aus auch die perfekte Kameraperspektive auf uns hatte, das fiel mir erst ein, als sich mein Stocksteifer schon in Mona verhakt hatte. Aber da waren die Würfel schon gefallen. Er ließ sich partout nicht mehr herausziehen, so dass ich es gar nicht erst versuchte. Sollten ihre Freundinnen doch hinterher per WhatsApp an unserem Geschnacksel teilhaben!


Die eigentliche Relingszene mit ausgebreiteten Armen und eingestecktem Schwanz spielten wir nur kurz. Für gut zwei Dutzend Aufnahmen, wie sich später herausstellte. Dann war das Rammeln um des schnöden Lustgewinns willen dran. Das ergab nochmal rund hundert Fotos, die Rieke aus allen Lagen schoss. Weil wir wegen der Bilder in der von ihrer Muschi ungeliebten Hündchenstellung rammelten, schob Mona wieder eine Hand in die Kleidtasche. Mein Dicker fiel zwar als Gespiele für ihre Klit aus, weil er von hinten geradeaus in den großen, triefenden Schacht eingefahren war, aber ihre geübten Finger kompensierten seinen Ausfall vorne am Knubbel locker und leicht.


Kollege Dödel nahm das zum Anlass, noch tiefer einzutauchen in die schon brodelnden inneren Rammelorgane meiner Frau. Befreit von der Aufgabe, sich zusätzlich um Monas Erregung kümmern zu müssen, konzentrierte er sich nur auf sich und seine ganz egoistischen Bedürfnisse. Dementsprechend näherten wir uns ziemlich flott der Eruption an. Als die sich bei mir mit dem unverwechselbaren Ziehen im Unterbauch ankündigte, fingen auch Monas Schenkel heftig an zu zittern. Sie schaffte es gerade noch, den Kopf umzudrehen.


„Mach mir ein Kind!“, hechelte sie, hauchte mir einen Kuss zu und stöhnte sich dann in einen wunderbaren, filmreifen Orgasmus hinein.


Mein harter, aber geistig leider etwas beschränkter Knüppel interpretierte das als nicht weiter hinterfragbare Aufforderung, seiner genuinen Befruchtungsaufgabe nachzukommen. Er wurde von dieser überraschenden Wendung in unserem Sexualleben so angespornt, dass ich ihn natürlich nicht einbremsen wollte, indem ich ihm umständlich erklärte, dass das mit dem sofortigen Kindermachen nicht wirklich ernst gemeint war, sondern dass wir diese Aufgabe erst in Deutschland nach allen Regeln der Begattungskunst angehen würden.


Stattdessen ließ ich ihm seine Freude und klärte ihn selbst dann nicht über die fatalen Auswirkungen der Pille aufs Kindermachen auf, als er sich ernsthaft einredete, es endlich einmal bis in die Gebärmutter geschafft zu haben. Seine Begeisterung darüber, den Spermaschleim in situ direkt auf ein empfängnisbereites Ei spritzen zu dürfen, war dann auch für mich so geil, dass ich mich an Monas Möpsen festhalten musste, während er enthusiastisch alle Samenstränge aus mir herauspumpte, die er finden konnte.


„Und ich?“, hörte ich es Ewigkeiten später wie durch einen Schleier hindurch.


Den Schleier hatte ich mir, wie ich gleich darauf merkte, nicht mal eingebildet. Es war der Seidenschal, den Mona in ihrem Lustrausch über uns gezogen hatte. Gefragt hatte natürlich unsere triebige und immerscharfe holländische Klette, während sie uns die garantiert ökologischen Nachficktücher zum Wegwischen der breiig-klebrigen Hinterlassenschaften unserer Vulkanvögelei reichte.


„Du“, antwortete Mona gedankenschnell, „hast es dir doch bestimmt schon da oben beim Spannen besorgt. Wozu willst du denn noch einen Org? Außerdem hast du ja jetzt die Bilder von uns. Mit denen darfst du dich daheim jederzeit aufgeilen, wenn dir danach ist.“


„Bäh!“, blökte Rieke verstimmt. Diesmal klang es, wie mir schien, ein bisschen mehr als traurig. Ich bekam Mitleid mit ihr. Vielleicht auch deshalb, weil ich wusste, dass ich diesen Ausruf mit ihrem süßen Akzent mit Sicherheit vermissen würde.


„Los, da drüben im Gras“, lud ich sie deswegen ein. „Ich leck dir schnell noch ein gepflegtes Abschiedsröcheln raus. Einverstanden?“


Kaum hatte ich mich hingelegt, war sie nackt. Nur Sekundenbruchteile später hockte die junge Holländern über meinem Gesicht und zeigte Fötzchen. Eine herrlich nasse und hungrige offene Fotze, die sich da mitten zwischen ihren Beinen weit auftat.


Sie schmeckte ein bisschen nach dem Schweiß des Aufstiegs, aber vor allem nach einer Frau, die sich gerade einen rausgerubbelt hatte und trotzdem schon wieder hochbrünstig war. Eine Fotze, die sich nicht lange zierte, meine Zunge herzlich willkommen zu heißen, sondern wieselflink ihr lüstern aufgedunsenes Kügelchen in meinen Mund drückte. Und diesmal forderte unsere Freundin nicht einmal eine lange Tirade von Schweinigeleien von mir, so schnell ging es dahin mit ihr.


Was gut war, denn sie kam triebig und geräuschvoll und kostete jeden meiner Zungenschläge wollüstig aus. Sie zuckte auch dann noch, als Mona uns schon von dem Aussichtsposten auf den Felsen aus zurief, dass ungebetene Zuschauer im Anmarsch seien. Am Ende musste ich Rieke sogar helfen, die Knöpfe ihrer Bluse zuzumachen, sonst hätte die in Minivanstärke anrückende costaricanische Familie mit Mama, Papa, zwei Kindern, Oma und Opa einen nicht ganz jugendfreien Ausblick auf ihre seidigen, zuckersüßen Titten bekommen.


Das Ficken und Lecken hatte mich hungrig gemacht. Ich konnte mich dunkel daran erinnern, dass eine der beiden Frauen etwas von doña Matildes empanadas im Rucksack gesagt hatte. In meinem steckten drei Flaschen Bier. Zusammen reichte das für ein kleines Picknick. Als dann am Aussichtsgeländer die Begeisterungsrufe nachließen und die Familie selbst ihre Fresspakete aufschnürte, machten wir uns an den Rückmarsch.


Im Auto verzog sich Mona auf die Rücksitzbank, um ungestört die Bilder zwischen ihrem und Riekes Handy hin und her zu kopieren. Wo sie schon mal dabei war, sortierte sie sie auch gleich, um den besten aller jemals geposteten Statusse ihrer WhatsApp-Gruppe vorzubereiten: den Höhepunkt unserer Reise. Natürlich ohne mich um Rat oder auch nur um Erlaubnis zu bitten. Entsprechend nannte sie die Fotoserie am Ende „Mein heimlicher Fick am Vulkan“, ganz so, als ob ich dabei gar keine Rolle gespielt hätte. Sie wird ihren Grund gehabt haben.


In Deutschland war es schon Abend, als sie fertig war, die beste Zeit, um die erhofften Rückmeldungen einzusammeln. Die kamen dann auch prompt eine nach der anderen rein.


„Begeisterung pur“, freute sie sich, als wir uns der Provinzstadt näherten.


Ich muss gestehen, ein ganz kleines Bisschen freute ich mich sogar für sie, dass sie diesen Big Point gemacht hatte. Der Nachteil an der Sache war, dass ich nach diesem Urlaub bei ihren Freundinnen vermutlich als unersättlicher Rammler gelten würde. Als jemand, der seiner Frau sogar dann noch seinen Schwanz reinschiebt, wenn doch eigentlich eine tiefe Ehrfurcht vor der Natur angebracht wäre.


Obwohl ich das, je länger ich darüber nachdachte, vielleicht sogar als Kompliment würde nehmen können. Aber noch spekulierte ich da vor mich hin, noch war das graue Theorie. Erst in Deutschland würde sich zeigen, was die unschicklichen Bilder aus Costa Rica in Monas Freundinnenkreis wirklich auslösen würden.


Den Bus nach San José hatten wir allerdings um ein paar Minuten verpasst, als wir zur Kreisstadt zurückkamen. Was nicht weiter schlimm war, dann blieben uns wenigstens noch zwei Stunden mit Rieke. Im Café fiel mir auch wieder ein, was ich sie schon lange hatte fragen wollen.


„Sag mal, glaubst du im Ernst, dass du mit der Sache mit den Enthaarungsapparaten eine ganze Masterarbeit voll kriegst?“


„Damit?“, prustete sie, sie hatte gerade von einem Schmalzgebäck abgebissen. „Damit gewinne ich bestimmt keine Blumentopf.“ Sie schluckte runter, spülte mit einem Schluck Kaffee nach und schaute mich jetzt ernsthaft an. „Die Damenbärte, Beinstoppeln und in Andeutungen auch die Mösenbüschel geben eine unterhaltsame Einleitung her und vielleicht einen guten Vorwand für das Kapitel zur Binnenökonomie der Genossenschaft in ihrem Übergang zur Diversifizierung der wirtschaftlichen Grundlagen.“


„Was ist dann die Hauptsache?“, wunderte ich mich. „Was hast du im Tal denn Tag und Nacht geschrieben? Eine neue Theorie und Praxis des ökologischen Kaffeeanbaus?“


„I wo, davon verstehe ich doch absolut nichts, das sollen Gisela und Carlos machen. Mein Konzept setzt ganz anders an.“


„Und wie?“


„Das kannst du nachlesen, wenn ich fertig bin. Ich bringe euch die Arbeit persönlich vorbei, wenn sie fertig ist. Ihr habt doch nichts dagegen, oder?“


Was sollte ich da sagen. Ich zumindest hatte absolut nichts dagegen. Mona auch nicht. Kurz darauf war es dann sowieso Zeit. Der erste Abschied von mehreren, die uns noch bevorstanden. Zwar keiner für die Ewigkeit, aber diese junge Holländerin war mir echt ans Herz gewachsen, so dass ich schlucken musste, als der Bus auftauchte und sie sich mir an den Hals warf.


„Wenn ich euch besuche“, flüsterte sie mir ins Ohr, während sie ihre Brüste so fest an mich quetschte, dass ich Angst bekam, dass sie die Dellen hinterher nicht mehr rausbekommen würde. „wirst du es mir besorgen. Ich werde mich auf dich draufwerfen und du wirst mir deinen saftigen Knochen in den Bauch schieben und meine Fotze wird an ihm herumbeißen und sie wird dabei so geil und so rollig werden, dass ich nicht wissen werde, ob ich es laut rausschreien oder mir lieber den Mund zuhalten soll, und dann wirst du deinen ganzen glibbrigen Spermaschleim in mich reinspritzen und es wird aus mir rauslaufen, während ich röchelnd auf dir zusammenbreche und die Sterne zähle, die am Horizont auftauchen, solange ein Orgasmusschub nach dem anderen durch meinen Körper fährt.“


Sie brach ab und schaute mich zuerst mit einem noch halbwegs ernsten, dann aber doch wieder mit einem spitzbübischen Gesichtsausdruck an.


„Und dann?“, fragte ich nach.


„Weiß ich noch nicht“, antwortete sie. „Muss ich mir noch überlegen. Jedenfalls bin ich jetzt klitschnass zwischen den Beinen und du hast einen gewaltigen Ständer.“


Letzteres war richtig, ersteres konnte ich nicht mehr nachprüfen, denn sie gab mir einen dicken, fetten Kuss auf den Mund, schob Mona schnell noch die Zunge zwischen die Lippen und stieg ein.


„War schön mit ihr“, seufzte meine Frau und stellte sich strategisch so vor mich hin, dass die Ausbuchtung in den Shorts nicht mehr ganz so öffentlich gegen die guten Sitten verstieß.


„War echt schön mit ihr“, stimmte ich in ihr Seufzen ein, ohne Anstalten zu machen, mich von der Stelle zu rühren. Also blieben wir stehen, bis der Bus Richtung Hauptstraße abgebogen war und mein Knochen sich erst zum Knorpel und schließlich zum frustriert Richtung Boden zeigenden Fleischwürstchen abgeschwächt hatte.


*


Als wir zurück im Tal die Haustür aufmachten, waren unsere Gastgeber gerade fertig geworden. Gisela hatte die Beine gespreizt, um ihrer überhitzten Möse etwas kühle Luft zu gönnen. Carlos lag neben ihr am Boden und hielt ihren Kopf in seinem Arm. Sein halb ausgefahrenes, noch nass schimmerndes Gerät ruhte auf ihrem rechten Schenkel. Dass wir hereinplatzten und sie im Nachfickmodus erwischten, focht sie überhaupt nicht an.


Ich fand, so wie sie da lagen, gaben sie ein schönes, irgendwie romantisches Bild ab. Fast war ich versucht, es mit meinem Handy festzuhalten. Doch im gleichen Augenblick durchbrach Mona meinen sentimentalen Anflug.


„Du läufst aus!“, stellte sie völlig unromantisch fest und reichte Gisela eins ihrer ökologischen Tücher. Den dicken Tropfen Spermagelee, der als Nachzügler aus dem Schwanz von Carlos sickerte, drückte sie vollends heraus, wischte ihn mit dem Zeigefinger ab und schob sich den dann in den Mund. „Zur Erinnerung“, klärte sie uns auf.


Der Abend verlief ruhig, ganz wie es sich für den vorletzten Urlaubstag gehört. Ganz ferienmäßig ließen wir ihn mit diversen Bieren und einer Zigarre auf der Terrasse ausklingen.


Als ich ins Bett kam, schlief Mona noch nicht. Dass sie ihr Schlafhemdchen angezogen hatte, hieß aber wohl, dass sie es nicht auf einen Gute-Nacht-Fick abgesehen hatte.


„Darf ich mich an dich kuscheln?“, fragte sie völlig überflüssigerweise.


„Willst du, dass wir reden?“, fragte ich zurück, nachdem sie umständlich den Kopf auf meinen Arm, ihren rechten Busen auf meine Brust und ihr Bein angewinkelt auf meinen Oberschenkel gelegt hatte. Langsam schüttelte sie den Kopf und begann, meinen Sack zu streicheln.


Ganz sachte berührte sie kaum die faltige Haut, sondern strich nur leicht über die Härchen. Mein Schwanz, der entspannt auf dem Bauch ruhte, hob kurz das Köpfchen an. Das gefiel ihm. Noch mehr gefiel ihm allerdings, als Mona das Streicheln auf die Gegend unter dem Sack und auf die Innenseiten der Oberschenkel ausdehnte. Gierig stellte er sich auf und versuchte, durch seine bewährte Methode des Versteifens ihre Aufmerksamkeit zu gewinnen.


Ohne Erfolg. Mona streichelte um ihn herum, liebkoste den Sack, der sich immer weiter zusammenzog, bis er aussah wie eine Riesenrosine, verschmähte aber die Eichel, die sich in schon fast unverschämter Art und Weise bei ihr einschleimte.


So ging das bestimmt zehn Minuten. Mein Dödel wurde immer unruhiger, das anfängliche Wohlgefühl in meinem Unterbauch kam langsam aber sicher an einen Punkt, wo ich selbst gerne gewusst hätte, wo das alles hinführen sollte. Gegen eine rasche Triebabfuhr, sei es geschleckt, gerubbelt oder eingestochen, hätte ich zu diesem Zeitpunkt absolut nichts mehr auszusetzen gehabt. Um genauer zu sein, hätte ich es da schon als echte Enttäuschung empfunden, wenn meine Frau am Ende von mir und dem Dicken abgelassen und uns unserem Schicksal überlassen hätte. Mit so vielen Samensträngen, die schon ungeduldig in den Startlöchern warteten.


„Hat es dich gestört, was ich oben am Vulkan gesagt habe?“, fragte Mona plötzlich wie aus dem Nichts.


„Was gesagt...“, stotterte ich, denn ich hatte mir eben ausgemalt, wie es sich anfühlen würde, wenn sie runterrutschen und ihre roten Lippen über die flutschige Eichel stülpen würde. Gerade noch rechtzeitig schaffte ich es, auf ihre Frage einzuschwenken. „Das mit dem Kindermachen?“


„Ja.“ Sie flüsterte fast.


„Gestört?“, flüsterte ich zurück. „Überhaupt nicht. Im Gegenteil. Hast du nicht gespürt, was für ein Ansporn das war? Ich jedenfalls hab das Gefühl gehabt, dass mein Prügel dich nochmal so gut durchgepimpert hat wie normal. Ich glaub, er hat geglaubt, dass es diesmal wirklich um alles geht.“


Mona strahlte. „Wirklich?“


„Wirklich und ehrlich“, bestätigte ich. „Wir zwei, der Prügel und ich, haben geglaubt, dass wir ein Kind machen, während wir es dir besorgt haben, und der Fick hätte es redlich verdient gehabt.“


„Ja, das hätte er“, seufzte sie, rückte nach unten, stülpte ihre vollen, roten Lippen über die glänzend nasse Eichel. Dann leckte sie inbrünstig an dem Bändchen, um die sehnlichst auf ihren Einsatz wartenden Spermien dazu zu animieren, gemeinsam loszurennen. Was sie auch taten. Zu ihrem Leidwesen stürzten sie sich allerdings in die aus ihrer Sicht völlig falsche Körperöffnung meiner Frau.


Mir war es diesmal herzlich egal, ob meine Samenstränge den Weg zur Gebärmutter finden oder Monas Gaumen beglücken würden. Ich stöhnte einfach nur erleichtert auf, als ich sie stoßweise aus dem kleinen Schlitz herausschleudern durfte. Und Mona schluckte mit einer Freude im Gesicht, die ich bei ihr noch nie gesehen hatte, wenn sie den Mund vollgespritzt bekam. Es sah so aus, als wollte sie sich alle und jeden einzelnen der kleinen Schlingel einverleiben. Kein Tröpfchen, kein Spritzer, kein Möchtegernbefruchter ging verloren.


„Soll ich dir einen rauslutschen?“, fragte ich pro forma, als sie wieder in der alten Position an mir kuschelte. Die Antwort überraschte mich nicht.


„Nein“, flüsterte sie. Ich will mit dem Geschmack nach dir und der Erinnerung an den Vulkan einschlafen. An den besten Fick ever. Und sie schlief wie auf Kommando ein.

*


Mösennacktmachsamstag


*


„Los, auf geht’s du Faulpelz!“


Das erste, was ich sah, war Monas flaumige Möse, gefühlt zehn Zentimeter vor meinen Augen. Dann bekam ich das Fenster in den Blick. Dem Sonnenstand nach konnte es noch nicht sieben sein. Dann sah ich Mona in voller Länge, oben mit Schlafhemdchen, unten nichts. Die Welt schien in Ordnung zu sein, wenn es nur nicht so verdammt früh gewesen wäre.


„Warum?“, wagte ich halbseiden zu protestieren.


„Um acht kommt Fernando, um dir im benachbarten Tal an einem entlegenen Wasserlauf ein paar seltene Blumen zu zeigen.“


„Häh?“ Ich schaute zum Fenster und blinzelte: Das Licht war echt. Ich fasste nach meinem Schniedel: Der fühlte sich natürlich an, auch wenn er nicht die übliche Morgenstarre hatte. Nachwirkungen von Monas Mund-zu-Schwanz-Behandlung am Abend zuvor. Mutmaßlich war das, was meine liebe Frau gesagt hatte, also kein Traum, sondern wieder eine der außergewöhnlichen costaricanischen Realitäten.


„Entlegene Blumen am seltsamen Bach?“, fragte ich verwundert nach.


„Seltene Blumen am entlegenen Bach!“, korrigierte Mona trocken wie ein Weihnachtsstollen im Juli. „Und wenn ihr weg seid, fangen wir Frauen mit den Mösen der Dorfbewohnerinnen an.“


„Schon wieder rasieren?“


„Die Haarwurzeln wegblitzen.“


„Und ich soll derweil mit Fernando auf der Suche nach blöden Blumen durchs Unterholz krabbeln?“


„Du sollst am Bach entlanglatschen“, korrigierte mich meine Frau schon wieder ohne jegliches Mitgefühl, bevor sie den ersten Hoffnungsschimmer des Tages durch den zwar imaginären, dafür umso starreren Panzer schimmern ließ, den sie sich für dieses Gespräch angelegt hatte. „Das jedenfalls ist die offizielle Version.“


„Männer Blumen und Frauen Muschis, offiziell. Aha! Und inoffiziell?“


„Fernando Blumen oder was auch immer er den Tag über treiben will. Clara und Gisela Mösennachschur. Für Martin und Mona gibt es die geballte Haarwurzelbehandlung an diversen Fötzchen im Angebot.“


„Die Alternative für mich ist also Blumenpflücken vom Bach oder ein paar nackte Spalten mit den Apparaten traktieren? Dann buche ich lieber die inoffizielle Version. Nach der Erfahrung vom letzten Samstag erledigen wir das doch mit links.“


„Du buchst gar nichts.“ Monas imaginärer Panzer schloss sich wieder. „Du wirst gebucht. Beziehungsweise du wurdest im Verlauf der Woche schon gebucht. Clara hat gerade was von fünfzehn Frauen auf der Liste erzählt.


„Fünfzehn?“ Die Zahl blieb mir fast im Hals stecken, denn diesmal schien es ja nicht darum zu gehen, zwei Probeblitze zu setzen, sondern den rasierten Mäuschen die Vollbehandlung angedeihen zu lassen. „Nur um sicher zu gehen: Wie reden vom Volleinsatz der Apparate? Sprich: Um fünfzehn Mösen soll ich heute rundherumlasern?“


Ich war im Begriff gewesen aufzustehen, ließ das aber lieber bleiben. „Und um noch sicherer zu gehen: Wir reden diesmal von fünfzehn unbedeckten, aber gut ausgeleuchteten primären Geschlechtsteilen von mir völlig unbekannten Frauen, die ich anfassen, straffen, mir zurechtlegen muss.“


„Ein paar kennst du schon“, warf Mona lapidar ein. Es beruhigte mich wenig. „Außerdem stand das doch im Prinzip schon letzten Samstag auf dem Programm. Was willst du also?“


„Da stand Testlauf mit zwei kurzen Blitzern auf dem Programm und lief dann außerdem ganz anders“, brachte ich zu meiner Verteidigung vor. „Apropos. Wir hatten gesagt: Keine Anwendung ohne vollständigen Testlauf.“


„Ist längst erledigt. Clara lässt nur die durch, denen sie im Lauf der Woche schon mindestens einen Blitz mit voller Energie auf die linke Schamlippe gesetzt hat. Während wir Gisela gepflegt und Carlos rumkutschiert haben, war sie fleißig am Werkeln an den Muschis. Doch jetzt wollen alle dich. Du hast dir hier unter den Frauen einen stabilen Ruf als ausgewiesener Mösenexperte erarbeitet. Die Idee mit dem Blumenausflug stammt übrigens von Clara. Die Männer müssen immer noch nicht wissen, dass du ihre Gattinnen zwischen den Beinen bearbeitest.“


„Na toll!“, seufzte ich. „Was für ein letzter Urlaubstag! Was wäre, wenn ich mich weigern und die Blumenoption wählen würde?“


„Tu nicht so, als ob du die Reinkarnation von Hiob wärst. Andere Männer würden sich alle zehn Finger nach sowas abschlecken. Und wie ich dich kenne, hast du schon zur Hälfte des Pensums einen Ständer, der sich gewaschen hat und der verzweifelt nach einer Möglichkeit sucht, sich zwischen zwei willige Schamlippen zu schieben.“


„Wie soll das alles denn ganz praktisch aussehen?“, erkundigte ich mich. Wobei bei dieser Frage bestimmt mein liederliches Unterbewusstsein am Werk gewesen war. Schon während ich den Satz aussprach, merkte ich nämlich, dass ich damit meine Kapitulationsurkunde unterschrieben hatte. Mein Schniedel zuckte vor Freude auf und gab damit Mona recht.


„Ganz einfach. Du frühstückst, duschst, ziehst dich an, nimmst einen Strohhut von Gisela und wartest draußen, bis Fernando mit dem Auto vorbeifährt. Dann geht’s zu doña Matilde, wo ihr ausgiebig erzählt, was ihr heute vorhabt und dass ihr erst heimkommt, wenn's schon dunkel wird. Dann fällt Fernando ein, dass er seinen Hut bei Clara vergessen hat, und den Rest kannst du dir denken.“


„Und du bleibst als Anstandswauwau dabei, wenn ich die diversen Unterleiber der Weiber von den Büschen befreie?“, versuchte ich mich an einem nicht ganz geglückten Kalauer. „Nicht dass die entblößten Wülste und Spundlöcher allzu unkeusche Gedanken bekommen, die sich dann aggressiv auf meinen Rüssel richten.“


„Das kann natürlich passieren. Wobei Wülste und Löcher nicht das Problem sein werden, sondern die empfindlichen, rosigen Erbsen. Gerade von denen werden so einige nach einem Ausbruch aus der Alltagsroutine gieren. Aber keine Angst, ich passe schon auf, dass es nicht zu arg wird.“


„Nicht zu arg? Das ist nicht ganz das, was ich mit Anstandswauwau gemeint habe.“


„Nur die Ruhe, auch dieses Kind werden wir schaukeln, bevor wir heimfliegen. Haben wir jetzt alles geklärt? Dann los, raus, Frühstück!“


Unter der Dusche überdachte ich noch einmal den Dialog und kam zu dem Schluss, dass überhaupt nicht die Rede davon sein konnte, dass wir alles geklärt hatten. Entsprechend verließ ich Punkt acht das Haus mit einem erheblich flauen Gefühl im Magen.


*


Das Schauspiel, das Fernando und ich im gut besuchten Laden von doña Matilde aufführten, hätte einen Oscar verdient gehabt. Überraschenderweise spielte die Ladenbesitzerin dabei selbst aktiv mit. Als Fernando dramaturgisch perfekt terminiert ausrief, dass er seinen Sonnenhut vergessen habe, schaltete sie sich ein: „Das trifft sich gut. Nehmt ihr mich mit? Ich muss heute sowieso noch meine Waden von Clara nachlasern lassen. Dann spare ich mir einen Weg.“


Da bekanntermaßen halbe Lügen fast immer besser ankommen als ganze, schöpfte niemand der Anwesenden irgendeinen Verdacht. Ihr Cousin bot sich sogar an, eine Stunde auf den Laden aufzupassen, und so saß unsere Empanadaexpertin schon im Auto, als wir noch die Einkäufe für den Männerausflug verstauten. Zehn Minuten später lenkte Fernando einsam und von mir alleingelassen sein Auto auf den Weg, der über den kleinen Bergweiher ins nächste Tal führte, während sich doña Matilde gutgelaunt vor mir auf der improvisierten Schreibtischliege niederließ und den Saum ihres langen Kleides diesmal bis zum Nabel hochschob.


„Einmal weglasern bitte“, bestellte sie meine Dienste, als ob es das Normalste der Welt wäre.


Clara hatte sie tatsächlich perfekt vorbereitet. Die schwarzen Haare waren exakt so gestutzt, wie die Gebrauchsanleitungen der Geräte es empfohlen hatten. Auf einem Tischchen hatte sie eine Packung Einmalhandschuhe, zwei Rollen Küchenpapier, eine Flasche Alkohol und eine Karaffe Wasser bereitgestellt. Ich hätte direkt anfangen können, doch ich zögerte beim Anblick der nackten, geschorenen und weit ausgebreiteten Schmetterlingsmöse der Ladenbesitzerin.


„Sie wissen, dass ich Sie berühren, Ihre Schamlippen straff ziehen, eventuell sogar kurz in Ihr Geschlecht hineingreifen muss?“ Ich fühlte mich drei Wochen zurückkatapultiert. Damals hatte ich Gisela ziemlich das gleiche gesagt hatte, als die mir am ersten Tag im Tal auf dem Küchentisch ihr rasierbereites Fötzchen präsentiert hatte.


„Natürlich weiß ich das“, kam es erstaunt zurück. „Wie wollen Sie es denn sonst machen? Und kommen Sie bloß nicht auf die Idee, sich Handschuhe anzuziehen. Das würde ich Ihnen echt übelnehmen. Meine Dose verdient es, richtig angefasst zu werden.“


Was blieb mir da noch anderes übrig? Ich schaute Mona an, die mir aufmunternd zulächelte, und fing an. Zu meiner Überraschung ging es erstaunlich flott. Nach gut fünf Minuten hatte ich alle Stellen geblitzt, an denen ich Schamstoppeln sah, mit den Fingerkuppen erspürte oder auch nur vermutete.


Doña Matilde schob sich einen Zeigefinger in den Mund, doch sie ließ keinen Laut über ihre Lippen kommen, der darauf hingedeutet hätte, dass ihr die Behandlung an ihren zartesten Körperteilen allzu unangenehm war. Erst, als ich aufschaute und das Gerät beiseite legte, meinte ich, ein leises „puh“ zu hören.


„Fertig!“, sprach ich und erklärte damit die Sitzung für beendet.


Meine Patientin machte jedoch keinerlei Anstalten, die Beine zu schließen oder den Rock herunterzulassen oder sonstwie ihre frisch gelaserte Blöße zu bedecken. Im Gegenteil, ich hatte fast den Eindruck, als bemühte sie sich, ihre Beine noch weiter zu spreizen.


„Doña Mona“, hob sie schließlich an. „Es heißt, dass Ihr Mann ganz besondere Talente hat.“ Ich wurde, wie üblich, nicht gefragt.


„So, heißt es das?“, antwortete meine herzallerliebste Gattin, und ihr Tonfall kam mir komisch vor. Eigentlich kam mir schon wieder alles komisch vor, was da mit mir ab- oder, besser, an mir vorbeilief. Ich dachte an das Gespräch mit Mona am frühen Morgen, mit dem angeblich alles geklärt war. Nun schwante mir noch mehr als unter der Dusche, dass dem nicht so sein würde. „Mein lieber Martin hat ganz viele tolle Talente. Auf welches beziehen Sie sich da?“


„Auf das, wie er mit Frauen umgehen kann. Sogar mit nicht mehr ganz jungen Frauen. Genauer gesagt mit den reifen Mösen von nicht mehr ganz jungen Frauen. Vor allem mit solchen reifen und dazu ausgehungerten Fotzen, die sich nur noch vage daran erinnern, wie sich ein Mann live anfühlt.“


„Doña Matilde!“, warf ich ein.


Die Ladenbesitzerin focht mein Zwischenruf nicht an. „Drei Jahre sind es her, dass ich meinen letzten Liebhaber vom Hof gejagt habe. Wenn ich damals geahnt hätte, dass mir so eine lange Flaute bevorsteht, hätte ich ihn mir zumindest für ein paar Ficks zwischendurch warmgehalten. Aber dass es ab fünfzig so schwer werden würde, einen Neuen aufzureißen, konnte ich schließlich nicht ahnen. Was meinen Sie, doña Mona, ob don Martin auch bei mir einmal austesten könnte, ob da unten noch alles in Ordnung ist? Seine Zunge soll ja Wunder wirken.“


„Sagt wer?“, warf ich ein.


Wieder überging sie souverän meinen Redebeitrag und schien einfach die Zustimmung von Mona vorauszusetzen. Sie kramte eine Weile in den Taschen von ihrem Kleid herum, fand anscheinend, was sie gesucht hatte, wandte sich mir zu und reichte mir ein schniedellanges, tropfenförmiges, hellblaues Gummiteil.


„Don Martin! Tun Sie auch mir den Gefallen, mich auszulecken? Sie können sich gar nicht vorstellen, was das für mich bedeuten würde. Und während Sie die Bohne abschlecken, könnten Sie wohl das Ding hier in meinen Kochtopf schieben, denn damit geht's garantiert besser.“


Was sollte ich tun? Nach den Massen an Empanadas, die wir im Laufe der drei Wochen verdrückt hatten und die uns mehr als einmal vor dem sicheren Hungertod bewahrt hatten, musste ich mich ja irgendwie bei ihr erkenntlich zeigen. Ihr einen Orgasmus rauszuzullen, war ein vielleicht ungewöhnlicher, aber dafür leicht zu erledigender, noch dazu billiger Dank. Und, wie schon gesagt, meine Zunge in ein williges weibliches Geschlechtsorgan zu stecken, kostet mich wenig bis keine Überwindung.


Doña Matildes Muschi entpuppte sich als sehr willig. Ich faltete die Schmetterlingsflügel auf, und kaum begann Mona, den Dödelersatz in den langen Gang hineinzudrücken, schmatzte sie fröhlich vor sich hin. Und ganz egal, ob Mona den Gummipfopfen in den folgenden Minuten so tief wie möglich reinstopfte oder am Tunneleingang damit herumspielte, das saftige Fötzchen von Doña Matilde schmatzte mal lauter, mal leiser, aber es schmatzte.


Ich fand das inspirierend. Sobald ich die rosageschwollene Klit freigelegt hatte, sammelte ich genügend Speichel im Mund, um ganz genauso zu schmatzen. Ganz schaffte ich es nicht, aber fast. Während meine Zunge die Feinarbeit an der Knolle erledigte, schlabberten meine Lippen zwischen den Schamlippen und dem Schamhügel herum und gaben ziemlich schweinische, aber verdammt geile Geräusche von sich. Das klang so unanständig, dass ich mir fest vornahm, das auch bei Mona auszuprobieren.


Nicht nur doña Matildes edle Teile entpuppten sich als willig, sie selbst war es natürlich auch. Was den Geräuschpegel und die Art der Geräusche anging, die sie auf dem Weg zum Gipfel ihrer sexuellen Freuden von sich gab, so hielt sie sich hingegen massiv zurück. Es war ihr wohl peinlich, ihr Lustlied einfach so in die Welt hinauszuschreien. Ich hatte aber den Eindruck, sie hätte es nur allzu gerne gemacht.


Doch um das zu verhindern, steckte sie sich lieber eine Hand in den Mund. Mit der anderen klammerte sie sich an meinen Arm. Zuerst fand ich das ganz nett, doch je mehr ich an der Klit zullte und Mona den Mösengang traktierte, desto stärker klammerte sie, bis es kurz vor ihrer Explosion echt richtig weh tat. Einen kleinen blauen Flecken nahm ich als Erinnerung an ihren Orgasmus bis nach Deutschland mit.


Ich ertrug das aber gerne, denn die reife Ladenbesitzerin zeigte uns genauso nachdrücklich wie Clara, dass uns mit der entsprechenden Einstellung und guter Übung noch ein paar Jahrzehnte vergnüglicher Sex bevorstanden. In der Beziehung, schmunzelte Mona hinterher, war also noch keine Torschlusspanik angebracht.


Nachdem ich die sichtlich befriedigte doña Matilde wieder auf der Füße gestellt, ihr das Kleid glattgestrichen und sie zur Tür hinausgeschoben hatte, brauchte ich ein paar Minuten, um meinen Stocksteifen zu erweichen. Erst als ich das Lichtblitzgerät und meine Hände gründlich desinfiziert und dabei in Gedanken meinen Reiserucksack zweimal gepackt hatte, um mich abzulenken, hatten meine Shorts wieder ein Ausbuchtungsniveau erreicht, das ich für einigermaßen präsentabel hielt.


Zum Glück folgten auf die Empanadakönigin die beiden Bikiniliebhaberinnen vom Samstag davor, doña Elisa und doña Iris. Die interessierten sich nicht dafür, nackte oder sogar schleimige Muschis zu bekommen, sondern ausschließlich für glatte Waden, Schenkel und Achselhöhlen. Was gut für mein Erregungsniveau war, allerdings durch das Flächenlasern deutlich mehr Zeit kostete.


Erst bei den etwas delikateren Hautabschnitten im Schritt von doña Iris musste ich mich wieder konzentrieren. Die bestand nämlich darauf, dass ich den Stoff des Bikiniunterteils leicht anheben und die Randzonen ihrer Möse blitzen sollte, ohne dabei die Schamlippen oder die klitnahen Bereiche des Hügels zu erwischen. Dort wollte sie, sagte sie, naturbelassen bleiben. Ich vermutete eher, dass sie nicht wollte, dass ich ihr Döschen in natura sehe.


Die Operation war echt schwierig zu bewerkstelligen, denn das Höschen war nach dem Motto geschnitten: Ein bisschen weniger wäre schon nichts. Entsprechend sah oder ahnte ich halt doch alles, was darunter kaum zu verbergen war. Mit dem Erfolg, dass Freund Schwengel wieder Morgenluft witterte und wuchs. Gut, dass wir anschließend die erste Kaffeepause einlegten.


„Wie schaut's aus?“, lachte Gisela mit einem Blick knapp unter meine Körpermitte, während sie mir die Tasse reichte. „Hast du schon Überspannung aufgebaut und brauchst du was zum Reinstecken, damit da unten nichts platzt?“


„Ich glaube, er versucht sich bei der Fötzchenbeschau abzulenken, damit das nicht passiert“, gab Mona ihren Senf dazu.


„Womit?“, fragte Clara nach. „Indem er die Muschis, die er von ihren Stoppeln befreit, in Gedanken sortiert und ordnet?“


„Das wäre doch mal ne verdienstvolle Tätigkeit!“ Gisela nahm die Anregung gern auf. „Wir sollten Rieke Bescheid geben, dass sie ihm ein Excel mit den entsprechenden Kategorien schickt: Schmetterlingsmösen mit langen, mittleren oder kurzen Flügeln; glatte oder petersilienartig gekräuselte kleine Lippen; Schlitze mit dicken und solche mit eher flachen Wülsten; mit versteckten, halbbedeckten oder voll herausgeputzten Klits.“


„Eigentlich glaube ich ja eher, dass er jede Fut mit der einen Supermöse vergleicht, die er hier schon geschoren hat. Gegen die fallen alle anderen ab. Dann ist es auch nicht mehr so anstrengend, seinen Schniedel unter Kontrolle zu kriegen. Außer die Pflaume aller Pflaumen taucht auf. Was dann passiert, könnt ihr euch denken.“


Natürlich hatte meine Frau damit ins Schwarze getroffen. Doch ich würde den Teufel tun, das zuzugeben. Lieber überließ ich die drei ihrem Gelächter und ging ausgiebig pinkeln. Danach mussten wir weitermachen, wenn wir irgendwann einmal fertigwerden wollten.


*


Die Gruppe bis zur nächsten Kaffeepause bestand aus drei Freundinnen aus dem hinteren Teil des Tals, Kaffeebäuerinnen, so etwa in unserem Alter. Mona war einer von ihnen begegnet, als sie Carlos rumkutschiert hatte, ich selbst kannte sie nicht. Vielleicht kamen sie deshalb zu dritt zu uns rein, um sich angesichts eines wildfremden Mannes wechselseitig Mut zusprechen zu können. Denn sie schienen sich zumindest am Anfang nicht wirklich wohl damit zu fühlen, vor mir ihre Beine breit machen zu müssen. Aber niemand hatte sie gezwungen, sie hatten sich freiwillig auf die Liste setzen lassen.


Hinterher spekulierte Mona über ihre Gründe dafür: „Ein Zwischending zwischen ihren Männern heimlich eins auszuwischen und ein leichter Anflug von Stolz auf ihre Schlitze?“


Vermutlich hatte sie damit recht. Warum hätten sie sich sonst von mir nur die edlen Teile blitzen lassen und nicht auch die ziemlich haarigen Beine. Die blieben erstmal stoppelfeldig, bis sich irgendwann später Clara ihrer erbarmen würde.


Mir waren Motive und die Auswahl der Körperteile reichlich egal. Was sie uns zwischen ihren muskulösen Schenkeln zu zeigen hatten, konnte sich jedenfalls sehen lassen. Jedes ihrer drei Wunderwerke der Natur in Sachen Lustgewinn und Fortpflanzung entlockte meinem Dödel etliche anerkennende Stoßseufzer. Vor allem das kompakte, gut gepolsterte Fötzchen von doña Melania, mit der ich anfing.


Das schien zuerst nur aus zwei stämmigen, langgezogenen, mit abrasierten Borsten übersäten, aber außen staubtrockenen Wülsten mit einer glatten Spalte dazwischen zu bestehen. Bis ich, fast am Ende meiner Arbeit an der Möse und selbstredend aus rein lasertechnischen Gründen, mit dem Zeigefinger- und dem Mittelfinger der linken Hand in den Schlitz fuhr, um die dicke Lippe anzuheben und ein paar Haaransätze zu eliminieren, die sich auf der Innenseite verstecken wollten.


Doña Melania hatte bis dahin keinen Mucks gemacht. Doch als meine Fingerspitzen sich unter dem fleischigen Wall umschauten, stellte sich heraus, dass sie ein so laszives Stöhnen drauf hatte, dass sie damit einer griechischen Liebesgöttin ernsthaft Konkurrenz machen könnte. Dazu sickerte nun langsam der ganze glitschige Saft aus dem Schlitz, der sich bei der Behandlung oder dem Warten darauf angesammelt hatte.


Ich hätte gute Lust gehabt, die zwei Finger versuchsweise tief in ihr nasses Loch hineinzustoßen, um zu erfahren, wie sich ihr Stöhnen weiterentwickelt, wenn die Erregung zunimmt. Auch das kleine Knöllchen, das vergleichsweise unscheinbar zwischen den oberen Wulstansätzen klemmte, übte jetzt eine fast magische Anziehungskraft auf mich aus. Aber Mona rettete mich vor mir selbst, bevor ich mich hinreißen ließ, mit den lustigen und lustbringenden Fingerspielen weiterzumachen.


„Los, nicht trödeln!“, flüsterte sie und zwinkerte mir zu. „Es kommen heute noch mehr geschorene Mäuschen.“


Ich schüttelte mich kurz, setzte die vier oder fünf fehlenden Lichtimpulse und reichte doña Melania die Hand, um ihr vom Tisch zu helfen. In ihrem Blick las ich 50 Prozent Enttäuschung und 50 Prozent Erleichterung darüber, dass nichts weiter passiert war.


Zu gerne hätte ich gewusst, ob die Erleichterung der Treue zu ihrem Mann oder allgemein moralischen Skrupeln geschuldet war, oder der Tatsache, das sie vor ihren Freundinnen nicht verraten wollte, wie geil meine Dienste an ihrer tief eingeschnittenen Klamm sie gemacht hatten. Was es auch war, ich erfuhr es nie.


Genausowenig bekam ich heraus, ob die drei tatsächlich nichts davon wussten, dass meine Zunge in ihrem heimatlichen Tal hin und wieder an fremden Mösen genascht hatte. Möglich wäre ja auch, dass sie sich abgesprochen hatten, sich in schwesterlicher Eintracht nur deshalb von mir aufgeilen zu lassen, um dann gemeinsam der großen Versuchung zu widerstehen.


Dafür sprach einerseits, dass sie mir nur die Muschis zum Lasern hinhielten, nicht aber ihre anderen, mindestens genauso behaarten, allerdings weniger erregbaren Körperteile. Andererseits, dass auf und in den zentralen Geschlechtsorganen der Freundinnen von doña Melania nach deren Behandlung kein trockenes Fleckchen Haut mehr zu finden war.


Bei den beiden musste ich erst einmal zur Rolle Küchenpapier greifen, bevor der Laser routiniert seine Arbeit angehen konnte. In Sachen seifiger Möse konstatierte ich ein klares Remis zwischen den dreien. Was mich in meiner Vermutung bestärkte, dass sie meine Dienste vor allem deshalb in Anspruch genommen hatten, um ihren Männern am Abend ihre nun nackten Fötzchen auch noch völlig durchnässt präsentieren zu können.


Wie gesagt, ihre Motive waren mir, wie ich es Mona hinterher im Vertrauen und in anderen Worten verriet, ziemlich egal. Hauptsache, es hatte Spaß gemacht. Und welchem gesunden, kräftigen, nicht mehr ganz jungem Mann macht es, machomäßig ausgedrückt, nicht Spaß, drei Frauen so richtig zwischen die Beine zu gaffen. Noch dazu, wo die Frauen nichts anderes im Sinn hatten, als ihre Schenkel für den Spanner auch noch möglichst weit aufzuspreizen.


Wer mit der ganzen Situation überhaupt nicht zurechtkam, war mein Schwanz. Er konnte partout nicht nachvollziehen, dass ich drei hochattraktive und im für ihn einzig relevanten Körperbereich auch noch splitternackte Sexgespielinnen betatschte; dass ich nach Belieben ihre Schamlippen öffnete und meine Finger unter irgendeinem dahergelaufenen Vorwand auf ihre aufgedunsene Klits legte, ohne ihn dazuzurufen. Und das, wo ihre Löcher sich doch exklusiv für ihn so vollgeschleimt hatten und geradezu darum bettelten, sofort und auf der Stelle gestopft zu werden. Und zwar von ihm, ausschließlich und nur von ihm. Genau so pflegen Schwänze zu denken und genau so dachte mein Freund.


Entsprechend tröstete es ihn wenig, dass Mona seine Qualen sah und ihren alten Spruch absonderte: von wegen armer, kleiner Schlitz, und dass sich bald ein großer Schlitz finden würde, in den er spritzen dürfte. Das fasste er als eine grausame Verhöhnung auf und war froh, dass sie ihm nicht auch noch einen fetten Kuss auf eben jenen kleinen Schlitz schmatzte. Er wollte nicht irgendwann irgendwo loslegen, sondern jetzt in einer von den drei appetitlichen Pflaumen, die sich da so einladend vor ihm geräkelt hatten.


Mit allen Mitteln versuchte er, zumindest seinen hochgeschwollenen Kopf aus den Shorts herauszustrecken. Ohne Erfolg. Natürlich merkten die drei Kaffeebäuerinnen, wie er sich anstrengte und wie ich mich anstrengte, das vor ihnen zu verbergen, während ich in ihre sperrangelweit offenen Fötzchen starren musste, um meine delikate Pflicht zu erledigen. Doch der Schwanz hatte selbstverständlich recht: Was wir zwei da auszuhalten hatten, war reichlich überdreht. Wie fast alles in unserem Urlaub in Costa Rica.


Mona führte die drei schließlich hinaus und kam mit Kaffee, Clara und Gisela zurück. Was die beiden schon geahnt hatten, sahen sie jetzt.


„Wie schaut's aus. Stehen die Samenstränge ante portas? Brauchst du eine saftige Mumu zur Spannungsabfuhr?“ Gisela wiederholte sich.


„Oder ein Schleckermäulchen?“, bot Clara sich an, indem sie mit ihren Lippen ein O formte und dazu fast liederlich mit der Zungenspitze wackelte. „Das französische Nümmerchen würde mir Fernando bestimmt verzeihen. Abgesehen davon, das er es nie erfahren würde.“


„Lassen wir ihn lieber noch ein bisschen schmachten“, befand dagegen Mona, die Grausame. „Vor dem Mittagessen melken wir ihn dann ab.“


*


Davor standen vier weitere Aufgaben des neuen Herkules. Die ersten drei fielen allerdings bald in meinen großen See des Vergessens. Mehrere Achseln und Waden, ein wenig Schenkel, ein wenig Unterbauch bis zum Gummizug des Schlüpfers. Nichts wirklich Schlüpfriges. Bis, ja bis die vierte kam, die zehnte Klientin des Tages: doña Gerinelda, die attraktive Frau des Mechanikers des Dorfes, deren Problem am Samstag zuvor noch die Achselhaare gewesen waren.


Als sie reinkam, winkte der abgeschlaffte Schwanz in meinen Shorts endgültig ab. Seine Steife hatte sich schon weitestgehend verabschiedet, die Spermamassen den Rückzug Richtung Prostata angetreten, wo sie in sicherer Entfernung von der Schwanzspitze der Dinge harren wollten, die da irgendwann kommen sollten. Aber das waren für sie auf keinen Fall noch mehr Borsten unter dezent vorgezeigten Frauenarmen. Mit einem Wort: Mein Dödel hatte resigniert.


Aber dann hörte er plötzlich klar und deutlich den fröhlichen Ausruf der letzten Dame auf der Vormittagsliste: „Das volle Programm bitte!“


Da spitzte er die Ohren und witterte Morgenluft. Auch ich, der ich ein wenig in der der Lethargie des Wadenlaserns versunken war, wachte auf. „Volles Programm?“, fragte ich erstaunt nach, „Beine, Bauch, Achseln?“


„Natürlich!“, kam es unter dem Kleid hervor, das sie sich über den Kopf zog. „Und dazu kommen der Damenbart auf der Oberlippe, ein paar Stoppeln auf dem Kinn und die gesammelten Vollbärte unten.“


„Unten heißt?“, wollte ich es etwas genauer definiert haben, geographisch-anatomisch gesehen. Man kann ja nie wissen.


„Da unten“, deutete sie zwischen ihre Beine, wo kein Höschen die Draufsicht versperrte. Überhaupt hatte sie, seit sie das Kleid abgestreift hatte, gar nichts mehr an außer ihren Schlappen, die sie nun auch ablegte. „Womit fangen wir an?“


Gute Frage, fand ich, dachte aber gar nicht daran, sie zu beantworten. Genauer gesagt dachte ich an gar nichts. Ich stand nur da und staunte.


Doña Gerinelda war mittelalt, mittelgroß, mittelschwer, hatte mittellange Haare, eine durchschnittliche Nase, einen eher unscheinbaren Mund, mittelgroße Brüste, einen kaum wahrnehmbaren Bauchansatz, ganz normale, vielleicht eine Idee zu breite Hüften, zwei griffige Hinterbacken, mittellange Beine mit stämmigen Schenkeln, wie viele Frauen im Tal, die hart arbeiteten. Was sich unter ihrem ausgeprägten Schamhügel mit den unzähligen, zum Lasern geschorenen Haarstoppeln verbarg, konnte ich aus meiner Position noch nicht sehen. Aber es reichte auch so.


Alles an ihr war, für sich gesehen, nichts besonderes. Im harmonischen Zusammenspiel aber ergab das eine echte Schönheit. Als sie noch angezogen war, stimmte das „attraktiv“ der Vorwoche eindeutig. Nackt haute sie mich nun schier aus den Socken.


„Womit fangen wir an?“, wiederholte sie.


„Sie sehen wundervoll aus, doña Gerinelda!“ Das musste ich unbedingt loswerden, so beeindruckt war ich von ihrer Gesamterscheinung, auch wenn sie und Mona mich daraufhin anschauten, als wäre ich einem falschen Film entsprungen.


„Danke für das nette Kompliment. Bekommt das heute jede von Ihnen?“


„Nur diejenigen, die es verdienen.“ Auch das ließ ich mir nicht nehmen, bevor ich zum Geschäftlichen überwechselte. „Erst die Achseln. In der Zeit holt meine Frau den Apparat für das Gesicht. Dann die Waden und dann, wenn Sie dazu noch bereit sind, den Rest?“


Sorgfältig blitzte ich mich voran. Erst mit dem normalen, dann mit dem speziellen Gerät fürs Gesicht. Als es an die Unterschenkel ging, hoffte ich, dass doña Gerinelda mir nun offenherzig Einblick in ihr Allerheiligstes gewähren würde. Aber sie stellte es geschickt an, die Beine knieabwärts ein wenig zu spreizen, ohne den Sichtschutz für ihre Möse zu verlieren. Nur ein Detail erspähte ich eher aus Versehen: eine überdeutliche Verdickung an der Stelle, wo sich ihr lustiges Kaffeeböhnchen versteckte. Doch noch war es zu früh, mich wieder nach oben zu orientieren, um dem auf den Grund zu gehen.


Ohne dass ich etwas sagen musste, drehte sich meine Patientin nämlich gleich darauf um, so dass ich den Kampf gegen den kurzgestutzten Wildwuchs auf den beiden Waden aufnehmen konnte. Freund Schniedel beklagte sich ununterbrochen, dass es so nicht mehr weitergehen könne, doch entweder hörte doña Gerinelda ihn nicht oder sie ignorierte ihn.


Nach dem letzten Blitz in Knöchelnähe bat sie mich, mir einmal ihr Steißbein anzuschauen, und in der Tat, da gab es Handlungsbedarf. Ihre Hinterbacken hielt sie dabei jedoch geschlossen, um nicht zu sagen, sie kniff sie zusammen, so dass ich auch von der rückwärtigen Seite aus nichts Unschickliches sah.


Endlich drehte sie sich wieder auf den Rücken, allerdings nur, um mir in aller Ausführlichkeit und mit geschlossenen Beinen ihre Klage über die hartnäckigen Borsten zwischen Nabel und Schamhügel vorzutragen. Geschlagene fünf Minuten beschäftigten die mich. Dann war es endlich so weit. Sie hob die Knie an und spreizte, dem Fenster zugewandt, die Schenkel. Die Schreibtischlampe half auch noch ein bisschen dazu, alles gut auszuleuchten. Und ich erstarrte vor dem, was sich da auftat.


Eigentlich war doña Gerineldas schon etwas reifere Muschi eher normal. Beziehungsweise ihre Einzelteile waren es. Mittelhohe Dämme an den Seiten und mittellange Flügel dazwischen. Farblich deckte sie das normale Spektrum von bräunlich bis rosa ab. Die Klit thronte tatsächlich majestätisch über den ganzen Ensemble; größer und aufgeblähter als zum Beispiel die von Mona, aber kein Vergleich mit der von Daniela.


Genauso wie bei ihrem ganzen Körper ließen mich bei doña Gerineldas Möse nicht die Einzelelemente, sondern die perfekte Harmonie des Ganzen staunen. Italienische Renaissancekünstler hätten daran ihre helle, allerdings nicht wirklich keusche Freude gehabt.


Was bei dieser Pussy zur Schönheit der Proportionen nämlich noch dazukam, war die absolute Sinnlichkeit, die sie ausstrahlte. Sie war, dachte ich bei mir, die Obszönität in Reinform. Nichts was mich, wie bei Elvira, zur staunenden Ehrfurcht vor dem Werk von Mutter Natur getrieben hätte, sondern ein Beispiel für pure, verlockende Fleischeslust.


Südlich der feisten, sich langsam aus der Umhüllung schälenden Klit zog sich ein schmaler, feuchter Talgrund nach unten, der fast unmerklich in einen tieferen Schlitz überging, aus dem, so sah es jedenfalls aus, gerade etwas Glitzerndes heraussickerte. Ein harter Dödel hätte keine Probleme damit gehabt, diesen vertikalen Schlitz im Handumdrehen zu einem kreisrunden Loch zu dehnen, das den geheimnisvollen Weg in den Unterleib von doña Gerinelda freigegeben hätte.


Ich war nahe dran, meinen ziemlich Harten aus den Shorts zu holen, als Mona mir den Enthaarungsapparat in die Hand drückte. Das brachte mich wieder auf den Boden des Tatsachen zurück. Und die hießen letztlich, nachdem ich mich kurz geschüttelt hatte: Meine Klientin hatte eine wirklich nette und attraktive Möse, an der ich mich aufgeteilt hatte.


Was aber vermutlich wenig mit dieser speziellen Muschi zu tun hatte. Ich nehme an, in der Situation hätte ich mich an jedem anderen aufgespreizten und rollig duftenden Fötzchen genauso aufgeteilt. Ich hatte, wenn ich es recht bedachte, den großen Fehler begangen, mir in der Kaffeepause nicht von Clara einen runterholen zu lassen.


Aus dem Rückblick betrachtet, ist die Sache klar. Drei Stunden lang hatte ich nur nackte Frauenhaut vor mir gehabt, zwei davon mit Dauersteifem; dazu das frühe Aufstehen und zu viel Kaffee: Was sollte da anderes herauskommen als ein schwanzgesteuertes Monster, das überall nur noch läufige, nach Schwengeln gierende Mösen sah.


Mona nickte mir aufmunternd zu und ich riss mich zusammen, um es irgendwie in die Mittagspause zu schaffen. Jetzt wieder fast professionell blitzte ich Innenschenkel, Schamlippen und die Umgebung ums Loch ab. Nach kurzer Nachfrage kümmerte ich mich auch noch um den Übergang zum kleinen Loch und rückte sogar den Haarwurzeln zu Leibe, die das obere große Tal zwischen den Hinterbacken bis hinauf zum Steißbein bevölkerten.


„Fertig!“, seufzte ich dann und fühlte mich tatsächlich fix und fertig. Mein T-Shirt war durchgeschwitzt und meine Zunge klebte vor Durst am Gaumen.


„Don Martin, vielen, vielen, tausend Dank!“, rief doña Gerinelda aus. „Sie wissen gar nicht, was mir das bedeutet!“


„Das habe ich doch gerne getan“, trieb ich freundlich Konversation, während ich ihr das Kleid reichte und Mona begann, alles zu desinfizieren.


Bevor ich mich aber schicklich umdrehen konnte, um unsere ja immer noch nackte Klientin nicht beim Ankleiden anzustarren, sagte sie etwas, was mich vermuten ließ, dass wir noch nicht fertig waren.


„Doña Mona“, sprach sie, als ob sie das vorher mit doña Matilde eingeübt hätte. „Es heißt, dass Ihr Mann ein ganz besonderes Talent hat.“


Mona unterbrach das Desinfizieren und zog ihre Stirn in Fragefalten. „Aha?“


„Eines, das Frauen Freude macht.“ Doña Gerinelda hatte am Tischrand sitzend angefangen zu reden und sah nicht aus, als ob sie bald aufhören würde. Aus lauter Durst und Verzweiflung trank ich einen Schluck aus der lauwarmen, abgestanden Wasserkaraffe.


„Sie müssen wissen“, hob sie zur Erklärung an, „dass ich seit 22 Jahren glücklich verheiratet bin. Das Organ meines Mannes, Sie wissen schon welches, hat mir in all den Jahren gegeben, was ich mir nur wünschen konnte. Es hat mir an nichts gefehlt. Nur eine Sache gab es nicht. Er hat mich nie ausgeschleckt. Immer hat er es mit dem Schwanz oder den Fingern gemacht. Richtig gut macht er das. Kein Zweifel. Aber es heißt ja, dass es mit der Zunge besonders schön ist.“


„Ähäm“, kommentierte Mona etwas kryptisch.


„Zugegeben, ich hab ihm auch nie gesagt, dass er es machen soll. Warum auch? Es hat mir ja eigentlich an nichts gefehlt. Aber seitdem es heißt, dass ihr Mann ein besonderes Talent hat, doña Mona, Sie wissen schon, welches, da bin ich ins Grübeln gekommen. Und da hab ich mir gedacht, Gerinelda, hab ich mir gedacht, bevor du zu deinem Mateo gehst und ihn fragst, ob er es dir nicht mal auf diese Weise besorgen könnte, und bevor er es so macht, dass es dir nicht gefällt, da fragst du doch lieber erst don Martin. Hab ich mir gesagt, weil mit seiner Erfahrung..., nur so zur Probe..., bevor mein Mann...“, stotterte sie um die eigentliche Frage herum..


„Ob Martin Ihnen einen rauslutschen könnte“, ergänzte meine Frau, ohne mich auch nur eines nach Zustimmung heischenden Seitenblicks zu würdigen.


„Ja!“


Die Erschütterungen von dem Stein, der der guten Frau des Mechanikers bei diesem Ja vom Herzen fiel, waren bestimmt noch draußen vor der Tür zu spüren.


„Dann legen Sie sich einfach nochmal hin!“, hörte ich mich sagen. Zum einen, um das Heft des Handelns nicht ganz aus den Händen zu geben. Und dann, weil ich aus der Geschichte sowieso nicht rausgekommen wäre. Und außerdem, das gebe ich gerne zu, weil ich ihre majestätische Klit genauer unter die Lupe nehmen wollte, als ich es beim Rundherumblitzen hatte tun können. Wozu doch die Neugier einen Mann treiben kann! Selbst dann noch, wenn er glaubt, die Schwanzsteuerung einigermaßen unter Kontrolle zu haben!


Weil es ihr erstes Mal war und ich sie damit sozusagen oral entjungfern durfte, strengte ich mich natürlich besonders an. Die Wonnebohne, das Objekt meiner Begierde, ließ ich erstmal links liegen, denn die sollte ruhig noch ein bisschen wachsen. Deswegen fing ich mit dem potentiell runden Eingang in den dunklen Tunnel an. Noch war der allerdings kein lüsternes Loch, sondern ein halb geöffneter, rosiger, glitschiger Einschnitt, der mich verführerisch anlächelte.


Nachdem ich ein bisschen dort herumgeleckt und mich an den Geschmack gewöhnt hatte, steckte ich langsam, aber entschieden vier Finger in die seifige Öffnung. Und während ich mit der Hand drückte und schob, knabberte ich genüsslich eine Schamlippe nach der anderen an. Zu diesem Zeitpunkt hätte doña Gerinelda sicher schon verzweifelt an ihren Fesseln gezerrt, wenn wir sie denn angebunden gehabt hätten. Was vielleicht nicht schlecht gewesen wäre, zu ihrem Selbstschutz.


Denn ohne warf sie den Kopf von einer Seite auf die andere, presste mit ihren Händen meinen Kopf immer tiefer in ihren Schoß und zappelte mit den Füßen ungeduldig wie einstmals der Zappelphilipp. Da beschloss ich, sie nicht lange auf die Lutschfolter zu spannen, sondern sie schnell von ihren Mösenqualen zu erlösen.


Behutsam schälte ich die Klit, staunte einen Moment ob ihrer mächtigen Gestalt und nahm sie dann in den Mund. Das gefiel ihr und doña Gerinelda ausnehmend gut. Ganz egal, was ich ab diesem Moment mit dem vor Aufregung ausgehärteten Wurmfortsatz machte, ob zullen, saugen, sachte beißen oder mit der Zungenspitze draufstupsen, das Ergebnis war immer das gleiche: Die arme, geleckte Frau stöhnte, als ob ihr ein riesiges Unrecht widerfahren würde. Allerdings geschah ihr weder ein Unrecht, noch dauerte das, was ihr widerfuhr, lange an.


Die Vorzeichen kamen mir bekannt vor: Zittern in den Schenkeln, ein durchgedrücktes Kreuz, abgehackte Laute, die nach „ahh, aahhh, aahhhggch“ klangen. Dann ein langgezogenen, gutturaler Schrei, in Einheit mit heftigem Körperzucken und dem krampfhaften Versuch, gleichzeitig meinen Kopf von ihrer überspannten Pussy weg- und ihre Schenkel zusammenzudrücken.


Während ich doña Gerinelda ihre lustbringenden Orgasmuskrämpfe auskosten ließ, nutzte ich die Gelegenheit, Mona einen feuchten, nach der fremden Möse schmeckenden Kuss zu verpassen. „Mach schon mal die Beine breit“, flüsterte ich ihr auf Deutsch zu, „ich halte es keine zwei Minuten mehr aus.“


Sie hätte bestimmt gerne mitgemacht. Meine Hand fand jedenfalls unter ihrem Kleidchen nichts als Seife und Schmiermittel vor, als ich nachprüfte, ob wir ein Vorspiel brauchen würden. Das hätten wir auf keinen Fall gebraucht. Doch Costa Rica ist Costa Rica und in diesem Urlaub blieb uns, insbesondere mir, auch wirklich gar nichts erspart.


„Doña Mona!“, krächzte doña Gerinelda, noch schwer mitgenommen von den Nachwehen ihrer ersten Oralbehandlung. „Wie konnte ich nur 22 Jahre auf so etwas verzichten? Gleich heute Abend bringe ich meinem Mateo das bei. Und das noch dazu mit nackter Fotze! Da wird er sich freuen!“


„Tun Sie das“, ermunterten wir beide sie gleichzeitig.


„Aber“, sprach sie mit einem Unterton in der Stimme, der mich aufhorchen ließ. „Dafür muss ich ihm doch auch etwas anbieten. Sonst macht er es vielleicht nicht.“


„???“ Mona und ich schauten uns an.


„Na ich muss ihm anbieten, es ihm genauso zu machen. Mit dem Mund. Seinen Dödel zu lutschen. Ist doch nur gerecht.“ Sie saß wieder am Rand vom Tisch. „Aber weil ich das noch nie gemacht habe, weiß ich nicht, wie das geht. Und wenn es ihm kommt, während ich ihn drin hab, und ich muss das Zeug ausspucken oder gar kotzen, dann wäre das doch die Katastrophe überhaupt.“


„Sie schaffen das schon“, versuchte ich das abzuwenden, was, wie ich genau wusste, nicht mehr abzuwenden war.


„Das glaube ich auch“, stimmte sie zu. „Aber um ganz sicher zu gehen, würde ich es gerne vorher ausprobieren. Und wo Sie doch schon mal so einen dicken Steifen in der Hose haben, Don Martin, da wäre es doch geschickt, wenn wir gleich zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen würde. Ich übe schlecken und Sie spritzen den ganzen Überdruck aus ihrem Bauch, damit der dort keinen Schaden anrichten kann. Ganz einfach, oder etwa nicht?“


So einfach und selbstverständlich erschien ihr das, dass sie nicht erst auf meine oder Monas Zustimmung wartete, sondern vom Tisch sprang, in die Knie ging, meine Shorts runterschob und Freund Schniedel im Mund hatte, bevor ich Muh oder Mäh sagen konnte.


Eine wirkliche Übungsstunde konnte ich ihr allerdings nicht bieten, von wegen der vielen nackten Frauenhaut und der Menge an klaffenden Mösen, die ich den Vormittag über ertragen hatte. Ihr eigener Orgasmus hatte alle Samenzellen, die sich zurückgezogen hatten, wieder in Habt-acht-Stellung gerufen, und zwar mitten zwischen die Muskelstränge, die beim männlichen Orgasmus für die Beschleunigung sorgen. Dort warteten sie ungeduldig auf das Signal, und das kam schnell. Mona sprach hinterher von einer handgestoppten Übungsminute.


Doña Gerinelda ging die Angelegenheit aber auch etwas überhastet an. Statt vorsichtig mit der Zunge die Eichel abzutasten und an einzelnen Stellen herumzulecken, schob sie sich den ganzen Kolben sofort weit in den Rachen. Bevor der Würgereiz zuschlagen konnte, hatte sie ihn durch die geschlossenen Lippen wieder an die frische Luft gezogen, nicht ohne die Zunge der Länge nach über das Bändchen zu reiben. Das trieb mir natürlich einen heftigen Wolllustseufzer raus. Was sie wiederum zum willkommenen Anlass nahm, das gleiche nochmal zu machen.


Ich versuchte zu intervenieren, hielt ihren Kopf, bat sie, langsam zu machen. Da steckte Freund Schniedel schon zu dritten Mal fast in ihrem Rachen. Erst als sie ihn Sekundenbruchteile später wieder rauszog, schaute sie kurz auf, leckte dabei aber weiter inbrünstig auf der Unterseite der Eichel weiter und verstand nicht wirklich, was ich wollte, wo mir das doch offensichtlich viel Spaß machte.


Da musste natürlich passieren, was die Natur in solchen Situationen vorsieht. Die Beschleunigungsmuskeln in meinem Unterbauch und im Schniedel verkrampften sich, die startbereiten Samenknilche freuten sich tierisch, in gefühlt zwei Zehntelsekunden von 0 auf 100 aus dem schmalen Schlitz in der Eichel rausbeschleunigt zu werden, und mein Schniedel spritze wie ein Springbrunnen direkt in ihren Rachen.


„Grmpff“, brachte doña Gerinelda hervor, aber sie hustete nicht hektisch vor sich hin, hatte also zumindest nichts in den falschen Hals bekommen.


Blieb die Frage, wie eklig sie den Samenschleim am Gaumen fand. Vorsichtshalber verzichtete ich darauf, ihr die Spermareste aus meinem Schwanz in den Mund zu drücken. Aber sie stieß ihn auch nicht weg, sondern behielt ihn in der Nähe der Lippen. Wie ein Kaffeetester kaute sie das Samenpaket in ihrem Mund durch, schob es von einer Wange in die andere und schluckte es dann ohne weiter Umstände runter.


„Normalerweise schmiere ich mir das Zeug auf die Haut, wenn es aus der Möse raustropft. Soll gut gegen Falten sein, sagt man. Aber so geht’s auch. Gut ist zwar was anderes, aber ich will ja probieren.“ Sprachs, schob meinen Schwanz wieder in den Mund und drückte darauf herum, als ob sie für jedes Tröpfchen ein Vermögen gezahlt hätte.


*


„Wer fickt jetzt mich?“, jammerte Mona gleich darauf in unserer trauten Runde. Während wir uns um doña Gerinelda angenommen hatten, war Gisela zum Dorfladen gefahren und hatte einen Riesenkorb mit Bier und doña Matildes Feiertagsempanadas mitgebracht, extra nur für uns zum Abschied herausgebacken.


„Wem lutsche ich jetzt den Schwanz?“, jammerte Clara solidarisch mit.


„Wer sabbert mir jetzt die Wonneknolle voll?“, stimmte Gisela ins Klagelied ein.


„Krieg ich einen Mittagsschlaf, und wenn ja, wann?“, verlegte ich mich auf die prosaischeren Seiten des Lebens. Ich hatten ja den Tagesordnungspunkt sexuelle Aktivitäten schon hinter mir.


„Nö“, lautete allerdings die genauso prosaische wie kurze Antwort von Clara. „Wir haben noch fünf auf der Liste!“


Noch nicht mal auf ein Zigarillo rausgehen durfte ich, denn offiziell krabbelte ich ja irgendwo im Nachbartal durchs Unterholz.


„Was für ein Hundeleben!“, rief ich deswegen aus, stürzte mein Bier runter und musste zu allem Übel erfahren, dass ich kein zweites mehr bekommen würde. Von wegen Verantwortung für die Mösen, die da zum Lasern kommen sollten.


Überflüssig zu erwähnen, dass meine Fragen nach den verbleibenden Namen auf der ominösen Liste völlig ins Leere liefen. Keine der drei ließ sich dazu herab, mich darüber zu informieren, was mich erwartete. Immerhin gestand mir die versammelte Frauschaft eine Dusche zu. Erfrischt nahm ich also den Nachmittag in Angriff.


*


„Wer ist die erste“, fragte ich, als ich das improvisierte Behandlungszimmer betrat und nur Mona vorfand. Die machte allerdings Anstalten, sich auszuziehen, was mich wunderte. Denn was sollte ich mit einer nackten Helferin anfangen? Noch geiler werden als ich sowieso schon war?


„Ich“, meinte sie lapidar.


„Wie, ich?“


„Na, ich bin deine nächste Patientin.“


„Wieso du? Seit wann willst du unsere Muschi auf immernackt trimmen? Natürlich flaumig, aber gestutzt, war doch sonst deine Devise. Was passiert künftig mit unseren geliebten Rasiersessions? Geben die dir denn nichts mehr?“, machte ich einen auf melodramatisch.


„Weder immer noch ganz nackt. Nur einmal drüberblitzen, damit das Pelzchen weicher und lichter wird. Ich hab gehört, die Haare, die es überleben, wachsen seidiger und feiner nach.“


„Pfirsichmösenmäßig?“


„Genau dieses: pfirsichmösenmäßig.“


Inzwischen hatte sie es geschafft, sich und ihre frisch geschorene Furche aus dem Kleid zu befreien. Wer dem sowieso schon recht dezenten Flaum den Garaus gemacht hatte, und vor allem wann, fragte ich lieber nicht. Ich wollte nicht schon wieder keine Antwort bekommen.


„Ziemlich blond auf ziemlich heller Haut, geht das denn überhaupt?“ Das fragte ich vorsichtshalber, denn in Bezug auf die Farbkombinationen von Haaren und Haut hatte ich mich beim Lesen der Anleitungen auf die vielen Braun- und Schwarztöne konzentriert.


„Nicht gut, aber wenn die Stoppeln einigermaßen dunkelblond sind, sollte es funktionieren. Und wenn es auch nicht viel hilft, ist es bei meinem Hauttyp zumindest unschädlich.“


„Na dann“, akzeptierte ich den Auftrag in der Familie. Ich gab bedächtig jeder Haarwurzel in Pussynähe ihren verdienten Lichtimpuls und, wo wir schon dabei waren, nahm ich mir auch gleich die Achselhaare vor. Dann tat ich, als ob ich am Oberschenkel etwas Nachtasten wollte, und bevor Mona merkte, wie ihr geschah, steckte meine Zunge in ihrem Loch.


„Richtig ficken ist das aber nicht“, versuchte sie, ihr Klagelied vom Mittagessen weiterzuspinnen.


„Aber besser als mit den Ohren wackeln und mit dem nackten Hintern Mücken fangen.“ Das war, fand ich, die richtige Antwort darauf.


„Häh?“, brachte sie verständnislos noch heraus, dann versagte zunehmend ihre Fähigkeit, kontrollierte Kommunikation zu treiben.


Irgendwie hatte Kollege Schniedel mitbekommen, dass da vor ihm auf dem Tisch seine allerliebste Schnackselfreundin lag, die bis vor drei Wochen sogar seine einzige compañera für diese Freizeitbeschäftigung gewesen war. Mühsam versuchte er, den Kopf zu heben, doch die Oralgymnastik von doña Gerinelda hatte ihn zu sehr erschöpft. Es reichte noch nicht einmal dazu, sich voll aufzurichten und seine Ansprüche darauf anzumelden, Monas Muschi zu bespielen, auch wenn sie ihn einlud wie ein Scheunentor.


Also war klar, dass ich mündlich weitermachen musste. Ich erinnerte mich an das Quatschen und Schmatzen von doña Matildes unteren Gefilden vom Vormittag und dachte daran, dass ich diese Geräuschkulisse ja sowieso einmal aus dem Spalt meiner Göttergattin herausschlabbern wollte. Gesagt, getan. Ich nahm einen Schluck Wasser und nach zwei Minuten schmatzte das ganze ehemalige Büro, begleitet von Monas feinstem Fickgestöhne.


Mir gefiel's, ihr gefiel's sogar bis zum geschüttelten Orgasmus, und als Zugabe bekamen wir von der Tür her den tosenden Applaus von Clara und Gisela, die sich die Show natürlich nicht hatten entgehen lassen. Wo die beiden schon mal da waren, blieben sie es auch. Denn sie standen, das erfuhr ich jetzt, als nächste auf der Liste.


Was für mich zwei riesige Vorteile hatte. Ich kannte beide Mösen schon ziemlich gut, so dass die Gefahr, plötzlich von ihrem Anblick überwältigt zu werden, überschaubar klein blieb. Und beide nannten inzwischen ihre angestammten und wieder einsatzbereiten beziehungsweise neu erworbenen und fleißigen Stecher in ihren jeweiligen Bettchen ihr eigen, so dass der Bedarf an zusätzlichen sexuellen Stimulationen für ihre primären und sonstigen Geschlechtsteile gering blieb.


Soll heißen, Clara und Gisela wurden nach allen Regeln der Enthaarungskunst geblitzt, gelasert, mit Lichtimpulsen versehen oder wie immer das auch heißt, was ich da machte. Mehr passierte dann allerdings auch nicht mehr mit ihnen. Abgesehen davon, dass ich beiden einen fetten Freundschaftskuss auf die Klit gab, den beide mit einem feuchten Schmatzer auf meine inzwischen wieder halbharte Eichel erwiderten.


Meine Mona gab ihren ganz eigenen Kommentar dazu. „Spritzen wird er heute noch, der kleine Schlitz. Und zwar in meiner und nur in meiner tiefen Spalte. Großes Indianerinnenehrenwort!“


Selbstredend glaubte Freund Dödel ihr dies vorbehaltlos, trotz der politisch nicht ganz korrekten Ausdrucksweise. Er schwor seiner liebsten Möse ewige Treue und verlegte sich auf's glückselige Warten. Wenn er gewusst hätte, was ihm bis dahin noch am Versuchungen bevorstand, er hätte den Treueschwur nicht so leichtfertig abgelegt.


*


Zuvor jedoch war, wie könnte es anders sein, Kaffeepause angesagt. Clara unterrichtete Fernando und Gisela Carlos vom Fortgang der Ereignisse. Natürlich lobten sie mich dabei über den grünen Klee und kündigten das baldige Ende der Operation gegen den Wildwuchs zwischen den Frauenbeinen im Tal an.


„Wer fehlt eigentlich noch auf der Liste?“, wagte ich in die traute Runde hinein zu fragen, als die beiden aufgelegt hatten.


„Unschuld, dein Name ist Mann!“, schüttelte Gisela den Kopf, überrascht davon, dass ich den Unwissenden markierte oder, schlimmer, es echt nicht wusste.


„Hat er das ernst gemeint?“, versicherte Clara sich bei den Freundinnen, dass sie die Frage richtig verstanden hatte.


„Wie naiv bist du eigentlich?“, echauffierte sich Mona ernsthaft. „Was glaubst du wohl, wen wir ans Ende gesetzt haben? Die Großtante von Fernando und dazu die Mutter von Matilde?“


„Echt?“, rutschte es mir heraus. „Warum die zwei?“ Ich hatte es immer noch nicht kapiert.


„Oh Herr, schmeiß Hirn runter!“, erinnerte sich Mona an einen der Lieblingssprüche ihres Vaters. „Dass ausgerechnet ich mich mit dem Band der Ehe an den unbedarftesten aller Männer gekettet habe, das hätte ich niemals gedacht.


Weiter auszuführen brauchte sie ihre tiefe Erschütterung über meine Begriffsstutzigkeit nicht, denn ich wurde direkt damit konfrontiert. In diesem Moment spazierten nämlich die letzten der Liste herein: Elvira und Daniela.


Der Schniedel in meinen Shorts machte den üblichen Satz nach oben. Ich wollte etwas sagen, fand aber in meinem Hirn nichts, was es wert gewesen wäre, gesagt zu werden. Deswegen hielt ich den Mund, konzentrierte mich auf meinen Kaffee und ließ die Frauen reden.


Deren Konversation drehte sich weithin um das, was wir den Tag über gemacht hatten, schwenkte dann auf Daniela um und auf die Frage, wie sie am besten einen Freund aufreißen könnte, und gelangte schließlich zu Elvira mit Claras doch reichlich intimer Bemerkung über die manchmal verspätete Regel. Vermutlich hatte sie ähnliche Sprüche schon zur Genüge gehört, denn die junge Kaffeepflanzerin nahm es erstaunlich sportlich, sagte etwas wie „Was noch nicht ist, kann ja noch werden“, und schenkte sich nach.


Bei wem der flapsige Kommentar allerdings Wirkung hinterließ, war bei Mona. Sie wurde leicht blass, so dass ich mich schnell an ihre Seite stellte und eine Hand auf ihre Schulter legte. Auch Gisela merkte es und rettete geschickt die Situation, indem sie uns alle behutsam vom Thema Kinderkriegen zurück zum Tagesordnungspunkt Mösennacktmachen brachte.


„Was ist?“, flüsterte ich währenddessen meiner Frau ins Ohr.


„Ach nichts“, wollte sie es leicht abtun, schob aber dann doch zwei Erklärungen hinterher: „Ich hab am Christa gedacht. Und auch daran, dass meine Tage bald kommen werden...“


Diese beiden künftigen Baustellen wollte ich mitten in der Enthaarungsarbeit nicht auch noch aufmachen, deshalb gab ich ihr ein Küsschen und fragte: „Soll ich lieber Clara zum Assistieren mit reinnehmen?“


„Auf keinen Fall!“, kam es wie aus der Pistole geschossen zurück. „Ich muss doch den Kollegen Dödel überwachen, nicht dass der nach hinten raus auf die Idee kommt, in fremden Gefilden zu gründeln und mir damit meinen verdienten Fick vorenthält!“


„Dass ich dir hoch und heilig verspreche, selbst aufzupassen, reicht dir nicht?“


„Niemals nicht. Bei Männern, das weiß man als Frau, gibt es keine Kontrolle über den Schwanz, außer das Eheweib übt sie aus!“


„Welch ein weiser Spruch. Hast du schon mal dran gedacht, ihn patentieren zu lassen?“


„Nö, den hab ich irgendwo gelesen. Nietzsche? Goethe? In der Bibel? Keine Ahnung.“


„Egal, machen wir weiter!“, drückte ich auf's Gaspedal, immerhin warteten da die zwei Glanzlichter der samstäglichen Mösenbeschau auf mich.


*


Elvira machte, wie erwartet, den Anfang. Mit der Selbstverständlichkeit ihrer jungen Jahre spreizte sie die Beine und präsentierte mir die schönste Muschi von Welt. Ein letztes Mal durfte ich darüber staunen, wie die Natur so etwas hinbekommen hatte.


Wenn ebendiese Natur mir auch nur einen Fetzen künstlerisches Talent auf meinen Lebensweg mitgegeben hätte, ich hätte nicht eine Sekunde gezögert, dieses Wunder an fleischigen Wölbungen, rosigen Falten, lasziven Furchen bis hin zu dem sündhaft verführerischen, natürlich schon wieder feuchten Spalt zu malen, zu zeichnen oder sonstwie zu Papier zu bringen.


Doch leider waren sich alle meine Kunstlehrer einig gewesen, dass bei mir zwei linke Hände und ein gerüttelt Maß an Farbenblindheit am Werk waren, sobald ich zu Stift und Pinsel griff. Mir blieb also gar nichts anderes übrig, als stattdessen zum Enthaarungsgerät zu greifen, um Elviras Mandorla noch schöner zu machen, als sie mir sowieso schon entgegenlächelte.


Der Freund schlüpfriger Frauenschlitze in meinen Shorts legte energisch Protest dagegen ein, dass ich und vor allem Mona ihm den Anblick dieser museumsreifen Muschi verwehrten. Doch bevor er dazu kam, bei uns beiden offiziell eine Demo anzumelden und dann die einschlägigen Parolen für die Grundrechte von dauersteifen Schniedeln durch die Gegend zu grölen, war ich mit dem Lasern auch schon wieder fertig.


„Was macht die Versuchung mit dir und deiner gehärteten Männlichkeit?“, flüsterte mir meine holde Gattin auf Deutsch ins Ohr.


„Sie macht uns erheblich zu schaffen“, flüsterte ich zurück.


„Das ist gut“, grinste sie. „Du weißt ja, meine tiefgefurchte Weiblichkeit wartet schon ungeduldig.“


Immer noch grinsend wandte sie sich daraufhin an Elvira: „Martin und ich haben uns gerade gefragt, ob wir vielleicht, sozusagen als Andenken, ein Foto von deinem Mäuschen machen dürfen?“


Ich schaute sie völlig geplättet an. So eine miserable Übersetzung dessen, was wir geflüstet hatten, noch dazu in Tateinheit mit einer groben Lüge, hätte ich ihr nie zugetraut. Außerdem war es ja wahrlich kein x-beliebiger Gefallen war, um den sie da bat.


Doch sie wusste anscheinend genau, wie weit sie bei Elvira gehen konnte. Denn die sprang mir weder mit ausgefahrenen Fingernägeln ins Gesicht noch fauchte sie mein Frauchen böse an. Im Gegenteil, sie nickte stolz und fragte fröhlich, ob wir dann mit ihrem Handy auch ein paar Bilder machen könnten, wenn wir schon dabei wären.


„Au ja!“, mischte sich da Daniela ein. „Von meiner bitte auch. Ich verstehe gar nicht, warum Clara nicht von Anfang an die Vorher-Nachher-Versionen gedacht hatte.“


Bis dahin hätte ich den dreien den spontanen Einfall und die unschuldigen Antworten darauf locker abgekauft. Doch dann blinzelte Elvira mit dem linken Auge und ihre Freundin konnte ein winziges Lachfältchen nicht vermeiden. Da wusste ich, dass mich Gisela & Co. wieder mal ausgetrickst hatten. Alles nur Theater, alles nur gestellt.


„Du hast es dir doch gewünscht, oder?“, flüsterte Mona, wieder auf Deutsch, als ich Anstalten machte, mich förmlich bei ihr zu beschweren und damit zu verraten, dass ich sehr wohl wusste, was da direkt vor mir ablief. „Die zwei wollten dir unbedingt was zum Abschied schenken.“


„Und auf die Idee zu diesem ganz besonderen Geschenk ist natürlich unsere herzallerliebste Gastgeberin gekommen“, flüsterte ich zurück.


„Nö, diesmal nicht. Diesmal war's die Herrin dieses Hauses.“


„Aha!“, presste ich meine Überraschung in einen prägnanten Satz und wandte mich dann wieder den zwei speziellen Klientinnen zu. Die waren inzwischen beide splitterfasernackt, denn Daniela hatte unseren Wortwechsel genutzt, sich frei zu machen.


„Sorry“, erklärte ich dann genauso unverfroren falsch übersetzend wie vorher Mona, „wir haben uns nur abgestimmt, wer die Fotos machen soll.“


„Sie natürlich!“, schanzte die junge Frau mit dem dicken Knubbel mir diese verantwortungsvolle Aufgabe zu, der ich mich trotz zweier linker Hände für andere künstlerische Ausdrucksformen gewachsen fühlte.


„Sag du“, korrigierte ich ihre Anrede. „Erstens bin ich noch nicht so alt, wie ich vielleicht aussehe, und zweitens hab ich schon deine Möse vor Freude zucken sehen. Da sind solche Förmlichkeiten eher unangebracht.“


„Dann los!“ Sie konnte es kaum noch erwarten. Unsere Behandlung eine Woche zuvor hatte offensichtlich Wunder gewirkt, was ihren Umgang mit den eigenen Geschlechtsteilen anging. „Mach die Fotos von Elviras Fotze, dann ist meine dran.“


„Uhh, Fotze. Was für ein obszönes Wort für ein so...“, ich wollte betörend, hinreißend oder atemberaubend sagen, aber hatte keine Ahnung, wie das auf Spanisch oder Englisch heißt, also blieb mir nichts anderes übrig, als recht flach weiterzumachen: „...für ein so schönes Körperteil.“


„Danke für das Kompliment“, lächelte die Trägerin dieser Schönheit, „aber Ricardo nennt sie auch immer so. Oder erfindet andere Namen für sie, die ziemlich deftig sind. Mir gefällt das und ihr auch. Vor allem, weil sie dann weiß, dass sie gleich richtig hergenommen wird. Gefickte Fotze, gerammelte Röhre, durchtriebener Dachsbau. Hört sich doch gut an, oder?“


„Noch so eine wie Rieke“, dachte ich. Ich entschied mich aber dafür, dieses Fass nicht aufzumachen. Stattdessen verlegte ich mich ganz auf's Fotografieren. Heraus kamen mindestens hundert Aufnahmen von jeder von ihnen, in allen nur denkbaren Mösenposen.


Danach verblieben nur noch zwei Aufgaben, um den Tag würdig abzuschließen: Die erste, die Stoppeln von Danielas Möse zu eliminieren, gehörte zum Dienstvertrag, den ich für diesen Samstag nolens volens akzeptiert hatte. Für die zweite, nämlich besagte Mumu noch einmal zu ihrer furiosen Ekstase zu lecken, machte ich erstmal einen auf renitent und ließ mich förmlich bitten: von der zu Leckenden und ihrer Freundin. Das beste Argument trug allerdings der Ellbogen meiner Frau bei, der mir einen schmerzhaften Stoß genau in meine Rippen versetzte.


Also leckte ich ich. Daniela wimmerte und seufzte. Elvira schaute selig zu, mit ein paar Fingern dort, wo es ihr ganz sicher durch und durch schleimig wurde. Und Mona machte sich an meinem Sack zu schaffen. Allerdings so, dass keine Gefahr bestand, dass ich einen plötzlichen Samenverlust erleiden würde. Denn meinen Schleim, das war klar, wollte sie unbedingt für sich haben. In ihrem üppigen Schlitz. Heißgefickt und eingespritzt.


Erledigen durften wir dies, sobald die beiden jungen Frauen abzogen. Gisela war verschwunden und Clara gleichzeitig in der Küche und am Telefon zugange. Sie schüttelte den Kopf, als wir fragten, ob wir ihr helfen sollten.


„Macht's euch bequem oder macht es euch“, flüsterte sie uns mit dem Handy in der Hand zu, und letzteres taten wir dann auch.


Mona wünschte es sich auf die traditionelle Weise, dem Halbmissionar. Sie auf dem Schreibtisch liegend: die Beine angehoben und weit gespreizt. Ich vor ihr: zuerst in der Hocke, weil ich ihr die Möse zum Vorglühen leicht anlecken wollte; das Einstechen erledigte ich dann bequem stehend.


„Ich hab gelesen, dass das die größte Spermakonzentration vor dem Muttermund bringen soll“, erklärte sie mir die Stellung. Solange sie noch erklären konnte.


„Wir üben also schon mal Kindermachen?“, brachte ich die Erklärung auf den Punkt. „Aber so kommst du doch gar nicht richtig“, wies ich sie auf ein Problem hin.


„So schon“, grunzte sie leicht, während sie drei Finger zwischen meinem und ihrem Schamhügel durchschob, die ohne vorher geübt zu haben sofort mit dem Klitkraulen begannen. So erfolgreich, dass Mona mit dem Reden aufhörte und die bei ihr üblichen Fickbegleitgeräusche einsetzten.


Mir und meinem Lümmel war es recht. Wir stießen fröhlich vor uns hin, genossen unser Stoßen und Monas Seufzen und probierten dabei aus, wie tief wir kamen. Zwischendurch spielte ich das lustige Tittenstreichelspiel, was meiner Frau recht gut gefiel. Dann schob ich meine Hände unter ihre Hinterbacken und hob sie etwas an, was wiederum meinem Stecher gut gefiel, weil er dadurch das Gefühl bekam, noch einen ode zwei Millimeter tiefer rein zu kommen.


Und wie Freund Dödel und ich so vor uns hin in die glitschige Spalte stießen und Mona ihr eigenes Nüsschen rieb, blieb es nicht aus, dass die Erregung zunahm und das Gestöhne anschwoll. Bis kam, was kommen musste. Meine Frau fing an zu zucken, mein Schwanz machte solidarisch mit und ich erfreute mich an dem, was die beiden so trieben, während es ihnen wonniglich kam.


„Was glaubst du, wie lang ich so liegenbleiben müsste, damit die Samenstränge möglichst leicht den richtigen Weg finden?“, fragte Mona, als ich meinen halbweichen Gefährten vorsichtig aus ihrem Tunnel herauszog und eine Hand drunterhielt, um keine Sauerei anzurichten.


„Fünf, zehn Minuten? Ich denke, die sprinten sowieso los wie Usain Bolt, sobald es ums Befruchten geht. Oder meinst du, die müssen sich zuvor erst sammeln und eine kleine Meditation einlegen? Das halte ich für eher unwahrscheinlich. Die folgen einfach ihrer Berufung. Aber echt keine Ahnung. Frag am besten Christa, die hat bestimmt alles gelesen, was es dazu gibt.“


„Das mach ich“, stimmte Mona mir zu, sprang auf und merkte dann, dass sie keines ihrer Mösenabwischtücher bereitgelegt hatte. „Mist, ich laufe aus!“


„Kein Problem“, sprach ich, riss ein vollkommen unökologisches Küchentuch von der Rolle und stopfte es ihr zwischen die Schenkel. „Nimm das.“


*


Zu fünft zuckelten wir nach Sonnenuntergang über die Ruckelpiste Richtung Provinzstädtchen: Gisela am Steuer, daneben Carlos, hinten Clara, Mona und ich. Fernando hatte den Tag genutzt und sich mit seinem Sohn getroffen, um ihm persönlich und der Tochter per Zoom vom frohen Ereignis der Verlobung zu erzählen. Die beiden hatten es, wusste Clara, gut aufgenommen. Sie waren wohl froh, ihren Vater unter die Haube gebracht zu haben, um sich nicht selbst um ihn kümmern zu müssen.


Der Bräutigam im fortgeschrittenen Alter wartete also schon im besten Restaurant am Ort auf uns. Die Rechnung, erfuhr ich unter der Hand von Mona, wollten sich die drei Frauen schiedlich friedlich teilen. Keiner der Männer sollte auch nur den Versuch unternehmen, sich machomäßig beim Bezahlen vorzudrängen. „Das würde diesmal mit mindestens drei Tagen Mumuentzug bestraft!“, flüsterte sie halblaut auf Spanglish, und ihre Schwestern im Geiste nickten entschlossen.


Das Essen geriet wieder unökologisch fleischlastig. Obwohl ich noch am Tisch anfing, das genauer zu durchdenken. Denn es gab, als Spezialitäten präsentiert, gar seltsame Körperteile vom Rind und Schwein, die ich so noch nie gegessen hatte. Zunge, Bäckchen, Schwanz vom Ochsen, diverse Innereien bis hin zu Kutteln, dazu die unverwüstlichen Rippchen in verschiedenen Variationen. Die Frage stellte sich also, ob umfassend verwertete tote Tiere zu rechtfertigen sind.


Mona und Gisela vertraten die Ansicht: trotzdem unökologisch, weil Fleisch. Was sie nicht hinderte, mit gesundem Appetit zuzulangen. Carlos und ich plädierten für teilökologisch. Was es uns diskursmäßig erheblich erleichterte, uns die Mägen bis zur Überdehnung vollzuschlagen. Clara und Fernando argumentierten vom Standpunkt der Landwirte aus: die müssen schließlich von etwas leben. Die beiden aßen mit dem ruhigsten Gewissen, brauchten hinterher aber auch einen Schnaps, wie wir alle.


„Kriegt meine Muschi noch einen Einschlaforg?“, bettelte Mona reichlich besoffen, als wir zwei Stunden nach der Freßorgie und nach etlichen Abschiedgläschen des guten Rums auf der Terrasse endlich im Bett lagen. Herr Dödel winkte ermattet ab, doch meine Frau gab sich auch mit den Fingern zufrieden. Die leisteten ganze Arbeit. Dass am Ende trotzdem nur ein leises Japsen statt des üblichen lauten Gezeters herauskam, lag ohne Zweifel an meiner Frau.


„Verdauungsschnäpse und Verdauungssex vertragen sich irgendwie nicht“, gab sie danach leicht resignierend zu, ließ einen stämmigen Rülpser heraus und schlief ein.

*


Rückflugsonntag


*


Unser letzter Tag in Costa Rica kommt mir aus der Rückschau immer noch genauso kurz vor, wie ich ihn vor Ort erlebte. Jedenfalls bis zu seinem furiosen Ende, der ihn uns für alle Zeiten unvergesslich machen wird.


Dass ich ihn als so kurz in Erinnerung behalten habe, ist eigentlich erstaunlich, denn ich wachte wieder mal viel zu früh auf. Was daran lag, dass Gisela und Carlos uns unbedingt schon um sieben akustisch an ihrer morgendlichen Ehearbeit teilhaben lassen mussten. „Meinst du, sie hat ihn schon drin stecken?“, erkundigte ich mich leicht genervt bei Mona, die aufmerksam zuhörte.


„Klingt ganz danach. Kann also nicht mehr lang dauern. Übrigens, als ich vorher auf dem Klo war, hat unsere Mumu mir im Vertrauen gesteckt, dass sie nichts dagegen hätte, zum Abschluss nochmal durchgenudelt zu werden.“


„Hat sie das?“, kommentierte ich möglichst beiläufig, um beim Morgensteifen nicht schlafende Hunde zu wecken. Doch der hatte es selbstverständlich gehört und in Sachen Steifheit sofort eine Stufe zugelegt. Was wiederum den Adleraugen meiner Gattin und ihren forschenden Händen nicht entging.


„Oha“, erschallte deswegen gleich darauf ein Freudenausruf, der es beinahe mit Giselas präorgasmischem Gestöhne aufnehmen konnte. „Das fühlt sich verheißungsvoll an!“


„Warum“, unternahm ich einen hoffnungslosen Versuch, von dem abzulenken, was nicht mehr aufzuhalten war, „müssen Frauen immer in die Welt hinausschreien, dass sie gefickt werden, wenn sie gefickt werden.“


„Weil es euch gefällt“, gab Mona ihr reiches Wissen zum besten. Dann unterbrach sie ihre Ausführungen erstmal, um sich bequem auf mich zu setzen und kurz aufzuseufzen, als mein strammer Rüssel in ihr Wasserloch eindrang. Erst als der ganz drin war, folgte die weitere Erklärung: „Weil ihr denkt, dass es mit euch zu tun hat, wenn wir laut sind. Ihr wollt aus unserem Gejapse und Gejammere heraushören, wie gut ihr uns rammelt. Hat glaub was mit männlicher Selbstbestätigung zu tun.“


„Umpf“, grunzte ich, denn nach dieser tiefschürfenden Analyse ging sie unvermittelt zum Reiten über. Zunächst noch gedämpft hechelnd. Gisela kam währenddessen nebenan ihrem Orgasmus näher. Jedenfalls der Geräuschkulisse nach zu schließen. Wenn Monas Argument stimmte, machte Carlos ziemlich viel richtig. Aber das wussten wir ja inzwischen alle.


Die nächsten zwei, drei Minuten des parallelen, nur durch eine dünne Wand getrennten Geschlechtsverkehrs schien es so, als ob unsere Gastgeber ihren Vorsprung locker bis ins Ziel retten würden. Doch plötzlich unterbrach ein gellender Schmerzensschrei von Carlos das rhythmisch aufeinander abgestimmte Stöhnen der beiden Frauen. Hinter der Trennwand bahnte sich ein verletzungsbedingter Stellungswechsel an.


Mona ergriff die Chance, ritt schneller, feuerte sich dazu ächzend selbst an, verfiel in ihren gestreckten Galopp, der garantiert immer zum Erfolg führt, und zuckte schon, als Gisela erst langsam wieder ihren alten Lärmpegel erreichte.


Ich überließ sie eine Weile ihrem pulsierenden Körper und hörte derweil durch die Wand, wie es auch Gisela kam. Dann presste ich meine Eichel ein paarmal fest in die butterweichen Seitenwände von Monas Möse und pumpte meinen Samenvorrat mit vollem Druck und mit zugegeben leicht übertriebener Geräuschbegleitung in sie rein.


„Oha“, gratulierte mir meine Frau. „Du kannst es ja auch lautstark. Heißt das, dass ich dich gut gerammelt hab?“


„Genau dieses heißt es“, nickte ich augenzwinkernd und reichte ihr zwei Muschitücher zum Auffangen unserer gemeinschaftlich angerührten Brühe.


*


Der Rest des Tages verlief, wie gesagt, wie im Flug. Frühstück, Packen, Abschiedsspaziergänge zu doña Matilde, die uns eine üppige Wegzehrung mitgab, und zu Clara und Fernando, die wieder mal ziemlich frisch gerammelt aussahen. Elvira und Daniela überbrachten ihre guten Wünsche für den Rückflug persönlich, die Freundinnen aus Monas WhatsApp-Gruppe schickten sie digital und Wiebke illustrierte die ihren aus Holland mit einer ziemlich obszönen Smileydame, die sich etwas in den Mund steckte, was einem ausgewachsenen und versteiften männlichen Glied reichlich ähnlich sah.


Als es Zeit wurde, fuhren Gisela und Carlos uns in die Stadt zum Busbahnhof. Nachdem wir ihnen unter Tränen hoch und heilig versprochen hatten wiederzukommen und sie uns mit nicht enden wollenden Umarmungen versichert hatten, dass sie uns so bald wie möglich besuchen würden, stiegen wir in den Überlandbus. Drei Stunden später hatten wir eingecheckt und zogen uns am Flughafen ein letztes costaricanisches Bier rein. Da brummte wieder das Handy von Mona.


„Christa. Hab mich schon gewundert, dass sie sich noch nicht gemeldet hatte“, klärte sie mich auf.


„So spät noch?“ wunderte ich mich. In Deutschland muss es doch weit nach Mitternacht sein.


„Das schreibt sie auch“, berichtete Mona. „Aber sie können nicht schlafen.“ Nach einer Weile, die Christa fürs Schreiben und die Nachricht für den Weg über den Atlantik brauchte, ergänzte sie: „Sie haben noch Urlaub und fragen, ob sie uns am Flughafen abholen sollen.“


„Warum nicht“, stimmte ich zu. „Zug wäre ökologischer, aber nach einem Zehnstundenflug über den Atlantik macht das auch nichts mehr aus, noch dazu mit dem Gepäck…“


Der Teil von mir, der stets der Bequemlichkeit verfallen ist, hatte am schnellsten reagiert. Er suggerierte gleichzeitig den kritischen Stimmen in mir, dass man immer an das Gute im Menschen glauben und von den anderen immer das Beste annehmen müsse; dass also ganz bestimmt als Triebkraft hinter diesem generösen Angebot von Christa und Ralf ausschließlich ihr purer Altruismus und ihre tiefe Freundschaft zu uns gewirkt haben mussten; dass wir da überhaupt gar nicht weiter nachfragen sollten. Damit gab ich mich zufrieden, und Mona tat dies ebenfalls, denn sie bedankte sich überschwänglich bei ihrer Freundin und suchte nicht wirklich ernsthaft nach einem Grund, sich nicht abholen zu lassen.


„Komisch, dass ihnen das um diese Zeit einfällt“, knurrte sie zwar, bestellte uns aber dann sichtbar aufgedreht noch ein Bier und vergaß darüber erstmal die Angelegenheit. Vor uns lag schließlich ein elend langer Flug.


Wenig später standen wir zum Einsteigen bereit in der Schlange, als mein Handy brummte. „Ralf“, informierte ich Mona.


Schon die ersten Sätze der ersten, ziemlich langen Nachricht, machten mich stutzig. „Da liegt ein Hund begraben“, dachte ich. Deshalb warnte ich Mona vor: „Da ist was faul im Staate Dänemark“.


Dann vertiefte ich mich in die Lektüre, während die App anzeigte, dass Ralf weiterschrieb. Mona platzte vor Neugier und bekam fast Stielaugen, aber ich ließ sie nicht reinschauen. Erst als ich Teil eins fertiggelesen hatte, fasste ich es zusammen.


„Er redet ziemlich viel um den heißen Brei herum, aber auf gut Deutsch will er sagen, dass sie auf dem Weg vom Flughafen nach Hause mit uns reden wollen. Christa hat sich vorher nicht getraut zu sagen, dass sie uns was sagen wollen, sie will damit warten, bis wir in Deutschland sind. Aber er ist der Ansicht, dass das nicht richtig ist; er glaubt, dass wir vorher wissen müssen, was sie wollen, weil es so wichtig ist und wir bestimmt Zeit brauchen, darüber nachzudenken.“


„Häh? Was zum Teufel ist so wichtig, dass sie diesen Eiertanz aufführen?“, fragte Mona logischerweise.


„Keine Ahnung, er schreibt noch.“


„Los frag nach!“ Typisch meine Frau.


„Warum soll ich ihn fragen, wo er doch schon schreibt?“


„Weil sich das so gehört!“


Die Logik dieser Feststellung erschloss sich mir nicht sofort, aber auf eine Diskussion hatte ich keine Lust, also schrieb ich die Frage, und genau in dem Moment, in dem ich auf ‘Senden‘ drückte, kam die Antwort von Ralf. Die las ich ihr diesmal laut vor.


„Seit Freitag sind wir am Boden zerstört. Nachdem die Frauenärztin bei Christa nichts gefunden hat, hab ich mein Sperma untersuchen lassen. Das Ergebnis: Mit 95% Wahrscheinlichkeit kann ich keine Kinder zeugen. Warum genau hab ich nicht verstanden, weil ich dem Arzt nicht mehr zugehört hab, ist aber auch egal. Taube Nüsse sind taube Nüsse. Das ganze Wochenende haben wir jetzt hin und her überlegt, was wir machen sollen. Ausgerechnet diese Woche ist es wieder so weit mit dem Eisprung. Dafür haben wir beide Urlaub genommen, um uns nur darauf zu konzentrieren. Und jetzt das!“


„Oh je, die Armen!“, unterbracht Mona mich.


„Oh je, da trapst die Nachtigall aber ziemlich heftig“, kommentierte ich.


„Inwiefern trapst da eine Nachtigall?“ Ihr Mitleid mit den beiden hatte Mona dahin gebracht, sich mit voller Wucht mitten auf die Leitung zu stellen.


„Wirst du bestimmt gleich sehen“, prophezeite ich.


Ich las weiter: „Langer Rede, kurzer Sinn. Du hast doch sicher mitgekriegt, dass Christa geheult hat wie ein Schoßhund bei der Geschichte mit Carlos und dem jungen Pärchen. Der in-vivo-Befruchtung. Nach zwei schlaflosen Nächten ist es uns heute dann gekommen, dass das für uns vielleicht auch ein guter Weg wäre. In-vitro wollten wir sowieso nicht, geschweige denn mit irgendwelchem Fremdsamen. Adoption vielleicht, aber das wird vermutlich sowieso nicht funktionieren, deswegen hatten wir es immer als ultima ratio abgelegt. Dann bleibt ja eigentlich nur noch in-vivo. Aber mit wem?“


„Tja, mit wem glaubst du wohl“, unterbrach ich Ralfs Nachricht, um Mona an die Nachtigall zu erinnern.


„Hmm“, grummelte sie und schob unser Handgepäck einen Meter nach vorne, bevor sich irgendjemand reindrängeln konnte.


Ich las weiter: „Eigentlich haben wir da gar nicht überlegen müssen. Es kommt sowieso nur einer in Frage, nämlich du, Martin. Das ist jetzt ein echter Überfall, geb ich zu, noch dazu über WhatsApp und wo ihr so weit weg seid. Aber wie gesagt, ich finde, ihr solltet es sofort wissen. Es nicht nach der langen Reise im Auto erfahren oder bei euch daheim, wo ihr möglicherweise meint, gleich etwas sagen zu müssen. Die Angelegenheit ist zu ernst und zu wichtig, um da eine voreilige Entscheidung zu treffen. Jetzt auf dem Flug, ohne uns, habt ihr Zeit, es ausgiebig unter euch zu besprechen .“


„Puh!“, ich schnappte nach Luft, obwohl es absehbar war, was da kommt.


„Ein echtes Kompliment für dich, dass es keinen besseren gibt“, beglückwünschte mich Mona, um erstmal dem eigentlichen Thema auszuweichen. Dann schob sie bedächtig mit einem Fuß die Gepäckstücke weiter.


„Warte, da kommt noch was“, verkündete ich erfreut, denn das gab mir wertvolle Sekunden, um das zu verdauen, was Ralf uns geschrieben hatte.


„Wir werden“, las ich, „jetzt unsere Handys ausmachen, damit ihr nicht in Versuchung kommt, uns bis zu eurem Abflug noch zu schreiben. Bis morgen am Flughafen! Guten Flug!“


„Oha!“ Jetzt war auch Mona geistig-seelisch beim Kern der Anfrage angekommen. „Du sollst also der Vater von Christas und Ralfs Kind werden.“


„Dabei hatten wir gerade beschlossen, dass ich der Vater von unserem Kind werden soll“, schob ich ein, um klar zu machen, dass ich das Problem in seiner ganzen Dimension erfasst hatte.


„Was für eine Karriere in deinem Alter: Doppelvater. Hättest du dir das träumen lassen?“


„Nie im Leben. Aber was wirst du, wenn was draus wird? Welche Rolle hat sich Gisela bei Elviras Kind ausgesucht? Tante? Frau vom anderen Vater? Biologisch-genetische Stiefmutter?“


„Gute Frage“, meinte Mona. Froh darüber, nicht sofort denken zu müssen, fing sie wie wild auf dem Handy zu tippen an. Die Antwort kam postwendend.


„Völlig egal“, schreibt sie, „das bringt die Zeit.“


„Gute Antwort“, meinte ich.


Damit mussten wir erstmal unsere noch ins Blaue hinein gestarteten Überlegungen abbrechen, denn wir waren an der Flugzeugtür angekommen und mussten unsere Plätze suchen.


„Gute Antwort?“, knüpfte Mona fünf Minuten später daran an, als wir alles verstaut hatten. „Meinst du damit, wir sollen es wie mit dem verflossenen Urlaub hier machen. Mitnehmen, was kommt, und für gut befinden, was kommt?“


„Wäre eine Möglichkeit.“ Ich war hin und her gerissen. „Die andere wäre, einen Zettel zu suchen, links pro, rechts kontra drüberzuschreiben und dann aufzulisten: rechtliche und medizinische Implikationen; Auswirkungen auf unsere Psyche und auf die von Christa und Ralf; Konsequenzen für unseren Kinderwunsch; was sollen die anderen denken; wie bringen wir es später mal den Kindern bei... etcetera pp.“


„Was davon sollen wir machen, um weiterzukommen.“ Ich hatte Mona selten so unschlüssig und unsicher erlebt.


„Wenn wir die Methode Urlaub nehmen, ist die Entscheidung sowieso gefallen. Mit der Methode Zettel oder Excel verschieben wir sie um zwei Stunden und müssen sie dann trotzdem aus dem Bauch heraus treffen.“


„Was sagt dein Bauch?“


„Warum meiner?“, wehrte ich mich. „Deiner ist hier wichtiger. Ich würde doch schließlich dir untreu werden.


„Aber du würdest Vater werden, zumindest ein bisschen“, konterte sie.


„Was sagt mein Bauch?“, wiederholte ich ihre Frage. Wie ich sie kannte, würde sie nicht nachgeben. Es blieb mir also nichts anderes übrig, als den ersten Schritt zu machen. „Mein Bauch sagt erstmal arme Christa und armer Ralf. Dann sagt er, dass bei Elvira und Carlos alles ziemlich unkompliziert ausgesehen hat, abgesehen von dem einen Ausraster von Ricardo. Dann sagt er, dass das bei uns in Deutschland bestimmt nicht so unkompliziert wird. Aber wir haben hier ja gelernt, dass es für alles eine Lösung gibt. Außerdem sagt er, dass deine Eifersucht sich in Grenzen halten wird. Und er sagt auch, dass so ein gleichaltriges Halbgeschwisterchen, wenn man es denn so nennen kann, unserem Kind vielleicht ganz gut tun kann.“


Ich hatte den richtigen Ton getroffen und den richtigen Weg eingeschlagen. Monas Gesicht das vorher ziemlich angespannt ausgesehen hatte, hellte sich sekündlich mehr auf, je mehr Argumente ich fand. „Ehrlich?“, flüsterte sie, während die Motoren aufheulten, weil wir anfingen, zum Star zu rollen.


„Ja, ehrlich“, nickte ich. „Ob‘s richtig ist, wer kann das schon wissen. Wir werden es in zehn, zwanzig, dreißig Jahren erfahren. Und was sagt jetzt dein Bauch?“


„Dass wir es machen!“


Damit war alles gesagt. Leicht seufzend griff sie nach meiner Hand und hielt sie schweigend, bis eine Stunde später hoch über den Wolken das Essen anrollte.


*


„Sag mal Mona“, fragte ich, als die Lichter runtergedämmt wurden, „wie ist die Christa eigentlich sexmäßig drauf? Ihr Frauen redet doch über so was, oder?


„Wie über so was?“


„Na ob‘s euch Spaß macht. Ob eure Männer es bringen, von der Fickqualität her. Ob‘s euch reicht, quantitätsmäßig gesehen. Oder im Gegenteil, ob ihr den Geschlechtstrieb eurer Männer öfter mal einbremsen müsst. Wie‘s euch stellungsmäßig am besten passt. Solche Sachen eben. Ich schätze, das sollte ich wissen, wenn ich sie stößeln und besamen soll.


„Du meinst, wir reden bloß über Sex, vertrauen uns dabei unsere intimsten Geheimnisse an und stellen so ganz nebenbei unsere Männer an den Pranger?“


„Na ja, vielleicht nicht Pranger und nicht alle Ehegeheimnisse. Aber so generell unterhaltet ihr euch ja möglicherweise schon, wie‘s so läuft in den Betten“, ruderte ich etwas zurück, um ihren Freundinnenkreis nicht als über das normale Maß hinaus geschwätzig darzustellen. „So viel halt, dass du weißt, wie Christa beim Pimpern tickt.


„Du willst also wissen,“, durchschaute mich meine Frau wie so oft, „ob sie mit oder ohne sexuelles Vergnügen von dir begattet werden will. Ob sie wie ein nasser Sack daliegen wird, wenn du es ihr gibst, oder ob sie dich bis zum Abzucken hernimmt, damit es euch beiden so viel Spaß macht wie Elvira und Carlos?“


„So ungefähr“, knurrte ich kleinlaut.


„Ja“


„Wie ja“, fragte ich nach.


„Christa ist dem Sexuellen aufgeschlossen. Sie pimpert, rammelt oder schnackselt wahnsinnig gerne. Sie liebt es, die Röhre vollgepumpt zu bekommen. Sie gehört eindeutig eher zu der Gruppe der unterfickten als der überfickten Frauen in der deutschen Bevölkerung. Den Spruch von wegen schöne Kinder durch einen tollen Befruchtungsorgasmus fand sie Klasse. Sie wird das sicher genau so durchziehen wie Elvra und Carlos es gemacht haben.“


„Hört sich gut an“, lobte ich sowohl meine zukünftige Bettpartnerin als auch meine sachkundige Auskunftgeberin.


„Wo du schon fragst“, machte Mona weiter, und ich wunderte mich darüber, denn ich hatte nichts mehr anderes gefragt. „Ihre Möse wird dir bestimmt auch gefallen.“


„Ihre Möse? Woher weißt du das?“ Meine Neugier war zwar eigentlich befriedigt gewesen, aber das Stichwort Möse ließ sie wieder anspringen.


„Na, ich kenn dich.“


„Nö, das hab ich nicht gemeint. Dass ich Mösen mag, ist doch klar. Ich meine, woher kennst du Christas Möse?“


„Von der Sauna, aus der Dusche, der Umkleidekabine. Woher frau andere Mösen eben so kennt. Christa ist in der Beziehung nicht besonders verschlossen.“


„Aha. Aber ich hab sie noch nie zu sehen bekommen!“, maulte ich.


„Du gehst ja auch eher selten in die Frauenduschen; und mit uns saunen, das hast du bisher immer dankend abgelehnt und bist lieber mit den anderen Männern einen saufen gegangen.“


„Hm“, maulte ich weiter, raffte mich dann aber doch zu der Frage auf, die sie mir in den Mund gelegt hatte: „Und wie ist sie?“


„Ihre Möse? Dafür, dass Christa einigermaßen schlank ist, ist ihr Fötzchen erstaunlich dick und fett, oder soll ich sagen üppig fleischig und feist. Gerade recht zum Streicheln und Zupacken und dabei bestimmt weich und straff zugleich, wobei ich das ja nicht beurteilen kann, denn hingelangt habe ich noch nicht. Sie hat Ähnlichkeit mit einer Dampfnudel in Mumugröße, in die jemand mit einem scharfen Messer genau in der Mitte einen langen Schnitt gezogen hat und die nun darauf wartet, dass dieser Jemand Vanillesoße über sie schüttet. Natürlich ist sie nackt und immer, wenn ich sie gesehen habe, hat sie verführerisch feucht geschimmert, was aber am Schweiß und am Wasser gelegen haben könnte. Immer, wenn die Christa sich nach vorne beugt und ich sie von hinten sehe, denk ich mir, dass ich zwischendurch schon gerne mal ein Mann wäre, um mein Ding in so einen glatten Hügel von Fotze zu bohren. Bloß um zu sehen, wie es da drin aussieht. Oder auch um ein paar lustige Sachen zu machen, die vielleicht schamlos sind, aber geil.“


Mona grinste mich an, so als ob sie mir jetzt nicht gerade gebeichtet hätte, dass sie weiß der Schinder was dafür gegeben hätte, sich einmal im Leben richtig sündig mit, auf und unter ihrer Freundin austoben zu dürfen.


„Du wirst doch nicht etwa mitmachen wollen am Tag X?“


„Wer weiß?“, kicherte sie, wickelte sich in die Decke ein und wachte erst wieder auf, als Europa schon in Sicht kam.

Kommentare


aweiawa
dabei seit: Sep '04
Kommentare: 217
aweiawa
schrieb am 28.10.2025:
»ihr werdet immer besser!!!«

tom91207
dabei seit: Aug '02
Kommentare: 233
schrieb am 30.10.2025:
»Einfach superb. Die Punkteskala bitte nach oben öffnen, das hier sprengt die Grenze, eindeutig! :-)«

mais
dabei seit: Mai '01
Kommentare: 23
schrieb am 19.11.2025:
»Euch vielen Dank für die Fortsetzung! Liest sich wie ein Urlaub dort - mit ganz viel Sex. Sehr aufregendem Sex, obwohl ohne viele extra-Kinks oder Utensielien.«

Irish
dabei seit: Jan '01
Kommentare: 66
schrieb am 29.12.2025:
»Sehr gut geschriebe und geile Geschichte.
Hoffe doch es gibt eine weiterführende geschichte mit den Freunden.«


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