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Kommentare: 2 | Lesungen: 777 | Bewertung: 7.71 | Kategorie: Fetisch | veröffentlicht: 12.07.2020

Covid21

von

Aus aktuellem Anlass. Hoffe es bleibt Fiktion.


Und DON'T PANIC und bleibt gesund.


Bis jetzt sind keine Fortsetzungen geplant. Aber wer weiß, wie lange ich noch nicht raus kann.

Covid 21

Elisa hatte die Nacht wieder nicht besonders geschlafen. Verdammte Gasmaske. Aber Sicherheit ging vor. Das verdammte Virus hatte die Zivilisation fast zerstört, aber noch lebten sie. Am Anfang war es wie eine leichte Grippe gewesen, dann wie eine schwere Grippe, die Millionen von den Alten tötete, aber nach unzähligen Mutationen, traf es jetzt auch junge gesunde Menschen.

Aber das hatte Monate gedauert und in einer beispiellosen Kraftanstrengung hatte die Industrie sich auf Schutzkleidung umgestellt. Sie arbeitete in einer ehemaligen Reifenfabrik und war da am Fließband damit beschäftigt Schutzkleidung aus Gummi herzustellen. Angeblich hatte die Regierung alle Hersteller von Fetischkleidung genötigt ihre Produktionsmethoden offenzulegen und der Industrie beim Hochfahren der Massenproduktion zu helfen.

Ihre Morgenroutine war sehr viel einfacher geworden. Ihre Kleidung konnte sie nicht ablegen und damit fiel waschen aus. Normal Essen war mit der Gasmaske auch nicht möglich. Sie tauschte nur den Beutel mit Nährpampe aus und ging wieder zur Arbeit.

Auf der Straße trugen alle Menschen wie sie einen schweren Gummianzug mit Gasmaske. Sie unterschieden sich nur durch die Farbe und natürlich durch die aufgedruckte Nummer am Rücken und auf der Brust. Sie war Arbeiterin und trug entsprechend schwarz. Die Mediziner ihr traditionelles Weiß und die Sicherheitsleute blau.

Es war nicht viel los in der Stadt. Autos fuhren nicht mehr, man wollte ja nicht den Klimawandel verschlimmern, die zwei Monate Hitzesommer letztes Jahr hatten so schon genug Tote gefordert. Außerdem brauchte man das Gummi der alten Reifen um sie zu Schutzkleidung zu recyclen. Und jetzt wo die Bevölkerung nur noch dreißig Millionen betrug, waren die Bahnen mehr als ausreichend für alle. Es waren mehr als neunzig Prozent der Alten gestorben. Also der über vierzig-jährigen. Nur die besonders jungen, also die unter zwanzig-jährigen hatten nur fünfzig Prozent verloren. Sie hatten lange genug durchgehalten, bis genügend Schutzanzüge da waren, um den immer schwereren Mutationen zu entgehen.

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An der Arbeit war es monoton wie immer. Sie arbeitete zwölf Stunden am Band ohne Unterbrechung. Sie klebte einen Anzug nach dem anderen zusammen. Immer die vorgeschnittenen Teile aus Latex mit Kleber einstreichen und dann zusammenkleben. Sie war an der Station für linke Schultern.

Nach ihrem Feierabend fuhr sie zu ihrer wöchentlichen Reinigung. Die umgebaute Waschstraße wurde nicht mehr für Autos verwendet, sondern jetzt wurden hier Menschen desinfiziert. Die Schlange war heute nicht besonders lang und sie musste nur eine Stunde anstehen.

Wie immer kam als erstes eine grobe Vorreinigung mit Hochdruckstrahlern. Die drei Leute, die das bedienten, machten sich bei Frauen wie ihr immer einen Spaß auf die empfindlichen Stellen wie Brüste und Scham zu zielen. Aber es machte ihr nichts aus. Ehrlich gesagt törnte es sie sogar an. So intensiv wie ein Hochdruckstrahler war sonst nichts. Das Gummi war zu dick, um sich selbst zu befriedigen.

An der nächsten Station wurde sie von außen desinfiziert und bekam ihre Lähmungsspritze. Sicherheitsvorschrift, damit sie nicht im unbekleideten Zustand jemand von den Reinigungskräften anfallen konnte. Sie würde wach sein, aber konnte sich nicht bewegen. Sie fühlte sich hilflos und ausgeliefert.

Maskierte Frauen nahmen ihr den Halsreif ab, der als Siegel für den Anzug diente und entkleideten sie. Auch die verhasste Maske mit dem Magenschlauch wurde entfernt. Sie wurde auf ein Fließband gelegt und wurde zur nächsten Station weitergereicht. Kalte Wasserstrahlen aus einem Hochdruckreiniger reinigten sie von Kopf bis Fuß. Erst die Vorderseite und dann nachdem sie auf den Bauch gewendet war auch die Rückseite. Sie roch den beißenden Geruch des Desinfektionsmittels, aber wehren konnte sie sich ja nicht.

„In deinem Auftrag steht, dass du ein Upgrade bei deiner Maske wünschst. Die neue Huawei-Maske Q42 Pro mit eingeblendeten Bildschirm und integrierten Kopfhörern. Wenn du die wirklich willst, bitte zweimal blinzeln.“ sagte die Frau an der Reinigungsstation.

Elisa blinzelte zweimal. Sie hatte sich schon seit Monaten so eine Maske gewünscht und endlich gab es sie auch in Deutschland zu kaufen. Die Arbeiterin sah kurz in das Verkaufsprospekt. „Die Maske wird dich 12.000 Euro kosten. Sicher dass du dir das leisten kannst?“ fragte die Arbeiterin.

Elisa blinzelte erneut zweimal. Sie war zwar in einer Fabrik beschäftigt, welche nur den Mindestlohn zahlte, aber nur weil sie raus wollte und sich Zuhause langweilte. Ihre Eltern hatten ihr nicht nur ein Haus hinterlassen, sondern auch ein gut gefülltes Bankkonto. Die Aktien waren zwar fast nichts mehr wert, aber sie hatte keine Geldsorgen. Nur Langeweile. So war sie mit sinnvollen Dingen beschäftigt.

„Na schön ist dein Geld. Ich sehe gerade, dass dein Zubehör nochmal genau soviel kostet. Bist du wirklich so rollig, dass du einen integrierten Vibrator brauchst?“ fragte sie nochmal.

Elisa blinzelte erneut zweimal.

Die Aufseherin scrollte noch einen Moment durch das Prospekt. „Dein Arbeitgeber gestattet diese Maske und das Zubehör nur, wenn du zustimmst, dass dein Arbeitgeber es benutzen darf, um dir während der Arbeitszeit damit Anweisungen geben zu können. Außerdem musst du zustimmen, dass die Belohnungseinheit nur von deinem Arbeitgeber gesteuert werden kann und er auch Zugriff auf die Bestrafungsfunktionen bekommt. Nicht die Vorschrift von deinem Arbeitgeber, sondern vom Hersteller. Masturbation ist also nicht drin. Auch nicht in der Freizeit. Nur wenn du eine fleißige Arbeiterin bist, wirst du belohnt. An deiner Stelle würde ich mein Geld lieber für eins der Samsung-Modelle ausgeben. Die sind weniger restriktiv und haben keine Straffunktionen eingebaut. Ach ja: du kannst ja nicht Reden. Einmal für Abbruch und zweimal für du willst wirklich das Huawei-Modell.“

Elisa würde das nicht zugeben, aber der Grund warum sie das Modell der Chinesen wollte, war nicht nur die bessere Belohnungsfunktion, sondern vor allem die Straffunktion. Sie hatte eine immer stärker werdende Sexfantasie mit ihr als ferngesteuerter Drohne. Und mit der Maske und dem Zubehör wäre sie dichter dran als je zuvor. Sie zwinkerte zweimal wie befohlen.

An der nächsten Station bekam sie als erstes das Zubehör angelegt. Letztlich eine Art metallische Unterhose. Der Metallslip hatte einen Vibrator integriert und jede Menge Elektroden, die sie lenken könnten und auch mit höheren Strömen foltern konnten, wenn sie nicht gehorchte. Wichtiger war aber, dass der Slip einen Katheder gelegt hatte und ihr Urin in ihren Hintern floss. Auch dort war ein Rohr mit integrierten Ventil integriert.

Wenn sie sich entleeren wollte, musste sie sich an einer der Entladestationen ankoppeln und würde von Innen mit Desinfektionslösung gereinigt. Jetzt da Klopapier nicht mehr käuflich erworben werden konnte und der Schwarzmarkthandel mit Klopapier pro Blatt mit einem Jahr Gefängnis geahndet wurde, die einzige Möglichkeit sauber zu bleiben. Zum Glück war ihr Arbeitsplatz so gebaut, dass ihr Stuhl ein passendes Gegenstück enthielt. Mit dem Rohrstück, welches ein paar Zentimeter aus ihr herausstand, konnte sie auf normalen Stühlen nicht mehr sitzen, aber mit den öffentlichen Klos gekoppelt werden.

Als ihr Slip angelegt war, spürte sie kurz einen sanften Kribbelstrom und dann einen kurzen heftigen Stromschlag. Diente dazu den Metallslip zu testen. An der nächsten Station wurde sie in einen neuen schwarzen Schutzanzug gesteckt. Man klebte ihr auf ihren Rücken und auf ihre Brust ihr Kennzeichen. Die Sicherheitskräfte konnten ja nicht zulassen, dass anonyme maskierte Menschen rumliefen.

An der letzten Station kam ihre neue teure Maske. Der Kopf mit Ausnahme des Gesichtes war mit dicken schwarzem Gummi bedeckt. Die untere Gesichtshälfte einschließlich Mund und Nase waren von der Maske bedeckt, die die Luft für sie filterten. Der Rest des Gesichtes war mit einer Plexiglasschicht abgedeckt und schützte sie vor dem direkten Kontakt mit der Umwelt. Die Magensonde fand Elisa nur beim Einführen unangenehm, aber an das Tragen hatte sie sich längst gewöhnt. Normale Nahrung war fast immer verseucht und nur die sterile Standardnahrung war noch sicher.

Zum Schluss bekam sie noch ihren Halsreif, der verhinderte, dass man die Maske versehentlich entfernte. Oder mit Absicht. Das Schloss war robust und konnte nur bei einer der Reinigungsanlagen geöffnet werden. Sie war wieder sicher verschlossen und durfte gehen. Das verabreichte Gegenmittel gegen die Lähmung wirkte und sie hatte wieder Kontrolle über ihren Körper.

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Elisa war fertig und durfte gehen. Sie aktivierte die Maske und aktivierte all die alten Apps ihres alten Handys auf der Maske. Der Bildschirm war toll. Direkt in die Glasscheibe der Maske integriert und verwandelte ihre Umwelt zu einer Augmented Reality. Sie startete die Autopilot-App und erlaubte der App sie zu steuern.

Die App wusste wo sie wohnte, und würde sie lenken. Sie spürte einen leichten Stromschlag in der linken Hüfte und bewegte ihr linkes Bein entsprechend nach vorn. Die App schickte jetzt langsam abwechselnd links und rechts einen leichten Stoß und Elisa bewegte sich. Noch lange vor der ersten Kreuzung wurde das Stopp-Signal mehrfach geübt, welches aus einem Stromstoß in ihre Schamlippen bestand.

Elisa musste noch ein paar Minuten trainieren, bis die App der Meinung war, dass sie unterbewusst gehorchen würde. Es sah für Außenstehende sicher seltsam aus, dass sie auf dem Platz vor der Reinigungsanlage immer ein paar Meter ging und dann unvermittelt stehen blieb oder eine Kurve nahm. Aber niemand störte sich daran, da sie niemanden zu nahe kam. Die App übernahm schließlich die Kontrolle und lenkte sie nach Hause.

Elisa durfte derweil Computer spielen, Musik hören und sah auch ein paar Katzenvideos. Nur unbewusst nahm sie wahr, dass sie zwischendurch auf eine Bahn wartete und mit einer fuhr. Sie war wie in Trance und nur selten musste ihre Steuerung sie mit starken Strömen lenken. Es wurde immer unbewusster, wie sie sich lenken ließ. Viel eleganter als die alten Sprachkommandos.

Zuhause angekommen schloss sie einen Beutel mit Nährflüssigkeit an. Heute zur Feier des Tages keine graue Masse wie sonst, sondern eine knallrote. Zehnmal so teuer, aber enthielt außer ein paar Farbstoffen keine anderen Zutaten. Zum Glück konnte man es nicht schmecken. Enthielt vor allem Maisbrei und ein paar Gemüsesorten sowie geschreddertes Huhn und Obst. Geschmacklich war es ja egal, da alles durch die Magensonde lief. Viel gesünder als natürliches Essen, da nicht mehr Kalorien enthalten waren als sie brauchte und auch exakt die richtige Menge Vitamine drin war.

Ihre Wohnung war unaufgeräumt wie immer, da sie nach der Arbeit keine Lust zum aufräumen hatte, sondern lieber fernsah oder am Computer spielte. Aber das würde sich jetzt ändern. Sie fand im Store eine App fürs aufräumen und aktivierte sie. Diesmal musste sie länger trainieren, bevor ihr Körper die Kommandos befolgte, die die Maske befahl. Ihre Beine wurden weiter von ihrem

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Kommentare


leck
dabei seit: Dec '11
Kommentare: 1
schrieb am 01.03.2021:
»weiter so«

Doromi
dabei seit: Dec '12
Kommentare: 1
schrieb am 21.03.2021:
»Tolle Geschichte, gefällt mir sehr«



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