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Kommentare: 4 | Lesungen: 526 | Bewertung: 7.63 | Kategorie: Wifesharing | veröffentlicht: 03.10.2026

Das Golf-Wochenende

von

Ein Wochenende in Bad Griesbach


Die Sonne stand tief und warm über den sanften Hügeln der Rottaler Golfanlage, als Michael den Wagen auf den Parkplatz des Resorts lenkte. Das satte Grün der Fairways zog sich wie ein teurer Teppich bis zum Horizont, unterbrochen nur von silbrig glitzernden Wasserhindernissen und den dunklen Flecken der Bunker. Im Beifahrersitz lehnte Sabine, ihr Profil gegen das Fenster gedrückt, ein leichtes, erwartungsvolles Lächeln auf den Lippen. Auf der Rückbank saß Ralf, ruhig, seine Hände auf den Oberschenkeln gefaltet. Das leise Surren des Motors verstummte, und für einen Moment herrschte Stille, erfüllt nur vom Sommerwind, der durch die alten Bäume strich.


„Da sind wir“, sagte Michael, und seine Stimme klang ruhig, zufrieden.


Es war mehr als nur ein Golfwochenende. Es war ein Ritual, eine sorgfältig gepflegte Tradition in der besonderen Architektur ihrer Ehe. Michael und Sabine waren seit zwölf Jahren verheiratet, und ihre Bindung war nicht aus starrem Granit, sondern aus etwas Lebendigerem, Flexiblerem geformt: aus absolutem Vertrauen und einer Kommunikation, die keine Tabus kannte. Sie hatten früh erkannt, dass ihre Begierden, ihre Fantasien, sich nicht ausschließlich aufeinander richteten, und anstatt dies als Bedrohung zu sehen, hatten sie es als Bereicherung in ihren Bund integriert. Ralf, mittlerweile ein Freund, war vor drei Jahren zu diesem besonderen Kreis dazugestoßen – nicht als Eindringling, sondern als willkommener Gast in ihrem intimsten Gefilde. Er war ein charmanter, fürsorglicher Mann, Anfang fünfzig, mit einem ruhigen Humor und einer Aufmerksamkeit, die stets das Wohl der anderen im Blick hatte. Ihre Dynamik war ein gleichseitiges Dreieck, bei dem jede Seite die anderen beiden stützte.


Das Einchecken verlief unkompliziert. Sie bezogen eine Suite mit zwei Schlafzimmern und einem großen Wohnbereich, dessen Fensterfront den Blick auf den 18. Grün freigab. Die Atmosphäre war entspannt, warm. Es gab keine angespannten Blicke, keine versteckten Andeutungen. Sie packten aus, Ralf half Sabine, ihre Golfschuhe ins Regal zu stellen, während Michael die Flasche Wein entkorkte, die sie mitgebracht hatten. Der erste Abend war dem geselligen Beisammensein gewidmet: ein hervorragendes Abendessen im Restaurant des Resorts, viel Lachen, Erinnerungen an vergangene gemeinsame Urlaube und die lockere Planung für die morgige Runde.


„Loch 7 bleibt dein Albtraum, Ralf“, neckte Sabine, während sie den letzten Schluck ihres Burgunders nahm. Ihr Blick funkelte im Kerzenlicht.


„Nur, weil du mich dort letztes Mal mit deinem Putt vom Grün gedemütigt hast“, konterte Ralf grinsend. Seine Augen streiften für einen Sekundenbruchteil über ihren Ausschnitt, eine Bewegung, die weder gierig noch versteckt, sondern einfach anerkennend war. Michael sah es, und ein Gefühl tiefer Zufriedenheit breitete sich in ihm aus. Es war das Gefühl, etwas Kostbares zu teilen und es dadurch zu vervielfachen.


Später, in der Suite, standen sie nebeneinander auf dem Balkon und blickten auf die mondbeschienene Anlage. Sabine lehnte an Michaels Schulter, seine Arme lagen um ihre Taille. Ralf stand einen Schritt entfernt, die Hände auf der Balustrade.


„Es ist schön, wieder hier zu sein“, sagte Sabine leise.


Michael drückte sie leicht. „Ja. Es ist schön.“


Es war keine ausgesprochene Einladung, die folgte, sondern eine natürliche Bewegung. Als sie zurück ins Wohnzimmer gingen, löste sich Sabine sanft aus Michaels Umarmung und ging zu Ralf. Sie legte eine Hand an seine Wange, zog sein Gesicht zu sich herab und küsste ihn. Es war ein sanfter, aber bestimmter Kuss, voller Vertrautheit und Zuneigung. Michael setzte sich in einen der Sessel, beobachtete das Schauspiel mit einem ruhigen, teilhabenden Blick. Er kannte jede Regung seiner Frau, jedes leise Zittern, das durch ihren Körper ging, wenn die Erregung in ihr aufstieg. Jetzt sah er es: die leichte Anspannung in ihren Schultern, die Art, wie sich ihre Finger in Ralfs Haar schoben.


Ralf erwiderte den Kuss, seine Hände fanden Sabines Hüften. Nach einer Weile lösten sie sich, und Sabines Blick suchte Michael. In ihren Augen lag eine Frage und eine Gewissheit zugleich. Michael nickte kaum merklich. Ein Lächeln huschte über Sabines Lippen.


Was dann geschah, war ein Tanz vertrauter Körper und respektvoller Berührungen. Es war kein wilder, gieriger Akt, sondern eine langsame, bewusste Entfaltung. Sabine stand zwischen den beiden Männern, während sie sie sanft auszogen. Michaels Hände lösten die Knöpfe ihrer Bluse, Ralfs Finger öffneten den Reißverschluss ihres Rocks. Sie ließ es geschehen, ihr Kopf leicht nach hinten geneigt, eine Genießerin, die sich einer wohlverdienten Aufmerksamkeit hingab. Als sie nackt vor ihnen stand, war es Michael, der zuerst seine Lippen auf ihre Schulter legte, während Ralf sich vor ihr niederkniete und seinen Mund auf ihren flachen Bauch presste.


Sie führten sie ins Schlafzimmer, legten sie in die Mitte des großen Bettes. Michael lag neben ihr, küsste sie tief, seine Hand wanderte über ihre Brust, strich über ihre feste Brustwarze. Ralf kniete zwischen ihren Beinen, sein Mund begann einen langsamen, hingebungsvollen Weg die Innenseiten ihrer Oberschenkel hinauf. Sabine stöhnte leise, ein zufriedenes, tiefes Geräusch. Michael beobachtete, wie Ralfs Kopf zwischen den Schenkeln seiner Frau verschwand, wie seine Hände ihre Hüften umfassten. In seinem Blick lag keine Eifersucht, sondern eine tiefe, teilhabende Faszination. Er sah, wie Sabines Körper unter Ralfs Zunge zu erzittern begann, wie sich ihre Finger in die Bettwäsche krallten.


„So schön“, flüsterte Michael, sein Mund dicht an Sabines Ohr. „Siehst du, wie er dich genießt?“


Sabine konnte nur stammeln, ihr Kopf wandte sich hin und her. Die zusätzliche, vertraute Stimulation trieb sie höher. Michael beugte sich vor, nahm eine ihrer Brustwarzen in den Mund, saugte sanft, während seine Hand die andere streichelte. Er war der Dirigent und gleichzeitig ein Musiker in diesem Orchester der Lust. Ralfs Tempo erhöhte sich, sein Griff wurde fester. Sabines Atem ging stoßweise, ihr Körper bog sich in einem langen, zitternden Bogen, als der erste Orgasmus sie überrollte. Sie schrie nicht, sondern stieß einen langgezogenen, kehligen Seufzer aus, der im Raum verhallte.


Erst als die letzten Zuckungen verebbten, zog Ralf sich zurück. Sein Gesicht glänzte feucht im gedämpften Licht der Nachttischlampe. Sabine lag da, atmete schwer, ein glückliches, erschöpftes Lächeln auf dem Gesicht. Michael küsste sie auf die Stirn.


„Alles gut?“, fragte Ralf, seine Stimme war rau.


„Perfekt“, hauchte Sabine und streckte eine Hand nach ihm aus.


Nun war es Ralf, der sich neben sie legte, und Michael, der sich zwischen ihre Beine schob. Es war ein Geben und Nehmen, ein Kreislauf, der auf tiefem Vertrauen basierte. Michael kannte den Körper seiner Frau wie seine eigene Westentasche, aber es war immer wieder neu, ihn durch die Linse einer geteilten Erfahrung zu erleben. Später, als Sabine wieder zur Ruhe gekommen war, nahm Ralf sie von hinten, während Michael vor ihr kniete und sie küsste, seine Hände in ihrem Haar vergrub. Sie waren alle Teil dieses Treibens, vereint in der intimsten aller Erfahrungen, die sie als etwas Besonderes und nur für sie Gültiges teilten. Die Nacht endete in einer verschlungenen Umarmung, schweißbedeckt und zufrieden, der Atem der drei Körper synchronisierte sich allmählich zum Rhythmus des Schlafes.

Die Sonne stand tief und warm über den sanften Hügeln des Golfresorts und tauchte die Fairways in ein goldenes Licht. Michael schulterte seine Tasche und beobachtete mit einem stillen, zufriedenen Lächeln das Paar vor ihm. Sabine, seine Frau, lachte über einen gelungenen Schlag, den ihr Spielpartner Ralf gerade vollführt hatte. Es war ein Bild vollkommener Harmonie, das sich ihm bot. Ihre Ehe, über ein Jahrzehnt gewachsen, war auf einem Fundament errichtet, das für Außenstehende vielleicht ungewöhnlich schien: auf absolutem Vertrauen, ehrlicher Kommunikation und dem Mut, intimste Fantasien nicht nur zu teilen, sondern auch zu leben. Ralf, ein langjähriger Freund, war mehr als nur ein Golfpartner geworden; er war ein vertrauter Teil ihres intimsten Kreises, eine bereichernde Stimme im Dreiklang ihrer Beziehung.


Ralf, ein charmanter und fürsorglicher Mann mit einem stets aufmunternden Wort, zeigte Sabine gerade den korrekten Griff für den nächsten Putt. Als sie sich zum Aufteen des Balls bückte, blitzte für einen flüchtigen Moment ein Streifen nackter Haut unter ihrem kurzen Golfröckchen auf. Ein gezieltes, neckisches Spiel, das Michael aus einigen Metern Entfernung genau registrierte. Er kannte jede Regung seiner Frau, jedes leise Zittern der Erwartung, jedes funkelnde Aufblitzen in ihren Augen, wenn die Spannung stieg. Sabine genoss es sichtlich, die Aufmerksamkeit beider Männer auf sich gezogen zu haben, und trieb ihr Spiel mit scheinbar beiläufigen Berührungen und zweideutigen Komplimenten weiter voran.

Bei Loch 8, einem kurzen Par 3, das von dichtem Buschwerk umgeben war, erreichte die Spannung ihren ersten Höhepunkt. Sabine hatte ihren Ball mit einem tadellosen Eisen schlag ins Grün befördert, nur wenige Meter vom Loch entfernt. Ralfs Schlag war weniger gelungen; der Ball landete im Rough am Rande des Grüns, versteckt hinter einer großen Rhododendronhecke.


„Da musst du wohl kreativ werden“, sagte Sabine mit einem unschuldigen Lächeln, als sie zu ihrem Ball ging.


Michael blieb am Rand des Grüns stehen, lehnte sich auf seinen Putter und beobachtete. Er sah, wie Ralf seinen Ball suchte, wie er hinter der Hecke verschwand. Er sah, wie Sabine einen Blick zu ihm warf, ein funkelndes, verschwörerisches Funkeln in den Augen, bevor sie scheinbar nonchalant in Richtung der Hecke schlenderte, angeblich, um Ralf zu helfen.


Dann waren sie verschwunden.


Michael trat einen Schritt näher, sein Blick scannte die Umgebung. Die nächste Gruppe war noch zwei Löcher zurück, der Platz war ansonsten leer. Er hörte ein ersticktes Stöhnen, das Rascheln von Blättern. Ein langsames, wissendes Lächeln breitete sich auf seinem Gesicht aus. Er drehte sich um, stellte sich so, dass er den Zugang zum Grün im Blick hatte, und lehnte sich wieder auf seinen Schläger. Der perfekte Wächter.


Hinter der Hecke, im dämmerigen Grün des Dickichts, presste Ralf Sabine gegen den rauen Stamm einer Kiefer. Sein Mund war auf ihrem, sein Schwanz, hart und dick, hatte er bereits aus der Öffnung seiner Golfhose befreit. Sabine kniete sich, ohne ein Wort zu verlieren, vor ihn hin. Ihre Hände umfassten seinen Schaft, streichelten die pralle Ader, die sich daran entlangzog. Dann nahm sie ihn in den Mund, langsam, genüsslich, bis ihre Lippen seinen Ansatz berührten. Ralf stöhnte tief, seine Hände gruben sich in ihr blondes Haar.


„Sabine… Gott…“, keuchte er.


Sie antwortete nicht mit Worten, sondern mit einer intensivierten Bewegung ihres Kopfes, mit dem sanften Druck ihrer Zunge an der empfindlichsten Stelle unter seiner Eichel. Sie war eine Meisterin darin, und sie tat es mit einer Hingabe, die nicht unterwürfig, sondern souverän war. Sie genoss die Macht, die sie über ihn in diesem Moment hatte, den Geschmack und das Gefühl von ihm in ihrem Mund. Ralfs Atem ging schneller, seine Hüften begannen, sich in einem kurzen, stößigen Rhythmus zu bewegen. Sabine ließ es geschehen, nahm ihn tiefer, würgte kurz, entspannte sich dann wieder.


Michael, draußen in der Sonne, hörte das gedämpfte Keuchen, das leise Schmatzen. Er spürte, wie sich seine eigene Ereignis in der Enge seiner Hose regte. Es war ein seltsam intimer Moment, obwohl er nicht direkt teilnahm. Er war der Beschützer, der Zeuge, der still teilhabende Archivar ihrer Lust.


Hinter der Hecke spürte Ralf, wie die Spannung in seinem Unterleib sich zu einem unaufhaltsamen Punkt zusammenballte. „Ich komme…“, warnte er heiser.


Sabine zog ihn nicht aus ihrem Mund. Stattdessen nahm sie ihn noch tiefer, ihre Hände umklammerten seine Gesäßbacken, zogen ihn zu sich hin. Mit einem erstickten Schrei ergoss sich Ralf in ihren Schlund. Sabine schluckte, einmal, zweimal, ihr Adamsapfel bewegte sich rhythmisch. Sie ließ nicht einen Tropfen entgehen, sorgte dafür, dass nichts auf ihre Kleidung oder den Boden gelangte. Es war ein Akt der totalen Hingabe und des pragmatischen Respekts vor der Situation. Als er erschöpft in sich zusammensackte, zog sie sich langsam von ihm zurück, leckte sich die Lippen und blickte zu ihm auf. In ihren Augen lag triumphierende Zufriedenheit.


„So“, flüsterte sie, „das war nur der Vorgeschmack.“


Sie stand auf, strich sich den Rock glatt. Ralf, noch immer atemlos, steckte sich mit zitternden Fingern ein. Sie verließen das Versteck, als ob nichts geschehen wäre. Sabines Gesicht war leicht gerötet, ihre Lippen geschwollen. Sabines Blick suchte sofort Michael. Ein wortloser Austausch fand statt. Alles in Ordnung? fragten seine Augen. Mehr als das, antwortete ihr Lächeln. Sie trat zu ihm, küsste ihn sanft, und er schmeckte den fremden, doch vertrauten Hauch auf ihren Lippen. Es war kein Akt der Provokation, sondern der Teilhabe. Er war ein Teil davon gewesen, indem er den Raum geschützt hatte.


„Danke“, flüsterte Ralf zu Michael, während er seine Hose schloss. Die Dankbarkeit in seiner Stimme war echt.


Michael nickte nur. Worte waren hier oft überflüssig.


Die Golfrunde ging weiter, aber die Dynamik hatte sich verschoben. Die sexuelle Spannung war nicht abgeklungen, sondern hatte sich transformiert, war nun eine brodelnde, gemeinsame Energie, die alle drei verband. Sabine, nachdem sie gegeben hatte, war nun voller eigener, aufgestauter Begierde. Nach drei weiteren Bahnen, als sie auf einem abgelegenen Wegstück zwischen den Löchern neun und zehn waren, konnte sie nicht länger warten.


Sie stoppte das Elektro-Golfcart und stieg aus. Ohne ein Wort zu sagen, ging sie zur kleinen Sitzbank auf der Rückseite des Carts, die breit genug für zwei Personen war. Mit einer Entschlossenheit, die sowohl fordernd als auch verletzlich war, legte sie sich darauf, breitbeinig, das weiße Röckchen bis zu ihrer Taille geschoben. Die Nachmittagssonne fiel auf ihre vollkommen nackte, bereits feuchte Scham. Ihr Blick war eine Einladung, ein Befehl, eine Bitte – gerichtet an Ralf.


„Ich brauche dich jetzt, Ralf“, flüsterte sie heiser.


Ralf brauchte keine zweite Aufforderung. Er war schon bei ihr, knöpfte seine Shorts auf und trat zwischen ihre gespreizten Beine. Es gab kein zärtliches Vorspiel mehr, keine sanften Erkundungen. Die Zeit dafür war vorbei. Was jetzt kam, war roh, unmittelbar und von einer hemmungslosen Intensität. Er drang mit einem tiefen, gutturalen Stoß in sie ein.


Sabine schrie auf, ein Laut reiner, ungefilterter Erleichterung und Lust. Ihre Hände krallten sich in die Polsterung der Bank. Ralfs Rhythmus war hart und schnell, ein unerbittliches Hämmern, das den leisen Rahmen des Carts zum Wackeln brachte. Michael stand daneben, die Hände in den Taschen vergraben, und beobachtete. Sein Atem ging schneller, aber seine Haltung war ruhig. Er erlebte mit, wie Ralf seine Frau nahm, wie ihr Körper unter den Stößen des anderen Mannes zuckte und sich bog. Es war ein Anblick von atemberaubender Schönheit und animalischer Kraft.


„Ja! Genau so!“, rief Sabine, ihr Kopf war nach hinten geworfen. „Oh Gott, Ralf, ja!“


Ihr erster Orgasmus überrollte sie schnell und heftig. Ihr ganzer Körper spannte sich an, ein langer, zitternder Schrei entrang sich ihrer Kehle. Ralf hielt inne, ließ sie durch die Welle reiten, seine Augen auf ihr Gesicht geheftet, fasziniert von der Macht, die er über sie hatte – eine Macht, die sie ihm willentlich und voller Lust gegeben hatte. Doch kaum war die erste Welle abgeklungen, begann er wieder, tiefer, bestimmter.


Sabines Nägel gruben sich in die Polsterung. „Nicht aufhören… bitte, nicht aufhören…“


Michael trat einen Schritt näher. Er beugte sich vor und nahm eine ihrer Brüste in seine Hand, streichelte die harte, aufgerichtete Spitze durch den dünnen Stoff ihres Poloshirts. Seine Berührung war vertraut, liebevoll, ein Ankerpunkt in dem Sturm der Empfindungen, die sie durchrüttelten. Es war seine Art, teilzuhaben, ihr zu zeigen, dass er bei ihr war, immer.


Der zweite Orgasmus war noch intensiver, ein langanhaltendes, konvulsives Beben, das sie schier zu zerreißen schien. Sie weinte, Tränen der überwältigenden Lust rannen über ihre Schläfen. Erst dann, als sie völlig erschöpft und zufrieden unter ihm lag, erlaubte sich Ralf seinen eigenen Höhepunkt. Mit einem letzten, tiefen Stoß presste er sich in sie und entlud sich mit einem Stöhnen, das aus der Tiefe seiner Seele zu kommen schien. Er füllte sie, heiß und reichlich, und Sabine umschlang ihn mit ihren Beinen, hielt ihn fest in sich, genoss das Gefühl der Wärme und der Fülle.


Lange Minuten lag sie so da, atemlos und verschwitzt in der späten Nachmittagssonne. Schließlich zog Ralf sich zurück und half Sabine, sich aufzusetzen. Sie war wacklig auf den Beinen, ihr Gesicht glühte, aber ihr Lächeln war das eines vollkommen erfüllten Wesens. Sie sah zu Michael, der sie in seine Arme nahm und einen sanften Kuss auf ihre schweißnasse Stirn drückte.


„Alles gut?“, fragte er leise.


„Perfekt“, hauchte sie. „Einfach perfekt.“

Sie richtete sich auf, zog ihren Rock herunter. Ralf saß da, den Kopf in den Händen, ein müdes Lächeln auf dem Gesicht. Für einen langen Moment herrschte Stille, nur erfüllt vom Summen der Insekten und ihrem allmählich ruhiger werdenden Atem. Es war ein Moment der vollkommenen, geteilten Erfüllung.


Die eigentliche Golfrunde war längst vergessen. Sie machten sich langsam auf den Weg zurück zum Clubhaus, eine stille, zufriedene Dreiergruppe, deren Bindung durch das geteilte Erlebnis noch enger geknüpft worden war. Im Clubhaus war es bereits ruhig, die meisten Golfer waren schon in ihren Unterkünften oder an der Bar. Die Umkleide der Herren war leer. Sie nutzten die Gelegenheit und gingen zu dritt hinein, in den großen, gefliesten Raum mit den dunklen Spinden und den geräumigen Duschen. Die Tür schloss sich mit einem leisen Klicken hinter ihnen.


Die Atmosphäre hier war anders als auf dem Platz oder im Hotelzimmer. Nüchterner, funktionaler, und doch von einer neuen Art von Intimität. Die Anspannung des Nachmittags war einer müden, zufriedenen Intimität gewichen. Sie zogen sich aus, ohne Scheu, die vertrauten Körper im fluoreszierenden Licht betrachtend.


Unter der großen Regenwalddusche wusch Sabine sich das Gras und den Schweiß vom Körper. Das warme Wasser strömte über ihre Haut. Michael trat zu ihr, seifte ihren Rücken ein, seine Hände massierten ihre Schultern. Es war eine zärtliche, fürsorgliche Geste. Dann war Ralf da, nahm den Waschlappen und wusch vorsichtig zwischen ihren Beinen, säuberte sie von den Spuren ihrer gemeinsamen Leidenschaft. Sabine seufzte und lehnte sich gegen die Fliesenwand, genoss die Aufmerksamkeit der beiden Männer, die sie liebten und begehrten.


Dann wechselten sie die Position. Sabine lehnte sich mit den Händen gegen die kühle Fliese, und Michael trat hinter sie. Er drang in sie ein, spürte, wie eng und warm sie noch von Ralfs früherem Besuch war. Es war ein vertrautes, heimisches Gefühl, das durch das Wissen, dass ein anderer Mann sie gerade erst erfüllt hatte, eine zusätzliche, pikante Würze erhielt. Ralf stand vor Sabine, und sie nahm ihn erneut in den Mund, während Michael sie von hinten nahm. Der Raum füllte sich mit dem Echo ihrer Atemstöße, dem Klatschen von Haut auf Haut, dem Rauschen des Wassers.


Michael konzentrierte sich auf den Rhythmus, auf das Gefühl von Sabine um sich, auf den Anblick von Ralfs angespanntem Gesicht. Er spürte, wie sein eigenes Hochkommen näher rückte. „Ich bin nah…“, warnte er.


„Warte“, keuchte Sabine, ließ Ralf für einen Moment los. „Wechseln.“


Es war eine choreografierte Bewegung, geübt und präzise. Michael zog sich aus ihr zurück, Ralf trat sofort an seine Stelle, drang wieder in sie ein. Michael ging vor Sabine auf die Knie, und nun war es er, der sie mit dem Mund verwöhnte, während Ralf sie von hinten fickte. Sabine war in einem Zustand kontinuierlicher, überwältigender Stimulation, hin- und hergerissen zwischen zwei Quellen der Lust. Sie schrie, ein endloser Strom von Lustlauten, der von den Wänden widerhallte.


Plötzlich, ohne Vorwarnung, wurde die Tür zur Umkleide geöffnet. Ein Mann, vielleicht Mitte dreißig, mit einem gut geschnittenen Golf-Outfit und einem überraschten Ausdruck im Gesicht, blieb auf der Schwelle stehen. Er hatte offenbar seine Tasche hier vergessen. Er blieb stehen, erstarrt, sein Blick fiel auf das triebhafte Schauspiel vor ihm.


Michael erstarrte. Ralf hielt in seiner Bewegung inne. Sabine, deren Gesicht Michael zugewandt war, öffnete die Augen.


Doch dann geschah etwas Unerwartetes. Anstatt sich zu entschuldigen und hastig zu verschwinden, ließ der Mann seinen Blick langsam über die Szene wandern – über Sabine, die noch immer vor Michael kniete, über ihre nackten, aneinander gepressten Körper. Ein seltsamer Ausdruck, eine Mischung aus Neugier, Erregung und Respekt, trat in seine Augen. Ohne ein Wort zu sagen, lehnte er sich gegen einen Spind, öffnete seine Hose und holte seinen bereits halb steifen Penis hervor. Er begann, sich langsam zu masturbieren, sein Blick fest auf Sabine gerichtet.


Es war eine Grenzüberschreitung, eine Invasion ihrer Privatsphäre, und doch… in der geladenen, erotischen Atmosphäre des Raumes fühlte es sich nicht wie eine Bedrohung an. Es fühlte sich wie eine stille, einvernehmliche Einladung an. Sabine hielt inne und sah über ihre Schulter zu dem Mann. Dann sah sie zu Michael, eine Frage in den Augen. Michaels Gesicht zeigte keine Wut, nur eine nachdenkliche Faszination. Er nickte kaum merklich. Es war eine einladende Geste.


Verstanden. Der junge Kerl trat näher, blieb in respektvollem Abstand, aber nah genug, dass Sabines ausgestreckte Hand ihn erreichen konnte. Ihre Finger schlossen sich um seinen Schaft, synchronisierte ihren Rhythmus mit dem ihrer Lippen um Michael. Ralf, der dies sah, begann wieder, sie zu nehmen, seine Stöße wurden wilder, besitzergreifender.


Der junge Kerl stöhnte leise auf. Seine freie Hand wanderte zögernd, dann entschlossener zu Sabines Brust. Seine Finger fanden ihre harte Brustwarze und begannen, sie sanft zu zwirbeln und zu kneten. Diese zusätzliche, unerwartete Stimulation, die Verbindung von Michaels tiefen Stößen in sie und der fremden Hand an ihrer Brust, trieb Sabine höher, als sie es für möglich gehalten hätte. Es war ein komplexes Geflecht aus Empfindungen: die vertraute Liebe ihres Mannes in ihr, die anonyme, erregte Berührung eines Fremden an ihrer sensitivsten Stelle.


Ihr Orgasmus baute sich langsam auf, ein gewaltiger Druck, der von ihrem Kern ausstrahlte. „Michael…“, keuchte sie, „ich… ich komme…“


„Lass los, Liebling“, murmelte er in ihr Ohr, sein Rhythmus wurde fordernder. „Zeig es ihm.“


Mit einem durchdringenden Schrei, der von den Fliesenwänden widerhallte, kam sie. Es war ein heftiger, wellenartiger Orgasmus, der ihren Körper durchschüttelte und sie fast die Beine unter sich wegziehen ließ. Michael hielt sie fest, drang immer wieder in sie ein, bis auch er mit einem unterdrückten Stöhnen seinen Samen in sie spritzte. Gleichzeitig, angestachelt durch den Anblick und das Gefühl von Sabines zuckendem Körper so nah bei sich, erreichte auch der fremde Mann seinen Höhepunkt. Sabine spürte, wie seine Hand unter ihrer zuckte, wie sein Samen über ihre Finger und auf den nassen Boden spritzte.


Für einen Moment herrschte Stille, nur unterbrochen von ihrem schweren Atem. Dann zog sich der Mann zurück, putzte sich mit einem Handtuch ab und schloss seine Hose. Sein Gesicht war gerötet, sein Ausdruck ein seltsames Gemisch aus Scham, Dankbarkeit und Erstaunen. Er nickte den dreien wortlos zu, ein Zeichen des Respekts und des Verständnisses, nahm seine Golftasche und verließ leise die Umkleide.


Sabine, völlig erschöpft und zwischen den beiden Männern eingeklemmt, begann leise zu lachen. Es war ein befreiendes, fast hysterisches Lachen. Michael und Ralf stimmten ein. Die Absurdität, die Intensität, die schiere Ungeheuerlichkeit des Moments überwältigte sie.


„Das war… anders“, keuchte Sabine schließlich.


Ralf strich ihr eine nasse Haarsträhne aus dem Gesicht. „Und doch… irgendwie passend.“


Michael sagte nichts. Er zog Sabine einfach an sich, küsste sie tief, schmeckte sich selbst auf ihren Lippen. Dann zog er auch Ralf in eine Umarmung. Sie standen zu dritt unter dem Wasser, eine verschlungene, nackte Einheit. Es war kein Akt der Promiskuität oder der Degradierung. Es war die logische, extreme Konsequenz ihres Weges: ein offenes Herz und ein offener Körper, der das Leben und die Lust annahm, wie sie kamen, immer im Rahmen von gegenseitigem Einverständnis und tiefem Respekt. Der fremde Mann war kein Eindringling geworden, sondern ein kurzzeitiger, stummer Teilnehmer an ihrer Freude gewesen – eine bizarre, aber irgendwie passende Krönung des Wochenendes.


Später, nachdem sie sich angezogen hatten, saßen sie auf der Terrasse des Clubhauses und tranken ein kühles Bier. Die untergehende Sonne tauchte den Golfplatz in goldenes Licht. Sie sprachen nicht viel über das, was in der Umkleide geschehen war. Es war nicht nötig. Es war einfach ein weiteres Mosaiksteinchen in der komplexen, wunderschönen Geschichte ihrer besonderen Beziehung.


„Danke“, sagte Sabine plötzlich leise, ihre Hand lag auf Michaels, ihre andere auf Ralfs Arm. „Danke, dass ihr mir das gebt. Dass ihr mir das gebt.“


Michael sah sie an, sah die Zufriedenheit, die Liebe, die pure Lebensfreude in ihren Augen. „Wir danken dir“, sagte er. „Dafür, dass du uns vertraust.“


Ralf nickte. „Es ist ein Privileg.“


Und in diesem Moment war es das. Ein Privileg. Eine bewusste, gewählte Form des Zusammenlebens und -liebens, die nicht für jeden richtig war, aber für sie perfekt. Sie hatten die Regeln der Konvention gebrochen und ihre eigenen geschaffen – Regeln, die auf Vertrauen, Kommunikation und einem unerschütterlichen Respekt vor der Autonomie und dem Vergnügen des anderen basierten. Das Wochenende in Bad Griesbach war mehr als nur Sex gewesen. Es war eine Bestätigung ihres Weges, eine Feier ihrer einzigartigen Bindung, ein Tanz dreier Körper und Seelen, der sie enger zusammenschweißte, als es jede traditionelle Eifersucht je gekonnt hätte.


Als sie am nächsten Tag abreisten, war in ihrem Auto eine tiefe, ruhige Zufriedenheit. Die Erinnerungen an das Golfspiel, die heimlichen Begegnungen auf dem Platz, die intensive Gemeinschaft in der Umkleide – all das war nun ein Teil ihres gemeinsamen Fundus, ein Schatz, den sie mit nach Hause nahmen. Sie wussten, dass es nicht das letzte Mal sein würde. Es war ein Ritual, das sie pflegen würden, solange es ihnen Freude bereitete. Denn im Kern war es genau das: eine Quelle reiner, geteilter Freude, gebaut auf dem festesten Fundament, das sie kannten – bedingungslosem Vertrauen.

Kommentare


ValentinoM
dabei seit: Apr '25
Kommentare: 41
Valentino Montana
schrieb am 03.10.2026:
»Schöne Golf-Geschichte. Mal etwas anderes. Schön zu lesen und der kleine Twist gefällt mir auch gut.

LG Valentino«

sirgu
dabei seit: Mär '25
Kommentare: 158
schrieb am 03.10.2026:
»Die Geschichte ist der beste Beweis, dass der dumme Spruch: Spielen Sie Golf oder haben Sie noch Sex nicht der Realität entspricht. Einlochen ist eben eine besondere Sportart. Nett erzählt, aber mit kleinen Schwächen:
1. lehnte Sabine, ihr Profil gegen das Fenster gedrückt: Da kann es sich ja nur um das Gesicht handeln, dabei hat sie noch viel mehr zu bieten.
2. Sabine Gott, keuchte er: Ich habe es schon immer gewusst: Gott ist eine Frau.
3. wusch Sabine sich das Gras und den Schweiß vom Körper: Hat sie im Gras gelegen? Habe ich was verpasst?
4. Michael ging vor Sabine auf die Knie
Sabine, die noch immer vor Michael kniete: An der Continuity sollte noch gearbeitet werden.«

Juergen47
dabei seit: Jun '26
Kommentare: 21
Jürgen47
schrieb am 04.10.2026:
»Schön geschrieben, aber ich muss gestehen, dass mich diese allumfassende Harmonie, die zwischen den Dreien herrscht, gelangweilt hat,

herzliche Grüße
Jürgen47«

Pirat
dabei seit: Nov '00
Kommentare: 551
schrieb am 05.10.2026:
»@ Sirgu, wir sind doch hier alles Hobby-Schreiber, wenn überhaupt. Da sehe ich lieber auf das große Ganze und über kleine, wenn überhaupt, Unzulänglichkeiten hinweg.

Zum Inhalt: Wifesharing holt mich immer(!) ab. Es ist einfach eine meiner Lieblingsfanatasien. Am heissesten empfinde ich die Geschichten, die sich, bei aller gebotenen Fantasie, an einer möglichen Realität entlang arbeiten. Und da stoße ich auf die Anmerkung von Juergen47, besonders der Anfang der Story verlief mir viel zu harmonisch. Da hätte ich mir einen komplexeren Einblick in die Gefühlswelt der Protagonisten gewünscht. Vielleicht wäre es besser gewesen auf etwas Sex zu in der Geschichte zu verzichten und differenzierter mehr auf die Empfindungen der beteiligten Personen einzugehen.

Insgesamt empfand ich die Story aber als durchaus lesenswert und wie bei deinen vorherigen Geschichten auch, wurde sie in ihrem Verlauf immer besser.

Danke für die Geschichte.«


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