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Kommentar: 1 | Lesungen: 978 | Bewertung: 8.08 | Kategorie: Sex Stories | veröffentlicht: 02.01.2022

Das Resort auf der Insel. Teil 3

von

Den sexfreien Vormittag nutzte Frau Direktorin selbstverständlich für geschäftliche Angelegenheiten. Wenn John Henry schon nicht mehr ihrem Fötzchen dienlich sein würde, dann, so dachte sie sich, ja vielleicht ihrem Bankkonto. Einen wirklichen Plan hatte sie allerdings nicht, nur eine vage Idee. Und Frans, das Faktotum, war genau der richtige Mann, um ihr zu helfen, die auszubrüten, denn in seinem Hauptberuf war er ein kluger Finanzexperte. Er ließ sich nicht zweimal bitten. In Sekundenschnelle warf er sich in Schale, sprich in Shorts und T-Shirt, und überredete auch gleich noch Mary mitzufahren, mit dem Versprechen, zumindest zu versuchen, Frau Direktorin trotz allem die 5.000 Dollar Hochzeitsgeschenk abzuluchsen.

Das Haus von John Henrys Oma entpuppte sich als veritable Bruchbude, umgeben von Unmengen an Büschen und Gestrüpp, allerdings mit drei riesigen Standortvorteilen. Es lag erstens nicht weit vom Ufer entfernt, mit eigenem Zugang zum Meer, es erinnerte zweitens mit seinen umlaufenden, überdachten Holzveranden von fern an eine Hacienda aus der Kolonialzeit, allerdings im Maßstab einer Wochenendvilla, und drittens wuchs das Gestrüpp auf einem für Inselverhältnisse schon fast riesigen Anwesen, das locker Platz für mehrere Anbauten bot.

Eine halbe Stunde lang durchforsteten Elisa und Frans getrennt das Haus, dann sahen sie sich an, nickten, tuschelten ein paar Minuten und verschwanden an den Strand, um nachzudenken und zu beratschlagen.

Als sie zurückkamen, hockte Mary unten herum nackt und augenscheinlich hart aufgespießt in der Küche am Boden. Unter ihr lag John Henry mit einem dümmlich-seligen Ausdruck der Zufriedenheit im Gesicht. Wo das eigentlich eher zarte Mädchen seinen Prügel unterbrachte, ohne dass er ihr unangenehm ins Gekröse drückte oder beim Nabel wieder herauskam, das war Elisa ein Rätsel. Aber eines, das sie nicht unbedingt lösen musste. Für ihre Verhältnisse fast zärtlich griff sie Frans an die Shorts und schob ihn rückwärts durch den Gang auf die Veranda.

„Die lassen ja wirklich nichts anbrennen“, grummelte sie, ohne ihre Hand von der inzwischen stark in ihre Richtung ausgebeulten Hose des finanzerfahrenen Faktotums zu lassen. „Und Sie Ferkel haben nichts anderes zu tun, als sich daran aufzugeilen. Da kann ich nur für Sie hoffen, dass Sie im Resort eine Willige finden, bei der Sie den aufgestauten Dampf ablassen können.“

„Sehr wohl, Frau Direktorin. Es gibt da zwei oder drei Damen, die in dieser Hinsicht als Gegenleistung für gewisse Dienste sehr zuvorkommend sind.“

Das Thema brauchten sie nicht weiter zu vertiefen, denn in diesem Moment kam John Henry zu ihnen heraus, während Mary mit Rock und Schuhen in der Hand zuerst verschämt ins Bad huschte, um notdürftig die Spuren ihres Zwischenficks zu tilgen.

„Herzlichen Glückwunsch zu diesem Schatzkästchen, das ihr geerbt habt!“, begann Elisa kurz darauf und hoffte, die beiden würden das nicht als Ironie verstehen, denn sie meinte es an sich wirklich ernst. Doch eine Einschränkung musste sie schon hinterherschieben: „Aber so, wie wir die Sache sehen, braucht ihr für die umfassende Grundsanierung einen professionellen Bautrupp, ganz zu schweigen von den Schönheitsreparaturen, der neuen Einrichtung und der Instandsetzung des Gartens. Alleine schafft ihr das nie, oder es würde Jahre dauern. Keine Ahnung, was sowas hier kostet, aber ich schätze mal, Marys Lohn, deine Ersparnisse, John Henry, und mein kleiner Zuschuss reichen da allerhöchstens für die neuen Wasserrohre und die Verlegung von ordentlichen Stromleitungen.“

Sie machte eine kleine Pause, die Mary nutzte, um in Tränen auszubrechen, denn zu der gleichen Erkenntnis waren sie eigentlich auch schon selbst gelangt. Leider war ihnen kein Plan B eingefallen. Fast hätte Elisa sie wegen der Flennerei angeschnauzt, aber sie hielt sich zurück. Es ging ja jetzt nicht mehr ums Rammeln mit John Henry, sondern um Geschäfte.


„Ohne ein vernünftiges Einkommen kriegt ihr keinen Kredit, ohne Kredit keine Pension, ohne Pension kein vernünftiges Einkommen. Da beißt sich die Katze in den Schwanz. Was ihr braucht, ist ein Investor und vermutlich auch noch eine zündende Idee. Denn eine einfache, kleine Pension wird wahrscheinlich nicht genug abwerfen, um die Sanierung zu bezahlen. Natürlich könntet ihr den Grund zum Meer hin verkaufen und nur das Haus behalten, aber das wäre doch jammerschade.“

John Henry nickte, Mary hatte sich an ihn geklammert und schniefte nur noch ein bisschen.


„Ich weiß nicht, ob ihr wisst, dass Frans nicht nur für Muschis ein besonderes Händchen hat, sondern auch für die seltsamsten Unternehmensbeteiligungen. Wenn er bereit ist, bei euch einzusteigen, bin ich es auch. Allerdings müsst ihr euch schon mal darauf einstellen, dass ihr am Ende keine ganz normale Pension haben werdet.“

Mary schaute die beiden mit großen Augen an: „John Henry wird bestimmt nicht mehr lüsterne, reiche Frauen ficken, und ich..., keine Chance, niemals, meine Beine mach’ ich bestimmt nicht für irgendeinen dahergelaufenen Geldsack breit!“ Sie war nahe daran, vor Wut zu platzen.

„Keine Sorge“, beruhigte Frans sie, „ihr sollt nicht bumsen, zumindest nicht eure Gäste, zumindest nicht, wenn ihr nicht wollt. Denn wenn alles so läuft, wie wir uns das vorstellen, dann übernehmen die das Pimpern von ganz alleine, freiwillig, ohne dafür zu bezahlen oder bezahlt zu werden.“

„Es ist eigentlich ganz einfach“, übernahm Elisa die Erklärung. Das Geschäftsmodell des Resorts können wir nicht nochmal auflegen. Und ein dahergelaufener Puff… Meine Güte, wie langweilig. Aber es gibt bei uns so viele junge Leute, die ernsthaft Anschluss suchen. Die sind jeden Tag irgendwo auf irgendwelchen Plattformen unterwegs, nur um ihr Glück fürs Leben finden, oder zumindest jemanden, mit dem sie am Wochenende was unternehmen und nebenbei ein bisschen vögeln können. Aber im Internet weißt du nie, ob du an den richtigen Zipfel oder die richtige Mumu kommst; die Dates sind meistens kompliziert, und es ist unsicher, was dabei rauskommt: kurzfristig fick- und langfristig beziehungsmäßig. Viel besser wäre es doch, eine hübsche Auswahl Schwänze und Mösen auf einem Haufen beieinander zu haben, um einfach ein paar potentielle Partner durchtesten zu können, um zu sehen, ob die Wellenlänge stimmt und ob’s auch beim Zusammenstecken der entscheidenden Organe passt. Was wäre dafür besser geeignet als ein Singleresort zur Beziehungsanbahnung mit der Möglichkeit zum unverbindlichen Probeklotzen und -kleckern auf einer Insel in der Karibik?


„Unsere Pension, ein Swinger-Club?“

„Ein Eheanbahnungsinstitut der ganz besonderen Sorte. Eine Partnervermittlung im Paradies Antillen in freizügiger Umgebung. Finde deinen Schatz für’s Leben und für’s Vergnügen. Irgendwie in der Art. Das muss richtig seriös rüberkommen und gleichzeitig so schlüpfrig, dass klar wird, worum es geht.“

„Ums Poppen.“

„Eben nicht nur. Wir verkaufen ihnen zwar ausgiebiges und unverbindliches Pimpern, aber gleichzeitig damit auch das Versprechen auf ihr ewiges Liebesglück. Wenn wir das schön einpacken und ein Schleifchen drum machen, dann reißen die uns das aus den Händen, ganz sicher. Und sich selbst reißen sie aus lauter Vorfreude die Hosen und Höschen runter.“

„Was wäre, wenn wir hier in unserer Pension nicht ständig hormongesteuerte Horden von lüsternen Yuppies und Millenials aus Mitteleuropa um uns herum haben wollen, die ständig über sich herfallen?“

„Dann gibt es noch die Möglichkeit, aus eurer Pension einen erholsamen temporären Altersruhesitz für wärmebedürftige Senioren zu machen. Garantiert ohne lästige Kinder und Jugendliche, mit Gesellschaftsspielen und Wassergymnastik statt brünstigem Röcheln.“

„Allerdings“, mischte sich da Frans ein, „sollte ich euch auf einen nicht unwichtigen Unterschied aufmerksam machen. Senioren haben zwar tendenziell Geld, begnügen sich aber eher mit den All-inclusive-Angeboten als die hormongesteuerten Horden junger bis mittelalter Singles, die den ganzen Tag irgendwelche Cocktails, Shakes oder Smoothies süffeln und euch damit einen gehörigen Zusatzverdienst in die Kasse spülen.“


„Sie meinen, lieber den ganzen Tag klebrige Kondome aus den Büschen klauben als ständig festgefahrene Rollatoren aus dem Sand befreien?“, fragte John Henry.


„Unbedingt!“, antworteten Elisa und Frans praktisch gleichzeitig.

*

In der Nacht hatte Ricardo von ihr geträumt. Sie waren auf einem Fest. Um sie herum standen Mrs. Kingston und Isabel aus der Uni, die er damals nicht nur gepoppt hatte, sondern in die er sogar ein bisschen verliebt gewesen war. Plötzlich pressten sich die drei Frauen wie auf Kommando fest an ihn. Zur Verblüffung der beiden anderen fasste er aber nur einer an das freiliegende, feuchte Gelüst, nämlich Frau Direktorin. Er knetete es so lange und so gekonnt, bis sie unweigerlich in ihren rhythmischen Orgasmusgesang ausbrach. Als er aufwachte, hatte er immer noch Mrs. Kingstons vorwurfsvoll-entgeistert-traurigen Blick vor Augen. Immerhin konnte von der am Vorabend noch rosinenartigen Konsistenz der Schrumpeleichel zwischen seinen Beinen keine Rede mehr sein.

Mit seinen Erledigungen wurde er früher fertig als gedacht. Deshalb überlegte er, was er mit dem angebrochenen Vormittag anfangen könnte. Zu neuen Schandtaten war er eigentlich bereit, denn spürbar hatten die Prostata und seine Eier ebenfalls wieder ihre normale Form angenommen.

Wie hoch er allerdings den persönlichen Spaßfaktor seiner neuen Arbeit einschätzen sollte, darüber war er sich noch immer nicht ganz im Klaren. Mit jung gebliebenen, vergleichsweise gut aussehenden Klientinnen wie Frau Direktorin musste er sich natürlich nicht übermäßig zwingen, bei der Stange zu bleiben. Doch er hatte im Resort auch andere Damen gesehen, die zwar sexuell alles einbrachten, was ihnen zur Verfügung stand, bei denen es ihm persönlich aber deutlich schwerer fallen würde, sie mehrmals am Tag, mehrere Tage, Wochen...

Schnell wischte er solche Gedanken wieder weg. Die zwei Jahre bis zur endgültigen Aufenthaltserlaubnis würde er durchhalten, und wenn ihm vorher ein lukratives Angebot in seinem eigentlichen Beruf ins Haus flattern würde, dann könnte er es sich ja noch einmal überlegen.

Also packte er das Nötigste für die knapp zwei Wochen an der Seite von Frau Direktorin zusammen und fuhr zurück ins Resort, um seinen Arbeitsvertrag als Gärtner mit außerordentlichen Prämienzahlungen für Sonderleistungen zu unterschreiben. Wo er schon einmal beim Geschäftsführer war, sprach er den wegen der Sache mit der Kreativität an.


Als Sporttrainer sei er es ja gewohnt, mit den entsprechenden Hilfsmittel und Geräten zu hantieren. „Gibt es denn hier auch etwas, um das einschlägige Unterhaltungsprogramm der Klientinnen abwechslungsreicher und effizienter zu gestalten?“

„Du meinst, ob wir Spielzeuge und Gadgets für euch haben? Aber natürlich, hat dir das denn noch niemand gezeigt? Hier gleich nebenan. Eigentlich müssen die Damen die Sachen ordern, damit wir sie auf ihre Rechnung setzen können, aber für den Anfang kannst du dich bedienen, solange es sich im Rahmen hält.“

Und er führte ihn ins Vorratslager der Sextoys. Eine ganz eigene Welt, vollgestopft mit Dildos und sonstigen Apparaten zum Einstecken in diverse Körperöffnungen in allen möglichen und unmöglichen Farben, Formen und Größen. Dazu Dessous, Lederklamotten und Korsetts, Peitschen, Fesseln und Gürtel und was die einschlägigen Labels sonst noch zu bieten hatten. In einer Ecke standen ein paar größere und ganz große Schachteln. Für eine von denen interessierte sich Ricardo besonders, denn die Abbildung erinnerte ihn an seine Trainingsgeräte.

„Die Schaukel, die kannst du haben“, gab sich der Geschäftsführer großzügig. „Die hat mal eine Amerikanerin vorbestellt, die dann nicht kam. Ist ganz unbenutzt. Wir haben sie ihr trotzdem berechnet.“

Begeistert vertiefte sich Ricardo in die Aufbauanleitung, doch die Zeit reichte nicht mehr, um die Überraschung vorzubereiten. Den Geschäftsführer erreichte nämlich eine SMS, dass Frau Direktorin unterwegs sei und gleich eintreffen werde. Also ließ er die Schachtel mit der Schaukel in der Ecke, griff sich im Vorbeigehen eine kleine Gerte mit einem roten, herzförmigen Lederstück zum liebevollen Klatschen und ein himmelblaues, fettes Massageei zum Einführen, natürlich mit Fernbedienung.

*

Mittagessen gab es erst in einer Stunde und Elisa hatte der Anblick der auf John Henry hockenden Mary stärker zugesetzt, als sie es sich eingestehen wollte. Nicht, dass sie nachträglich eifersüchtig oder wütend geworden wäre, sondern ganz im Gegenteil. Die beiden auf dem Boden herumhopsen zu sehen, hatte sie wuschig wie ein läufiges Hamsterweibchen gemacht. So reiten, das wollte sie auch, und zwar sofort. Also ließ sie Frans allein in der Stadt zurück, wo er bei der Verwaltung und in Immobilienbüros die Hintergrundinfos für ihr neues Projekt beschaffen sollte. Sie fuhr zurück zum Resort, um sich pfropfen zu lassen.

Ihr dienstbeflissener Gärtner und Freizeitgestalter schlug vor, zunächst eine Aufwärmphase mit kleinen Massageeinheiten an strategischen Stellen einzulegen, für die er zu gerne die Herzchenklatsche eingesetzt hätte. Doch ihre Lieblingsmuschi schrie danach, ohne weitere Umstände bespielt und abgefüllt zu werden, wo s

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Kommentare


funthomas
dabei seit: Feb '15
Kommentare: 37
schrieb am 11.01.2022:
»Schade, dass jetzt schluss sein soll. Alle Teile waren sehr interessant und lesenswert. Es ruft sichtlich nach weiteren Folgen. Vielleicht überlegst Du es Dir ja noch mal.

Habe doch noch ne Folge gefunden. Habe nicht gleich darauf geachtet. Trotzdem bisher sehr interessant.«



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