Der Binnenschiffer
von Flusspirat
Als er in ihre Augen sieht, fühlt er sich wie vom Blitz getroffen. Sie sitzt an einem sehr heißen Sommertag in einem Straßencafé am Koblenzer Münzplatz. Dunkelhaarig, mittelgroß, sehr weiblich und dennoch sportlich, geheimnisvolle, dunkle Augen. Sie trägt ein einfaches Sommerkleid, schulterfrei, knapp knielang. Ihre Füße unter schlanken Beinen stecken in modischen Sandalen, die Fußnägel rot lackiert. Sein Herz beginnt schneller zu schlagen. Er muss Sie fragen, ob er sich zu ihr setzen darf.
Sie ist Studentin, Astrid. Die mit einer Freundin geplante Italientour war geplatzt. Sein Frachtschiff liegt am Moselufer. Er hat in Koblenz einzukaufen, muss dann weiter rheinaufwärts bis Basel. Sie hatte schon lange davon geträumt einmal mit einem Rheinschiff mitzureisen. Flussromantik.
„Komm doch einfach mit, bis Basel,“ lädt er sie ein. „Fünf Tage, dann kannst Du Dir überlegen ob Du mit dem Zug zurückfährst oder mit dem Schiff bleiben willst.“ Sie lacht, halb unsicher ob er es ernst meint. Allein zu haus, die Eltern mit dem Flieger auf Mallorca, selbst keinen anderen Plan, ...
Sie sagt spontan zu. Abfahrt heute Nachmittag, um vier Uhr am Konrad-Adenauer-Ufer. Der Skipper freut sich, zieht weiter zum Einkauf durch die Stadt. Als er um drei zurück an Bord kommt hat ihn das schlechte Gewissen eingeholt. Was wird seine Frau zu dieser Einladung sagen?
Aber jetzt gibt es kein zurück mehr ohne Gesichtsverlust. Petra, die Frau des Skippers meckert, meckert erst recht als sie Astrid sieht. Zum arbeiten zu schön!? Rainer, was soll das? Bist du durchgeknallt?
Pünktlich um vier Uhr legt das Schiff ab und die Arbeit an Bord beginnt. Astrid macht sich nützlich, der Skipper hat sie mit knappen Worten eingewiesen. Die einkehrende Routine beruhigt die Gemüter aller. Die herrliche Rheinlandschaft, die an diesem wunderbaren Sommerabend vorbeizieht tut ihr übriges. Die Familie des Skippers wohnt achtern, Astrid in der kleinen Kajüte am Bug des Schiffes, die früher von einem Matrosen genutzt wurde, der dem Skipper zur Hand ging. Die Nacht zieht auf. Bei Bacharach geht man vor Anker.
Der Skipper mit seiner Frau auf Landgang. Astrid bleibt an Bord, trotz dem Angebot die beiden zu begleiten. Sie möchte nicht aufdringlich sein. Gut gelaunt kommen die beiden spät aus dem Dorf zurück. Die Welt ist wieder in Ordnung.
Der nächste Morgen verspricht erneut einen heißen Sommertag. Schon bei Tagesanbruch setzt die Britt ihre Fahrt fort. Gegen sieben kommt Astrid nach achtern um sich das Frühstück und neue Arbeitsaufträge abzuholen.
Dem Skipper klopft das Herz schneller, als er sie sieht. Sommerliche Kleidung, sehr kurze Hose, lange schlanke Beine, das Shirt gibt den Blick auf einen Schlitz flachen, trainierten Bauchs frei und verheimlicht auch keine Details der eine handvoll kleinen Brüste, die heute mit Sicherheit nicht in einen BH gequetscht sind.
Zum Arbeiten zu schön! Aber Astrid arbeitet doch. Gegen Mittag gibt es eine kurze Pause und ein gemeinsames Vesper. Der Skipper fand weibliche Frauen, die Sport trieben oder hart arbeiteten – also eigentlich einen Widerspruch in sich trugen - schon immer erotisch. Genau eine solche Frau ist Astrid. Die winzigen Schweißperlen, die auf ihrer nackten, braunen Haut, auf Stirn und Schultern stehen, entgehen ihm nicht. „Hast Du Dir das Leben auf einem Schiff so vorgestellt?“ fragt er sie. „Ich weis nicht, lass es mich noch ein bisschen studieren,“ gibt sie zur Antwort und schaut ihn dabei offen an.
Astrid arbeitet wirklich hart an Bord, will sich nützlich machen. Ist sich offensichtlich für keine Arbeit zu schade. Klopft Rost, streicht, ölt Scharniere, kümmert sich um viele kleine Arbeiten. Flussromantik?
Gegen Nachmittag, kurz bevor er zurück ans Steuer muss macht der Skipper seinen üblichen Rundgang, trifft Astrid dabei. Sie sieht müde aus. Ihr Shirt ist durchgeschwitzt auf ihrer Haut stehen überall kleine Schweißperlen. Im Moment als der Skipper sie ansieht läuft eine einzelne aus der kleinen Kuhle an Astrids Hals hinunter. Zwischen ihre Brüste, wie der Skipper weis. Dorthin lenkt der kleine Tropfen auch seinen Blick. Astrids durchgeschwitztes Top verbirgt nicht mehr viel. Ihre eine handvoll kleinen Brüste zeichnen sich deutlich unter dem nassgeschwitzten Shirt ab. Der Skipper sucht ihre Augen. Ihr Blick und das Lächeln, das sie ihm dabei schenkt lassen ihm das Blut in den Kopf schießen. Zwischen seinen Schenkeln spürt er Erregung wachsen. Heiß geht er zur Brücke um das Steuer zu übernehmen.
„Die Kleine geht spätestens Morgen vom Schiff,“ sagt ihm Petra bei der Ablösung. „Meinst du, ich habe keine Augen im Kopf? Entweder sie oder ich.“ Das hat er jetzt nun wirklich nicht mehr erwartet. War wohl weibliche Intuition.
Bei Karlsruhe geht er vor Anker. Beim gemeinsamen Abendessen herrscht zuerst keine gute Stimmung. Das spürt auch Astrid, die frisch geduscht und eigentlich gut gelaunt erscheint. Das gemeinsame Essen lockert die Atmosphäre auf. „Meinetwegen soll sie bis Basel an Bord bleiben,“ sagt Petra später halblaut. Astrid verabschiedet sich in ihre Kajüte. Die überraschend schwere Arbeit macht ihr offensichtlich doch zu schaffen.
Eine halbe Flasche badischen Rotweins vermittelt bald auch dem Skipper und seiner Frau die nötige Bettschwere.
Gegen halb zwei wird er wach. Das Bild der verführerischen Studentin steht ihm wieder vor den Augen, wühlt ihn auf. Seine Frau neben ihm schläft fest. Er schleicht sich aus der Kabine auf Deck. Eine herrliche, warme und sternenklare Sommernacht. Das Bild das er im Kopf hat zieht ihn zur kleinen Kajüte am Bug des Schiffes. Sein Herz rast als er an die Tür klopft. Als er keine Antwort erhält drückt er den Griff und wundert sich nicht, dass sich die Tür öffnen lässt.
Astrid liegt im Halbdunkel und lächelt ihn aus ihren geheimnisvollen Augen an. Sie sagt nichts, ihr Lächeln sagt alles. Sie liegt nur halb unter einer leichten Decke. Der Blick des Skippers fährt von ihrem Gesicht aus hinab, über ihr frisches schwarzes Shirt, bleibt einen Moment an ihrem knappen Höschen hängen und tastet sich über ihr schlankes Bein, das auf der Decke liegt bis hinab zum den Fuß mit den rot lackierten Nägeln.
Sie streckt ihm ihre Hand entgegen. Sein Herz beginnt zu holpern. Er tritt in die Kabine und setzt sich auf ihr Bett. Er umarmt sie, spürt, wie auch sie ihn umarmt. Er sucht ihre Lippen, atmet ihren Duft ein, spürt ihre Zunge zart zwischen seinen Lippen, tastend, schnell fordernder. Sein Kuss wird heiß, sie stöhnt ganz leise auf. Vor Aufregung zitternd zieht er ihr das Shirt über den Kopf. Erkennt nur mit verschwommenem Blick ihre aufregenden knapp handvollgroßen Brüste mit den kleinen Höfen und den vollen Nippeln. „Komm,“ hört er wie in Trance ihre Stimme. Bringt irgendwie ihren Slip vom Körper herunter. Sieht sie völlig nackt vor sich liegen. Fährt mit seinem Mund über ihren Körper, am Hals hinunter zu ihren Brüsten. Riecht und schmeckt ihren Körper, spürt wie auch ihre Erregung wächst. Umspielt ihre Brüste sanft mit seiner Zunge, knabbert zart ihre Nippel, kann es nicht aushalten dort zu bleiben. Muss dahin gehen, wo seine Hand sich schon tastend hingewagt hat, zwischen ihre Schenkel. Die kurzrasierten Haare dort findet er aufregend, wie die ganze Frau. Vergisst alles um sich herum. Umfährt mit seiner Zunge sanft ihre prallen Lippen dort. Fährt sanft über die Spalte atmet und schmeckt sie. Dringt sanft in sie ein. Ihr wunderbarer Geschmack. Trinken, austrinken ? Spürt seine eigene Geilheit ins Unermessliche steigen. Sieht aus der Perspektive ihren flachen Bauch vor ihren Brüsten sich leicht heben und senken, auch sie mit spürbar wachsender Geilheit. Reißt sich auch seinen Slip vom Leib. Sein großer, dicker Schwanz auf den er manchmal ein bisschen stolz ist schmerzt vor Erregung. Sie umfasst das Stück mit zarter aber erstaunlich fester Hand, reibt ein paar mal leicht und lockt ihn dann zwischen ihre Beine. Er spürt mit der Spitze nur kurz ihre ganze nasse Geilheit, kann aber nicht warten und dringt in sie ein. Sie hat nur darauf gewartet, nimmt ihn fast saugend in sich auf. Er spürt ihre Enge, stößt bald mit der Spitze seines Schwanzes an weiche, warme, nasse Grenzen. Lässt sie aufstöhnen. Ihre Hände umgreifen seinen Po und ziehen ihn in ihre Grotte. Sie atmet deutlich. Ihre geilen Beine, die er am Nachmittag nur aus der Ferne bewundern durfte, umklammern ihn und ziehen ihn voller Gier heran. Er sieht schöne Details einer umwerfenden Frau. Er bemerkt wie ihr ganzer Körper voller wilder Lust nass zu werden beginnt, ihre Schweißperlen vom Kopf hinunter auf ihre wunderbaren Brüste kriechen, ihr schlanker, sportlicher Körper unter ihm zittert.
Er spürt Gänsehaut die ihm vor Erregung den Rücken hinaufsteigt über seinen Kopf hinweg und dort Schwindel hinterlässt. Sein Hals ist heiß, ihre festen Bisse in seine Schulter empfindet er als Liebkosung. „Komm,“ hört er wieder ihre Stimme. Er spürt seine Geilheit aus dem schwindligen Körper in seinen pulsierenden Schwanz zurückkehren. Spürt seinen heißen Saft in sich aufsteigen. Ihre Fotze umklammert ihn mal mehr mal weniger fest, saugt seine Geilheit aus, will ihn aufnehmen. Sie hat die Augen geschlossen, ihr schönes Gesicht vor Erregung verzerrt.
Sein Orgasmus reißt ihn weg. Er schreit in die Nacht und spürt auch sie zuckend und schreiend unter sich liegen. Er glaubt ganze Liter in sie zu spritzten, immer wieder neue Wellen laufen über seinen Körper und ergießen sich in die heiße Astrid, die schreiend und zitternd bei ihm liegt. Welle um Welle von Hitze, Geilheit, Nässe, Geschmack, Duft, Glück. Begehren ohne Ende.
Dann liegen sie zusammen. Nasse Körper in einem nassen Bett. Gefühl von Liebe, immer noch. Aber auch das Wissen um nahenden Abschied. Zärtlichkeit. Der Skipper bedeckt ihren jetzt salzigen Körper mit kleinen Zungenküssen. Kann nicht genug von ihr bekommen. Ihren Augen, ihrem schönen Gesicht, den schweißnassen Haaren, dem Übergang zwischen ihren Achseln und den kleinen, festen Brüsten. Ihrem flachen Bauch über ihrer immer noch heißen Fotze in die er sich eben noch gebohrt hatte. Ihren traumhaft schönen Schenkeln, Knien, Beinen, Füßen. Ihrem Duft. Immer wieder Küsse auf ihren zarten Körper.
Dann schläft er ein.
Am ganz frühen Morgen wird der Skipper wach. Neben sich die tief schlafende Astrid. Begehren und ein aufkeimendes schlechtes Gewissen kämpfen miteinander. Ganz leise steht er auf und schleicht sich zurück zu seiner Frau.
Gott sei Dank, dass sie noch schläft. Leise lässt er sich neben sie ins Bett gleiten. Gedanken von: „ich werde sie verlassen,“ bis „wie konnte ich das nur tun?“ durchwandern seinen Kopf.
Er spürt selbst noch den Duft der Liebesnacht an sich haften. Schließlich schläft er doch wieder ein, tief und fest.
Am nächsten Morgen, beim Frühstück erscheint Astrid nicht. Als er an ihre Kajüte klopft antwortet sie nicht. Er öffnet die Tür, sieht das leere, gemachte Bett.
Er weis sofort, dass sie das Schiff verlassen hat.
Eine tiefe Traurigkeit überkommt ihn. Er will eigentlich weinen, versucht sich krampfhaft zu beherrschen. Spürt dennoch Tränen in seine Augen aufsteigen.
Er begreift, dass es sich um eine große Wegegablung in seinem Leben handelt. Der Vernunft folgen und bei Frau und Schiff bleiben oder dem Herzen folgen und der Liebe seines Lebens nachgehen.
Astrid, ich muss dich wiedersehen, denkt er. Dann geht er an seine Arbeit.
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