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Kommentare: 4 | Lesungen: 494 | Bewertung: 8.80 | Kategorie: Partner | veröffentlicht: 16.07.2026

Der Witwer

von

Tom

Tom joggte vor sich hin und hing seinen Gedanken nach. Fast jede Nacht sprach er im Traum mit seiner verstorbenen Frau Gerhild. Natürlich wusste er, dass sie nicht wirklich mit ihm sprach. Es war sein Unterbewusstsein, das sie sprechen ließ und alles, was sie sagte, waren eigentlich seine eigenen Worte. Sechsunddreißig Jahre war er mit ihr zusammen, davon dreiunddreißig mit ihr verheiratet. Sie war seine erste und einzige Liebe, die Liebe seines Lebens und umgekehrt war es genauso.


An diesem Tag war es anders, er lächelte leicht und schüttelte den Kopf. Wahrscheinlich hatte ihm sein Unterbewusstsein einen Streich gespielt, aber er erinnerte sich, dass Gerhild ihn gebeten hatte, zu der kleinen Bucht am See zu gehen. Genau jene kleine geheime Bucht, wo sie oft stundenlang zu zweit glücklich waren. Sie habe eine Überraschung für ihn vorbereitet, sagte sie. Das war natürlich Quatsch, wie sollte sie das gemacht haben?

Tom war ein Mann mittleren Alters, wie man so schön sagt. Wobei, das mittlere Alter war wohl schon überschritten mit über 50. Aber er sah wesentlich jünger aus, er machte Sport, ernährte sich gesund, rauchte nicht und trank fast nie Alkohol. Sein Vater nahm ihn schon als Vorschulkind mit zum Kampfsport, und er war gerade achtzehn, als er die Prüfung für den 1. Dan bestand.


Schon sein ganzes Leben wohnte er in dieser ländlichen Gegend, er mochte die Natur und er genoss die Ruhe, die sie ausstrahlte. Wenn er lief, dann war die Trauer nicht so nah an ihm dran. Dann erinnerte er sich an die schönen Dinge, die er mit ihr erlebt hatte. Er erinnerte sich an den allerersten Kuss, den sie beide gemeinsam erlebt hatten, oder wie sie beide zum allerersten Mal Sex hatten.


Sie machten alles gemeinsam, auch bei der Geburt ihrer beiden wundervollen Kinder war Tom dabei. Er lächelte, als er daran dachte, wie er die kleine Carina kurz nach der Geburt baden und sie Gerhild in die Arme legen durfte. Sie strahlte übers ganze Gesicht und Tom war mächtig stolz auf die beiden. Drei Jahre später kam Sebastian auf die Welt, es war genauso schön und das Glück war, wie die kleine Familie jetzt auch, komplett.


Sie hatten ein glückliches Leben, gründeten gemeinsam eine Firma für Sicherheitstechnik und ergänzten sich gegenseitig. Sie brachten es zu einem ansehnlichen Wohlstand. Sie liebten sich und sie stritten sich, wuchsen zusammen zu einer untrennbaren Einheit.


Aber dann kam der Tag, an dem die Diagnose gestellt wurde. Sie kämpfte wie eine Löwin, aber der Krebs war ein unbarmherziger und grausamer Gegner. Als die Ärzte nichts mehr tun konnten, nahm Tom sie mit nach Hause und wich nicht mehr von ihrer Seite.


Und Gerhild zeigte, wie stark sie wirklich war. Sie haderte nicht mit ihrem Schicksal, sondern war dankbar für all das Schöne, das sie erleben durfte. Sie konnte sogar lachen, Tom liebte ihr Lachen und ihre Zuversicht, die sie bis zuletzt nicht verlor. Sie sagte, sie sei an keinem Tag ihres Lebens unglücklich gewesen, das sei viel mehr, als man erwarten könne.


„Meine Liebe wird immer bei dir sein,“ sagte sie ein paar Tage vor ihrem Tod, „sei nicht traurig. Ich möchte, dass du lachst und dass du Freude am Leben hast. Versprich mir, dass du bald wieder lachen wirst. Sei glücklich und verlieb’ dich nochmal!“


Dann lachte sie leise und drohte ihm:


„Weil, wenn du das nicht machst, dann wird meine Seele keine Ruhe finden und ich werde als Geist um dich herumschwirren und dich nerven, bis du es machst!“


„Ich mach das!“ versprach er ihr und lachte dann leise.


„Ich hab gerade eine Szene aus dem Film ‚Ghost - Nachricht von Sam‘ in meinem Kopfkino.“ fuhr Tom lächelnd fort.


„Oh, welche denn? Die Szene, als die beiden mit dem Ton herummatschen? Das war so romantisch!“


„Ja, das stimmt, aber ich denke gerade daran, wie Sam den Körper des Mediums benutzen durfte, die Frau, die von Whoopy Goldberg gespielt wurde.“


„Oda Mae Brown hieß die.“


„Ja, genau! Und jetzt stelle ich mir vor, wie du Oda Mae aufsuchst, in ihren Leib fährst und mich dann nervst!“


Es war das letzte Mal, dass Gerhild herzhaft lachte.


Bis zum Schluss hielt er ihre Hand und begleitete sie auf ihrem letzten Weg. Drei Jahre war das her, sie wurde nur 51 Jahre alt.


Sein Versprechen hatte er bisher nur halb eingelöst, lachen konnte er ab und zu, aber es fiel ihm schwer, sich auf was Neues einzulassen.


Tom atmete tief durch, Trauer und Glück lagen so dicht beieinander.


Eigentlich war es vollkommen irre, zu der Stelle am See zu laufen. Er musste über sich selbst lächeln, weil er es dennoch machte. Er war nach dem Frühstück ein Stück mit dem Auto rausgefahren, lief auf den See zu und sah ihn schon in der Sonne glänzen. Er lächelte und dachte an die schönen Stunden, die sie dort verbrachten, besonders an jenem wundervollen Wochenende, als sie heirateten.


Einmal noch über den Zaun springen, dann war es nicht mehr weit.

Viola

Viola hatte lockiges, blondes Haar, die ihr bis zu den Schultern gingen. Sie achtete auf ihre Figur, der BMI ordnete sie dem Normalgewicht zu. Vor vielen Jahren hatte sie noch Wettkämpfe geschwommen, nun ließ sie es aber ruhiger angehen. Sie schwamm immer noch regelmäßig, und sie liebte es, im Kajak übers Wasser zu gleiten. Auf dem recht großen See war Platz genug dafür.


Sie war schon ein paar Jahre Single, hatte einfach kein Glück mit Männern. Der Letzte spielte ihr die große Liebe vor, hatte aber noch nebenbei was laufen. Als sie es rausbekam, schmiss sie ihn raus und ließ die Schlösser ihrer Wohnungstür tauschen. Seitdem hatte sie von Männern die Schnauze voll. Ihr neuer Freund wohnte in einer Schublade ihres Schlafzimmers und war stets zur Stelle, wenn sie ihn brauchte. Er brauchte keine anderen Frauen und machte nie schlapp.


Sie hatte diese kleine Bucht mit dem Sandstrand vor kurzem entdeckt und war seitdem schon ein paarmal dort. Die Stelle war nur vom Wasser aus zu sehen. Sie war landseitig von Büschen und Bäumen umgeben und außer Feldern und Wiesen war da sonst nichts. Am Horizont war ein Bauernhof auszumachen, weit weg.


Es war Sonntag Vormittag und ihr Steuerbüro, mit dem sie sich selbstständig gemacht hatte, war natürlich geschlossen. Sie hatte sich ein paar Sachen eingepackt, etwas zu essen und zu trinken, eine Decke, Handtücher, Sonnencreme, das Buch, das sie aktuell gerade las und zu ihrer Sicherheit eine Dose Pfefferspray, die sie aber sowieso fast immer dabei hatte. Es war ein warmer, sonniger Tag, deshalb trug sie nur ihren Sport-BH, eine kurze Leggins und Sportschuhe.


Auf dem See war kaum was los, zwei Boote waren in der Ferne zu erkennen.


Sie steuerte direkt auf die kleine Bucht zu. Als sie dort war, zog sie sich die Schuhe aus, sprang ins knietiefe Wasser und zog das Kajak an Land. Schnell wurde es entladen, die Decke ausgebreitet und die Verpflegung bereitgestellt. Als sie soweit fertig war, zog sie die paar Sachen, die sie anhatte, aus und legte sie neben die Decke. Sie schwamm fürs Leben gerne nackt, so ging sie dann auch ins Wasser und schwamm eine Viertelstunde ganz entspannt. Als sie wieder zurück kam, setzte sie sich nass, wie sie war, auf ein Handtuch, war ja niemand in der Nähe. Die Sonne würde sie schon trocknen. Sie stützte sich mit den Armen nach hinten ab, legte den Kopf zurück, spreizte die Beine und schloss die Augen, damit die Sonne auch ja überall hin kam. Es war ein besonders schönes Gefühl und erzeugte ein wohliges Kribbeln in ihrem Unterleib, wenn die warme Sonne direkt in ihre leicht geöffnete Vagina schien. Mit einem leichten, innerlichen Schmunzeln dachte sie sich: ‚Als wenn da eine direkte Verbindung besteht.‘ Als ihre Haut fast trocken war, legte sie sich hin und bedeckte mit ihren Händen ihre Brüste, begann, sie zärtlich zu kneten. Sie nahm ihre Nippel zwischen die Finger und zwirbelte sie ein wenig. Die rechte Hand wanderte auf ihrem Bauch entlang direkt zu ihrem Lustzentrum, während die linke Hand weiter ihre Brust knetete.


Natürlich wusste sie genau, was sie tun musste, um zum Ziel zu kommen. Sie streichelte ihre Schamlippen sanft mit ihren Fingern auf und ab, dann ließ sie ihre Finger sanft über ihre Klitoris kreisen. Das war schön, sie stöhnte leise. Sie erhöhte langsam den Druck und startete ihr Kopfkino. Sie sah den gutaussehenden Mann, von dem sie seit einiger Zeit träumte. Wie Gott ihn schuf kam er aus dem Wasser. Das Wasser perlte von seiner Haut, sie sah das Spiel seiner Muskeln und er trug seinen wundervollen Schwanz vor sich her, der sich zu voller Größe aufgerichtet hatte. Er kam genau auf sie zu und sah sie mit einem Lächeln an, das ihr Herz zum schmelzen brachte. Er sagte kein Wort, kniete sich zwischen ihre Beine, nahm seinen steifen Schwanz in die Hand und ließ seine prall-glänzende Eichel auf ihrer Perle kreisen.


Sie stöhnte leise.


Er änderte die Richtung, rieb vor und zurück, seitwärts und wieder im Kreis. Viola spürte, wie ihre Säfte ein kleines Rinnsal verursachten. Der Kerl änderte seinen Gesichtsausdruck und sah nun wild und entschlossen aus. Kein Zweifel, er würde sie jetzt einfach nehmen und seinen und ihren Trieben freien Lauf lassen.


Er verschwendete keine Zeit damit, nach ihrem Einverständnis zu fragen, ergriff ihre Kniekehlen, drückte ihre Beine nach oben und ganz auseinander. Dann rammte er ihr sein großes Teil ganz einfach ganz rein, so dass sie laut aufstöhnte. Mit beiden Händen packte er dann ihre Brüste und knetete sie fest, ja fast schon brutal. Sie öffnete ihren Mund, um bereitwillig seinen Kuss zu empfangen. Dieser war liebevoll und zärtlich, passte überhaupt nicht zu seinem sonstigen Verhalten. Wie ein Wilder nahm er sie, und dann kam sie. Sie hob ihr Becken, klemmte ihre Hand mit den Schenkeln ein und unterdrückte den Schrei zu einem lauten Stöhnen.


Viola entspannte sich wieder, legte sich beide Hände auf die Brust und lächelte. Hmm, das tat gut. Der Kerl war weg.


Sie schleckte sich ihre Finger ab, trank einen Schluck Wasser, nahm ihr Buch, drehte sich auf den Bauch, stützte sich mit den Ellenbogen ab und las.

Tom

Tom wusste noch genau, wo die Stelle war. Er war zwar schon viele Jahre nicht mehr hier gewesen und es hatte sich viel verändert, aber diesen Platz würde er immer wiederfinden. Er freute sich darauf, er würde sich einfach dort ins Gras legen, die Augen schließen und an die schöne Zeit mit Gerhild denken. Er lächelte, als er daran dachte, dass sie dort vielleicht sogar Carina gezeugt hatten.


Tom drückte das Gebüsch auseinander, um zum Seeufer zu gelangen und erschrak.


Eine Frau saß dort mit angezogenen Knien auf einer Decke, hielt sich mit der einen Hand ein Handtuch vor und mit der anderen Hand hielt sie einen kleinen Behälter, offenbar ein Abwehrspray. Sie war wunderschön und unter dem Handtuch schien sie vollkommen nackt zu sein. Er schätzte sie mindestens 20 Jahre jünger als er es war.


„Was willst du hier? Bist du ein Spanner oder was?“ blaffte sie ihn an.


Tom hob instinktiv die Arme nach oben und zeigte damit, dass er sie nicht angreifen wollte.


„Nein, ich… Entschuldigung… ich wusste nicht, dass jemand hier ist. Ich wollte nur… ich werde einfach wieder gehen, okay?“


„Hiergeblieben!“ sagte sie scharf, „Erst sagst du mir, warum du hier bist, damit ich sicher sein kann, dass du dich nicht nochmal anschleichst.“


„Ich… ich war schonmal hier, es ist aber schon lange her. Ich wollte nur mal sehen… also mit Gerhild war ich hier… und ich wollte mich an die schöne Zeit erinnern.“


Die Frau sah nun etwas entspannter aus, sie senkte die Hand mit der kleinen Sprühflasche.


„Soso, erinnern willst du dich. Und warum schleichst du hier alleine rum und hast deine Gerhild nicht mitgebracht?“


Toms Mine wurde traurig. „Sie ist vor drei Jahren gestorben.“


Die Frau entspannte sich vollends und nahm einen versöhnlichen Gesichtsausdruck an.


„Oh, das tut mir leid, das konnte ich ja nicht wissen. Entschuldige, dass ich dich so angefahren hab, das ist sonst gar nicht meine Art, aber ich hab einen Riesenschreck bekommen, als ich dich da im Gebüsch rascheln gehört hab.“


Sie musterte Tom eingehend und Tom erwiderte ihren Blick.


„Ich mach dir einen Vorschlag,“ sagte sie, „vielleicht magst du deine Erinnerung mit mir teilen und mir davon erzählen?“


Tom sah sie überrascht an. „Dir davon erzählen? Von meiner Frau und was wir hier erlebt haben?“


Die Frau lächelte. „Ja, genau.“


Toms Mine wurde heller, ihr Lächeln hatte etwas Warmes, etwas Fröhliches und er merkte, wie es ihm gut tat. War sie die Überraschung? Überrascht war er schon, als er sie hier fand, aber wie konnte es sein, dass Gerhild beziehungsweise die von seinem Unterbewusstsein erzeugte Gerhild davon wusste? Zum ersten Mal seit Gerhilds Tod betrachtete er eine Frau mit Neugier, sah ihre blauen Augen und ihr schönes Gesicht. Er stellte sich vor, was er zu sehen bekommen würde, wenn sie das Handtuch wegnahm. Er spürte, dass es enger wurde in seiner Hose.


„Na gut,“ sagte er, „aber ich werde etwas ausholen müssen, damit es verständlich ist. Am besten, ich erzähle dir von Anfang an, als wir uns kennenlernten. Das wird aber dauern, hast du denn Zeit für eine längere Geschichte?“


„Na klar,“ lachte sie, „ich hab heute keine Termine mehr und es ist ja noch früh am Tag. Aber… bevor du anfängst… wie du wahrscheinlich schon bemerkt hast, bin ich nackt. Mir wäre unbehaglich, wenn du die ganze Zeit angezogen wärst, also würde ich es begrüßen, wenn du auch nackt wärst. Denn bei dem schönen Wetter habe ich keine Lust, mich anzuziehen.“


Tom sah sie überrascht an. „Oh, hmm, ja… klingt fair, allerdings… es ist mir etwas peinlich, ich bin nicht ganz unbeeindruckt von deinem Anblick, wenn du verstehst, was ich meine.“


Sie lächelte fein. „Ich verstehe genau, was du meinst. Aber hab keine Sorge, ich bin kein männermordender Vamp, der sofort über dich herfällt, sobald du nackt bist.“


„Und woher willst du wissen, ob ich in nacktem Zustand harmlos bin?“


„Weil ich in Gesichtern lesen gelernt habe. Ich habe gesehen, dass du ein guter Mensch bist. Du wirst nichts tun, was ich nicht auch will.“


Sie warf ihm ein Handtuch zu und grinste.


„Damit kannst du gern bedecken, was dir peinlich ist.“


Tom sah ihr in die Augen, grinste ebenfalls und warf ihr das Handtuch zurück, dann zog er sich das T-Shirt über den Kopf, die Schuhe aus und schließlich seine Hose, er war nackt. Er konnte es nicht verhindern, dass sich sein nun befreites Glied weiter vergrößerte, aber er setzte sich einfach auf das freie Stück ihrer sehr großen Decke. Es entging ihm nicht, dass sie ihn ungeniert betrachtete.

Viola

Violas Nervosität war groß, als sie es im Gebüsch rascheln hörte. Schnell setzte sie sich auf, bedeckte sich mit dem Handtuch, nahm das Pfefferspray und blickte gebannt in Richtung Geraschel.


Es dauerte nur ein paar Sekunden, bis sie erkannte, dass von dem Mann keine Gefahr ausging. Aber trotzdem, was fiel dem ein, hier aufzukreuzen an ihrem geheimen Rückzugsort?


Irgendwie ritt sie wohl der Teufel, als sie ihn aufforderte, sich auszuziehen, aber der Mann hatte etwas Besonderes, und sie wollte wissen, was es war. Ein paar Jahre älter als sie war er wohl, aber das machte nichts, besser als umgekehrt. Er hatte Muskeln, war aber kein Muskelprotz. Einen Bierbauch hatte er auch nicht, stattdessen war ein schöner Sixpack zu sehen. Die Augen waren braun und die Haare auch. Er war glattrasiert, aber nur im Gesicht. Seine Körperbehaarung war sehr dezent. Und dann war da die Sache, die ihm erst peinlich und dann doch nicht mehr peinlich war. Ein Winzling war das nicht, das war mehr als deutlich zu sehen. Es fiel ihr sichtlich schwer, ihren Blick davon abzuwenden. Dann setzte er sich mit auf ihre Decke, aber seinen Hintern bekam sie leider nur von der Seite zu sehen. Das Erstaunlichste war, er sah fast genauso aus wie der Fantasie-Kerl, der sie vorhin in ihrem Kopfkino so gut bedient hatte.


„So,“ sagte sie, „jetzt brauche ich das Handtuch ja nicht mehr.“ Ohne Handtuchbedeckung setzte sie sich hin, stützte sich, wie schon vorhin, mit den Ellenbogen nach hinten ab, die Knie auch diesmal angewinkelt, aber nah beieinander. Innerlich grinsend nahm sie wahr, wie er interessiert ihre C-Cup-Brüste und ihre blanke Muschi betrachtete. Jetzt, wo er auch nackt war, machte ihr das aber nichts aus. Über sich selbst erstaunt stellte sie fest, dass es ihr sogar gefiel, von seinen Blicken verschlungen zu werden.


„Jetzt kannst du anfangen mit deiner Geschichte. Ich liebe Geschichten, mein Opa hat mir als Kind viele erzählt, das war immer schön.“


„Dies ist aber keine Geschichte, die man Kindern erzählen kann, außer ich kürze sie in die Version jugendfrei.“


„Auf keinen Fall!“ entgegnete sie, „Erzähl mir alles und lass nichts aus.“ Sie machte eine Pause und lächelte. „Du bist übrigens ein sehr schöner Mann.“


„Wow!“ bekam sie zu hören, „du nimmst kein Blatt vor den Mund, oder?“


„Nein, das mache ich nicht, hat mir manchmal schon Ärger eingebracht. Aber ich bin immer ehrlich, lügen ist mir zuwider.“


„Da geht es dir genau wie mir. Ich mag auch nicht, wenn gelogen wird.“ Er lächelte sanft. „Du bist eine sehr schöne Frau.“


„Danke!“


„Ich fang’ dann mal mit der Geschichte an.“

Gigi

„Zum ersten Mal sah ich sie wohl unbewusst, als wir in der Realschule eingeschult wurden. Die Schule war im sechsmal so großen Nachbarort und alle Kinder aus den umliegenden Dörfern kamen dorthin. Wir waren 102 Kinder, die in drei Klassen aufgeteilt wurden. Wir fünf aus unserem Dorf kamen alle in die B. Ich war ein eher durchschnittlicher Junge, nichts Besonderes. Ich machte sehr gerne Sport, mein Vater hatte mich schon als kleiner Knirps zum Karate und zum Schwimmen mitgenommen. Das machte mir immer sehr viel Spaß und es stärkte mein Selbstbewusstsein. Dennoch war ich Mädchen gegenüber zurückhaltend, schüchtern sogar.


Wir waren in der achten Klasse, so etwa vierzehn Jahre alt, als sie mir zum ersten Mal auffiel, sie war in der Parallelklasse, der C. Es war bei den Bundesjugendspielen, der 800m-Lauf. Sie führte ihn an und sah wirklich super aus. Ihr Laufstil war viel eleganter als bei den anderen Mädchen und sie hatte sichtlich Spaß.


Bei der Urkundenübergabe sah ich ihr zu und bildete mir ein, dass sie kurz zu mir her sah.


Eine Woche später sah ich sie im Freibad. Sie war mit ein paar anderen Mädchen zusammen, ich mit ein paar anderen Jungs. Sie war so schön mit ihren langen braunen Haaren in ihrem rotweißen Bikini. Ich traute mich nicht, sie anzusprechen, obwohl ich mir einbildete, dass sie ab und zu in meine Richtung sah. Wenn sie mir nun eine Abfuhr erteilen würde, das hätte ich nicht ausgehalten. Ich träumte von ihr, jede Nacht, dachte oft an sie, fast ein dreiviertel Jahr lang ging das so.


Es war im Winter, in der neunten Klasse. Wieder einmal sah ich auf dem Schulhof mit verträumten Blick zu ihr hinüber, als sie meinen Blick erwiderte. Es gab keinen Zweifel, sie sah genau zu mir und sie lächelte dabei. Mein Herz machte einen Sprung und klopfte wie wild. Ich versuchte, auch zu lächeln, so gut es ging. Es schien ihr zu gefallen, denn sie lächelte noch mehr. Es klingelte, die Pause war zu Ende. Die Mädchen um sie herum gingen rein, aber sie blieb einfach stehen und sah weiter zu mir herüber. Ich fasste allen Mut zusammen und ging zu ihr rüber.


‚Hi, ich bin Tom.‘ hörte ich mich sagen.


‚Ich weiß, aber eigentlich heißt du Thomas. Und ich bin Gigi.‘


‚Ich weiß, aber eigentlich heißt du Gerhild.‘


Wir lachten beide und gingen in unsere jeweiligen Klassenräume. Ich hatte es geschafft, ich hatte sie angesprochen und sie hat mich nicht abgewiesen.


Von dem Moment an war es um mich restlos geschehen. Ich konnte in der darauf folgenden Stunde keinen klaren Gedanken fassen. Zum Glück hat es niemand gemerkt. Ich überlegte hin und her, wie ich weitermachen sollte. Nur keinen Fehler machen jetzt. Aber ich hatte keine Idee, es war zum verzweifeln. Wenn wir uns begegneten, grüßten wir uns ‚Hi Gigi‘, ‚Hi Tom‘. Ein Lächeln, immerhin, es wurde immer vertrauter. Wenn ich doch nur nicht so schüchtern gewesen wäre. Wenn ich sie einfach geküsst hätte, was wäre passiert? Entweder hätte sie mir eine runter gehauen oder sie hätte mich auch geküsst. Aber ich traute mich nicht.


Zwei Monate später, die Schule hatte im April für alle drei neunten Klassen eine Klassenfahrt geplant. Es ging nach England, um unser gelerntes Englisch zu üben und zu verbessern. Außerdem natürlich auch, um noch mehr über England zu lernen. Es gab kaum jemand, der sich nicht darauf freute. Wir sollten dort in der Nähe von London zu zweit in Familien untergebracht werden, vermittelt vom YMCA.


Wir fuhren mit Bussen nach Hamburg und von da aus mit dem Schiff nach Harwich. Die Fahrt ging über Nacht und wir konnten im Schiff auf Schlafsesseln schlafen. Natürlich dachte kaum jemand daran, zu schlafen, wir waren alle viel zu aufgeregt. Ich war ganz besonders aufgeregt, denn ich wollte Gigi unbedingt näher kommen, irgendwie. Leider ist es mir auf dem Schiff nicht gelungen.


Aber dann kam meine Chance, der zweite Tag in England wurde unvergesslich für mich. Es war die erste Fahrt zu den vielen kulturellen Sehenswürdigkeiten, die wir besuchen sollten. Ich weiß bis heute nicht, was wir an diesem Tag besichtigt haben, und das kam so:


Ich stieg in einen der Busse, die uns dort hinbringen sollten. Ich ging durch den Gang und suchte nach einem geeigneten Platz. Und dann sah ich Gigi, sie saß am Fenster, der Platz neben ihr war frei und sie lächelte mich an mit dem süßesten Lächeln, das man sich vorstellen kann. Mein Herz beschleunigte auf 180 und ich ging auf sie zu.


‚Hi Gigi, ist der Platz da noch frei?‘


Sie lachte, klopfte mit der Hand auf den Sitz, ‚klar, fühlt sich frei an.‘


‚Darf ich?‘


‚Aber sicher doch!‘


‚Weißt du, wo es hingeht?‘ fragte ich sie.


‚Natürlich‘ sie erzählte mir dann, was wir sehen sollten, aber ich habe es vergessen. Fasziniert lauschte ich ihrer Stimme, sah sie an und nahm ihren Duft wahr. So lange war ich ihr noch nie so nahe gekommen, ich jubilierte innerlich und konnte mein Glück kaum fassen. Wir redeten noch über das bevorstehende Ereignis, bis der Bus sich gefüllt hatte und losfuhr. Ein paar Minuten waren wir unterwegs, dann gähnte sie.


‚Entschuldige, es ist nicht deinetwegen, aber das Bett in der Gastfamilie ist nicht gerade gemütlich. Ich hab nicht so gut geschlafen. Was dagegen, wenn ich jetzt ein wenig schlafe?‘


‚Natürlich nicht,‘ antwortete ich, ‚ich pass auf, dass du nicht umkippst.‘


Wir lachten und sie schloss die Augen, lehnte den Kopf zurück. Nach ein paar Minuten streckte sie sich, seufzte und drehte sich etwas zu mir, alles mit geschlossen Augen. Wie zufällig lehnte dann ihr Kopf an meiner Schulter. Ich roch den Duft ihrer Haare und mein Puls raste. Ich nahm allen Mut zusammen und tastete nach ihrer Hand, die schlapp zwischen unseren Beinen lag. Ganz langsam nahm ich ihre in meine Hand und drückte sie sanft. Sie schlief weiter, ich dagegen war aufgeregt wie ein kleiner Junge vorm Weihnachtsbaum.


Der Bus hielt.


‚Oh, sind wir schon da?‘ fragte sie.


‚Ja, hast du gut geschlafen?‘


‚Wie ein Baby‘.


Wenn sie verwundert war, dass ich ihre Hand hielt, dann ließ sie es sich nicht anmerken. Ich hielt einfach weiter ihre Hand und sie erwiderte sanft den Druck. Heftiges Kribbeln in meinem Bauch war das Ergebnis. Nur beim Aussteigen lösten sich unsere Hände für einen Moment, um sich dann draußen gleich wiederzufinden.


Wie in Trance lief ich mit ihr Hand in Hand mit den anderen mit. Wir sahen uns immer wieder an und lächelten dann. Ich war einfach nur selig. Obwohl es wohl ein paar Stunden dauerte bis zur Rückfahrt, verging die Zeit wie im Flug.


Im Bus setzten wir uns wieder an dieselben Plätze. Die Fahrt ging los, wir sahen uns minutenlang an und lächelten. Was ich in ihren Augen sah, hatte ich noch nie zuvor gesehen.


Und dann geschah es. Ich weiß nicht mehr, wer von uns beiden begann, langsam wie in Zeitlupe näherten sich unsere Köpfe einander und schließlich trafen sich unsere Lippen. Wir legten einander die freien Hände auf die Wange. Ich hatte keine Ahnung, wie Küssen geht und hoffte, dass sie es wusste. Ich schloss die Augen und ließ mich von ihr führen, mein Herz raste mal wieder. Ich spürte, wie etwas Feuchtes sich langsam über meine Lippen bewegte. Das musste ihre Zunge sein. Ich öffnete ein wenig meinen Mund und unsere Zungen berührten sich zum allerersten Mal. Ich fühlte, wie sie ihre Zunge sanft um meine kreisen ließ und tat es ihr gleich. Es war der Beginn eines langen Kusses, bei dem sich unsere Lippen und Zungen kennenlernten. Herzklopfen und Bauch-Kribbeln inklusive.


Nach mir heute noch unbekannter Dauer lösten wir uns voneinander und sahen uns verliebt in die Augen. Fast gleichzeitig erklang lauter Applaus und Gejohle. Alle anderen um uns herum hockten mit den Knien auf ihren Sitzen und hatten uns beobachtet. Wir hatten ganz vergessen, dass wir ja nicht allein waren. Ich muss wohl ein ziemlich verdattertes Gesicht gemacht haben und fühlte, wie mein Gesicht heiß wurde. Aber Gigi legte einfach ihre Hand auf meine Wange, drehte meinen Kopf zu sich und wir küssten uns erneut. Diesmal wissend, dass wir beobachtet wurden. Unsere Liebe war geboren, aber das wussten wir noch nicht.“

Viola

Wie gebannt hatte Viola ihm zugehört, nicht einmal unterbrochen und ihn dabei nicht aus den Augen gelassen. Dabei wurde ihr klar, dass sie einen ganz besonderen Menschen vor sich hatte. Er war ganz anders als die Kerle, mit denen sie es bisher zu tun hatte. Sie war froh, dass sie ihn nicht weggelassen hatte, wenn auch aus anderem Grund. Nun machte er eine Pause, um einen Schluck zu trinken.


„Du kannst ganz wunderbar erzählen, ich bin gespannt, wie es weiter geht.“


„Findest du? Es freut mich, wenn dir unsere Geschichte gefällt, dann bringt es umso mehr Spaß, sie zu erzählen.“


„Ja wirklich. Ich kann mich gut in Gigi hineinversetzen, fühle mich fast wie eine fünfzehnjährige Teenie.“


Tom lächelte und sah sie an. Er sagte nichts, aber er schien in ihrem Gesicht lesen zu wollen. Sie hatte auch gelernt, in Gesichtern zu lesen und sie sah einen Menschen, der besonders war. Der Blick seiner braunen Augen war warm und ehrlich. Sie merkte, wie sein Blick sie veränderte. Ihr wurde warm und ihr Herzschlag beschleunigte sich. Und dass er genauso aussah wie der Kerl, von dem sie schon seit ein paar Wochen träumte und der die Hauptrolle in ihrem Kopfkino spielte, irritierte sie. Wie war das möglich?


„Ich mach mal weiter mit der Geschichte.“

Gigi

Für den Rest der Klassenfahrt sah man uns nur noch gemeinsam. Wir knutschten, sahen uns verliebt in die Augen und waren glücklich wie nie zuvor. Die Übungen zur Verbesserung unserer Kusstechnik wurden oft mit Kichern und Tuscheln der anderen kommentiert, aber das machte uns überhaupt nichts aus. Nach der Klassenfahrt waren wir ebenfalls unzertrennlich. Nur in den Nächten waren wir ohne einander zu Hause, aber in Gedanken immer zusammen. Wir stellten uns gegenseitig gleich unseren Eltern vor, ihre Eltern mochten mich und meine Eltern mochten sie. Wir machten immer gemeinsam unsere Hausaufgaben und halfen einander bei der Vorbereitung zu den Klassenarbeiten. Unser Notenschnitt wurde deutlich besser. Und nach getaner Arbeit warfen wir uns aufs Bett und trainierten für die Knutsch-Weltmeisterschaft, die wir überlegen gewonnen hätten.


Wir wohnten 5 km auseinander. Wenn wir bei mir zu Hause waren, brachte ich sie immer mit dem Fahrrad nach Hause, ich ließ sie nie allein fahren. Ich hätte mir nie verziehen, wenn ihr allein etwas zugestoßen wäre. Nach und nach wurde uns klar, dass uns etwas ganz Besonderes verband, und das musste die Liebe sein. Mehr und mehr wuchs in mir der Wunsch, ihr noch näher zu kommen, ich wollte mit ihr schlafen. Aber ich traute mich nicht, es ihr zu sagen. Was nun, wenn sie meinen Wunsch irgendwie abartig fand und Schluss machen würde? Das wäre mein Ende gewesen. Ich wurde immer unruhiger wegen des Themas.


Die Klassenfahrt lag schon ein dreiviertel Jahr zurück, draußen war es kalt und wir lagen auf meinem Bett. Sie spürte, dass ich irgendwas auf dem Herzen hatte, sah mir in die Augen und sagte: ‚Ich weiß, dass dich irgendwas bedrückt. Sag es mir bitte, damit ich dir dabei helfen kann.‘


Ich erwiderte ihren Blick, sah die Wärme darin, aber ich hatte immer noch Zweifel, wie sie reagieren würde. Aber ich wagte es.


‚Du darfst mir nicht böse sein über das, was dir gleich sage. Ich trage das schon seit einiger Zeit mit mir herum und traue mich nicht, es dir zu sagen.‘


Sie sah mich weiterhin vertrauensvoll an und in mir keimte die Hoffnung, dass sie wusste, was ich ihr sagen will.


‚Ich liebe dich, Gigi, ich hab noch nie so etwas Schönes erlebt wie mit dir, und ich… ich will mit dir schlafen!‘


So, jetzt war es heraus. Wie gebannt wartete ich auf ihre Reaktion. Sie sah mich liebevoll an, sagte nichts, ihre Augen wurden feucht und dann küsste sie mich. Es war ein langer und liebevoller Kuss. Dann sah sie mich wieder an, Tränen liefen ihre Wangen herunter.


‚Ich liebe dich auch, Tom. Ich liebe dich über alles. Ich muss dir auch etwas sagen, was ich dir noch nicht gesagt habe.‘ Sie schluckte, es fiel ihr sichtlich schwer. ‚Ich will, dass wir unser allererstes Mal zusammen erleben, und ich will, dass es wunderschön wird und wir uns gemeinsam unser Leben lang gern daran erinnern. Und, bitte sei mir nicht böse deswegen, ich möchte, dass es in unserer Hochzeitsnacht geschieht. Ich weiß, es ist nicht normal, und alle machen es vorher und...‘


‚Pssst!‘ sagte ich und legte ihr den Finger auf den Mund.


Ich konnte es nicht verhindern, mir schoss auch das Wasser in die Augen, aber das war mir überhaupt nicht peinlich.


‚Du bist das wunderbarste Mädchen, das es gibt. Und ich bin der glücklichste Junge der Welt, weil du mich liebst. Wenn es dein Wunsch ist, dass wir uns das für unsere Hochzeitsnacht aufsparen, dann ist es von jetzt an auch mein Wunsch. Ich muss dir noch was dazu sagen. Ich hab dich gefragt, weil ich es wollte, ja, aber es gibt auch noch mehr Gründe. Einer davon war, ich dachte, dass du es vielleicht von mir erwartet hast, dass ich dich frage und der andere war, dass immer mehr Leute in unserem Alter erzählen, sie hätten es getan. Aber ich bin froh, dass wir darüber sprechen, auf einmal fällt das wie eine Last von mir herunter.‘


Sie erhob sich und setzte sich im Schneidersitz aufs Bett und reichte mir ihre Hände. Ich setzte mich ihr gegenüber, nahm ihre Hände in meine Hände und wir sahen uns an.


‚Von nun an,‘ begann sie, ‚werden wir uns nie wieder etwas verschweigen, versprich mir das, okay?‘


Ich nickte, ‚Ja ich verspreche es.‘


‚Deshalb muss ich dir noch was dazu sagen, Tom. Etwas, was ich dir bis jetzt verschwiegen habe. Ich hab mich ein wenig davor gefürchtet, dir meinen Wunsch zu sagen. Da war die Furcht, dass du dir vielleicht ein anderes Mädchen suchst, das es mit dir macht und dass unsere Liebe daran zerbricht. Ich weiß, das war dumm von mir, niemals hättest du so etwas getan. Aber nun weißt du auch das, was ich mit mir herumgetragen hab.‘


Sie sah mich an und wieder liefen ihr die Tränen runter.


‚Nein, das hätte ich niemals getan. Du bist das Mädchen meiner Träume und ich wäre ein Vollidiot, wenn ich unsere wunderbare Liebe wegwerfen würde.‘


Wir fielen uns in die Arme und ich küsste ihre Tränen weg, bis ihr umwerfendes Lächeln wieder erschien. Dann fiel sie über mich her und gab mir den leidenschaftlichsten Kuss, den ich bis dahin bekommen hatte, was ich mir nur zu gern gefallen ließ.


‚Ich liebe dich wirklich unendlich, lieber Tom, und ich vertraue dir ebenso unendlich, das weiß ich jetzt. Und ich weiß, dass du mir niemals wehtun wirst. Und ich werde dir niemals wehtun.‘


‚Das werde ich ganz bestimmt nicht. Ich liebe dich über alles, meine Wunderschöne!‘


Sie strahlte übers ganze Gesicht.


‚Dann ist es jetzt an der Zeit, dass ich dir noch etwas sage. Frühestens in eineinhalb Jahren können wir heiraten und deshalb haben wir genügend Zeit, uns an alles heranzutasten. Wenn du es auch magst, dann will ich das mit dir machen. Ganz langsam, Schritt für Schritt. Wir erkunden unsere Körper und ich finde heraus, was dir gefällt und du findest heraus, was mir gefällt. Und wenn uns was nicht gefällt, dann sagen wir es uns. Aber, es gibt eine Bedingung: Mein Jungfernhäutchen darf nicht verletzt werden.‘


Ich sah sie staunend an. Sie lächelte und freute sich sichtlich, dass sie mich damit überrascht hatte.


‚Das ist viel mehr, als ich zu hoffen gewagt hatte. Ja, das mag ich. Je mehr wir wissen, was wir mögen, desto schöner wird es bei unserem ersten Mal.‘


Wir fielen uns wieder in die Arme, kippten seitwärts aufs Bett und knutschten und kuschelten, bis es an der Zeit war, dass ich sie nach Hause brachte.“

Tom

Tom machte eine Pause und sah zu seiner Zuhörerin, die ihn nicht aus den Augen ließ. Er bemerkte, dass ihre Knie nicht mehr so nah beieinander waren wie am Anfang. Tom konnte nicht vermeiden, dass sein Blick für den Bruchteil einer Sekunde ihr Paradies streifte. Vielleicht bildete er es sich nur ein, aber er sah es feucht glänzen und sah ihr wieder ins Gesicht. Er merkte sofort, dass sie mitbekommen hat, was er gesehen hatte, aber außer einem fast unmerklichen Grinsen ließ sie sich nichts anmerken. Dafür regte sich aber wieder etwas zwischen seinen Beinen. Das würde sie ganz sicher auch mitbekommen. Egal, sie hatte es vorhin ja schon mal gesehen und es war eine ganz normale gesunde Körperreaktion, genau wie bei ihr.


Er nahm wieder einen Schluck aus der Wasserflasche, die er immer dabei hatte, wenn er lief.


„Darf ich mal eine Zwischenfrage stellen?“


„Ja gern, was möchtest du wissen?“


„Hast du sie mal gefragt, ob sie damals in England im Bus wirklich geschlafen hat?“


Tom musste lächeln. „Ja, das habe ich tatsächlich, aber sie hat mir nie eine klare Antwort gegeben. Sie hat mir mit einem zuckersüßen Lächeln gesagt, dass ich die Antwort wisse. Heute glaube ich, sie hat nicht geschlafen, aber sicher bin ich mir nicht.“


Toms Gegenüber lachte. „Das hat sie gut gemacht, ihr Kerle müsst nicht immer alles wissen.“


Ihr Lachen tat ihm gut. Es war wie die Frühlingssonne nach einem langen Winter und er lachte mit ihr mit.


„Entschuldige, ich hab ein bisschen ein schlechtes Gewissen… wir befinden uns vollkommen nackend auf derselben Decke, ich erzähle dir aus meinem Leben und ich hab dich nicht mal gefragt, wie du heißt.“


Sie lächelte. „Ich bin Viola.“


„Und ich bin Tom.“


„Ich weiß, aber eigentlich heißt du Thomas“.


Beide mussten wieder lachen.


„Du bist wirklich eine gute Zuhörerin, manche hätten das mit dem Namen gleich wieder vergessen. Und es tut gut, mal wieder lachen zu können, das habe ich lange nicht mehr.“


„Das höre ich richtig gerne.“


„Dann werd ich mal weiter erzählen.“

Gigi

Wir trafen uns nach wie vor täglich, fast jedesmal mit Herzklopfen und Bauch-Kribbeln, und allmählich ging unser Abenteuer Herantasten weiter.


Die Abschlussprüfungen für die Schule standen an. Wir waren sehr fleißig und bereiteten uns gegenseitig vor. Stellten uns Matheaufgaben, lernten Vokabeln miteinander oder redeten tagelang nur englisch und dann wieder französisch. Natürlich haben wir beide besser bestanden als erwartet.


Und dann kam der Tag des Abschlussballs. Die Ballkleidung kauften wir getrennt mit unseren Eltern, wir wollten uns gegenseitig überraschen. Ich bekam einen schicken Anzug, dazu eine Krawatte, die ich aber später abnahm. Als ich sie das erste Mal in ihrem Kleid sah, stockte mir der Atem und der Puls ging nach oben. Sie war wunderschön, das schönste Mädchen des Abends. Sie trug ein dunkelrotes Kleid, das ihr bis zu den Knöcheln ging. Es hatte einen dezenten V-Ausschnitt, der über den Schultern in die Träger überging. Das Haar war leicht wellenförmig und ging ihr bis kurz über den Busen. Richtig schön wurde das Kleid aber erst durch ihr strahlendes Lächeln.


Zu Beginn gab es noch die obligatorischen Gruppenfotos, später war Tanz angesagt, es gab ein Programm und zum Schluss Party, selbstverständlich nur mit alkoholfreien Getränken.


Wir waren vorher noch zur Tanzschule gegangen und machten beide eine recht gute Figur auf der Tanzfläche.


Ach ja, noch etwas sehr Wichtiges. Unsere Eltern begegneten sich zum ersten Mal und saßen den ganzen Abend am selben Tisch. Es war der Beginn einer wunderbaren Freundschaft, sie fuhren ein paar Jahre später sogar gemeinsam in den Urlaub und sie machten gemeinsame Sache, wenn es darum ging, uns beide zu unterstützen. Irgendwann haben Gigi und ich mal scherzhaft darüber spekuliert, ob sie nicht alle vier zusammen in den Betten waren. Aber das will man sich nicht wirklich vorstellen, wenn es um die Eltern geht.


Zwei Wochen später war schon die nächste Party.


Wir waren fast gleich alt, Gigi war fünf Tage älter. Deshalb feierten wir Anfang Juli unseren siebzehnten Geburtstag gemeinsam. Es war bei ihr, meine späteren Schwiegereltern stellten uns das Wohnzimmer zur Verfügung und verschwanden zu Freunden. Wir hatten auch unsere Freunde eingeladen und ich hatte mir ganz was Besonderes ausgedacht. Ich hatte ein etwa zwei mal zwei Meter großes weißes Tuch besorgt und es oben und unten an zwei runden Stäben befestigt und dann das Tuch um den unteren Stab gewickelt. Und ich hatte mir einen Ständer besorgt, wie man ihn aus dem Erdkundeunterricht zum Präsentieren der Karten kennt. Beides war in der Garage deponiert und ich holte es zu gegebener Zeit ins Wohnzimmer. Gigi und unsere Freunde fragten sich, was das denn soll. Ich grinste nur und sagte ‚Überraschung!‘ Zwei meiner Freunde waren eingeweiht und grinsten auch. Sie sollten auf mein Zeichen die Bänder lösen, so dass das Laken herunter rollen konnte.


Ich fühlte, ob die kleine Schachtel in meiner Hosentasche war, dann stellte ich mich Gigi gegenüber, sah ihr liebevoll in die Augen, kniete mich vor sie hin, ein Fuß auf den Boden und auch ein Knie. Ich gab den beiden das Zeichen und das Tuch rollte herunter. Darauf hatte ich ein großes rotes Herz gemalt und in das Herz hatte ich mit weißer Farbe etwas reingeschrieben. ‚Gigi, ich liebe dich für immer. Dein Tom‘


Ich holte die kleine Schachtel aus der Hosentasche, öffnete sie. Darin waren zwei einfache Silberringe, einer für sie und einer für mich. ‚Liebe Gigi, du bist die Liebe meines Lebens und ich will für immer mit dir zusammen sein. Willst du mich heiraten?‘


Sie zog mich hoch und fiel mir um den Hals. ‚Ja, ja, ja!‘ rief sie und küsste mich wild und stürmisch. Die Tränen liefen ihr über die Wangen.


Es gab Applaus von den Anwesenden und eines der Mädels rief: ‚Wie schön!‘


Als wir uns wieder voneinander lösten, sagte sie zu mir ‚Du verrückter Kerl! Das war wunderschön!‘


‚Oh, ich hab ja noch was.‘ lächelte ich. Ich steckte ihr den Ring an den linken Ringfinger und hielt ihr meinen Ring hin. Sie nahm ihm und steckte ihn auf meinen linken Ringfinger.


‚Jetzt sind wir offiziell verlobt!‘ sagte sie mit leiser Stimme und wir küssten uns erneut.


Die Party war ein voller Erfolg, obwohl es auch nur alkoholfreie Getränke gab. Das war Bedingung von Gigis Eltern, sie wollten so Verwüstungen vorbeugen. Aber wir mochten sowieso keinen Alkohol. Gegen ein Uhr kamen ihre Eltern nach Hause und die letzten Gäste sind dann auch bald gegangen. Ihr Vater und ihre Mutter waren sehr überrascht, dass wir nun verlobt waren und deshalb musste ich noch eine ganz besondere Prüfung bestehen.


Schwiegermutter bat uns alle an den Küchentisch, mit mulmigem Gefühl setzte ich mich hin. Gigi saß neben mir und ihrem Vater gegenüber.


‚Ich werde dir gleich eine Frage stellen, Tom. Und wenn du mir antwortest, dann will ich, dass du mir dabei in die Augen siehst, okay?‘


Ich nickte und sah sie an. Sie nahm meine Hände in ihre und fragte:


‚Tom, liebst du mein kleines Mädchen, meine Gigi?‘


Ich sah sie mit festem Blick an. ‚Ja, ich liebe Gigi. Ich liebe sie so sehr, dass es manchmal weh tut, wenn sie nicht bei mir ist. Ich werde immer für sie da sein und ich möchte mit ihr alt werden.‘“

Viola

Toms Stimme stockte, er sprach nicht mehr weiter. Viola sah, wie seine Augen feucht wurden, dann liefen Tränen herunter. Instinktiv spürte sie, dass sie ihm jetzt irgendwie helfen musste. Spontan rückte sie an ihn ran und nahm ihn in die Arme. Die Umarmung hatte nichts Sexuelles, obwohl ihre Brüste ihn berührten. Er schlang ebenfalls die Arme um sie und dann brachen bei ihm alle Dämme. Er weinte und schluchzte hemmungslos in ihren Armen, sie spürte, wie seine Tränen über ihre Haut liefen. Es musste eine wirklich große Liebe gewesen sein, und für ihn war diese Liebe immer noch gegenwärtig. Sie schluckte und konnte nicht verhindern, dass ihr auch die Tränen runter liefen, denn es nahm sie deutlich mit, wie er drei Jahre nach dem Tod seiner Frau immer noch darunter litt. Es dauerte eine ganze Weile, bis er sich wieder beruhigte, aber sie hielt ihn die ganze Zeit fest. Es schien ihr das einzig Richtige zu sein, obwohl sie ihn eigentlich kaum kannte. Er hob den Kopf und sah sie an.


„Entschuldige bitte,“ sagte er dann, „du musst mich jetzt für eine Heulsuse oder ein Weichei halten, aber ich konnte nichts dagegen tun und es ist auch nicht meine Art, sowas ist mir noch nie passiert. Es war nur der Gedanke, dass Gerhild nicht alt werden durfte, der mich etwas aus der Bahn geworfen hat. Danke, dass du mich gehalten hast, und immer noch hältst.“


„Du bist ganz bestimmt weder das eine noch das andere, du bist einfach nur ein liebender Mensch, und das macht dich zu einem großartigen Menschen. Und dich zu halten, das ist das Mindeste, womit ich dir helfen kann. Und vielleicht musste das alles mal raus, wenn es dir noch nie passiert ist.“


„Du hast ja auch geweint, ich wollte dich nicht mit runterziehen, es tut mir so leid.“


„Du hast mich nicht runtergezogen, ganz im Gegenteil, ich fühle mich sogar sehr gut. Alleine, weil du mir so viel Vertrauen entgegen bringst, obwohl wir uns fast nicht kennen. Und ich würde mich sehr freuen, wenn du mir jetzt ein Lächeln schenkst. Dann sehe ich, dass es dir wieder gut geht.“


„Wenn das bedeutet, dass du mich dann loslässt, dann lächle ich nicht.“ sagte er daraufhin, aber doch lächelnd.


Viola lachte fröhlich, löste sich aber doch von ihm. „Ich habe das komische Gefühl, das war nicht das letzte Mal, dass wir uns umarmen.“


Viola legte sich auf die Seite und reichte ihm die Hand.


„Was hältst du denn davon, dich ebenfalls auf die Seite zu legen, mir gegenüber und etwas näher, dann brauche ich meinen Arm nicht so weit auszustrecken und kann trotzdem deine Hand halten. Das heißt, wenn du das überhaupt willst?“


Viola wunderte sich über sich selbst. Durfte sie das? Durfte sie mit einem Mann, den sie vor ein paar Stunden noch gar nicht kannte, so vertraulich umgehen? Doch, das durfte sie, denn es fühlte sich richtig an.


Er antwortete nicht, sondern legte sich einfach so, wie sie vorgeschlagen hatte, auf die Seite, und nahm ihre Hand.


„So etwa?“


„Ganz genau.“ Sie sah ihm lächelnd in die Augen und merkte im gleichen Augenblick, dass sie viel mehr für ihn empfand als Empathie für seine Trauer. „Magst du weiter erzählen?“


Tom nickte und fuhr fort.

Gigi

„Der prüfende Blick meiner späteren Schwiegermutter ging mir durch und durch. Aber ich muss die Prüfung wohl bestanden haben, denn sie lächelte.


‚Ja, das tust du, Tom, du liebst mein kleines Mädchen wirklich.‘


Sie nahm meine Hände und legte sie in Gigis Hände.


‚Herzlichen Glückwunsch euch beiden zur Verlobung!‘


Wir vier drückten und knuddelten uns.


‚Tom, es ist schon sehr spät. Du musst jetzt nicht mehr mit dem Fahrrad nach Hause fahren. Übernachte einfach bei uns. Gigi hat sicher nichts dagegen!‘


Gigi lachte. ‚Ganz sicher nicht!‘


‚Ruf aber deine Eltern an und sag Bescheid, sonst machen sie sich Sorgen. Und sag ihnen, wenn sie mögen, dann würden wir uns freuen, wenn sie heute nachmittag zum Kaffee kommen. Dann feiern wir alle zusammen eure Verlobung.‘


Wir verbrachten unsere erste gemeinsame Nacht, aber dennoch hielten wir uns strikt an unsere Vereinbarung. Überglücklich schliefen wir Arm in Arm ein.


Die Verlobungsfeier mit unseren Eltern war nun nicht gerade die Party wie tags zuvor, aber unsere Eltern kamen sich näher. Irgendwie kamen wir auch auf das Thema Sex zu sprechen. Gigi und ich sahen uns an.


‚Sagen wir es ihnen? Ich hätte nichts dagegen.‘ sagte ich zu Gigi.


‚Ich auch nicht.‘ sagte sie.


‚Was wollt ihr uns denn sagen?‘ fragte meine Mutter.


‚Gigi und ich,‘ begann ich zögernd, ‚wir sind beide noch Jungfrau. Und wir wollen es bleiben bis zur Hochzeitsnacht.‘


Wir lächelten, gaben uns ein kurzes Küsschen und sahen in staunende Gesichter.


‚Wow,‘ sagte Schwiegervater, ‚das ist aber ein Plan, der starken Willen erfordert. Wir beide haben das nicht geschafft.‘


‚Ja, weil du mich raffiniert verführt hast! Oder war es umgekehrt?‘


Wir lachten alle.


‚Ich finde das gut.‘ sagte meine Mutter. ‚Habt ihr denn schon einen Plan, wann die Hochzeitsnacht sein soll?‘


‚Ja, den haben wir,‘ sagte ich, ‚gleich, wenn wir 18 sind, vielleicht zwei Wochen später. Natürlich wissen wir, dass wir dann noch 2 Jahre Berufsausbildung vor uns haben und keine großen Sprünge machen können. Für eine kleine Mietwohnung wird es aber reichen, das haben wir uns schon ausgerechnet. Wir rauchen nicht, wir trinken keinen Alkohol, wir laufen nicht jedem Modetrend hinterher und wir verschleudern unser Geld auch nicht für Fastfood. Fürs erste kommen wir auch mit gebrauchten Möbeln zurecht.‘


‚Der Nachteil ist, Großeltern werdet ihr erst in frühestens sieben Jahren,‘ ergänzte Gigi. ‚bis dahin sparen wir, bis wir die 50000 für eine GmbH zusammen haben. Und dann machen wir uns selbständig, werden unsere eigenen Chefs.‘


Schon wieder staunende Gesichter.


‚Wie es scheint, sind unsere Kinder schon viel erwachsener als gedacht,‘ sagte mein Vater, ‚wir vier sollten uns darüber unterhalten, wie wir euch beide bei euren Plänen unterstützen können, obwohl ihr es sicher auch allein schaffen könnt, das weiß ich. Aber was für Eltern wären wir, wenn wir euch nicht unterstützen würden?‘


Die drei anderen Elternteile stimmten zu und wir beide freuten uns.


Ein paar Wochen später begann unsere Berufsausbildung. Obwohl wir verschiedene Berufe lernten, halfen wir uns doch gegenseitig. Fast so, als würden wir den anderen Beruf auch noch mit lernen.


Wir durften nun auch die Nächte gemeinsam verbringen und schliefen mal bei ihr und mal bei mir. Die Zeit verging, und unsere Hochzeit rückte immer näher. Unsere Eltern ließen es sich nicht nehmen, die Hochzeit zu bezahlen. Sie stellten uns ein bestimmtes Budget zur Verfügung und damit konnten wir alles organisieren. Gigi kaufte ihr Hochzeitskleid zusammen mit unseren Müttern, ich meinen Hochzeitsanzug zusammen mit unseren Vätern. Wir fanden ein schönes Lokal, das sogar über eine Hochzeitssuite verfügte.


Du kennst es sehr wahrscheinlich, das Seeschlösschen am anderen Ende des Sees.“

Tom

Tom machte eine Pause und sah Viola einfach nur an. Sie war wirklich schön. Sie hatte kleine Fältchen um ihre Augen. Die verrieten, dass sie doch etwas älter war, als ihr makelloser und gut trainierter Körper vermuten ließ.


„Sag mal, findest du das nicht völlig verrückt, was wir hier tun? Wir sind uns vorher noch nie begegnet und liegen nackt auf einer Decke, halten uns die Hand und ich erzähle dir Dinge aus meinem Leben, die ich noch nie jemandem erzählt habe.“


Viola lachte. „Gerade eben habe ich genau darüber nachgedacht, ob wir das dürfen. Aber wieso nicht? Ich fühle mich wohl wie schon lange nicht mehr und dir scheint es auch zu gefallen. Deine Hand zu halten gibt mir ein gutes und sicheres Gefühl. Hättest du es nicht gewollt, dann hättest du sie mich nicht halten lassen. Und ich bin Single und niemandem Rechenschaft schuldig, nur mir selbst. Und dass wir nackt sind, stört mich nicht. Ich war schon ein paarmal am FKK-Strand.“


„Oh, da warst du zweifellos die Attraktion des ganzen Strandes.“


„Ach Quatsch! Aber wenn du da gewesen wärst, dann wärst du die Attraktion gewesen!“


Jetzt musste Tom auch lachen. „Aber sicher nur, weil da sonst nur alte Männer mit dicken Bäuchen herumliefen.“


Tom sah sie schmunzelnd an. „Du bist wirklich unglaublich. Aber ich fühle mich auch sehr wohl.“


Viola lächelte und erhöhte kurz den Druck ihrer Hand. Tom erwiderte ihr Lächeln und ihren Händedruck.


„Ich erzähl’ dann mal weiter.“

Gigi

„Unseren 18. Geburtstag feierten wir mit unseren Freunden gleichzeitig als Polterabend. Viele bewunderten unseren Mut, so früh zu heiraten, aber alle freuten sich mit uns.


Und dann waren es plötzlich nur noch zwei Tage, es war Mittwoch morgen und am Freitag war der Termin, vormittags im Standesamt und nachmittags in der Kirche.


Ich wurde wach und blickte in das wunderschöne Gesicht meiner Verlobten.


Sie lächelte. ‚Guten Morgen!‘


‚Guten Morgen, meine bald-schon-Ehefrau!‘


‚Ich freu mich so, ich bin total aufgeregt.‘


‚Ich auch.‘


‚Es ist erst sechs Uhr, wir haben noch ganz viel Zeit, was fangen wir bloß damit an?‘ Sie strahlte übers ganze Gesicht, wusste ganz genau, was wir damit anfangen würden.


‚Ich wüsste da schon was.‘ grinste ich und wir küssten uns liebevoll. Seit einiger Zeit schliefen wir nackt, das gefiel uns am besten.


Ich begann, ihr Gesicht mit kleinen Küsschen zu übersäen. Meine Hand fuhr durch ihr langes Haar. Ich küsste ihre Ohren und ihren Hals. Sie hatte einen ganz dezenten Parfumgeruch an sich. Nur ganz wenig, es war nicht aufdringlich und ich konnte es nur riechen, weil ich ihrem Hals ganz nah war. Wohl wahrscheinlich noch der Rest von gestern Abend.


Meine Hand streichelte ganz sanft ihre Schulter, mein Mund wanderte weiter runter in Richtung ihrer Tittis, dabei ließ ich keinen Quadratzentimeter ihrer Haut aus. Wie ein sanfter Hügel erhob sich dann ihre Haut, es war wunderschön und der Gipfel des Hügels faszinierte mich. Ich küsste mich langsam darauf zu. Und dann berührten meine Lippen diesen Gipfel. Er war fest, fast hart. Ich nahm meine Zunge dazu und ließ sie langsam um ihren Nippel kreisen. Sie ließ ein wohliges Schnurren hören, es gefiel ihr sichtlich. Also erweiterte ich den Wirkungsbereich meiner Zunge um die gesamte dunkle Haut drumherum.


Sie streichelte sanft mein Haar. Ich fand, dass die andere Seite nicht vernachlässigt werden durfte und wechselte rüber. Allerdings nicht, ohne die Haut dazwischen mit den Lippen zu erkunden. An der anderen Brust wiederholte ich die Behandlung. Danach wanderten meine Lippen über ihren flachen Bauch ganz langsam in Richtung Bauchnabel, dem ich auch besondere Aufmerksamkeit schenkte.


So setzte ich meine Erkundungen fort und erreichte ihre Schambehaarung. Sie hatte sie ganz kurz geschnitten, denn sie war nur ein paar Millimeter lang. Ich beschloss, erstmal diesen Bereich ihres wundervollen Leibes zu umgehen und später wieder zurückzukehren. Unendlich langsam erreichte ich ihre Füße. Ich wunderte mich, dass sie nicht kitzelig war, als ich ihre Fußsohlen küsste. Auf der Rückreise erreichte ich die Innenseiten ihrer Oberschenkel, ich wusste, dass sie hier ganz besonders empfindlich auf Berührungen reagierte. Ihre Beinmuskeln zuckten, ihr Atem ging schneller. Ich nahm mir extra viel Zeit für diesen Bereich.


Sie spreizte ihre Schenkel ein wenig und ich sah ihr jungfräuliches Paradies direkt vor meinen Augen. Ihr weiblicher Duft stieg in meine Nase. Wie hypnotisiert küsste ich mich auf ihrer höchst sensiblen Haut weiter voran, bis ich mit den Lippen ihre Schamlippen berührte. Sie zuckte wieder leicht und stöhnte leise. Ganz zaghaft, wie beim allerersten Kuss, berührte ich sie, wechselte auch die Seite, bewegte mich Millimeter für Millimeter weiter nach oben. Ich wagte, die Zunge dazu zu nehmen. Sie schmeckte ganz leicht salzig, mit einem süßlichen Element dazu. Ich war fasziniert davon und steckte die Zunge zwischen ihre Schamlippen. Der Geschmack nahm an Intensität zu, mir lief das Wasser im Mund zusammen. Ich fuhr mit der Zunge ganz langsam nach oben in Richtung Klitoris, bis ich die Haut drumrum mit den Lippen umschließen konnte. Gigi schien es zu gefallen, ihr ganzer Unterleib reagierte darauf mit leichtem Zucken und sie atmete heftig.


Dann fand ich mit der Zunge ihre kleine harte Perle, was sie leise stöhnen ließ. Einer Eingebung folgend, tat ich so, als wäre es ihre Zunge und wir würden uns küssen, begann mit langsamen kreisenden Bewegungen. Sie krallte ihre Finger ins Laken und meine Zunge wurde immer frecher, je heftiger ihre Reaktion darauf wurde. Und ich achtete sehr genau auf ihre Reaktionen, hatte schon viel über sie gelernt. Ich schnippte den kleinen Gnubbel hin und her, erhöhte den Druck meiner Zunge. Ich wusste, was passiert, wenn ich das mache.


Sie stieß ein langgezogenes Stöhnen aus, hob mir ihr Becken entgegen, klappte die Schenkel zusammen, so dass mein Kopf gefangen war und ich die Luft anhalten musste. Dann entspannte sie sich wieder und sank zurück aufs Bett. Ich hob den Kopf, um sie anzusehen und sie hatte einen glücklichen Gesichtsausdruck, keuchte aber heftig. Ich robbte zu ihr hoch und sah ihre strahlenden Augen. Sie schlang die Arme um mich und wir küssten uns lange.“

Viola

Es kribbelte in Violas Unterleib.


„Wow, das war das heißeste, was ich seit langem gehört habe.“ sagte sie. „Ich war so nah dabei, ich hab mich richtig in Gigi hineinversetzen können. Und jetzt ist mir heiß, ich brauch eine Abkühlung. Ich geh ´ne Runde schwimmen. Kommst du mit?“


Ohne eine Antwort abzuwarten sprang sie auf und zog Tom mit hoch.


„Ja, ich könnte auch ´ne Abkühlung vertragen.“ antwortete Tom.


Viola grinste frech. „Jaaah, man sieht’s!“


Dann lief sie ins Wasser und schwamm. Tom lief hinterher und holte sie schnell ein. Sie schwammen nebeneinander und sahen sich ab und zu mal an. Das Wasser war wunderbar frisch. Nach ein paar Minuten machten sie kehrt und gingen wieder zur Decke. Viola nahm zwei Handtücher, warf Tom eins davon zu und begann, sich abzutrocknen. Sie hatte kein Problem damit, dass er ihr zusah und stellte zufrieden fest, dass er auch kein Problem damit hatte, dass sie ihm zusah.


„Ich hab Hunger!“ sagte sie dann, nahm zwei Äpfel aus dem Korb und gab ihm einen davon rüber. Sie biss hinein und grinste. „Erinnert mich irgendwie an Adam und Eva im Paradies.“


Tom lachte. „Hoffentlich verjagt uns Gott nicht gleich von hier, jetzt, wo ich in deinen Apfel gebissen habe. Und außerdem gibt es hier keine Feigenblätter.“


Sie lachten beide. Viola legte sich wieder auf die Seite, stützte sich auf den Ellenbogen und aß ihren Apfel fertig. Auch Tom legte sich wieder ihr gegenüber hin, etwa so, wie vorhin.


Viola betrachtete ihn und überlegte, wie alt er denn wohl wäre. Sie schätzte ihn auf vielleicht fünf Jahre älter als sie selbst, aber es gab auch Anzeichen dafür, dass er vielleicht älter wäre. Neugierig platzte sie mit der Frage heraus: „Magst du mir sagen, wie alt du bist?“


Tom sah sie überrascht an. „So einfach mach ich es dir nicht.“


„Wieso nicht?“


„Bist du gut im Kopfrechnen?“


„Naja, geht so, warum?“


„Dann kannst du es dir ausrechnen. Hör genau zu und rechne mit, dann weißt du es. Als Gigi und ich ein Paar wurden, waren wir beide fünfzehn. Wann wir geheiratet haben, weißt du. Wir waren fünf Jahre verheiratet, als unsere Tochter Carina auf die Welt kam, drei Jahre später wurde unser Sohn Sebastian geboren. Meine Schwiegertochter ist fünfundzwanzig, also drei Jahre jünger als Sebastian. Wie alt bin ich?“


„Vierundfünfzig!“ antwortete Viola wie aus der Pistole geschossen.


Tom sah sie verblüfft an „Wow, jetzt hast du mich aber überrascht, stimmt genau!“


„Naja, so schwer war’s ja nicht.. hätten wohl die meisten rausbekommen.“ sagte Viola bescheiden.


„Nein, ganz sicher nicht, du bist sehr klug, ich mag kluge Menschen. Darf ich fragen, wie alt du bist?“


Sie grinste „Darfst du, aber ich sag es dir auch nicht. Du darfst auch rechnen. Teile dein Alter durch drei und multipliziere das Ergebnis mit zwei. Dann teile dein Alter bei deiner Hochzeit durch das Alter deiner Frau bei der Hochzeit und zähle das Ergebnis dazu. Addiere das Alter deiner Tochter und ziehe das Alter deines Sohnes wieder ab, dann hast du es.“


Tom sah sie ungläubig an. „Achtunddreißig? Nein, das kann nicht stimmen, ich muss mich verrechnet haben, aber gewaltig. Warte, hab ich richtig zugehört? Ich sollte bestimmt das Alter von Sebastian dazu zählen und das von Carina abziehen.. ja so muss es gewesen sein.“


Sie lachte. „Du Schmeichler! Nein, du hast richtig zugehört und auch richtig gerechnet.“


„Hast du auch Kinder?“


„Nein, leider nicht,“ sagte sie mit etwas traurigem Gesichtsausdruck, „ich hätte gern welche gehabt, aber die vier Kerle, mit denen ich zusammen war, wären bestenfalls als Erzeuger geeignet, aber niemals als Väter.“


„Uns seit wann bist du denn jetzt Single?“


„Seit fast drei Jahren.“


Sie sah Tom an und dachte daran, dass dieser Mann ganz anders war als die anderen. Auf einmal kam ihr der Gedanke, dass sie ihn vermissen würde, wenn sie einfach so auseinandergehen würden.


„Magst du mir die Geschichte noch weiter erzählen? Die ist so schön.“


„Das mach ich gern. Es bringt mir richtig Spaß, sie zu erzählen.“


Viola legte sich wieder ganz auf die Decke, sah ihn gespannt an und nahm wieder wie selbstverständlich seine Hand in ihre. Tom wirkte auf sie so vertraut, als würde sie ihn schon jahrelang kennen.

Gigi

„Gigi brauchte eine Weile, bis sie wieder ruhig atmen konnte.


Dann flüsterte sie: ‚Das war so schön. Ich liebe dich!‘


‚Ich liebe dich auch!‘


Sie lächelte mich glücklich an. ‚Wie hast du das gemacht? Hast du magische Kräfte?‘


Ich lachte leise. ‚Nein, hab ich nicht. Es war ein Gefühl, ich hab einfach gespürt, was dir gefällt und dann hab ich es gemacht.‘


Wir lagen eine ganze Weile da und träumten.


‚Jetzt darf ich mich revanchieren, ja?‘ fragte sie dann.


‚Das musst du nicht, aber du darfst alles, was du möchtest.‘


Ich legte mich auf den Rücken und sie beugte sich über mich, lächelte mich an und begann einen langen Kuss. Ich schloss die Augen und genoss es. Dann fing sie an, mein Gesicht mit kleinen Küsschen zu bedecken, so wie ich es vorher bei ihr gemacht hatte. Mein Hals war als nächstes dran, ihr langes Haar kitzelte meine Brust. Langsam, ganz langsam bewegten sich ihre Küsse in Richtung meiner Brust, während sie mit der Hand sanft meine Haut streichelte. Als sie meine Brustwarze erreichte, nahm sie sie einfach in den Mund und knabberte sanft daran. Ich bekam eine Gänsehaut. Sie sah zu mir hoch und lächelte, freute sich darüber. Gleich darauf wechselte sie zur anderen Seite und wiederholte das Spiel, und wieder mit dem Ergebnis Gänsehaut. Dann legte sie ihr Ohr auf meine Brust und horchte.


‚Ich kann dein Herz hören.‘ flüsterte sie.


‚Sagt es was zu dir?‘ flüsterte ich zurück.


‚Ja, es hört sich an wie bum-bum bum-bum, aber ich verstehe, was es meint. Es meint ich-lie-be-dich.‘


‚Ja, das sagt es wirklich. Es schlägt nur für dich, für immer.‘


Sie lächelte und schloss die Augen, horchte weiter. Nach einer Weile fing sie wieder an, mich mit kleinen Küsschen zu bedecken, und sie bewegte sich weiter nach unten. Sie ließ kein Stückchen Haut aus und schon längst war mein Kleiner nicht mehr klein, sondern ein richtig Großer.


Sie krabbelte rückwärts in Richtung meiner Füße und sah lächelnd zu mir. Sie positionierte ihre Knie neben meine Beine und warf ihre lange Mähne auf eine Seite. Dann richtete sie sich auf und legte ihre Fingerspitzen auf meine Lenden. Ganz sanft streichelte sie mich und ihre Finger kamen meinem Schwanz immer näher. Dann fuhren ihre Finger am Schaft entlang in Richtung Eichel. Interessiert sah sie sich an, was sie machte. Es hatte sich ein großer Tropfen aus klarem Schleim an der Spitze gebildet und sie benetzte ihre Fingerspitze damit, verteilte alles über die ganze Eichel.


Ich hörte einen nicht beabsichtigten Laut aus meinem Mund kommen.


‚Gefällt es dir?‘ fragte sie neugierig.


Ich nickte mit dem Kopf. ‚Ja, sehr sogar, das ist wunderbar.‘


Sie lächelte wieder. Ganz sanft glitten ihre Finger in Richtung meiner Hoden und ertasteten sie sorgfältig. Dann schloss sie ihre Hand entschlossen um meinen Schwanz und drückte ihn. Sie beugte sie sich vor und näherte sich mit dem Mund. Vorsichtig berührten ihre Lippen meine pralle Schwanzspitze und sie küsste mich dort. Sie öffnete leicht die Lippen und massierte mich sanft damit. Dann spürte ich ihre Zunge, die etwas rauer war als ihre Lippen. Sie fing an, sie kreisen zu lassen, genauso, wie wenn wir uns küssten. Sie reizte mit der Zungenspitze mein kleines Bändchen auf der Unterseite und stülpte ihre Lippen vollständig über meine Eichel. Es war der Wahnsinn! Ihre Zunge wurde immer schneller, ich schloss die Augen und spürte, dass es mir gleich kommen musste. Ich war außerstande, sie zu warnen. Und dann kam ich so heftig, dass ich laut stöhnen musste. Schub um Schub spritzte ich meinen Samen hinaus, bis schließlich nichts mehr kam. Als ich die Augen öffnete, sah ich sie freudestrahlend auf mich zukommen, sie warf sich auf mich, nahm meine Wangen in ihre Hände und küsste mich stürmisch und leidenschaftlich. Ich erwiderte ihren Kuss ebenso leidenschaftlich.


Schließlich lösten wir uns voneinander und sie sah mir glücklich in die Augen und flüsterte: ‚Siehst du, ich kann das auch.‘


‚Ich liebe dich, meine wunderbare Gigi!‘ Dann lächelte ich sie an: ‚Du hast gerade ein ganz besonderes Make-up aufgelegt.‘


Sie grinste ‚Ist es gut gelungen? Weißt du, ich hab es noch gar nicht gesehen, hab ich nicht selber gemacht, sondern machen lassen.‘


Sie hatte weiße Samenstränge in den Haaren, auf der Stirn, am Hals und etwas verschmiert am Kinn.


‚Du siehst ganz bezaubernd aus.‘ lachte ich.


‚Beschreib mir, was du siehst.‘ wollte sie wissen.


‚Ich sehe meine wunderschöne Verlobte, sie hat langes braunes Haar und braune Augen. Sie lächelt und sie hat ein paar Spuren im Haar und im Gesicht, die von einer lasterhaften, sündigen Tat zeugen.‘


Wir lachten beide, dann schob sie sich vorsichtig vom Bett, ging zur Kommode und kam mit ihrem Fotoapparat zurück. Sie hielt ihn mir hin.


‚Mach ein paar Fotos von mir. Ein paar nur vom Gesicht, damit man die Details sieht und noch ein paar, wo meine Tittis auch mit drauf sind!‘


Ich sah sie verblüfft an. ‚Ernsthaft?‘


‚Na klar,‘ grinste sie, ‚in ein paar Jahren lassen wir die entwickeln und lachen uns schlapp!‘


‚Okay,‘ sagte ich, ‚wenn du das wirklich willst, dann mach ich die Fotos.‘“

Viola

Viola sah Tom ungläubig an. „Und habt ihr den Film tatsächlich irgendwann entwickeln lassen?“


Tom nickte. „Ja haben wir, erst haben wir darüber gelacht und dann haben wir zwei davon als Schwarzweißfoto vergrößern lassen und ins Schlafzimmer gehängt. Sie hängen heute noch da.“


Viola staunte noch mehr. „Wow! Und wenn mal Besuch ins Schlafzimmer geguckt hat? Was habt ihr denen erzählt?“


„Nichts genaues. Wir haben nur gesagt, dass gerne darüber fantasiert werden darf, was auf den Fotos zu sehen ist. Und als die Kinder gefragt haben, warum Mama so seltsam aussieht, haben wir es ihnen erklärt. Sie nahmen es auf, als wär es die normalste Sache der Welt.“


Viola lachte. „Ich weiß nicht, ob ich mich das getraut hätte. Erzähl unbedingt weiter! Das ist nicht nur eine sexy Geschichte, sie ist auch noch witzig und romantisch!“


Tom grinste.

Gigi

„Gigi übernahm den Fotoapparat und machte noch ein paar Fotos von mir, wie ich da so mit halbschlaffem Penis auf dem Bett lag. Dann legte sie ihn wieder in die Kommode.


‚Kommst du mit? Ich muss duschen!‘ Sie grinste mich an und ging aus ihrem Zimmer in Richtung Bad.


Sie hatte die Dusche schon angestellt und regelte gerade die Temperatur, als ich rein kam. Ich stieg zu ihr in die nicht gerade große Duschkabine.


Ich konnte nicht anders, ich musste ihren wundervollen Leib einfach anfassen. Ich legte die Arme um sie herum und massierte ihre festen, runden Tittis.


Währenddessen lief das Wasser und wir wurden so richtig schön nass.


Sie stellte sie das Wasser ab, nahm meine Hände und tat etwas Duschgel darauf. Mit dem Duschschaum auf meinen Händen seifte sie sich vorne rum komplett ein, es war ein fantastisches Gefühl für uns beide. Sie stellte sich dann hinter mich, schmiegte sich an mich und verteilte das Duschgel ganz langsam. Sie nahm noch mehr Duschgel auf die Hände und wusch mich damit vorne, ließ nichts aus. Meinem Kleinen widmete sie besondere Aufmerksamkeit, was ihm außerordentlich gut gefiel.


Zum Schluss stellte sie sich mit dem Rücken vor mich und verteilte den Schaum, der großzügig noch auf meiner Vorderseite war, auf ihrer Rückenpartie.


‚Fertig!‘ sagte sie unvermittelt und stellte das Wasser wieder an. Wir spülten unsere Körper, stiegen aus der Dusche und trockneten uns ab. Als wir damit soweit fertig waren, gingen wieder in ihr Bett und kuschelten einfach nur.

Alles war vorbereitet, es gab nichts mehr zu tun. Also fuhren wir ins Freibad und taten so, als wären wir ganz normale Teenies, schwammen, knutschten und hatten Spaß mit unseren Freunden.


In der Nacht von Donnerstag auf Freitag schliefen wir, wie es sich entsprechend der Tradition nun mal gehört, erstmals seit langem wieder allein.


Ich zog morgens gleich meinen Hochzeitsanzug an. Nach dem Frühstück, dass ich ohne Klecker-Unfall überstand, fuhren meine Eltern mit mir zum Standesamt.


Natürlich waren wir zu früh da und natürlich war Gigi noch nicht da. Das Warten fiel mir sichtlich schwer.


Und dann kam sie. Ihre Eltern hatten einen Oldtimer organisiert, der mit Blumen geschmückt war. Mein Herz klopfte wie wild, als sie aus dem Wagen ausstieg. Als ich sie sah, stockte mir der Atem. Sie hatte ein wunderschönes weißes Kleid an. Noch nie kam sie mir so schön vor wie an diesem Tag. Sie trug einen Blumenstrauß in der Hand und ihr umwerfendes strahlendes Lächeln im Gesicht. Ihr langes Haar war zu einer schönen Frisur gesteckt, so hatte ich sie noch nie gesehen. Ich war hin und weg, meine Gigi, die schönste Braut der Welt.


Ganz langsam kam sie auf mich zu. ‚Du siehst umwerfend aus, so schön!‘ sagte ich.


‚Du auch, mein schöner Mann!‘


Wir gingen rein und gaben uns das Jawort, danach waren wir offiziell verheiratet und fuhren im Oldtimer direkt zur Kirche.


Draußen standen jede Menge Menschen und warteten auf uns, Freunde, Familie und Verwandte, Nachbarn. Die Kirche wurde ziemlich voll. Wir hatten zwar niemanden ausdrücklich eingeladen, freuten uns aber trotzdem riesig darüber.


Mein Schwiegervater übernahm seine Tochter noch einmal, nur um sie nach mir in die Kirche zu führen und mir vor dem Altar wieder zu übergeben. Wir gaben uns ein zweites Mal das Jawort, verbunden mit dem Segen und Allem was dazu gehört, einschließlich der Ermahnung: ‚In guten wie in schlechten Zeiten...‘


Wir beide waren überglücklich.


Nach der Kirche ging es zum Feiern ins Lokal.


Wir wurden überschüttet mit Geschenken, es wurde gegessen, gelacht, Sketche wurden gespielt, Lieder gesungen, ein DJ sorgte für musikalische Unterhaltung.


Das unglaublichste Geschenk kam gemeinsam von unseren Eltern. Es war nur ein Schlüssel. Aber der passte in die Wohnungstür einer kleinen Eigentumswohnung, die sie für uns gekauft hatten. Verständlicher Weise freuten wir uns über dieses Geschenk riesig.


Zum Abschluss des offiziellen Teils tanzten wir den Eröffnungstanz, sahen uns schwer verliebt in die Augen dabei und hätten beinahe alles um uns herum vergessen. Es war erstmal unser letzter Tanz für ein Stunden, denn danach musste ich mit allen weiblichen Gästen tanzen und Gigi mit allen männlichen. Das dauerte bei 80 Gästen. Schließlich tanzten wir wieder miteinander, ganz langsam und ganz eng.


‚Du bist die schärfste Braut, mit der ich je getanzt hab.‘ sagte ich zu ihr, so dass nur sie es hören konnte.


Sie lachte, ‚mit wie vielen Bräuten hast du denn schon getanzt?‘


‚Oh, es waren viele, sehr viele, also genau genommen, wenn ich mal so ernsthaft nachzähle, eine Einzige!‘ grinste ich.


‚Ah, verstehe, das macht dich natürlich zu einem Experten! Und was ist denn so scharf an der Braut, mit der du tanzt?‘


‚Da ist zuerst einmal ihr Lächeln, das mich einfach immer wieder umwirft. Aus sicherer Quelle weiß ich, dass sie mal einen Schuljungen angelächelt hat, der danach nächtelang nicht schlafen konnte. Sie hat wunderschöne braune Augen, und wenn ich da rein sehe, dann sehe ich die pure Liebe, jetzt gerade auch. Und das allerschärfste ist, wenn ich ihren wundervollen schlanken Leib im Arm halte, dann hab ich das riesengroße Verlangen, ihr die Unschuld zu rauben.‘


Sie rieb sanft ihren Bauch an meinem und lachte wieder ‚Riesengroß ist das Stichwort, aber wir werden uns noch ein paar Stunden gedulden müssen. Um Mitternacht werfe ich meinen Brautstrauß und danach werden unsere Gäste allein weiter feiern.‘


Wir sahen uns liebevoll in die Augen und küssten uns innig.


Mitternacht: Gigi warf ihren Strauß und Augenblicke später liefen wir Hand in Hand in die Hochzeitssuite.


Die Tür fiel ins Schloss und wir küssten uns verlangend und leidenschaftlich.


Die Hochzeitssuite war nur mit Kerzenlicht beleuchtet, jemand hatte die Kerzen angezündet. Dezente Musik war zu hören, Kuschelrock.


‚Lass uns erst duschen, der Tag war lang und anstrengend. Geh du zuerst, ich muss noch was vorbereiten. Wenn du wiederkommst, mach bitte die Augen zu, bis ich im Bad bin. Und wenn ich dann wieder komme…‘


Sie grinste übers ganze Gesicht und ließ mich im Ungewissen.


Ich brauchte nicht lange, bis ich wieder erfrischt war. Ich zog einen der weißen Bademäntel an und ging wieder in die Suite, die Augen hatte ich wie gewünscht geschlossen.


‚Bis gleich!‘ und schon war sie verschwunden.


Ich setzte mich in einen der Sessel, hielt die Augen geschlossen und stellte mir vor, wie sie aussehen würde, wenn sie wieder kommt. Was ich zu sehen bekommen sollte, überstieg meine Vorstellungskraft.


Sie öffnete die Badezimmertür nur einen Spalt.


‚Du musst noch einmal kurz die Augen zumachen!‘ rief sie fröhlich.


Einen Moment später hörte ich ein lautes ‚Ta-daaa!‘


Ich öffnete die Augen und mir stockte der Atem. Sie stand da wie eine Primadonna, hob einen Arm gerade in die Höhe, der andere zeigte zu Boden.


Sie hatte ein fast durchsichtiges Negligé in weiß an, es ging ihr gerade eben über den Po. Darunter trug sie einen Spitzen-BH, der mehr zeigte, als er verbarg. Ihr wunderschöner Busen war voll zu sehen. Dazu ein wunderschönes weißes Spitzenhöschen. Darüber ein weißer Strapsgürtel, ebenfalls aus Spitze. Er hielt die beiden weißen Strümpfe, die ihr bis Mitte Oberschenkel gingen. Ihre Füße steckten in ihren weißen Hochzeitsschuhen. Und am rechten Oberschenkel trug sie ein blaues Band mit Schleifchen, es war das einzige, das nicht weiß war.


Sie fing an, im Takt der Musik zu tanzen. Fasziniert sah ich ihr zu, während mein Schwanz mit jedem Herzschlag größer wurde. Zum Glück hatte er unterm Bademantel Platz genug.


Wir ließen uns nicht aus den Augen, während sie tanzte. Es war wunderbar erotisch.


Dann kam sie langsam auf mich zu. Lächelnd tanzte sie um mich herum. Von hinten legte sie mir die Hand auf die Brust und ließ sie einmal bis zur Lendengegend wandern und sofort wieder zurück. Der Bademantel ging dabei auf, ich ließ ihn offen.


Sie beugte sich zu mir und gab mir einen innigen Kuss. Als wir uns davon wieder getrennt hatten, entzog sie sich mir wieder und legte mir ein Bein über die Schulter. Ich küsste die Haut über ihrem Strumpf und hörte dabei, wie sie scharf die Luft einsog. Ihr Bein verschwand wieder und sie tanzte um mich herrum nach vorne. Sie nahm meine Hand, zog mich aus dem Sessel. Während ich aufstand, streifte sie mir den Bademantel nach hinten ab, so dass er zu Boden fiel.


‚Wie wär‘s mit noch einem Tanz mit der schärfsten Braut, mit der du je getanzt hast?‘ lachte sie.


‚Oh ja, ich glaube, die ist jetzt noch schärfer als vor ein paar Stunden.‘


Wir nahmen die Tanzstellung vom Eröffnungstanz ein und begannen zu tanzen. Meine Hand wollte unbedingt unter ihr Negligé und ihre Haut spüren. Ich zog ihren heißen Leib an mich und wir küssten uns. Es war ein unbeschreiblich schönes Gefühl, das minutenlang anhielt, solange wir tanzten.


Dann nahm ich sie auf meine Arme und legte sie sanft auf das riesengroße Bett. Ich zog ihre Schuhe aus und sie sah mir lächelnd zu. Wir ließen uns Zeit, wollten jeden einzelnen Moment genießen.


Ich nahm einen Fuß in die Hände und hob ihn hoch. Langsam küsste ich mich an ihrem Bein entlang. Obwohl sie ihre Strümpfe anhatte, schien sie jeden einzelnen Kuss genau zu spüren. Schon bald war ich an ihrem Knie vorbei und erreichte den Saum ihres Strumpfes.


Als ich ihre Haut an der Innenseite ihres Schenkels küsste, zuckte sie zusammen und seufzte. Mein Mund wechselte zur anderen Seite und küsste sich weiter voran in Richtung ihres Spitzenhöschens. Ich erreichte es mit dem Mund und stellte fest, dass es von ihrem Liebessaft schon total durchnässt war. Sie hatte es über die Strapse angezogen und deshalb war es leicht, ihr das auszuziehen, zumal sie mit den passenden Bewegungen dabei mithalf.


Nun gab es kein Hindernis mehr für meine Zunge. Ich schleckte tief durch ihre Spalte und saugte alles auf, was ich bekam. Danach kümmerte ich mich um ihre kleine Perle, die ich mit meiner Zunge liebevoll bearbeitete. Plötzlich und unerwartet fing sie an zu zittern, ihr Unterleib zuckte und sie schrie ihren Orgasmus heraus. Ich ließ von ihr ab und legte mich halb neben und halb auf sie und wir küssten uns richtig wild. Nach dem Kuss sahen wir uns in die Augen und ich sah Liebe und Leidenschaft in ihrem Blick.


Sie erhob sich und rollte mich auf den Rücken.


Als ich ihrer Meinung nach richtig lag, legte sie einen Arm auf meine Brust und ein Bein über meine Beine. Unsere Herzen schlugen wie wild und wir sahen uns lange und liebevoll an. Dann legte sie den Finger auf ihren Mund und ich nickte. Sie übersäte meine Brust mit unendlich vielen kleinen Küsschen, küsste meinen Hals und mein Gesicht, dann küssten wir uns und währenddessen legte sie sich ganz langsam auf mich. Sie beendete den Kuss und sah mich an. Ihre Hände suchten und fanden meine, wir verschränkten die Finger miteinander, dabei sahen wir uns ununterbrochen in die Augen. Wir brauchten keine Worte mehr, wir verstanden uns ganz allein durch unsere Blicke. Vielleicht sollte ich nervös und aufgeregt sein, war ich aber nicht. Ich vertraute ihr ebenso wie sie mir vertraute. Sie richtete sich langsam auf, meine Hände lagen neben meinem Kopf, und ihre Hände stützten sich darauf ab, die Arme ausgestreckt. Ihre Knie hatte sie angezogen und rechts und links neben mich gestellt.


Wir sahen uns an und sie pustete die Luft aus ihren Lungen, nur um sie danach gleich wieder heftig einzuatmen. Sie schien Energie zu sammeln für das, was sie wollte, für das, was wir wollten. Langsam schob sie ihren Leib mehrmals nach oben, und dann wieder nach unten. Ich spürte, sich wie ihre Haut an meiner Härte entlang bewegte, nach der geeigneten Stelle suchte. Und dann passte es, feucht, weich und warm spürte ich ihre heiße Muschi an meiner Eichel. Es war so schön wie nichts zuvor in meinem Leben.


Sie hielt inne, ihr Blick zeigte eine Mischung aus Abenteuerlust und Unsicherheit. Es passierte nichts, wir sahen uns nur minutenlang an. Dann atmete sie tief ein, hielt den Atem an und senkte unendlich langsam ihr Becken. Wie von selbst stülpte sie ihre heiße Spalte über meinen Schwanz, Millimeter für Millimeter. Ich fühlte mich wie im Himmel und konnte mein Glück kaum fassen. Plötzlich hielt sie inne, ich spürte einen leichten Druck an der Spitze. Ich sah die Liebe in ihr und die Wärme in ihrem Blick.


Sie holte wieder tief Luft, schloss die Augen und senkte heftig ihr Becken. Ich spürte ein plötzliches Nachgeben des Widerstandes, gleichzeitig verzog sie ganz kurz die Mine und dann sah ich die pure Freude bei ihr, sie lachte und weinte gleichzeitig, Tränen tropften auf meine Haut. Sie hielt ihr Becken still, ich spürte, wie ihre Vagina mich heiß und fest umschloß, ein Wahnsinnsgefühl. Sie senkte ihre Brust auf meine und wir küssten uns leidenschaftlich. Dann richtete sie sich wieder auf, ihr Blick zeigte wilde Entschlossenheit. Ganz langsam hob sie ihr Becken ein wenig und ließ sich wieder fallen.


Es war so wunderbar, so überwältigend und ich wollte, dass dieser Moment niemals endet, ich bewegte mich nicht, überließ ihr die Regie.


Wieder hob sie ihr Becken und ließ sich wieder fallen, und gleich wieder, sie bewegte sich schneller und immer schneller. Ich sah, wie sie die Augen schloss und wie ihre Tittis den rhythmischen Bewegungen folgten. Die Gefühle überwältigten mich, es war, als würde sich der Boden unter mir drehen. Sie öffnete die Augen wieder und sah mich mit einem leidenschaftlichen Blick an. Nochmal steigerte sie das Tempo und ich hob ihr mein Becken entgegen. Wir waren wie im Rausch.


Dann begann ein Ziehen in meiner Lendengegend, das immer heftiger wurde. Unwillkürlich hob ich mein Becken, wenn sie es senkte und dann geschah es. Ich weiß nicht mehr, was für Laute ich von mir gegeben habe, als ich ihr meine Ladung gefühlt zig-mal tief in den Schoß spritzte. Aber ich weiß noch, dass sie noch wilder wurde und plötzlich aufhörte. Sie begann einen lauten, langgezogenen Schrei, ihr ganzer Leib wurde heftig geschüttelt, ihre Beine zitterten. Schließlich ließ sie sich auf mich fallen, weinte und lachte wieder gleichzeitig. Unsere Hände lösten sich voneinander und ich schlang die Arme um sie, hielt sie ganz fest. Es war ein Moment für die Ewigkeit. Langsam beruhigten wir uns, unsere Herzen wurden langsamer und unser Atem ruhiger. Schließlich hob sie den Kopf und wir sahen uns an. Sie lächelte und in ihrem Blick war die pure Liebe.


‚Das war das Schönste, was ich in meinem ganzen Leben erlebt habe,‘ flüsterte ich, ‚ich liebe dich‘.


Sie lächelte noch mehr, obwohl Tränen über ihre Wangen liefen. ‚Mein schöner, wunderbarer starker Mann, ich liebe dich auch.‘


Wir küssten uns, lagen uns in den Armen.


Dann schloss sie die Augen und legte den Kopf auf meine Schulter. Ich schloss ebenfalls die Augen und genoss einfach nur ihre Nähe.


‚Ich danke dir für dieses wundervolle Geschenk,‘ flüsterte ich irgendwann später, ‚das du nur einmal im Leben geben kannst. Ich werde es für immer in meinem Herzen bewahren.‘


‚Das weiß ich, denn ich liebe dich und ich vertraue dir. Und ich danke dir, dass du so lange geduldig mit mir warst. Es war wunderschön, so schön wie nichts vorher auf der Welt.‘“

Viola

Viola hatte ihm gebannt zugehört, jetzt machte er eine Pause. Die Geschichte vom ersten Mal in der Hochzeitsnacht hatte sie ganz besonders bewegt und ihre Augen wurden feucht. Sie stellte sich vor, sie wäre Gigi und Tom wäre ihr erster Mann gewesen.


„Ihr habt euch ganz sicher immer gern daran erinnert, oder?“ fragte sie Tom.


„Ja, das haben wir, wir haben es auch ein paarmal nachgestellt und so getan, als würden wir es nochmal erleben.“


„Ich wünschte, ich hätte das erste Mal auch in so schöner Erinnerung.“ seufzte Viola.


„Oh, es tut mir leid, wenn es für dich nicht so schön war. Magst du mir trotzdem davon erzählen?“


„Ich rede nicht gern darüber, aber da du mir von deinem ersten Mal erzählt hast, wäre es unfair, wenn ich dir meines verschweige.


Ich war siebzehn und ich war so verliebt in den gutaussehenden Kerl mit dem tollen Auto. Alle Mädchen schmachteten ihn an, aber er hatte nur Augen für mich. Er redete so lange auf mich ein, bis ich es für eine gute Idee hielt, mit ihm zu schlafen. Es geschah auf dem Rücksitz seines Autos, es hatte kein bisschen Romantik und er nahm kein bisschen Rücksicht auf mich, es schmerzte und ich habe geweint.


Und das Schlimmste war, am nächsten Tag hat er mich eiskalt abserviert, hat gesagt, meine Oma kann ganz sicher besser ficken als ich. Ich hab ihn verflucht und gehasst, die Pest an den Hals gewünscht, wochenlang geheult und bin nicht aus dem Haus gegangen. Hätte ich nur damals schon gewusst, wie ich in den Augen eines Menschen lesen kann, dann hätte ich gesehen, was für ein Riesenarschloch er war, und mir wäre sicher erspart geblieben, um so ein schönes Erlebnis betrogen zu werden.“


Tom drückte ihre Hand etwas fester. „Das ist wirklich schlimm, sowas erleben zu müssen. Das hast du ganz sicher nicht verdient.“


Viola hatte schon längst erkannt, dass sie mit Tom sicher nicht so etwas erlebt hätte. Sie wusste, Tom war ein guter Mensch und in ihr wuchs der Wunsch, mit ihm zusammen zu sein. Verrückt, hatte sie sich etwa in Tom verliebt? Sie war sich nicht sicher, aber war er auch verliebt in sie? Sie wusste, dass beide das hier und heute herausfinden mussten, denn eine Wiederholung würde es sonst nicht geben.

Tom

Seit langem hatte Tom sich nicht so wohl gefühlt wie jetzt. Etwas Warmes und Vertrautes war in ihrem Blick. Täuschte er sich, oder hatte sie Gefühle für ihn? Er fragte sich, ob er sie vermissen würde, wenn sie heute einfach so auseinander gehen würden.


Ja, das würde er, sehr sogar.


Solange er seine Geschichte erzählte, würde sie auf jeden Fall bleiben. Die Geschichte war ja noch nicht zu Ende, das beruhigte ihn irgendwie.


„Magst du mehr hören?“


„Unbedingt!“

Gigi

„Es war wohl dem langen und anstrengenden Tag geschuldet, dass wir Arm in Arm einschliefen.


Ich weiß nicht mehr genau wann, aber es war immer noch Nacht, als ich wieder wach wurde. Die Kerzen waren immer noch an und die Schmusemusik lief auch noch. Gigi schlief und ich betrachtete meine wunderschöne Ehefrau. Sanft streichelte ich ihr Haar, dann ihre Wange.


Meine Hand ging weiter auf Wanderschaft, streichelte ihren Rücken und ihren Po. Sie seufzte wohlig, dann öffnete sie die Augen und lächelte. Ihr Lächeln war für mich immer wieder atemberaubend.


‚Hey, mein schöner Ehemann, es ist immer noch unsere Nacht, oder?‘


‚Ja, das ist sie, wir haben noch nicht lange geschlafen.‘


Es folgte ein langer, leidenschaftlicher, aber auch liebevoller Kuss.


‚Wie fühlt sich deine Muschi jetzt an?‘ wollte ich wissen. ‚Hast du Schmerzen oder ist es anders als vorher?‘


‚Nein, Schmerzen hab ich keine, im Gegenteil, ich fühle am ganzen Körper Glück, und das auch in meiner Mumu. Einen ganz kurzen Moment hat es weh getan, aber danach war es umso schöner, nie zuvor hatte ich so schöne Gefühle.‘ Sie lächelte. ‚Sorge dich nicht, es war wunderschön. Und wie ist es bei dir?‘


‚Ich fühle mich großartig‘, sagte ich, ‚und mein Kleiner fühlt sich genauso großartig wie der restliche Tom. Wie es scheint, verstehen sich Mumu und Klein-Tom bestens.‘


Wir lachten beide. Sie schloss die Augen und drehte sich wieder auf den Rücken. Ich legte meinen Kopf auf ihre Brust, meine Hand streichelte sanft ihren Bauch.


‚Ich kann dein Herz klopfen hören.‘ sagte ich zu ihr.


Sie streichelte mir übers Haar. ‚Und sagt es was zu dir?‘


‚Oh ja, das tut es. Es sagt immer wieder ich liebe dich zu mir.‘


‚Ja, das tut es tatsächlich. Es schlägt nur für dich.‘


Ich lauschte noch eine Weile ihrem Herzen. Dabei wanderte meine Hand über die weiche Haut ihres Bauches. Wie magisch zog mich ihre Vagina an und meine Hand wanderte genau da hin. Vorsichtig erkundeten meine Finger ihr wunderbares Schatzkästchen. Vor meinem geistigen Auge sah ich, wo ich sie berührte. Ich ertastete ihre Schamlippen, und wagte mich in den Bereich dazwischen. Es fühlte sich fantastisch an. Und feucht.


Ich hörte ihr Herz schneller schlagen und auch ihr Atem ging schneller und tiefer. Klein-Tom war wieder zur vollen Größe angewachsen. Ich erhob mich von ihrer Brust und küsste sie durch den dünnen Stoff ihres Negligés , währenddessen brachte ich mein Becken zwischen ihre Beine, die sie bereitwillig öffnete. Ich hatte gedacht, es ist ganz einfach, war es aber nicht. Der Eingang war nicht leicht zu finden. Gigi lächelte mich an, gleichzeitig nahm sie ihre Hand zu Hilfe und wies mir den richtigen Weg.


Nun war es leicht, sie stieß scharf die Luft aus den Lungen. Es war ein unglaublich schönes Gefühl, tief in ihr zu sein und ich hielt erstmal inne, um es zu genießen. Gigi schlang ihre Arme und Beine um mich und sah mich mit einem Blick an, wie ich ihn noch nie gesehen hatte. Später wusste ich, es war die pure Lust. Sie versuchte mit ihren Beinen, mich noch weiter in sich rein zu ziehen, obwohl es gar nicht mehr ging. Sie ließ etwas locker und ich hob mein Becken, dann zog sie die Beine wieder an und mich sehr heftig wieder rein. Ich versuchte es nochmal und wieder zog sie die Beine an. Wir wurden langsam schneller und glichen unsere Bewegungen an. Innerhalb von Sekunden hatten wir ein gutes Tempo drauf, es war der Wahnsinn. Ich war hammerhart und sie war pitschnass.


Mehrere Minuten ging das so, dann fing Gigi an zu stöhnen, es wurde langsam lauter und ging in ein Schreien über, gleichzeitig stellte sie ihre Beine ab und hob mir ihr Becken entgegen, erst in meinem Rhythmus, dann aber völlig unkontrolliert. Ich machte einfach weiter, bis sich ihr ganzer Leib aufbäumte und danach in sich zusammen fiel. Es gelang mir, meinen harten Schwanz drin zu behalten und ich hielt still. Ich stützte mich etwas ab, damit sie Luft bekommt, denn wir atmeten heftig. Dann sahen wir uns an, ihr Gesicht strahlte. Sie nahm meine Wangen in ihre Hände und zog mich zu sich für einen langen, leidenschaftlichen Kuss. Währenddessen begann sie, ihr Becken wieder ganz langsam zu bewegen, ich erwiderte ihre Bewegungen ebenso langsam. Als wir den Kuss beendeten, waren wir schon ein wenig schneller geworden. Sie sah mich an und flüsterte: ‚Mach das nochmal‘.


Wieder schlang sie Arme und Beine um mich und wir begannen unseren wilden Tanz von vorn. Diesmal dauerte es nicht ganz so lange. Als sich ihr nächster Höhepunkt ankündigte, kam meiner, fast ohne Ankündigung und so heftig, dass mir schwindelig wurde. Wir kamen fast gleichzeitig.


Ich sank erschöpft auf sie und sie presste ihren Leib an mich. Minutenlang lagen wir so da und beruhigten uns. Klein-Tom wurde langsam kleiner und flutschte schließlich aus ihr raus.


Ich entlastete sie und legte mich neben sie auf die Seite. Sie drehte sich auch auf die Seite und wir sahen uns lange tief in die Augen.


‚Das war der Wahnsinn!‘ flüsterte sie.


‚Ja, das war es!‘


Wir küssten uns innig und lange.


‚Mumu braucht eine Pause,‘ sagte sie dann, ‚und ich auch!‘ ergänzte sie lachend.


‚Ich auch!‘ Ich lachte mit.


Wir gingen unter die Dusche.


Nach dem Duschen verbrachten wir eine Zeitlang mit Knutschen und Kuscheln, Musik hören und Reden. Eng umschlungen schliefen wir nochmal ein.


Ich wachte auf, als es dämmerte. Gigi war schon wach, sie lag mit dem Kopf auf meiner Schulter und sah mich zufrieden lächelnd an. Ihre Hand streichelte sanft meine Brust.


‚Guten Morgen, mein Wunderschöner, ausgeschlafen?‘


‚Ja, ich habe noch nie so gut geschlafen wie heute Nacht. Kurz, aber wirklich gut. Das muss an dir liegen. Guten Morgen, meine Süße. Hast du auch gut geschlafen?‘


‚Ja, das habe ich. Auch ein bisschen kurz, aber das machst nichts. Wir haben noch so viele Nächte vor uns, in denen wir miteinander schlafen können.‘


Wir gaben uns erstmal einen innigen Guten-Morgen-Kuss.


‚Mit einander schlafen oder miteinander schlafen?‘ grinste ich.


‚Beides!‘ grinste sie zurück.


‚Bist du schon lange wach?‘ fragte ich.


‚Eine Weile schon, ich hab dich einfach nur angesehen, das war schön. Und ich hab was beobachtet.‘


‚Was hast du denn beobachtet?‘


‚Ich hab beobachtet, wie der kleine Tom aufgewacht und aufgestanden ist.‘


Sie lächelte.


‚Oh… du meinst, während ich noch geschlafen hab?‘


‚Ja, er ist mit jedem Herzschlag etwas größer geworden, bis er nicht mehr größer werden konnte.‘


‚Und was ist dann passiert?‘


‚Nach einer Weile ist er dann wieder kleiner geworden, einfach so. Vielleicht, weil sich niemand um ihn gekümmert hat.‘


Sie sah an mir runter.


‚Ich werde das jetzt einfach mal nachholen.‘


Ihre Hand wanderte schnell auf meinem Bauch zu meinem Schwanz. Sie zog sanft die Vorhaut zurück und er begann augenblicklich, wieder zu wachsen. Sie legte die ganze Hand um ihn und bewegte die Haut vor und zurück, bis er wieder zur vollen Größe angewachsen war. Wir küssten uns kurz, dann krabbelte sie zwischen meine Beine und ging auf die Knie. Sie sah mich lächelnd an und ohne den Blick abzuwenden, stülpte sie ihre Lippen über meine Eichel und ließ ihre Zunge kreisen. Ich stöhnte auf, das Gefühl war überwältigend.


Dann hielt sie es nicht mehr aus. Sie sprang hoch und hockte sich breitbeinig über mich. Sie legte wieder ihre Hand um meinen Schwanz und führte ihn zum Ziel. Mit einem Ruck senkte sie ihr Becken, heiß und eng lag ihre Mumu um mein pralles Glied. Ihre Hände stützten sich auf meine Brust, ihre Augen leuchteten und meine sonst so sanfte Ex-Verlobte sah wild entschlossen aus.


Ich legte meine Hände seitlich an ihr Becken und sie fing an, es langsam kreisen zu lassen. Sie wusste, dass sie die volle Kontrolle hatte und machte einfach, was ihr gefiel.


Und mir gefiel es auch, sehr sogar. Ich steckte ganz tief in ihrem heißen, engen Kanal, es fühlte sich einfach nur gut an. Sie probierte und experimentierte, wollte wissen, wie es sich anfühlt. Sie wechselte die Bewegungsrichtung beim kreisen, hielt dann ganz still und freute sich wie ein Kind, als sie ausprobierte, ihre Scheidenmuskulatur anzuziehen und wieder zu lockern.


‚Wie fühlt sich das an?‘ wollte sie wissen.


‚Es ist ein ganz tolles Gefühl, es wird fester und dann wieder lockerer.‘ antwortete ich.


‚Ich wusste gar nicht, dass ich das kann.‘ freute sie sich.


‚Halt mal still, ich will auch mal was probieren.‘


Ich spannte meinen Penismuskel an und erzielte einen ähnlichen Effekt wie sie.


‚Merkst du das?‘ fragte ich neugierig.


Sie nickte begeistert. ‚Ja, das ist toll, ein schönes Gefühl.‘


Wir trainierten noch eine Weile unsere neu entdeckten Fähigkeiten, dann hielt sie wieder still und sah mich wild an. Sie hob langsam ihr Becken und ließ es dann ungebremst wieder fallen. Wir stöhnten auf. Sie wiederholte das wieder und wieder, wurde immer schneller dabei und steigerte sich schließlich in einen wilden Ritt. Dann hielt sie inne, zitterte am ganzen Leib und schrie ihre Lust raus. In dem Moment kam ich auch und stimmte mit ein.


Zum Schluss fiel sie auf meine Brust und ich schlang meine Arme um sie. Heftig atmend beruhigten wir uns langsam wieder.


‚Hmmm, hier ist es schön, ich bleib einfach liegen.‘ seufzte sie.


‚Solange du willst, meine Süße. Ich halt dich gern im Arm.‘


‚Ich glaub, ich bin süchtig. Süchtig nach dir, nach deiner Liebe. Süchtig nach deinen Küssen, nach deiner Haut auf meiner und nach deinem Schwanz in meiner Mumu.‘


Ich streichelte liebevoll ihren Rücken und ihren Po und lachte leise.


‚Dann können wir gemeinsam zur Suchtberatung, ich bin nämlich auch süchtig nach dir. Ich will keine Minute mehr ohne dich sein.‘


‚Ich liebe dich auch, mein schöner und kluger Tom.‘ lachte sie und legte den Kopf wieder auf meine Schulter. ‚Hmmm, weck mich nicht, wenn ich jetzt einschlafe.‘


Ich schloss die Augen und wir beide schliefen tatsächlich nochmal ein.


Irgendwann vormittags wurden wir wieder wach.


‚Wir müssen duschen,‘ sagte sie, ‚es klebt alles.‘


Es klebte wirklich und wir gingen duschen, natürlich gemeinsam. Wir wuschen uns gegenseitig, dann stellte sie das Wasser ab und schlang ihre Arme um meinen Nacken. Sie sah mich glücklich lächelnd an und wir küssten uns. Ich hatte ihre Pobacken in der Hand und hob sie etwas. Im selben Moment sprang sie hoch und schlang ihre Beine um meine Hüften. Sie löste einen Arm von meinem Nacken und griff nach meinem Steifen. ‚Halt mich höher.‘ flüsterte sie. Ich hob sie etwas an und spürte, wie ihre heiße Spalte mich umschloss. Sie schlang wieder beide Arme um meinen Nacken. Wir küssten uns leidenschaftlich. Ich drehte uns um und drückte ihren zierlichen Leib sanft gegen die Fliesen. Dann fing ich an, sie mit sanften Stößen zu ficken. Es war der Wahnsinn und es dauerte nicht lange bis wir beide gemeinsam kamen.


Sex unter der Dusche hat den Vorteil, dass man gleich wieder alles sauber machen kann.


‚Ich hab Hunger!‘ sagte sie dann. ‚Ob es noch Frühstück gibt?‘


Ich lachte. ‚Das haben wir wohl verpasst. Oder… vielleicht haben die uns was vor die Tür gestellt, ich seh’ mal nach.‘


Wir waren nackt, deshalb öffnete ich nur einen Spaltbreit die Tür, um nachzusehen. Tatsächlich, da stand ein Servierwagen mit Frühstück. Niemand war da, deshalb holte ich ihn schnell rein.


Wir setzten uns im Schneidersitz gegenüber aufs Bett und frühstückten mit großem Appetit.


‚Wie lange dürfen wir eigentlich noch hierbleiben?‘ fragte ich.


‚Keine Ahnung, aber ich finds toll hier und wir haben noch eine Stunde, bis wir abgeholt werden. Komm hilf mir schnell, das Bett freiräumen. Und dann will ich was ausprobieren!‘


‚Oh, was denn?‘ fragte ich neugierig.


‚Wirst du schon sehen!‘ grinste sie.


Sie hüpfte wieder aufs Bett, hockte sich auf Knie und Ellenbogen und präsentierte mir ihr wackelndes Hinterteil. Ich verstand sofort. Ich hockte mich hinter sie, und presste meinen wachsenden Schwanz gegen sie. Ich ergriff von hinten ihre Brüste und knetete sie. Ich fackelte nicht lange, führte mein hartes Teil mit der Hand zum Ziel und drang sofort bis zum Anschlag ein.


Wir stöhnten beide auf. Ich packte mit den Händen ihr Becken rechts und links. Der Anblick, der sich mir bot, war einfach nur geil. Ich fing an, mich langsam raus und wieder rein zu bewegen. Sie stemmte sich jeder meiner Bewegungen entgegen, ich spürte, dass sie es schneller wollte. Wir steigerten uns und schon bald fickten wir heftig und animalisch, die Haut klatschte aufeinander und wir stöhnten unsere Lust raus. Sie war die erste, die kam. Sie fing an zu zittern und ihr Stöhnen ging in ein Schreien über. Ich ließ sie nicht los und rammelte einfach weiter. Solange, bis ich auch kam und ihr Inneres mit meinem Samen füllte. Erschöpft brachen wir zusammen, sie lag auf dem Bauch und ich auf ihrem Rücken, wir atmeten heftig.


Schließlich legte ich mich neben sie und wir sahen uns verliebt in die Augen.


‚Das war gut!‘ hauchte sie, ‚Ich glaub, ich hab erstmal genug, für den Moment jedenfalls.‘


‚Du bist nicht nur beim Tanzen die schärfste Braut!‘ Ich grinste.


‚Oh, wobei denn noch?‘ stellte sie sich unwissend, obwohl sie es natürlich ganz genau wusste.


Das F-Wort erschien mir etwas unpassend, deshalb sagte ich ‚Beim Liebe machen!‘


Sie grinste. ‚Soso, beim Liebe machen also, das Kompliment kann ich gerne zurück geben, du bist der beste Liebemacher, den ich mir vorstellen kann.‘


Sie blickte mich einen Moment verträumt an.


‚Vor nicht mal 12 Stunden waren wir noch Jungfrau und jetzt haben wir… oh wie oft? Sechsmal, glaub ich, haben wir Liebe gemacht. Das war die wundervollste Nacht meines Lebens. Ich liebe dich, mein wunderbarer Ehemann!‘


Sie legte mir ihre Hand auf die Wange und wir küssten uns zum wiederholten Mal innig.


Es wurde Zeit, wir mussten die Suite räumen. Unsere Eltern ließen es sich nicht nehmen, sie holten uns gemeinsam ab und brachten uns zu unserer Wohnung, die wir noch nie zuvor gesehen hatten, ja noch nicht einmal wussten, wo sie liegt.


Wir waren einfach nur glücklich und freuten uns riesig. Es war einfach eingerichtet, mit gebrauchten Möbeln, aber es war alles da, was wir brauchten.


Unsere Geschenke hatten sie schon hingebracht und wir tranken noch einen Kaffee zusammen, denn die Küche war soweit betriebsbereit, dass sogar die Kaffeemaschine schon an ihrem Platz stand. Dann waren wir wieder allein. Am Montag morgen war die Abfahrt zur Hochzeitsreise geplant. Wir hatten alles selber organisiert. Mit dem Zug nach Sylt und dann zwei Wochen auf dem Campingplatz zelten.


‚Wir müssen für Sylt noch was üben, bist du schon mal nackt geschwommen?‘ fragte ich sie grinsend.


‚Nein, du denn?‘


‚Ich auch nicht, hättest du Lust dazu?‘


‚Na klar, mit dir immer, die Leute im Freibad werden das sicher interessant finden.‘ lachte sie.


Ich lachte auch. ‚Das trau ich mich nun doch nicht, aber ich kenne eine Stelle am See, da sind wir völlig ungestört, da würd‘ ich mich trauen.‘


‚Oh, das klingt interessant. Ich seh’ mal nach, ob sich ein paar Nahrungsmittel finden lassen, die werd‘ ich einpacken und wir machen ein schönes Picknick an der Stelle.‘


‚Super, es dauert aber wohl eine Stunde, bis wir da sind.‘


Wir packten ein, was gebraucht wurde. Etwas Obst, Decken, Badetücher, Sonnencreme, was zu trinken. Wir verstauten alles auf den Fahrrädern und machten uns auf den Weg. Wir fuhren zu genau dieser Stelle hier.“

Tom

Tom machte wieder eine Pause, er hatte Durst. Er löste sich von Violas Hand, nahm ein paar Schluck Wasser zu sich und setzte sich ihr gegenüber in den Schneidersitz.


„Ich muss ein wenig sitzen, kann nicht mehr auf der Seite liegen.“ entschuldigte er sich.


„Ich würde mich auch gern so hinsetzen, aber das geht natürlich nicht.“


„Warum nicht?“


„Du weißt, warum. Du könntest meinen, ich wäre eine Schlampe, wenn ich dir meine Muschi so offen präsentiere.“


„Wir kennen uns zwar noch nicht so lange und ich hab dich noch nie bekleidet gesehen, aber eines weiß ich genau, eine Schlampe bist du ganz sicher nicht. Du hast vorhin gesagt, du konntest damals noch nicht im Gesicht eines Menschen lesen, aber heute könntest du es. Ich kann dir sagen, ich kann es auch. Was ich sehe, ist eine wunderbare, warmherzige Frau, emphatisch und klug, und obendrein auch noch bildschön. Entschuldige, es steht mir nicht zu, all diese Dinge zu sagen, aber ich kann immer nur die Wahrheit sagen.“


Viola setzte sich nun auch hin, aber nicht im Schneidersitz, sondern mit angezogenen Knien, um die sie die Arme geschlungen hielt. Sie sah Tom in die Augen und lächelte.


„Noch nie hat ein Mann so etwas Schönes über mich gesagt. Und was noch viel schöner ist, ich weiß, dass du es ehrlich meinst. Und ich weiß nicht nur das. Ich sehe sehr viel Liebe in dir. Ich sehe noch etwas, aber wenn ich darüber rede, dann geht es vielleicht verloren. Ich werde es dir später sagen und ich wünsche mir von ganzem Herzen, dass es dieses Später gibt.“


Jetzt hatte sie Tom wirklich überrascht. Sie wusste vielleicht mehr über ihn, als er selbst. Sie hatte es auf den Punkt gebracht, ohne es zu erwähnen. Ja, er fühlte Liebe für diese Frau und sie hat es gesehen. Und sie fühlte genauso, Tom war sich sicher. Es würde dieses Später ohne Zweifel geben.


Tom rückte etwas näher an sie ran und diesmal war er es, der ihre beiden Hände ergriff.


„Magst du hören, was dann hier passiert ist?“ fragte er sie.


Viola nickte. „Ja gern.“

Gigi

Wir schoben unsere Fahrräder zwischen die Büsche, nahmen das Gepäck mit und dann standen wir an genau dieser Stelle, an der wir jetzt sitzen.


Gigis Gesicht strahlte. ‚Es ist wunderschön hier, ein kleines Paradies. Das Picknick muss noch warten, komm, wir gehen schwimmen.‘


Wir ließen alles stehen und liegen, im Nu waren wir nackt und sprangen ins Wasser.


‚Das ist toll!‘ jubelte sie und schwamm los, ich folgte ihr.


‚Nackt schwimmen ist so schön, das will ich von jetzt an immer so!‘ lachte sie.


‚Auch im Freibad?‘


‚Nur, wenn du mitmachst!‘


Wir schwammen eine ganze Weile, dann blieb sie an derselben Stelle und lachte.


‚Hast du den Mut, gegen ein Mädchen anzutreten in einem Wettschwimmen? Oder könntest du die Schmach nicht ertragen, gegen ein Mädchen zu verlieren?‘ provozierte sie mich mit einem schelmischen Grinsen.


‚Ha!‘ entgegnete ich, ‚So eine Schmach wird es nicht geben! Ich werde dich besiegen, ganz klar!‘


‚Na denn, wenn du dir so sicher bist… wer als erstes ein Handtuch in der Hand hält, hat gewonnen und der Verlierer muss der Gewinnerin den Hintern küssen. Und weil ich ein Mädchen bin, bekomme ich einen kleinen Vorsprung!‘


Sie lachte, stützte sich auf meinen Schultern ab und drückte mich unter Wasser. Als ich auftauchte, sah ich nur noch das Wasser spritzen und sie kraulte davon. Ich natürlich hinterher. Zwar konnte ich ihr etwas näher kommen, aber überholen ging nicht. Und so lief sie als Erste aus dem Wasser, schnappte sich ein Handtuch, hielt es über den Kopf und sprang umher.


‚Gewonnen!‘ triumphierte sie.


Ich fing sie ein und küsste sie. ‚Ja, das hast du!‘


‚Gut, gut,‘ lachte sie, ‚dann musst du jetzt deinen Wetteinsatz einlösen!‘


Sie ging mit ausgestreckten Armen und Beinen auf alle Viere und streckte mir ihr Hinterteil entgegen. Ich ging hinter ihr auf die Knie und nahm ihr Becken rechts und links in meine Hände.


Ich betrachtete sie, als sie so vor mir kniete. Ihr Rücken verengte sich zu ihrer schmalen Taille, sie dann wieder breiter wurde und in ihren Po überging. Ihre Pobacken waren rund und fest. Der Anblick ließ Klein-Tom schnell anwachsen. Ich begann, meinen Wetteinsatz einzulösen und küsste sie je einmal auf beide Pobacken. Sie machte keine Anstalten, den Wetteinsatz als beglichen anzusehen, also küsste ich weiter. Ihren ganzen Po hatte ich schon mit Küssen übersät, da näherte ich mich mit dem Mund ihrer Spalte. Ich ließ meine Zunge zwischen ihren Schamlippen durch gleiten, schmeckte und roch ihren weiblichen Saft. Sie ließ mich ein zufriedenes Schnurren hören.


Ich konnte nicht widerstehen. Ich erhob mich und brachte meinen steifen Schwanz in Position. Langsam teilte meine Eichel ihre Schamlippen und drang in sie ein, ich konnte aus meiner Position alles ganz genau sehen. Hören konnte ich sie auch, sie stöhnte leise.


Ich hielt sie an beiden Seiten ihrer Hüfte mit festem Griff, drückte meine Lenden nach vorne und zog ihr Becken gleichzeitig an mich. So tief war ich noch nie in ihr, spürte ihren Muttermund an meiner Eichel. Langsam zog ich mich zurück, um danach gleich wieder vorzustoßen. Ich brauchte sie nicht heran zu ziehen, sie stemmte sich mir mit einem langgezogenen wohligen Stöhnen entgegen. Ganz langsam steigerten wir das Tempo, wir passten unsere Bewegungen an. Wir wurden schneller, es war ein unglaublich schönes Gefühl. Meine Lenden klatschten gegen ihre Pobacken und bei jeder Bewegung konnte ich sie stöhnen hören. Schließlich wurde daraus ein einziger langgezogener Schrei, den sie in der Decke weitgehend erstickte. Ihr ganzer Leib bebte und zitterte. In dem Moment spürte ich das heftige Ziehen im Unterleib und mit einem lauten Stöhnen kam ich auch, oder hatte ich vielleicht genauso laut geschrien wie Gigi? Ich presste ihren Schoß an mich und spritzte ihr meine Ladung tief in den Leib. Wir verharrten etwas, dann sank sie mit dem Bauch auf die Decke und ich flutschte aus ihr raus.


Ich legte mich neben sie auf den Bauch und wir sahen uns an. Ich sah ihr hübsches Gesicht, glücklich und zufrieden lächelnd.


‚Das war schön.‘ flüsterte sie. ‚Du hast immer wieder an meiner kleinen Perle gerieben, ich bin fast verrückt geworden.‘


‚Es war der Wahnsinn,‘ antwortete ich, ‚ich war so tief in dir wie noch nie.‘


‚Und jetzt haben wir es schon siebenmal gemacht.‘ Sie grinste. ‚Vielleicht sollten wir mal Dr. Sommer fragen, ob wir normal sind. Was er wohl antworten wird?‘


Ich lachte. ‚Wahrscheinlich wird er sagen, dass alles bis zu zehnmal pro Tag völlig normal ist.‘


‚Haha, dann können wir ja nur noch dreimal heute.‘


Wir lachten beide und küssten uns dann schon wieder leidenschaftlich.


‚Ich hab Hunger!‘ sagte sie.


Wir breiteten den mitgebrachten Imbiss zwischen uns aus und setzten uns gegenüber auf die Decke. Wir fütterten uns gegenseitig, alberten herum und hatten viel Spaß.


Nach dem Essen gingen wir nochmal schwimmen.


Als wir wieder an Land waren, legten wir uns auf die Decke, verschlangen unsere Leiber ineinander und sahen uns einfach nur an, sagten nichts. Wir waren glücklich wie noch nie.

Viola

Wie gebannt hatte Viola zugehört. Ihr wurde heiß, als Tom erzählte, wie er seine Gigi von hinten nahm. Sie stellte sich vor, wie sie sich ihm auslieferte und wie er sie anstelle von Gigi vögelte, und sie spürte das kleine Rinnsal, das zwischen ihren Pobacken versickerte.


Sie wusste aber auch, dass sie mit ihm keinen Sex haben würde, wenn nicht klar ist, dass sie sich lieben. Ja, sie liebte ihn, das war ihr inzwischen klar, und er sie wohl auch, wenn sie richtig lag nach dem Blick in seine Augen. Aber sie hatten es sich bisher nicht gesagt. Und noch viel wichtiger, sie hatten sich noch nicht geküsst. Nach einem Kuss würde alles klar sein, das wusste sie. Sie würde nicht den ersten Schritt machen, das musste er tun. Er hatte aufgehört zu erzählen, sie sahen sich einfach nur an. Das Herz schlug ihr bis zum Hals und es kribbelte heftig in ihrem Bauch.

Tom

Violas Blick war anders geworden. Etwas ganz Besonderes war zwischen ihnen entstanden. Er liebte sie, das war ihm inzwischen klar. Und sie ihn auch, ganz sicher. Noch nie hatte er solche Gefühle zu einer anderen Frau außer Gerhild. Er liebte Gerhild immer noch und jetzt liebte er eine zweite Frau gleichzeitig? Wie soll das gehen? Er erinnerte sich daran, was Gerhild sagte, kurz bevor sie starb. Er sollte in seinem Herzen Platz lassen für neue Liebe, neues Glück. Jetzt war beides zum Greifen nah. Gerhild würde nicht wollen, dass er es verpasste.


Er wechselte aus dem Schneidersitz auf die Knie, stand auf und zog sie sanft mit hoch, ohne sie loszulassen und ohne den Blickkontakt zu verlieren. Er sah, dass sie es auch wollte und ganz langsam näherten sie sich einander. Er ließ ihre Hände los, legte eine Hand um ihre Taille und die andere auf ihren Rücken. Ihre Arme umschlangen seinen Nacken und endlich trafen sich ihre Lippen. Viola und Tom schlossen die Augen und küssten sich. Erst zaghaft und schüchtern, dann immer vertrauter und schließlich innig und liebevoll. Die Lücke zwischen ihren nackten Leibern schloss sich und sie pressten sich aneinander.


Toms Gefühle spielten verrückt, sein Puls raste, das Kribbeln in seinem Bauch war fast schon schmerzhaft. Er wollte diese Frau, die er vor ein paar Stunden noch gar nicht kannte. Er wollte sie, und sie wollte ihn.

Viola

Er hatte es getan, er hatte sie geküsst. Sie schloss die Augen und ließ sich von ihren Gefühlen treiben. Ihre ganze Leidenschaft legte sie in diesen Kuss, der ihr Leben jetzt schon auf den Kopf gestellt hatte. Sie war so glücklich, dass ihre Augen feucht wurden und Tränen herunter liefen. Der Kontakt mit seiner Haut ließ ihren ganzen Unterleib kribbeln und ein paar Tropfen rannen an der Innenseite ihres Schenkels herunter. Sie verspürte den Wunsch, diesen herrlichen Schwanz, der hart gegen ihren Bauch drückte, in sich zu fühlen.


Nach einer gefühlten Ewigkeit lösten sich ihre Lippen voneinander und sie öffnete die Augen. Sie blickte in seine Augen und sah seine Liebe. Worte waren nicht nötig. Ein kleines Zeichen genügte und so legte sie nur einmal kurz den Finger auf ihre Lippen. Er verstand sofort, was sie wollte und nickte lächelnd. Tom setzte sich und zog sie sanft hinterher. Dann legte er sich auf den Rücken und sah sie liebevoll an. Viola setzte sich einfach breitbeinig auf ihn, ergriff seine Hände und verschränkte ihre Finger in seine, stützte sich mit ihren Handflächen auf seinen ab. Sie sahen sich lange an, dann näherte sich Viola und ein neuer Kuss begann, der sehr schnell sehr leidenschaftlich wurde.


Sie beendete den Kuss und sah ihn wieder an. Sie konnte bestimmen, was passiert, denn sie saß ja oben. Jetzt würde sie es tun, sie würde sich diesen Schwanz einverleiben und so lange reiten, bis sie schreien würde. Langsam schob sie ihr Becken hin und her, rutschte mit ihren mehr als feuchten Schamlippen auf dem Schaft seines Schwanzes entlang. Sie bekam ein Gefühl dafür, wie groß das Teil wirklich war und fragte sich, ob sie ihn ganz aufnehmen konnte. Sie wollte es aber auch langsam angehen, wollte jede Sekunde auskosten und genießen. Toms Blick sagte ihr, dass er es auch genoss.


Viola erinnerte sich, wie Tom über sein erstes Mal erzählte und was Gigi dabei gemacht hatte und dass sie es ein paarmal nachgespielt hatten. Vielleicht gefiel es ihm, es mit ihr noch einmal nachzuspielen. Wenn nicht, würde er es sie wissen lassen.


Violas Muschi begann ein Eigenleben und veranlasste Viola zu Beckenbewegungen, die Toms Eichel zu ihrer sensibelsten Stelle führten. Viola hielt inne und sah, dass es Tom gefiel. Dann ließ sie ihn halb rein und hielt wieder inne. Es brachte richtig Spaß. Mit einem Ruck ließ sie sich ganz runter fallen und Toms Schwanz steckte ganz tief in ihr, sie atmete deutlich hörbar aus. Ihr wurde bewusst, dass ihre Muschi vielleicht erst die zweite war, in der Toms Glied steckte.


Sie hob langsam ihr Becken und ließ es dann wieder fallen, ein wahnsinnig schönes Gefühl. Da konnte ihr Freund aus der Schublade nicht mal im Entferntesten mithalten.

Tom

Je länger er Viola betrachtete, desto mehr wurde ihm bewusst, wie schön sie war. Die tiefblauen Augen und ihr lockiges blondes Haar, ihr bezauberndes Lächeln, fast wie ein Engel.


In ihren Augen konnte er die Liebe sehen, etwas, was er schon drei Jahre nicht mehr gesehen hatte, außer in seinen Träumen. Und nun ist ein Traum Wirklichkeit geworden. Er wusste nicht, was die Zukunft bringen würde, aber für ihn stand fest, dass er großes Glück hatte, sie getroffen zu haben. Er würde alles tun, damit dieses Glück bei ihm blieb.


Ihr Busen war rund und fest und wippte, wenn sie sich fallen ließ. Sie bewegte sich schneller und ließ sich immer wieder heftig von ihm pfählen. Ihr Blick hatte nun etwas Wildes, Entschlossenes. Ihre Hände lösten sich von seinen und sie stützte sich auf seine Brust. So war er noch tiefer in ihr. Seine Hände griffen nach ihren Schenkeln und glitten langsam an ihrem Becken entlang, erreichten ihre Taille, während sie das Tempo weiter steigerte. Seine Daumen streiften ihre wundervollen Brüste und wanderten wieder nach unten. Sie fühlte sich großartig an. Sie schloss die Augen, ihr Mund war offen. Dann warf sie den Kopf nach hinten und stützte sich auf seinen Schenkeln ab. Ihr wundervoller Busen war so ganz besonders schön. Sie genoss ihren Ritt sichtlich und Tom erkannte, dass sie nicht mehr lange brauchte, um ihr Ziel zu erreichen. Vielleicht gelang es, dass sie beide gleichzeitig kommen, deshalb spannte Tom die Muskeln an, was seinen Schwanz noch ein wenig härter machte. Es war herrlich und er ließ sich von ihr zum gemeinsamen Ziel führen. Sie öffnete den Mund noch weiter und ließ ein langgezogenes Stöhnen hören. Ihre Bewegungen kamen ins Stocken, sie fing an zu zittern. Das Zittern ging über in ein Beben und sie schrie ihre Lust heraus. Tom stemmte seine Lenden nach oben und übernahm die Regie. Es brauchte nur ein paar Stöße in ihren zuckenden Leib, da war es auch bei ihm soweit. Seine Hände packten fest ihre Pobacken und er flutete sie mit seinem Samen. Es war so heftig wie schon lange nicht mehr.


Erschöpft sank sie auf seine Brust und er schlang die Arme um sie. Beide atmeten heftig und ihre Herzen schlugen wild. Es dauerte ein paar Minuten, bis sie sich beruhigt hatten. Dann hob sie ihren Kopf und sah ihn glücklich lächelnd an. Sie hatte Tränen in den Augen, die auf seine Brust tropften.


Tom wischte zärtlich ihre Tränen weg und erwiderte ihr Lächeln. Er wusste, dass ihre Tränen nicht wegen Traurigkeit waren, ganz im Gegenteil.


„Das war das Schönste, was ich seit langem erlebt habe. Du hast mir die Liebe zurück gebracht, du hast mir die Freude und das Glück gegeben, das ich so lange vermisst habe. Es ist, als ob dich die Engel zu mir geschickt haben. Ich bin so froh, dass du mich nicht wieder weggelassen hast, als ich dich hier gestört hab. Viola, ich liebe dich!“


Viola strahlte und ihre Tränen flossen noch mehr.


„Ich bin so glücklich wie noch nie in meinem Leben. Noch nie habe ich so viel Glück und Liebe gefühlt. Ich liebe dich, Tom!“


Viola robbte etwas an ihm hoch und dann küssten sie sich voller Liebe und Leidenschaft.

Viola

Viola fühlte sich wie in einem wunderbaren Traum. Tom war alles, was sie sich immer erträumt hatte. Und das allerbeste daran war, es war kein Traum. Sie konnte ihn fühlen, hörte ihn atmen. Obwohl sie ihn erst vor ein paar Stunden getroffen hatte, ihr war so, als würde sie ihn schon viel länger kennen. Alles war so vertraut, sie spürte, dass seine Liebe ehrlich war, und ihre Liebe war es auch. Sie lag mit dem Bauch auf seinem Bauch, den Kopf auf seiner Schulter, er hielt ihre freie Hand.


„Tom?“


„Ja?“


„Darf ich dir auch alles sagen, was ich fühle?“


„Ja natürlich, ich werde das auch machen.“


„Sei mir bitte nicht böse, dass ich dein allererstes Mal ein wenig nachgespielt habe. Und ich habe so getan, als wäre es auch mein erstes Mal. Das eben war so schön, das war der beste Sex, den ich in meinem ganzen Leben hatte. Und ich kann dir jetzt schon sagen, ich will noch viel mehr davon. Ich weiß, dass ich dir vertrauen kann und deshalb sag ich dir das jetzt einfach so.“


„Nein, ich bin dir nicht böse, Viola. Ich vertraue dir auch, du weißt es. Und was das Nachspielen angeht, hast du Lust auf ein kleines Wettschwimmen?“


Viola hob den Kopf und sah Tom freudig überrascht an. „Und ob ich das habe!“


Sie sprang auf und lief ins Wasser, schwamm einfach los. Sie wusste ja, dass Tom mitkommen würde. Sie liebte es, nackt zu schwimmen, und deshalb schwamm sie erstmal ein paar hundert Meter, bevor sie sich umdrehte und nach Tom sah. Wie sie erwartet hatte, war er gleich bei ihr.


Sie lachte, „wir müssen nochmal kurz die Regeln klären, bevor wir anfangen. Also wer zuerst an Land ist und ein Handtuch hoch hält, gewinnt. Und der Verlierer muss der Gewinnerin den Hintern küssen, so war das, oder?“


„Fast so,“ lachte Tom, „diesmal muss die Verliererin dem Gewinner den Hintern küssen.“


„Ha! Das werden wir ja sehen! Oh, da war ja noch was. Das Mädchen bekommt einen kleinen Vorsprung!“ Und schon stützte sie sich auf seine Schultern und drückte ihn unter Wasser. Sie wollte auf keinen Fall verlieren und deshalb kraulte sie los so schnell sie konnte. Nur nicht umdrehen, dachte sie, das kostet Zeit. Außerdem konnte sie es immer noch, war immer noch ziemlich schnell, und sie schaffte es. Sie lief zuerst aus dem Wasser und hielt das Handtuch hoch. „Gewonnen!“ triumphierte sie.


„Schon wieder verloren!“ Tom schüttelte lachend den Kopf.


Viola schwang das Handtuch um seinen Nacken und zog ihn an sich ran.


„Dann musst du jetzt meinen Hintern küssen,“ lachte sie. „oder aber,“ fuhr sie leise und verführerisch fort, „du küsst mich jetzt ganz leidenschaftlich, und dann… dann zeigst du mir, wie eine Frau innerhalb von einer Stunde zwei Mega-Orgasmen haben kann.“


Tom legte einen Arm um ihre Taille, zog sie an sich und grinste. „Oh, glaubst du denn, dass ich das kann? Ich bin ja nicht mehr der Jüngste, wie du weißt.“


Viola grinste auch. „Ich weiß, dass du es kannst! Du bist der jüngste Vierundfünfzigjährige, den ich je getroffen habe. Außerdem bin ich rattenscharf auf dich und ich wünsche mir, dass du mich um den Verstand vögelst.“


Viola erschrak ein wenig über sich selbst. Sowas hatte sie noch nie zu einem Mann gesagt. Sie spürte aber, dass sie es bei ihm durfte. Sie hatte unendliches Vertrauen zu ihm.


Tom lachte. „Ich werd mein Bestes geben, aber ich hoffe trotzdem inständig, dass unser Verstand wieder zurückkommen wird.“


Viola geriet in einen Rausch, als er sie dann küsste. Sie fühlte seinen Schwanz wachsen und ihr ganzer Leib fing an zu kribbeln. Er packte mit seinen kräftigen Händen ihre Pobacken. Sie wusste, er würde sie halten und schlang instinktiv die Beine um seinen Leib. Er ging ein paar Schritte mit ihr, dann fühlte sie einen der Bäume an ihrem Rücken. Er beendete den Kuss und sie sahen sich mit wildem Blick in die Augen. Sie merkte, wie sich eine Hand von ihrem Po löste und im nächsten Moment rammte er ihr sein hartes Teil tief in ihre triefende Spalte. Sie stöhnte auf. Ihr Herz raste, sie atmete mit offenem Mund tief ein und aus.


Und dann nahm er sie, hart und wild, sah ihr weiter in die Augen. Sie zog ihn mit den Beinen mit jedem seiner Stöße an sich, gab ihm zu verstehen, dass es genau das ist, was sie wollte. Ihre Muschi wollte diesen Schwanz, saugte sich an ihm fest, knetete ihn. Immer, wenn er zustieß, wurde sie gedehnt und sein Riemen rieb an ihrer Perle. Es war eine Mischung aus wilder Lust und leichtem Schmerz, die sie auf ihren Höhepunkt zutrieb. Dann kam er, ihr Orgasmus, so intensiv wie noch nie, sie schrie und bebte, sie verkrampfte, zog ihn noch tiefer in sich. Aber er hörte nicht auf, machte einfach weiter. Der Höhepunkt ebbte ab, aber kam gleich wieder, noch intensiver, wie eine neue Welle und danach kam auch noch eine dritte Welle. Sie spürte noch seinen heißen Samen in ihrem Schoß, dann wurde ihr schwarz vor Augen.

Viola schlug die Augen auf und sah den Mann, den sie liebte, er lächelte liebevoll. Sie lag auf der Decke und er hatte sich über sie gebeugt und streichelte ihre Wange.


„Hallo Sonnenschein, da bist du ja wieder!“ freute er sich.


„Was ist passiert?“ fragte sie unsicher.


„Du warst mal eine Minute nicht da.“


„Ich war nicht da?“


„Ja, aber jetzt bist du es wieder. Weißt du, wie du heißt?“


„Viola“


„Und ich?“


„Du bist Tom, der Mann, den ich liebe.“


Tom lächelte sie an „Dann ist es mir wohl misslungen, dich um den Verstand zu vögeln.“


„Ja, jetzt weiß ich wieder. Du warst das… du Schuft.“ Sie lächelte. „Du hast mich an den Baum genagelt und mir einen Mega-Orgasmus beschert, oder waren das mehrere? Hatte ich vorhin nicht gesagt, das war der beste Sex meines Lebens? Ich muss mich berichtigen, denn das nur der zweitbeste, der beste war grad eben. Kerl, was machst du nur mit mir?“


„Ich liebe dich einfach nur, das ist alles.“ sagte Tom lächelnd und küsste sie.


Es entwickelte sich zum liebevollsten und leidenschaftlichsten Kuss ihres bisherigen Lebens und sie war noch nie so glücklich wie in diesem Moment.

Ein Jahr später

Die Braut warf ihren Strauß nach hinten über die Schulter in Richtung der unverheirateten weiblichen Gäste ihrer Hochzeitsfeier. Sie sah sich kurz um und lachte ihre Nichte an, die ihn gefangen hatte. Dann schlang sie die Arme um den Nacken ihres Bräutigams, der sie daraufhin mit beiden Händen an der Taille hielt. Mit einem strahlenden Lächeln sah sie ihn an.


Der Bräutigam strahlte ebenso und küsste dann sie liebevoll. Als sie fertig waren machte er eine kleine Ansage an die Gäste.


„Liebe Familie, liebe Freunde! Meine bezaubernde Braut und ich lassen euch jetzt alleine weiter feiern! Wir beide ziehen uns jetzt zurück und machen das, was frisch Verheiratete in der Hochzeitsnacht so machen.“


„Ich weiß, was ihr machen wollt!“ rief der kleine Max unüberhörbar laut.


„Soso, du weißt das? Was wollen wir denn machen?“ fragte die Braut.


„Ihr wollt ein Baby machen!“ krähte der Kleine aufgeregt.


Riesengelächter.


Die Braut beugte sich zu Max hinunter und stupste ihn sanft mit dem Zeigefinger an der Nase.


„Du hast recht, genau das wollen wir!“ sagte sie lachend. „Und wenn du groß bist, dann machst du das auch in deiner Hochzeitsnacht!“


„Musik und Getränke gibt es noch bis 3 Uhr, habt noch viel Spaß!“ rief der Bräutigam, lud sich seine Braut auf die Arme und ging mit ihr in Richtung Hochzeitssuite.


Dort angekommen stellte er sie auf ihre Füße und sie küssten sich leidenschaftlich.


„Woher der Kleine wohl so genau wusste, was wir hier machen wollen?“ fragte die Braut verführerisch lächelnd.


„Ist halt ein kluges Kerlchen, dein Neffe!“


„Na, dann sollten wir uns ranhalten, damit wir in neun Monaten ein Ergebnis vorweisen können!“


„Nach zwei Wochen Enthaltsamkeit kann ich es kaum erwarten!“


„Worauf wartest du dann noch?“

Gerhild

Der Tod ist nicht das Ende, das wusste Gerhild schon immer.


Sie war zufrieden, endlich hatte sie es geschafft!


Tom war wieder glücklich. Viola war die perfekte Frau für ihn, und nun waren die beiden verheiratet. Gerhilds Aufgabe war somit erfüllt.


Wenn die Seele aus dem Körper entweicht, dann erinnert sie sich. Nicht nur an das letzte Leben, sondern auch an vorherige. Gerhild erinnerte sich nur an das eine Leben, sie war eine junge Seele.


Wenn irgendwo im Universum neues Leben entsteht, bekommen Seelen wieder eine neue Aufgabe. So war es auch für Gerhild vorgesehen, aber sie bat um Aufschub, sie wollte noch etwas erledigen. Nur wenige Seelen bekommen das Privileg, so etwas tun zu dürfen, aber Gerhild wurde es gewährt.


Sie musste dafür sorgen, dass Tom glücklich ist.


Es war wirklich schwierig. In ihren letzten Tagen hatte sie scherzhaft gedroht, um Tom herum zu schwirren und ihn zu nerven. Aber so einfach war das nicht. Sie musste lernen, mit Tom zu kommunizieren. Eine Oda Mae Brown wie in dem Ghost-Film war leider nicht zu finden und sie konnte auch keine Gegenstände bewegen. Deshalb musste sie sich etwas anderes einfallen lassen. Und dann fand sie es heraus, es war eigentlich mehr ein Zufall. Sie schaffte es, Teil seiner Träume zu werden, wenn er schlief. Auf diese Weise konnte sie mit ihm reden und es gelang ihr sogar, dass er sich am nächsten Tag daran erinnerte.


Leider machte er keine Anstalten, sich eine neue Liebe zu suchen. Er war irgendwie gefangen in seiner Trauer. Dann musste sie es eben machen, sie musste Tom verkuppeln.


Wenn sie in Toms Träumen erscheinen konnte, konnte sie das auch bei anderen Menschen?


Es gab nur Wenige, bei denen es funktionierte. Aber zum Glück fand sie Viola, bei ihr ging es.


Sie war eine Frau, die sehr viel Liebe in sich hatte. Leider hatte sie auch genauso viel Pech mit den Männern, denen sie ihre Liebe schenkte.


Viola schien Gerhild die ideale Partnerin für Tom zu sein. Also redete sie viel mit ihr, wenn sie träumte. Sie beschrieb Tom bis ins kleinste Detail. Ja, auch DAS Detail! Wenn sie ihm begegnete, würde ihr Tom vertraut vorkommen. Nun musste Viola nur noch die geheime Stelle am See finden. Auch dafür sorgte Gerhild. Schließlich schaffte sie es, die beiden zur selben Zeit dorthin zu lotsen. Alles weitere bekamen die beiden ganz allein hin.


Und nun war sie heimliche Beobachterin in der Hochzeitssuite.


Viola und Tom hatten geplant, ihr Kind in genau dieser Nacht zu zeugen. Zweieinhalb Monate zuvor hatte Viola die Pille weggelassen, ihre fruchtbaren Tage waren genau um die Hochzeit herum.


Vor der Hochzeit waren die beiden zwei Wochen lang enthaltsam, damit ja genügend Samen vorhanden waren.


Ihr Liebesakt zeugte von grenzenloser Leidenschaft. Sie liebten sich in der sogenannten Missionarsstellung. Viola hatte Arme und Beine um Toms Leib geschlungen. Tom führte seine Braut langsam zum Höhepunkt. Er wollte ihn gemeinsam mit ihr erleben, aber nicht ihren Ersten.


Tom hatte gelernt, Violas Leib wie ein Instrument zu spielen. Er wartete geduldig, bis sie ihren ersten Höhepunkt hatte. Dann hielt er sich nicht mehr zurück. Er trieb sie in noch zwei weitere Orgasmen und zeitgleich mit ihrem Vierten entlud er seinen aufgestauten Samen tief in ihrem Schoß.


Erschöpft hielt er inne. Violas Beine hielten ihn fest, es gab kein Entkommen, wollte er ja auch gar nicht. Die Herzen der beiden klopften heftig und sie atmeten schnell.


Nach einer Weile sahen sie sich glücklich lächelnd an.


„Ich glaube, es hat geklappt!“ verkündete Viola hoffnungsvoll.


„Woher willst du das wissen?“


„Ich weiß nicht, es ist so ein Gefühl. Ein Gefühl, das ich noch nie hatte.“


Tom strahlte und küsste seine schöne Frau liebevoll.

Die heimliche Beobachterin freute sich.


Und dann geschah etwas Wunderbares. Gerhilds Seele wurde gerufen, es war soweit.


Ihre neue große Reise begann im selben Moment, in dem in Violas Leib neues Leben entstand.


Sie empfand unendliches Glück.

Zehn Jahre später

Vier Kajaks gleiten über den See. Zwei große und zwei kleine. Drinnen sitzen Vater, Mutter und ihre beiden Töchter.


„Wie weit ist es denn noch bis zu der Stelle, wo ihr euch kennengelernt habt?“ will die achtjährige Charlotte wissen.


„Nicht mehr weit, ihr steuert direkt darauf zu!“ ruft die Mama.


„Wer zuerst da ist!“ fordert die neunjährige Gerhild ihre Familie heraus.


Gerhild paddelt wie wild und beschleunigt ihr Kajak, gefolgt von Schwester und Eltern.


Lachend beobachten die Eltern ihren beide Töchter und sehen Gerhild als Erste an Land springen.


Sie läuft in die Mitte des freien Platzes und springt jubelnd umher. „Gewonnen!“ triumphiert sie und hält dabei ihr Handtuch überm Kopf.


Viola und Tom sehen sich verblüfft an.


„Hast du ihr davon erzählt?“


„Nein, hab ich nicht!“


„Ich auch nicht...“

Kommentare


tzupo
dabei seit: Jul '01
Kommentare: 26
schrieb am 17.07.2026:
»Tolle Geschichte, hebt sich wohltuend von vielen anderen hier ab in Handlung und Stil . Hoffentlich kommen bald weitere Episoden.«

hoedur
dabei seit: Apr '06
Kommentare: 100
hoedur
schrieb am 17.07.2026:
»War die Geschichte kitschig? NEIN! Aber sie hat zu Tränen gerührt!
War die Geschichte besonders erotisch? Nein aber authentisch!
War die Geschichte denn gut geschrieben? JAAAAAA!

Vielen Dank Sternie, Du hast einen Fan!!«

minarik
dabei seit: Jan '01
Kommentare: 106
schrieb am 18.07.2026:
»eine wunderbare geschichte, bin zu tränen gerührt.«

sirius-2
dabei seit: Mär '04
Kommentare: 2
schrieb am 23.07.2026:
»Toll erzählt - erfrischend anders«


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