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Kommentare: 46 | Lesungen: 28516 | Bewertung: 8.06 | Kategorie: BDSM | veröffentlicht: 29.04.2003

Die Bankiersfamilie

von

Ich kam wütend aus der Bank. Das dritte Nein in Folge. Ich hätte schreien können. Aber was hätte das geändert? Ich bin Gerhard, 35, Wirt, Überlebenskünstler. Ich betreibe eine Kneipe am Bahnhof – ein düsteres Loch, wenn ich ehrlich bin. Ein Ort für Verlorene, wie ich selbst vielleicht einer bin. Ich wollte ein Darlehen, um endlich etwas aufzubauen. Aber sie sehen in mir nur meine Vergangenheit. Und vielleicht haben sie recht.

Ich blieb stehen, vor der Drehtür, vor dieser blankpolierten Fassade, die mir schon so oft den Spiegel vorhielt. Es ist nicht nur die Wut – es ist Ohnmacht. Ich kenne sie gut. Ich kenne auch, wie schnell aus ihr Gewalt entstehen kann.

Früher, als ich noch in diesen Kreisen verkehrte, hätte ich das Geld schon längst gehabt. Damals ging ich über Leichen – bildlich gesprochen, meistens. Ich habe Dreck am Stecken, klar. Fünf Jahre Bau reden nicht um den heißen Brei. Heute will ich raus aus dem Sumpf. Eigentlich. Aber je länger ich im Dreck wühle, desto mehr frage ich mich, ob ich überhaupt noch weiß, was normal ist. Meine Kneipe – der Club 48 – ist Treffpunkt für die, die vergessen wurden. Und ja, da arbeiten Frauen, die sich verkauft haben. Und ja, ich habe gelernt, wie man sie manipuliert. Es macht mir Angst, wie leicht mir das fällt. Es macht mir Angst, wie viel Macht ich manchmal empfinde, wo andere längst Scham empfinden würden. Da ist ein dunkler Teil in mir. Einer, der aufblüht, wenn er Kontrolle hat. Wenn er jemanden brechen kann.

Ich stieg die Treppen herab, voll von Frust, als mir zwei Personen entgegenkamen. Eine Frau, um die vierzig vielleicht – eine dieser Erscheinungen, die sofort die Aufmerksamkeit auf sich ziehen, selbst wenn sie gar nichts dafür tun. Stolz, aufrecht, makellos. Und neben ihr – vermutlich ihre Tochter, kaum volljährig, ein Abbild der Mutter. Sie gingen an mir vorbei, ohne mich zu beachten. Kein Blick. Kein Zögern. Als wäre ich Luft. Etwas in mir zuckte. Wut? Neid? Oder diese alte Stimme, die sagte: So eine hattest du nie. Und wirst du nie haben. Der Wagen vor dem Gebäude – ein Bentley, natürlich – brachte das Bild perfekt zu Ende. Eine Familie im Hochglanzformat. Und ich? Der Gescheiterte. Der Schmutz unter ihren Schuhen. Ich lachte bitter auf. Früher hätte ich mir genommen, was ich wollte. Heute spielte ich den moralisch Geläuterten – aber war ich das wirklich?

Ein alter Mann – vermutlich der Ehemann – kam hastig aus dem Gebäude, drückte der Frau eine Tasche in die Hand, küsste sie flüchtig und verschwand wieder. Der feine Baron. Der, der mir zuvor noch mit einem herablassenden Lächeln das Darlehen verweigert hatte. Jetzt wusste ich: Er hat mehr zu verlieren als ich. Ich spürte, wie sich ein Gedanke in mir formte. Keine klare Idee. Noch nicht. Nur dieses Kribbeln. Dieses Gefühl, dass sich ein Spalt auftat. Eine Möglichkeit. Ich hatte mich auch schon fast abgewendet, der Moment schien vorbei, der Impuls verraucht. Doch dann – eine Bewegung. Die Schönheit trat allein aus dem Haus. Kein Wagen. Kein Chauffeur. Nur sie. Ihre Schritte waren bestimmt, aber nicht ziellos. So läuft jemand, der eine Mission hat – oder ein Geheimnis. Ich folgte ihr. Unauffällig. Neugierig. Vielleicht auch ein bisschen süchtig nach dem Gefühl, wieder im Spiel zu sein. Dann – wie aus dem Nichts – ein Motorrad. Es kam schräg aus einer Einfahrt geschossen, viel zu schnell für die enge Straße. Ich hielt an, riss die Augen auf. Der Fahrer stoppte scharf vor ihr. Er warf ihr ein kleines Paket vor die Füße – nichts gesagt, kein Blick – nahm die Tasche, die sie dabei hatte, und verschwand. Ein Deal. Eiskalt durchgezogen. Keine Umarmung. Kein Zögern. Kein Wort. Mir war sofort klar: Das war keine Übergabe von Schmuck oder Kaviar. Das hier war Dreck. Und es roch nach Angst. Ich spürte, wie sich mein Herzschlag beschleunigte.

Das war die Gelegenheit, von der ich nicht wusste, dass ich auf sie gewartet hatte. Drei Schritte, ein Griff. Sie hatte das Paket noch nicht aufgehoben, sah mich nur entsetzt an. Vielleicht erkannte sie mich. Vielleicht auch nicht. „Wenn Sie das wiederhaben wollen,“ sagte ich leise, fast höflich, „rufen Sie in einer Stunde im Club 48 an. Keine Polizei.“ Dann war ich weg. Keine Zeit für Heldentum. Keine Zeit für Reue.

Im Club riss ich das Paket auf wie ein Kind ein Geburtstagsgeschenk. Nur dass hier keine Süßigkeiten drin waren. Fotos. Dokumente. Blut. Oder zumindest die Erinnerung daran. Eine Fahrerflucht. Ein toter Körper. Ein Bankier, der mehr als nur Geld auf dem Gewissen hatte. Ich lehnte mich zurück. Da war sie wieder – diese Kälte in meiner Brust, die früher mein bester Freund war. Ich nannte sie Effizienz. Andere würden sagen: Abgrund. Und doch war da auch etwas Neues. Etwas, das ich nicht einordnen konnte. Ich hatte sie gesehen – diese Frau. Ihre Haltung. Ihren Blick. Ihre Würde. Und nun würde ich sie brechen. Aber warum? Ging es mir um Gerechtigkeit? Nein. Um Geld? Vielleicht. Oder war es einfach dieser Rausch, der entsteht, wenn man die Kontrolle übernimmt? Wenn jemand, der immer über dir stand, plötzlich auf dich herabblicken muss? Ich hatte die Macht. Endlich. Aber in meinem Inneren regte sich etwas. Kein Mitleid. Eher ein leises, unangenehmes Fragen: Was für ein Mensch bist du eigentlich geworden, Gerhard? Ich wischte den Gedanken weg. Das Telefon klingelte. Das Telefon klingelte wieder. Nicht laut. Aber eindringlich.

Ich ließ es viermal läuten, bevor ich ranging. Nicht aus Unsicherheit. Aus Prinzip. Sie sollte wissen, dass ich bestimme, wann gesprochen wird.

„Ja?“

Ein kurzes Räuspern. Dann ihre Stimme. Samten, aber angespannt, wie ein teurer Stoff, der unter Zug knistert. „Hier ist mein Anruf. Was sollte das von vorhin?“ Ich lächelte. „Schnauze“, sagte ich ruhig. „Sie werden jetzt gut zuhören und alles genau befolgen – sonst wird Ihr lieber Ehemann bald ganz andere Sorgen haben.“ Ein Moment Stille. Ich hörte ihren Atem. Kontrolliert, aber nicht mehr souverän. „Wer sind Sie überhaupt? Ich habe bereits bezahlt!“ „Aber nicht an mich, Süße“, erwiderte ich. „Jetzt bin ich am Zug. Und ich will nicht nur Geld. Ich will... Einsatz.“

Sie zischte: „Sie kriminelles Schwein…“ „Maul halten!“ Ich ließ meine Stimme absichtlich tiefer werden, wie ein Schlag gegen die Wand. „Heute Abend erscheinen Sie im Club 48. In einem eleganten Abendkleid. Schwarz. Mit allem, was dazugehört. Ich will, dass Sie Aufsehen erregen.“ „Sie sind verrückt.“ Sie klang erschüttert, doch nicht gebrochen. Noch nicht. „Ich will Ihre ganze Klasse sehen. Ihre Klunker, Ihre Haltung, Ihre Würde. Alles, was Sie zu einer von denen macht. Und dann will ich zusehen, wie Sie das vor meinen Gästen verlieren.“ Ein Seufzen, irgendwo zwischen Verachtung und Aufbegehren. Ich wartete. Dann kam es leise, widerwillig: „Ich werde da sein.“ Ich legte auf. Und mein Grinsen blieb. Das Spiel hatte begonnen.

Der Abend war gut. Der Laden voll. Die Musik vibrierte in den Wänden. Meine Mädchen wussten, wie man Stimmung macht, wie man den Männern den Alltag aus dem Kopf pustet. Aber heute wartete ich nicht auf Umsatz. Heute wartete ich auf sie. Als sie kam, blieb die Luft stehen.

Langsam, mit hoch erhobenem Kopf, trat sie ein. Schwarzes Kleid, geschlitzte Seite. Die Haare streng gebändigt, das Make-up dezent – und doch war sie eine Erscheinung. Eine Göttin, die sich in den Dreck verirrt hatte. Oder besser: gezwungen worden war, ihn zu betreten.

Sie ging an die Bar, setzte sich, sah sich nicht um. Ich ließ sie warten. Kein Wort. Keine Geste. Bis ich mich ihr näherte. „Willkommen, Madame. Bereit für Ihren ersten Abend als Attraktion meines Clubs?“ „Wie viel wollen Sie?“ fragte sie tonlos. Ich lehnte mich vor. „Sie verstehen immer noch nicht. Ich will nicht nur Ihr Geld. Ich will Ihre Überlegenheit bröckeln sehen. Ich will, dass Sie begreifen, was es heißt, unten zu sein.“ Sie starrte mich an, wie man ein Raubtier anschaut, dem man die Zähne zählt. Dann drehte sie sich um. Ging. Verharrte. Drehte sich wieder zurück. In ihren Augen: Abscheu.

Aber auch – und das erkannte ich sofort – der kalte Blick einer Frau, die überlegt. Die rechnet. Sie wusste, dass ich sie in der Hand hatte. Aber sie wollte den Preis kennen, nicht aus Schwäche, sondern aus Strategie. Genau wie ich. Wir waren nicht so verschieden, wir zwei. Ich sagte leise, eindringlich: „Gehen Sie auf die Tanzfläche. Zeigen Sie, dass Sie tanzen können. Nur das heute. Ein Tanz. Dann sehen wir weiter.“ Sie sah mich lange an. Dann nickte sie fast unsichtbar.

Als sie in der Mitte der Tanzfläche stand, blendeten sie die Scheinwerfer. Die Musik setzte ein – ein dunkler, langsamer Rhythmus.

Die Gäste waren sofort elektrisiert. Sie war nicht wie die anderen. Nicht billig. Nicht berechnend. Sondern etwas ganz anderes: eine Fremde in dieser Welt, und gerade das machte sie unwiderstehlich. Zuerst bewegte sie sich kaum. Nur ein leichtes Schwingen der Hüfte, eine Drehung der Schultern. Ihre Augen blieben geschlossen. Aber dann… dann begann sie sich im Rhythmus zu wiegen, ein wenig mehr mit jeder Sekunde. Das Kleid lebte mit ihren Bewegungen, der Schlitz zeigte mal mehr, mal weniger Bein. Ihr Blick war starr auf den Boden gerichtet. Stolz. Ich beobachtete alles. Jeden Blick, jede Bewegung. Ich wollte sehen, wo sie die Grenze ziehen würde. Oder ob ich sie ziehen musste. Und ganz tief in mir regte sich etwas anderes – kein Mitleid, nein. Aber ein Funke Respekt. Sie war stark. Sie spielte das Spiel. Und ich fragte mich: Wie weit wird sie gehen?

Die ersten Rufe des Publikums wurden laut. Die Worte trafen sie wie Schläge, roh und unverschleiert. Solche Sprache war ihr fremd – sie hatte ihr Leben lang auf Anstand geachtet, Haltung gewahrt, sich über das Vulgäre erhoben. Und doch… etwas in ihr vibrierte. Nicht Zustimmung – eher ein Prickeln, ein elektrischer Schock im Inneren. Die Worte hallten in ihrem Kopf nach, tasteten sich in sie hinein. Sie wollte den Tanz abbrechen. Wollte die Hände heben, „Genug!“ rufen. Doch stattdessen begann sie, sich fließender zu bewegen. Ihre Hüften kreisten weiter, weiter – langsamer, sinnlicher. Ihre Arme hoben sich wie von selbst, der Rücken bog sich leicht. Der Körper begann, etwas auszudrücken, das ihr selbst unheimlich war.

„Geiler Arsch!“ „Ist schon ganz feucht, die Nutte.“

Die Worte waren schmutzig. Und sie hatten Macht. Sie krochen unter ihre Haut, gruben sich in ihr Bewusstsein. Eine seltsame Energie ging von ihnen aus. Eine Kraft, die sie erschütterte.

Sie tanzte weiter. Und mit jeder Bewegung wurde sie freier, mutiger. Oder war es verzweifelter? Ihre Kleidung klebte bereits an ihr, ihr Haar löste sich, ihr Atem wurde schneller. Das Publikum zufrieden. Schweiß glänzte auf ihren Schultern, ihre Bewegungen wurden weicher, fließender.

Sie verstand nicht, was mit ihr geschah.

Warum trafen diese ordinären, herabwürdigenden Rufe sie wie süße Stiche? Warum begannen sie, eine dunkle Wärme in ihr zu entfachen? Sie war Baronin. Eine Frau von Stil, von Stolz, von Kultur. Und nun – bewegte sie sich wie eine Verführerin, eine Tänzerin im Bann ihrer eigenen Begierde. Die Lust, gefallen zu wollen, drang plötzlich an die Oberfläche. Hier – bei dieser lärmenden, trinkenden, schmutzig grölenden Meute. Und je schlimmer die Rufe wurden, desto mehr tanzte sie für sie.

„Geile Blaslippen hat die Schlampe!“ „Komm her, lutsch mir meinen Schwanz.“

Sie hätte sich ekeln müssen. Sie tat es auch. Tief in sich spürte sie Scham. Doch daneben wuchs etwas anderes. Etwas, das sie nicht benennen konnte – eine fiebrige, süchtig machende Hitze. Ihre Beine zitterten, nicht vor Angst, sondern vor Erregung. Ihre Haut kribbelte unter den Blicken, unter den Worten. Ihre Bewegungen wurden noch langsamer, bewusster – ihre Hüften malten Kreise, ihre Arme umrahmten ihren Körper, als würde sie sich selbst berühren wollen. Ihre Gedanken taumelten. Wie kann ich das genießen? Was macht diese Sprache mit mir? Warum will ich noch mehr davon? Sie war zerrissen. Tief gespalten zwischen dem Wunsch, zu fliehen, sich zu verbergen – und dem Drang, sich weiter zu entblättern, nicht körperlich, sondern seelisch. Ihre Lust war kein helles Verlangen – sie war dunkel, wild, fremd. Sie wollte gefallen. Sie wollte hören, wie sie beschmutzt wurde.

Dann trat er aus dem Schatten: ein Mann, speckig, schmutzig, nach Bier stinkend, mit leerem Blick – einer, dem sie in einem anderen Leben nie näher gekommen wäre als auf hundert Meter Entfernung. Er kam näher, lallte etwas Unverständliches, trat in den Lichtschein. Er streckte eine Hand aus, legte sie an ihre Taille. Sie fröstelte. Nicht aus Angst – aus innerem Aufruhr. Alles in ihr schrie, sich zu entziehen. Doch ihr Körper, dieser seltsame Verräter, blieb in der Bewegung. Sie ließ zu, dass er mit ihr tanzte, plump, unbeholfen – und doch war da etwas... Archaisches. Raues.

Er fasste sie erneut an – ihre Schulter, dann ihren Rücken. Sie zuckte kurz. Ein Funke Ekel zuckte durch sie, traf aber auf eine Welle innerer Hitze. Und da war sie wieder – die Spannung. Sie erkannte sich selbst nicht. Wie konnte sie das zulassen? Wie konnte es sein, dass sie in diesem Dreckloch stand, tanzte, sich anfassen ließ – und dass ihr Herz raste, nicht vor Angst, sondern vor einer anderen, dunkleren Aufregung? Er roch nach Schweiß und Schnaps, sein Hemd war offen, sein Blick glitt gierig über ihren Körper. Sie hätte ihn ohrfeigen müssen. Und doch... bewegte sie sich synchron mit ihm. Ihre Hand berührte seine – und sie entzog sich nicht. Die Musik war lauter, schneller geworden. Ihre Augen waren jetzt nur halb geöffnet, wie durch einen Schleier aus Dunst und Zweifel. Die Stimmen der Zuschauer drangen wie Säure durch den Raum, schmutzig, roh, übergriffig – und doch schien jeder Satz, jedes vulgäre Wort, sich wie ein Pfeil in ihr Innerstes zu bohren. Als würde genau dieser Dreck sie berühren, dorthin, wo sie nie berührt werden wollte. Ihre Lippen zitterten, als sich sein Gesicht näherte, atemschwer – und dann geschah es. Kein Fluchtreflex. Kein Wegdrehen. Sie öffnete den Mund. Langsam. Und ließ ihn zu, die Zungen verschmolzen sichtbar. Ihre Hand glitt in sein fettiges Haar. Das Publikum rastete aus. Und ich sah es: Nicht nur Lust. Nicht nur Ekel. Es war beides. Und es war tiefer. Es war wie ein Sturz – nicht durch ihn, sondern durch sich selbst. Für einen Moment war sie nicht Baronin, nicht Trägerin irgendeines Namens. Und sie wusste es. Und sie ließ es zu.

Diesen Moment nutzte ich, um sie aus der Szenerie zu ziehen. Sie war nicht mehr ganz bei sich – ihre Augen irrten, ihre Bewegungen wirkten, als gehörten sie jemand anderem. Ohne viele Worte geleitete ich sie in den hinteren Raum, wo ich sie vorerst sich selbst überließ. Die Tür schloss ich hinter ihr ab. Als der letzte Auftritt vorüber war und das Licht auf der Bühne wieder erlosch, kehrte ich zurück. Ich öffnete die Tür. Sie stand da als wäre nichts gewesen. Keine Spur von dem, was vorhin geschehen war. Ich schwieg. Sie ebenso. Beim Hinausgehen drehte sie sich kein einziges Mal um. Ihre Haltung war makellos. "Sie werden mich morgen Nachmittag anrufen," sagte ich, ruhig. "Kein Wort an Ihren Gatten. Ruhen Sie sich aus. Wir haben noch einiges vor." Sie nickte nicht. Reagierte gar nicht. Und doch wusste ich, dass sie mich gehört hatte.

Ich hatte den Tag ruhig angehen lassen. Die Nacht war nachgehallt, wie ein schwerer Traum, der nicht ganz verschwinden wollte. Ein paar organisatorische Kleinigkeiten im Büro, ein paar Gespräche mit Lieferanten – aber eigentlich wartete ich nur. Auf den einen Anruf. Ich lag auf dem Sofa, halb im Dämmerschlaf, als es klingelte. Ich griff verschlafen zum Hörer, murmelte ein "Ja?" – und fror innerlich, als ich die Stimme hörte.

"Baronin von Schneider." Klar, kühl. Ein Hauch Abscheu schwang mit. Und doch – sie hatte angerufen. "Was wollen Sie?" fragte ich noch im Halbschlaf, gedankenlos, fast unhöflich. "Ich tue, was Sie wollten. Und Sie wissen, wie sehr mir das zuwider ist", sagte sie scharf, aber nicht ohne Zögern. Ich richtete mich auf, plötzlich hellwach. Ihr Ton traf mich wie ein kleiner Schlag – nicht beleidigend, eher herausfordernd. Ich spürte mein Grinsen kommen. "Dann tun Sie es auch richtig. Sie holen mich heute Abend ab. Punkt neunzehn Uhr. Wir gehen ins Theater." Ich legte auf, bevor sie antworten konnte.

Als ich die Tür meines Klubs hinter mir schloss, wartete das Taxi schon. Sie saß darin. Zuerst erkannte ich sie kaum. Der Hut war groß, der Schleier halb durchsichtig. Ihre Haltung war steif, der Blick nach vorn gerichtet. Doch als ich einstieg und sie mich ansah, traf mich dieser Moment wieder – dieser Kontrast aus Stolz und einer Ahnung von Unsicherheit, die sie zu verbergen suchte. Sie trug ein beiges Kostüm, edel, aber dezent, und ihre weißen Schuhe wirkten fast aus einer anderen Zeit. Ihre Beine waren übereinandergeschlagen, perfekt ausgerichtet. Ich begrüßte sie mit einem leichten Nicken. "Schön, dass Sie gekommen sind." "Ich tue nur, was ich muss", erwiderte sie kühl, ohne mich anzusehen. "Nicht nur. Sie sind neugierig. Vielleicht sogar gespannter, als Sie es sich selbst eingestehen wollen." Sie schwieg. Nur ihr Blick wurde schärfer. Ich wies den Fahrer an, eine Runde durch den Park zu drehen, bevor wir ins Theater fuhren.

Die Spannung zwischen uns war greifbar. Keine Worte, nur Blicke. Der Fahrer schielte hin und wieder in den Rückspiegel, aber keiner von uns sprach. Ich sah an ihr herunter – nicht aufdringlich, sondern abschätzend. Sie wusste, dass ich sie musterte. Und doch blieb sie regungslos.

"Sie wissen, warum ich Sie eingeladen habe. Nicht um Sie zu demütigen – zumindest nicht im banalen Sinn. Es geht um etwas anderes. Um das, was unter der Oberfläche brodelt. Wovor Sie sich fürchten." "Sie verstehen gar nichts", sagte sie leise. "Gar nichts." "Vielleicht. Aber ich sehe, wie Sie reagieren.“ Für einen kurzen Moment fiel ihr Blick. Nur ein Hauch, ein Augenblinzeln lang. Dann hob sie wieder das Kinn.

„Rücken Sie Ihre Füße gerade,“ sagte ich ruhig, fast beiläufig. Sie tat es, zögernd, als wäre ihr nicht ganz klar, warum sie gehorchte. Ich betrachtete sie. Den Stoff ihres Rocks, die feine Linie ihrer Knie. „Und jetzt will ich die halterlosen Strümpfe sehen.“ Ihre Augen weiteten sich einen Hauch, dann zuckte sie kaum sichtbar mit den Schultern.

„Ich will keine Spielchen,“ entgegnete sie, ihre Stimme kühl, aber brüchig. „Ich auch nicht,“ sagte ich, „aber ich will sehen wie standhaft sie bleiben, wenn alles dagegen rebelliert.“ Sie sah mich an, lange. Eine Ewigkeit schien zu vergehen, bis sie langsam den Stoff ihres Rocks ein wenig hob. Nicht viel – nur bis zur Mitte der Oberschenkel. Aber genug, dass der Fahrer unwillkürlich in den Rückspiegel blickte. Sie bemerkte es. Und ließ es zu. Ich beobachtete sie, und ich sah es: das feine Zittern ihrer Finger, das kleine, fast wütende Nicken ihres Kinns, als würde sie sich innerlich selbst beschwören. Ihr Blick veränderte sich nicht.

"Und jetzt möchte ich, dass sie ihr Höschen feucht werden lassen. Wir haben zwanzig Minuten.“

Trotz des perfekten Make-ups sah ich, wie das Blut aus ihrem Gesicht wich – ein blasses, beinahe fahles Flackern trat an die Stelle ihrer Fassade. „Bitte“, flüsterte sie. Ihr Blick senkte sich, nicht aus Scham, sondern aus Zerrissenheit. Ich sagte leise, aber bestimmt: „Sie wissen, dass es keinen anderen Weg gibt.“

Ein stiller Moment entstand, schwer und unbeweglich. Es war nicht Gehorsam, was sie zögernd folgen ließ. Es war etwas anderes – ein stummer Kampf zwischen dem, was sie für richtig hielt, und dem, was sie plötzlich zu fühlen begann, ohne es kontrollieren zu können. Zitternd bewegte sich die rechte Hand zu Ihren Schenkeln. „Sehen Sie mich dabei an“, sagte ich ruhig, fast flüstern. Ihre Augen funkelten auf, voll Abwehr, Stolz, vielleicht auch Zorn. Für einen Moment war es, als würde sie mich durchbohren wollen. Sie atmete aus, kaum hörbar. Ihre Hände bewegten sich, ihre Finger strichen langsam über den Stoff, kontrolliert, mit einer Anspannung, die fast schmerzlich wirkte. Ich beobachtete sie. Und ich sah es: nicht Schwäche, nicht Unterwerfung – sondern einen inneren Kampf. Zwischen Widerstand und Neugier, zwischen Kontrolle und dem leisen, erschreckenden Wunsch, sie zu verlieren. Zu Beginn bewegte sie sich zögerlich – wie jemand, der nicht wusste, ob er gegen seine Überzeugung oder gegen sich selbst handelte. Ihre Finger glitten über den Stoff ihres Rocks, als wolle sie sich vergewissern, dass sie noch bei sich war. Langsam, fast wie abwesend, strich sie über ihre Oberschenkel. Es war keine Geste der Hingabe, eher ein Akt der inneren Selbstüberwindung. Ich sah sie an, doch sagte nichts. Die Stille war drückender als jede Anweisung. Der Blick, den sie mir zuwarf, war schneidend. Er sprach von Widerstand, von Wut, aber auch von dem Versuch, die Kontrolle nicht zu verlieren. Sie wollte sich nicht ergeben – und doch tat sie etwas, das in direktem Widerspruch zu ihren Worten stand. Ein Zittern lief durch ihre Hand, kaum sichtbar, aber spürbar in der Anspannung ihrer Haltung. Der Fahrer warf gelegentlich einen Blick in den Rückspiegel. Sie bemerkte es. Und dennoch hielt sie nicht inne. Kein Protest, kein Kommentar – nur ein Hauch von Scham, der durch ihren Gesichtsausdruck glitt, gefolgt von einer Maske aus kühler Beherrschung.

„Noch fünfzehn Minuten“, sagte ich ruhig, fast beiläufig. Nicht als Befehl – sondern als Erinnerung daran, wer gerade den Takt vorgab. Sie atmete tiefer ein. Die Stille im Wagen war elektrisch. Ihre Lippen waren jetzt leicht geöffnet, als wolle sie etwas sagen – doch der Satz blieb in ihr stecken. Ihr Atem war flach, fast nervös, kaum merklich hob und senkte sich ihr Brustkorb und ich sah, wie ihre Finger sich an den Stoff unterhalb ihres Rocks stießen, wie ihre Schultern ein klein wenig sanken. Ein Zeichen des inneren Zerreißens – Stolz gegen Aufgabe, Haltung gegen Druck. Ich wandte mich kurz dem Fahrer zu. „Fahren Sie bitte in eine ruhigere Ecke. Ich denke, wir brauchen etwas mehr... Ungestörtheit.“ Er sah mich durch den Spiegel an, sagte nichts – aber gehorchte.

Der Wagen bog von der Straße ab, suchte den Schutz einer dichten Baumreihe. Als er stand, stieg der Fahrer wortlos aus. Er ließ die Tür offen, zündete sich in einiger Entfernung eine Zigarette an. Die Stille im Inneren wurde dichter. Auch ich stieg aus, blickte mich um und sog die frische Abendluft ein, danach beugte ich mich ans Seitenfenster und warf einen Blick hinein. Sie saß da, der jetzt Mund offen, die Augen halb weggetreten. Die Zunge zuckte über ihre Lippen wie ein Funke. Kein Zweifel: Sie war bereit. Ich kurbelte das Fenster runter, langsam, lautlos. Dann winkte ich den Dicken heran. „Sie haben’s gesehen“, sagte ich. „Die Dame braucht... Unterstützung.“ Er kam näher, roch nach Schweiß und Zigaretten. Ich zog einen Schein aus der Tasche und drückte ihn ihm in die Hand. „Fürs Maulhalten“, murmelte ich. Er grinste und ließ den Schein verschwinden. „Heute ist mein Glückstag“, dachte er, und seine Hand glitt durchs offene Fenster. Die Baronin zuckte zusammen, fuhr herum, sah zuerst ihn, dann mich. Ich nickte. „Er wird die Sache etwas beschleunigen.“ Ihre Augen funkelten – ein vertrautes Licht. Ich hatte den Moment erwischt. Wie gestern. Sobald das Spiel aus Kontrolle und Hingabe kippte, fiel der Rest von ihr in sich zusammen: der Stolz, die Haltung, all das Maskierte. Der Fahrer verstand schnell. Sie stieß leise die Luft aus, als die Jacke zur Seite glitt. Keine Worte, nur ein leises Zittern, das durch ihre Schultern ging. Der weiße Spitzen-BH hob sich wie ein feines Netz vom warmen Gold ihrer Haut ab – ein Kontrast, der meinen Blick fesselte. Die Hände des Fahrers glitten darüber, suchend, tastend. Die Baronin keuchte auf – kein Protest, nur ein Laut, roh und ehrlich. Ihr Körper spannte sich, als würde er gegen sich selbst ankämpfen. Dann riss ein Laut aus ihr heraus, langgezogen, hemmungslos – als hätte jemand eine Saite bis zum Zerreißen gespannt. Sie griff erneut nach dem Stoff zwischen ihren Beinen, drückte ihn tiefer, als könne sie so der Hitze in ihr beikommen.

„Stopp, die Zeit ist um, Madame.“ Ich sprach leise, aber der Tonfall ließ keinen Zweifel. „Den Slip bitte.“ Sie hob den Kopf, keuchend, der Blick halb aus Schmerz, halb aus Lust. Ihre Finger zitterten, als sie den Stoff über ihre Schenkel streifte – langsam. Sie reichte ihn mir. Ich nahm ihn entgegen, drehte ihn in der Hand. Der Stoff war feucht, schwer von dem, was sie nicht mehr verstecken konnte. Ich schnupperte, wie beiläufig. „Intensiv“, murmelte ich. Dann hob ich ihn ins Licht – dunkle Schatten auf weißer Spitze. Ich sah sie an. „Sie haben geliefert. Aber ich bin sicher, da geht noch mehr. Heute Nacht.“ Mein Lachen schnitt durch die Luft wie ein Messer. Sie zuckte. Ihre Stimme kam erst verzögert, kalt und trocken. „Sie sind das Widerlichste was mir je begegnet ist.“ Der Wagen fuhr weiter. Das Theater lag im Schatten. Ich warf dem Fahrer den Slip auf den Beifahrersitz. „Ein Souvenir.“ Er sagte nichts. Aber sein Lächeln sprach Bände.

Wir stiegen endlich aus. Ich hielt ihr die Tür auf wie ein Gentleman mit Dreck unter den Fingernägeln. Erst kamen die Beine, dann der Hut, dann der Rest. Lang, zu teuer, stolz. Sie sah sich um – wie ein aufgeschrecktes Tier im falschen Revier. Kein bekanntes Gesicht, also kein Grund zur Panik. Erleichterung. Ich kannte diesen Blick. Ich kannte zu viele dieser Blicke. Ich warf dem Fahrer ein paar Scheine hin. Vor dem Theater drängelten sich Menschen mit zu viel Parfum und zu wenig Geduld. Ein warmer Wind trieb das übliche Gelaber vor sich her. Das Volk strömte rein wie Vieh zur Schlachtbank, aber mit besseren Schuhen. Drinnen: Sekt, Spiegel, marmorierte Eitelkeit. Der Prunk war alt, aber die Selbstzufriedenheit frisch gepudert. Links die Damentoilette, rechts das Männerklo. Beide so groß wie mein Wohnzimmer – aber ohne Seele. Ich bugsierte die Baronin durch die Menge. Ihre Schultern straff, ihr Gang stolz. Sie wusste, wie sie aussah – und dass jeder hinsah. Ich erkannte Typen. Typen mit Zylindern, mit zu vielen Ringen, mit zu glatten Floskeln. Dazwischen Damen wie aus alten Romanen: teuer verpackt, mit Blicken, die schneiden wollten, aber stumpf waren. Ich nickte beiläufig dem Kartenabreißer zu. Er hatte das Gesicht eines Mannes, der in seinem Leben zu oft falsch gelegen hatte – und trotzdem weitermachte. Sein Blick auf die Baronin war gierig. Ich hätte ihm dafür die Nase brechen können. Stattdessen reichte ich ihm die Tickets. Manchmal bin ich der zivilisierte Teil von mir selbst. „Herr und Frau Müller“, sagte sie später, als wir vorgestellt wurden. Ich spielte mit, weil ich’s immer tue, wenn das Spiel interessant ist. Die Loge war eng, zu golden, zu aufgeplustert. Fünf weitere Seelen, keine davon von Belang – außer vielleicht die alte Dame hinter uns, mit einem Halsschmuck wie aus einem Einbruchstraum. Der Junge neben ihr trug seinen Anzug wie ein gutes Alibi. Blass, höflich, fremd. Und die Mutter? Schwarz gekleidet, schwarz geschminkt. Trauer oder Trotz – schwer zu sagen. Ich setzte mich neben die Baronin. Nicht zu nah, nicht zu fern. Ein Schauspieler auf der Bühne des Lebens, mit einer Rolle, die ich mir selbst geschrieben hatte.

Das Licht dimmte. Dreimal Gong. Der Vorhang hob sich wie ein letzter Schleier, und wir sahen hinein in eine andere Welt. Cyrano de Bergerac – ein Mann mit zu viel Nase und zu vielen Worten. Das Publikum war gefesselt. Ich nicht. Ich wusste, dass ich das Stück nicht verstehen würde. Nicht mit ihr neben mir. Nicht mit dem, was ich vorhatte.

Sie saß regungslos. Eine Figur aus Elfenbein und Angst. Ich legte meine Hand auf ihr Knie – sanft, fast beiläufig. Ihre Muskeln spannten sich wie ein Drahtseil.

Ich drehte mich, sah die alte Lady hinter uns. Ich wollte, dass sie es sieht. Und sie sah. Natürlich sah sie. „Meine Frau ist verspannt“, flüsterte ich. „Ich helfe ihr nur ein bisschen.“ Sie zuckte zurück. Empörung mit einem Spritzer Faszination. Ich hatte ihr einen Platz in meiner Vorstellung gegeben – und sie nahm ihn an. Ich sah wieder nach vorn. Das Stück ging weiter. Der Held redete sich um Kopf und Kragen, das Publikum war andächtig. Meine Hand war wieder dort, wo sie nicht hingehörte. Aber sie blieb da. Weil ich es wollte. Weil sie es zuließ. Ich wandte den Blick wieder nach vorn. Der Vorhang stand offen, das Spiel begann von Neuem – nicht auf der Bühne, sondern daneben. Meine Hand fand ihren Weg zurück auf ihr Knie. Es war zur Seite gedreht. Ich sah sie an. Ihre Augen starrten ins Nichts, voller Schatten, voller Angst. Die Lippen gepresst wie ein letzter Widerstand. Ihr Körper: eine Burg unter Belagerung.

Aber ich war kein Eroberer. Ich war der Belagerungszustand selbst. Langsam ließ ich meine Hand tiefer wandern – Schenkel abwärts, seidig, kontrolliert. Nylon spannte sich unter meiner Haut, als wollte es warnen, aber das Knistern klang fast wie Zustimmung. Meine Finger glitten zurück, kreisten ums Knie, dann weiter – zur Wade. Stramm, geformt wie aus Granit, heiß wie ein Geheimnis. Ich massierte sie mit der Ruhe eines Uhrmachers und der Präzision eines Chirurgen. Nicht aus Liebe – aus Wissen. Ich wusste, wie man eine Frau entknotet. Ich wusste, wie sie sich fühlen sollte, bevor sie wieder vergessen durfte, wer sie war. Ihre Atmung veränderte sich. Die ersten Risse zeigten sich im Putz ihrer Haltung. Ich arbeitete mich tiefer, bis zur Fessel. Ich hob ihr Bein leicht an. Nicht viel. Ich sah es in ihrem Gesicht – wie das Zittern begann. Erst ein Zucken. Dann ein inneres Beben. Ihre Schenkel gaben nach wie Türen, die zu lange verschlossen waren. Der Rock rutschte nach oben, der Strumpfabschluss blitzte wie ein Signalfeuer im Nebel. Sie war weich. Zitternd. Bereit. Ich aber blieb ruhig. Mein Griff wurde fester, gezielter. Ich berührte die Innenseite ihres Schenkels – der Ort, an dem die Kontrolle endet und das Zittern beginnt. Ihr Gesicht war jetzt ein Gedicht aus Schmerz und Begierde. Geschlossene Augen, geballte Fäuste, Lippen leicht geöffnet – als würde sie Luft holen für etwas, das nicht gesagt werden durfte. Ich ließ ihr Bein wieder auf den Boden sinken. Leise. Ohne Eile. Dann wanderte meine Hand wieder aufwärts, diesmal direkt zwischen ihre Schenkel.

Sie öffnete sich mir, so weit es das Kleid zuließ. Kein Widerstand. Nur Atem. Nur Wärme. Ich spürte sie – nicht nur die Haut, sondern das, was darunter lag. Ein Beben. Ein Wille. Eine Kapitulation. Ich beugte mich zu ihr.

„Wenn dein Mann dich sehen könnte“, flüsterte ich, „würde er dich eine Hure nennen.“ Sie öffnete die Augen. Ihr Blick war glasig, entrückt – aber darin lag Klarheit. Sie wusste, was sie tat. Und was sie zugelassen hatte. Ich warf einen Blick über die Schulter. Die alte Frau hinter uns war starr wie eine Statue, ihr Gesicht zwischen Abscheu und Faszination eingefroren. Ich deutete mit einem Nicken. Ich wollte, dass sie es sah. Dass sie es verstand. Der alte Mann daneben war tot oder tat gut so. Er rührte sich nicht. Vielleicht wollte er vergessen, dass er lebte. Vielleicht hatte er längst verstanden, dass Theater nicht nur auf der Bühne spielt. Ich flüsterte der Baronin zu: „Sie beobachtet uns. Du wirst dich umdrehen, immer wieder. Zeig ihr, wie lebendig du bist. Lass sie spüren, was du fühlst.“ Während ich sprach, glitt meine Hand unter den Rand des Strumpfes – Haut auf Haut.

Das Knacken des Nylons war mir gleich. Ich wollte nicht höflich sein. Ich wollte, dass sie wusste, wer hier führt. Als ich meinen Wunsch ausgesprochen hatte, durchlief ein Schauder ihre Schultern – nicht einer, der vom Wind kommt, sondern jener, der von innen aufsteigt, wenn etwas in einem zerbricht. Ich beobachtete sie. Der Blick, den sie mir zuwarf, war vernebelt – nicht von Angst, sondern von einer Lust, die erschreckte. Im Taxi war die Lust abgebrochen. Jetzt war sie zurück. Und sie war stärker. Ich wusste es. Ich hatte gewonnen. Der letzte Rest Stolz in ihr – dieses feine, dünne Band, das sie aufrecht hielt – riss. Was blieb, war pure Gier. Unerzogen. Ungebändigt. Wahr. Sie zitterte. Ihr Inneres war wie ein Dampfkessel, der am Limit arbeitete, kurz vor dem Bersten. Ich streifte langsam meine Hand zurück aus dem Nylon, ließ die seidige Spannung los, nur um mit einem einzigen entschlossenen Ruck den Rock nach oben zu reißen. Sie wimmerte. Kein Wort, kein Satz – nur ein Laut, geboren aus Wahnsinn und Wonne. Ihre Brust hob und senkte sich wie bei einem Ertrinkenden, der wieder Luft spürt. Ich glaubte einen Moment lang, sie könnte zerbrechen – doch was ich sah, war etwas anderes: ein Erwachen. Sie senkte den Blick. Ihre Schenkel waren entblößt, die Strümpfe standen nackt in der Luft, ihr Körper geöffnet wie ein Schaufenster der Begierde – mitten im Theater, unter vergoldeten Decken und flackernden Lüstern. Es war entwürdigend. Ihre Haut stand unter Strom. Ihre Nackenhaare sträubten sich, als würde der Körper selbst sich wundern über das, was er zuließ. Der Duft, den sie verströmte – schwer, süß, beinahe zu nah – stieg wie ein Nebel zwischen uns auf.

Jetzt war sie bereit. Jetzt wollte sie es selbst. Nicht als Opfer. Nicht als Rebellin. Sondern als Frau, die endlich aufhört, sich zu verstecken. Sie drehte sich langsam um – nicht weil ich es verlangte. Sondern weil sie es wollte. In ihren Augen: ein Feuer. Wie ein Raubtier, das seine Beute erkennt, fand ihr Blick das Gesicht der alten Frau in der Reihe hinter uns.

Flehend. Ihre Lippen glänzten, ihre Augen flackerten, und sie ließ nicht ab. Der Blick war wie eine Nadel. Direkt ins Herz der Alten. Ich berührte sie wo ihre Lust atmete – sanft, andeutend. Nur ein Hauch. Und sie bäumte sich auf wie unter Strom. Ihre Zunge klebte an ihren Lippen, ihr Atem keuchte, und sie hielt den Blickkontakt. Die Alte blinzelte. Schluckte. In ihrem Blick: ein Funken Panik, aber auch etwas anderes. Etwas, das tiefer saß. Erinnerung vielleicht. Ein ganzes Jahrhundert lebte in diesem Gesicht: Krieg, Hunger, Überleben. Aber keine Antwort auf das, was sie jetzt sah. Sie stand auf – steif, fast kindlich hilflos – und stolperte zur Tür. Dann war sie weg. Für mich war das das Zeichen.

Ich nahm die Baronin am Arm. Griff ihren Hut. Und wir verließen unseren Logenplatz wie zwei Einbrecher, die mitten in der Beute stehen.

Sie war still. Die Alte drehte sich, als wir sie einholten, fassungslos um.

„Was… was wollen Sie von mir?!“, keuchte sie. Ich sagte nichts. Ich ließ nur meinen Blick sprechen. Sie erkannte genug. Sie floh die Treppe hinab, zischte ins Foyer wie eine Rauchfahne aus der Vergangenheit. Ich folgte – die Baronin an meiner Seite. Die Alte verschwand auf der Damentoilette, schloss sich ein. Ich war schneller. Mit einem kräftigen Stoß drückte ich die Tür zurück. Ihr Schrei hallte im gekachelten Raum, aber blieb draußen ungehört. „Still jetzt“, sagte ich leise, aber scharf. Ich drückte die Baronin gegen die Kabinenwand. Kurz. Klar.

Dann wandte ich mich der Alten zu. „Cyrano war nur das Vorspiel“, grinste ich. „Jetzt beginnt das eigentliche Stück.“ Meine Finger fanden den ersten Knopf. Dann den nächsten. Einer nach dem anderen. Als würde ich ein Schloss knacken, das viel zu lange verschlossen war. Die Baronin atmete flach, zischend – ihr Blick war fest auf mich gerichtet – kein Zittern, kein Wegsehen. Nur dieses flackernde Glühen tief in ihren Pupillen. Herzschlag: unkontrolliert. Doch sie stand. „Was treiben Sie da? Verschwinden Sie!“ – die Stimme der Alten zerschnitt die Stille wie ein rostiges Messer. Nach dem dritten Knopf war mir das Spiel zu fein. Mit einem Ruck, der keinen Zweifel ließ, riss ich den Stoff auseinander. Die Knöpfe flogen wie aufgescheuchte Insekten zu Boden. Die Baronin stand regungslos. Sie wankte nicht. Aber alles an ihr sprach: Entblößung. Die Bluse offen, die Jacke schlaff an den Schultern – und sie selbst, seltsam stolz in ihrer Ohnmacht. Sie war keine Dame mehr. Keine Gattin. Da stand sie. Breitbeinig. Hochhackig. Wie eine billige Hure fühlte sie sich. Und ihre Augen – offen, leer, glänzend – klebten an mir.

Ich ließ sie nicht warten. Mit einem Griff, der keinen Widerspruch duldete, fuhr ich unter den zarten Stoff des Büstenhalters und mit einem einzigen, entschlossenen Zug rutschte er nach unten. Die schweren Brüste lagen vor mir, ein Versprechen. Sie sog scharf die Luft ein – kein Schrei, mehr ein Laut zwischen Lust und Kontrollverlust, dabei warf sie warf den Kopf zurück – als wollte sie vergessen, wer sie war. Ich zögerte auch nicht. Meine Hände fanden ihre Brüste mit der Kälte und Klarheit eines Mannes der hart zupackten konnte, als gäbe es kein Morgen. Die Baronin stieß mit dem Rücken gegen die Wand, atmete flach und ihre Augen sagten alles. Unter meinen Händen spannten sich ihre Brüste wie gespannte Drähte, hart, kalt, herausfordernd. Die dunklen Warzenspitzen – wie aus Metall gegossen – schienen mich anzusehen, stumm, trotzig, bereit. Ich ließ meine Hände in das Fleisch eintauchen. Grob, bestimmend, fast grausam. Ihre Reaktion war ein Laut, der irgendwo zwischen Schmerz und Begierde hing. Kein Spiel mehr, kein Zögern – nur sie, vibrierend zwischen Hohn und Hingabe. Ihr Kopf fiel wieder zurück, die Lippen halb geöffnet, die Zunge suchte rastlos nach etwas Feuchtem in der trockenen Luft zwischen uns. In ihrem Blick lag kein Flehen – nur die Gier nach mehr. Sie stöhnte – wie eine Dirne. Der Laut war roh, ungeschliffen, tief aus einem Winkel, den man besser nicht kennt.

Ich warf der Alten einen flüchtigen Blick zu. Ihre Augen standen offen wie ein Schrank voller Geister. Dann schob ich meine Hand vor – langsam, aber ohne Milde – und umfasste den aufgerichteten Nippel der Baronin. Kein Zögern, kein Spiel. Mein Griff war hart, funktional. Ein Mann mit Absicht, kein Liebhaber. Ich drückte zu. Der Laut, der aus der Baronin drang, hätte Tote wecken können – langgezogen, wild, fast heilig in seiner Unanständigkeit. Die Alte wankte zurück, in ihren Augen stand etwas, das ich lange nicht mehr gesehen hatte: reine, nackte Furcht. Der Schrei der Baronin wurde weicher, schwankte, brach in ein Wimmern um, das die Luft wie feuchte Seide durchdrang. Ihr Kopf presste sich wiederholt gegen die Wand, rieb sich an der Sperrholzverkleidung, als wollte sie dort ein Stück von sich zurücklassen – Haut, Schweiß, Erinnerung. Sie ging auf die Zehenspitzen, als ob der Schmerz sie emporhob. Sie sog die Luft hastig ein, keuchend, als wolle sie das Leben selbst verschlingen. Ihr Brustkorb spannte sich wie ein Bogen, jeder Atemzug ein Krampf zwischen Gier und Ohnmacht. Ihre Augen, weit offen, klebten an mir – es waren Augen der Begierde. In diesem Augenblick wusste ich es: Ich hatte sie gebrochen. Jetzt gehörte sie mir. Dann wanderte mein Blick zu der älteren Dame in der Ecke. „Kommen Sie her“, sagte ich ruhig, aber mit einem Unterton, der keine Widerrede duldete. Sie rührte sich nicht. Ihre Augen waren geweitet, als hätte sie einen Geist gesehen. Vielleicht hatte sie das auch – oder etwas, das ihr zumindest so erschien. Das Spiel, das sich vor ihr entfaltete, hatte sie sprach- und bewegungslos gemacht. Ich ging auf sie zu, griff nach ihrem Arm. Sanft, aber bestimmt. In einer Kabine wie dieser gab es keinen Platz für theatrales Zögern. Sie wich nicht zurück, vielleicht konnte sie es auch nicht. Die Überwältigung hatte ihre Beine festgenagelt.

Ich stellte sie neben mich, drehte sie leicht, bis sie freien Blick hatte. Dann sagte ich: „Sehen Sie sich das an… will eine Baronin sein.“ Der Blick der alten Frau lag schwer auf der Aristokratin, wie ein Schatten, den man nicht abschütteln konnte. Scham flackerte in der Baronin auf – zweifellos –, doch sie war nicht allein. Etwas anderes regte sich darunter, dunkler, tiefer, kaum greifbar. Es war ein Drang, sich seelisch zu entblößen – sich der Alten ganz auszusetzen. Langsam begann sie sich zu bewegen. Ihre Hüften folgten einem inneren Rhythmus, kreisten. Ihr Blick blieb auf der alten Frau, sie wollte gesehen werden, verachtet werden, verurteilt werden. Der Rock folgte ihren Bewegungen mit einer geschmeidigen Eleganz und während die Luft zwischen den Frauen immer dichter wurde, brauchte sie keinen weiteren Anstoß mehr – der Rest erledigte sich von selbst. Ihr Körper verkrampfte, zuckte, für einen Moment war sie nichts als ein wild schlagender Puls, der sich an der alten Frau festkrallte.

Dann war es vorbei. Wie nach einem Stromschlag lag die Stille in der Luft – schwer, süßlich, beinahe schmutzig. Die Alte stand in der Ecke, wie eine beschämte Statue, den Blick gesenkt, die Hände fahrig an ihrer Handtasche nestelnd. Bei der Baronin entrang sich ein Laut ihrer Kehle – nicht klar zu benennen, irgendwo zwischen Weinen und Lachen.

Ich trat einen Schritt zurück, mein Blick kalt und kalkuliert.

Ohne ein Wort nahm ich die Alte am Arm, nicht grob, aber bestimmt. Sie ließ es geschehen, zu überrascht, um sich zu wehren. Draußen vor der Kabine bedeutete ich ihr mit einem Nicken, sich zu sammeln. Sie versuchte ihr Kleid zu richten, fuhr sich fahrig durchs Haar. Ihr Blick mied den meinen, als wäre ich nicht aus Fleisch, sondern aus Schuld geformt. Und vielleicht war ich das. Ich ließ sie gehen. Sie würde zur Loge zurückkehren, niemandem etwas sagen. Nicht aus Angst, sondern aus Instinkt. Es war nicht ihre Welt, das hier – sie war nur kurz hineingeraten.

Ich drehte mich um, trat zurück zur Baronin. Sie war jetzt mein. Ich atmete einmal tief durch, zückte die Uhr. Verdammte Zeit. Es war später, als es hätte sein dürfen. Mit einem Griff schnappte ich mir ihren Hut, der achtlos in der Ecke lag, und reichte der Baronin die Hand.

„Ihr Hut,“ sagte ich ruhig.

Sie nickte benommen, ihre Finger umklammerten das Accessoire wie ein letzter Rest Fassade. Wir verließen das Gebäude durch die große Eingangshalle, ihre Schritte waren wacklig, aber sie hielt sich – gerade so. Ich pfiff ein Taxi heran.

Ein Wagen kam heran, wie bestellt und nicht abgeholt. Ich öffnete die Tür, ließ sie einsteigen, warf sie beinahe hinein. Dann klappte ich die Tür zu, sagte dem Fahrer knapp die Adresse durchs Fenster. Er nickte.

Ich klopfte aufs Dach. Der Wagen glitt in die Dunkelheit davon – die Rücklichter verschwanden irgendwann im Nichts. Ich blieb noch einen Moment stehen. Die Nacht war plötzlich still. Dann drehte ich mich um und ging los – langsam, wie jemand, der alles gewonnen hat. Oder alles verloren. In dieser Stadt war das manchmal dasselbe.

Drei Tage nach dem Fiasko im Theater stand ich wie jeden Abend hinter der Bar, schrubbte Cocktailgläser, als das Handy zu kreischen begann. Ein greller Ton, der mir jedes Mal das Trommelfell zerschneiden wollte. „Verdammtes Plastikspielzeug“, murmelte ich, während ich die Hände trockenwischte. Ich war nie ein Freund moderner Technik gewesen – Gläser, Feuerzeuge, Revolver – das war eher mein Fachgebiet. „Guten Abend“, sagte eine Stimme, die nach altem Geld und schlechter Laune klang. „Sie wissen, wer ich bin – nehme ich an?“ Ich wusste es. Ich hätte es nicht hören müssen – ich hätte den Namen riechen können.

Der Baron. Ich verfluchte meinen Tag, wechselte das Handy zur anderen Hand und sagte in meinem charmantesten Ton: „Was gibt’s, Sie Halsabschneider.“ Er war nicht zum Scherzen aufgelegt. „Ich habe Geld für Sie. Sagen Sie, wie viel. Aber diese Spielchen hören auf. Haben Sie ver—“ „Halt die Luft an“, schnitt ich ihm das Wort ab. „250 Riesen. In einer Stunde. Keine Faxen.“ Ich legte auf, ohne auf Antwort zu warten. Für ein paar Sekunden grinste ich wie ein Vollidiot – das tat gut. Viel besser als es sollte.

Die Stunde verflog wie ein schlechter Witz – ein paar Stammgäste hielten mich mit alten Geschichten auf Trab. Um ein Haar hätte ich den Abgang verpasst. „Charly“, sagte ich zu meinem neuen Barmann, „ich bin kurz weg.“ „Klar, Chef.“

Ich schnappte mir den Wagenschlüssel, stieg in den BMW und fuhr los. Während der Fahrt fischte ich meine Beretta aus dem Handschuhfach. Alt, aber zuverlässig. Wie ein Hund, der weiß, wann er beißen muss. Zehn Minuten später bog ich durch das offene Tor des Anwesens, stellte den Wagen ab. Das Herrenhaus glotzte mich an wie ein alter Schuldbrief. Bevor ich anklopfen konnte, öffnete sich die Tür – ein bleiches Gesicht mit Kinn lugte heraus. Ich nahm die Stufen in zwei Sprüngen, drückte die Tür auf.

„Wo ist der Herr Baron.“ Der Butler schluckte, fing sich, dann: „Wenn Sie bitte in den Salon—“ „Ich bin nicht zum Teetrinken hier, Kumpel. Zeig mir den Weg.“ Er ging voraus, bleicher als eine Krankenhauswand. Die Schiebetür zum Salon glitt auf, und ich trat ein in einen Raum, der nach Leder, Zigarren und Doppelmoral roch. Der Baron stand da, wie gemalt für eine Mahnung – vor dem Regal, ein Paket in der Hand. Und da war sie – die Baronin. Abseits. In einem Kleid, das mehr versteckte, als es sollte. Sie drehte sich um. Ihr Blick war leer, die Augen ohne Glanz. Kein Feuer mehr. Kein Funke. Nur Asche. Ich nickte ihr zu. Ich wusste, wie man das Feuer wieder anzündet. „Wo ist mein Geld“, fragte ich trocken und sah dem Baron direkt in die verkrampfte Seele. „Und wo sind meine Unterlagen“, schoss er zurück. „Heute gibt’s erst mal eine weitere Anzahlung“, sagte ich gelassen. „Wie meinen Sie das – weitere Anzahlung?“ Ich grinste. „Ich rede von dem, was mir Ihre Frau schon gegeben hat.“ Sein Blick schwankte zwischen ihr und mir. Konsterniert. Irritiert. Vielleicht sogar ein wenig verletzt. Ich legte noch einen drauf. „Wer hat was von Geld gesagt?“ Er verstummte. Dann kam das Zittern – in der Stimme, im Blick, vielleicht auch in der Ehe. Ich trat zur Baronin, packte sie am Arm, provozierte den Hausherrn. „Wir hatten unsere Momente.“ Der Baron sah aus, als wäre ihm der Himmel auf den Schädel gefallen. „Erklär dich“, wandte er sich an sie. „Sag was, verdammt.“ Sie sagte nichts. Ihre Schultern sanken ein paar Millimeter, ihre Lippen blieben stumm. „Was ist mit meiner Frau passiert“, fragte er schärfer. „Was haben Sie getan, bei diesen Terminen?“ Er wusste von den zwei Treffen. Interessant. Ich lächelte kalt. „Ich hab ihr gezeigt, was ein richtiger Mann ist.“ Der Baron wurde bleich wie Kreide. „Was reden Sie da, Sie...“

„Schnauze“, unterbrach ich ihn. Jetzt reichte es.

Ich griff in meine Jacke, holte meine Beretta hervor. Ruhige Bewegung. Kalt wie Eis. Die Mündung zeigte ihm, dass das Gespräch vorbei war. Er erstarrte. Die Baronin atmete schneller. Und ich? Ich dachte an einen Drink. Und an die restlichen 250.000 Euro.

Der Baron zuckte zusammen. Wäre er nicht schon zuvor bleich geworden, wäre wieder ein guter Zeitpunkt gekommen. Ich hatte das Klebeband schon beim Reinkommen gesehen – lag da auf dem Tisch, halb abgerollt, zwischen Büchern und Brieföffnern. War keine große Sache, aber es reichte. Er begann zu zetern. „Was treiben Sie da? Nehmen Sie das Geld und verschwinden Sie aus meinem Haus!“ Seine Stimme überschlug sich, voller Empörung. Die Sorte Empörung, die man sich nur leisten kann, wenn man sein ganzes Leben lang nie wirklich Gegenwind gespürt hat. Ich ging zum Tisch, schnappte mir das Band, blieb ruhig. Dann war ich bei ihm. Griff in seinen Kragen, kalt und sachlich, und die Pistole wanderte ihm ohne großes Tamtam an den Hals. „Kein Wort mehr, Arschgesicht, murmelte ich, leise genug, dass es nur er hörte. Ich drehte ihm die Arme auf den Rücken, zog das Band straff und sicherte ihn wie ein Paket, das niemand freiwillig entgegennehmen würde. Dann trat ich ihm gegen die Füße, dass er zusammenrückte – und klebte auch die Beine. Als ich fertig war, stand er da wie ein Kunstobjekt in einer Galerie für gescheiterte Männerfantasien. Steif, verwundert, gedemütigt. „Was zum Teufel soll das? Nehmen Sie das Geld!“ Seine Stimme kippte, Panik mischte sich rein. Aber ich war schon weiter. „Noch nicht“, sagte ich knapp. Er runzelte die Stirn. Versuchte zu verstehen. „Was… was soll das heißen?“ Ich sah ihn an. Dann zur Baronin. Und wieder zurück. „Du verstehst nicht“, sagte ich ruhig, fast mitleidig. „Aber das ist Teil des Problems.“ Er versuchte zu reden. Ich ließ ihn zappeln. Ich steckte die Beretta zurück in meine Jacke, langsam, wie ein Mann, der weiß, dass ihm keiner mehr dazwischenfunkt. Dann trat ich auf sie zu – die Baronin. Sie stand da wie eingefroren, das Kinn gesenkt, Tränen glänzten in ihren Augenwinkeln, aber sie liefen nicht.

"Rührt mich fast, Ihre Rührung," sagte ich leise. Ich stellte mich dicht hinter sie. Sie wich nicht zurück. Vielleicht konnte sie nicht. Vielleicht wollte sie nicht. Der Baron sah uns mit einem Blick an, der töten wollte, aber dafür war er längst zu schwach – eingewickelt wie ein Geburtstagsgeschenk, das keiner aufmachen will. "Lassen Sie meine Frau in Ruhe!" bellte er. Es klang hohl, wie ein Hund, der vergessen hat, wie beißen geht. Er versuchte es sanfter. "Liebes… bitte. Sieh mich an." Da hob sie den Kopf. Ihr Blick traf ihn. Und in ihren Augen lag nicht Verwirrung. Kein Flehen. Sondern: Schuld. Und irgendwas anderes, dass er nicht verstand. Noch nicht. "Verzeih mir," sagte sie. Er verstand es nicht. Noch nicht.

Ich hob die Hand, fuhr mit dem Finger an der Knopfleiste ihres Kleides entlang, der Stoff spannte sich, ein weiterer Knopf klickte leise auf. Ihre Lippen öffneten sich minimal, ein Zittern lief durch ihren Körper, kaum sichtbar – aber ich spürte es. Der Baron starrte uns an. "Was haben Sie mit ihr gemacht?" krächzte er. Ich sah ihn an. Und diesmal grinste ich nicht. "Beweg dich," raunte ich ihr zu. Der Klaps zur Aufmunterung. Sie hob langsam den Kopf, als würde sie aus einem Traum erwachen. Mit einer Hand strich sie sich über das Kleid, über ihre Brüste. Ihre Bewegungen waren nicht hastig, eher wie von einer inneren Musik getrieben, die nur sie hören konnte. Der Stoff raschelte leise, kaum hörbar, aber in einem Raum, in dem jede Sekunde vibrierte, klang es wie ein Donnerschlag.

Ihr Körper bewegte sich mit dieser stillen, lasziven Logik, die nur entsteht, wenn Schuld und Verlangen dieselbe Sprache sprechen. Der Baron stand da wie festgetackert, die Schultern verkrampft, der Blick glühend vor ohnmächtigem Hass. "Was tun Sie da mit meiner Frau?" schnappte er, seine Stimme zwischen Wut und Flehen gefangen. Ich antwortete nicht.

Manchmal reicht es, nichts zu sagen. "Sylvia… bitte." Ich ging zum Tisch, griff das Geldpaket, das noch immer da lag wie ein offenes Geheimnis, und ließ es in meine Jacke gleiten. Geschäft war Geschäft. Dann trat ich an sie heran, legte eine Hand leicht auf ihre Schulter und fuhr mit der anderen Hand an der Knopfleiste ihres Kleides entlang. Sie atmete schwer, der Hals überstreckt, der Blick glasig, irgendwo zwischen Fieber und Erlösung. Ich griff unter das Kleid nach dem Höschen, das ich dort vermutete. Es war anwesend, glatt, kühl – wie die letzte Grenze, die noch stand. Dann drehte ich mich leicht zur Seite, der Baron im Blickfeld – seine Augen waren starr. Er kämpfte gegen das Klebeband wie ein Mann, der die Realität nicht mehr akzeptieren wollte. Speichel glänzte an seinen Lippen, seine Stimme versagte, seine Welt fiel in sich zusammen. Das graue Haar, sonst akribisch gebändigt, stand ihm jetzt vom Kopf wie ein Rest Stolz, den man vergessen hatte zu bändigen. „Ich denke das ihre Frau die Nächte wegen mir wachliegt, Baron,“ sagte ich ruhig, dann zog ich entschlossen an dem Stoff. Wie einen Pokal hielt ich kurz darauf das Höschen in die Höhe und präsentierte es dem Ehemann. Sie hielt sich an mir fest, keuchend, stöhnend, der Baron stieß ein kehliges Geräusch aus, irgendwo zwischen Schluchzen und Fluch. In wenigen Schritten war ich dann bei ihm. Der Baron lag noch immer am Boden, sein Blick verzweifelt, sein Stolz zerschlagen wie ein billiger Kristallaschenbecher. Ich beugte mich zu ihm hinunter, so nah, dass er meinen Atem spüren konnte und hielt ihm das durchnässte Höschen seiner Frau unter die Nase. „Du hast alles gekauft, was man kaufen kann, Baron… aber riech das, den Willen deiner Frau hast du nicht kaufen können.“ Seine Lippen bebten, aber er sagte nichts. Vielleicht wusste er, dass Worte ihm nichts mehr nützten. „Eine halbe Million“, sagte ich leise, fast beiläufig, während ich ihm einen flüchtigen Blick zuwarf. „Dafür ficke ich sie nicht mehr.“

Der Baron sah zu Boden, als hätte dort eine Antwort für ihn gelegen. Doch da war nur der Schatten seiner eigenen Niederlage. Seine Frau atmete schwer hinter uns – nicht aus Angst, sondern aus einem wirren Geflecht aus Verlangen, Scham und etwas, das selbst sie wohl nicht benennen konnte. „Hören Sie endlich auf … bitte …“ Die Stimme des Barons zitterte, brach. Nicht mehr der Hausherr. Nur noch ein Mann, dem die Welt aus den Händen gerutscht war. Ich trat zurück. „Wie Sie meinen.“ Ich drehte mich zur Baronin. Ihre Lippen standen leicht offen, die Farbe war aus ihrem Gesicht gewichen, aber etwas anderes war geblieben – eine Glut, verborgen unter der Asche jahrelanger Ehe. Dann wandte ich mich wieder dem Baron zu, zog ihn auf die Beine. Er war leichter, als ich gedacht hatte – oder ich war stärker geworden in dieser Nacht. „Gehen wir das Geld holen.“ Er führte mich wortlos zum Regal, schob einige Bände beiseite, betätigte eine verborgene Vorrichtung. Das leise Klicken eines alten Mechanismus, dann öffnete sich eine hölzerne Klappe. Dahinter ein kleiner, diskret versteckter Safe.

Mit zitternden Fingern drehte er die Kombination. Er kannte sie noch. Wenigstens das. Der Safe sprang auf, das matte Metall reflektierte das warme Licht aus der Stehlampe im Hintergrund. Ich schob ihn beiseite, griff hinein, und was ich sah, ließ mein Herz einen Moment aussetzen – dicke Bündel, fest verschnürt, sauber gestapelt. Kein Spielgeld. „Danke, Meister“, murmelte ich, während ich die Scheine verstaute – in die Jacke, die Taschen, wo noch Platz war. Ich sah ihn noch einmal an. Er war leer. Wie ein Fensterladen, der nach dem Sturm nur noch schief in den Angeln hing. Die Baronin stand inzwischen wieder da, in sich zusammengesunken, die Knie aneinandergedrückt, die Lippen gerötet, als hätte sie eben noch um Worte gerungen. Aber da war nichts mehr. Nur ein letzter Blick – weich, flüchtig, voller Rätsel. Ich nickte ihr zu. Ein winziges Blinzeln. Kein Versprechen. Kein Abschied. Nur ein Hauch von dem, was hätte sein können. „Die Unterlagen behalte ich. Als Pfand. Bei Leuten wie Ihnen weiss man ja nie.“ Dann verließ ich das Haus.

Draußen wartete mein Wagen, als wäre nichts geschehen. Ich stieg ein, ließ den Motor aufheulen und fuhr davon. Die Nacht verschlang mich – mit einer Tasche voller Geld und einem Gefühl, das ich mir erst viel später eingestehen würde: Ich hatte gewonnen. Und trotzdem verloren.

Ein paar Wochen später war die Kasse leer. Jeder Schein in Umbau und neue Einrichtung gesteckt. Versenkt, könnte man sagen. Aber es hatte sich gelohnt. Der Laden war schick, stilvoll – fast zu schön für die Gegend. Ich war zufrieden, auf meine Art. Wie jeden Freitag saßen wir im Hinterzimmer beim Poker. Alte Freunde, alte Geschichten, ein paar Drinks. Irgendwann stand ich auf, schob den Stuhl zurück, und ging nach vorn ins Lokal. Nur ein kurzer Auftritt – die Leute sollten wissen, wer hier das Sagen hat.

Ich machte meinen Rundgang, langsam, wie ein Mann, der Zeit hat. Die Gäste lachten, tranken, rauchten. Alles lief. Fast alles.

Dann sah ich sie.

Die Baronin. An der Wand bei der Herrentoilette. Schön wie ein vergessener Traum. Lippen rot, Augen schwer, das Kleid ausgeschnitten und eng wie ein Fluch. Er stand vor ihr, der Obdachlose von der gegenüberliegenden Nebenstraße, den ich oft und oft hinausgeschmissen hatte, sie hatte ihn mitgebracht ihn auf einen Drink eingeladen, sie übernehme die Verantwortung hatte sie gesagt. Er, aufgedunsen vom Schnaps, das Gesicht ausgemergelt von der Straße und der harten Zeit. Und sie küsste ihn. Mit offenem, weiten Mund zuckte ihm ihre feuchte Zunge entgegen, drehte sich um seine – nass, schmutzig. Sie stöhnte in seinem Mund. Seine Augen waren dabei weit offen, sie starrten sie ungläubig an. Kein Blinzeln. Sie wollte ihn und sie schmiegte sich hart an seinen Körper, drückte sich an seinen dürren Leib. Ihre Hände glitten hart und suchend über ihn, überall – seinen Nacken, seine Schultern, über sein fleckiges Gesicht. Sie griff in seine borstigen Haare, krallte sich fest, zog ihn trotz des Ekels tiefer in den Kuss hinein. Ihr Körper bewegte sich jetzt, verzweifelt, rieb sich energisch an ihn damit dem Irrsinn Genüge getan wird, sein ekelhafter Speichel klebte an ihrem Kinn, ihre Lippen glänzten vor Verlangen und sie küsste ihn weiter, musste es tun. Leidenschaftlich. Zerstörerisch. Sie wollte ihn noch mehr schmecken, seinen zähen Speichel aufsaugen, kosten, ihn aufsaugen, sich vor ihm erniedrigen. Ihre Hände glitten schließlich aus Not zwischen seine Beine, fühlend, gierig verlangend, sie konnte etwas kleines, Hartes spüren, sie keuchte die verbotene Lust aus ihrem Leib, sie wollte jetzt das schmutzige Harte in ihrem Mund haben, es würde riechen das ihr übel werden würde.

„Sag es,“ flüsterte sie in sein Ohr. „Bitte…“

„Kleine Hure.“

Dann löste sie sich. Zitternd. Ihre Lippen noch offen, sie wollte ihn mehr als es der normale Verstand ertrug, dann nahm sie ihn bei der Hand und verschwand mit ihm auf der Toilette.

Der Rest war Schweigen.

„Sollte ich mir Vorwürfe machen?“ Kopfschüttelnd ging ich zurück zum Poker.

Kommentare


sado
dabei seit: Jan '01
Kommentare: 7
schrieb am 29.04.2003:
»Geil!
auf jeden Fall fortsetzen un auch die Tochter nicht vergessen!
«

ineluki
dabei seit: Apr '02
Kommentare: 2
schrieb am 29.04.2003:
»Die Geschichte fand ich total geil. Bitte bitte fortsetzen.«

34fritz
dabei seit: Nov '00
Kommentare: 1
schrieb am 29.04.2003:
»Diese Geschichte bitte bitte weiter schreiben sie ist super.«

Overted
dabei seit: Nov '01
Kommentare: 23
schrieb am 30.04.2003:
»Wieder eine klasse Geschichte ähnlich gut wie die Leiden der Madame! Auch diese Geschichte ist wieder sehr ausbaufähig, in einem guten Stil geschrieben und macht Lust auf mehrere Fortsetzungen! Super, Dark Angel!«

auti
dabei seit: Feb '02
Kommentare: 12
schrieb am 30.04.2003:
»Super Geschichte, könnte aber noch etwas härter sein.
Die Tochter könnte mach vielleicht auch noch mit einbeziehen.«

multipass
dabei seit: Dez '00
Kommentare: 1
schrieb am 30.04.2003:
»Endlich mal eine interessante Geschichte! Weiter so , bitte!«

kah
dabei seit: Dez '00
Kommentare: 13
schrieb am 30.04.2003:
»sehr gute Geschichte!!!«

xwiking
dabei seit: Aug '02
Kommentare: 1
schrieb am 30.04.2003:
»ist bis hierher sehr gut, bitte unbedingt fortsetzen.........«

kati
dabei seit: Jan '01
Kommentare: 17
schrieb am 30.04.2003:
»wie geil.bitte mehr davon.........danke,weil es mich ebenfalls geil gemacht hat.....«

stevi
dabei seit: Nov '00
Kommentare: 45
schrieb am 30.04.2003:
»hi,

klar möchte ich wissen wie es weitergeht.

Grüße
Stevi«

steffifee
dabei seit: Apr '01
Kommentare: 1
schrieb am 30.04.2003:
»Freue mich auf die Fortsetzung ! , mit NS usw ???
Gruss dommr«

kerl
dabei seit: Nov '00
Kommentare: 53
schrieb am 01.05.2003:
»Na hallo, keine Frage. Hier muss unbedingt eine Fortsetzung her!!«

Neo14
dabei seit: Dez '00
Kommentare: 1
schrieb am 01.05.2003:
»Bis hier her eine sehr schöne story... Der Zwiespalt der noblen Dame wird sehrt schön beschrieben und auch die Wortwahl passt sehr gut dazu.

Würde mich über eine Fortsetzung sehr freuen...
Gruss Neo«

m_chef41
dabei seit: Apr '01
Kommentare: 1
schrieb am 01.05.2003:
»Die geschichte ist geil, die solltest du uns unbediengt weiter erzählen.
Gruß ausd Tirol Klaus«

faxe
dabei seit: Feb '01
Kommentare: 3
schrieb am 01.05.2003:
»super mach weiter so«

Walter38
dabei seit: Apr '02
Kommentare: 9
schrieb am 02.05.2003:
»auch diese geschichte ist geil hoffe das du an beiden geschichten weiter schreibst
«

coenty
dabei seit: Nov '02
Kommentare: 1
schrieb am 03.05.2003:
»Fortsetzen !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!«

Kessi
dabei seit: Feb '01
Kommentare: 2
schrieb am 03.05.2003:
»Supergeile Geschichte, toll geschrieben, Fortsetzung erwünscht! ;-)«

DAdam3
dabei seit: Feb '02
Kommentare: 8
schrieb am 03.05.2003:
»Hi,

Deine Story ist super, genau mein Geschmack.
Erinnert mich an "Der Wächter".
Hoffe, Du schreibst noch mehrere Teile!

Tschuess, Dirk
«

mhw
dabei seit: Mai '01
Kommentare: 2
schrieb am 03.05.2003:
»Super Geschichte, die unbedingt fortgesetzt werden muß.
Es bietet sich geradezu an, andere Familienmitglieder (zB die Tochter) mit einzubeziehen.
Hoffentlich gehen dir die Ideen nicht so schnell aus und es gibt noch viele Fortsetzungen !!
«

waeschesteif
dabei seit: Dez '02
Kommentare: 53
schrieb am 05.05.2003:
»Lässt sich sehr gut an, bitte fortsetzen.
heiner «

olli69
dabei seit: Jul '02
Kommentare: 1
schrieb am 07.05.2003:
»eine wirklich toll geschriebene geschichte, sowohl von der handlung wie auch von der sprachlichen seite. das lesen hat wirklich freude bereitet. «

HowdyM
dabei seit: Mai '03
Kommentare: 4
schrieb am 10.05.2003:
»Klasse geschrieben, bitte fortsetzen«

bernd69
dabei seit: Jan '01
Kommentare: 2
schrieb am 11.05.2003:
»tolle Geschichte
bin gespannt auf die Fortsetzung
Bernd«

Wr_Wildkatze
dabei seit: Feb '03
Kommentare: 31
schrieb am 11.05.2003:
»Hallo!
Wäre schon sehr gespannt auf deine Fortsetzung!
Geile Grüsse.............. wildkatze
lady r et sms.at«

erde100
dabei seit: Dez '00
Kommentare: 125
schrieb am 19.05.2003:
»Geile Geschichte, gut geschrieben, unbedingt mehr davon«

jaro1
dabei seit: Jan '03
Kommentare: 6
schrieb am 28.05.2003:
»bitte umd fortsetzung, tolle geschichte«

Barnabas
dabei seit: Mai '03
Kommentare: 19
schrieb am 28.05.2003:
»Auf jeden Fall fortsetzen, sehr gut und interessant
geschrieben.

Barnabas
«

loger
dabei seit: Nov '01
Kommentare: 38
schrieb am 30.05.2003:
»Der Anfang macht "an".Und dann läßt er einen verhungern. Eine lange Fortsetzung ist bei diesem guten Anfang ein muß!Noch viele gute Einfälle.Danke für den anfang. «

ruedi47
dabei seit: Mai '03
Kommentare: 1
schrieb am 30.05.2003:
»Gut und flüssig geschrieben.
Ich würde auch für eine Fortsetzung unter Einbezug der Tochter plädieren ;-))«

puckie
dabei seit: Feb '05
Kommentare: 29
schrieb am 30.04.2006:
»Das war wohl nichts«

salek
dabei seit: Okt '04
Kommentare: 2
schrieb am 02.07.2006:
»Wunderschöne Fantasie. Bitte umbedingt fortsetzen!!«

Pitoe
dabei seit: Feb '05
Kommentare: 211
schrieb am 06.11.2006:
»Ich verstehe gar nicht, warum so viele diese Geschichte gut finden. Hier geht es um eine ERPRESSUNG. Das kann man doch gar nicht gut heißen. Egal wie geil man selber ist. Oder vernebelt diese Geilheit das gesamte Hirn?«

ur-berlin
dabei seit: Feb '08
Kommentare: 345
schrieb am 23.09.2008:
»Habe ja schon einige BDSM Geschichten gelesen und weiß, das es auch anders geht. Diese finde ich nur geschmacklos und brutal. «

Parma
dabei seit: Dez '04
Kommentare: 29
schrieb am 20.04.2010:
»Sehr schöne Geschichte da freut man sich auf die Fortsetztung !«

Moselaner
dabei seit: Sep '07
Kommentare: 39
schrieb am 20.04.2010:
»Auf jeden Fall fortsetzen«

HIMBI
dabei seit: Jan '01
Kommentare: 4
schrieb am 20.04.2010:
»Ich wäre auch für fortsetzen mit der Tochter, aber Alter beachten.
Und es ist nur eine Geschichte, in echt wäre das auch in keinster Weise antörndend.«

raun7543
dabei seit: Jan '01
Kommentare: 53
schrieb am 20.04.2010:
»Geschichten lesen wir gern. Aber deine Geschichte über Erpressung und Gewalt ist nur Scheiße.«

barkeper
dabei seit: Sep '04
Kommentare: 2
schrieb am 23.04.2010:
»gährne mehr«

martin690
dabei seit: Jun '02
Kommentare: 42
schrieb am 29.04.2011:
»Hallo, habe jetzt schon ein paar geschichten von dir gelesen der halbe toni der finstere hausmeiser und die. Muss sagen das ichs intersant vinde wie sehr sich dein schreibstiel verfeiert hatt. qeil diese geschichte sagt mir auch nicht so zu. man spürt zu wenig wie madam sich erniedrigt fühlt und überhaupt in ihrer gefühlswelt los ist. was beim halben T. ja ganz ganz anders rüber kommt. Bist auf jeden fall einer meiner 3 Lieblinsautoren hir und hoffe echt das du uns noch oft spass bereitets mit deinen Geschicjhten.
Ps.eines noch zum schluss. in den geschichten in die ich jetzt von dir gelesen habe muss ich gestehen gehts immer sehr sehr hart zu. Aber wenns so hart wird das es nicht mehr der ralität entspricht wirds leider nur noch unglaubwürdig. mein wunsch wäre weiter mach wie immer nur nen tick an härte und brutalität rausnehemen nur nen tick und noch mehr über die gefühlswelt der protagoniesten schreiben. Ansonsten MFG«

powergerd
dabei seit: Dez '00
Kommentare: 3
schrieb am 28.11.2014:
»Super Geschichte bitte weiter so!!!!«

Impuditia
dabei seit: Okt '17
Kommentare: 68
schrieb am 27.08.2018:
»Da kommt wohl noch einiges?«

jd50
dabei seit: Aug '22
Kommentare: 17
schrieb am 16.10.2022:
»Bitte fortsetzen.«

Weinliebhaber
dabei seit: Feb '11
Kommentare: 23
schrieb am 31.07.2024:
»Geile Geschichte!«

sirgu
dabei seit: Mär '25
Kommentare: 118
schrieb am 26.07.2025:
»Wenn ich für jedes fehlende Komma und für jedes fehlende s bei dem Wort dass einen Cent bekommen hätte, wäre ich reich geworden. Darüber hinaus bleibt mir nur die Erinnerung an eine unglaubwürdige Geschichte, die wenig mitreißend ist. Die Fortsetzungen habe ich mir geschenkt. Sorry, dass ich so ehrlich und direkt bin.«

dij100
dabei seit: Okt '01
Kommentare: 47
schrieb am 05.09.2025:
»Der Anfang ist etwas konstruiert. Jetzt wo Du in den Fluss kamst, hörst Du auf? Die Geschichte hat auf jeden Fall Potenzial«


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