Die Radiologin und ihre Tochter
von Jason King
Nervös saß ich als Letzter im Wartezimmer der Radiologie und füllte den einseitigen Fragebogen aus. Computertomographie - Der Blick ins Körperinnere. Die Computertomographie ist eine diagnostische Methode, mit der Veränderungen im Körper sichtbar gemacht werden können. Was alles passieren kann.
Mir wurde Angst und Bange. Konnte man bei dieser computergestützten Röntgenuntersuchung etwa auch ins Gehirn schauern? Das beschäftigte sich zu 35% mit der Frage, wie ich möglichst schnell, ohne viel zu tun an viel Geld herankommen könnte. 35% waren für Bundesliga reserviert und 35% mit Bondagegedanken belegt. Der Rest war für berufliche Zwecke gedacht.
„Haben Sie Ihren Fragebogen schon fertig?“ Herrschte mich die Radiologin an.
Es war eine gut aussehende Dame im mittleren Alter. Also so alt wie ich. Ihre glattgekämmten mittelblonden Haare fielen sanft auf ihre Schultern. Ihr strenger Blick erreichte mich durch eine randlose modische Brille. Mehr außer ihren hellgrünen Arztkittel nahm ich in diesem Moment noch nicht wahr.
Nach meiner zaghaften Bejahung wurde sie noch etwas grilliger.
„Ich kann Sie nur aufrufen, wenn Sie Ihren Fragebogen hier in die Ablage gelegt haben. Woher soll ich denn sonst wissen, dass Sie mit der Beantwortung fertig sind?“
Ihr barscher Ton missfiel mir. Woher sollte ich das wissen? Aber gut. Ich war ja als Kassenpatient einfach nur glücklich zu sein, überhaupt in diesem Quartal noch einen Termin bekommen zu haben und ich war gewöhnt, keine Ansprüche zu stellen.
„Na, dann kommen Sie mal! Ich will ja schließlich auch Feierabend haben Nehmen Sie Ihre Brille ab, Ihre Zahnprothese raus und legen Sie sonst noch alles ab, was Sie in der Bauchlage stören könnte!“
Gehorsam folgte ich ihr und ihren Anweisungen und legte mich auf die Liege vor dem großen Loch. Als die Liege losfuhr, versuchte ich krampfhaft, wenigstens für einen Moment meine Bondagegedanken zu verdrängen. Zu peinlich, wenn einem ins Innere geguckt wird und eine solche Leidenschaft entdeckt würde.
„So, nun sind wir schon fertig!“ Meinte sie auf einmal auffallend freundlicher. „Wolle Sie die Aufnahmen abholen oder sollen wir Sie direkt zu Ihren Arzt schicken?“
„Die schicken Sie bitte zu meinem Arzt.“ Meinte ich nur, da mich ihre plötzliche Freundlichkeit ein wenig irritierte und zog mich wieder an.
„Eine persönliche Frage habe ich noch.“ Sah sie mich fragend an. „Sind Sie mal in die Schule am Froschteich gegangen? Wir hatten dort einen Jochen König in unserer Klasse. Sind Sie das?“
Nanu? Ich war total baff. Wo kam auf einmal diese alte Nummer her. „Kennen wir uns nicht irgendwo her?“ Denn ich kannte die Schule am Froschteich überhaupt nicht.
„Ja. Mensch!“ Stieß ich laut heraus und fasste mich gekonnt wie ein Schauspieler an den Kopf. „Na, klar! Gabi! Dass ich Dich nicht gleich erkannt habe. Kann ich Dich zum Essen einlade…“
„Das brauchst Du nicht. Meine Tochter kocht für mich. Da ist bestimmt auch was für Dich übrig.“
Gern folgte ich der Einladung der wildfremden Radiologin und nach einer kurzen Autofahrt waren wir in ihrem herrlich gelegenen Einfamilienhaus angekommen. Direkt am Waldrand war man weit weg vom Alltagsstress. Absolute Stille. Nur einige wenige Vögel zwitscherten der Abendsonne entgegen.
Mann. War das ein Anwesen! Ein schönes weißes Haus mit dunkelblauem Walmdach, mehreren großzügigen Dachgauben im Obergeschoss, riesigen Fenstern im Erdgeschoss, die Fensterrahmen natürlich passend zur Farbe der Dachziegel. Davor ein wunderschöner Vorgarten mit kurz geschnittenen Rasen und Dahlien in allen möglichen Farben. Radiologin müsste man also sein.
Eine hochgewachsene, junge Frau empfing und in der geräumigen Diele mit äußerst edlen Natursteinfliesen. Die junge Frau war nicht gerade das, was man hübsch nannte. Ihre Nase war ein wenig zu lang, die Unterlippe zu wulstig. Aber ihr Outfit gefiel mir sehr gut. Sie trug nicht so 0815- Allerwelts- Jeanshosen und Turnschuhen, wie leider viele andere Frauen ihres Alters. Sie trug eine schwarze kurzärmlige Bluse mit einem weiten Ausschnitt und einen kurzen blauen Jeansrock. Dazu schwarzschimmernde blickdichte Strumpfhosen. Schuhe hatte sie nicht an.
„Darf ich vorstellen? Meine Tochter Tanja.“ Zeigte Gabriela auf die bestimmt 25-jährige, die sogar einen leichten Knicks machte.
„Und das ist Jochen König, ein alter Klassenkamerad von mir.“
Ungewollt wurde ich rot bei dieser Lüge. Klassenkamerad. Wenn Gabi wüsste. Hoffentlich stellte sie nicht unbequeme Fragen nach anderen Mitstreitern. Dann würde mein Schwindel bestimmt schnell auffliegen.
Während sich Gabriela leider ihre hochhackigen Stiefel auszog, geleitete mich Tanja in das Esszimmer. Hastig holte sie noch ein drittes Gedeck.
„Wohnt Ihr allein?“ Fragte ich eher beiläufig, da jetzt nur für drei Personen gedeckt war.
„Nein. Paps wohnt nicht mehr hier. Außerdem ist er auf einem Ärztekongress in Barcelona und kommt erst am Wochenende.“ Erzählte mir Tanja bereitwillig.
Mein schweifender Blick fiel durch das Fenster auf den hinteren Teil des Gartens. Auch hier eine sehr gepflegte Rasenfläche und rings herum Rosen über Rosen. Hinten rechts stand eine Wäschespinne. Und auf dieser hing feinste Damenunterwäsche. Tangaslips, Strapse und Halbschalen- BHs in weiß, rot und schwarz. Daneben Strumpfhosen, hautfarbenen, aber auch in weiß, rot und schwarz. Und sogar hautfarbene und schwarze Feinstrümpfe. Hoffentlich war die Wäsche schon trocken.
Als Gabriela ins Esszimmer kam wurde ich aus meinen Gedanken gerissen. Ohne ihren Arztkittel wirkte sie nicht mehr so furchteinflößend, ja eher sexy. Trotz ihres Alters trug auch sie einen kurzen engen Rock, der eine Maurerhandbreit über dem Knie endete. Und ihre hautfarbenden Strumpfhosen schillerten beeindruckend im Licht der untergehenden Sonne. Auch Gabriela hatte keine Schuhe an. Brauchte man auch nicht. Die Fußbodenheizung trug zu einer wohligen Wärme bei.
„Hast Du mal was von Peter gehört?“ Begann Gabi beim Essen das Gespräch.
Verdammt. Jetzt wollte sie tatsächlich Erinnerungen auffrischen. Das Thema musste ich in die Hand nehmen.
„Peter habe ich das letzte Mal bei der Armee gesehen.“ Log ich das Blaue vom Himmel. Aber das stimmte immer. Wir alle mussten damals zur Armee. Wie wir früher auch alle Indianerspiele kannten. Früher, als es noch kein Internet gab. „Peter war doch der, mit dem wir immer Cowboy und Indianer gespielt haben.“
„Stimmt!“ Meinte Gabriela nachdenklich und lachte dann kurz und herzhaft auf. „Der Schlingel hat mich dabei mal an einen Baum gefesselt und ist dann einfach abgehauen.“
Oha! Mein Herz begann zu pochen. Gabriela war bestimmt mal ein hübsches Mädchen. Und das hat Peter (wer auch immer das war) an einem Baum gebunden und allein gelassen? Unglaublich.
„Und wer hat dich befreit?“ Wollte ich nun wissen.
Gabriela lacht nun noch viel herzhafter. „Na DUUUU! Weißt Du das nicht mehr?“
Oh, doch. Das hätte ich schon gewusst. Bloß ich konnte es ja nicht wissen.
„Heute würde ich dich nicht so schnell wieder losbinden.“ Meinte ich ehrlich und beobachtete sie dabei aufmerksam.
Gabriela wurde urplötzlich rot und blickte verlegen zu ihrer Tochter. Auch Tanja errötete leicht. Im Esszimmer herrschte für einen Moment absolute Stille. Nur das Prickeln des Sektes in unseren Gläsern war zu hören.
„Du würdest uns nicht gleich losbinden, wenn wir gefesselt wären?“ Schaute mich Gabriela fragend an.
Nun wurde auch ich wieder rot. Was hatte sie da gerade gesagt. Uns? Wir? Mein Herz wummerte. Was bahnte sich da an? Hatten die beiden Damen etwa dieselben Träume, Sehnsüchte und bunten Hoffnungen wie ich? Von mir gefesselt zu werden? Diese Träume mussten ernst und wichtig genommen werden. Wer sie verdrängt, verdrängt das Beste in sich und ist ein leerer Mensch.
Vor Erregung verging mir sogar der Appetit. Nur noch lustlos stocherte ich in den Spaghetti herum.
„Ihr seid ja gar nicht gefesselt.“ Provozierte ich nun.
„Noch nicht!“ Lachte Gabriela und schenkte uns ein wenig Sekt nach.
„Ihr meint…“ Ich wagte es kaum auszusprechen.
Beide Damen nickten stumm. Sicherheitshalber kniff ich mir in den Oberschenkel. Auh! Das war kein Traum. Na, das konnte ja ein interessanter Abend werden. Zu gern fesselte ich Frauen und genoss es dabei, wie sie sich während der Fesselung mehr und mehr in meine Obhut begaben. Mir dabei vertrauten. Mir Vertrauen mussten. Sonst hatten nicht beide Partner Spaß dabei.
Doch bis alle mit dem Abendbrot fertig waren, musste ich mich wohl noch gedulden.
„Sollen wir uns erst als Indianer verkleiden?“ Kicherte Tanja, als das Geschirr weggeräumt war und nur noch die halbleeren Sektgläser auf dem Esstisch standen.
„Nein! Nein! Um Himmels Willen.“ Wehrte ich sofort ab. „Ihr gefallt mir beide so, wie ihr seid.“
Musternd glitt mein Blick an den beiden Frauen herab. Trotzdem verschwand Gabriela, mir heimlich zuzwinkernd in der oberen Etage. Ein wenig irritiert saß ich nun mit Tanja allein am Tisch. Aufmunternd, nahezu provozierend lächelte sie mich an. Jetzt war ich also an der Reihe. Bisher war ich ja mehr als passiv. Wohl auch überrascht, dass es solche Situationen im Leben wirklich gibt. Noch einmal kniff ich mich in den Oberschenkel.
Hilflos blickte ich mich um: „Habt Ihr denn irgendwo ein paar Wäscheleinen?“
Als ob sie auf diese Frage schon gewartet hatte, stand Tanja noch immer lächelnd auf und verschwand mit einem verführerischen Gang in der benachbarten Küche. Kurz darauf stand sie mit einem riesigen Bündel weißer Baumwollseile in der Tür. Das waren keine Wäscheleinen. Das waren eindeutig Bondageseile in verschiedenen Längen, die es zum Beispiel bei Orion bei uns am Bahnhof gab. Diese waren schön weich und schnitten auch bei einer strengen Fesselung nicht gleich so in die Haut.
„Die müssten auch für Mutti reichen.“
2
Es war schon mehr als ein erregender Anblick, wie die attraktive junge Dame mit dem ganzen Fesselmaterial auf leisen Sohlen langsam auf mich zu kam. Erst, wenn man genau hinsah, konnte man ihr leichtes Zittern am ganzen Körper erkennen. Sie war bestimmt noch aufgeregter als ich. War sie ja das Opfer. Auch ich war aufgeregt und erregt zugleich. Mein kleiner Freund verschaffte sich gerade mehr Platz in meiner zum Glück etwas weiteren Hose. Das schien ja ein leichtes Spiel zu werden. Wenn doch nur alle Frauen so veranlagt wären.
Behutsam legte sie die Seile neben mir auf den Stuhl.
„Aber bitte keinen Sex, wenn ich gefesselt bin!“ sah sie mich bittend an.
„Ehrenwort!“ Schwörte ich. Das kam ja nun wirklich nicht in Frage.
Ein erleichterndes Lächeln zierte ihre Mundwinkel. Ich überlegte kurz. Sollte ich jetzt auch noch Bedingungen stellen? Zu gerne hätte ich die junge Dame in Stiefeln gesehen und gefesselt. Das sähe einfach zu geil aus. Ihre schwach schimmernden schwarzen Strumpfhosen und dann noch hochhackige Stiefel dazu.
Inzwischen hielt Tanja mir ihre Arme entgegen. Doch ich schüttelte kaum merklich den Kopf, griff mir das Bündel, schob sie damit sanft ins Wohnzimmer und drückte sie auf die Couch. Mit ein wenig Geschick zwang ich sie in die Bauchlage. Damit musste ihr klar sein, dass ich ihre Hände auf den Rücken binden wollte. Ich wusste, dass das nicht alle Frauen mochten, mir dagegen gefiel gerade diese Art der Fesselung. Mit einem harten Griff zog ich nacheinander ihre beiden Arme unter ihrem Körper hervor und legte sie über Kreuz auf ihren Rücken.
Es dauerte eine Weile, bis ich mir ein kurzes Seil aus dem Bündel herausgesucht hatte, doch Tanja blieb die ganze Zeit regungslos liegen. Eilig legte ich die beiden Seilenden nebeneinander um ihre Handgelenke, so dass die Seilstücken parallel nebeneinander lagen und bildete so eine Schlaufe.
Dann zog ich die Seilenden durch die Schlaufe durch und die beiden Seilenden straff. Dreimal wand ich die Seilenden um ihre Handgelenke um das Reststück zweimal um die Fesselung zwischen ihren Handgelenke hindurch zuziehen. Als ich es ein wenig straffer zog und Tanja kurz aufstöhnte, wusste ich, dass es fest genug war. Mit zittrigen Händen knotete ich die beiden Seilenden zusammen.
Fertig! Ich war mir sicher, dass daraus kein Entrinnen gab. Zu oft hatte ich diese Art der Fesselung schon praktiziert.
Tanja zerrte an ihren Fesseln, prüfte offensichtlich die Wirksamkeit der Fesselung. Doch ich war noch lange nicht fertig. Während ich das zweite Seil vorbereitete, blickte ich anerkennend auf ihre wohlgeformten Beine. Den Anblick von Beinen und Füßen in blickdichten schwarzen Strumpfhosen. genoss ich schon immer gern. Nichts fand ich hässlicher als Leggins.
Tanja rekelte sich ein wenig hin und her, hatte ihren Kopf mir aber abgewandt. So konnte ich ihre Mimik leider nicht beobachten, aber das war jetzt auch nicht unbedingt wichtig. Inzwischen war ihre Bluse aus dem Rocksaum gerutscht, so dass mir das Firmenschild ihrer Strumpfhose entgegen lachte. Dore Dore! Ein leiser Pfiff entglitt mir. Nun ja. Zu so einem pikfeinen Haus gehörten natürlich auch exklusive Klamotten.
Widerstandlos ließ sich Tanja nun das Seil um ihre Fußgelenke legen. Fachmännisch legte ich die Seilenden viermal schön dicht und ordentlich nebeneinander um ihre Fesseln, ehe ich auch hier die Seilenden zwischen ihren Füßen hindurch und straff zog. Dabei berührte ich immer wieder absichtlich mit den Innenseiten meiner Unterarme ihre seidigen Strumpfhosen. Diese sanfte Berührung rief ein Hochgefühl in mir aus. Ein fester Knoten, direkt unter ihren Schienenbienen, damit sie nicht mit den Händen herankommt schloss die Fesselung ihrer Füße ab. Wie zierlich ihre Füße waren. Trotz der schwarzen Strumpfhosen konnte man ihre schlanken Zehen erkennen. Tanja hatte durchaus hübsche Füße, Schuhgröße 5 schätzte ich.
Während ich schon das nächste Seil vorbereitete, rekelte sich Tanja und prüfte die Festigkeit der Seile. Als nächstes waren ihre Knie dran. Eine eigentlich schon nicht mehr notwendige Form der Fesselung, aber ästhetisch und erregender sah es schon aus, wenn eine Frau so gefesselt war. Auch selbst, wenn sie Tanja jetzt zur Wehr gesetzt hätte, dass ich ihre Knie fesselte, hätte sie nicht verhindern können. Auch hier legte ich das Seil viermal schon dicht und ordentlich nebeneinander und zog die Seilenden zwischen ihren Knien hindurch. Den finalen Knoten bildete ich auch hier vor ihren Oberschenkeln. So kam sie mit ihren gefesselten Händen nicht heran.
Zu guter Letzt nahm suchte ich mir noch ein kurzes Seil, mit dem ich ihre gefesselten Füße mit den gefesselten Händen verband. Dabei zog ich das Seil nach und nach so straff, dass ihre Fersen die Fingerspitzen berührten. Ein klassischer Hogtie. Nun lag Tanja wehrlos vor mir.
Zufrieden schaute ich auf die sich nun aufbäumende junge Dame, die mit ihren Fingern nach irgendeinem Konten suchte. Vergeblich.
Meine Blicke glitten zufrieden ihren gefesselten Körper auf und ab. Durch ihre Befreiungsversuche zerzausten ihre Haare zusehend. Ihre Hände hatten trotz des Hogtie einen ziemlichen Aktionsradius, ihr Rock rutschte durch ihre verzweifelten Bewegungen ungewollt immer höher. So hoch, dass man schon das verstärkte Höschenteil hervorschimmern sah.
Nach einer Weile fiel mein Blick auch auf das Bündel Baumwollseile. Das war noch immer so groß, dass man gar nicht merkte, dass schon vier Seile fehlten.
Also nahm ich noch ein fünftes, diesmal etwas längeres Seil und begann damit ihre Oberarme, direkt über den Ellbogen zusammen zu binden. Ganz ganz behutsam zog ich ihre Ellbogen nun immer weiter und weiter zusammen. Bis Tanja wimmernd aufstöhnte. Mir war bewusst, dass das eine äußerst unbequeme, ja bestimmt schon schmerzhafte Fesselung war. Also gab ich das Seil wieder ein bisschen nach und knotete es nicht ganz so fest. Tanja atmete ein wenig auf.
So! Nun war die junge Dame gefesselt. Richtig professionell, so, wie ich es auf diversen Seiten im Internet gesehen habe. Eine Chance, dass sie sich selbst befreien könnte, räumte ich ihr ehrlich gesagt nicht ein. Trotzdem wollte ich sicher sein, setzte mich auf den benachbarten Sessel und beobachtete Tanja weiter. Wann bekam man schon eine gefesselte junge Frau live zu sehen?
Zu gern hätte ich sie fotografiert. Aber wer hat schon einen Fotoapparat mit, wenn er zum Radiologen geht. Und die Auflösung der Fotos von meinem Handy waren zu erbärmlich las dass es sich gelohnt hätte.
„An was denkst Du?“ Wollte Tanja auf einmal wissen. Als ob sie meine Gedanken lesen könnte.
„Daran, Dich zu fotografieren.“ Antwortete ich ehrlich.
„Das möchte ich aber nicht!“ Fauchte sie mich sofort an.
„Ist ja gut. Ist ja gut.“ Sprach ich gleich beruhigend auf sie ein. „War ja nur so eine Idee…“
„Eine blöde Idee!“ Hatte sie noch das letzte Wort, während sie weiter verzweifelt an ihren Fesseln zerrte.
Mit Genugtuung sah, dass sie keine Chance hatte, mit ihren Fingern auch nur an einen der festen Knoten zu gelangen. Wie gut doch die vielen Bondage- Filmchen im Internet sein können.
„Als was arbeitest Du eigentlich?“ Fragte ich eher als Langeweile. „Bist Du auch Radiologin?“
Manchmal fällt ja der Apfel nicht weit vom Stamm. Tanja lachte kurz auf:
„Nein, nein Keine Angst. Ich bin Drogeristin.“
Keine Angst? Wieso sollte ich vor einer Radiologin Angst haben? Albern.
“Ich habe kalte Füße.“ Jammerte Tanja auf einmal herum.
Nun, das war zunächst einmal nichts besonderes. Frauen hatten immer kalte Füße. Aber Tanja konnte in ihrer hilflosen Lage nichts dagegen tun können. Hätte ich sie doch vorher Stiefel anziehen lassen.
Aber ich hatte eine bessere Idee! Fußzonen-Reflexmassage. Da schlug ich zwei Fliegen mit einer Klappe. Sie bekam warme Füße und ich konnte so richtig die Berührung ihrer sich seidig anfühlenden Strumpfhosen genießen. Aber hatte Fußzonenreflexmassage nicht schon mit Sex zu tun? Und den wollte Tanja ja nicht.
“Soll ich Dir die Füße wärmen?“ Fragte ich vorsichtig. „Massieren.“ Fügte ich noch schnell hinzu.
Ein leichtes Kopfnicken, gepaart mit einem zustimmenden „Hmm, hmm“ war zu erkennen.
Mit steigender innerer Erregung setzte ich mich zu Füßen Tanjas auf den Ottomanen der Couch und berührte vorsichtig ihre Fußsohlen. Da war es wieder, dieses irre Gefühl, was meine kleinen Freund in der Hose gleich größer ließ. Mit den Fingernägeln fuhr ich ganz behutsam von ihren Zehen bis zu den Fersen und wieder zurück. Was ein kurzes Kichern Tanjas zur Folge hatte. Klar, das kitzelte. Also legt ich ihre gefesselten Füße in meine Hände, so dass ich mit den beiden Daumen ihre Fußsohlen massieren konnte. Von ihren Zehen bis zu den Fersen und wieder zurück. Immer und immer wieder, mal kräftiger, mal etwas lockerer. Zwischendurch ließ ich es mir nicht nehmen, ihre Zehen und ihre Fußsohlen auch mit meinen Lippen zu berühren. Ein tiefen Durchatmen und ein leises Schnurren, wie ein Kätzchen waren Tanjas erste Reaktionen. Und nach einer ganzen Weile wurden auch ihre Füße warm. Damit war meine Mission bei Tanja eigentlich erfüllt.
Vom Prinzip hätte mir ja die Fesselei von Tanja für heute gereicht. Aber da war ja noch ihre weitaus hübschere Mutter, die sich vor geraumer Zeit aus dem Staub gemacht hatte. Was machte sie eigentlich die ganze Zeit? Hatte sie uns heimlich beobachtet. Um zu sehen, was auch ihr noch widerfahren sollte. Nicht, dass sie inzwischen die Polizei angerufen hatte.
Stimmt! Ich musste mich jetzt um Gabriela kümmern. Nicht, dass sie mir noch weglief…
„Möchtest Du was trinken?“ Fragte ich Tanja noch höflicherweise.
„Ein Wasser, ja!“ Hauchte sie leise.
Nachdem ich ein Glas frisches Wasser aus der Küche geholt hatte, setzte mich neben mein gefesseltes Opfer und hob sanft ihren Oberkörper an. So, dass ich das Glas an ihrer Unterlippe ansetzen konnte. Tanja nahm dankbar einen großen Schluck. Und noch einen. Bequem war es bestimmt nicht, so trinken zu müssen. Aber Tanja war tapfer.
„Danke!“
„Ich werde mich jetzt mal ein wenig um Deine Mutter kümmern.“ Teilte ich Tanja mit.
„Tue das!“ Hörte ich sie sagen, während ich mir das restliche Bündel mit den Baumwollseilen schnappte und mit klopfenden Herzen langsam die Treppe zum Obergeschoss hinaufstieg. Mit jeder Stufe wurden meine Schritte schwerer. Als ob ich derjenige sein würde, der gleich gefesselt wird.
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Obwohl, ich sie bis hierher, bereits aus einem andern Forum kenne.
Danke Jason King«
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