Dirty Talk nach dem Dirty Talk
von Lurchi
Nachem die Peepshows dicht waren, bin ich auf Hausbesuche umgestiegen. Private Wichsvorlage vor Ort. Der erste Kunde war so charmant wie geil, sodass sich ein anregendes Gespräch "danach" ergab.
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"Das war mindestens so geil wie Ficken", behauptet er.
"Es ist anders."
„Onanie ist Sex mit jemandem, den ich sehr gern habe."
Ich kichere.
"Woody Allen. Ich mache das, weil es mir gefällt, wenn ich Männer aufgeilen kann. Und sie dann vor lauter Geilheit nach meiner Pfeife tanzen."
"Das hast du wahrhaftig drauf. Viel Übung?"
"Ich hab das einst semi-professionell betrieben."
"Du verstehst es, dich interessant zu machen. Wo und wie?"
"Als Stripperin und danach in der Peepshow. Stripclub ist im Separée ähnlich wie hier, Peepshow ist Fast-Food."
"Ich kenne beides", gesteht er. "Das Geile an der Peepshow fand ich, wie billig und ordinär es aufgemacht war. Im Rondell konntest du den anderen beim Rubbeln zusehen, zumindest die Armbewegungen waren sichtbar."
"Das war nicht erwünscht. Wichsen war für die Solo vorgesehen, ein Extraverdienst für uns. Wir haben immer versucht, es zu unterbinden, das war die Anweisung."
"Mit mäßigem Erfolg. Der Kabinenboden war oft glitschig."
"Lecker."
"Mit deinem Aussehen hast du dort bestimmt gut verdient, oder?"
"Das lässt sich nicht bestreiten. An guten Tagen mit ein paar Solowichsern zum Teil mehr als heute. Vor allem Dildo schieben war lukrativ."
"In den Peepshows, die ich kenne, gab es auch Solokabinen ohne Trennscheibe. Was lief da?"
"Was die Kollegin akzeptiert hat. Wichsen mit anfassen, Handjob, Blowjob, auch Sex."
"Hast du da auch mitgemacht oder lehnst du Körperkontakt prinzipiell ab?"
"Nicht prinzipiell, eher aus Erfahrung. Ich brauchte das Geld nicht so dringend und kann mir bis heute aussuchen, ob mich ein Kunde anfasst oder nicht. Oder umgekehrt. Bis jetzt habe ich keinen Bedarf. In den Kabinen ohne Scheibe war meine Nummer immer abgeschaltet, ich war nicht anforderbar."
"Hast du schon mal?"
"Nächste Frage."
"Gerne. Wie war der Ablauf in der Solokabine?"
"Wennn wir nicht auf der Drehscheibe waren, haben wir im Aufenthaltsraum gesessen, das war ziemlich schäbig, wie die Peepshow selber auch. Wenn wir angefordert wurden, sind wir in die Kabine marschiert und haben den Service vereinbart. Er hat den Geldschein durchgesteckt und ich habe je nach Wunsch mich erotisch bewegt und meine Muschi gezeigt oder einen großen oder kleinen Dildo geschoben. Der Typ hat sich einen runtergeholt und gut war. Aber das kennst du doch alles, warum fragst du?"
"Naja, wie hast du dich gefühlt?"
"Mit der Zeit meist gelangweilt. Manchmal habe ich die Aufmerksamkeit als Wichsvorlage genossen, aber gegen später wurden diese Momente immer seltener. Ich war eben Dienstleisterin und habe versucht, möglicht aufreizend zu wirken."
"Das ist dir garantiert gelungen. Wie hast du dich heute bei mir gefühlt?"
"Begehrt. Meine Performance hat dich rattenscharf gemacht, du hast meinen Körper bewundert und Stielaugen bekommen. Nur mit großer Mühe konntest du ein vorzeitiges Ende vermeiden. Das findest du im Alltag kaum. Deshalb bin ich mit dem jetzigen Business glücklich. Seltener, lukrativer und geiler."
"Was ist für dich eine gelungene Session?"
"Unabhängig vom Programm: Eine mit Teasing, viel verbaler und non-verbaler Kommunikation. Die Geschichte selbst ist zweitrangig. Gerne auch Rollenspiele. Ich hatte mal einen Gast im Stripclub, der wollte zusehen, wie ich unterschiedliche Dessous anlege und sie bewerten. Zum Schluss musste ich seine drei Lieblingsteile nochmals anziehen, und erst ab da hat er sich befriedigt. Und das auch erst, als ich ihn ermuntert habe, er war recht schüchtern. Zu seiner Nummer 1 hat er sich dann sein Happy End verschaftt, als ich das Oberteil zur Seite geschoben habe, so wie heute bei dir. Ein ziemlich effektiver Move. Männer stehen auf meine Brüste, das ist ein echtes Kapital."
"Apropos Kapital: Wieviel kannst du für so eine Performance erlösen?"
"Die war ziemlich teuer, weil es eine komplette Wunschsession war und recht lange gedauert hat. Du brauchst vor allem Charme und Verhandlungsgeschick. Am Schluss war er mit Trinkgeld 500 Euro los und um ein Erlebnis reicher, das er bestimmt noch oft für sein Kopfkino eingesetzt hat. Er durfte mich auch in der Wäsche fotografieren, natürlich gegen Aufpreis und ohne Gesicht. Das hat ihm danach sicher noch öfter als Abspritzhilfe gedient. Der BWLer nennt das Skalierungseffekt." Ich grinse.
"Für das Geld kann ich mir ein edles Callgirl holen."
"Du hast es aber vorgezogen, für mich ordentlich Geld auszugegeben. Dafür hättest du bequem zwei Stunden Sex erwerben können. Wolltest du aber nicht. Viele Männer masturbieren lieber, weil sie dabei bequem zum Orgasmus kommen. Und keine Rücksicht nehmen müssen. Das gilt by the way auch für Frauen. Nur dass es bei uns als Lifestyle vermarktet wird und man bei Männern über den Wichser die Nase rümpft. Ich sag immer, lieber gut masturbiert als schlecht gevögelt."
"Sehe ich auch so. Ich habe keinen Bock mehr, mich auf einer im besten Fall desinteressierten Nutte abzustrampeln. Da hole ich mir lieber genussvoll einen runter. Mit dir war das schon extrem geil.
Gibt es eigentlich Fantasien und Rollenspiele, die du nicht akzeptieren würdest?"
"Natürlich. Alles mit Kindern, Gewalt gegen Frauen, Familien, Tiere. Keine Ahnung, was es sonst noch an komischen Vorlieben geben mag. Unter dem Strich, ist mein Horizont eher konventionell und brav.
"Naja, brav ist was anderes. Hattest du auch unangenehme Erlebnisse?"
"Nicht wirklich. Im Stripclub war es manchmal anstrengend, den Leuten begreiflich zu machen, dass sie nur mit den Augen schauen dürfen und ihre Hände bei sich lassen müssen. Das Problem hatte sich dann in der Peepshow wegen der Trennscheibe erledigt. Dort waren übrigens keineswegs nur fette eklige Männer, wie sich das so mancher vorstellt. Die meisten waren unauffälliger deutscher Durchschnitt. Die wollten einfach Druck ablassen, eine schnelle Nummer zwischendurch ohne Mühe."
"Du verfügst echt über Expertise. Könntest du dir vorstellen, auch mal weiter zu gehen als dir nur zuschauen zu lassen?"
"Aktuell nicht, für später kann ich es nicht sagen. Aber ich würde mich eher anfassen lassen, als ihn anzufassen. Meine Füße streicheln und küssen lassen kann ich mir schon vorstellen. Und vielleicht, wenn einer ganz geil und ganz nett ist und ganz viel Geld dabeihat, dass er mal an meine Titten darf. Da waren zwar schon einige Männer, aber nie gegen Geld. Aber wie gesagt, aktuell ist das keine Option."
"Ich habe mal einem Pärchen beim Sex zugeschaut, das war extrem aufregend."
"Ich gebe zu, jetzt hast du meine Neugierde getroffen. Was haben sie dir gezeigt?"
"Ich würde sagen, das erwartbare. Gestreichelt, geknutscht, er hat sie langsam aus der Wäsche geschält. Aber es war eine richtige Show und sie haben mich auf Distanz einbezogen. Er hat sich hinter sie gestellt, ihre Brüste ausgepackt und mir gezeigt. Sie hat die Beine in meine Richtung gespreizt und sich stimuliert, mich dabei mit Worten geteast."
"Fast wie vorhin."
"Ja, bloß dass es viel weiter ging. Als sie kniend seine Hose runtergezogen hat und ihr der pralle Schwanz entgegensprang, war das wie im Porno. Sie hat ihn dann sehr ausgiebig geblasen und mir dabei immer wieder in die Augen geschaut. Da wird es dir als Zuschauer schon extraheiß. Dann haben sie in verschiedenen Stellungen gevögelt und sie ist ziemlich abgegangen. Zum Schluss ist er in ihren Mund gekommen, das war für mich gedacht und ein megageiler Anblick und hat mich augenblicklich zum spritzen gebracht. Live-Porno pur."
"Klingt geil für dich. Sie ist nicht gekommen?"
"Ich bin mir nicht sicher, glaube aber nicht. Wer kann das schon bei einer Unbekannten so genau wissen? Jedenfalls hatte ich den Eindruck, dass sie es nicht nur wegen des Geldes gemacht haben, sondern Spaß am Teasing hatten, und gerne ihre Geilheit gezeigt haben."
"Das könnte ich mir bei einer entsprechenen Konstellation durchaus lustvoll vorstellen. Ich müsste aber das Heft in der Hand halten."
"Das kann ich mir vorstellen. Dein Auftreten vorhin war ziemlich dominant."
"Ich hoffe, das soll keine Beschwerde sein! Bei meinen Wichsern gebe ich mich meist dominant. Wer sich vor einer Frau einen runterholt, braucht Aufmerksamkeit und Führung."
Er schaut pikiert.
"Das ist mir neu. Ein Spanner, ja. Aber devot? Ich weiß nicht."
"Aber ich. Du hättest deine leuchtenden Augen sehen sollen, als du von dem Treffen mit dem Paar erzählt hast. Viele haben gelegentlich devote Fantasien. Dafür muss sich niemand genieren. Du hast bestimmt auch Pornos angeschaut, in denen ein Mann nur zuschauen darf, wie eine Frau, womöglich seine eigene, von einem anderen genommen wird, und dich dazu gewichst."
Sein Blick ist ein einziges Geständnis.
"Du kennst dich ja aus bei Männern", sagt er kleinlaut.
"Langjährige Berufserfahrung. Nette und freundliche Männer haben häufig eine devote Ader."
Er zögert kurz.
"Immerhin steckt in deinem Satz auch ein Kompliment. Wenn ich so nett bin und du so eine versierte Männerversteherin bist, könntest du dir einen erneuten Besuch bei mir vorstellen?"
"Klar, warum nicht. Vorausgesetzt das Programm stimmt und das Honorar."
"Mein Traum ist, dass ich zwei Frauen bespanne."
"Natürlich. Wie originell. Damit kann ich nicht dienen, habe auch nur minimal nachgewiesene Erfahrung mit Frauen. Was nicht heißen soll, dass es ewig so bleiben muss. Ein bisschen experimentierfreudig bin ich schon."
"Ich habe vor ein paar Minuten abgespritzt und du machst mich mit deinem Geschwätz schon wieder geil", seufzt er.
"Geil machst du dich in erster Linie selbst. Würdest du denn schon wieder einen hochkriegen?"
"Ich glaube schon."
Ich grinse erneut. Dann baue ich mich vor ihm auf, lasse den Kimono zu Boden gleiten und schaue ihn leicht herablassend an.
"Probier´s doch einfach, kleiner Wichser."
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