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Kommentare: 5 | Lesungen: 6351 | Bewertung: 5.85 | Kategorie: Sex Stories | veröffentlicht: 30.01.2004

Ein Tag im Mai

von

„ Bist Du endlich soweit ? „

Es war ein wunderschöner Maiabend , der erste schöne Abend in diesem Jahr , an dem die Milde der Luft und der faszinierende Himmel , frühlingshaft klar und doch schon von vorsommerlicher Wärme durchflutet , einfach danach verlangte , die Drahtesel aus dem winterlichen Verlies zu holen und bis zum Einbruch der Dunkelheit durch den Kiez und am nahegelegenen Kanal entlang zu fahren .

„ Ich checke grade noch mal den Reifendruck und die Beleuchtung durch „ , antwortete ich .

„ Bis in die Nacht wollte ich heute nicht fahren , ich dachte mir , wir schauen mal kurz bei meinen neuen Kolleginnen vorbei , Du weißt schon , den beiden Lesben , von denen ich Dir erzählt habe – oder ist Dir das ... unangenehm ? „

Was sollte mir daran nicht angenehm sein ?

„ Meinst Du , sie haben nichts dagegen , wenn ein Mann ihr Haus betritt ? „ entgegnete ich meiner Liebsten scherzhaft und fügte hinzu : „ Vielleicht sollten wir gleich bei ihnen übernachten , ich habe schon immer davon geträumt dabei zuzuschauen , wenn sich Frauen lieben ... ! „

Sie gab mir keine Antwort , wahrscheinlich hatte sie meine Bemerkung überhört , was mir gar nicht so unrecht war .

Wir waren höchstens 20 Minuten unterwegs , als sie in der Nähe des Kanals in einen Weg einbog , der uns zu einem versteckt liegenden Haus führen sollte , das ich , so oft ich diese Strecke schon gefahren war , noch nie wahrgenommen hatte .

„ Wir sind da „ , sagte sie .

„ Das war ja ne ausgiebige Radtour „ , bemerkte ich leicht angesäuert , denn ich hatte es nach dem verregneten Frühjahr grade wieder richtig genossen , durch den lauen Abend zu radeln .

„ Nun hab Dich nicht so , wir haben ja noch die Heimfahrt „ , gab sie mir zur Antwort .

Ihre neuen Kolleginnen waren wirklich sehr nett , wir saßen bis zum Einbruch der Dunkelheit im Garten , tranken italienischen Rotwein und vergaßen die Zeit , während wir uns über Gott und die Welt unterhielten .

„ So , ich denke es wird Zeit , nach Hause zu fahren – wenn wir noch länger bleiben und noch eine Flasche Wein leeren , können wir nicht mal mehr mit den Rädern fahren „ , warf ich ein , als das gemeinsame Gespräch kurz stockte .

Es sei noch früh genug , morgen sei Sonntag und außerdem wären wir herzlich eingeladen , bei ihnen zu nächtigen , falls wir nicht mehr in der Lage seien , unseren Heimweg anzutreten ,


bekam ich fast wie aus einem Munde von den beiden Gastgeberinnen zu hören .

Dem zusätzlichen Drängen meiner Freundin nachgebend , verlegten wir unsere Runde ins Haus , da vom nahegelegenen Kanal zu dieser Stunde spürbare Feuchtigkeit aufzog und es nicht mehr ganz so angenehm war , ohne Jacke und mit kurzen Radlerhosen im Grünen zu sitzen .

Es war unerlässlich , dass wir uns zuerst das Haus anschauen mussten , das die Beiden vor zwei Jahren erworben hatten . Was ihnen damals besonders gefallen hätte ,wäre diese Abgeschiedenheit gewesen und „ ... das der Garten von keiner Seite aus einzusehen ist ,


so dass man ihn für vielfältigste Zwecke außer seiner eigentlichen Bestimmung nutzen kann ... „ , was immer sie damit meinten !

Nach einer kurzweiligen Stunde erklärten die Beiden die Hausführung für beendet – grade als wir im Kellergeschoss vor einer Türe angelangt waren , die in einen Raum führte , den sie uns anscheinend vorenthalten wollten .

„ Hier habt ihr wohl die Leichen eurer verflossenen Liebhaber versteckt ? „ mutmaßte ich mit einem Schmunzeln , „ zeigt sie uns ruhig , Tote beißen ja bekanntlich nicht ! „

Die Beiden schauten sich kurz an und ohne meine Bemerkung zu kommentieren , öffnete Claudia vorsichtig die Türe – in einer Art und Weise , die in mir eine nicht zu erklärende Anspannung aufkommen ließ .

Beim Öffnen der Türe vernahm ich schon den typischen Geruch von orientalischen Räucherstäbchen , der uns aus dem noch dunklen Zimmer entgegenströmte ; die ganze Situation rief in mir ein seltsames Gefühl hervor . Einen kurzen Moment bereute ich es beinahe , nach diesem Raum gefragt zu haben – eigentlich wollte ich gar nicht mehr wissen , welchem Zweck er diente .

„ Gehe ruhig hinein , der Lichtschalter befindet sich direkt rechts an der Wand „ , erklärte Sabine .

Kennst Du das – dieses nicht erklärbare , plötzlich wie aus dem sprichwörtlich heiteren Himmel auftretende Unbehagen in einer mehr oder weniger ganz normalen Situation ?


Es war ein schönes , gemütlich eingerichtetes Haus , in dem Claudia und Sabine wohnten , wir hatten einen bis zum jetzigen Zeitpunkt wunderbaren , harmonischen Abend miteinander verbracht , die Stimmung war großartig – und doch hatte ich jetzt das Gefühl , nicht wirklich länger hier sein zu wollen !

Ich tastete nach dem Lichtschalter ... „ Du musst Dir schon die Mühe machen , etwas weiter


hinein zu gehen oder hast Du Angst im Dunkeln ?“ , bemerkte Claudia – gab mir im gleichen Moment einen Tritt oder Stoss , ich verlor die Balance , stürzte zu Boden und hörte die Türe irgendwo hinter mir ins Schloss fallen . All dieses geschah in Bruchteilen von Sekunden , ich lag vor Überraschtheit noch einige Minuten benommen am Boden .

„ He , was soll das ??? Ich kann nichts sehen , wollt ihr , das ich mir die Knochen breche ? „

Es war in der Tat so dunkel , das ich nichts , absolut nichts von diesem Raum erkennen konnte ; durch den Stoss , der mich so unsanft in das Zimmer bugsiert hatte , hatte ich zudem vollkommen die Orientierung verloren und selbst das Gefühl dafür , wo sich diese verdammte Türe , durch die ich hier hinein geraten war , befand .



„ Claudia , Sabine , Elke – was macht ihr mit mir ? Lasst mich hier raus , schaltet wenigstens mal irgendein verdammtes Licht an ... „ brüllte ich ziemlich unbeherrscht , nach dem sich auf meinen ersten Zuruf keiner der Drei gemeldet hatte .

Totenstille.

Ist ja doch nur ein übler Scherz .Gleich wird sich die Türe wie von Geisterhand öffnen , ich werde in den Keller hinausgehen , die drei Frauen werden wie vom Erdboden verschluckt sein und das Versteckspiel als Höhepunkt dieses netten Abends kann beginnen .

Ich hasse Räucherstäbchen .

„ Zieh Dich aus . Du darfst nur Deinen Slip und Deine Socken anbehalten ! „

Das war doch Elke`s Stimme ...

„ Elke , nun ist wirklich Schluss mit lustig . Ich denke , ihr habt euren Spass gehabt . Macht jetzt das Licht an und öffnet die Türe . Sofort ! Sofort ! „

„ Tu , was ich Dir gesagt habe , sei ein braver Junge – oder magst Du diese Art von Spielen nicht mehr ? „ erwiderte Elke in dem Befehlston , den ich von unseren kleinen Sexspielchen daheim kannte .

Wir liebten es , vor allem an Wochenenden , an denen man so richtig Zeit füreinander hatte , uns wechselseitig mit Hilfe von Handschellen und Bondageseilen in allen möglichen Stellungen und Lagen an unserem Metallbett zu fixieren und den jeweils Wehrlosen auf verschiedenste Arten zu „ quälen „ , sei es mit Zunge und Händen oder unter zu Hilfenahme diverser Spielzeuge wie Vibratoren , Massagegeräten , Eiswürfeln oder einer Pfauenfeder , mit der man dem Partner oft stundenlang über die nackte Haut fuhr , an den Extremitäten beginnend , sich langsam zu den erogensten Zonen des Körpers vorarbeitend und unter genauer Beachtung der Reaktionen des Anderen .


Für den Fall , das der so Ausgelieferte das Spiel ab- oder unterbrechen möchte vereinbarten wir zuvor ein Codewort , das dem aktiven Partner signalisiert : Ich kann nicht mehr , ich will nicht mehr , das was Du grade machst , mag ich nicht ...


Dies ist darum sehr von Bedeutung , weil das Spiel natürlich auch vom Reiz der scheinbaren Gegenwehr oder gespielten Ablehnung der an dem Ausgelieferten vollzogenen Handlungen lebt ; in dem Falle genügt es natürlich nicht , wenn der Malträtierte ein „ Hör auf damit , tu mir das nicht an ... „ ausruft – denn das gehört nun mal zu dem Reiz dieses Partnerspieles .

„ Gorch Fock „ entfuhr es mir aus Verzweifelung , „ Gorch Fock „ ...

Das war das Codewort , welches wir am letzten Wochenende zu Beginn der schönsten Stunden eines verregneten Sonntags vereinbart hatten und von dem ich auch Gebrauch gemacht hatte , da ich mich auf Elke`s Wunsch hin in der misslichen Lage befand , in Bauchlage mit dem durch mehrere Kissen unterlegten Becken auf die Matratze gebunden zu sein und sie mich im Laufe des Spiels wieder und wieder fast an den Rand des Wahnsinns brachte , in dem sie genüsslich und mit ihrer unbeschreiblichen Sensibilität meine hochgereckten Hinterbacken und die sich dazwischen befindliche , durch meine Lage gut zugängliche Pospalte mit ihren zärtlichen Händen und mit ihrer Zunge verwöhnte .


Als sie dann einige Tropfen des wohlduftenden Massageöls auf meinen Steiß fallen ließ , die sich dann langsam den Weg durch meine Ritze suchten und eine kleine Pfütze in der leichten Vertiefung meines Poloches bildeten , ahnte ich noch nicht , das sie gleich versuchen würde ,


mir nach zärtlichem Einmassieren des Öles in die empfindsame Haut meines Anus -zugegebenermaßen ganz vorsichtig und nicht zweifelsfrei eindeutig – den Daumen ihrer rechten Hand in meinen Po einzuführen !


„ Gorch Fock „ , entfuhr es mir mit Vehemenz : „ Das mag ich nun wirklich nicht , oder glaubst Du , ich wäre schwul ? „


Beim Ausruf des Codewortes hatte sie ihre Aktivität an meiner Hinterpforte augenblicklich eingestellt und danach wollte auch keine rechte Stimmung zur Fortführung des Spielnachmittags aufkommen . So begab ich mich später in die Garage , um die Fahrräder aus ihrem Winterschlaf zu erwecken und für den nahenden , ersten schönen Maiabend herzurichten ...

Das sollte der heutige Abend sein .

Statt auf dem Fahrrad befand ich mich nun in diesem vom Duft der Räucherstäbchen gefluteten Kellerraum , ohne Licht , ohne Orientierung und mit der mir unwirklich erscheinenden Forderung meiner Freundin , mich hier in diesem Loch , in einem fremden Haus , in dem sich außer Elke und mir zudem diese beiden lesbischen Kolleginnen meiner Liebsten aufhielten , auszuziehen !

Kommentare


sexy-hexy
dabei seit: Mär '03
Kommentare: 140
schrieb am 03.02.2004:
»Hmm... ich bin mir unschlüssig. Was haben zwei Lesben mit einem Kerl zu tun, den sie in einen nach Räucherstäbchen riechenden Raum sperren, ohne das dieser sich in der Lage sieht, auch nur nach dem Lichtschalter zu suchen? Ich weiß es nicht.
Ansonsten ist die Geschichte durch die Absätze zum am Monitor lesen fabelhaft geeignet. Na, dann hoffe ich mal, dass Träumer uns mit der Fortsetzung auch inhaltlich Spannung und Vergnügen bereitet.

SweetCaroline«

timber12
dabei seit: Dez '14
Kommentare: 7
schrieb am 22.01.2015:
»Als "Einleitung" für eine Geschichte schon mal ganz gut. Und nun?«

silberruecken
dabei seit: Nov '01
Kommentare: 79
schrieb am 11.10.2016:
»veröffentlicht: 30.01.2004 bis heute keine Fortsetzung, eigentlich nicht geeignet für "die Geschichte des Tages". Hier müsste dem Zufallsgenerator etwas nachgeholfen werden.«

cooloff
dabei seit: Jun '01
Kommentare: 64
schrieb am 26.08.2019:
»Ist aber nun, knapp 3 Jahre später, wieder Geschichte des Tages geworden... ;-o«

xxgarp
dabei seit: Aug '01
Kommentare: 121
schrieb am 13.12.2025:
»Und jetzt nochmal...«


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