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Kommentar: 1 | Lesungen: 1099 | Bewertung: 8.13 | Kategorie: Teen | veröffentlicht: 03.11.2019

Hanna X - Der Krimi

von

Kurz nach sieben Uhr am Abend rief das Studio an, ich konnte sehen wer anruft, mir schwante nichts Gutes. Der Fotograf höchstpersönlich war am Apparat, ich erkannte ihn bereits an seiner geräuschvollen Art Atem zu holen. Er meldete sich nicht mit Namen sondern fragte:


„Weißt du, mit wem du redest?“


Er meinte immer noch, dass ich mit meinem IQ den von einem Blumentopf mit verwelktem Basilikum nicht erreichen könnte. Von mir aus! Für je beschränkter er mich einschätzte, desto besser für mich. Es ist deutlich vorteilhafter für unheimlich blöd gehalten zu werden und trotzdem schlau zu sein als umgekehrt. Hat mein Opa schon immer gesagt.


Anstatt auf die Frage zu antworten fragte ich:


„Was wollen Sie?“


Ich hab ja schon erzählt, dass er mich auf seinem Schreibtisch durchgezogen hat, sogar zwei Mal. Deswegen stünde es mir zu, dass ich ihn ebenfalls duze. Aber so nah waren wir uns nie gekommen und würden wir auch nicht, da spielte das hektische Nümmerchen auf seinem Schreibtisch keine Rolle. Ich hielt ihn für einen Arsch und solche Menschen duzt man nicht. Du kannst dich bestimmt daran erinnern dass ich erzählt habe, wie er Karins und meine Ideen vor dem Produzenten als seine Ideen ausgegeben hat, weißt du noch? Mit solchen Menschen würde ich nie auf du-und-du gehen. Im Leben nicht. Der kann mich doch mal.


Hat absolut nichts mit den künstlerischen Filmen zu tun, das machen wir weiterhin, rein geschäftlich. Aber privat? Stinkefinger, sag ich da nur, Stinkefinger!


Na, jedenfalls meinte er:


„Hast du jetzt Zeit? Hast du schon etwas gegessen?“


Ich mein, jetzt mal ehrlich, was sollte ich davon halten? Was soll man auf so eine blöde Ansprache antworten? So konnte der mir nicht kommen, so nicht. Ich hab ihn prompt zurück gefragt:


„Wieso?“


„Ich hol dich in zehn Minuten ab!“, meinte er kurz und bestimmt und ‚Zack‘ eingehängt.


Mein Süßer war nicht zu Hause und würde auch heute nicht mehr kommen, er war mit seiner workgroup bei einem Studienkollegen und hatte sich dazu ordnungsgemäß abgemeldet.


Jetzt musste es schnell gehen.


Ich hab mich aus meinem Hausanzug gepellt, schnell komplettes Unterzeug angezogen, Jeans und Pulli und Lederblouson drüber, Sneakers an und bin hastig runter gefahren. Ich wollte nicht, dass der wusste wo und wie ich neuerdings wohnte. Ich rannte zur Straßenkreuzung, von der aus es zu meiner alten und der neuen Wohnung ging und auf ihn gewartet. Er kam mit seiner Angeberkarre angeheizt, ich mich so hingestellt dass er mich sehen musste. Wär er trotzdem noch fast vorbei gefahren, der Döspaddel. Und dabei meinte er echt, er wär so super schlau. Er hielt mit quietschenden Reifen, ich hin zu ihm.


„Was ist?“, fragte ich als er das Fenster runter gefahren hatte.


„Steig ein!“, meinte er.


„Warum?“


„Mach schon!“


Ich rein in die Karre.


„Wo geht’s hin?“, fragte ich.


„Erfährst du gleich!“, machte er einen auf einsilbig und geheimnisvoll. Kann ich ja leiden wie Spinnweben wenn mich einer so dumm hält.


„Halt an!“, meinte ich. Da hab ich ihn doch geduzt. Er rührte sich nicht sondern fuhr stur weiter. Ich rief lauter:


„Halt an!“


„Was schreist du so?“, fragte er aggressiv, wurde aber tatsächlich langsamer.


„Was wollen Sie von mir?“, fragte ich, natürlich immer noch laut. Der schien irgendwie schlecht zu hören.


„Schrei mich nicht so an!“, beschwerte er sich, „Wir treffen den Produzenten, wir haben etwas vor. Darüber wollen wir mit dir reden.“


Ich hab ihn angegiftet, aber voll. Konnte der das nicht sofort sagen? Muss ich mich immer erst aufregen oder was?


Ich schaute nach vorn und sagte nichts mehr, er fuhr weiter.


Wir parkten vor einem bekannten Hotel mit einem noch viel besser bekannten Restaurant unten drin. Der Produzent saß da schon und was meinst du was der machte? Natürlich, er fraß. Der nahm die komplette Seite eines Vierertisches ein, die Seite war vollständig besetzt von diesem einen dicken Schwabbel. Bah, was für ein fieser Kerl! Die konnten mir hundert Millionen bieten, mit dem würde ich es nicht machen, auf gar keinen Fall!


Er beschmierte son kleines Pizzabrötchen einen Finger dick mit Kräuterbutter und schmatzte sich das mit zwei Bissen in den Mund bevor er es mit Genuss durchkaute und gierig runter schlang. Bah wie ekelig!


Ich sollte mich neben den Fotografen und dem Fettwanst gegenüber setzen. Das würde ich aber nicht aushalten, ihm gegenüber zu sitzen und ihm beim Essen zuschauen zu müssen. Deswegen nahm ich einen Stuhl vom Nebentisch und stellte ihn vor Kopf des Tisches. So konnte ich an dem ekeligen Schwabbel immer vorbei gucken.


Rate wo er hinsah? Genau. Ich trug einen Pulli mit ganz kleinem V-Ausschnitt. Mein Goldkettchen war gerade zu sehen, mehr Haut zeigte ich nicht. Trotzdem glotzte er mir nur auf die Brust. Ich wette, dass der nicht wusste welche Farbe meine Augen haben, jede Wette. Mir war das Gehabe von dem Typen total unangenehm. Wenn ich jetzt mit dem Fahrrad gewesen wäre, dann wäre ich wieder abgehauen, kannst du glauben, voll.


Der Kellner kam an, gegen meine eigenmächtige Änderung des Einrichtungsstils hatte er nichts einzuwenden. Der Fette meinte so, als wenn er der Graf von Monte Christo wäre und schon stundenlang auf einen Diener warten musste:


„Na endlich!“, dann bestellte er. Erst mal einen Wildkräutersalat, den mit Steakstreifen, dann eine Hummercremesuppe mit doppelter Portion Baguettes („Aber frisch und knusprig!!“), ein sehr großes Filetsteak mit Sauce Bearnaise und einer doppelten Portion Farmerkartoffeln mit Sour-Creme, dann eine Portion Kaiserschmarren, eine doppelte Portion Karamellpudding, einen Kräuterschnaps, einen Cappuccino und einen Kognak.


Ich erzähl das nur mal so, als Anschauungsmaterial was so ein Gierhals alles fressen muss um seine zwei Tonnen Übergewicht zu erhalten.


Allein von seinem Gesabber bei der Bestellung kriegte ich schon das Kotzen. Dem lief das Wasser im Mund zusammen nur von der Vorstellung, dass er sich das Zeug gleich reinziehen würde was er sich da so bestellte.


Weil ich aber wirklich noch nichts gegessen hatte und es schließlich nicht auf meine Kosten ging, hab ich einen Wildkräutersalat mit Gambas bestellt. Ich weiß was du jetzt denkst, die sind ja immer mit Knoblauch. Aber mein Süßer würde heute nicht mehr nach Hause kommen und ich hatte drei Tage drehfrei, da konnte ich mir etwas Knobi schon leisten. Wenn ich in der Kasse sitze merkt das eh keiner.


Der Fotograf nahm ein kleines Filet mit Pommes Frites.


Du kannst dir vorstellen dass ich nicht hingucken konnte, wie das fette Schwein aß. Eigentlich fraß er mehr als er aß, da kannst du nicht hingucken. Ich erspare mir hier auch die Details, aber es sah unappetitlich aus und es hörte sich unappetitlich an.


Dann kamen sie endlich zur Sache. Sie wollten mit mir einen Pilotfilm zu einer geplanten Serie drehen, die im Vorabendprogramm laufen sollte.


Bei mir ging gleich der Zweifel los. Hä? Ich bin Porno-Model, ich werde dafür bezahlt dass ich mich beim Ficken filmen lasse und der ganzen Welt meine Titten und meine Möse zeige. Und das soll im Vorabendprogramm laufen? Ich guckte entsprechend. Der Produzent kaute mit beiden Backen und sah mich an, eigentlich sah er meine Titten an, und schmatzte:


„Verstehst du was gemeint ist?“


Der hielt mich für so blöd wie die Steakstreifen auf seinem Salat, die er ratzfatz schnell verputzt hatte.


Erst wollte ich sauer antworten, dann dachte ich an Frau Müller und was die wohl gesagt hätte. Ich fing an zu grinsen und sagte:


„Ihr wollt mit mir eine Aufklärungs-Serie drehen, schon klar. Die Leute sollen sehen wie große Titten beim Poppen rüberkommen und lernen wie man geile Liebe am Nachmittag macht!“


Der Fotograf war versucht zu grinsen, aber schaute vorher aus den Augenwinkeln zum Produzenten. Der kriegte gerade seine Hummercremesuppe serviert. Er verschlang sie erst mit den Augen, dann machte der sich darüber her. Inklusive der doppelten Portion Baguette erledigte er das Süppchen innerhalb der nächsten paar Sätze.


„Nein!“, erwiderte er ganz ernsthaft. Der war zu doof für einen kleinen Scherz und weil der Produzent nicht lachte, lachte der Fotograf auch nicht.


„Die Serie soll heißen: Das Luder und der Kommissar“, fuhr der Schwabbel fort. Er sprach mit vollem Mund und schob sich nach jedem Satz eine Portion Essen in die Futterluke. Er schmatzte wie ein Schwein und meinte:


„Du sollst das Luder spielen und dem Kommissar die richtigen Lösungen seiner Kriminalfälle eingeben. Ihr habt ein Verhältnis, von dem aber niemand wissen darf. Verstehst du den Konflikt? Erkennst du die möglichen Spannungsmomente?“


Bei 'Erkennst du' beobachtete er gierig, wie der Kellner ihm den Teller mit dem Steak und die Schüssel mit dem Riesenhaufen Farmerkartoffeln vor die Nase stellte. Ich war noch mit der dritten Gamba beschäftigt und dabei sie aus der Schale zu puhlen.


Er kriegte keine Antwort. Für so blöde hielt der mich, musst du dir mal vorstellen.


Er erzählte meinen Titten:


„Wir haben einen erstklassigen Autor, der wunderbare Ideen hat. Sollte der Pilotfilm ankommen, und davon gehe ich aus, dann nehmen wir gleich die erste Staffel in Angriff. Wir wollen immer sechs Folgen in einem Rutsch runterdrehen, geplant sind erst einmal drei Staffeln. Kommt auf den Erfolg an.“


„Ist das der Autor, dem ich die Dialoge schreiben musste?“, fragte ich so ganz bescheiden. Der Produzent kriegte darauf einen Hustenanfall, der Fotograf wollte ihm über den Tisch hinweg auf den Rücken klopfen. Ging natürlich nicht, dafür war der Rücken zu weit weg.


Um dir ein Bild zu machen wie das aussah, muss ich was beschreiben. Der Tisch war breit, so breit ungefähr, wie mein Esstisch zuhause. Da musste der Fotograf rüber langen um den Rücken des Produzenten zu erreichen, das wäre natürlich gegangen. Zu der Breite des Tisches hinzu kam aber noch die Armlänge von dem fetten Schwein. Der war ja nicht gerade klein und seine Arme waren lang. Er saß da mit voll ausgestreckten Armen vor seinem Teller und trotzdem so nah am Tisch wie möglich, denn zwischen der Tischkante und seiner Stuhllehne war alles voll mit seinem Schwabbelkörper, so fett war der. Der kam mit seinen Schwabbelhänden gerade mal an den Teller, das musst du dir mal vorstellen, dabei lehnte er mit der dicken Plautze so fest am Tisch, dass sich im Bauch eine Furche bildete.


Nicht für hundert Millionen würde ich es mit dem treiben, nie im ganzen Leben!


Weißte, durch das fette Schwein wurde ich so sehr abgelenkt, dass mir nicht klar wurde, was die eigentlich von mir wollten. Erst als ich satt war und den Teller weg schob, da ging es mir auf.


„Essen Sie das nicht mehr?“, fragte das fette Schwein. Ich hatte noch ein paar Salatblätter und den größten Teil meines Baguettes dort liegen lassen. Schließlich lebe ich davon dass man meinen Körper geil findet, da kann ich nicht so viel essen wie rein geht, sondern muss gut aufpassen dass ich nicht mehr esse als ich verbrauche, wenn du verstehst was ich meine.


Der fraß auch noch mein Baguette und die Salatblätter. Furchtbar der Fresssack.


Dann kam es zu mir rüber: Pilotfilm, ich, Hanna Sibkowski. Die kleine Kassiererin im Supermarkt Hanna Sibkowski ne Hauptrolle in einem Pilotfilm der im Fernsehen ausgestrahlt werden würde.


War das geil oder war das obergeil? Ich sah mich schon wieder Autogramme schreiben.


Bisher war nicht die Rede von meinem Honorar. Ich brauchte das auch nicht ins Spiel zu bringen, denn unausgesprochen galt die alte Vereinbarung von fünf Mille pro Stunde. Mein Preis stand fest, das war ganz klar.


Ich bin diejenige, die die Hauptrolle haben würde und Hauptdarsteller verdienen immer gut, geht ja nicht anders. Außerdem kam noch dazu, dass ich ja jede Menge Steuern zahlen musste, da blieb für mich nicht viel übrig.


„Für den Pilotfilm sind dreißig Drehtage veranschlagt“, meinte der Produzent. Du weißt doch noch dass der sonen komplizierten Doppelnamen mit Bindestrich hat, oder? Den will und kann ich mir nicht merken, deswegen nenne ich den nur den Produzenten, ist klar oder?


„OK, und wann?“, interessierte mich natürlich.


„Die Finanzierung steht, der Schauspieler, der den Kommissar spielen soll, der muss noch seine schriftliche Zusage geben, mündlich habe ich sie schon. Von mir aus können wir in einer Woche anfangen.“


Der Produzent hatte alles Bestellte in sich hinein gespachtelt und schaute sich auf dem Tisch um ob noch etwas zu essen liegen geblieben wäre. Weil er nichts fand, seufzte er enttäuscht und flößte sich erstmal den Kräuterschnaps ein, machte sich dann zufrieden grunzend an den Cappuccino und schnupperte an dem Kognak.


„Ich will das Drehbuch sehen“, meinte ich.


„Ach“, erzählte der Produzent meinen Titten, „darum brauchen Sie sich nicht zu kümmern. Das ist zu viel Text für Sie. Der Regisseur sagt Ihnen immer was zu tun ist und er gibt Ihnen jeweils einen Tag vorher den Text für den nächsten Drehtag. Nicht dass Sie Ihr hübsches Köpfchen überanstrengen.“


Ich glaube, der traute mir nicht einmal den IQ von einem halben Salatblatt zu.


„Ich habe einen Schulabschluss und eine abgeschlossene Berufsausbildung, ich kann lesen. Und sogar schreiben!“, meinte ich. Ich kann doch wesentlich besser so blöd sein wie ich bin als wenn ich so ein Arschloch wäre wie der oder? Äußerlich blieb ich ganz ruhig.


Er verschluckte sich bei meinen Worten an dem Kognak und hustete erst mal wieder. Dabei schwabbelte sein ganzer Körper und sogar der Tisch bebte, weil er mit seinem Fettwanst dagegen drückte.


„Morgen Mittag kannst du es dir im Studio abholen“, meinte der Fotograf hastig. Man konnte merken, dass er Frieden stiften wollte. Der dachte wohl ich raste gleich aus und verderbe ihm den Deal.


Das brachte mich auf einen ganz anderen Gedanken. Was für einen Deal wird er mit dem Produzenten haben? Eine Fernsehproduktion ist garantiert zu groß für sein kleines Studio. Was sollte dessen Aufgabe sein? Es musste irgendetwas mit Geld zu tun haben, denn ohne Geld würde der nichts machen, gar nichts. Hatte der mich verkauft oder vermietet oder wie?


„Wo soll denn gedreht werden?“, fragte ich so harmlos wie möglich. Der Produzent hielt die Hände auf der Plautze verschränkt und vermittelte den Eindruck, als wenn er gerne ein Nickerchen halten würde. Und er schien sich auch nicht zu schämen, hier vor uns und mitten im Lokal diesem Bedürfnis nachzukommen. Fand ich echt unverschämt


Ich haute mit der flachen Hand auf den Tisch und fragte lautstark:


„Was sagten Sie? Ich habe Sie nicht verstanden?“


Er zuckte zusammen dass es nur so schwabbelte, riss seine fetten Schweinsäuglein auf, schaute erschreckt in die Runde und sagte hektisch:


„Wie? Was? Auf keinen Fall!“


Er kam zu sich, sammelte sich und fragte:


„Äh, öh, was war los?“


„Wir waren bei der Frage stehen geblieben, wo gedreht wird?“


„Na, bei mir in der Halle, in meinem Studio natürlich, was dachten Sie?“


Er war immer noch im Halbschlaf. Er war seiner Fresssucht ohne Hemmungen nachgegangen und wollte jetzt seinem Schlafbedürfnis nachkommen. Auch ohne Hemmungen und hier vor uns, praktisch in aller Öffentlichkeit. Mit so einem Typen zusammen zu sein machte echt keinen Spaß. Ekelig war der, echt ekelig.


„Aha, in der Halle. Was ist denn dann Ihre Aufgabe?“, fragte ich den Fotografen. Ich war ein bisschen aggressiv nach all dem, kannst du raus hören oder?


Der druckste son bisschen rum. Hatte ich doch richtig vermutet, der hängte sich einfach an mich ran. Er schaute zum Produzenten, aber der war mit sich beschäftigt und hörte nicht zu. Ziemlich frech behauptete er:


„Ich habe einen Exklusivvertrag mit dir, schon vergessen?“


„Nee, natürlich nicht. Aber der bezieht sich ausschließlich auf Erotik-Filme und das wird ja kein Erotik-Film.“


Er wand sich, sah komisch aus. Der große Künstler-Fotograf und war verlegen weil er der kleinen Supermarkt-Kassiererin Hanna Sibkowski Rede und Antwort stehen musste.


„Na, im weitesten Sinne aber schon, doch, sicher. Sie kriegen deine nackten Titten und die stehen bei mir unter Vertrag, also werde ich am Film beteiligt, ist doch klar. Außerdem habe ich dich entdeckt!“


„Für mich ist das nicht klar. Sie können doch nicht bei jedem Millimeter Haut das ich zeige oder bei jedem Handgriff den ich mache beteiligt sein. Ich bin doch nicht Ihr Eigentum.“


Der fing an mich richtig sauer zu machen, merkst du auch oder? Ich mein, das geht doch nicht, dass der meint er müsste an jedem Quatsch an mir verdienen. Es fehlt noch, dass er zum Supermarkt geht und von denen einen Anteil für mich verlangt.


Ich regte mich ab und überlegte. Es ging nicht um mein Geld, mein Honorar stand fest. Wenn sie mich haben wollten, dann galten fünf Mille pro Stunde Anwesenheit am Set als vereinbart. Was ging es mich an, wenn der Fotograf auch was abkriegte? War schließlich nicht mein Geld sondern das von dem Schwabbel. Ich hielt mich bedeckt und sagte nichts mehr. Der Fotograf wartete auf eine Reaktion vom Produzenten, dessen Äuglein hingen schon wieder auf Halbmast.


Der Fotograf schaute mich an, ich guckte zurück und hielt mich geschlossen. Er zwinkerte mir zu und so waren wir uns einig. Dann konnte er mein Betreuer sein, war mir recht. Jeder Star hat einen Manager, wenn er nichts von meinem Geld haben wollte, dann konnte er das von mir aus auch sein.


„Ich will die Karin als Garderobiere und Maskenbildnerin, OK?“


„Geht klar, Schätzchen, geht klar!“, meinte er halblaut um den Produzenten nicht zu wecken. Der war ganz weggetreten, Augen ganz zu. Zum Glück schnarchte er nicht, er atmete etwas langsamer und etwas lauter.


„Aber mein Honorar steht fest!“, darauf bestand ich, sonst machte das Ganze für mich ja keinen Sinn.


„Na, sicher, Schätzchen!“, raunte der linke Vogel mir zu, „Du musst ihm nur öfter mal deine Titten zeigen. Da steht er drauf.“


Na, was für ein Schnellmerker. Er hielt mich wieder für blöd. Als wenn ich das nicht wüsste worauf der Schwabbel steht! Aber in dem Moment wurde mir klar, dass ich das provozieren musste, was dem Fettsack so gefiel, weil der das Geld hatte. Also, wenn ich zum Set ging, immer wenn der vollgefressene Schwabbel mich sehen konnte, musste ich ihm viel Brust zeigen. Bedeutete größeren Ausschnitt und figurbetonte Oberteile. Konnte er kriegen, für mich kein Problem.


Am nächsten Tag habe ich mir das Drehbuch geholt. Hab ich doch gewusst, wieder der Speichellecker von Autor. Keine Fantasie, keine Ahnung aber dickes Geld kassieren. Die Story war so schwach, nee, Leute, das geht so nicht!


Der Hauptbestandteil des Films waren meine Titten, sonst fand praktisch nichts statt. Wenn ich es nicht mit eigenen Augen gelesen hätte, dann würde ich es nicht glauben, echt jetzt.


Die Story, die er sich aus den Fingern oder sonst wo raus gesogen hatte, ging folgendermaßen:


Nach einem Einbruch wird der Hausherr tot aufgefunden. Der Kommissar tappt im Dunkel, meine Figur latscht durch die Stadt, Titten hängen aus dem O

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Kommentare


kater074
dabei seit: Feb '08
Kommentare: 292
schrieb am 05.11.2019:
»Wieder eine wunderschöne, gefühlvolle und höchst erotische Fortsetzung. Du bleibst Deinem Stil treu. Dass es mit Kai aus ist, finde ich aber schade. Hanna hat gut mit ihm zusammengepasst, er hat ihre Tätigkeit nicht nur akzeptiert, sondern sogar unterstützt, und es schien echte Liebe zu sein. Schade, dass er sich jetzt als emotional doch etwas lasch entpuppt. Dafür bahnt sich mit Olli etwas an. Bin gespannt, wie sich das entwickelt.«



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