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Kommentare: 7 | Lesungen: 4081 | Bewertung: 7.97 | Kategorie: Cuckold Geschichten | veröffentlicht: 09.06.2016

Karin - eine Ehefrau entwickelt sich Teil 2

von

In den darauffolgenden Tagen fiel etwas Schnee, es wurde richtig kalt und der Winter kehrte ein. Die Bäume rund um die Straßen verloren endgültig das Laub und fristeten das gleiche triste Dasein wie Paul, der sich vom Schock seines Lebens nur langsam erholte, aber im Beruf einen herzeigbaren Erfolg verbuchen konnte.


Zwei Wochen waren seit seinem Beinahe-Nervenzusammenbruch vergangen. Nichts Wesentliches hatte sich verändern, bis auf die Tatsache, dass er seiner Frau nicht mehr in die Augen sehen konnte. Er versuchte ihr aus dem Weg zu gehen, sie zu meiden, jeden Kontakt zu unterbinden, aber dies war in einer gemeinsamen Wohnung schwierig und nicht immer zu bewerkstelligen. Seine Scham war derart vollendet, dass er seinen Therapeuten aufsuchen musste, um sich insoweit helfen zu lassen, dass er zumindest sein Leben und seinen Job weiterführen konnte. Die Nächte waren das Schlimmste gewesen, die durchwälzt wurden und die keine Erholung brachten.

Doch nun gab es einen überdurchschnittlich guten, beruflichen Erfolg, durch den ein unerwarteter Hoffnungsstrahl das Dunkel durchschnitt und erhellte. Er selbst war am meisten überrascht, dass ihn der Erfolg noch so freuen konnte und auch wieder aufbaute, so dass er das erste Mal seit langer Zeit wieder mit seinem Partner scherzen konnte.


Beide saßen sich im Büro an ihren Schreibtischen gegenüber. Sein Partner, von allen nur „Hoss“ genannt, weil er dem Hoss aus Bonanza ähnlich sah, flachste mit ihm.


„Die haben vielleicht blöd geschaut. Ich muss mich noch immer wundern, wie du darauf gekommen bist.“


Paul grinste, er mochte seinen Kollegen. Sie arbeiteten bereits viele Jahre gut zusammen und standen einander nahe.


„Weibliche Intuition, das ist das was dir fehlt.“


Sie lachten.


„Warst du schon bei „ihm“?“


„Erinnere mich nicht d a r a n. In fünf Minuten habe ich Termin, mal gucken wie seine Laune ist.“


„Na beschissen, wie sonst?“


Gemeint war ihr Chef, ein cholerischer Mann mit erhöhtem Blutdruck, der aufgrund seines immer roten Gesichts Pa genannt wurde. Dieser Name, Pa, stand für Pavianarsch, weil dieser einen genauso roten Arsch wie sein Gesicht hatte.


Sein eigentlicher Name, Erster Kriminalhauptkommissar Gert Schotter, 30 Jahre alt, war verheiratet, er hatte zwei Kinder und war im Amt höchst unbeliebt, bei einigen Personen sogar verhasst.


Der Grund bestand darin, dass er nicht nur der Günstling des Innenministers war (weil eng verwandt), sondern dies auch weidlich ausnutzte, die Karriereleiter ohne besondere Leistung empörend schnell hochgestiegen war und mit seinen Mitarbeitern wie das letzte Arschloch umsprang. Man spürte, dass eine schützende Hand sein Tun beeinflusste und er sich aufführte, als ob ihn nichts anhaben konnte.

Paul nickte Hoss zu. „Ich gehe jetzt. Wünsch mir Glück.“


Hoss grinste nur und hämmerte auf die Tastatur seines Computers. Es war noch ein Bericht fertig zu stellen, auf den die Kollegen in der Verwaltung warteten.

Nach drei Minuten saß Paul vor dem blitzblanken Schreibtisch seines jungen Chefs auf dem Besucherstuhl und fühlte sich nicht besonders wohl in seiner Haut.


Obwohl der Erfolg unbestritten war, mäkelte der in seiner unausstehlichen Art herum. Dabei sah er ihn von unten herab an und strich seinen dünnen Scheitel immer wieder zurecht. Das lichte Haar versuchte die Kahlstelle an der Schädelplatte zu verdecken, was schon längst nicht mehr gelang. Der Versuch wirkte lächerlich.

„Beck, ich sage ihnen sie hatten einfach nur dummes Glück, nichts weiter. Als guter Polizist braucht man so etwas auch einmal, das gebe ich zu, aber darauf muss man sich nichts einbilden, verstanden.“ Seine hohe Stimme ließ keinen Wiederspruch zu.


Paul nickte, auch wenn er das eigentlich nicht wollte. Will der Jungspund einem alten Hasen erklären, was gute Ermittlungsarbeit bedeutete?


„Wann habe ich den vollständigen Bericht auf dem Tisch?“ Er wirkte genervt, was sich in den weißen, ungesund aussehenden Flecken im Rot seines Gesichts widerspiegelte.


„Morgen früh Chef.“


„Warum erst morgen Beck, “ bellte er. Dann verzogen sich seine wulstigen Lippen zu einem gefährlichen Grinsen. Seine schlechten Zähne, die sich klein und - von den vielen Zigaretten – hellgelb verfärbt aneinander reihten, zeigten sich auf unappetitliche Weise. „Oder hatten sie keine Zeit, weil sie ihrer Frau nachlaufen mussten?“


Paul musste schlucken. Er wusste, dass er seine Ehekrise vor der Abteilung nicht hatte geheim halten können. Aber dennoch kein Grund ihn deshalb zu blamieren.


„Das hat damit gar nichts zu tun, und außerdem…“


„Beck. Morgen ist der Polizeiball. Sie werden diesmal nicht schwänzen, der Kriminaldirektor will sie dort sehen. Verstanden?“


Paul nickte wieder, obwohl ihm wieder nicht danach war.


„Wenn es sein muss.“

Als er wieder im Büro saß wurde ihm ganz anders. Es bestand Pflicht, auf den Ball seinen Ehepartner als Begleitung mit zu nehmen. In der Abteilung zerriss man sich das Maul, und es wurde schon spekuliert, dass es wohl zu einer Scheidung kam. Er konnte dem nun zwar ein Ende setzen, indem er mit Karin aufkreuzte, er wusste aber beim besten Willen nicht, wie er sie dazu überreden konnte.

***

Die Sorgen von Paul erwiesen sich als unbegründet. Karin willigte am Abend sofort ein und versuchte, mit ihm ein halbwegs „normales“ Gespräch zu führen. Sie sprachen über alltägliches, über Anschaffungen und versuchten alles andere beiseite zu schieben. Es war ein Tanz auf rohen Eiern, der gelang.


Immerhin konnten sie das Gespräch ohne Zwischenfall zu Ende bringen, und es wurde vereinbart, dass Karin ihn begleiten würde. Zwischen den Zeilen wurde Paul aber auch klar, dass sich seine Frau um Konsens bemühte, was immer dieser Konsens sein konnte oder was dieser bringen vermochte.

Der Ball fand wie jedes Jahr in der mittelgroßen Militärkaserne statt, die sich außerhalb der Stadt befand und zu diesem Zweck herausgeputzt wurde. Neben dem riesigen Saal, in dem nicht nur die Tische sondern auch das Tanzparkett untergebracht war, gingen sternförmig kleinere und größere Zimmer oder Separees ab, an dem man sich unterhalten oder zurückziehen konnte.


Eine Polizei Band spielte dezent und wie erwartet gut auf und es herrschte eine gute, ausgelassene Stimmung.


Die Kollegen kamen zu Hunderten in ihren Uniformen, die Begleitpersonen in Abendkleidung. Paul als Kriminalbeamter, im Anzug, seine Frau in einem formgebenden, relativ schlicht gehaltenen Abendkleid, das ihr atemberaubend gut stand. Sein Chef, der sich in einer der seltenen Doppelleitungsfunktionen befand, trug deshalb ebenfalls Uniform, in die er sich hineingezwängt hatte und ihm mitnichten stand.

Er hatte Paul abgepasst, begrüßte ihn formlos und hielt aber dann völlig unvermittelt und verdutzt inne, als ihm Karin vorgestellt wurde. Sein Mund blieb kurz offen, denn mit einer derart attraktiven Frau hatte er niemals gerechnet. Sein Gesicht bekam die obligatorischen weißen Flecken und er schaltete auf seine süßliche, schleimige Freundlichkeit um, die er normalerweise dann hervor holte, wenn er es mit ranghöheren Leuten zu tun bekam.


„Was für ein Vergnügen, dass wir uns endlich kennenlernen. Ihr Mann hatte sie ja die ganze Zeit versteckt. Dafür muss ich ihm einen Verweis erteilen.“ Seine Augen leuchteten, seine Lippen versuchten charmant zu lächeln und er starrte sie auf eine penetrante, beinahe schon peinliche Weise an.


Und tatsächlich hatte er Recht, auch wenn er bereits seit eineinhalb Jahren der Chef von Paul war, hatte er sie noch nie zu Gesicht bekommen, da dieser immer die gesellschaftlichen Verpflichtungen geschwänzt hatte.


Schließlich, er wechselte mit ihr noch ein paar Worte, löste er sich von ihr, stellte im Gegenzug seine Frau vor, die ernst und mit eiserner Miene die Hände schüttelte. Sie hatte die Figur einer Bohnenstange und das Gesicht eines Mezgers. Komplimente fielen bei dieser Frau schwer, doch man bemühte sich, die Sache hinter sich zu bringen.

Der kurze Besuch beim Kriminaldirektor war kurz und schmerzlos. Schotter hatte seinen Untergebenen in eines der zahlreichen Nebenzimmer geführt und vorgestellt. Tatsache war, dass Paul endlich zum Kriminalhauptkommissar befördert wurde, und sein Team leiten durfte. Beck, der ihm ohne Gemütsregung gratulierte, fiel erneut die Leiter hinauf und würde in den nächsten Tagen zum Kriminalrat befördert werden. Sein Gesicht leuchtete in einem satten Zinnoberrot, denn er platzte beinahe vor Stolz.


Paul gratulierte, schüttelte innerlich aber den Kopf. Kannte die Protektion denn gar keine Grenzen, es musste doch jemanden geben, dem diese unverschämte Schacherei auffiel?

Doch dieser Abend war nicht dazu da um darüber nachzudenken. Er setzte sich mit seiner Frau an den Tisch, wo Hoss bereits Plätze reserviert hatte. Karin und Hoss begrüßten sich freundschaftlich, sie hatte sich schon einige Zeit nicht mehr gesehen.

Ansonsten versuchte Paul den Anschein zu erwecken, dass es keine Krise zwischen ihm und Karin gab, und das klappte ganz gut soweit. Sie aßen und tranken, amüsierten sich mit der Tischgesellschaft und die Zeit verrann.


Zweimal wurde Karin vom Chef, der in den vorderen Reihen bei den Direktoren und beim Innenminister saß, zum Tanzen aufgefordert. Hoss, bereits nicht mehr ganz nüchtern, machte seine Witze darüber. Paul war zurückhaltender, da es in wurmte, dass der Pavianarsch auf diese schleimige und überzuckerte Art seine Frau nicht nur einfach aufforderte, sondern sie mit seinen Augen regelrecht verschlang.

Zum Abschluss stieß die Tischgesellschaft auf seine Beförderung an, Hoss sprach ihn die ganze Zeit ohnehin nur mehr mit Exzellenz an, und sie verließen recht früh nach Mitternacht die Veranstaltung. Im Auto sprachen sie nicht mehr viel miteinander, doch der heutige Abend war ein Fortschritt, dass spürte beide.

Zuhause angekommen trübte sich hingegen alles wieder ein. Die dunklen Wolken verdeckten den zarten Lichtschimmer, der sich aufgetan hatte, und die neue Stimmung zwischen den Eheleuten wurde zerrüttet.


Siegfried saß nackt – nur in Karins seidenen Morgenmantel gehüllt - auf einen der Küchensessel und hatte eine Flasche Bier in der Hand. Paul sah seine Frau nicht nur perplex, sondern auch mit einem Hauch Enttäuschung an. Gleichzeitig stand die Frage in seinen Augen, wie der Kerl in die Wohnung gelangt war – es war immerhin auch noch seine Wohnung.


Karin sah die Sache lockerer.


Sie hob die Schultern. „Ich habe ihn eingeladen, und dabei habe ich ihm den Ersatzschlüssel gegeben, was solls?“


Reiter lächelte, sein schmales Oberlippenbärchen verzog sich und nahm die Form eines geraden Strichs an. Er stellte das Bier auf die Arbeitsfläche des Küchenblocks und erhob sich. „Guten Abend erstmal, “ er sah dabei Paul in die Augen und ging auf Karin zu. „ Mann siehst du lecker aus. Das Kleid steht dir ausgezeichnet, Süße.“


Sie umarmten sich.


„Danke dir, ich bin schon ganz scharf auf dich.“


Reiter lachte wissend auf. „Ich hoffe du hast drunter nichts an?“


„Wie versprochen. Ich halte mein Wort.“


Sie küssten sich. Paul sah die Zunge des Maklers im Mund seiner Frau verschwinden.


Genau in diesem Moment, und dies kam sehr plötzlich, entstand ein Impuls in Pauls Körper, der sich unterbewusst löste und endlich die Blockade überwand. Es war der eine, berühmte Tropfen, der zu viel war und das Fass zum Überlaufen brachte.


„Moment mal“, seine Hand fasste nach der Schulter seines Widersachers. Paul fühlte sich (was auch sonst) unglaublich düpiert, aber auch mit einer Energie ausgestattet, die neu war. Kam endlich der Mann in ihm hoch?


Siegfrieds Kopf drehte sich zu ihm und sein Gesicht zeigte Hohn, gewürzt mit einer Prise Ärger.


Seine Antwort grollte durch die Küche bis hinaus in den Gang: „Fass mich nicht an du Kaspar. Deine Alte wird von mir das bekommen was du ihr nie wirst geben können.“


„Du Dreckschwein, ich könnte dich…“


Karin schürzte ihre Lippen und blieb ruhig. Diese Auseinandersetzung, damit rechnete sie, musste ohnehin einmal kommen, warum also nicht heute Abend.


„Paul“, rief sie im scharfen Ton. Sie wusste, dass sie damit bei ihrem Mann durchdrang. „Denk an letztes Mal, wir alle hier wissen über dich Bescheid. Setz dich und sieh einfach nur zu.“

Wieder – im Prinzip viel zu schnell – wurde er entmutigt und mit dem unbestimmten Gefühl der Entmachtung ausgebootet. Seine Hand rutschte kraftlos von der Schulter und er setzte sich mit dem Gefühl eines folgsamen Hündchens auf die schmale Küchenbank. Traurig blickten seine braunen Augen auf die Beiden hoch.


Diesmal fühlte es sich ein kleines Stückchen weniger Entsetzlich an. Er lehnte sich zurück und atmete geräuschlos ein und aus – ganz so, wie er sich auch fühlte: geräuschlos und unsichtbar.


„Was für ein Idiot“, hörte er Reiter seiner Frau zuraunen.


Sein Stolz versagte, seine Kraft versagte, kein Protest, kein Aufbegehren, kein Polizist, kein gar nichts. Es blieb ihm nur den Beiden beim abermaligen Zungenspiel zuzusehen – ganz so, als ob er keine andere Wahl hätte.

Reiter schob währenddessen das Kleid langsam hoch und begann ihre Spalte zu reiben, was ihm leicht fiel, da sie unterhalb tatsächlich nackt war. Zur gleichen Zeit fasste sie unter den Morgenmantel ihres Liebhabers und nahm sein Gemächt in die Hand, befühlte es, drückte es, rieb es...


Wenig später nahm sie die Zunge aus seinem Mund und löste den Knoten des Gürtels, worauf sich der Mantel öffnete. Langsam zog sie mit leuchtenden Augen den Stoff von seinen Schultern, bis er abfiel. Reiter beobachtete sie dabei selbstgefällig und zufrieden wie ein Pascha. Sein fleischiger, unansehnlicher Körper stand danach völlig entkleidet inmitten der Küche, wobei seine Augen über ihren Körper wanderten. „Wie schön du dich für mich heute gemacht hast.“


Karin sah ihm in die Augen. „Du weißt warum.“


Sofort kam ein schmutziges Grinsen. „Du magst es, wie ich die Dinge anpacke.“


Sie schloss kurz die Augen.


„Wie ich d i c h anpacke.“


„Ja“, hauchte sie.


„Nimm den Schwanz.“ Seine Stimme wurde dunkler.


Karin nahm sein steifes Rohr in die Hand und schob die Haut hektisch vor und zurück.


Reiter blickte zu Paul und dieser hielt seinen Blick stand. Diesmal stand nicht mehr der blanke Hohn in Reiters Augen, sondern eine merkwürdige Niedertracht. Etwas Böses nahm der Ehemann wahr.


Dann war der kleine Moment vorbei und Reiter wandte sich wieder Pauls Frau zu. Seine Galanterie war nun verflogen. Er entriss ihr seinen Schwanz, packte sie fest am Arm und drehte sie mit einem heftigen Ruck in Richtung ihres Mannes.


Sie ächzte auf.


Ein paar Sekunden verrannen, bis Siegfried seinem Nebenbuhler die Sache erklärte: „Schau sie dir genau an.“


Dieser riss seine Augen verblüfft auf und starrte in ihr Gesicht.


„Sie vergeht vor Lust, kannst du das sehen?“


Karin stöhnte schmerzerfüllt auf. Sie blickte zur Seite und vermied tunlichst ihren Mann ansehen zu müssen.


Paul sagte nichts. Er versuchte sein Gesicht vom Gesamtbild wegzudrehen, doch er schaffte es nicht.


„Sie gehört mir, ich mache mit ihr was ich will.“


Seiner Frau wurde das Ganze zu viel, doch auch sie kam nicht mehr aus der Nummer raus: „Bitte, hör auf damit…“ sie war kaum zu verstehen. Mitten im Satz erstickte ihre Stimme in einem wollüstigen Stöhnlaut.


„Nein, er soll es hören. Er soll wissen was ich aus dir gemacht habe.“

Er packte erneut zu und schob ihren Körper gegen den Tisch und ihre Arme stützten sich auf der Platte ab. Es war für den Zuseher unnatürlich mitanzusehen, dass sich die Frau nicht wehrte und beflissen in der Stellung verharrte, als ob sie genau wusste, wie sie sich zu verhalten hatte.

Reiter hatte keine Eile. Es kam Paul wie eine Ewigkeit vor, wie er auflachte und sich langsam zu seiner Frau hinbewegte.


Alles an der Szenerie sah für ihn irritierend und subtil aus. Da war seine Frau, die nach vorne gebeugt geduldig wartete, und er selbst, der nur dasaß und nicht das Geringste unternahm.

Dann war der Mann bei ihr, er baute sich betont langsam hinter ihren Körper auf, wartete noch einen Augenblick, und riss schließlich das Kleid mit einem einzigen, wuchtigen Ruck hoch, so dass sich der nackte Po offenbarte und im Küchenlicht glänzte. Ihre Statur wurde dabei durchgebeutelt, wobei sie selbst die Aktion mit einem tiefen Stöhnlaut zur Kenntnis nahm.


Mit einem zufriedenen Lächeln betrachtete Reiter den Po, nickte sich selbst kurz zu und legte den hochgezogenen Stoff des Kleides wie einen lästigen Fetzen auf ihren Rücken ab. Für einen Augenblick hielt er inne.

„Ich fick dich jetzt.“

Karin beugte ihren Kopf zurück. Ob sie wollte oder nicht, aus den zusammengepressten Zähnen entfuhr ihr ein geiles, gedehntes Stöhnen. Paul sah gleichzeitig etwas Unbestimmtes in ihren Augen, aber er wusste nicht recht was es war.

Reiter nahm daraufhin sein Ding in die Hand und führte es ein.


Paul sah mit an, wie seine Frau den Mund aufriss und das Fleisch des Mannes aufnahm. Dabei kam etwas ans Licht, was höchst irritierend war. Denn einerseits empfing sie das Fleisch mit einer Geilheit, die er bei ihr noch niemals beobachtet hatte, andererseits aber stand auch blankes Entsetzen und Ekel in ihren Augen. Das sich dieser Gegensatz in einem einzigen Augenblick in nur einem einzigen Gesicht zeigen konnte, dass überforderte ihn.


Was passierte hier eigentlich?

Die Stöße von Reiter kamen roh und ausdauernd. Karins schlanken Arme fingen einen Gutteil der Energie ab, doch konnten sie nicht die gesamte Wucht kompensieren, so dass ihr Oberkörper immer wieder ruckartig und vehement nach vorne geschoben wurde. Ihren Schmerz und den noch immer im Gesicht eingravierten Ekel schleuderte sie Paul in Form von spitzen, wollüstigen Schreien entgegen.


Sie war so unglaublich schön wie er sie noch niemals zuvor in seinem Leben gesehen hatte.

Paul musste schlucken.


Sein kleiner Schwanz war nunmehr hart wie Granit.

Dann trat die Hand von Reiter in Erscheinung, die sich in den Haarschopf der Gefickten grub und sich daran festhielt. Das Stakkato seiner Stöße kam ab diesem Zeitpunkt fordernder, direkter, herzloser.


Karins Schreie wurden abgehackter, verzweifelter, er trieb sie in eine andere Welt.


Es dauerte danach weitere drei bis vier Minuten, bis Reiter ihren Kopf an den Haaren nach oben zog. Er tat dies unsanft und ohne Gefühl, wichtig war ihm, dass sich ihre Arme von der Tischkante lösten und sie aufgespießt, und beinahe gerade stehend vor ihm stand. Sein Kopf gesellte sich sofort seitwärts zu ihrem, um seine Zunge in ihren Mund stecken zu können.

Ergeben öffnete sie ihre Lippen und ließ ihn gewähren. Wild züngelte ein Organ auf das Andere zu. Ihre Zungen berührten sich immer wieder kurz, dabei kamen seine Fickbewegungen so hart und direkt, dass sie immer wieder unterbrechen und ihre Lust hinausschreien musste.

„Gefällt dir das?“ Reiter ächzte die Frage in ihr Ohr. Sein Gesicht war vor Anstrengung rot angelaufen, Schweiß lief ihm in Bahnen von der Stirn hinab - seine Ausdauer war beeindruckend.

Eine Antwort erwartete er nicht. Stattdessen ließ er den Haarschopf los und drückte den Oberkörper wieder gegen den Tisch, so dass sie sich wieder abstützen konnte. Seine Hände packten sie an der Hüfte, kurz wurden seine Bewegungen gedrosselt, aber nur, um seinen Schwanz erneut tief in ihre Wunde zu versenken und mit gleichmäßigen, harten Stößen die Sache zu Ende zu bringen. Reiter keuchte und ergoss sich schließlich in ihr. Sein Körper zuckte, dabei grunzte er, ehe sich seine Muskeln wieder entspannten und er seinen Schwanz aus dem Loch nehmen konnte.


„Komm her“, bestimmt er, Karin drehte sich um und sie begannen sich erneut zu küssen.


Seine Finger glitten zu ihrem besamten Loch, was ihn nicht zu stören schien, und er verhalf ihr zu einem Höhepunkt, der sie derart mitnahm, dass vereinzelt Urintropfen austraten, die an ihren Schenkel abliefen und dünne Bahnen hinterließen.

Dann ließ er von ihr ab, verließ ohne sich weiter umzusehen die Küche und kam Minuten später im Anzug frisch und fröhlich zurück. Er fand die Eheleute schweigend und auf den Küchensessel sitzend vor. Karin, die sich im Badezimmer frisch und wieder zurecht gemacht hatte, stand auf und hakte sich bei ihm ein.

„Fahren wir?“

„Klar, bist du neugierig?“


„Natürlich, ich schlüpfe noch in meinen Mantel und los geht es.“


Kurz blieb sie noch stehen und überlegte. „Paul“, der Name kam so scharf wie zuvor, doch die nachfolgenden Worte wurden von ihr sanft formuliert: „vergiss nicht, das wir uns arrangieren können. Ich liebe dich.“ Die letzten drei Worte hatten etwas melancholisches, etwas entschuldigendes, ja fast trauriges an sich. Paul verstand nun gar nichts mehr.

***

In Reiters Auto sah es unordentlich aus. Der Firmenkombi beinhaltete allerlei Material, Werbegeschenke und dünne Mappen, auf denen das Versicherungslogo aufgedruckt war. Sie fuhren durch die Nacht, Reiter erzählte von seinen Versicherungsgeschichten, die aber auf seine Begleiterin mehr als langweilig wirkten.


Sie versuchte das Thema zu wechseln.


„Wo fahren wir hin.“


Er grinste wissend.


„Das wird dir gefallen denke ich. Lass dich einfach überraschen, ich möchte unsere Beziehung auf eine neue Ebene heben.“


„Ebene? Wie meinst du das?“


Kurz blickte er zur Seite und sah sie auf eine befremdliche Art an. „Du wirst sehen.“


Karin wurde ein wenig unwohl zumute. Gleichzeitig aber auch eine gute Gelegenheit, ihn auf die letzten Minuten in der Küche anzusprechen, da sein Verhalten unannehmbar war. Ihr war zwar klar, dass sie eine erhebliche Mitschuld an der Entwicklung ihrer Beziehung trug, doch sie würde ihm die Frage stellen, ob die Dinge nicht doch aus dem Ruder gerieten.


Doch für die Aussprache war es zu spät.


Denn Siegfried bog in eine Einfahrt ein, wo ihm kurz darauf eine dunkle Gestalt ein Zeichen gab, worauf sich das große Tor langsam hob. Karin fand die Gegend und die Situation immer merkwürdiger. Langsam zweifelte sie daran, dass es eine gute Idee war, mitzukommen.


„Wo sind wir hier?“


„Bei Freunden.“ Die Antwort klang nicht nur rätselhaft, sondern der Tonfall war merkwürdig giftig.


Sie rollten in eine riesige Halle, in der noch vereinzelt Maschinen und technisches Gerät herumstanden, aber im hinteren Teil von anderen Autos, mehreren Container und sogar einem Wohnwagen vollgestellt war. Sie fuhren genau darauf zu und parkten auf eines der gelb markierten Stellplätze, die sich ganz nahe der Autos zentral und mittig innerhalb des hinteren Teiles der Halle befanden.


Reiter stellte das Fahrzeug ab.

„Schnall dich ab Süße und nimm den Sitz zurück.“


Sie wusste nicht recht, wie sie sich verhalten sollte, doch sie schnallte sich im Vertrauen zu ihrem Begleiter ab und ließ ihren Sitz soweit zurück wie es ging. Reiter half ihr wie ein Gentleman, doch wohl fühlte sie sich nicht.


„Was wollen wir also hier?“ Sie flüsterte. In ihrem Inneren spürte sie, dass hier etwas Außergewöhnliches vor sich ging. Entsprechend stieg ihre Anspannung, der Blutdruck stieg und eine gewisse Nervosität war nicht mehr zu leugnen. Mehrere Männer stiegen aus den Fahrzeugen aus und näherten sich vorsichtig.


„Siehst du die Männer?“


„Ja“, antwortete sie unsicher. „Was tun die hier?“

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Kommentare


Dora44
dabei seit: Jan '01
Kommentare: 67
schrieb am 09.06.2016:
»Top! Freue mich auf die Fortsetzung«

martin690
dabei seit: Jun '02
Kommentare: 36
schrieb am 11.06.2016:
»hammer Fortsetzung. echt klasse geschrieben, dieser langsame und Quälende Aufbau der Erregung und der Gefühle, hammer...
Kommt nicht ganz an den halben Toni ran, hab dir aber Trotzdem die Volle Punktzahl gegeben.
Vielen Dank fürs Lesevergügen und ich hoffe Du bleibst noch einige Zeit bei dieser Geschichten Thematik :)«

zoopark
dabei seit: Feb '06
Kommentare: 48
schrieb am 12.06.2016:
»sehr schöne Fortführung und der Spanungsbogen bleibt«

diebonner
dabei seit: Jan '02
Kommentare: 1
schrieb am 12.06.2016:
»unbedingt weiterschreiben«

payandmuck
dabei seit: Mär '15
Kommentare: 8
schrieb am 11.07.2016:
»Albern, jetzt plötzlich den 3. Teil als pronographisch zu werten. Ist das hier das Geschäftsmodell, den kostenpflichtigen Altersnachweis zu forcieren? Lächerlich, aber sei es drum«

bayernpeter
dabei seit: Jul '16
Kommentare: 3
schrieb am 28.07.2016:
»Idiotisch jetzt einen Altersnachweis für die weiteren Teile zu fordern! Abzocke!!!«

pearlinder12
dabei seit: Mär '17
Kommentare: 1
schrieb am 18.05.2017:
»Sehr schöne Fortsetzung und ich freue mich schon den nächsten Teil lesen zu können
Mach weiter so
Gruß Pearlnder«



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