Nackte Maus im Urlaub
von kellythesub
Nackte Maus im Urlaub
Kelly the Sub 2026
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Kapitel 1: Als alles anfing (oder: Wie ich meinen Slip auf der Autobahn verlor)
Okay, also – wo fang ich an?
Ich mein, die ganze Geschichte ist so absurd, dass ich manchmal selbst nicht glaube, dass das alles wirklich passiert ist. Aber es ist passiert. Und ich muss das irgendwem erzählen, sonst dreh ich noch durch.
Also. Von vorne.
Jule und ich, wir waren – nein, wir sind – beste Freundinnen. So richtig beste Freundinnen, verstehst du? Seit der Grundschule. Die Art von Freundschaft, wo man keine Geheimnisse voreinander hat. Wo man sich gegenseitig die Tampons aus der Tasche klaut, wenn man selbst vergessen hat, welche mitzunehmen. Wo man zusammen weint, wenn die erste große Liebe einen verlässt, und dann zusammen Eiscreme futtert, bis einem schlecht wird.
Wir haben alles zusammen gemacht. Absolut alles.
Und dann – boom – war sie weg.
Nicht böse gemeint oder so. Sie ist nach Köln gegangen. Studieren. BWL. Und ich? Ich bin hier geblieben, in unserer kleinen Kackstadt, wo sich nie was tut und wo die größte Aufregung ist, wenn beim Edeka eine neue Sorte Joghurt reinkommt. Ich hab eine Ausbildung gemacht. Bürokauffrau. Spannend, was?
Aber weißt du, ich war nie so der Typ für die große weite Welt. Ich mochte es hier. Meine Eltern sind hier, meine Wohnung ist hier, mein ganzes Leben ist hier. Und das ist okay. Wirklich. Ich hab mir nichts anderes gewünscht.
Nur – Jule hat mir gefehlt. So krass gefehlt.
Wir haben uns natürlich geschrieben. WhatsApp, Instagram, das Übliche. Aber es war nicht dasselbe. Sie hat mir Fotos geschickt von ihren neuen Freunden, von irgendwelchen fancy Partys, von Wochenendtrips nach Amsterdam und Barcelona. Und ich hab ihr Fotos geschickt von… meiner Katze. Und von meinem Mittagessen. Super glamourös, ich weiß.
Und dann kam sie zurück.
Nicht für immer. Nur so für ein paar Wochen, bevor ihr "neues Leben" richtig losgeht – ihr erster richtiger Job, in irgendeiner großen Firma, wo sie wahrscheinlich mehr verdient als ich in drei Jahren. Aber egal. Sie war zurück. Und sie wollte mit mir wegfahren.
"Lena", hat sie am Telefon gesagt, und ich hab sofort gemerkt, dass sie was im Schilde führt. "Wir müssen nochmal richtig weg. Nur du und ich. Bevor ich im Hamsterrad lande und nie wieder Zeit hab."
Und ich so: "Klar. Wohin?"
"Italien", sagt sie. "Direkt am Meer. Ich hab schon ein Airbnb gebucht. Eine kleine Hütte, direkt am Strand. Stell dir vor: Wir, der Sonnenuntergang, ein bisschen Wein, und sonst nichts."
Ich hab fast geheult. Ehrlich. Weil – ja, genau das wollte ich. Nochmal so sein wie früher. Nochmal diese Nähe spüren. Nochmal beste Freundinnen sein, ohne dass da 500 Kilometer zwischen uns liegen.
Und dann kam der Haken.
"Ach übrigens", meint sie so nebenbei, zwei Tage bevor wir losfahren sollten, "Nele kommt auch mit."
Nele. Jules kleine Schwester.
Okay, "kleine" Schwester ist vielleicht nicht mehr ganz richtig. Sie ist mittlerweile 18. Und sie ist… anders geworden.
Früher war sie so ein süßes kleines Ding. Wir haben sie gebabysittet, als sie noch klein war. Haben mit ihr "Die Eiskönigin" geguckt und Pfannkuchen gemacht und ihr die Haare geflochten. Sie hat uns immer angehimmelt, weißt du? So wie kleine Geschwister das machen, wenn die großen Schwestern ihrer großen Schwester so cool sind.
Aber jetzt? Jetzt ist sie so… Gen Z. Immer am Handy. Immer irgendwie genervt. Immer diese Kopfhörer auf. Und sie trägt Sachen, bei denen ich mich frage, ob ich mit 18 auch so viel Selbstbewusstsein hatte. (Spoiler: Hatte ich nicht.)
Aber gut. Ich hab nichts gesagt. Jule meinte, ihre Eltern hätten ein bisschen Druck gemacht, weil Nele den ganzen Sommer nur zuhause rumhing und nichts tat. Und Jule wollte ihr auch mal was Gutes tun. Verständlich.
Und ehrlich? Ich hatte gedacht, dass es kein Problem sein würde. Wir sind ja trotzdem zusammen, Jule und ich. Nele würde sowieso ihr eigenes Ding machen, mit ihrem Handy und ihren Kopfhörern. Kein Stress.
Der Tag der Abreise war so ein typischer Sommertag. Heiß, stickig, die Luft flirrt über dem Asphalt. Ich hab am Vorabend gepackt – und natürlich viel zu viel eingepackt. Ich bin die Königin des Überpackens. Regenjacke? Klaro. Drei Paare Socken? Selbstverständlich. Als ob wir in die Arktis fahren und nicht nach Italien.
Jule hat mich abgeholt. Im Tesla ihrer Eltern. Natürlich. Ihre Eltern haben Geld, das war schon immer so. Aber Jule ist trotzdem cool geblieben. Meistens.
Sie steigt aus, und ich – ich bleib einfach stehen.
Weil sie sieht aus wie… wie aus einem fucking Magazin oder so.
Sie trägt dieses luftige Sommerkleid. Weiß, mit kleinen Blümchen drauf. Es geht ihr bis zur Mitte der Oberschenkel, und sie trägt Sandalen dazu. Ihre Haare sind offen, ein bisschen gewellt, und sie hat diese großen Sonnenbrillen auf. Sie sieht aus, als würde sie direkt zu einem Fotoshooting fahren.
Und dann ist da Nele.
Die steigt aus dem Auto, und ich schwöre, ich musste zweimal hingucken.
Sie trägt diese knappen Yoga-Pants. Schwarz, eng, so dass man alles sieht. Jeden Muskel. Jeden. Und dazu trägt sie nur einen Sport-BH. Auch schwarz. Ihr Bauch ist komplett frei, flach, gebräunt. Ihr Haar ist zu einem hohen Pferdeschwanz gebunden.
Sie sieht aus wie eine dieser Influencerinnen, die auf Instagram Fitness-Smoothies bewerben.
Und ich? Ich steh da in meiner Jeans und meinem T-Shirt, mit meiner riesigen Reisetasche, die aussieht, als würde ich für drei Monate wegfahren.
"Hey, Lena!", ruft Jule und umarmt mich. Sie riecht gut. Nach irgendeinem teuren Parfum, das ich mir nie leisten würde.
"Hey", sag ich und versuche, nicht zu sehr an mir runterzugucken.
Nele hebt kurz die Hand. Nicht mal ein richtiges Hallo. Dann setzt sie sich ihre Kopfhörer auf und starrt auf ihr Handy.
Typisch.
Wir laden mein Gepäck ein – Jule lacht, als sie meine Tasche sieht. "Lena, wir fahren für eine Woche weg, nicht für ein Jahr!"
"Ich will vorbereitet sein", verteidig ich mich, aber ich muss auch lachen.
Und dann – dann passiert was Komisches.
Ich guck runter an mir. Jeans. T-Shirt. Turnschuhe.
Dann guck ich zu Jule. Sommerkleid. Sandalen. Locker. Leicht. Sexy, aber nicht zu viel.
Dann guck ich zu Nele. Sport-BH. Yoga-Pants. Bauchfrei. Selbstbewusstsein pur.
Und ich denk mir: Fuck.
"Wartet kurz", sag ich. "Ich… ich muss nochmal hoch. Hab was vergessen."
"Was denn?", fragt Jule.
"Nur… nur was. Bin gleich wieder da."
Ich renne hoch in meine Wohnung, schließe die Tür hinter mir und steh erstmal da.
Was mach ich hier eigentlich?
Ich mein, ich hab mich doch gut angezogen. Praktisch. Bequem. Perfekt für eine Autofahrt.
Aber dann denk ich an Jule in ihrem Sommerkleid. An Nele in ihren Yoga-Pants. An mich in meiner fucking Jeans.
Und ich denk mir: Nein. Nicht dieses Mal.
Ich geh zu meinem Schrank, wühl durch meine Sachen und find ganz hinten dieses eine Kleid. Ich hab es letzten Sommer gekauft, auf irgendeinem Sale, und ich hab es nie getragen. Weil es zu kurz ist. Weil ich mich darin nicht wohl fühle. Weil ich dachte, dass ich zu dick dafür bin oder zu… keine Ahnung. Zu mir.
Aber jetzt? Jetzt zieh ich es an.
Es ist hellblau, luftig, mit dünnen Trägern. Es geht mir bis knapp über die Knie – nein, warte, noch kürzer. Bis zur Mitte der Oberschenkel. Ich zieh es über den Kopf, und es fühlt sich… anders an. Leicht. Luftig.
Ich guck in den Spiegel.
Und ich seh… okay aus. Nicht wie Jule. Nicht wie Nele. Aber okay.
Dann zieh ich meinen BH aus. Keine Ahnung warum. Aber das Kleid hat so dünne Träger, dass die BH-Träger durchscheinen würden. Und außerdem – wenn Jule das kann, kann ich das auch.
Ich zieh Sandalen an. Flache, einfache Sandalen.
Und dann geh ich wieder runter.
Jule pfeift, als sie mich sieht. "Wow, Lena! Siehst du gut aus!"
Ich werd rot. "Danke."
Nele guckt kurz hoch, nickt, und starrt dann wieder auf ihr Handy.
Wir steigen ein. Jule fährt. Nele hinten, Kopfhörer auf, Handy in der Hand. Ich vorne, auf dem Beifahrersitz.
Und dann fahren wir los.
Die ersten zwei Stunden sind… schön. Wirklich schön.
Jule und ich reden. Über alles. Über früher, über jetzt, über die Zukunft. Sie erzählt mir von Köln, von ihrem Studium, von den Leuten, die sie kennengelernt hat. Und ich erzähl ihr von meiner Ausbildung, von meinem Job, von meiner Wohnung.
Es fühlt sich an wie früher. Als wären keine sieben Jahre vergangen. Als wären wir immer noch die zwei Mädchen, die sich nachts heimlich aus dem Haus geschlichen haben, um auf dem Spielplatz Wodka aus der Flasche zu trinken.
Und dann – dann wird das Gespräch… anders.
"Ich muss dir was erzählen", sagt Jule und grinst.
"Was denn?"
"Ich hab in Köln… einiges erlebt."
"Einiges?"
"Sexuell", sagt sie, und ich merk, wie meine Wangen heiß werden.
"Oh."
"Ja. Oh." Sie lacht. "Ich war vorher ja immer so… schüchtern, oder? So zurückhaltend. Aber in Köln – ich weiß nicht, irgendwas ist passiert. Ich bin mutiger geworden."
"Mutiger?"
"Ja. Zum Beispiel – da war dieser eine Typ. Total heiß. Wir sind zusammen nach Hause, und er meint, er will mich dominieren. Fesseln und so."
Ich schluck. "Und?"
"Und ich hab die Rollen umgedreht." Sie grinst. "Ich hab ihn gefesselt. Ans Bett. Und dann hab ich mit ihm gemacht, was ich wollte."
Mein Herz klopft schneller. "Echt?"
"Ja. Und weißt du was? Es hat mir so einen Spaß gemacht. Ich mein, ich hatte die Kontrolle. Komplett. Und er hat es geliebt. Und ich auch."
Ich weiß nicht, was ich sagen soll. Mein Mund ist trocken.
"Und du?", fragt Jule und guckt mich an. "Was hast du so erlebt?"
"Ich? Nichts. Also, nichts Besonderes."
"Ach komm. Erzähl. Wir sind beste Freundinnen, oder?"
Ich zögere. Mein Herz pocht.
Und dann – dann erzähl ich es ihr.
"Es gab da… einen Freund. Vor ein paar Monaten. Nichts Ernstes. Aber wir haben mal… experimentiert."
"Experimentiert?"
"Ja. Er hat mir gesagt, ich soll einen ganzen Tag zuhause nackt bleiben. Einfach so. Nichts anziehen. Den ganzen Tag."
"Und?"
"Und ich hab es gemacht." Meine Stimme wird leiser. "Und es hat mir… gefallen."
"Gefallen?"
"Ja. Dieses Gefühl von… von Entblößung. Von Scham. Von… keine Ahnung. Es war komisch, aber auch irgendwie… aufregend."
Jule grinst. "Oh mein Gott, Lena. Das ist ja geil."
"Ist es nicht."
"Doch, ist es. Du stehst auf Erniedrigung."
"Nein!"
"Doch." Sie lacht. "Und weißt du was? Das ist total okay. Jeder hat seinen Kink."
Ich schweige. Mein Gesicht brennt.
"Wir sollten das ausprobieren", sagt Jule plötzlich.
"Was?"
"Das. Deine Sache. Im Urlaub. Ein bisschen… spielen."
Mein Herz bleibt fast stehen. "Nein. Auf keinen Fall."
"Warum nicht?"
"Weil – weil Nele dabei ist!"
Jule guckt in den Rückspiegel. Nele sitzt hinten, Kopfhörer auf, Augen auf dem Handy. Sie bekommt nichts mit.
"Die kriegt das nicht mit", sagt Jule. "Die ist eh in ihrer eigenen Welt."
"Trotzdem."
"Komm schon, Lena. Es ist nur ein bisschen Spaß. Niemand wird es merken."
Ich schlucke. Mein Herz pocht. Und ein Teil von mir – ein kleiner, gefährlicher Teil – will es auch.
"Was… was willst du denn machen?", frage ich leise.
Jule grinst. "Zieh deinen Slip aus."
"Was?!"
"Du hast mich gehört. Zieh deinen Slip aus."
"Jule, das ist –"
"Das ist nichts. Niemand sieht es. Wir sind im Auto. Und du hast doch gesagt, dass du es magst, dich zu entblößen."
Mein Atem geht schneller. Meine Hände zittern.
"Nur bis zu den Oberschenkeln", sag ich. "Nicht ganz aus."
"Okay." Jule nickt. "Bis zu den Oberschenkeln."
Ich guck nach hinten. Nele starrt auf ihr Handy. Kopfhörer auf. Sie bekommt nichts mit.
Ich atme tief ein.
Und dann – dann schieb ich meine Hände unter mein Kleid.
Meine Finger finden den Bund meines Slips. Ich zögere.
Mein Herz hämmert in meiner Brust.
Und dann zieh ich ihn runter. Langsam. Bis zu meinen Oberschenkeln.
Jule guckt rüber. Sie grinst. "Gut gemacht."
Ich kann nicht atmen. Mein Gesicht brennt. Aber – und das ist das Verrückte – es fühlt sich auch… gut an. Aufregend. Verboten.
"Und jetzt ganz aus", sagt Jule.
"Was? Nein!"
"Doch. Ganz aus. Gib ihn mir."
"Jule –"
"Lena. Tu es."
Ich schlucke. Meine Hände zittern.
Und dann – dann zieh ich ihn ganz aus.
Ich zieh ihn über meine Knie, über meine Füße, und dann halt ich ihn in meiner Hand.
Jule hält ihre Hand hin. "Gib her."
Ich zögere. Und dann leg ich ihn in ihre Hand.
Sie nimmt ihn, stopft ihn in die Mittelkonsole, und sagt: "Den brauchst du nicht mehr."
Mein Herz bleibt stehen. "Was soll das heißen?"
Sie grinst. "Das heißt, dass du den Rest der Fahrt ohne Slip verbringst. Und vielleicht auch noch ein bisschen länger."
"Jule –"
"Du wolltest das doch, oder?"
Ich schweige. Mein Herz hämmert. Meine Beine zittern.
Und das Schlimmste ist: Sie hat recht.
Ich wollte es.
Und jetzt hab ich es.
Und ich weiß nicht, ob ich Angst haben soll – oder mich drauf freuen.
Kapitel 2: Der Rastplatz (oder: Wie ich lernte, ohne Slip einzukaufen)
Okay, also – wo war ich?
Ach ja. Ich sitze im Auto. Ohne Slip. Mein Slip ist in der Mittelkonsole. Und Jule grinst wie eine Irre.
"Du bist so rot im Gesicht", sagt sie und lacht. "Das ist so süß."
"Bin ich nicht", lüge ich, aber ich spür, wie heiß meine Wangen sind.
"Bist du doch." Sie guckt kurz zu mir rüber, dann wieder auf die Straße. "Also? Wie fühlt sich das an?"
"Wie fühlt sich was an?"
"Na, das." Sie deutet vage in Richtung meines Schoßes. "Ohne Slip im Auto zu sitzen. Mit einem kurzen Kleid. Während wir über die Autobahn fahren."
Ich schlucke. Mein Herz hämmert immer noch. "Es fühlt sich… komisch an."
"Komisch gut oder komisch schlecht?"
Ich zögere. Und dann – dann geb ich es zu. "Komisch gut."
Jule grinst noch breiter. "Ich wusste es."
"Aber es ist auch – ich mein, es ist so –" Ich weiß nicht, wie ich es beschreiben soll. "Es ist so entblößend, weißt du? Als ob ich… als ob jeder es sehen könnte. Obwohl niemand es sehen kann. Aber trotzdem."
"Das ist der Punkt", sagt Jule. "Das Gefühl, dass jemand es sehen könnte. Dass du ein Geheimnis hast. Dass du etwas Verbotenes tust."
Ich nicke. Mein Mund ist trocken.
"Und es macht dich an", sagt sie. Keine Frage. Eine Feststellung.
"Jule –"
"Ist okay." Sie lacht. "Ist doch nichts Schlimmes. Jeder hat seinen Kink, hab ich doch gesagt."
Ich will was erwidern, aber dann legt sie ihre Hand auf meinen Oberschenkel.
Einfach so.
Ihre Hand ist warm. Sie liegt da, locker, als wär das das Normalste der Welt. Aber es ist nicht normal. Nicht für mich.
Ich erstarre.
"Was – was machst du da?", flüstere ich.
"Nichts." Sie grinst. "Ich leg nur meine Hand auf deinen Oberschenkel. Ist doch okay, oder? Wir sind beste Freundinnen."
Ja. Beste Freundinnen. Das stimmt. Aber trotzdem fühlt sich das… anders an.
Ihre Hand liegt da, warm und schwer. Und ich spür, wie mein Herz schneller schlägt. Wie mein Atem flacher wird.
Und dann bewegt sie ihre Hand. Nur ein kleines bisschen. Ein bisschen höher. Nicht viel. Aber genug, dass ich es merke.
"Jule –"
"Entspann dich", sagt sie. "Ich tu doch nichts."
Aber das Ding ist: Sie tut was. Sie tut ganz genau was. Sie testet meine Grenzen. Sie guckt, wie weit sie gehen kann.
Und das Verrückte ist: Ich lass sie.
Weil – und das ist das, was mich am meisten verwirrt – weil es sich gut anfühlt. Nicht sexuell. Nicht direkt. Aber es fühlt sich an, als hätte sie… Kontrolle. Als wäre sie jetzt die Cheffin. Und ich muss gehorchen.
Und ich mag das.
Was zum Teufel stimmt nicht mit mir?
"Pass auf, dass du die Sitze nicht versaust", sagt Jule plötzlich und nimmt ihre Hand weg.
Ich brauche einen Moment, um zu verstehen, was sie meint. Und dann – dann kapier ich es.
Sie meint, dass ich feucht werden könnte.
Mein Gesicht explodiert vor Hitze. "Jule! Das ist – das ist –"
"Was?" Sie grinst. "Ist doch nur ein Witz."
Aber es ist kein Witz. Und sie weiß das. Und ich weiß das.
Und das Schlimmste ist: Sie hat recht.
Ich spür es. Dieses Kribbeln. Dieses Prickeln zwischen meinen Beinen. Nichts Schlimmes. Noch nicht. Aber es ist da.
Und sie weiß es.
Fuck.
Nach ungefähr zwei Stunden hält Jule an einem Rastplatz.
"Pause", sagt sie. "Der Tesla muss laden. Und ich muss mal."
Wir parken an einer Ladestation. Jule steigt aus, streckt sich, und geht Richtung Toiletten.
Nele steigt auch aus. Ohne ein Wort. Immer noch die Kopfhörer auf. Sie streckt sich, und ich – ich kann nicht anders, ich muss hingucken.
Diese Yoga-Pants. Schwarz, eng, jede Linie ihres Körpers sichtbar. Ihre Beine sind lang, durchtrainiert. Ihr Po ist… perfekt. Rund, fest, nicht zu groß, nicht zu klein. Und ihr Bauch, flach und gebräunt, mit diesem Sport-BH, der gerade genug bedeckt, um nicht illegal zu sein.
Sie sieht aus wie… wie eine dieser Instagram-Fitnessgirls. Makellos. Selbstbewusst. Jung.
Und ich fühl mich plötzlich alt.
Ich mein, ich bin erst 25. Aber neben ihr fühl ich mich wie… wie eine Tante oder so. Wie jemand, der schon lange aus dieser Phase raus ist, wo man so leicht und sorglos sein kann.
Und dann – dann fühl ich noch was anderes.
Was… Verbotenes.
Weil ich sie nicht nur bewundere. Ich… ich finde sie heiß.
Und das ist falsch.
Das ist so falsch.
Ich kenne Nele, seit sie ein Baby war. Ich hab sie gewickelt. Ich hab ihr die Flasche gegeben. Ich hab mit ihr Duplo gespielt und "Biene Maja" geguckt. Und jetzt – jetzt steh ich hier und starre auf ihren Arsch.
Was zum Teufel stimmt nicht mit mir?
Und dann dreht sie sich um. Und guckt mich an.
Und ich hab das Gefühl, als hätte sie mich ertappt.
Sie sagt nichts. Sie guckt mich nur an. Einen Moment lang. Ihre Augen sind dunkel, undurchdringlich. Und dann dreht sie sich wieder weg und geht zu den Toiletten.
Ich bleib stehen. Mein Herz hämmert.
Hat sie – hat sie gesehen, wie ich sie angestarrt hab?
Nein. Unmöglich. Ich hab doch nur kurz geguckt. Und sie hatte ihre Kopfhörer auf. Sie hat nichts mitbekommen.
Oder?
Ich schüttle den Kopf. Ich bin paranoid. Das ist alles.
Und dann spür ich es wieder. Die Luft.
Die Luft, die mein Geschlecht streichelt.
Weil ich keinen Slip anhabe.
Weil ich nur dieses dünne, kurze Kleid trage. Und sonst nichts.
Und plötzlich fühl ich mich so… so nackt. So exponiert. Als würde jeder, der mich ansieht, sofort sehen, dass ich keinen Slip anhabe. Was natürlich Quatsch ist. Niemand kann das sehen. Aber trotzdem.
Ich guck an mir runter. Das Kleid geht mir bis zur Mitte der Oberschenkel. Oder – warte – ist es kürzer geworden? Ist es hochgerutscht, als ich gesessen hab?
Ich zieh es ein bisschen runter. Aber es rutscht sofort wieder hoch.
Und dann stell ich mir vor, was passieren würde, wenn jetzt eine Brise käme. Wenn der Wind mein Kleid hochheben würde. Wenn alle sehen würden, dass ich –
Aber es ist kein Wind. Es ist nur heiß. Stickig. Sommer. Die Luft steht still.
Und trotzdem krieg ich Gänsehaut.
Jule kommt zurück. Sie grinst. "Alles okay?"
"Ja", lüge ich.
"Gut." Sie holt ihre Geldbörse aus dem Auto. "Dann geh mal rein und kauf uns was zu trinken. Wasser für alle. Und vielleicht ein paar Sandwiches. Und Salat, wenn sie welchen haben."
Ich starre sie an. "Was?"
"Du hast mich gehört. Geh einkaufen."
"Warum ich?"
"Weil ich es dir sage." Sie grinst. "Los. Beeil dich."
Mein Herz hämmert. Sie meint das ernst. Sie will, dass ich da reingehe. In die Raststätte. Zu den Leuten. In meinem kurzen Kleid. Ohne Slip.
"Jule, ich –"
"Lena." Ihre Stimme wird fester. "Geh. Jetzt."
Ich schlucke. Und dann – dann nehme ich die Geldbörse. Und gehe.
Die Raststätte ist voll.
Natürlich ist sie voll. Es ist Hochsommer. Urlaubszeit. Familien, Paare, Trucker, alle möglichen Leute.
Und ich – ich lauf da durch. In meinem kurzen Kleid. Ohne Slip.
Ich spür, wie alle mich anstarren.
Was natürlich Unsinn ist. Niemand starrt mich an. Warum sollten sie? Ich bin einfach nur eine Frau, die einkaufen geht. Nichts Besonderes.
Aber es fühlt sich an, als würden alle mich anstarren.
Als würden sie wissen.
Ich geh zum Kühlregal. Nehme drei Flaschen Wasser. Meine Hände zittern ein bisschen. Dann geh ich zu den Sandwiches. Nehme drei. Und dann zu den Salaten. Auch drei.
Und die ganze Zeit fühl ich mich… exponiert. Als würde jeder sehen können, was ich – oder besser gesagt, was ich nicht – anhabe.
Ich stell mir vor, wie mein Kleid hochrutscht. Wie jemand hinter mir läuft und einen Blick erhascht. Wie jemand merkt, dass ich –
Hör auf, Lena. Hör einfach auf.
Ich geh zur Kasse. Eine Frau, Mitte 40, gelangweilt. Sie scannt meine Sachen. Guckt nicht mal hoch.
"Das macht 23,50", sagt sie.
Ich zahl. Nehme die Tüte. Und gehe.
Und die ganze Zeit hämmert mein Herz. Die ganze Zeit spür ich dieses Kribbeln zwischen meinen Beinen. Dieses Prickeln. Dieses Gefühl von… von etwas Verbotenem. Von etwas Falschem. Aber auch von etwas, das sich gut anfühlt.
Was zur Hölle stimmt nicht mit mir?
Als ich zurückkomme, steht Nele neben dem Auto. Sie lehnt sich gegen die Tür, Handy in der Hand, aber sie guckt nicht drauf. Sie guckt mich an.
"Alles okay?", fragt sie.
Ich bleib stehen. "Was?"
"Du siehst so… komisch aus."
"Komisch?"
"Ja. So nervös oder so."
Mein Herz bleibt fast stehen. "Ich bin nicht nervös."
"Okay." Sie zuckt mit den Schultern. Aber sie guckt mich immer noch an. So, als würde sie versuchen, mich zu durchschauen.
Weiß sie was?
Nein. Unmöglich. Wie sollte sie?
Aber trotzdem fühl ich mich erwischt. Irgendwie.
Jule kommt zurück. Sie sieht die Tüte, grinst. "Gut gemacht. Hast du alles?"
"Ja", murmle ich.
"Perfekt." Sie nimmt die Tüte, stellt sie ins Auto. "Dann lass uns noch ein bisschen die Beine vertreten, bevor wir weiterfahren."
Ich starre sie an. "Was?"
"Komm schon. Wir sitzen schon zwei Stunden im Auto. Ein bisschen Bewegung tut gut."
"Jule –"
"Los." Sie deutet auf einen kleinen Bereich neben der Ladestation. "Hier. Wir machen ein paar Dehnübungen."
Nein. Nein, nein, nein.
Ich weiß genau, was sie vorhat.
Aber sie gibt mir keine Wahl. Sie stellt sich hin, hebt die Arme über den Kopf, und fängt an, sich zu strecken.
"Macht mit", sagt sie zu mir und Nele.
Nele rollt mit den Augen, aber sie macht mit. Sie nimmt ihre Kopfhörer ab, legt ihr Handy weg, und stellt sich neben Jule.
Und ich – ich hab keine Wahl. Ich stelle mich neben sie.
"Okay", sagt Jule. "Erst mal strecken. Arme hoch."
Wir heben alle die Arme hoch. Ich spür, wie mein Kleid sich hebt. Nur ein bisschen. Aber genug, dass ich es merke.
"Und jetzt beugen. Mit durchgedrückten Beinen. So weit runter wie ihr könnt."
Oh fuck.
Ich beuge mich. Langsam. Meine Hände gehen Richtung Boden. Und ich spür, wie mein Kleid hochrutscht. Über meine Oberschenkel. Höher. Höher.
Ich halt an. Ich kann nicht. Ich kann nicht weitergehen.
Aber Jule sagt: "Weiter, Lena. Ganz runter."
Ich beuge mich weiter. Meine Finger berühren den Boden. Und ich weiß – ich weiß –, dass jeder, der hinter mir steht, jetzt unter mein Kleid gucken kann.
Und Jule steht hinter mir.
Ich spür ihren Blick. Ich spür, wie sie mich ansieht. Wie sie guckt.
Mein Gesicht brennt. Mein Herz hämmert. Aber ich bleib in der Position. Weil sie es gesagt hat. Weil ich gehorche.
"Gut", sagt Jule. "Jetzt wieder hoch. Und dann ein paar Hüpfer. Zehn Mal. Los."
Hüpfer.
Ich hüpfe. Und bei jedem Hüpfer spür ich, wie mein Kleid hüpft. Wie es sich hebt. Wie es –
Ich seh aus dem Augenwinkel, wie ein paar Leute zu uns rübergucken. Ein Mann, der gerade aus seinem Auto steigt. Eine Frau mit zwei Kindern. Ein Trucker, der an der Tankstelle steht.
Sie gucken alle zu mir.
Oder bilde ich mir das nur ein?
Ich weiß es nicht. Ich weiß gar nichts mehr.
Ich hüpfe weiter. Eins. Zwei. Drei. Mein Kleid wippt. Hoch. Runter. Hoch. Runter.
Und das Kribbeln zwischen meinen Beinen wird stärker.
"Okay", sagt Jule schließlich. "Das reicht. Gut gemacht."
Ich bleib stehen. Mein Atem geht schnell. Mein Gesicht ist heiß.
Nele guckt mich an. Wieder dieser Blick. Als würde sie versuchen, mich zu durchschauen.
Aber sie sagt nichts.
Und dann steigen wir alle wieder ins Auto.
Jule fährt. Nele hinten, Kopfhörer auf, Handy in der Hand.
Und ich sitze vorne. Mein Herz hämmert immer noch. Mein Gesicht brennt immer noch.
Und dann fängt Jule an.
"Also", sagt sie und grinst. "Erzähl."
"Was?"
"Wie es war. Beim Einkaufen. Beim Hüpfen. Alles."
"Jule, ich –"
"Komm schon. Ich will alles hören."
Ich gucke nach hinten. Nele ist in ihrer eigenen Welt. Kopfhörer auf, Augen auf dem Handy. Sie hört nichts.
Ich atme tief ein. Und dann – dann fang ich an zu erzählen.
"Es war… komisch", flüstere ich. "Beim Einkaufen. Ich hatte das Gefühl, dass alle mich anstarren. Was natürlich Quatsch ist, aber trotzdem. Ich fühlte mich so… so nackt. Als würden alle wissen, dass ich keinen Slip anhabe."
"Und wie hat sich das angefühlt?"
Ich schlucke. "Es hat sich… aufregend angefühlt. Verboten. Falsch. Aber auch… gut."
"Und beim Hüpfen?"
Mein Gesicht brennt. "Ich wusste, dass du mich anguckst. Dass du unter mein Kleid guckst. Und ich wusste, dass andere Leute da waren. Und ich hatte Angst, dass sie es auch sehen. Aber gleichzeitig –"
"Gleichzeitig hat es dich angemacht."
Ich nicke. Ich kann nicht sprechen.
"Sag es", fordert Jule. "Sag es laut."
"Es hat mich angemacht", flüstere ich.
"Lauter."
"Es hat mich angemacht."
Jule grinst. "Gut. Sehr gut."
Ich sitze da. Mein Herz hämmert. Mein Atem geht schnell.
Und das Kribbeln zwischen meinen Beinen wird stärker.
Viel stärker.
Kapitel 3: Das Hotel (oder: Wie ich lernte, nur ein T-Shirt zu haben)
Okay, also – wir fahren noch ungefähr sechs Stunden. Sechs Stunden, in denen ich ohne Slip dasitze. Sechs Stunden, in denen Jule ab und zu rübergrinst und ich jedes Mal rot werde. Sechs Stunden, in denen ich mir bewusst bin, dass zwischen meinen Beinen und dem Autositz nur ein dünner Stoff ist.
Es ist… es ist viel.
Aber es ist auch – und das ist das Verrückte – es ist auch schön. Aufregend. Verboten.
Ich fühl mich lebendig. Mehr als ich mich seit Monaten gefühlt hab.
Und ich weiß nicht, ob das gut oder schlecht ist.
Gegen Abend hält Jule an einem Hotel. Es ist kein fancy Fünf-Sterne-Ding, sondern eher so eine solide Mittelklasse-Kette. Sauber, funktional, aber nichts Besonderes.
"Wir bleiben hier über Nacht", sagt sie. "Morgen fahren wir weiter."
Nele steigt aus, gähnt, setzt ihre Kopfhörer ab. "Endlich. Ich brauch dringend WLAN."
Jule lacht. "Klar. Du kriegst dein eigenes Zimmer."
Neles Augen leuchten auf. "Echt?"
"Ja. Lena und ich teilen uns eins."
Ich starre Jule an. "Was?"
"Wir teilen uns eins", wiederholt sie. "Ist doch kein Problem, oder? Wir sind beste Freundinnen. Wir haben schon tausend Mal zusammen geschlafen."
Das stimmt. Aber trotzdem fühlt sich das jetzt irgendwie… anders an.
"Ich dachte, du hast drei Zimmer gebucht?", frage ich.
"Hab ich auch. Aber ich hab spontan entschieden, dass wir nur zwei brauchen." Sie grinst. "Spart Geld."
Ich schlucke. Aber ich sag nichts. Was soll ich auch sagen?
Wir holen unsere Sachen aus dem Auto. Jule gibt mir ihre Tasche. Und dann meine. Und dann noch eine andere Tasche.
"Was –"
"Du trägst die Koffer hoch", sagt sie.
"Warum ich?"
"Weil ich gefahren bin. Das ist nur fair."
Das ist nicht fair. Überhaupt nicht. Aber ich beschwere mich nicht. Ich nehme die Taschen. Alle drei.
Weil – und das ist das Verrückte – weil es sich gut anfühlt. Nicht das Tragen an sich. Sondern die Tatsache, dass sie es mir befiehlt. Dass sie der Boss ist. Und ich gehorche.
Was zum Teufel stimmt nicht mit mir?
Nele verschwindet sofort in ihr Zimmer. "Bis morgen", sagt sie, ohne uns anzugucken, und knallt die Tür zu.
Jule und ich gehen in unser Zimmer. Es ist klein, aber gemütlich. Ein großes Doppelbett, ein Schrank, ein Tisch, ein Fenster mit Blick auf den Parkplatz.
Ich stelle die Taschen ab. Meine Schultern schmerzen.
"Ich geh duschen", sage ich.
"Warte." Jule hält ihre Hand hoch. "Ich will vorher in deine Tasche gucken."
Ich starre sie an. "Was?"
"Gib mir deine Tasche."
"Warum?"
"Weil ich es sage."
Mein Herz hämmert. Aber ich gebe ihr meine Tasche.
Sie öffnet sie. Und dann fängt sie an, darin zu wühlen. Sie nimmt ein Kleid raus. Ein anderes Kleid. Ein Paar Shorts. Ein Top.
Und dann – dann nimmt sie meine Unterwäsche raus.
Alle.
Alle meine Slips. Alle meine BHs.
Sie legt sie auf das Bett. Eine kleine Sammlung von Baumwolle und Spitze.
"Die brauchst du nicht", sagt sie.
Mein Mund klappt auf. "Was?"
"Du brauchst die nicht." Sie grinst. "Du hast sie nicht verdient."
"Jule, das ist – das kannst du nicht –"
"Doch. Kann ich." Sie stopft meine gesamte Unterwäsche in ihre eigene Tasche. "Du bekommst sie zurück, wenn ich finde, dass du sie verdient hast."
Ich stehe da. Sprachlos. Mein Gesicht brennt.
Und das Verrückte ist: Es macht mich an.
Es macht mich total an, dass sie durch meine Wäsche geht. Dass sie Kommentare abgibt. Dass sie sie wegnimmt.
"Jule –"
"Geh duschen", sagt sie. "Ich warte hier."
Ich gehe ins Badezimmer. Schließe die Tür. Lehne mich dagegen.
Mein Herz hämmert. Mein Atem geht schnell.
Was passiert hier gerade?
Ich zieh mein Kleid aus. Hänge es über den Haken an der Tür. Und dann geh ich unter die Dusche.
Das Wasser ist heiß. Es fühlt sich gut an. Ich schließe die Augen. Versuche, meine Gedanken zu sortieren.
Aber es funktioniert nicht. Mein Kopf ist voll. Voll von Jules Grinsen. Von ihrer Hand auf meinem Oberschenkel. Von dem Gefühl, keinen Slip zu tragen. Von dem Kribbeln zwischen meinen Beinen.
Ich wasche mich. Langsam. Gründlich. Und die ganze Zeit spür ich dieses Prickeln. Dieses Verlangen.
Ich sollte mich schämen. Aber ich tue es nicht.
Oder – doch. Ich schäme mich. Aber auf eine gute Art. Auf eine Art, die mich noch mehr anmacht.
Fuck.
Ich spüle mich ab. Drehe das Wasser ab. Steige aus der Dusche.
Und dann – dann seh ich es.
Mein Kleid ist weg.
Der Haken ist leer.
Ich starre darauf. Mein Herz bleibt stehen.
Sie muss reingekommen sein. Während ich unter der Dusche war. Und hat mein Kleid mitgenommen.
"Jule!", rufe ich.
Keine Antwort.
Ich wickle mir ein Handtuch um. Es ist klein. Viel zu klein. Es geht mir gerade so bis zur Mitte der Oberschenkel.
Ich öffne die Tür. Und gehe ins Zimmer.
Jule sitzt auf dem Bett. Sie grinst.
"Wo ist mein Kleid?", frage ich.
"Weg."
"Jule –"
"Du brauchst es nicht."
"Ich kann nicht – ich kann nicht ohne Klamotten –"
"Doch. Kannst du." Sie lehnt sich zurück. "Aber wenn es dir zu unangenehm ist, geb ich dir was anderes."
"Was?"
Sie steht auf. Geht zu ihrer Tasche. Und holt ein T-Shirt raus.
Es ist weiß. Groß. Viel zu groß für mich.
"Hier." Sie hält es mir hin. "Das kannst du anziehen."
Ich starre auf das T-Shirt. Es ist lang. Aber nicht so lang. Es wird mir vielleicht bis zum Po gehen. Vielleicht knapp drüber.
"Jule, das ist –"
"Das oder gar nichts."
Ich schlucke. Und dann nehme ich das T-Shirt.
"Zieh es an", sagt sie. "Hier. Vor mir."
Mein Herz bleibt stehen. "Was?"
"Du hast mich gehört. Zieh es an. Hier."
"Aber – aber wir haben uns doch schon tausend Mal nackt gesehen –"
"Ja. Aber jetzt ist es anders." Sie grinst. "Oder nicht?"
Sie hat recht. Es ist anders. Alles ist anders.
Ich halte das T-Shirt in meiner Hand. Mein Herz hämmert.
Und dann – dann lass ich das Handtuch fallen.
Einfach so.
Es fällt zu Boden. Und ich stehe da. Nackt. Vor meiner besten Freundin.
Ich spür ihren Blick. Wie er über meinen Körper streift. Über meine Brüste. Über meinen Bauch. Über meine Hüften. Zwischen meine Beine.
Ich halt den Atem an.
Und dann – dann will ich das T-Shirt anziehen.
Aber Jule hält es zurück. Nur eine Sekunde. Nur ein kleiner Moment.
Aber es fühlt sich an wie eine Ewigkeit.
"Du bist wunderschön", sagt sie leise.
Mein Gesicht explodiert vor Hitze.
Und dann gibt sie mir das T-Shirt.
Ich ziehe es an. Schnell. So schnell ich kann.
Es ist groß. Viel zu groß. Es hängt locker an meinem Körper. Die Ärmel gehen mir bis zu den Ellbogen. Der Saum geht mir gerade so über den Po. Gerade so.
Wenn ich mich bücke, wenn ich meine Arme hebe, wenn ich mich bewege – dann sieht man alles.
Aber Jule lässt das zu. Sie sagt nichts. Sie guckt mich nur an. Und dann lächelt sie.
"Gut", sagt sie. "Das steht dir."
Sie setzt sich aufs Bett. Und dann guckt sie mich an. Richtig an.
"Ist alles okay?", fragt sie.
Ich nicke. "Ja."
"Wirklich?"
Ich zögere. Und dann – dann setze ich mich neben sie. "Es ist… komisch. Aber in einem guten Sinne. Du machst das total süß. Und einfühlsam. Ich hab nicht das Gefühl, dass du mich zu irgendwas zwingst. Es fühlt sich… richtig an."
Jule lächelt. "Das freut mich."
Und dann umarmt sie mich.
Einfach so.
Ihre Arme um mich. Warm. Fest.
Und ich umarme sie zurück.
Und das Verrückte ist: Ich bin nackt unter diesem Shirt. Und sie umarmt mich. Und es fühlt sich komisch an. Aber auch schön. Intim. Vertraut.
Wir halten uns einen Moment lang fest.
Und dann lässt sie los.
"Hast du noch Lust?", fragt sie.
"Worauf?"
"Auf ein bisschen Spaß. Mit Nele."
Ich starre sie an. "Was?"
"Ich ruf sie an. Wir spielen Karten. Oder so. Ein bisschen abhängen. Wie früher."
"Jule, ich kann nicht – ich kann nicht so zu Nele –"
"Doch. Kannst du." Sie grinst. "Sie wird nichts merken. Versprochen."
Bevor ich protestieren kann, nimmt sie ihr Handy. Und ruft Nele an.
"Hey", sagt Jule. "Hast du Lust, noch ein bisschen Karten zu spielen? Bei uns im Zimmer?"
Ich höre Neles Stimme am anderen Ende. "Ernsthaft? Ich dachte, ihr wollt schlafen."
"Nee, wir sind noch wach. Komm doch vorbei. Wird lustig."
Eine Pause. Dann: "Okay. Warum nicht."
Jule legt auf. Und grinst mich an. "Siehst du? Alles gut."
"Jule, ich –"
"Du holst in der Zwischenzeit was zu trinken. Am Ende des Flures ist ein Automat. Sekt und Saft. Hier." Sie gibt mir einen Fünfzig-Euro-Schein. "Kauf ein paar Piccolos. Und Orangensaft."
Ich starre sie an. "Du willst, dass ich – dass ich da rausgehe? So?"
"Ja."
"Aber ich trage nur ein T-Shirt!"
"Ich weiß." Sie grinst. "Ist doch okay. Es ist spät. Niemand wird dich sehen."
Mein Herz hämmert. Aber ich nehme das Geld.
Und dann – dann gehe ich zur Tür.
Der Flur ist leer.
Gott sei Dank.
Ich laufe barfuß über den Teppich. Das T-Shirt wippt bei jedem Schritt. Ich spür die Luft an meinen Oberschenkeln. An meinem Po.
Der Automat ist am Ende des Flures. Ich gehe schnell. So schnell ich kann.
Ich komme an. Der Automat leuchtet. Ich stecke das Geld rein. Wähle drei Piccolos. Und zwei Flaschen Orangensaft.
Die Flaschen fallen raus. Eine nach der anderen. Ich sammle sie ein. Halte sie alle in meinen Armen.
Und dann – dann höre ich es.
Ding.
Der Aufzug.
Mein Herz bleibt stehen.
Die Türen öffnen sich.
Ein Paar steigt aus. Mitte Dreißig. Er in Jeans und T-Shirt. Sie im Kleid.
Sie sehen mich.
Ich erstarre.
Ihre Blicke gleiten über mich. Über mein zu großes T-Shirt. Über meine nackten Beine. Über die Flaschen in meinen Armen.
Und weil ich so viele Flaschen trage, rutscht mein T-Shirt hoch. Nur ein bisschen. Aber genug.
Genug, dass sie sehen können, dass ich nichts drunter trage.
Mein Gesicht brennt.
Der Mann grinst. Die Frau hebt eine Augenbraue.
Aber sie sagen nichts. Sie gehen einfach an mir vorbei. Den Flur runter. Zu ihrem Zimmer.
Ich bleibe stehen. Mein Herz hämmert. Meine Beine zittern.
Und dann – dann laufe ich zurück. So schnell ich kann.
Als ich zurückkomme, ist Nele schon da.
Sie sitzt auf dem Bett. Handy in der Hand. Aber sie guckt hoch, als ich reinkomme.
Und sie sieht mich an.
Ihr Blick gleitet über mein T-Shirt. Über meine Beine.
Aber sie sagt nichts.
Ich lege die Flaschen vorsichtig auf den Tisch. Versuche, nicht zu sehr zu zittern.
Und dann – dann klettere ich vorsichtig aufs Bett. Setze mich hin. Ziehe meine Beine an. Versuche, so viel wie möglich zu bedecken.
Jule öffnet eine der Flaschen. Gießt uns allen ein Glas ein.
"Auf uns", sagt sie und hebt ihr Glas.
Wir stoßen an.
Und dann fangen wir an zu spielen.
Es ist… schön.
Wirklich.
Wir spielen Karten. Uno. Dann Phase 10. Dann einfach nur Mau-Mau.
Wir lachen. Wir trinken. Wir reden.
Nele ist entspannt. Mehr als ich sie seit Tagen gesehen hab. Sie lacht sogar ein paar Mal. Richtig lacht. Nicht nur so ein höfliches Lächeln.
Und ich – ich hab Spaß. Trotz allem.
Aber die ganze Zeit muss ich aufpassen. Aufpassen, dass mein T-Shirt nicht hochrutscht. Dass ich nichts zeige. Dass Nele nichts merkt.
Jedes Mal, wenn ich mich bewege, spür ich, wie der Stoff sich hebt. Wie die Luft meine Haut streichelt.
Und jedes Mal wird das Kribbeln zwischen meinen Beinen stärker.
Es ist… es ist zu viel. Aber auch nicht genug.
Gegen Mitternacht gähnt Nele. "Ich geh schlafen", sagt sie.
Sie steht auf. Und dann – dann umarmt sie mich.
Einfach so.
"War nice", sagt sie. "Echt. Danke."
Mein Herz schmilzt. "Gern."
Sie umarmt mich fest. Und ich umarme sie zurück.
Und die ganze Zeit bin ich mir bewusst, dass ich fast nackt bin. Dass nur dieses dünne T-Shirt zwischen uns ist.
Und es fühlt sich komisch an. Aber auch schön.
Sie lässt los. Und geht.
Die Tür fällt ins Schloss.
Und dann sind Jule und ich allein.
Jule guckt mich an. "Also?"
"Also was?"
"Wie war es?"
Ich atme tief ein. "Es war… gut. Ich mein, es war komisch. Aber gut. Ich hab die ganze Zeit versucht, mich zu bedecken. Und ich hatte ständig Angst, dass Nele was merkt. Aber gleichzeitig –"
"Gleichzeitig hat es dich angemacht."
Ich nicke. "Ja."
Jule lächelt. "Das ist gut. Aber mach dir keine Sorgen. Sie hat nichts gemerkt. Ich hab darauf geachtet."
"Wirklich?"
"Wirklich." Sie steht auf. Geht zum Lichtschalter. "Komm. Wir gehen schlafen."
Sie macht das Licht aus.
Und dann steigen wir beide ins Bett.
Es ist dunkel. Still.
Ich liege auf der Seite. Das T-Shirt ist hochgerutscht. Ich spür die kühlen Laken an meinen Oberschenkeln. An meinem Po.
Jule liegt neben mir. Ich spür ihre Wärme.
Und dann – dann spür ich ihren Arm.
Er legt sich um mich. Sanft. Vorsichtig.
Ich halt den Atem an.
Aber sie sagt nichts. Sie zieht mich nur näher. Ganz sanft.
Und ich – ich rücke an sie ran.
Bis wir fast Löffelchen machen.
Ihr Körper an meinem. Warm. Weich. Vertraut.
Es ist nicht sexuell. Nicht wirklich. Es ist… intim. Tröstend.
Ich schließe die Augen.
Und zum ersten Mal seit Stunden fühle ich mich… sicher.
"Schlaf gut", flüstert Jule.
"Du auch", flüstere ich zurück.
Und dann schlafe ich ein.
In ihren Armen.
In meinem viel zu großen T-Shirt.
Ohne Slip.
Ohne BH.
Ohne irgendwas drunter.
Und es fühlt sich… richtig an.
Kapitel 4: Der Morgen danach (oder: Wie ich lernte, Pilze zu mögen)
Ich wache auf.
Langsam. Sanft.
Das erste, was ich wahrnehme, ist Wärme. Körperwärme. Jules Körper hinter mir, immer noch an mich geschmiegt. Ihr Arm liegt schwer über meiner Taille. Ihre Brust drückt gegen meinen Rücken.
Und dann – dann rieche ich sie.
Ihren Duft.
Es ist so ein warmer, süßer Duft. Nach Shampoo und Schlaf und… und nach ihr. Nach meiner besten Freundin, die jetzt auf einmal so viel mehr ist als das.
Ich liege ganz still. Will sie nicht wecken. Will diesen Moment nicht kaputt machen.
Und dann wird mir bewusst: Ich bin immer noch nackt.
Nun ja, fast. Das T-Shirt ist irgendwann in der Nacht hochgerutscht. Es liegt jetzt irgendwo um meinen Bauch gewickelt. Meine Beine sind nackt. Mein Po ist nackt.
Und Jules Hand liegt auf meiner nackten Hüfte.
Mein Herz fängt an zu klopfen. Aber nicht aus Angst. Aus… aus Erregung.
Ich denke an gestern. An alles, was passiert ist. Wie sie meinen Slip weggenommen hat. Wie sie mich zum Hüpfen gebracht hat. Wie sie meine Unterwäsche konfisziert hat. Wie sie mich gezwungen hat, nur in diesem T-Shirt vor Nele zu sitzen.
Und wie gut sich das alles angefühlt hat.
Wie richtig.
Meine Hand wandert nach unten. Ganz langsam. Ganz vorsichtig.
Zwischen meine Schenkel.
Ich berühre mich. Nur leicht. Nur ein kleines Streicheln.
Und oh Gott, ich bin nass. So nass. Von all dem, was gestern passiert ist. Von dem Gefühl, nackt neben Jule zu liegen.
Ich schließe die Augen. Meine Finger bewegen sich. Sanft. Kreisend.
Es fühlt sich so gut an. So verdammt gut.
Ich könnte es mir machen. Jetzt. Hier. Neben ihr.
Aber – aber das wäre weird, oder? Während sie schläft? Während sie nichts davon mitbekommt?
Oder vielleicht gerade weil sie nichts mitbekommt?
Ich weiß es nicht. Ich bin so verwirrt. So durcheinander.
Meine Finger kreisen weiter. Das Kribbeln wird stärker. Mein Atem geht schneller.
Aber dann – dann höre ich Jules Atem. Tief. Gleichmäßig. Sie schläft immer noch.
Ich kann das nicht. Nicht jetzt. Nicht so.
Ich ziehe meine Hand weg. Aber ich lasse sie auf meinem Oberschenkel liegen. Spüre die Wärme. Die Feuchtigkeit an meinen Fingern.
Und dann – dann schlafe ich wieder ein.
Mit einem warmen, prickelnden Gefühl zwischen meinen Schenkeln.
Als ich das nächste Mal aufwache, ist Jule wach.
Sie liegt immer noch hinter mir. Aber sie bewegt sich. Ich spüre, wie sie sich streckt. Wie sie ihr Handy vom Nachttisch nimmt.
Ich drehe mich um. Langsam.
Sie guckt mich an. Und grinst. "Auch schon wach?"
"Mhm." Ich lächle. "Gut geschlafen?"
"Sehr gut." Ihr Grinsen wird breiter. "Und du? Gut geschlafen? So halb nackt?"
Mein Gesicht wird heiß. "Sehr gut", sage ich und lache.
"Hoffe, du bist ausgeruht!"
"Hab geschlafen wie ein Baby."
"Freut mich." Sie setzt sich auf. Ihr Haar ist zerzaust. Sie sieht süß aus. "Heute geht es weiter."
"Nach Italien?"
"Genau. Nach Italien." Sie steht auf. Streckt sich. "Ich geh duschen."
Sie verschwindet im Bad. Ich höre, wie die Dusche angeht. Das Rauschen von Wasser.
Und dann – dann stelle ich es mir vor.
Jule. Unter der Dusche. Nackt.
Ihr Körper. Ihre Kurven. Das Wasser, das über ihre Haut läuft. Über ihre Brüste. Über ihren Bauch. Zwischen ihre Beine.
Mein Herz hämmert. Mein Atem geht schneller.
Was zum Teufel stimmt nicht mit mir?
Das ist meine beste Freundin. Ich sollte nicht – ich sollte nicht so an sie denken.
Aber ich tue es. Ich kann nicht anders.
Es fühlt sich schön an. Aber auch falsch. Verboten.
Und genau das macht es noch schöner.
Nach einer Weile kommt sie aus dem Bad. Ein Handtuch um ihren Körper gewickelt. Ihr Haar ist nass. Tropft auf ihre Schultern.
Sie sieht… sie sieht echt süß aus. Und heiß. Beides gleichzeitig.
"Willst du auch duschen?", fragt sie.
"Ja", sage ich.
Ich will aufstehen. Aber dann – dann hält sie ihre Hand hoch.
"Warte."
Ich bleibe stehen. Mein Herz hämmert.
"Gib mir erst mein Shirt zurück."
Ich starre sie an. "Was?"
"Du hast mich gehört. Gib mir mein Shirt zurück."
Ich schlucke. Mein Gesicht brennt.
Und dann – dann stehe ich auf.
Und ziehe das T-Shirt aus.
Langsam.
Ich spüre ihren Blick. Wie er über meinen Körper gleitet. Über meine Brüste. Über meinen Bauch. Über meine Hüften.
Ich lasse mir Zeit. Mehr Zeit als nötig.
Weil – und das ist das Verrückte – weil es sich gut anfühlt. Mich vor ihr zu entblößen. Ihr meinen nackten Körper zu zeigen.
Ich ziehe das Shirt über meinen Kopf. Und dann stehe ich da. Komplett nackt.
Ihre Augen gleiten über mich. Langsam. Genüsslich.
"Du bist so schön", sagt sie leise.
Mein Herz bleibt stehen.
Und dann gebe ich ihr das Shirt.
Ich gehe ins Bad. Dusche. Wasche mir die Haare. Versuche, meine Gedanken zu sortieren.
Aber es funktioniert nicht. Mein Kopf ist voll. Voll von Jules Blick. Von ihren Worten.
Du bist so schön.
Niemand hat das je zu mir gesagt. Nicht so. Nicht auf diese Art.
Ich spüle mich ab. Drehe das Wasser ab. Steige aus der Dusche.
Und dann – dann trockne ich mich ab.
Und gehe zurück ins Zimmer.
Komplett nackt.
Ohne Handtuch. Ohne irgendwas.
Jule steht da. Schon angezogen. Jeans. Ein Top. Sie sieht gut aus.
Sie hält mein Kleid in der Hand. Das kurze Sommerkleid von gestern.
"Das darfst du heute tragen", sagt sie.
"Und – und Unterwäsche?", frage ich. Obwohl ich die Antwort schon kenne.
Sie grinst. "Nope. Die behalt ich."
Ich nicke. Nehme das Kleid. Und ziehe es an.
Es fühlt sich komisch an. Gut, aber komisch. Der Stoff streichelt meine nackte Haut. Meine Brüste. Meinen Po. Zwischen meinen Beinen.
Ich bin froh, etwas anzuhaben. Aber gleichzeitig bin ich mir so bewusst, dass ich darunter nackt bin. Dass zwischen mir und der Welt nur dieser dünne Stoff ist.
Wir gehen zum Frühstück. Nele wartet schon. Sie sitzt an einem Tisch, Handy in der Hand, Kopfhörer auf.
Als sie uns sieht, nimmt sie die Kopfhörer ab. Und grinst.
"Habt ihr Turteltäubchen schön geschlafen?", sagt sie. Ein bisschen spöttisch. Aber auch warm.
Mein Herz bleibt stehen. Turteltäubchen?
Wirken wir so, als wären wir ein Paar?
Ich gucke Jule an. Sie zuckt mit den Schultern. Lacht.
"Sehr gut geschlafen", sagt sie.
Nele grinst. "Das glaub ich gern."
Ich setze mich. Mein Gesicht brennt.
Wenn sie wüsste.
Wenn sie wüsste, dass ich nackt neben Jule geschlafen habe. Dass ich keinen Slip trage. Dass Jule meine gesamte Unterwäsche konfisziert hat.
Ich schaue Nele an. Sie guckt zurück. Und für einen Moment – nur einen kurzen Moment – hab ich das Gefühl, dass sie weiß.
Dass sie versteht, was vorgeht.
Aber sie sagt nichts.
________________________________________
Jule geht zum Buffet. "Ich hol uns was", sagt sie.
Ich will aufstehen, aber sie schüttelt den Kopf. "Bleib sitzen. Ich mach das."
Ich bleibe sitzen. Nele scrollt auf ihrem Handy. Ich sitze da. Und warte.
Und spüre, wie mein Kleid an meinen nackten Oberschenkeln liegt.
Nach ein paar Minuten kommt Jule zurück. Mit zwei Tellern.
Sie stellt einen vor sich. Und einen vor mich.
"Ich habe dir was mitgebracht", sagt sie.
Ich gucke auf meinen Teller.
Rührei. Käse. Und – und ein Haufen gebratene Champignons.
Mein Herz bleibt stehen.
Pilze.
Ich hasse Pilze.
Das weiß sie. Das hat sie immer gewusst. Früher war das so ein Ding zwischen uns. Ich hab mich geweigert, Pilze zu essen. Immer. Egal wo, egal wie.
Und jetzt – jetzt hat sie mir einen ganzen Berg Pilze auf den Teller gepackt.
Ich gucke sie an. Sie guckt zurück. Und grinst.
"Iss", sagt sie.
Mein Mund ist trocken. Mein Herz hämmert.
Sie testet mich. Sie will sehen, ob ich gehorche.
Ich schlucke. Und dann – dann nehme ich meine Gabel.
"Danke", sage ich. "Das sieht lecker aus."
Und ich fange an zu essen.
Die Pilze schmecken – nun ja, sie schmecken nach Pilzen. Erdig. Ein bisschen zäh. Ich mag sie immer noch nicht.
Aber ich esse sie. Jeden einzelnen.
Weil sie es gesagt hat. Weil sie es will.
Und weil ich gehorche.
________________________________________
Wir essen. Reden. Lachen.
Und dann – dann spüre ich Jules Hand.
Auf meinem Oberschenkel.
Sie legt sie da hin. Ganz beiläufig. Als wär das nichts.
Aber es ist nicht nichts.
Ihre Hand ist warm. Schwer. Sie liegt auf meiner nackten Haut.
Und dann bewegt sie sich. Langsam. Nach oben.
Sie schiebt mein Kleid hoch. Nur ein kleines bisschen. Nur ein paar Zentimeter.
Aber es reicht. Es reicht, dass ich spüre, wie die Luft meine Haut streichelt. Wie die Kälte kribbelt.
Mein Atem stockt. Mein Herz hämmert.
Nele sitzt gegenüber. Sie merkt nichts. Sie ist in ihrem Handy versunken.
Aber ich spüre es. Ich spüre Jules Hand. Ihre Finger. Ihre Berührung.
Und das Kribbeln zwischen meinen Beinen wird stärker.
________________________________________
Nele steht auf. "Ich hol mir noch ein Brötchen", sagt sie.
Sobald sie weg ist, beugt Jule sich zu mir. Ihre Lippen sind nah an meinem Ohr.
"Bring uns noch ein Dessert", flüstert sie.
"Was – was magst du denn?"
"Du entscheidest. Überrasch mich." Sie lehnt sich zurück. Und dann fügt sie hinzu: "Aber wenn es mir nicht gefällt, dann wirst du bestraft."
Mein Atem bleibt stehen.
Mein Gott.
Mein Herz explodiert in meiner Brust.
Sie sagt das einfach so. Als wär das nichts. Als wär das das Normalste der Welt.
Wenn es mir nicht gefällt, dann wirst du bestraft.
Ich schmelze. Einfach so. Ich werde zu Butter.
Wie so eine kleine Unterwürfige.
"Okay", flüstere ich.
Ich stehe auf. Gehe zum Buffet.
Und die ganze Zeit bin ich mir bewusst, dass ich darunter nackt bin. Dass zwischen mir und der Welt nur dieser dünne Stoff ist.
Dass ich ihr gehöre.
Ihr Eigentum.
Und es fühlt sich so verdammt gut an.
________________________________________
Ich bringe zwei Teller zurück. Auf beiden ist ein Stück Obstkuchen. Und ein bisschen Schlagsahne.
Ich stelle einen vor Jule. Und einen vor mich.
Sie guckt auf ihren Teller. Dann auf meinen.
Und dann guckt sie mich an.
"Auf deinem Teller ist mehr als auf meinem", sagt sie.
Mein Herz bleibt stehen.
"Was?"
"Du hast dir mehr gegeben als mir. Findest du das in Ordnung?"
Ihr Ton ist streng. Aber ich seh das Grinsen in ihren Augen. Sie spielt. Aber trotzdem.
"Es tut mir leid", flüstere ich. "Ich – ich hab nicht –"
"Das reicht nicht."
Ich starre sie an. Mein Herz hämmert.
"Jule –"
"Du wirst eine Bestrafung verdienen."
Nach dem Frühstück gehen wir zurück zu unseren Zimmern. Jule zieht mich zur Seite. In eine kleine Nische im Flur.
"Wegen dem Dessert", sagt sie.
"Jule, es tut mir wirklich leid –"
"Dreh dich um."
"Was?"
"Dreh dich um. Stütz dich an der Wand ab."
Mein Herz bleibt stehen. Mein Atem stockt.
Aber ich gehorche.
Ich drehe mich um. Stütze meine Hände an der Wand ab.
Und dann – dann spüre ich, wie sie mein Kleid hochschiebt.
Langsam. Sanft.
Sie schiebt es hoch, bis es über meinem Po liegt.
Ich bin entblößt. Mitten im Hotelflur. Jeder könnte vorbeikommen. Jeder könnte mich sehen.
Mein Herz hämmert. Mein Atem geht schnell.
Und dann – dann spüre ich es.
Klatsch.
Ihre Hand. Flach. Auf meinem nackten Po.
Es tut weh. Nicht furchtbar, aber genug. Genug, dass ich zusammenzucke. Genug, dass ich einen kleinen Laut von mir gebe.
Klatsch.
Noch einmal.
Klatsch.
Und noch einmal.
Sie schlägt nicht brutal. Aber fest. Bestimmt. So, dass ich es spüre. So, dass es brennt.
Und das Verrückte ist: Es macht mich an.
Es macht mich so verdammt an.
Ich beiße mir auf die Lippe. Versuche, nicht zu stöhnen.
Klatsch. Klatsch. Klatsch.
Fünf Mal. Sechs Mal. Ich zähle nicht mehr.
Und dann hört sie auf.
Sie zieht mein Kleid wieder runter. Sanft. Langsam.
"Gut", sagt sie. "Das war deine Strafe."
Ich drehe mich um. Mein Gesicht brennt. Mein Po brennt. Mein ganzer Körper brennt.
"Danke", flüstere ich.
Sie lächelt. "Gern geschehen."
Wir packen unsere Sachen. Ich trage wieder alle Koffer. Wie so ein Packesel.
Aber es macht mir nichts aus. Im Gegenteil. Es fühlt sich richtig an.
Nele wartet schon am Auto. Sie guckt auf ihr Handy. Merkt nichts.
Wir steigen ein. Jule am Steuer. Nele hinten. Ich auf dem Beifahrersitz.
Und dann fahren wir los.
Die Landschaft verändert sich. Die flachen Felder werden zu Hügeln. Die Hügel werden zu Bergen.
Wir fahren durch die Alpen. Die Straße windet sich. Hoch. Immer höher.
Es ist atemberaubend. Die Berge. Der Schnee. Die Sonne, die auf den Gipfeln glitzert.
Aber ich kann mich nicht richtig darauf konzentrieren.
Weil Jules Hand wieder auf meinem Oberschenkel liegt.
Warm. Schwer. Besitzergreifend.
Sie schiebt mein Kleid hoch. Nur ein bisschen. Aber genug.
Genug, dass ich spüre, wie die Luft meine nackte Haut streichelt.
Nele schläft hinten. Kopfhörer auf. Augen zu.
Und Jules Hand wandert höher.
Langsam. Sanft. Aber unerbittlich.
Mein Atem stockt. Mein Herz hämmert.
Sie berührt mich nicht. Nicht direkt. Aber ihre Hand liegt so nah. So verdammt nah.
Und das Kribbeln zwischen meinen Beinen wird unerträglich.
"Jule", flüstere ich.
Sie grinst. "Ja?"
"Du – du kannst nicht –"
"Kann ich nicht was?"
"Nele ist –"
"Nele schläft." Ihre Finger kreisen. Ganz leicht. Auf meiner Innenseite des Oberschenkels. "Entspann dich."
Aber ich kann mich nicht entspannen. Ich kann kaum atmen.
Ihre Hand liegt da. Warm. Schwer. So nah an meinem Zentrum.
Und ich will – ich will, dass sie mich berührt. Richtig berührt.
Aber sie tut es nicht.
Sie neckt mich nur. Testet meine Grenzen.
Und es macht mich wahnsinnig.
Wir fahren weiter. Über die Berge. Hinunter. Nach Italien.
Die Luft wird wärmer. Die Sonne heller.
Und Jules Hand bleibt auf meinem Oberschenkel.
Die ganze Zeit.
Wie ein Versprechen.
Wie eine Drohung.
Wie ein Besitzanspruch.
Und ich – ich liebe es.
Jede verdammte Sekunde.
Kapitel 5: Die Fahrt nach Italien (oder: Wie ich lernte, Entschuldigungen zu schreiben)
Wir fahren. Die Berge ziehen an uns vorbei. Die Sonne scheint durch die Windschutzscheibe.
Und Jules Hand liegt immer noch auf meinem Oberschenkel.
Warm. Schwer. Besitzergreifend.
Ich kann an nichts anderes denken. An nichts außer daran, wie sie mich vorhin bestraft hat. Im Hotelflur. Wie ihre Hand auf meinen nackten Po geklatscht ist. Wie es gebrannt hat. Wie es sich angefühlt hat.
Und wie sehr es mich angemacht hat.
Ich beuge mich zu ihr. Ganz leicht. Und flüstere: "Das vorhin –"
"Mhm?"
"Das hat mich total heiß gemacht."
Sie grinst. Aber nicht spöttisch. Sondern… nett. Warm. "Ja?"
"Ja." Mein Gesicht brennt. "Es war – es war so –"
"Sag es."
Ich atme tief ein. "Es war so heiß. Dass du mich bestraft hast. Dass du mir auf den Po geschlagen hast. Dass du mir befohlen hast, was ich tun soll."
"Du magst es also." Sie guckt kurz zu mir rüber. "Dominiert zu werden."
Ich nicke. "Ja. Von dir. So sanft. So – so bestimmt. Ich mag es, wenn du mir sagst, was ich tun soll. Wenn du mich herumkommandierst."
Sie lacht. Aber wieder ganz nett. Nicht gemein. "Das hätte ich nicht gedacht. Ehrlich nicht."
"Ich auch nicht", gebe ich zu. "Aber es ist so. Ich – ich mag das total."
Sie schweigt einen Moment. Dann sagt sie: "Ich auch."
"Was?"
"Ich mag das auch. Dich zu dominieren. Dir zu befehlen, was du tun sollst. Es ist – es ist total spannend."
Mein Herz macht einen Sprung.
"Aber ich will nicht zu weit gehen", fügt sie hinzu. Ihre Stimme wird ernster. "Wenn es dir zu viel wird, dann musst du es sagen. Okay?"
"Okay", sage ich. "Aber bis jetzt ist es definitiv nicht zu viel. Ich mag das. Total."
Sie grinst. "Gut."
Wir schweigen einen Moment. Die Straße windet sich weiter durch die Berge.
Und dann sagt Jule plötzlich: "Am liebsten würde ich dir befehlen, das Kleid komplett auszuziehen und dich total nackt nach Italien zu bringen."
Mein Atem stockt. Mein Herz hämmert.
"Geht leider nicht", sage ich und schaue nach hinten.
Nele schläft. Kopfhörer auf. Augen zu. Friedlich.
Jule seufzt. "Wir müssen sie loswerden."
Ich lache. "Vielleicht können wir sie an der nächsten Raststätte anbinden und abhauen."
Plötzlich wird Jules Gesicht hart. Ihre Stimme scharf. "Das ist nicht lustig."
Ich erstarre. "Was?"
"Das ist meine kleine Schwester. Wie kannst du so über sie reden?"
Mein Herz bleibt stehen. "Jule, ich – ich hab nur –"
Aber dann sehe ich das Grinsen in ihren Augen. Ganz leicht. Kaum sichtbar.
Sie macht Spaß. Sie zieht mich auf.
Aber trotzdem – trotzdem will sie, dass ich mich entschuldige.
"Entschuldige dich", sagt sie.
"Was?"
"Du hast mich gehört. Entschuldige dich."
Ich schlucke. "Es tut mir leid."
"Nicht gut genug. Nochmal."
"Es tut mir wirklich leid, Jule."
"Immer noch nicht gut genug." Sie grinst jetzt. "Nochmal."
Ich wiederhole es. Wieder. Und wieder.
Und jedes Mal wird das Kribbeln zwischen meinen Beinen stärker.
Schließlich sagt sie: "Okay. Das reicht. Aber ich will trotzdem, dass du es schriftlich machst."
"Was?"
"Nimm den Block aus dem Handschuhfach."
Ich öffne das Handschuhfach. Da liegt ein kleiner Notizblock. Und ein Stift.
"Schreib zwanzigmal: Es tut mir leid, dass ich Jule beleidigt habe, und ich werde es nie wieder tun."
Ich starre sie an. "Ernsthaft?"
"Ernsthaft."
Mein Herz hämmert. Aber ich gehorche.
Ich nehme den Block. Den Stift. Und fange an zu schreiben.
Es tut mir leid, dass ich Jule beleidigt habe, und ich werde es nie wieder tun.
Es tut mir leid, dass ich Jule beleidigt habe, und ich werde es nie wieder tun.
Es tut mir leid, dass ich Jule beleidigt habe, und ich werde es nie wieder tun.
Wieder. Und wieder. Und wieder.
Wie ein kleines Mädchen, das nachsitzen muss.
Und es macht mich so verdammt an.
Meine Hand zittert. Mein Atem geht schnell.
Ich zähle mit. Zehn. Fünfzehn. Zwanzig.
Endlich fertig.
Ich reiche Jule den Block. Sie nimmt ihn. Liest. Und grinst.
"Gut gemacht", sagt sie. "Sehr brav."
Mein Gesicht brennt. Mein ganzer Körper brennt.
Und das Kribbeln zwischen meinen Beinen ist unerträglich.
Wir fahren weiter. Die Landschaft verändert sich. Die Berge werden steiler. Die Straße enger.
Nele schläft immer noch.
Aber dann – dann bewegt sie sich. Gähnt. Setzt sich auf.
"Wo sind wir?", murmelt sie.
"In den Alpen", sagt Jule. "Noch ungefähr zwei Stunden."
"Okay." Nele beugt sich nach vorne. Zwischen unsere Sitze.
Sofort nimmt Jule ihre Hand von meinem Oberschenkel. Als wär nichts gewesen.
Wir quatschen. Über alles Mögliche. Über die Berge. Über das Wetter. Über was wir in Italien machen wollen.
Nele ist entspannt. Offener als sonst. Sie lacht sogar ein paar Mal.
Und ich – ich mag das. Eigentlich mag ich Nele. Sie ist nur in den letzten Jahren so ein bisschen… stiller geworden. Eigenbrödlerischer. Als hätte sie sich zurückgezogen.
Aber jetzt ist sie hier. Bei uns. Und es fühlt sich gut an.
Auch wenn ich gleichzeitig wünschte, sie würde sich wieder zurückziehen. Damit Jule ihre Hand wieder auf mein Bein legen kann.
Was zum Teufel stimmt nicht mit mir?
Nach einer Weile hält Jule an einem Rastplatz. "Ladepause", sagt sie.
Wir steigen aus. Nele verschwindet sofort Richtung Toiletten. "Bin gleich wieder da", ruft sie.
Sobald sie weg ist, zieht Jule mich zu sich.
"Komm her", sagt sie.
"Was –"
Aber bevor ich was sagen kann, dreht sie mich um. Drückt mich gegen das Auto.
"Jule –"
Und dann spüre ich es wieder.
Klatsch.
Ihre Hand. Auf meinem Po.
Klatsch.
Wieder.
Klatsch.
Und wieder.
Sie schlägt härter diesmal. Fester. So, dass es wirklich wehtut.
Nicht unerträglich. Aber mehr als vorhin.
Ich beiße mir auf die Lippe. Versuche, nicht zu schreien.
Klatsch. Klatsch. Klatsch.
Und dann – dann merke ich es.
Nicht weit von uns entfernt steht ein Pärchen. Sie gucken. Direkt zu uns.
Sie sehen, was Jule mit mir macht.
Mein Herz bleibt stehen. Mein Gesicht brennt.
Aber ich – ich genieße es.
Ich genieße es, dass sie zusehen. Dass sie sehen, wie ich mich unterwerfe. Wie ich gehorche.
Klatsch. Klatsch.
Die Schläge werden härter. Mein Po brennt. Tränen steigen mir in die Augen.
Aber nicht wegen der Schmerzen.
Es ist – es ist einfach zu viel. Zu intensiv. Zu überwältigend.
Die Tränen laufen über meine Wangen. Ich schniefe.
Sofort hört Jule auf.
"Lena?" Ihre Stimme ist besorgt. "Lena, alles okay?"
Sie dreht mich um. Sieht meine Tränen.
"Scheiße. Es tut mir so leid. Ich bin zu weit gegangen. Ich –"
"Nein." Ich schüttle den Kopf. Wische mir die Tränen weg. "Nein, du bist nicht zu weit gegangen."
"Aber du weinst –"
"Ich weine nicht, weil es wehtut." Meine Stimme zittert. "Ich weine, weil – weil es so schön ist. So intensiv. Ich – ich brauche mehr davon."
Sie starrt mich an. "Wirklich?"
"Wirklich." Ich lächle. Durch die Tränen hindurch. "Bitte. Bitte mach weiter."
Sie zieht mich in ihre Arme. Hält mich fest.
Und ich lasse mich fallen. In ihre Arme. In ihre Umarmung.
Es fühlt sich so gut an. So sicher. So richtig.
"Okay", flüstert sie. "Okay. Aber nur, wenn du es wirklich willst."
"Ich will es", flüstere ich zurück. "Ich will es so sehr."
Nele kommt zurück. Ich wische mir schnell die letzten Tränen weg.
"Alles okay?", fragt sie und guckt mich an.
"Ja", sage ich und lächle. "Alles gut."
Sie guckt skeptisch. Aber sie sagt nichts.
Wir steigen wieder ins Auto.
Diesmal zieht Nele sich nicht zurück. Sie bleibt nach vorne gebeugt. Quatscht mit uns.
Über alles Mögliche. Über ihre Schule. Über ihre Freunde. Über TikTok.
Und Jule und ich – wir quatschen mit. Wir lachen. Wir haben Spaß.
Aber die ganze Zeit will ich Jule versichern, dass wirklich alles okay ist. Dass ich das will. Dass ich mehr will.
Ich sehe, wie Jule ab und zu zu mir rüberguckt. Besorgt. Als würde sie sich Sorgen machen.
Aber dann – dann merkt sie, wie ich mit Nele lache. Wie ich entspannt bin.
Und sie beruhigt sich.
Ihre Hand wandert wieder auf mein Bein. Ganz kurz. Nur eine Sekunde. Dann nimmt sie sie wieder weg.
Aber es reicht.
Es reicht, dass ich weiß: Alles ist gut zwischen uns.
Alles andere passiert wie im Flug.
Wir fahren über die Alpen. Die Straße windet sich. Hoch. Und dann – dann geht es runter.
Und plötzlich ist alles anders.
Die Luft wird wärmer. Die Sonne heller. Der Himmel blauer.
Italien.
Wir sind in Italien.
Nele jubelt. "Endlich!"
Jule lacht. "Noch eine Stunde. Dann sind wir da."
Und unsere Stimmung – unsere Stimmung ist besser als je zuvor.
Wir singen. Wir lachen. Wir reden über all die Dinge, die wir machen wollen. Schwimmen. Sonnenbaden. Essen. Trinken.
Und ich – ich sitze da. Ohne Slip. Mit einem kurzen Kleid. Mit einem brennenden Po.
Und ich bin glücklich.
So verdammt glücklich.
Am Abend – endlich – kommen wir an.
Eine kleine Straße. Ein kleines Dorf. Und dann – dann sehe ich es.
Unser Häuschen.
Es ist klein. Weiß. Mit blauen Fensterläden. Direkt am Strand.
Das Meer glitzert in der Abendsonne. Die Wellen rauschen sanft.
Es ist perfekt.
"Wir sind da", sagt Jule und grinst.
Wir steigen aus. Die warme Luft umfängt uns. Der Geruch von Salz und Meer.
Nele rennt sofort zum Strand. "Oh mein Gott, das ist so schön!"
Jule und ich bleiben stehen. Gucken uns an.
Und dann lächelt sie. "Bereit für die nächsten Tage?"
Ich lächle zurück. "Mehr als bereit."
Sie nimmt meine Hand. Drückt sie.
"Gut", sagt sie. "Denn jetzt geht es erst richtig los."
Kapitel 6: Ankunft am Meer (oder: Wie ich lernte, nackt zu schwimmen)
Das Häuschen ist perfekt.
Wirklich perfekt.
Es ist klein, aber gemütlich. Weiß gestrichen, mit blauen Fensterläden. Und der Balkon – der Balkon schaut direkt aufs Meer hinunter.
Wir stehen alle drei da oben. Nele, Jule und ich. Und starren auf das glitzernde Wasser.
"Oh mein Gott", sagt Nele. "Das ist so schön."
"Stimmt", sage ich. Und dann, zu Jule gewandt: "Danke. Dass du das alles organisiert hast. Und dass du gefahren bist."
Jule grinst. "Gern geschehen."
"Wir sollten heute alles tun, um dich glücklich zu machen", sage ich. Und dann, leiser, nur für sie: "Also – ich werde alles tun, um dich glücklich zu machen."
Ihre Augen leuchten auf. Sie versteht, was ich meine.
Dass ich ihr dienen will. Dass ich ihr gehorchen will.
Dass ich ihre bin.
Es wird langsam dunkel. Die Sonne sinkt ins Meer. Der Himmel färbt sich orange, dann rosa, dann violett.
Es ist warm. So angenehm warm. Die Luft riecht nach Salz und nach Freiheit.
Wir haben vorher noch an einem Supermarkt angehalten. Haben eingekauft für die nächsten Tage. Wasser, Wein, Pasta, Tomaten, Käse, Brot. Alles, was man braucht.
Jetzt stehen die Taschen in der Küche. Aber niemand hat Lust, sie auszupacken.
Wir sind erschöpft. Vor allem Jule.
"Zimmer verteilen", sagt sie. "Nele, du kriegst das kleine. Lena und ich nehmen das mit dem Doppelbett."
Nele nickt. "Okay."
Sie schleppt ihren Koffer in ihr Zimmer. Verschwindet.
Und dann bin ich mit Jule allein.
"Bring unsere Koffer rauf", sagt sie.
Natürlich. Natürlich muss ich sie tragen.
Ich nehme beide. Ihren und meinen. Schleppe sie die Treppe hoch.
Meine Arme zittern. Mein Rücken schmerzt.
Aber es fühlt sich richtig an.
Ich tue, was sie mir sagt. Ich diene ihr.
Wir stellen die Koffer ab. Aber wir packen nicht aus.
Jule geht zum Fenster. Schaut aufs Meer hinunter.
"Ich will noch runter", sagt sie. "An den Strand. Ins Wasser."
"Jetzt?"
"Ja. Jetzt."
Sie öffnet ihren Koffer. Zieht einen Bikini raus. Türkisblau. Knapp geschnitten.
Sie zieht sich um. Direkt vor mir.
Erst das Shirt. Dann die Shorts. Dann der BH.
Ich starre sie an. Kann nicht wegsehen.
Ihr Körper ist – er ist schön. Wirklich schön.
Schmale Taille. Weibliche Hüften. Feste Brüste.
Ich habe sie schon tausend Mal nackt gesehen. Aber diesmal ist es anders.
Diesmal sehe ich sie nicht als beste Freundin.
Sondern als – als was?
Ich weiß es nicht. Aber mein Herz hämmert.
Sie schlüpft in den Bikini. Bindet die Träger fest.
Und dann guckt sie mich an. "Kommst du mit?"
"Ja. Klar."
"Dann zieh dich um."
Ich gehe zu meinem Koffer. Öffne ihn.
Und dann fällt mir ein: Meine Badesachen. Jule hat sie weggenommen. Zusammen mit all meiner Unterwäsche.
"Äh, Jule –"
"Ja?"
"Ich hab keine Badesachen."
Sie grinst. "Ich weiß."
"Aber –"
"Du brauchst auch keine."
Mein Herz bleibt stehen. "Was soll das heißen?"
"Das heißt, dass du in deinem Kleid mitkommst. Und wenn wir am Strand sind, ziehst du es aus."
"Aber –"
"Kein Aber. Los jetzt."
Sie geht zur Tür. Und ich – ich folge ihr.
Natürlich folge ich ihr.
Nele liegt auf ihrem Bett. Kopfhörer auf. Handy in der Hand.
"Wir gehen noch kurz ans Meer", sagt Jule.
Nele nickt. "Okay. Viel Spaß."
"Kommst du nicht mit?"
"Nee. Bin kaputt."
"Okay. Bis später dann."
Und dann gehen wir.
Runter die Treppe. Raus aus dem Haus. Über den kleinen Weg zum Strand.
Das Meer ist wunderschön.
Die Sonne ist fast untergegangen. Der Himmel leuchtet in allen Farben. Das Wasser glitzert.
Es riecht so gut. Würzig. Salzig. Frisch.
Und Jule – Jule sieht toll aus. In ihrem türkisblauen Bikini. Ihre Haare wehen im Wind.
Ich beobachte sie. Kann nicht aufhören, sie anzuschauen.
Sie hat eine schöne Figur. Wirklich schön.
Wir gehen ans Wasser. Die Wellen schwappen über unsere Füße.
Es ist kühl. Aber nicht zu kalt. Angenehm.
"Sollen wir reingehen?", fragt Jule.
"Meinst du?"
"Zieh dein Kleid aus."
Mein Herz bleibt stehen. "Hier?"
"Wo denn sonst, du dumme Nuss?"
"Aber da sind Leute!"
Ich zeige nach rechts. In der Ferne kommen zwei Gestalten näher. Ein Paar, schätze ich.
"Dann musst du dich beeilen", sagt Jule. "Damit sie dich nicht nackig sehen."
Mein Atem stockt. "Jule –"
"Wenn du es nicht machst, werde ich dich bestrafen."
Ihr Ton ist fest. Bestimmt.
Und das Kribbeln zwischen meinen Beinen wird unerträglich.
"Ja, okay", flüstere ich.
Meine Hände zittern. Aber ich greife nach dem Saum meines Kleides.
Und ziehe es hoch.
Über meinen Bauch. Über meine Brüste. Über meinen Kopf.
Und dann stehe ich da. Am Strand. Komplett nackt.
Die warme Luft streicht über meine Haut. Meine Brustwarzen werden hart.
Ich gebe Jule das Kleid. Sie reißt es mir aus der Hand.
"Und jetzt ins Wasser mit dir!"
Die Leute kommen näher. Vielleicht noch hundert Meter entfernt.
Ich renne los. Ins Wasser.
Aber – aber es wird nicht tiefer. Es bleibt knöchelhoch. Dann wadenhoch. Aber nicht mehr.
"Beeil dich!", ruft Jule. Sie lacht. "Ich kann alles von dir sehen! Und die Leute auch!"
Mein Gesicht brennt. Mein Herz hämmert.
Ich lasse mich fallen. Ins Wasser. Setze mich hin.
Das Wasser bedeckt mich. Bis zur Brust. Fast.
"Deine Boobs kann ich immer noch sehen!", ruft Jule.
Ich rutsche tiefer. Aber ich kann nicht tiefer. Das Wasser ist einfach nicht tief genug.
Die Leute sind jetzt direkt bei Jule. Sie sagen was auf Italienisch. Sie lachen. Schauen zu mir rüber.
Können sie sehen, dass ich nackt bin? Ich weiß es nicht.
Aber Jule – Jule grinst nur. Und winkt mir zu.
Ich hasse sie. Ich hasse sie so sehr.
Aber ich liebe sie auch. So verdammt sehr.
Die Leute ziehen vorbei. Verschwinden in der Dunkelheit.
Und dann kommt Jule ins Wasser.
Sie watet zu mir rüber. Lässt sich neben mir fallen.
"Na?", sagt sie. "War doch gar nicht so schlimm, oder?"
"Doch", sage ich. "War es."
Sie lacht. Und dann umarmt sie mich.
Im Wasser. Ihre Arme um mich. Ihr Körper an meinem.
Sie fühlt sich so weich an. So warm.
Und ich – ich bin mir so bewusst, dass ich komplett nackt bin. Und sie ihren Bikini trägt.
Wir schwimmen ein bisschen. Necken uns. Spritzen uns gegenseitig nass.
Und dann – dann kneift sie in meine Brustwarze.
Nicht fest. Nicht schmerzhaft. Sondern – spielerisch. Neckend.
Aber es sendet einen Blitz durch meinen ganzen Körper.
Ich keuch auf. Kann nicht anders.
Sie grinst. "Gefällt dir das?"
Ich kann nicht antworten. Kann nur nicken.
Ihre Schenkel streifen meine. Im Wasser. Zwischen meinen Beinen.
Ob sie merkt, wie heiß ich bin? Wie sehr ich sie will?
Ich hoffe nicht. Aber gleichzeitig – gleichzeitig hoffe ich es doch.
Schließlich gehen wir aus dem Wasser.
Der Strand ist leer. Niemand ist zu sehen.
"Komm", sagt Jule. "Da drüben ist eine Dusche."
Sie zeigt auf eine kleine Stranddusche. Ein paar Meter entfernt.
"Geh. Dusch das Salzwasser ab."
Ich gehorche. Natürlich gehorche ich.
Ich gehe zur Dusche. Drehe das Wasser an.
Es ist kalt. Eiskalt.
Aber ich stelle mich drunter. Lasse es über meinen nackten Körper laufen.
Und die ganze Zeit spüre ich Jules Blick auf mir.
Sie steht da. Guckt zu. Beobachtet mich.
Ich fühle mich so entblößt. So ausgeliefert.
Sie ist die Chefin. Und ich bin ihre Dienerin.
Und es fühlt sich so verdammt gut an.
Als ich fertig bin, kommt sie zu mir. Mit einem Handtuch.
"Komm her", sagt sie.
Ich gehorche.
Sie beginnt, mich abzutrocknen. Sanft. Gründlich.
Das Handtuch streicht über meine Schultern. Über meinen Rücken. Über meinen Bauch.
Über meine Brüste.
Ich halte den Atem an.
Sie trocknet mich dort besonders gründlich. Ihre Finger berühren mich nicht. Aber das Handtuch – das Handtuch reibt über meine Brustwarzen.
Und dann – dann geht sie tiefer.
Über meinen Bauch. Über meine Hüften.
Zwischen meine Beine.
Ich beiße mir auf die Lippe. Versuche, nicht zu stöhnen.
Sie trocknet mich dort. Gründlich. Langsam.
Und dann ist sie fertig.
"Gut", sagt sie. "Jetzt ich."
Sie geht zur Dusche. Aber sie lässt ihren Bikini an.
Natürlich tut sie das.
Ich stehe da. Nackt. Beobachte sie.
Und dann – dann sehe ich etwas.
Eine Bewegung. Oben am Haus.
Ich schaue hoch.
Nele.
Sie steht auf dem Balkon. Schaut zu uns runter.
Mein Herz bleibt stehen.
Kann sie sehen, dass ich nackt bin? Das Haus ist relativ weit entfernt. Aber sie ist auch nicht blind.
Mein Herz pocht. Mein ganzer Körper ist angespannt.
Aber dann dreht Nele sich um. Geht wieder rein.
Ich atme aus.
Jule kommt aus der Dusche. Nimmt mein Kleid. Reicht es mir.
"Zieh dich an. Wir gehen rein."
Ich schlüpfe hinein. Schnell. Dankbar, wieder bedeckt zu sein.
Aber gleichzeitig – gleichzeitig vermisse ich das Gefühl. Nackt zu sein. Ausgeliefert zu sein.
Wir gehen zurück zum Haus.
Die Sterne sind jetzt draußen. Der Himmel ist dunkel. Das Meer rauscht leise.
Kapitel 7: Der erste Abend (oder: Wie ich lernte, nackt zu schlafen)
Wir gehen zurück ins Haus.
Die warme Nachtluft streicht über meine Haut. Mein Kleid klebt an mir. Feucht vom Meer. Vom Salzwasser.
Ich bin immer noch aufgewühlt. Von allem, was gerade passiert ist. Vom nackten Schwimmen. Von Jules Händen, die mich abgetrocknet haben. Von dem Gefühl, ihr zu gehören.
Und von Nele. Die auf dem Balkon stand und zu uns runtergeschaut hat.
Hat sie gesehen, dass ich nackt war? Weiß sie, was zwischen Jule und mir vorgeht?
Ich muss das rausfinden.
Im Haus ist es still. Die Tür zu Neles Zimmer ist zu.
"Wo ist sie?", frage ich leise.
Jule zuckt mit den Schultern. "Keine Ahnung. In ihrem Zimmer, schätze ich."
Ich sollte nachsehen. Sollte mit ihr reden. Sollte verstehen, ob sie etwas gemerkt hat.
Aber Jule zieht mich in die Küche.
"Komm. Ich hab Hunger."
"Soll ich –"
"Du wirst kochen", sagt sie. Und ihr Ton lässt keinen Widerspruch zu.
Mein Herz macht einen Sprung. Das Kribbeln zwischen meinen Beinen wird stärker.
"Ja", flüstere ich. "Natürlich."
Wir stehen in der Küche. Ich vor dem Herd. Jule lehnt am Tresen und beobachtet mich.
Ich trage immer noch nur das dünne Kleid. Nichts drunter. Meine Haut ist warm. Mein Körper vibriert.
"Was willst du denn essen?", frage ich.
"Überrasch mich."
Ich öffne den Kühlschrank. Schaue rein.
Tomaten. Zwiebeln. Knoblauch. Pasta. Salat. Olivenöl.
"Pasta?", schlage ich vor.
"Perfekt."
Ich beginne zu schneiden. Zwiebeln. Knoblauch. Tomaten.
Und die ganze Zeit spüre ich Jules Blick auf mir.
"Du siehst süß aus", sagt sie plötzlich.
Ich halte inne. Mein Gesicht wird heiß. "Was?"
"Wenn du kochst. So konzentriert. So – gehorsam."
Mein Atem stockt.
Sie kommt näher. Steht jetzt direkt hinter mir.
Und dann – dann spüre ich etwas.
Ein Klatschen. Auf meinem Po.
Ich keuch auf.
"Was –"
Sie lacht. "Nur der Kochlöffel."
Sie schlägt nochmal zu. Sanft. Spielerisch.
Aber es brennt. Und es macht mich an.
"Jule –"
"Weitermachen", sagt sie. "Koch weiter."
Ich gehorche. Natürlich gehorche ich.
Ich brate die Zwiebeln an. Den Knoblauch. Die Tomaten.
Und die ganze Zeit steht sie hinter mir. Schlägt mir immer wieder mit dem Kochlöffel auf den Po.
Und dann – dann hebt sie mein Kleid an.
Mit dem Löffel. Langsam. Höher. Immer höher.
Bis mein nackter Po entblößt ist.
"Schön", sagt sie leise.
Ich stehe da. Kann mich nicht bewegen. Kann nur atmen.
Ihr Blick liegt auf mir. Auf meiner nackten Haut.
Und dann lässt sie das Kleid fallen.
"Erzähl mir", sagt sie. "Wie war es? Nackt im Meer?"
Ich schlucke. "Es war –"
"Ausführlich", unterbricht sie. "Ich will alles hören."
Ich atme tief ein. "Es war – es war aufregend. Und beängstigend. Und –"
"Und?"
"Und geil." Die Worte kommen raus, bevor ich sie stoppen kann. "Es hat mich so geil gemacht."
Sie grinst. "Gut."
"Die Leute –" Ich zögere. "Die Leute hätten mich sehen können."
"Hätten sie wohl", sagt Jule. "Ich hab überlegt, dir zu befehlen rauszukommen. Oder zumindest deine Boobs zu zeigen."
Mein Atem stockt.
"Hättest du es gemacht?", fragt sie.
Ich schweige einen Moment. Dann sage ich: "Ja. Ich glaube schon."
"Gut", sagt sie wieder. Und ihre Hand streicht über meinen Po. Nur kurz. Aber es reicht.
Es reicht, dass ich fast die Kontrolle verliere.
Das Essen ist fertig.
Pasta mit Tomatensauce. Salat mit Olivenöl und Balsamico.
Ich trage alles raus auf den Balkon. Decke den Tisch.
Und dann kommt Nele.
Sie sieht müde aus. Aber sie lächelt.
"Riecht gut", sagt sie.
"Danke", sage ich.
Wir setzen uns. Jule öffnet eine Flasche Wein. Schenkt uns ein.
Und dann essen wir.
Es ist schön. Wirklich schön.
Wir drei auf dem Balkon. Die Sterne über uns. Das Meer vor uns.
Wir quatschen. Über alles und nichts. Über die Fahrt. Über das Haus. Über die nächsten Tage.
Aber die ganze Zeit beobachte ich Nele.
Lässt sie sich etwas anmerken? Weiß sie, was zwischen Jule und mir vorgeht?
Aber nein. Sie ist ganz normal. Lacht. Erzählt.
Vielleicht hat sie nichts gesehen. Vielleicht war es zu dunkel. Zu weit weg.
Oder vielleicht – vielleicht ist es ihr auch egal.
Ich bediene die beiden.
Offiziell zum Dank an Jule. Weil sie gefahren ist. Weil sie alles organisiert hat.
Aber für mich – für mich ist es mehr.
Es ist ein schönes Gefühl. Ihnen zu dienen. Ihnen das Essen zu bringen. Ihnen nachzuschenken.
Vor allem Jule.
Jedes Mal, wenn ich ihr etwas bringe, lächelt sie. Und ich spüre dieses warme Gefühl in meinem Bauch.
Ich gehöre ihr.
Es wird kühl. Der Wind weht vom Meer her.
Wir gehen rein. Quatschen noch ein bisschen im Wohnzimmer.
Ich spüle das Geschirr. Und Jule kommt und hilft mir beim Abtrocknen.
Aber eigentlich hilft sie nicht.
Sie schlägt mir mit dem Handtuch auf den Po.
Immer wieder. Spielerisch. Aber fest genug, dass ich es spüre.
"Jule –"
"Was?", sagt sie unschuldig.
"Du –"
Aber sie schlägt wieder zu. Und ich muss lachen. Kann nicht anders.
Der Wein hat sie wuschig gemacht. Lockerer. Sie genießt ihre Dominanz.
Und ich – ich genieße es, ihr zu gehorchen.
Schließlich verabschieden wir uns.
Nele geht in ihr Zimmer. "Gute Nacht, ihr zwei."
"Gute Nacht", sagen Jule und ich gleichzeitig.
Und dann sind wir allein.
Wir gehen in unser Zimmer. Schließen die Tür.
Jule setzt sich aufs Bett. Lehnt sich zurück. Guckt mich an.
"War schön heute", sagt sie.
"Ja", sage ich. "War es."
"Hat mir echt Spaß gemacht."
"Mir auch."
Sie lächelt. "Gut."
Wir schweigen einen Moment.
Dann sagt sie: "Gib mir dein Kleid."
Mein Herz bleibt stehen. "Was?"
"Dein Kleid. Für heute brauchst du es nicht mehr. Und heute gibt es auch kein Shirt."
Oh Gott. Oh Gott oh Gott oh Gott.
Ich stehe da. Mitten im Raum. Kann mich nicht bewegen.
"Los", sagt sie. Aber ihre Stimme ist sanft. "Zieh es aus."
Meine Hände zittern. Aber ich greife nach dem Saum.
Und ziehe es hoch.
Über meinen Bauch. Über meine Brüste. Über meinen Kopf.
Und dann stehe ich da. Komplett nackt.
Mittlerweile sollte ich es gewohnt sein. Mittlerweile sollte es normal sein.
Aber nein. Es ist immer noch aufregend. Immer noch erregend.
Vor allem, weil sie mich anschaut. Weil ihre Augen über meinen Körper wandern.
"Dreh dich um", sagt sie.
Ich gehorche. Drehe mich langsam um.
"Schön", murmelt sie. "Wirklich schön."
Mein Gesicht brennt. Mein ganzer Körper brennt.
"Posier für mich", sagt sie.
"Was?"
"Posier. Zeig dich mir."
Ich weiß nicht, was ich tun soll. Aber ich versuche es.
Ich stelle mich hin. Strecke mich. Drehe mich wieder.
Und sie – sie kommentiert.
"Deine Brüste sind perfekt", sagt sie. "Klein, aber fest."
Mein Atem stockt.
"Und dein Po –" Sie lacht. "Dein Po ist so süß. Und rot. Von meinen Schlägen."
Ich fühle mich so hilflos. So ausgeliefert. So erregt.
Es ist das schönste Gefühl der Welt.
Schließlich sagt sie: "Komm. Ins Bett."
Ich klettere rein. Lege mich hin.
Sie steht auf. Zieht sich um.
Weite Yogapants. Ein großes Shirt.
Und dann legt sie sich neben mich.
Sie schmiegt sich an mich. Von hinten. Ihr Körper an meinem.
Ich bin das kleine Löffelchen. Komplett nackt.
Ihre Arme umarmen mich. Warm. Fest.
Ich fühle den Stoff ihrer Klamotten auf meiner nackten Haut. Es ist so ein seltsames Gefühl. So intim.
Sie ist angezogen. Ich bin nackt.
Sie ist die Chefin. Ich bin ihre Dienerin.
Und dann – dann spüre ich ihre Hand.
An meiner Brust.
Sie streicht darüber. Sanft. Gedankenverloren.
Mein Atem stockt. Mein Herz hämmert.
"Ist das weird?", fragt sie leise.
"Nein", flüstere ich. "Du darfst ruhig weitermachen."
Sie zögert. Dann tut sie es.
Ihre Hand umfasst meine Brust. Knetet sie sanft.
Und dann streicht ihr Daumen über meine Brustwarze.
Ich beiße mir auf die Lippe. Versuche, nicht zu stöhnen.
"Das macht mir echt Spaß", sagt sie leise. "All das. Mit dir."
"Mir auch", flüstere ich.
"Erzähl mir", sagt sie. "Wie fühlst du dich? Bei all dem?"
Ich atme tief ein. "Ich – ich fühle mich gut. Wirklich gut. Es ist – es ist aufregend. Und beängstigend. Und –"
"Und?"
"Und es macht mich so verdammt an."
Sie lacht leise. "Gut."
Ihre Hand liegt immer noch auf meiner Brust. Warm. Schwer.
"Ich mag es", sage ich. "Dass du mich dominierst. Dass du mir befiehlst, was ich tun soll. Dass ich dir gehöre."
Sie schweigt einen Moment. Dann sagt sie: "Du gehörst mir wirklich, oder?"
"Ja", flüstere ich. "Ich gehöre dir."
Und es ist die Wahrheit.
Wir liegen da. Eng umschlungen.
Ich bin so müde. Der lange Tag. Die Fahrt. Das Meer. All die Erregung.
Ich spüre, wie meine Augen schwer werden.
Ich presse Jules Hand fester auf meine Brust. Einfach weil es sich schön anfühlt. Sicher. Richtig.
"Schlaf gut", flüstert Jule.
"Du auch", flüstere ich zurück.
Und dann schlafe ich ein.
Nackt. In ihren Armen. Total zufrieden.
Kapitel 8: Nachts im Badezimmer (oder: Wie ich fast erwischt wurde)
Ich wache auf.
Mein Kopf dröhnt. Mein Mund ist trocken wie Sandpapier.
Zu viel Wein. Definitiv zu viel Wein.
Und ich muss pinkeln. Dringend.
Neben mir schläft Jule. Ich höre ihren ruhigen Atem. Spüre ihre Wärme.
Ihre Hand liegt nicht mehr auf meiner Brust. Sie muss sich im Schlaf weggedreht haben.
Ich bin immer noch nackt. Komplett nackt.
Vorsichtig schäle ich mich aus dem Bett. Versuche, sie nicht zu wecken.
Das Laken raschelt. Ich erstarre.
Aber sie schläft weiter.
Ich atme aus. Stehe auf.
Es ist stockdunkel.
Ich kann nichts sehen. Gar nichts.
Ich taste mich vorwärts. Zum Badezimmer.
Und dann – dann stoße ich mir den Zeh.
"Scheiße!", zische ich leise.
Ich hüpfe auf einem Bein. Halte mir den Fuß.
Es tut höllisch weh.
Aber ich darf nicht zu laut sein. Darf Jule nicht wecken.
Ich taste weiter. Suche den Lichtschalter.
Aber ich finde ihn nicht. Die Wand ist glatt. Leer.
Wo ist das verdammte Ding?
Ich gebe auf. Taste mich weiter vor.
Und finde das Klo. Endlich.
Ich setze mich. Pinkle. Erleichtert.
Als ich fertig bin, stehe ich auf. Taste mich zur Tür.
Mache sie auf.
Und dann – dann sehe ich etwas.
Einen Schatten. In der Küche.
Jemand bewegt sich dort.
Mein Herz bleibt stehen.
Das muss Nele sein.
Scheiße. Scheiße scheiße scheiße.
Die darf mich nicht nackt sehen!
Ich husche zurück ins Bad. Mache die Tür zu.
Mein Herz hämmert.
"Du kannst ruhig rauskommen!", ruft sie mir durch die Tür zu.
Unter dem Türspalt sehe ich, dass sie das Licht angemacht hat.
"Musst nicht auf mich warten!", rufe ich zurück. "Du kannst wieder ins Bett gehen!"
Bitte. Bitte geh einfach wieder ins Bett.
Aber das Licht bleibt an. Und nichts rührt sich.
Ich bin gefangen. Komplett nackt in diesem doofen Bad gefangen.
Wie soll ich ihr das erklären? Ich kann nicht einfach nackt rauskommen!
Ich schaue mich um. Suche nach etwas zum Anziehen.
Und finde ein Handtuch.
Es ist klein. Viel zu klein.
Aber es ist besser als nichts.
Ich wickle es mir um. Strecke es über meine Brüste. Über meinen Schritt.
Es reicht gerade so. Aber nur gerade so.
Wenn ich mich bewege – wenn ich auch nur ein bisschen zu viel bewege – dann sieht man alles.
Ich atme tief ein.
Okay. Ich kann das.
Ich mache die Tür auf.
Nele sitzt am Tisch. Mit einem Glas Wasser.
Sie schaut zu mir hoch. Und ihre Augen weiten sich.
Sie starrt auf das Handtuch. Auf das viel zu kurze Handtuch.
"Kannst du auch nicht schlafen?", fragt sie.
"Nein!", sage ich. Und lache. Viel zu schrill. Viel zu nervös.
Sie schweigt. Wartet auf eine Erklärung.
"Sorry", sage ich schnell. "Hab mir Wein über das Kleid gekippt. Deswegen das Handtuch."
Es ist eine lausige Lüge. Aber mir fällt nichts Besseres ein.
Sie hebt eine Augenbraue. "Und sonst hast du nichts zum Anziehen dabei?"
"Doch, natürlich. Aber ich will deine Schwester nicht wecken."
"Also schläfst du so neben ihr?"
"Wie, so?"
"Na so. Ohne irgendwas an. Oder hast du das Handtuch im Bett an?"
Mein Gesicht wird heiß. Mein ganzer Körper wird heiß.
"Ah", sage ich. "Jetzt verstehe ich, was du meinst."
Aber ich antworte nicht auf ihre Frage.
Wir schweigen.
Die Spannung ist zum Schneiden.
"Auch ein Glas Wasser?", fragt sie schließlich.
Ich sollte ablehnen. Sollte zurück ins Bett gehen. Sollte fliehen.
Aber das würde komisch aussehen. Verdächtig.
"Warum nicht?", sage ich.
Sie steht auf. Holt mir ein Glas. Gießt Wasser ein.
Und dann – dann kippt sie einen Schuss Rotwein rein. Den Rest von gestern.
"Für den Geschmack", sagt sie.
In der Zwischenzeit habe ich mich hingesetzt. Zupfe am Handtuch. Stelle sicher, dass nichts verrutscht.
Dass nichts zu sehen ist.
Aber es ist schwierig. Das Handtuch ist so klein. Wenn ich mich auch nur ein bisschen bewege – dann ist alles vorbei.
Wir machen Smalltalk.
Über das Wetter. Über das Meer. Über die nächsten Tage.
Aber die ganze Zeit über fühle ich mich komisch.
Als würde sie mit mir spielen. Als wüsste sie mehr, als sie sagt.
Und ich sitze da. Praktisch nackt. Nur von einem viel zu kleinen Handtuch bedeckt.
Es ist mehr Stoff als vorher – als ich nur das Kleid trug. Aber gleichzeitig – gleichzeitig fühlt es sich nach weniger an.
Nach viel weniger.
Ich schaue Nele an. Wirklich an.
Sie ist erwachsen geworden. Wirklich erwachsen.
Ihre weiten Yogapants. Ihr oversized Hoodie. Ihr langes Haar. Ihr ruhiger Blick.
Sie ist nicht mehr das kleine Mädchen, das ich kannte.
Und dann wechselt sie das Thema.
Komplett. Ohne Vorwarnung.
"Weißt du", sagt sie. "Ich habe dich schon nackt gesehen."
Mein Herz bleibt stehen.
"Was?"
Mein Mund wird trocken. Meine Hände zittern.
Sie hat mich am Strand gesehen. Sie hat mich nackt im Meer gesehen.
Sie weiß es. Sie weiß alles.
Aber dann sagt sie:
"Vor vielen Jahren. Als ich noch klein war. Wir drei waren schwimmen. Jule, du und ich. Im See. Erinnerst du dich?"
Ich atme aus. Erleichtert.
"Ja", sage ich. "Ja, klar."
Aber ehrlich gesagt – ehrlich gesagt erinnere ich mich nur ganz dunkel.
Warum erwähnt sie das? Warum jetzt?
Sie muss etwas wissen. Oder ahnen.
Aber ich kann nicht zulassen, dass sie die Wahrheit erfährt. Dass sie von meinem Kink erfährt. Von dem, was zwischen Jule und mir vorgeht.
Sie ist erwachsen, ja. Aber sie ist immer noch Jules kleine Schwester.
Es wäre falsch. Es würde sich falsch anfühlen.
Bevor ich fragen kann, steht sie auf.
"Ich geh wieder schlafen", sagt sie. "Solltest du auch machen."
Sie lächelt. "Und träum was Süßes."
Und dann – dann verschwindet sie.
Ihre Zimmertür schließt sich.
Und ich sitze da.
In meinem winzigen Handtuch. Mit nichts drunter.
Allein.
Ich stehe auf. Gehe zurück ins Schlafzimmer.
Jule schläft immer noch.
Ich lasse das Handtuch fallen. Schlüpfe zurück ins Bett.
Nackt. Wie zuvor.
Ich schmiege mich an sie. Ihre Wärme umfängt mich.
Aber mein Herz rast.
Was weiß Nele? Wie viel hat sie gesehen?
Und warum – warum hatte ich das Gefühl, dass sie mit mir gespielt hat?
Ich schließe die Augen.
Aber es dauert lange, bis ich wieder einschlafe.
Kapitel 9: Morgenshow (oder: Wie ich fast zum Orgasmus kam)
Als ich aufwache, scheint die Sonne in unser Zimmer.
Goldenes Licht. Warm und weich.
Kleine Staubkörner schweben durch die Luft. Langsam. Träge. Wie in Zeitlupe.
Es ist wunderschön.
Ich spüre Jules Wärme neben mir. Ihre Hand liegt in meiner Hand.
Ich weiß nicht, wer sie zuerst genommen hat. Ob ich ihre Hand gegriffen habe. Oder sie meine.
Aber es fühlt sich schön an. Sanft. Richtig.
"Hallo Süße", sagt sie leise.
Ich drehe meinen Kopf. Schaue sie an.
"Hallo zurück."
Ihre Haare sind zerzaust. Ihre Augen noch ein bisschen verschlafen. Aber sie lächelt.
"Gut geschlafen?"
"Total", sage ich. Und es ist die Wahrheit.
Abgesehen von der seltsamen Begegnung mit Nele habe ich wirklich gut geschlafen. Tief und fest. In Jules Armen.
"Wie war es, ohne irgendwelche Klamotten zu schlafen?"
Ich denke nach. "Ungewohnt. Aber irgendwie auch schön."
"Schön?"
"Ja. Ich meine – es fühlte sich richtig an. Frei. Und – nah bei dir."
Sie lächelt. "Gut."
Wir liegen da. Schweigen. Genießen die Stille.
Dann fragt sie: "Wie findest du es bislang? Unser Spielchen?"
Mein Herz macht einen Sprung. "Ich finde es wirklich erregend."
"Wirklich?" Sie klingt überrascht. "Ist es nicht zu viel? Ich meine – dass ich dich so behandele. Fände das echt schade, wenn das irgendwas an unserer Freundschaft ändern würde."
Ich drehe mich zu ihr. Schaue ihr direkt in die Augen.
"Nein", sage ich fest. "Es ist okay. Ich finde es sogar total heiß. Wenn du so böse und bestimmend bist."
"Wirklich?"
"Ja. Könntest sogar noch böser werden. Fand das total heiß, als du mich geschlagen hast."
Ihre Augen weiten sich. "Wirklich? Hatte Sorge, dass das zu viel ist."
"Nein", sage ich. "Das war echt toll."
Sie lacht. "Dann mach dich mal auf mehr gefasst."
Wir lachen beide. Und dann wird ihre Miene ernster.
"Stört dich auch nicht, dass ich ein Mädchen bin?"
"Wie meinst du?"
"Naja, so von wegen –" Sie druckst herum. "Weißt du?"
Ich finde es süß. Dass es ihr peinlich ist.
"Nee", sage ich. "Ich weiß nicht."
"Naja, nicht dass du glaubst, dass ich lesbisch bin oder so."
Ich schaue sie an. "Tu ich nicht. Aber wenn es so wäre? Fändest du das schlimm?"
Sie zögert. "Wieso? Stehst du auf Frauen?"
Mein Herz klopft. Das ist es. Der Moment der Wahrheit.
"So ein bisschen", beichte ich.
"Wirklich?" Sie richtet sich auf. Starrt mich an.
"Ja. Wirklich. Schlimm?"
"Nee. Überhaupt nicht."
"Und du?"
Sie zögert. "Weiß nicht."
"Ja okay."
Wir schweigen. Aber es ist kein unangenehmes Schweigen. Es ist – nachdenklich.
________________________________________
Dann erzähle ich ihr von meiner Begegnung mit Nele. Von der Küche. Von dem Handtuch. Von den seltsamen Fragen.
"Meinst du, sie hat was mitbekommen von unseren Spielchen?", fragt Jule.
"Auf jeden Fall. So wie sie gefragt hat."
"Und wär das schlimm?"
"Natürlich! Das ist deine kleine Schwester!"
"Sie ist achtzehn."
"Aber immer noch deine kleine Schwester!"
Jule seufzt. "Hast du sie dir mal angesehen? Sie ist eine Frau. Sie könnte so eine TikTok-Influencerin sein."
"Du meinst, weil sie so viel am Handy rumhängt?"
"Das auch. Aber ich meine wegen ihrer Figur."
Ich überlege. "Ja. Definitiv. Ich bin ein bisschen neidisch auf ihren Body."
"Wirklich?" Jule lacht. "Brauchst du nicht. Trust me. Ich habe deinen in den letzten Tagen richtig genau betrachten können."
Mein Gesicht wird heiß. "Danke", sage ich ironisch.
"Steh mal auf", sagt sie plötzlich.
"Jetzt? Ist gerade so gemütlich hier im Bett."
"Das ist ein Befehl."
Ihre Stimme. Diese Stimme.
Sanft. Aber fest. Unerbittlich.
Ich bin sofort wieder drin. In meiner unterwürfigen Stimmung.
"Ja", flüstere ich. "Okay."
Ich krieche unter der Decke hervor. Langsam. Gehorsam.
"Stell dich hin. Hier aufs Bett."
Gott. Ich liebe ihre sanft dominante Stimme.
Ich klettere aufs Bett. Stehe auf. Vor ihr.
Sie liegt immer noch da. Schaut zu mir hoch.
Direkt in meinen Schritt.
Es ist so intim. So verdammt intim.
Mein Herz hämmert. Mein ganzer Körper vibriert.
"Dreh dich um", befiehlt sie.
Ich gehorche.
Und dann beginnt sie zu sprechen.
Sie erzählt mir, wie toll sie meinen Körper findet. Meine Brüste. Meine Nippel. Meinen Bauch. Meinen Hals. Meine Haare.
Aber auch meinen Po. Und meine Pussy.
Mein Gesicht brennt. Es ist erregend. Aber auch peinlich.
So verdammt peinlich.
________________________________________
"Wie oft machst du es dir?", fragt sie plötzlich.
Mein Atem stockt. "Was?"
"Du weißt genau, was ich meine."
Ich schlucke. "Ich – oft. Ziemlich oft."
"Wie oft?"
"Fast jeden Tag."
"Zeig mir, wie du es machst."
Mein Herz bleibt stehen. "Was?"
"Zeig mir, wie du es dir machst."
Oh Gott. Oh mein Gott.
Das ist so demütigend. So verdammt demütigend.
Aber gleichzeitig – gleichzeitig macht es mich so unglaublich an.
Ich sehe, wie ihre Hand unter der Bettdecke verschwindet. Wie die Decke sich hebt. Wie sie sich bewegt.
Sie macht es sich. Sie macht es sich, während sie mir zuschaut.
"Mach schon", sagt sie. "Zeig mir."
Ich gehorche.
Natürlich gehorche ich.
Meine Hand wandert nach unten. Zwischen meine Beine.
Ich bin schon feucht. So verdammt feucht.
Ich beginne, mich zu streicheln. Langsam. Sanft.
Mein Atem wird schneller.
"Gut", sagt Jule. "Mach weiter."
Ich streiche über meine Klitoris. Kreise. Reibe.
Ein Stöhnen entweicht mir.
Ich kann nicht anders. Es fühlt sich so gut an.
Und ich weiß, dass sie zuschaut. Dass sie mich sieht. Dass sie es auch macht.
Es macht mich noch heißer.
Meine Knie werden weich. Mein ganzer Körper zittert.
Ich rieche meine eigene Erregung. Würzig. Süß.
Und ich bin mir sicher, dass sie sie auch riecht.
"Du bist so heiß", sagt Jule. Ihre Stimme ist heiser. Gepresst.
Ich sehe ihre Hand unter der Decke. Sehe, wie sie sich schneller bewegt.
Sie hat auch Spaß. Sie genießt es auch.
Ich würde sie so gerne sehen. Wirklich sehen.
Aber dann –
"Seid ihr schon wach?"
Neles Stimme. Von draußen.
"Ich mach uns Frühstück!"
"Verdammt!", flucht Jule leise.
Und ich – ich muss lachen.
Nele hat den Mood gekillt. Komplett.
Wir lachen beide. Können nicht anders.
"Sollte nicht sein", lacht Jule. "Aber du hast echt eine heiße Show abgeliefert."
Ich klettere vom Bett. Mein ganzer Körper kribbelt. Immer noch erregt. Immer noch aufgewühlt.
Kapitel 10: Nackt am Strand (oder: Wie ich lernte, die Scham zu lieben)
Bevor wir unser Zimmer verlassen, gibt Jule mir mein Kleid.
Sie hält es hoch. Lässt es vor mir baumeln.
Mehr nicht.
Keine Unterwäsche. Kein BH. Kein Höschen. Nichts.
Nur das dünne, weiße Sommerkleid.
Ich nehme es. Spüre den leichten Stoff zwischen meinen Fingern.
"Danke", flüstere ich.
Ich bin immer noch feucht. Immer noch frustriert.
Mein Körper vibriert. Kribbelt. Will mehr. Braucht mehr.
Zwischen meinen Beinen pocht es. Ein dumpfes, beständiges Verlangen.
Ich denke an vorhin. An meine Hand zwischen meinen Beinen. An Jules Blick auf mir. An ihre Hand unter der Decke.
Fast wären wir gekommen. Beide.
Aber dann kam Nele.
Verdammte Nele.
Ich streife mir das Kleid über den Kopf.
Es gleitet über meine Haut. Sanft. Weich.
Über meine empfindlichen Brustwarzen. Die sich sofort wieder aufstellen.
Über meinen Bauch. Meine Hüften.
Der Saum endet knapp über meinen Oberschenkeln.
Ich fühle mich nackt. Obwohl ich angezogen bin.
"Schön", sagt Jule leise. Ihr Blick wandert an mir herunter. Bleibt an meinen Beinen hängen. "Wirklich schön."
Mein Gesicht wird heiß.
Sie nimmt meine Hand. "Komm. Frühstück."
Wir gehen in die Küche.
Nele steht am Herd. Brutzelt etwas in der Pfanne.
Sie war schon joggen. Muss früh aufgestanden sein.
Sie trägt enge schwarze Sportklamotten. Leggings, die jeden Zentimeter ihrer langen, schlanken Beine betonen. Ein bauchfreies Top in knalligem Pink.
Ihr flacher Bauch ist gebräunt. Definiert. Man sieht die Andeutung von Muskeln.
Sie sieht toll aus. Wirklich toll.
Wie eine dieser Fitness-Influencerinnen auf Instagram.
Ich kann meinen Blick nicht von ihr lassen.
Ihr Körper ist so anders als meiner. Straffer. Athletischer. Jünger.
Ich beneide sie. Wirklich.
Aber gleichzeitig – gleichzeitig bin ich auch ängstlich.
Wie wird sie reagieren? Was wird sie sagen? Was denkt sie über mich?
Sie dreht sich um. Lächelt. "Guten Morgen!"
"Morgen", sage ich. Versuche, normal zu klingen.
Ihr Blick wandert an mir herunter.
Bleibt am Saum meines Kleides hängen.
Nur für einen kurzen Moment.
Aber ich sehe es. Ich spüre es.
Ihre Augen verengen sich leicht. Nur ganz minimal.
Sie weiß es. Sie weiß, dass ich nichts drunter habe.
Mein Gesicht wird heiß. Mein Herz hämmert.
Aber dann wendet sie sich wieder dem Frühstück zu. Als wäre nichts gewesen.
"Rührei?", fragt sie fröhlich. "Hab extra viel gemacht."
"Gerne", sagt Jule.
"Ja, danke", murmle ich.
Wir setzen uns an den Tisch. Essen Brötchen. Trinken Kaffee.
Ich sitze sehr aufrecht. Sehr vorsichtig.
Das Kleid ist so kurz. Wenn ich mich nach vorne beuge, spüre ich, wie der Saum hochrutscht.
Ich halte die Beine eng zusammen. Will nicht, dass irgendetwas zu sehen ist.
Nele beißt in ihr Brötchen. Kaut. Schluckt.
"Was machen wir heute?", fragt sie.
"Ich will chillen", sagt Jule. Lehnt sich zurück. Streckt die Arme. "Nach der anstrengenden Fahrt gestern."
"Ich will mich lieber bewegen", sagt Nele. "Vielleicht mit dem Fahrrad die Gegend erkunden? Hab gesehen, dass hier ein paar schöne Routen sind."
"In der Hütte stehen zwei Fahrräder", sagt Jule. "Du kannst gerne eins nehmen."
"Super!" Nele springt auf. Voller Energie. "Dann mach ich das. Wisst ihr, wie lange ich weg bin?"
"Nimm dir Zeit", sagt Jule. "Wir sind hier."
Nele nickt. Packt sich Essen ein. Trinken. Sonnencreme.
Sie schnappt sich ihre Sonnenbrille. Ihre Airpods.
"Bis später!", ruft sie. Winkt uns zu.
Die Tür fällt ins Schloss.
Und dann sind Jule und ich allein.
Endlich.
Stille.
Ich atme aus. Merke erst jetzt, wie angespannt ich war.
"Sie weiß was", sage ich leise.
"Wer? Nele?"
"Ja. Sie hat mich angeschaut. Sie weiß, dass ich nichts unter dem Kleid anhabe."
Jule lacht. "Und? Ist das schlimm?"
"Ich weiß nicht. Es fühlt sich komisch an."
"Sie ist erwachsen. Sie kann damit umgehen."
"Aber sie ist deine kleine Schwester!"
"Sie ist achtzehn. Keine Kleine mehr." Jule steht auf. Kommt zu mir. Stellt sich hinter meinen Stuhl. Legt die Hände auf meine Schultern. "Und außerdem – sie findet dich bestimmt heiß."
"Was?" Ich drehe mich um. Starre sie an.
"Hab gesehen, wie sie dich anschaut."
"Du bildest dir das ein."
"Tu ich nicht." Jule beugt sich herunter. Flüstert mir ins Ohr. "Aber jetzt lass uns nicht über Nele reden. Wir haben das Haus für uns."
Ein Schauer läuft mir über den Rücken.
Wir räumen auf. Spülen das Geschirr. Wischen den Tisch ab.
Und die ganze Zeit spüre ich Jules Blick auf mir.
Wie sie mich ansieht. Wie ihre Augen über meinen Körper wandern.
Mein Kleid ist so dünn. So durchsichtig im Licht.
Ich weiß, dass sie die Umrisse meiner Brüste sehen kann. Meiner Brustwarzen.
Es macht mich wahnsinnig.
"Sollen wir ins Meer?", fragt sie plötzlich.
Ich drehe mich um. "Jetzt?"
"Ja. Ein bisschen schwimmen. Und dann machen wir es uns hier oben auf dem Balkon gemütlich. Sonnenbaden. Entspannen."
Ihr Lächeln ist unschuldig. Aber ihre Augen nicht.
"Tolle Idee", sage ich.
"Alles klar. Ich freu mich." Sie geht zur Tür. "Ich zieh mich um."
Sie verschwindet in unserem Zimmer.
Ich bleibe stehen. Warte.
Mein Herz klopft schneller.
Was hat sie vor?
Die Tür öffnet sich wieder.
Jule kommt heraus.
In ihrem Bikini.
Schwarz. Winzig. Wunderschön.
Das Oberteil betont ihre Brüste. Das Höschen sitzt tief auf ihren Hüften. Zeigt ihre langen Beine. Ihren flachen Bauch.
Sie hat ein Handtuch über der Schulter.
Sie sieht toll aus. Wirklich toll.
"Wow", entfährt es mir.
Sie lacht. "Danke. Du auch."
"Ich trag nur ein Kleid."
"Ja. Und das steht dir verdammt gut."
Mein Gesicht wird heiß.
Sie steht vor mir. Lächelt. Aber in ihren Augen liegt etwas anderes.
Etwas Hungriges.
"Gib mir dein Kleid", sagt sie leise.
Mein Herz bleibt stehen.
"Was?"
"Gib mir dein Kleid."
"Aber – aber ich hab nichts drunter."
"Ich weiß."
"Du willst, dass ich komplett nackt bin?"
"Ja."
Ich schlucke. Mein Mund ist trocken.
"Wirklich? Nackt zum Strand?"
"Der Strand ist doch direkt hier vorne. Keine zweihundert Meter entfernt."
"Aber da sind doch total viele Leute!"
Jule geht zum Fenster. Schiebt die Vorhänge zur Seite. Schaut hinaus.
"Komm mal her", sagt sie.
Ich gehe zu ihr. Schaue hinunter.
Unter uns liegt der Strand. Golden. Breit. Wunderschön.
Ein paar Leute laufen am Wasser entlang. Spazieren. Sammeln Muscheln.
Aber niemand sitzt hier direkt unter unserer Hütte.
"Siehst du?", sagt Jule. "Die Leute gehen einfach nur spazieren. Keiner sitzt hier. Alle laufen nur vorbei."
"Ja, aber sie werden mich sehen!"
"Nur wenn du langsam gehst."
"Was meinst du?"
"Du musst halt schnell ins Wasser. Rennen. Dass man dich nicht richtig sieht."
Mein Herz hämmert. "Das ist verrückt."
"Ja." Sie dreht sich zu mir. Legt die Hände auf meine Hüften. "Aber du magst verrückt."
Ich zittere. "Jule –"
"Wenn du sagst, dass das zu viel ist, dann musst du natürlich nicht", unterbricht sie mich. Ihre Stimme ist sanft. Nachsichtig. "Ich will nicht, dass du was machst, was du nicht willst. Wir können auch ganz normal an den Strand gehen. Mit deinem Kleid. Oder ich gehe allein schwimmen."
Sie lächelt.
Und ich finde es total schön, dass sie mich nicht drängt.
Dass sie mir die Wahl lässt.
Aber eigentlich – eigentlich will ich es ja.
Ich will dieses Gefühl. Diese Scham. Diese Erregung.
Ich will mich ihr ausliefern. Mich ihr hingeben.
Ich will spüren, wie mein Herz rast. Wie mein Körper zittert.
Ich will alles.
"Okay", flüstere ich. "Ich mach's."
Jules Augen leuchten auf. "Wirklich?"
"Ja."
"Du bist so verdammt mutig."
"Oder verdammt dumm."
Sie lacht. "Beides."
Ich atme tief ein. Aus.
Meine Hände zittern, als ich nach dem Saum meines Kleides greife.
Langsam ziehe ich es hoch.
Über meinen Bauch. Die Luft streicht über meine nackte Haut. Kühl. Prickelnd.
Über meine Brüste. Meine Brustwarzen sind hart. Empfindlich.
Über meinen Kopf.
Und dann stehe ich da.
Komplett nackt.
Wieder.
Das Kleid hängt in meinen Händen.
Jule nimmt es mir ab. Faltet es sorgfältig. Legt es auf die Couch.
"Gut siehst du aus", sagt sie. Ihre Stimme ist heiser.
Ihr Blick wandert über meinen Körper. Langsam. Genießerisch.
Über meine Brüste. Meinen Bauch. Meine Hüften. Zwischen meine Beine.
Ich spüre, wie ich feucht werde. Wieder.
"Jule –"
"Los, wir gehen!"
Sie dreht sich um. Geht zur Tür.
Und dann – dann spüre ich es.
KLATSCH!
Einen heftigen Klaps auf meinen Po.
Ich zucke zusammen. Schreie auf.
"Ah!"
Der Schmerz durchzuckt mich. Hell. Scharf. Aber auch – auch irgendwie geil.
Ihre Hand hat mich getroffen. Ganz unten. Nah an meinem kleinen Heiligtum.
War das Absicht? Oder Zufall?
"Tut mir leid", sagt Jule. Aber sie lächelt. "Hab nicht richtig gezielt."
"Lügnerin", keuche ich.
Sie lacht. "Beeil dich. Oder soll ich noch mal?"
Meine Knie werden weich.
Ich fühle mich sofort total unterwürfig. Total erregt.
Zwischen meinen Beinen pocht es. Heftig.
"Nein", flüstere ich. "Ich komme."
"Gut."
Jule öffnet die Tür.
Helles Sonnenlicht flutet herein.
Warme Luft. Der Geruch von Salz. Von Meer.
Sie tritt hinaus.
Und ich – ich folge ihr.
Nackt.
Komplett nackt.
Zum Strand.
Mein Herz hämmert wie verrückt.
Was tue ich hier? Was mache ich?
Aber gleichzeitig – gleichzeitig ist es auch das Geilste, was ich je gemacht habe.
Jule geht voraus. Selbstbewusst. In ihrem schwarzen Bikini.
Und ich hinterher.
Nackt. Schutzlos. Ausgeliefert.
Die Sonne brennt auf meiner Haut.
Der Wind streicht über meinen Körper. Zwischen meine Beine.
Ich spüre alles. Absolut alles.
Jeden Schritt. Jede Bewegung. Jedes Lüftchen.
"Komm schon", ruft Jule über ihre Schulter. "Nicht so langsam!"
Ich beschleunige meine Schritte.
Meine Brüste wippen. Mein Po wackelt.
Es ist so peinlich. So verdammt peinlich.
Aber auch so geil.
________________________________________
Wir erreichen den Weg zum Strand.
Ein schmaler Pfad. Durch hohes Gras.
"Schnell", sagt Jule. "Bevor jemand kommt."
Ich renne.
Das Gras kratzt an meinen Beinen. An meinen Hüften.
Mein Herz rast.
Und dann – dann sehe ich ihn.
Den Strand.
Golden. Breit. Endlos.
Das Meer glitzert in der Sonne.
Es ist wunderschön.
Aber da sind auch Menschen.
Nicht viele. Vielleicht fünf oder sechs.
Aber genug.
Genug, um mich zu sehen.
"Jule!", zische ich.
"Ins Wasser!", ruft sie. "Schnell!"
Ich renne weiter.
Meine Füße sinken in den Sand ein.
Warm. Weich.
Ich höre das Rauschen der Wellen.
Näher. Immer näher.
Und dann – dann bin ich im Wasser.
Kalt. Erfrischend. Herrlich.
Ich tauche unter.
Lasse das Wasser über meinen Körper fließen.
Wasche die Scham ab. Die Erregung.
Aber nicht wirklich.
Denn als ich wieder auftauche, als ich Jule neben mir sehe –
Da weiß ich:
Das war erst der Anfang.
Kapitel 11: Sonnencreme und Gehorsam (oder: Wie ich lernte, zu dienen)
Wir sind wieder in unserer Hütte.
Keuchend. Nass. Glücklich.
Niemand hat mich gesehen. Oder doch?
Ich weiß es nicht genau.
Aber es ist vorbei. Ich habe es geschafft.
Nackt zum Strand. Nackt zurück.
Mein Herz hämmert immer noch.
"Trockne dich ab", sagt Jule.
Sie wirft mir ein Handtuch zu.
Ich fange es. Reibe mir über den Körper.
Das Wasser tropft von meiner Haut. Von meinen Haaren.
Zwischen meinen Beinen bin ich immer noch feucht. Aber nicht nur vom Meer.
"Zieh dich an", sagt Jule.
Ich schaue sie hoffnungsvoll an. "Wirklich?"
Sie lacht. "Nein. Natürlich nicht."
"Jule!"
"Du bleibst nackt. Den ganzen Tag."
Mein Gesicht wird heiß.
"Aber – aber was, wenn jemand kommt?"
"Nele ist weg. Und sonst kommt hier niemand."
"Und wenn sie zurückkommt?"
"Dann siehst du halt zu, dass du dich versteckst." Sie zwinkert mir zu. "Oder du lässt dich von ihr sehen. Vielleicht gefällt ihr das ja."
"Jule!"
Sie lacht nur.
Jule trocknet sich ab. Geht ins Schlafzimmer.
Kommt zurück mit ihrer Sonnenbrille. Riesengroß. Schwarz.
Sie setzt sie auf. Sieht aus wie ein Filmstar.
"Komm", sagt sie. "Wir gehen auf den Balkon."
Sie öffnet die Tür.
Warme Luft strömt herein. Der Geruch von Salz und Sommer.
Draußen stehen zwei Sonnenliegen. Weiß. Mit dicken Polstern.
Jule legt sich auf eine. Streckt sich aus.
Ihre Haut glänzt vom Wasser. Ihr schwarzer Bikini klebt an ihrem Körper.
Sie sieht unglaublich aus.
"Hol mir was zu trinken", sagt sie. Ohne mich anzusehen.
Ich stehe da. Nackt. Tropfend.
"Was möchtest du?"
"Überrasch mich."
Ich gehe in die Küche.
Öffne den Kühlschrank.
Finde eine Flasche Orangensaft. Schenke ein Glas ein.
Meine Hände zittern leicht.
Ich bin so richtig in meiner unterwürfigen Rolle. Und ich genieße es total.
Dieses Gefühl, ihr zu dienen. Ihr zu gehorchen.
Es macht mich an. So verdammt an.
Ich bringe ihr das Glas.
"Danke", sagt sie. Nimmt einen Schluck. "Gut gemacht."
Mein Herz macht einen Sprung.
"Der Sonnenschirm", sagt sie dann. Zeigt mit dem Finger. "Stell ihn so, dass ich Schatten habe."
Ich gehorche.
Gehe zum Sonnenschirm. Ziehe ihn zurecht. Richte ihn aus.
Die ganze Zeit bin ich mir bewusst, dass ich nackt bin.
Dass mein Po in der Luft ist, wenn ich mich bücke.
Dass meine Brüste sich bewegen, wenn ich den Schirm verstelle.
"Weiter nach links", befiehlt Jule.
Ich schiebe.
"Noch ein bisschen."
Ich schiebe weiter.
"Perfekt."
Ich atme aus.
Ich drehe mich um.
Und dann sehe ich es.
Den Strand. Unter uns.
Vorhin war er noch leer. Fast leer.
Aber jetzt – jetzt sind da Leute.
Viele Leute.
Familien mit Kindern. Pärchen. Jogger.
Sie laufen am Wasser entlang. Bauen Sandburgen. Werfen Frisbees.
Und manche – manche schauen zu uns hoch.
"Jule", zische ich. "Da sind Leute!"
"Ja und?"
"Sie können mich sehen!"
"Wir sind weit genug weg. Die sehen dich nicht richtig."
"Aber – aber meine Brüste –"
"Die sehen bestenfalls, dass da oben eine nackte Frau steht." Sie lacht. "Genieß es."
Mein Gesicht brennt.
Aber gleichzeitig – gleichzeitig kribbelt es in meinem Bauch.
Der Gedanke, dass Fremde mich sehen könnten.
Dass sie wissen, dass ich nackt bin.
Es macht mich verrückt.
"Lena."
"Ja?"
"Creme mich ein."
Ich starre sie an. "Was?"
"Die Sonne scheint so stark. Der UV-Index ist bei acht. Ich will keinen Sonnenbrand."
Sie reicht mir eine Flasche Sonnencreme.
"Aber –"
"Das ist ein Befehl."
Ich schlucke. Nehme die Flasche.
Wir haben das früher schon mal gemacht. Uns gegenseitig den Rücken eingecremt.
Aber das ist lange her.
Und da waren wir nicht so drauf wie jetzt.
Jule dreht sich auf den Bauch.
Legt den Kopf auf ihre verschränkten Arme.
"Fang mit dem Rücken an", murmelt sie.
Ich öffne die Flasche.
Drücke Creme auf meine Hand.
Weiß. Kühl. Nach Kokos duftend.
Ich knie mich neben sie.
Lege meine Hände auf ihren Rücken.
Ihre Haut ist warm. Weich. Ein bisschen feucht vom Meer.
Ich beginne, die Creme einzumassieren.
Langsam. Sanft.
Meine Finger gleiten über ihre Schulterblätter. Ihren Rücken. Ihre Wirbelsäule.
Es fühlt sich so toll an.
Intim. Verboten.
"Mmm", macht Jule. "Das ist schön."
Mein Atem wird schneller.
Ich drücke mehr Creme aus. Verteile sie auf ihrem unteren Rücken.
Meine Hände wandern tiefer.
Zu ihren Hüften. Zu dem Bund ihres Bikinihöschens.
Ich zögere.
"Auch meinen Po, Lena", sagt Jule. Ihre Stimme ist schläfrig. "Wehe, ich kriege einen Sonnenbrand."
Oh Gott.
Ich schlucke.
Meine Hände zittern.
Aber ich gehorche.
Natürlich gehorche ich.
Ich drücke mehr Creme auf meine Hände.
Lege sie auf ihren Po.
Er ist fest. Rund. Perfekt.
Ich massiere die Creme ein.
Vorsichtig. Sehr vorsichtig.
Ich will sie nicht an Stellen berühren, die ich nicht anfassen darf.
Aber es ist so schwer.
Ihre Haut ist so weich. So glatt.
Und ich bin so verdammt erregt.
"Weiter", sagt Jule. "Die Beine."
Ich atme aus.
Bewege meine Hände zu ihren Oberschenkeln.
Lang. Schmal. Muskulös.
Ich streiche über sie. Massiere. Creme ein.
Ihre Haut glänzt jetzt. Vom Öl.
Sie sieht aus wie eine Göttin.
"Dreh dich um", sage ich leise.
"Was?"
"Ich – ich bin fertig mit deinem Rücken."
"Dann mach weiter."
Sie dreht sich um.
Auf den Rücken.
Und jetzt sehe ich alles.
Ihren flachen Bauch. Ihre langen Beine. Ihr Bikinioberteil, das ihre Brüste bedeckt.
Ihren Schritt. Kaum verhüllt vom dünnen schwarzen Stoff.
Mein Mund wird trocken.
"Mach weiter", wiederholt sie.
Ich drücke Creme auf meine Hände.
Lege sie auf ihren Bauch.
Warm. Glatt. Mit einer leichten Andeutung von Muskeln.
Ich massiere in kreisenden Bewegungen.
Meine Finger wandern höher. Zu ihrem Brustkorb. Zu den Seiten ihrer Brüste.
Ich komme so nah. So verdammt nah.
Ich könnte sie einfach berühren. Einfach –
"Nicht da", sagt Jule leise.
Ich zucke zurück. "Entschuldigung."
Sie lächelt. "Mach die Beine."
Ich bewege meine Hände zu ihren Oberschenkeln.
Creme sie ein. Von den Knien aufwärts.
Höher. Immer höher.
Bis zu ihrem Schritt.
Ich bin so nah. Nur Zentimeter entfernt.
Ich kann die Form ihres Höschens sehen. Wie es sich an sie schmiegt.
Ich fühle mich echt schlecht, dass ich so erregt bin.
Sie ist immerhin meine beste Freundin.
Aber ich kann nichts dagegen tun.
Meine Pussy ist geschwollen. Feucht. Pochend.
Ich kann mich riechen. Meine Erregung. Würzig und süß.
Und ich bin sicher – ganz sicher – dass sie es auch kann.
"Fertig?", fragt Jule.
"Ja", flüstere ich.
Meine Finger zittern. Wirklich.
"Gut gemacht." Sie setzt sich auf. "Und jetzt du."
"Ich?"
"Natürlich. Meine kleine Sklavin soll keinen Sonnenbrand kriegen."
Mein Herz bleibt stehen.
Meine kleine Sklavin.
Sie hat mich ihre kleine Sklavin genannt.
Mein Gott. Das ist so heiß. Genau das will ich hören.
"Setz dich auf die andere Liege", sagt Jule.
Ich gehorche. Setze mich.
Meine Beine sind gespreizt. Ich schließe sie schnell.
"Creme dich ein", sagt sie.
"Was?"
"Du hast mich gehört. Creme dich selbst ein."
Sie lehnt sich zurück. Verschränkt die Arme hinter dem Kopf.
Beobachtet mich.
"Aber – aber du –"
"Ich will zusehen. Mach schon."
Ich nehme die Flasche.
Drücke Creme auf meine Hand.
Das ist echt hart. Mich selbst anzufassen. Mich selbst zu berühren.
Vor ihren Augen.
Ich beginne mit meinen Armen. Meinen Schultern.
"Langsamer", sagt Jule.
Ich verlangsame meine Bewegungen.
Streiche die Creme langsam ein.
Über meinen Hals. Meine Schultern. Meinen Brustkorb.
"Die Brüste", sagt Jule.
Ich schlucke.
Lege meine Hände auf meine Brüste.
Sie sind schwer. Voll. Die Brustwarzen hart.
Ich massiere die Creme ein.
Über meine Brüste. Um meine Brustwarzen herum.
Es fühlt sich so gut an. Zu gut.
"Weiter", sagt Jule. Ihre Stimme ist heiser.
Ich creme meinen Bauch ein. Meine Hüften. Meine Oberschenkel.
Die ganze Zeit beobachtet Jule mich.
Ihr Blick ist intensiv. Hungrig.
"Auch zwischen den Beinen", sagt sie. "Da muss mehr Creme hin."
"Jule –"
"Mach schon."
Ich spreize meine Beine. Ein wenig.
Drücke Creme auf meine Hand.
Lege sie zwischen meine Beine.
Oh Gott. Oh mein Gott.
Ich berühre mich. Streichle mich.
Über meine Schamlippen. Meine Klitoris.
Ich bin so nass. So verdammt nass.
"Weiter", flüstert Jule.
Ich streiche. Massiere.
Ein Stöhnen entweicht mir.
Ich kann nicht anders.
Es fühlt sich zu gut an.
Wie an diesem Morgen. Als ich es mir vor ihr gemacht habe.
"Lena."
"Ja?"
"Gib mir die Creme."
"Was?"
"Ich mach den Rest."
Sie steht auf. Kommt zu mir.
Nimmt mir die Flasche aus der Hand.
"Dreh dich um."
Ich drehe mich auf den Bauch.
Lege meinen Kopf auf meine Arme.
Mein Herz hämmert.
Ich spüre ihre Hände auf meinem Rücken.
Kühl. Glitschig. Sanft.
Sie massiert die Creme ein.
Mit ganz langsamen Bewegungen.
Über meine Schulterblätter. Meinen Rücken. Meine Hüften.
Es macht mich total an.
Ihre Berührungen. Ihre Hände auf meiner Haut.
Dann wandern ihre Hände tiefer.
Zu meinem Po.
Sie cremt ihn ein. Gründlich. Sehr gründlich.
Ihre Finger gleiten über meine Backen. Zwischen sie.
Näher. Immer näher.
Und dann – dann berührt sie meine Schamlippen.
Nur für einen Moment.
Aber es reicht.
Ich zucke vor Erregung zusammen. Schreie fast auf.
"Ah!"
Ich recke meinen Schritt ihr entgegen. Will mehr. Brauche mehr.
Aber sie zieht ihre Hände zurück.
"Werde nicht gierig", sagt sie kühl. "Du hast es dir nicht verdient."
Und dann hört sie auf.
Einfach so.
Ich bleibe liegen.
Keuchend. Zitternd. Total enttäuscht.
Aber auch immer noch erregt.
So verdammt erregt.
Zwischen meinen Beinen pocht es. Schmerzhaft.
Ich will kommen. Ich brauche es.
Aber ich weiß – ich weiß, dass sie mich nicht lassen wird.
Nicht jetzt.
Vielleicht später.
Wenn ich es mir verdient habe.
Kapitel 12: Bestrafung und Belohnung (oder: Wie ich lernte, zu kommen)
Wir sonnen uns eine Weile.
Es ist echt schön.
Die Sonne brennt auf meiner Haut. Warm. Angenehm.
Der Wind streicht über meinen nackten Körper.
Ich höre das Rauschen des Meeres. Das Schreien der Möwen.
Manchmal vergesse ich fast, dass ich nackt bin.
Fast.
Aber dann bewege ich mich. Spüre die Luft zwischen meinen Beinen. An meinen Brüsten.
Und dann wird es mir wieder bewusst.
Und das macht es noch geiler.
Von Zeit zu Zeit ruft Jule nach mir.
"Lena, hol mir was zu trinken!"
Ich springe auf. Gehorche.
"Lena, creme mir nochmal den Rücken ein!"
Ich tue es. Gerne.
"Lena, ich hätte gerne ein paar Bruschetta!"
Ich gehe in die Küche. Schmiere Brot mit Tomaten und Basilikum. Stelle alles auf ein Tablett.
Es fühlt sich so gut an. Ihr zu dienen. Ihr zu gehorchen.
So richtig. So natürlich.
Ich trage das Tablett nach draußen.
Balanciere es vorsichtig.
Ein Glas Wasser. Eine Flasche. Der Teller mit Bruschetta.
Es wackelt ein bisschen.
"Pass auf", sagt Jule.
"Ich pass schon –"
Und dann passiert es.
Das Glas kippt. Nur ein bisschen.
Wasser schwappt über den Rand.
Auf Jules Bein.
"Oh Gott!", schreie ich. "Entschuldigung!"
Jule springt auf.
Ihr Gesicht verändert sich. Wird hart. Kalt.
"Du bist so ein ungeschicktes Ding!", zischt sie.
"Es tut mir leid! Ich –"
"Du bist so plump! So dumm!"
"Jule, bitte –"
"Das muss bestraft werden!"
Mein Herz bleibt stehen.
Bestraft?
Sie packt meinen Arm. Hart.
Ihre Finger graben sich in meine Haut.
"Jule, was –"
"Du hast eine Tracht Prügel verdient!", ruft sie. "Für dein respektloses Verhalten!"
Sie zieht mich zum Geländer.
Ich stolpere hinter ihr her.
"Jule, bitte! Es war ein Unfall!"
"Schweig!"
Sie beugt mich über das Geländer.
Drückt meinen Oberkörper nach unten.
Meine Brüste pressen gegen das kühle Metall.
Mein Po ragt in die Luft.
Ich schaue hinunter.
Aufs Meer. Auf den Strand.
Da laufen Leute. Nicht viele, aber genug.
Einige schauen zu uns hoch.
Oh Gott. Oh mein Gott.
Sie können mich sehen. Sie müssen mich sehen.
Nackt. Über das Geländer gebeugt.
"Jule!", flehe ich. "Nicht hier! Die Leute –"
"Sollen sie doch sehen!"
KLATSCH!
Ihre Hand trifft meinen Po.
Hart. Schmerzhaft.
Ich schreie auf. "Ah!"
"Du böses, böses Mädchen!", ruft Jule.
KLATSCH!
Wieder.
"Ah! Jule!"
"Zähl mit!", befiehlt sie. "Und bedank dich gefälligst!"
Ich schlucke. Meine Augen tränen.
KLATSCH!
"Eins!", keuche ich. "Danke!"
KLATSCH!
"Zwei! Danke!"
Es ist so demütigend.
Wie ich da nackt über der Brüstung hänge.
Mein Po rot und brennend.
Die Leute am Strand – sie müssen sehen, was hier passiert.
Was Jule mit mir macht.
KLATSCH!
"Drei! Danke!"
Mein Po brennt. Gott, wie er brennt.
Jedes Mal, wenn ihre Hand mich trifft, durchzuckt mich ein Schmerz.
Hell. Scharf.
KLATSCH!
"Vier! Danke!"
Aber dann – dann spüre ich etwas anderes.
Ihre Hand bleibt auf meinem Po liegen.
Streicht darüber. Sanft. Zärtlich.
Es tut weh. Aber gleichzeitig fühlt es sich auch gut an.
Ihre Finger sind so weich. So zart.
Der Kontrast zwischen Schmerz und Zärtlichkeit macht mich verrückt.
KLATSCH!
"Fünf! Danke!"
Ich flehe. Bitte. Bettle.
"Jule, bitte! Nicht mehr!"
"Noch fünf", sagt sie kühl.
KLATSCH!
"Sechs! Danke!"
Ich weine jetzt. Wirklich.
Tränen laufen über meine Wangen.
Aber – aber ich bin auch erregt.
So verdammt erregt.
Meine Pussy pulsiert. Schwillt an. Wird feucht.
Zwischen meinen Beinen läuft es mir herunter.
KLATSCH!
"Sieben! Danke!"
"Oh", sagt Jule plötzlich. Ihre Stimme klingt amüsiert. "Oh, Lena."
"Was?", keuche ich.
"Schau dich an. Deine kleine Muschi."
Mein Gesicht wird rot. Heißer als mein Po.
"Sie ist so geschwollen. So nass. So rund."
"Jule, bitte –"
"Das macht dich an, nicht wahr?" Sie lacht. "Das macht dich richtig geil!"
Ich schließe meine Augen. Schäme mich.
Sie hat recht. Verdammt, sie hat recht.
KLATSCH!
"Acht! Danke!"
Und dann – dann spüre ich etwas.
Ihre Finger. Zwischen meinen Beinen.
Ich zucke zusammen. "Jule!"
"Sei still."
Ihre Finger gleiten über meine Schamlippen.
Langsam. Vorsichtig.
Erkundend.
"Du bist so nass", flüstert sie. "So unglaublich nass."
Ihre Finger streichen weiter. Sanft. Zärtlich.
Über meine geschwollenen Lippen. Meine pochende Klitoris.
"Oh Gott", stöhne ich.
Meine beste Freundin fasst mich da unten an.
Meine beste Freundin fingert mich.
Und ich bin so verdammt erregt.
"Wie kannst du es nur wagen!", ruft Jule plötzlich. Laut genug, dass man sie am Strand hören könnte. "Dass dich das erregt! Du bist echt ein kleines Flittchen!"
Ich hoffe nur, dass da unten niemand Deutsch spricht.
Ihre Finger werden mutiger. Geschickter.
Sie kennt jeden Punkt. Jeden Fleck, der mich zum Stöhnen bringt.
Ihre Finger sind lang. Schlank. Geschickt.
Sie gleiten über meine Klitoris. Kreisen um sie herum.
Tauchen in mich ein.
"Oh!", schreie ich.
"Du dreckiges Mädchen", zischt sie. "Du geile kleine Schlampe."
Die Beschimpfungen. All das Böse, das sie über mich sagt.
Es macht mich noch geiler.
Ist das krank? Ist das falsch?
Aber ich kann nicht anders.
KLATSCH!
"Neun! Danke!"
Ihre Hand auf meinem Po. Ihre Finger in meiner Pussy.
Schmerz und Lust gleichzeitig.
Ich kann es nicht mehr aushalten.
"Jule!", keuche ich. "Bitte!"
"Was bitte?"
"Ich – ich will –"
"Sag es!"
"Ich will kommen!"
Sie lacht. "Natürlich willst du das, du geile Sau."
Ihre Finger bewegen sich schneller. Härter.
Tief in mir. An meiner Klitoris.
Ich frage mich, ob sie es sich auch so macht.
Ob ihre Finger auch so geschickt sind, wenn sie sich selbst berührt.
Der Gedanke macht mich noch verrückter.
KLATSCH!
"Zehn! Danke!"
"Jule, bitte! Bitte lass mich kommen!"
"Du willst also kommen?"
"Ja! Bitte!"
"Obwohl du so ungeschickt warst?"
"Ja! Es tut mir leid! Bitte!"
Sie macht sich weiter über mich lustig.
Aber ihre Finger – ihre Finger sind so verdammt geschickt.
Sie massieren. Kreisen. Stoßen.
Mein ganzer Körper spannt sich an.
Ich bin so nah. So verdammt nah.
"Bitte!", schreie ich. "Bitte, bitte, bitte!"
"Na gut", sagt Jule. "Du darfst kommen."
"Oh Gott! Danke!"
"Aber laut. Schrei schön laut, dass es jeder hören kann."
Ihre Finger bewegen sich noch schneller.
Noch härter.
Und dann – dann komme ich.
Ich explodiere.
Mein ganzer Körper zuckt. Bebt.
"AHHH!", schreie ich. Laut genug, dass sie es am Strand hören müssen.
Wellen der Lust durchströmen mich.
Wieder und wieder.
Ich klammere mich am Geländer fest.
Meine Beine geben nach.
Aber Jule hält mich. Ihre Finger lassen nicht nach.
Melken jeden letzten Tropfen Lust aus mir heraus.
Schließlich ist es vorbei.
Ich hänge über dem Geländer.
Keuchend. Zitternd. Weinend.
Jule zieht ihre Finger zurück.
"Alles in Ordnung?", fragt sie leise.
Ihre Stimme ist jetzt sanft. Besorgt.
Ich kann nicht antworten. Kann nur keuchen.
"Lena?"
"Kannst – kannst du mich in den Arm nehmen?", flüstere ich. Ganz klein.
Sofort spüre ich ihre Arme um mich.
Sie zieht mich hoch. Vom Geländer weg.
Dreht mich zu sich.
Umarmt mich fest.
Ich presse mein Gesicht an ihre Schulter.
Weine. Wirklich.
Sie streichelt mir über den Kopf. Über den Rücken.
"Schhhh", macht sie. "Alles gut. Alles gut."
Es fühlt sich so toll an.
Wie sie mich hält.
Obwohl ich ganz nackt bin. Obwohl ich emotional völlig aufgewühlt bin.
Sie hält mich einfach.
Ich könnte heulen. So schön ist dieser Moment mit ihr.
Nach einer Weile löst sie sich ein Stück von mir.
Sieht mir in die Augen.
Ihre Augen sind ganz nah. Wunderschön. Grün mit goldenen Flecken.
Voller Sorge.
"War ich zu hart?", fragt sie leise.
Ich schüttele den Kopf. Heftig.
"Nein. Nein, alles ist – alles ist wunderschön!"
"Wirklich?"
"Ja! Vielen, vielen Dank!"
Sie lächelt. Erleichtert.
"Gut. Das freut mich."
Sie küsst meine Stirn. Sanft.
Und ich schmelze in ihren Armen dahin.
Wir bleiben so stehen.
Umschlungen.
Die Sonne scheint auf uns herab.
Das Meer rauscht unter uns.
Und ich – ich bin einfach nur glücklich.
So verdammt glücklich.
Kapitel 13 Revanche (oder: Wie ich lernte, meine Zunge einzusetzen)
Wir stehen immer noch umschlungen.
Mein Gesicht an ihrer Schulter. Ihre Arme um mich.
Die Sonne brennt auf meinem Rücken. Auf meinem Po, der noch immer brennt.
"Jetzt habe ich dich zum Höhepunkt gebracht!", sagt Jule plötzlich.
Ich löse mich ein wenig von ihr. Schaue sie an.
"Und das hast du toll gemacht!", sage ich ehrlich. "Das war wirklich intensiv! Vielen, vielen Dank!"
Sie lächelt. Ihre Augen funkeln.
"Meinst du", sagt sie dann ganz unschuldig, "du könntest dich bei mir revanchieren?"
Mein Herz bleibt stehen.
"Soll – soll ich es dir machen?"
"Aber nur wenn du möchtest!" Sie streicht mir eine Haarsträhne aus dem Gesicht. "Ich will dich zu nichts zwingen."
Ich muss schlucken.
Mit sowas habe ich echt nicht so viel Erfahrung.
Eigentlich gar keine Erfahrung.
Und dann noch bei meiner besten Freundin.
Aber – aber natürlich möchte ich auch, dass sie Spaß hat.
Ich bin ja quasi für den Urlaub ihre nackte Urlaubs-Sklavin.
Und sie hat mir gerade den intensivsten Orgasmus meines Lebens geschenkt.
"Sehr gerne würde ich dich befriedigen!", sage ich.
Es klingt komisch. Förmlich.
Jule lacht. "So formell!"
Mein Gesicht wird rot. "Ich – ich weiß nicht, wie ich es sonst sagen soll!"
"Ist schon gut." Sie küsst meine Stirn. "Du bist süß."
"Aber", sagt sie dann, "ich will nicht, dass du mich dabei siehst!"
"Was?"
"Du verdienst es einfach nicht, meine kleine nackte Maus!"
Bevor ich protestieren kann, geht sie ins Haus.
Kommt zurück mit einem Tuch.
Einem dunklen, weichen Tuch.
"Was –"
"Schhh."
Sie legt es mir um den Kopf. Bindet es fest.
Plötzlich ist alles dunkel.
Ich sehe nichts mehr. Gar nichts.
Es fühlt sich so komisch an.
Ich bin komplett nackt. Hilflos. Und jetzt auch noch blind.
Mein Herz rast.
"Jule?"
"Ich bin hier." Ihre Stimme ist ganz nah. Sanft.
Ich spüre ihre Hand. Sie nimmt meine.
"Komm."
Sie führt mich. Langsam. Vorsichtig.
Ich taste mit meinen Füßen. Versuche nicht zu stolpern.
"Hier", sagt sie.
Ich höre, wie sie sich auf ihre Liege setzt.
Dann zieht sie mich sanft hinunter.
Zu ihr. Auf meine Knie.
Vor ihr.
Meine Hände zittern.
Ich taste in die Luft. Suche sie.
Finde ihr Bein.
Warm. Glatt.
Ich streichle ihren Oberschenkel.
Ich habe sie schon tausendmal angefasst.
Aber noch nie so. Nicht mit dieser Absicht.
Nicht mit dem Ziel, sie zu liebkosen. Es ihr zu besorgen.
Meine Fingerspitzen gleiten über ihre Haut.
Sanft. Erkundend.
Ich höre auf alles.
Auf ihren Atem. Auf jede kleine Bewegung.
Auf jede Reaktion auf meine Berührungen.
Langsam komme ich ihrem Schritt näher.
Mein Herz rast so heftig, dass ich glaube, es müsste explodieren.
Ich will es für sie wirklich schön machen.
Ich möchte ihr was zurückgeben. Von dem, was sie mir gegeben hat.
Meine Finger stoßen auf Stoff.
Den Stoff ihres Bikinis.
Ich fahre erst am Saum entlang.
Taste. Fühle.
Dann – dann traue ich mich.
Ich gleite unter den Stoff. Mit meinen Fingern.
Oh Gott.
Es fühlt sich so weich an. So warm.
Ich merke, wie sie ihre Muskeln anspannt.
Wie sie reagiert.
Meine Finger gleiten weiter.
Vorsichtig. Langsam.
Und dann – dann spüre ich sie.
Ihre süße Pussy.
Und plötzlich ist da diese Feuchtigkeit.
An meinen Fingern.
Dick. Warm. Voller Lust.
Ich höre, wie Jule scharf einatmet.
"Lena", flüstert sie.
Meine Finger erkunden sie weiter.
Streichen über ihre Schamlippen.
Sie hebt ihre Hüften.
Ich verstehe sofort.
Sie will, dass ich ihr das Bikinihöschen ausziehe.
Mache ich natürlich.
Langsam. Sinnlich.
Meine Finger haken sich unter den Stoff.
Ziehen ihn hinunter. Über ihre Hüften. Ihre Oberschenkel.
Der Geruch ihrer Erregung steigt mir in die Nase.
Vermischt mit dem salzigen Meerwasser, das in der Luft liegt.
Es ist betörend. Berauschend.
Meine Finger kehren zu ihr zurück.
Erkunden ihre Pussy. Ihre Vulva. Ihre Schamlippen.
Ich finde ihre Klitoris.
Klein. Hart. Geschwollen.
Jule spreizt die Beine für mich.
Weiter. Noch weiter.
Ich höre, wie sie schwer atmet.
Wie sie auf meine Berührungen reagiert.
Sie ist so feucht.
So unglaublich feucht.
Ich weiß, dass sie glücklich ist. Dass sie es genießt.
Also spiele ich mit ihrem süßen Heiligtum eine Weile.
Streiche über ihre Schamlippen. Über ihre Klitoris.
Kreise um sie herum. Massiere sie sanft.
Sie beginnt zu stöhnen.
Leise erst. Dann lauter.
"Ja", flüstert sie. "Genau so."
Ich bin so froh, dass sie zufrieden ist.
Ich rieche sie. Es riecht so toll.
So intensiv. So weiblich.
Und plötzlich – plötzlich bin ich neugierig.
Ich will mehr. Ich will wissen, wie sie schmeckt.
Langsam beuge ich mich zu ihr hinunter.
Küsse ihre Schenkel.
Sie schmecken ein wenig nach Sonnenöl. Und ganz viel nach ihrer warmen Haut.
Dann spüre ich ihre Hand auf meinem Kopf.
Sie spielt mit meinen Haaren.
Drückt mich sanft in ihren Schritt.
Aber es ist nur eine Hand. Nur ihre linke Hand.
Ist mir aber egal.
Ich rieche sie jetzt ganz intensiv.
Toll. Unglaublich schön.
Ich muss ein bisschen Mut sammeln.
Aber dann – dann lecke ich sie.
Einmal. Ganz schnell.
Oh mein Gott.
Sie schmeckt so gut.
Salzig. Süß. Intensiv.
Es ist unglaublich schön.
Meine Lippen und meine Zunge spielen mit ihrer Pussy.
Lecken über ihre Schamlippen. Über ihre Klitoris.
Saugen. Knabbern vorsichtig.
"Oh!", stöhnt Jule. "Das ist so schön! Bitte mach weiter!"
Ich lecke sie mehr und mehr.
Meine Zunge gleitet über sie. In sie.
Schmeckt jeden Zentimeter von ihr.
Ihre Hand in meinen Haaren wird fester.
Drückt mich näher. Härter.
Ihr Stöhnen nimmt zu.
Wird lauter. Verzweifelter.
Ihre Hüften bewegen sich. Reiben sich an meinem Gesicht.
"Ja!", keuchte sie. "Ja, ja, ja!"
Und dann kommt sie.
Ihr ganzer Körper spannt sich an.
Ihre Hand reißt an meinen Haaren.
"AHHH!"
Ich lecke weiter. Sanfter jetzt.
Begleite sie durch ihren Orgasmus.
Schmecke, wie noch mehr Feuchtigkeit aus ihr fließt.
Schließlich entspannt sie sich.
Ihr Griff in meinen Haaren lockert sich.
Wird wieder sanft. Streichelnd.
Ich lege meinen Kopf in ihren Schoß.
Könnte da einfach für immer liegen.
Ihre linke Hand spielt mit meinen Haaren, während sie sich erholt.
"Hast du gut gemacht!", sagt sie schließlich. Ihre Stimme klingt erschöpft. Glücklich. "Du bist echt talentiert! Und deine Zunge! Wow!"
Ich fühle mich so toll.
So stolz, dass sie mich so lobt.
"Danke!", sage ich. "Habe ich gern gemacht!"
"Willst du wissen, wie gut du warst, Lena?"
"Was meinst du?"
"Ich zeig's dir!"
Sie zieht mir sanft die Augenbinde vom Gesicht.
Das Licht ist grell. Zu grell.
Meine Augen müssen sich erst daran gewöhnen.
Ich blinzle. Mehrmals.
Und dann sehe ich es.
Ihr Handy.
In ihrer rechten Hand.
"Du hast –"
"Alles aufgenommen", sagt sie grinsend. "Dich dabei gefilmt, wie du mich befriedigt hast."
Mein Gesicht wird heiß. "Jule!"
"Komm. Leg dich zu mir."
Sie klopft auf die Liege neben sich.
Ich klettere hoch. Lege mich neben sie.
Sie legt ihren Arm um mich. Zieht mich an sich.
Dann hält sie ihr Handy so, dass wir beide den Bildschirm sehen können.
Drückt auf Play.
Das Video beginnt.
Und oh mein Gott.
Da bin ich.
Nackt. Auf Knien. Mit verbundenen Augen.
Meine Hände auf Jules Oberschenkeln.
Ich sehe, wie meine Finger unter ihren Bikini gleiten.
Wie sie reagiert. Ihre Hüften hebt.
Wie ich ihr das Höschen ausziehe.
Wir schauen ganz still zu.
Ohne doofe Kommentare zu machen.
Wir liegen einfach in unseren Armen. Streicheln uns.
Und schauen zu.
Mein Kopf zwischen ihren Schenkeln.
Ihr Stöhnen. Ihr Keuchen. Ihre Lust.
Und manchmal – manchmal das Schmatzen meiner Zunge an ihrer nassen Pussy.
Oh mein Gott.
Ich habe noch nie etwas Erregenderes gesehen.
Noch nie.
Meine eigene Zunge auf ihrer Pussy.
Ihre Hand in meinen Haaren.
Wie sie kommt. Wie ihr ganzer Körper sich aufbäumt.
Und mein Gesicht zwischen ihren Beinen. Glänzend von ihrer Feuchtigkeit.
Das Video endet.
Wir liegen einfach da.
Still. Umschlungen.
Die Sonne scheint. Das Meer rauscht.
Kapitel 14 Entdeckt (oder: Wie die Macht sich verschiebt)
Am nächsten Tag ist Jule unterwegs.
Sie ist einkaufen gegangen.
Hat mir einen Kuss auf die Stirn gegeben. "Sei brav", hat sie gesagt.
Dann ist sie weg.
Ich darf ein langes Shirt tragen.
Aber mehr nicht.
Es ist weiß. Dünn. Reicht mir bis zur Mitte der Oberschenkel.
Ich räume ein wenig auf in unserer kleinen Urlaubshütte.
Fühle mich einfach schön und entspannt.
Das Shirt schmiegt sich an meinen Körper. Streicht über meine Brüste. Meinen Po.
Ich spüre die Luft zwischen meinen Beinen.
Nichts drunter. Keine Unterwäsche. Nichts.
Es fühlt sich gut an. Frei.
Jule hat mir angedroht, dass sie mich bestrafen will, wenn ich nicht gut genug aufräume.
Die Erinnerung lässt mich erschauern.
Ich finde das irgendwie total erregend.
Auf der einen Seite will ich ihr gefallen.
Will, dass sie stolz auf mich ist.
Auf der anderen Seite – auf der anderen Seite gefällt mir die Angst, bestraft zu werden.
Ich mag den Schmerz nicht.
Aber die Hilflosigkeit. Das Gefühl, ihr unterlegen zu sein.
Das liebe ich.
Ich wische gerade den Boden.
Habe keinen Wischmop gefunden.
Also wische ich mit der Hand. Mit einem alten Tuch.
Auf Knien. Gebückt.
Das Shirt rutscht hoch. Spannt über meinem Po.
Ich fühle die kühle Luft auf meiner Haut.
"Schön, dass du sauber machst, Lena!"
Ich erschrecke mich.
Fahre herum.
Nele!
Sie steht in der Tür. Lehnt lässig am Rahmen.
Ihr Blick ruht auf mir.
Mir wird plötzlich bewusst – bewusst, dass ich nur das Shirt trage.
Und nichts drunter.
Und weil sie hinter mir stand – hat sie gesehen –?
Mein Gesicht wird heiß.
Ich will aufstehen.
Aber Nele hebt die Hand. "Du brauchst dich nicht zu bewegen. Alles okay."
"Ich –"
"Wisch weiter."
Ich starre sie an. "Was?"
"Du hast mich gehört. Wisch weiter."
Ich finde das ein bisschen weird.
Aber – aber ich mache es trotzdem.
Drehe mich um. Knie mich wieder hin.
Greife nach dem Tuch.
Wische weiter über den Boden.
Mein Herz hämmert.
Nele kommt näher.
Ich höre ihre Schritte.
Sie stellt sich direkt vor mich.
Ganz nah.
Ich sehe ihre Füße. Ihre schlanken Beine.
Sie trägt Shorts. Kurze. Knappe.
Und ein Tanktop. Das ihren wohlgeformten Bauch betont.
Sie sieht – sie sieht echt sexy aus.
"Gefällt dir das?", fragt sie plötzlich.
Ich halte inne. "Was meinst du? Zu wischen?"
"Ich mein das alles."
"Was denn?" Ich bin verwirrt.
Schaue zu ihr hoch.
Muss meinen Kopf strecken.
Es ist komisch. Dass ich so zu ihr hochschaue.
Direkt auf ihren Schritt.
Sie sieht auf mich herunter.
In ihrem Blick liegt etwas – etwas, das ich nicht zuordnen kann.
"Na, was ihr hier veranstaltet", sagt sie. "Du und Jule."
Mein Magen zieht sich zusammen.
"Ich versteh nicht."
Sie lächelt. Kalt. Wissend. "Du musst dich nicht dumm stellen. Ich bin nicht ganz doof."
"So meinte ich das auch nicht!", entschuldige ich mich schnell. "Ich versteh nur nicht, was du meinst!"
"Ich habe euch seit Beginn unserer Fahrt beobachtet."
Oh mein Gott.
Oh. Mein. Gott.
Was hat sie mitbekommen?
Das ist mir so peinlich!
Nele ist Jules kleine Schwester.
Wir haben auf sie aufgepasst, als sie noch klein war.
Haben Familie mit ihr gespielt. Als wäre sie unser Baby.
Sie ist jetzt 18. Erwachsen.
Aber trotzdem – trotzdem habe ich sie noch nie so wahrgenommen.
Als wäre sie ein sexuelles Wesen.
Und dass sie unser Geheimnis entdeckt hat –
Das ist mir richtig peinlich.
Immerhin bin ich ein paar Jahre älter als sie.
Sehe mich immer noch als jemand, die wie ein Vorbild für sie ist.
Und jetzt – jetzt sieht sie, wie ich wirklich drauf bin.
Aber ich muss rauskriegen, was sie alles mitbekommen hat.
"Was denn genau?", frage ich vorsichtig.
"Genug!", meint sie. Ihre Stimme ist fest. Selbstsicher. "Glaub mir, ich habe genug gesehen."
"Oh."
"Genug zumindest, um zu sehen, worauf du so stehst."
Mein Herz stolpert.
"Worauf denn?", frage ich. Versuche ganz naiv zu klingen.
"Du stehst drauf, am Boden zu sein. Wie jetzt gerade."
Ich – ich weiß nicht, was ich darauf antworten soll.
Ich kann das ja nicht zugeben.
"Du stehst auch drauf, dich zu zeigen."
Was soll ich dazu sagen?
Ich kann das ja schlecht zugeben.
Aber – aber es macht mich auch total an.
Dass sie so mit mir spricht.
Ich schweige einfach.
Und damit – damit gebe ich zu, dass sie recht hat.
Ohne es zu sagen.
"Setz dich mal aufrecht hin, wenn ich mit dir rede!"
Sie befiehlt mir.
Nele. Jules kleine Schwester.
Befiehlt mir.
Was soll ich machen?
Ich kann ihr doch nicht gehorchen!
Aber – aber ich will es.
"Komm schon!", ermuntert sie mich. Ihre Stimme ist sanft. Aber bestimmt.
Was passiert hier gerade?
Ich bin total aufgewühlt.
Das fühlt sich irgendwie so falsch an.
Aber auch so richtig auf der anderen Seite.
Sie steht da über mir.
Und ich – ich kann ihr nicht widerstehen.
Es ist mir so peinlich.
Aber es ist auch so erregend.
Schließlich setze ich mich auf.
Wie sie es verlangt hat.
Sitze da ganz brav. Nur in meinem Shirt. Auf dem Boden vor ihr. Auf den Knien.
Wie so eine Dienerin. Oder eine Sklavin.
In ihren Blicken sehe ich ihren Triumph.
Sie weiß es. Sie weiß, dass sie gewonnen hat.
"Schön, dass du gehorchst!", meint sie.
Ich finde das unglaublich erregend.
Aber es fühlt sich auch falsch an.
"Und jetzt aufrecht! Hohlkreuz, streck mal die Brust raus."
Ich gehorche wieder.
Automatisch. Ohne nachzudenken.
Strecke meinen Rücken durch. Wölbe meine Brust vor.
Das Shirt spannt über meinen Brüsten.
"Spreiz mal die Beine ein bisschen."
Mit ihrem Fuß schiebt sie meine Knie ein wenig auseinander.
Und ich – ich gehorche.
Ich fühle mich wirklich wie benebelt.
Wie geil mich das alles macht.
Es ist einfach Wahnsinn, wie sehr ich das alles brauche!
"Noch weiter!"
Ich gehorche.
Spreize meine Knie weiter.
Sitze da. Fühle mich entblößt.
Das Shirt rutscht hoch. Ganz hoch.
Fast bis zu meiner Hüfte.
"Hände hinter dem Kopf!"
Gott, all diese Befehle.
Von Jules kleiner Schwester!
Aber ich gehorche.
Lege meine Hände hinter meinen Kopf.
Verschränke die Finger.
Jetzt fühle ich mich so richtig wie eine kleine Sklavin.
Sie geht langsam um mich herum.
Betrachtet mich.
Von allen Seiten.
Ich bin total erregt.
Aber auch total beschämt.
Wie sie mich behandelt.
Zwischen meinen Beinen – zwischen meinen Beinen werde ich feucht.
So verdammt feucht.
Ich kann mich riechen.
Und ich bin sicher – sicher, dass sie es auch kann.
Schließlich steht sie wieder vor mir.
Ich muss den Kopf in den Nacken strecken, um ihr ins Gesicht zu sehen.
Sie sieht echt toll aus.
Wie sie da vor mir steht.
Sie ist nun total anders.
Nicht mehr das kleine Mädchen.
Sondern eine super attraktive junge Frau.
Irgendwie merke ich das jetzt erst.
"Sehr schön!", sagt sie kühl. "Aber ich weiß, dass du mehr willst."
Sie hat recht.
Aber ich kann das nicht zugeben.
"Zieh mal dein Shirt hoch!"
Mein Herz pocht.
So stark, dass ich mir einbilde, dass man das durch das Shirt sehen kann.
Ist natürlich Quatsch.
Aber trotzdem.
Ich spüre das so sehr.
Mit zitternden Fingern greife ich nach dem Saum.
Ziehe es langsam hoch.
Zentimeter für Zentimeter.
Halte den Stoff unter meinen Brüsten fest.
Sie schaut mich eine Weile an.
Sagt nichts.
Dann: "Höher!"
Soll ich ihr wirklich meine Brüste zeigen?
"Mach es", sagt sie. Als ob sie meine Gedanken lesen kann. "Zieh es ganz aus."
Ich gehorche.
Ich will mich ihr einfach zeigen.
Obwohl ich mich total schäme.
Ziehe das Shirt langsam über meine Brüste.
Über meinen Kopf.
Und als ich es abstreife – als mir das Shirt die Sicht nimmt –
Wird mir plötzlich klar, dass ich unten rum total nackt bin.
Und mit gespreizten Knien vor ihr sitze.
Und sie mich komplett sieht.
Meine ganze Nacktheit.
Ich fühle mich so verwundbar. So entblößt.
Sie nimmt mir das Shirt aus der Hand.
Zieht es mir endgültig über den Kopf.
Wirft es ganz lässig in die Ecke.
Jetzt bin ich komplett nackt. Und hilflos.
Ich lege die Hände in meinen Schoß.
Will mich bedecken.
"Hände weg!", blafft Nele mich an.
Natürlich gehorche ich.
Dem viel jüngeren Mädchen.
Ich muss einfach.
Ich bin so erregt. So feucht.
In mir ist alles erregt.
Zwischen meinen Beinen pocht es. Schmerzhaft.
Aber die Macht – die Macht hat sich total verschoben zwischen uns.
Sie steht über mir.
Bekleidet. Selbstsicher. Dominant.
Und ich knie nackt vor ihr.
Gespreizt. Entblößt. Unterwürfig.
Meine Brüste heben und senken sich mit jedem Atemzug.
Meine Nippel sind hart. Steif.
Zwischen meinen Beinen glänzt meine Feuchtigkeit.
Nele sieht alles.
Jedes Detail.
Und in ihrem Blick – in ihrem Blick liegt Triumph.
Pure, unverfälschte Macht.
Ich knie vor ihr.
Nackt. Erregt. Gehorsam.
Und warte.
Darauf, was sie als Nächstes von mir verlangt.
Kapitel 15: Erwischt (oder: Wie aus einer zwei Herrinnen wurden)
"Was ist denn hier los?"
Ich erschrecke.
Fahre herum.
Jule!
Sie steht in der Tür. Taschen in den Händen.
Ihr Blick geht von mir zu Nele. Von Nele zu mir.
Zu meinem nackten Körper. Meinen gespreizten Knien.
Oh Gott. Oh Gott, oh Gott.
Was wird sie sagen?
Wird sie wütend sein?
Auf Nele? Auf mich?
"Ich spiele was mit Lena, deiner Bitch!", sagt Nele ganz lässig.
Als wäre das das Normalste der Welt.
Jule stellt die Taschen ab.
Kommt herein.
Sieht uns an.
Ich weiß echt nicht, was jetzt passiert.
Die beiden Schwestern sehen sich an.
Gibt es jetzt Stress?
Mein Herz setzt ein wenig aus.
Aber Jule – Jule lächelt.
"Hat die Kleine sich endlich verraten?", fragt sie amüsiert. "Lange konnte das ja nicht gutgehen!"
"Naja", Nele grinst, "war jetzt nicht so schwer, drauf zu kommen! Lena ist ja echt total versaut drauf!"
Die beiden quatschen einfach so über mich.
Über meine Perversitäten.
Während ich nackt vor ihnen knie.
Wir waren mal drei Freundinnen.
Naja – Jule und ich waren Freundinnen.
Nele war Jules kleine Schwester.
Natürlich sind wir es immer noch.
Aber die Lage ist nun anders.
Ich lebe meine geheimen Wünsche aus.
Nun knie ich nackt zu ihren Füßen.
Und sie schauen auf mich herunter.
Und das – das macht mich auch noch an.
"Sie hat interessante Kinks", meint Nele grinsend.
"Interessant passt!", lacht Jule. "Schon ein bisschen weird!"
Ich würde mich gerne rechtfertigen.
Aber ich finde auch – finde auch, dass ich das nicht darf.
Dass ich nicht ohne ihre Erlaubnis reden darf.
Sie stehen da nebeneinander vor mir.
Jule spielt sanft mit meinem Haar.
Als wäre ich sowas wie ihr Schoßhündchen.
Wie so ein Haustier.
Die beiden sehen so wunderschön aus.
Wie sie da stehen in ihren Klamotten.
Nele ganz sportlich. Shorts. Tanktop.
Jule leger, aber elegant. Sommerkleid. Sandalen.
Und ich – ich komplett hilflos und entblößt.
Das ist schon verrückt.
Sie reden über mich.
Und ich ertrage es.
Es macht mich sogar an.
"Sie hat einen schönen Körper!", meint Nele.
"Finde ich auch", stimmt Jule zu. "Wunderschön! So fraulich!"
Fraulich?
Findet sie, dass ich ein paar Pfunde zu viel habe?
Jule würde sowas nie sagen.
Vermutlich bilde ich mir das ein.
Aber für einen Moment – für einen Moment stelle ich mir vor, wie sie mir befehlen, aufzustehen.
Irgendwelche Turnübungen zu machen.
Zu hüpfen. Liegestütze zu machen. Hampelmänner zu springen.
Dass meine Brüste irgendwie hin und her schwingen.
Dass ich anfange zu schwitzen.
Ich finde mich nicht so attraktiv, wenn ich Sport mache.
Aber irgendwie – irgendwie würde es sich richtig anfühlen, wenn sie das von mir verlangen würden.
Aber sie machen das nicht.
Stattdessen sagt Jule plötzlich: "Lena, die Einkäufe sind noch im Auto."
Sie schaut mich an. Ganz unschuldig.
"Magst du sie reinholen?"
Mein Herz bleibt stehen.
Im Auto.
Draußen.
Vor dem Haus ist eine Straße.
Wo schon mal Autos entlang fahren.
Nicht so oft, aber immerhin.
Das ist nicht so, dass wir total ungestört sind.
Und wenn mich da jemand sieht –
Dann wäre das schon krass.
"Natürlich!", sage ich ganz devot.
Bin fast ein wenig traurig, dass ich aufstehen muss.
Dass die Situation zu Ende ist.
Ich stehe auf.
Beide Schwestern betrachten meinen Körper.
Ich sehe, wie ihre Blicke auf meinen Brüsten landen.
Runterwandern auf meinen Schritt.
Und ich frage mich, ob sie sehen –
Ob sie sehen, wie es da in mir zugeht.
Wie feucht ich bin.
Wie erregt.
Ich gehe zur Tür.
Öffne sie.
Die Sonne scheint. Warm. Hell.
Ich trete nach draußen.
Komplett nackt.
Meine Füße auf dem warmen Kies.
Niemand ist zu sehen.
Aber ich kann mir auch nicht sicher sein.
Das Auto – Jules Tesla – steht nicht in der Einfahrt.
Sondern schon an der Straße.
Natürlich.
Ich tippele vorsichtig über den Kies.
Er piekst unter meinen Füßen.
Mein Herz hämmert.
Jeder Schritt fühlt sich an wie eine Ewigkeit.
Ich erreiche das Auto.
Öffne den Kofferraum.
Taschen. Mehrere.
Ich greife danach.
Und dann – dann höre ich es.
Ein Auto.
Ich höre das erst nicht richtig.
Weil es so leise ist.
Langsam fährt.
Ein E-Auto, glaube ich.
Ich kenne mich da nicht so aus.
Panik.
Pure Panik.
Ich lasse mich direkt auf den Boden fallen.
Krieche um das Auto herum.
Dass ich nicht gesehen werde.
Der Kies bohrt sich in meine Knie. Meine Handflächen.
Ich höre, wie das Auto anhält.
Oh Gott.
Oh Gott, oh Gott, oh Gott.
Als ich so um die Ecke schaue –
Sehe ich ihn.
Einen alten Mann.
Er starrt.
Direkt zu mir.
Jetzt sieht er nichts.
Aber ich bin mir sicher – sicher, dass er meinen nackten Körper gesehen hat.
Mein Herz pocht echt total stark.
Offensichtlich ist der Mann irgendwie sauer.
Erzürnt.
Dass ich da so nackt rumlaufe.
Dass ich die Landschaft versaue.
Ich ducke mich wieder hinter den Tesla.
Presse mich gegen das kalte Metall.
Meine Brüste gegen die Karosserie.
Irgendwann – irgendwann fährt er langsam davon.
Was mag der Mann wohl gedacht haben?
Als er mich total nackt und entblößt gesehen hat?
Nicht dass er die Polizei ruft oder so!
Ich warte.
Zähle bis hundert.
Dann greife ich nach den Taschen.
Schleppe sie zum Haus.
Bin froh – so froh –, dass ich wieder drin bin.
Bei Jule und Nele.
Sie stehen am Fenster.
Beide.
Sie haben mich beobachtet.
Alles mitbekommen.
Sie lachen.
"Na, du kleine, nackte Maus!", lacht Jule. "Bist du fast erwischt worden?"
Sie lachen mich nicht so richtig aus.
Aber sie fühlen, was ich brauche.
Und das geben sie mir.
Sie machen mich so winzig.
Während ich einfach vor ihnen stehe.
Nicht ein Stück Stoff an meinem Körper.
Vollkommen erregt.
Während sie mich anstarren.
Mit ihrer schönen, ganz natürlichen Dominanz über mich.
Und ich – ich stehe da.
Genieße es.
Genieße jeden Moment.
Ihrer Blicke. Ihrer Macht.
Meiner Nacktheit. Meiner Unterlegenheit.
Das ist es, was ich brauche.
Das ist es, was ich bin.
Kapitel 16: Dienerin zweier Herrinnen (oder: Wie ich für beide arbeite)
Ich bin irgendwie überwältigt davon.
Dass da jetzt zwei Schwestern sind, die mich dominieren.
Dass ich vor ihnen beiden nackt sein muss.
Das macht das Ganze noch einmal anders.
Intensiver.
Verwirrender.
Erregender.
"Lena", sagt Jule. Ihre Stimme ist ruhig. Bestimmt. "Räum die Lebensmittel weg."
"Ja, Herrin", flüstere ich.
Das Wort kommt jetzt automatisch.
Fühlt sich richtig an.
Ich gehe in die Küche.
Meine nackten Füße auf den kühlen Fliesen.
Die Taschen stehen noch auf dem Boden.
Ich beginne auszupacken.
Milch. Eier. Brot. Käse. Wein. Obst.
Meine Hände zittern ein wenig.
Während ich die Sachen in den Kühlschrank räume, höre ich die beiden im Wohnzimmer.
"Ich kann's immer noch nicht glauben", sagt Nele leise.
"Was?"
"Dass das wirklich passiert. Dass Lena so... ist."
"Ich weiß", antwortet Jule. "Aber sie braucht das. Siehst du doch."
Mein Gesicht brennt.
Sie reden über mich.
Als wäre ich nicht da.
Und das – das macht mich so an.
Zwischen meinen Beinen pocht es.
Ich drücke meine Schenkel zusammen.
Es hilft nicht.
"Lena!", ruft Jule. "Wenn du fertig bist – mach uns einen Drink!"
"Ja, Herrin!", rufe ich zurück.
Ich verstaue die letzten Sachen.
Dann überlege ich.
Was soll ich ihnen machen?
Aperol Spritz vielleicht?
Das ist sommerlich. Passt zum Meer.
Ich mixe die Drinks.
Aperol. Prosecco. Ein Spritzer Soda.
Orangenscheiben.
Eiswürfel.
Mache mir Mühe, dass es schön aussieht.
Stelle alles auf ein Tablett.
Als ich ins Wohnzimmer komme, sind sie nicht da.
Ihre Stimmen kommen vom Balkon.
Ich gehe zur Balkontür.
Öffne sie.
Trete hinaus.
Die warme Luft umfängt mich.
Die Sonne auf meiner nackten Haut.
Sie haben sich auf die beiden Liegestühle gelegt.
Jule in ihrem Sommerkleid.
Nele in ihren Shorts und dem Tanktop.
Sie schauen aufs Meer.
"Ah, da ist sie ja", sagt Jule, ohne mich anzusehen.
Ich trete zu ihnen.
Halte ihnen das Tablett hin.
"Eure Drinks, Herrinnen."
Jule nimmt ihr Glas.
Nippt daran.
"Mmh. Gut."
Nele probiert ebenfalls.
"Nicht schlecht, Lena."
Ich stehe da.
Halte das leere Tablett.
Warte.
"Stell das weg und komm wieder", sagt Jule. "Wir brauchen noch was von dir."
"Ja, Herrin."
Ich bringe das Tablett zurück in die Küche.
Atme tief durch.
Mein Körper vibriert.
Ich bin so erregt.
Spüre es zwischen meinen Beinen.
Wie feucht ich bin.
Als ich zurückkomme, sieht Nele zu mir hoch.
"Wir müssen uns eincremen", sagt sie. "Wegen der Sonne."
"Und du machst das", fügt Jule hinzu. "Hol die Sonnencreme aus meiner Tasche."
"Ja, Herrin."
Ich hole die Flasche.
Komme zurück auf den Balkon.
"Fang mit mir an", sagt Jule.
Sie dreht sich auf den Bauch.
Schiebt ihr Kleid hoch.
Bis zu den Hüften.
Ich knie mich neben sie.
Gebe Creme auf meine Hände.
Beginne, ihren Rücken einzucremen.
Ihre Haut ist warm. Weich.
Meine Hände gleiten über ihre Schultern.
Ihren Rücken hinunter.
"Mmh", macht Jule. "Das ist schön."
Ich creme ihre Arme ein.
Dann ihre Beine.
Ihre Waden. Ihre Oberschenkel.
"Jetzt ich", sagt Nele.
Sie hat ihr Tanktop ausgezogen.
Liegt nur noch in ihrem Sport-BH und den Shorts da.
Ich knie mich neben sie.
Meine Hände zittern ein wenig.
Das ist weird.
Total weird.
Neles Körper zu berühren.
Ich gebe Creme auf meine Hände.
Beginne, ihre Schultern einzucremen.
Ihr Körper ist anders als Jules.
Fester. Muskulöser.
Sportlicher.
"Gründlich", sagt Nele. "Ich will keinen Sonnenbrand."
"Ja, Herrin", flüstere ich.
Ich creme ihren Rücken ein.
Ihre Arme.
Ihre Beine.
Sie redet währenddessen einfach mit Jule.
Über den Urlaub. Über das Meer. Über irgendwelche Leute von zuhause.
Als wäre ich – als wäre ich gar nicht da.
Nur ihre Hände.
"So", sagt Nele irgendwann. "Jetzt du."
"Ich?", frage ich überrascht.
"Ja, du", sagt sie. "Ich will nicht, dass du einen Sonnenbrand kriegst und dann rumheulst."
Jule lacht.
"Das wäre echt nervig."
"Leg dich hin", befiehlt Nele.
Ich lege mich auf den Boden.
Auf den Bauch.
Spüre die warmen Fliesen unter mir.
Mein Herz hämmert.
Dann spüre ich Neles Hände.
Kalt. Von der Creme.
Auf meinem Rücken.
Sie ist – sie ist total anders als Jule.
Härter.
Direkter.
Knetet meine Haut.
Ist nicht so zart und vorsichtig.
Ihre Finger graben sich in meine Schultern.
In meinen Rücken.
Fast wie eine Massage.
Fast wie ein Typ.
Kräftig. Bestimmt.
Ich finde das – ich finde das total erotisch.
Wie sie mich so rannimmt.
Mein Körper reagiert.
Ich spüre, wie ich noch feuchter werde.
Noch erregter.
"Bedank dich", sagt Nele plötzlich.
"Was?", flüstere ich.
"Bedank dich. Dass ich mich so um dich kümmere."
"Danke", hauche ich. "Danke, Herrin."
"Wofür?"
"Dass du... dass du dich um mich kümmerst."
"Gern geschehen", sagt Nele amüsiert.
Ihre Hände wandern tiefer.
Über meinen unteren Rücken.
Zu meinem Po.
Sie cremt ihn ein.
Gründlich.
Knetet meine Pobacken.
Als wäre das total normal.
Ich beiße mir auf die Lippe.
Versuche, nicht zu stöhnen.
Aber mein Körper – mein Körper zittert.
"Dreh dich um", befiehlt sie.
Ich drehe mich um.
Auf den Rücken.
Schaue zu ihr hoch.
Sie kniet über mir.
Grinst.
"Arme zur Seite."
Ich lege meine Arme zur Seite.
Liege da.
Komplett offen.
Komplett ausgeliefert.
Sie gibt neue Creme auf ihre Hände.
Beginnt, meinen Bauch einzucremen.
Meine Hüften.
Meine Oberschenkel.
Dann – dann wandern ihre Hände höher.
Zu meinen Brüsten.
Ich erstarre.
Sie – sie fasst mich an.
Einfach so.
Cremt meine Brüste ein.
Als wäre das total normal.
Ihre Hände gleiten über meine Haut.
Über meine Nippel.
Streichen darüber.
Reiben.
Ich schließe die Augen.
Versuche ruhig zu atmen.
Aber ich kann nicht.
Mein Atem geht schnell.
Flach.
"Entspann dich", sagt Nele. "Ich will nur nicht, dass du verbrennst."
Als wäre das – als wäre das der einzige Grund.
Aber ihre Finger – ihre Finger verweilen.
Spielen mit meinen Nippeln.
Ziehen daran.
Kneifen leicht.
Ich öffne die Augen.
Sehe zu ihr hoch.
Sie grinst.
Weiß genau, was sie tut.
"Danke, Herrin", flüstere ich.
"Wofür?"
"Dass du... dass du mich eincremst."
"Gern", sagt sie. "Du bist ein gutes Mädchen, Lena."
Dann ist sie fertig.
Lehnt sich zurück.
Legt sich wieder auf ihren Liegestuhl.
Ich liege da.
Auf dem Boden.
Mein Körper brennt.
Nicht von der Sonne.
Von innen.
Ich sitze da wie so ein Kätzchen.
Das die Streicheleinheiten liebt.
Und sich mehr wünscht.
Viel mehr.
"Du kannst aufstehen", sagt Jule. "Und uns noch einen Drink machen."
"Ja, Herrin", flüstere ich.
Ich stehe auf.
Auf zittrigen Beinen.
Hoffe – hoffe inständig –, dass sie nicht merken, wie erregt ich bin.
Aber natürlich merken sie es.
Natürlich.
"Sie trieft ja richtig", höre ich Nele leise sagen.
"Ich weiß", antwortet Jule amüsiert. "Sie steht total drauf."
Mein Gesicht brennt.
Aber ich gehe.
Zurück in die Küche.
Um ihnen zu dienen.
Um für sie da zu sein.
Nackt. Erregt. Gehorsam.
Und während ich die Drinks mixe, denke ich darüber nach.
Wie unterschiedlich die beiden sind.
Jule – warm, fürsorglich, sanft.
Nele – direkt, hart, bestimmt.
Und ich – ich mag beides.
Brauche beides.
Die Fürsorge und die Härte.
Die Wärme und die Direktheit.
Es fühlt sich immer noch weird an.
Dass Nele eigentlich die kleine Schwester ist.
Dass sie jünger ist als ich.
Viel jünger.
Aber hier – hier ist sie meine Herrin.
Genauso wie Jule.
Und ich – ich gehorche.
Beiden.
Ich stelle die neuen Drinks auf das Tablett.
Trage es nach draußen.
Serviere ihnen.
Demütig. Gehorsam.
"Danke, Lena", sagt Jule.
"Bleib hier", fügt Nele hinzu. "Wir brauchen dich vielleicht noch."
"Ja, Herrinnen", flüstere ich.
Und ich bleibe.
Stehe da.
Nackt in der Sonne.
Während sie ihre Drinks trinken.
Und quatschen.
Und lachen.
Und ich – ich bin ihre Dienerin.
Ihre nackte, gehorsame, erregte Dienerin.
Und ich liebe es.
Jeden Moment.
Jede Sekunde.
Das ist es, was ich bin.
Das ist es, was ich brauche.
Kapitel 17: Neles Geständnis (oder: Wie ich für sie performe)
Jule steht auf.
Streckt sich.
"Ich hab Lust, schwimmen zu gehen", sagt sie. "Will jemand mit?"
Nele schüttelt den Kopf.
"Nee, ich bleib hier."
Jule sieht mich an.
"Lena?"
Aber bevor ich antworten kann, schreitet Nele ein.
"Nee", sagt sie bestimmt. "Die bleibt hier. Ich brauche sie."
Mein Herz macht einen Sprung.
Ich mag das total.
Wie sie über mich bestimmt.
Als hätte ich keinen Willen.
Als wäre ich – als wäre ich ihr Besitz.
Das habe ich mir insgeheim immer gewünscht.
Einfach dienen zu können.
Und zu tun, was anderen gefällt.
Ohne dass ich was dagegen tun könnte.
Einfach nur zu tun, was mir gesagt wird.
Aber ich hätte mir echt nie vorstellen können, dass das die kleine Nele ist.
Die das mal mit mir macht.
"Okay", sagt Jule lächelnd. "Dann bis gleich."
Sie geht ins Haus.
Holt ihre Sachen.
Verschwindet.
Ich höre, wie die Haustür sich schließt.
Dann Stille.
Nur noch das Rauschen des Meeres.
Und Neles Atem.
Sie sieht mich an.
Lang.
Intensiv.
"Komm her", sagt sie schließlich.
Ich trete zu ihr.
Stehe vor ihrem Liegestuhl.
Nackt. Verletzlich.
Sie liegt da in ihrem Sport-BH und den Shorts.
Sieht zu mir hoch.
"Weißt du", sagt sie langsam, "ich weiß nicht, ob ich auf Frauen stehe."
Sie macht eine Pause.
"Aber ich hatte immer so einen kleinen Crush auf dich."
Ich – ich bin wirklich überrascht.
Geschockt sogar.
Nele? Einen Crush auf mich?
Ich habe das nie mitbekommen.
Nie auch nur ansatzweise gemerkt.
"Wirklich?", flüstere ich.
"Ja", sagt sie. "Seit Jahren schon."
Sie lächelt. Ein wenig verlegen.
"Du warst immer so... ich weiß nicht. Anders. Interessant."
Mein Gesicht brennt.
Ich weiß nicht, was ich sagen soll.
"Streichel dich", sagt sie plötzlich.
"Was?"
"Streichel dich. Deinen Körper."
Ich schlucke.
Hebe zögernd meine Hände.
"Wo?", flüstere ich.
"Deinen Bauch", sagt sie. "Fang da an."
Ich lege meine Hände auf meinen Bauch.
Beginne, sanft zu streichen.
Auf und ab.
Spüre meine warme Haut unter meinen Fingerspitzen.
"Gut", sagt Nele. "Jetzt deine Oberschenkel."
Ich lasse meine Hände tiefer wandern.
Über meine Hüften.
Zu meinen Oberschenkeln.
Streiche darüber.
Langsam.
Sanft.
Nele schaut mir zu.
Ihre Augen folgen jeder Bewegung.
"Deinen Hals", sagt sie.
Ihre Stimme klingt ein wenig rauer.
Ich hebe meine Hände.
Zu meinem Hals.
Streiche darüber.
Über meine Kehle.
Meinen Nacken.
"Mmh", macht Nele. "Schön."
Sie lehnt sich zurück.
Ihre Hand – ihre Hand ruht auf ihrem Bauch.
Bewegt sich ein wenig.
Ganz zaghaft.
"Jetzt deine Brüste", sagt sie.
Ich lasse meine Hände sinken.
Zu meinen Brüsten.
Umfasse sie.
Streiche darüber.
Meine Nippel sind hart.
Steif.
Ich spüre sie unter meinen Handflächen.
"Berühr sie", sagt Nele. "Deine Nippel."
Ich nehme sie zwischen Daumen und Zeigefinger.
Beginne, sanft zu reiben.
Zu rollen.
Ein leises Stöhnen entweicht mir.
"Gefällt dir das?", fragt Nele.
"Ja", hauche ich.
"Gut", sagt sie. "Mach weiter."
Ich reibe weiter.
Ziehe leicht.
Kneife.
Mein Körper reagiert.
Zwischen meinen Beinen pocht es.
Schmerzhaft.
Nele schaut mir zu.
Ihre Hand auf ihrem Bauch bewegt sich mehr.
Rutscht ein wenig tiefer.
"Weißt du, was ich wissen will?", fragt sie nach einer Weile.
"Was?", flüstere ich.
"Ob mich das anmacht. Wenn du es dir besorgst."
Mein Atem stockt.
Sie – sie meint –
"Fass dich da unten an", sagt sie. "Mit deinen Fingern."
Ich zögere.
Nur eine Sekunde.
Dann lasse ich eine Hand sinken.
Zwischen meine Beine.
"Wie viele Finger?", flüstere ich.
"Zwei", sagt Nele. "Zeige- und Mittelfinger."
Ich lege zwei Finger an.
Spüre, wie nass ich bin.
Wie erregt.
"Streich darüber", sagt Nele. "Ganz sanft. Über deine Schamlippen."
Ich gehorche.
Streiche sanft.
Auf und ab.
Spüre meine Feuchtigkeit.
Meine Hitze.
"Jetzt zwischen sie", sagt Nele. "Aber noch nicht zu deiner Klitoris."
Ich lasse meine Finger tiefer gleiten.
Zwischen meine Lippen.
Gleite in meiner eigenen Nässe.
"Oh Gott", flüstere ich.
"Fühlt sich gut an?", fragt Nele.
________________________________________
Sie schaut mir zu.
Ihre eigene Hand – ihre eigene Hand ist jetzt am Bund ihrer Shorts.
Rutscht darunter.
Bewegt sich.
Ich finde das – ich finde das gleichzeitig total erregend.
Aber auch erniedrigend.
Dass sie mir dabei zusieht.
Dass ich mich vor ihr berühre.
Während sie – während sie sich selbst berührt.
"Kreise", sagt Nele. "Um deine Klitoris. Langsam."
Ich kreise.
Langsam.
Immer wieder.
Komme meinem empfindlichsten Punkt nahe.
Aber berühre ihn nicht.
Und plötzlich – plötzlich wird mir etwas klar.
Sie beschreibt mir, wie sie es sich selbst macht.
Wie sie sich anfassen würde.
Sie projiziert sich auf mich.
Lebt durch mich.
Und das – das macht alles viel toller.
Viel intensiver.
Viel erregender.
"Jetzt berühr sie", sagt Nele. Ihre Stimme zittert ein wenig. "Deine Klitoris. Direkt."
Ich lege meinen Finger darauf.
Beginne zu kreisen.
Ein Stöhnen entweicht mir.
Laut. Unkontrolliert.
"Ja", flüstert Nele. "Genau so."
Ihre Hand unter ihrer Shorts bewegt sich schneller.
"Weißt du, was ich an Girls mag?", fragt sie.
Ihre Stimme ist heiser.
Ich schüttle den Kopf.
Kann nicht sprechen.
Nur stöhnen.
"Ihre Körper", sagt Nele. "Wie schön sie sind. Wie weich."
Sie macht eine Pause.
Stöhnt leise selbst.
"Wie gut sie riechen", fährt sie fort. "So anders als Typen."
"Wie ihre Haut sich anfühlt. Wie zart."
"Wie ihre Brüste aussehen. Ihre Kurven."
Ich kreise schneller.
Drücke fester.
Ihr Reden macht mich so an.
So wahnsinnig an.
"Sag mir", befiehlt Nele plötzlich, "warum du auf Frauen stehst."
Ich – ich kann kaum denken.
Kaum sprechen.
Aber ich versuche es.
"Ich... ich bin mir auch nicht so sicher", hauche ich.
Meine Finger kreisen weiter.
"Aber ich mag total... wie sie sich anfühlen."
"Weiter", drängt Nele.
"Wie schön sie sind", stoße ich hervor. "Wie... wie weich ihre Haut ist. Ihre Kurven."
Ich stöhne.
"Wie einfühlsam sie sind. Wie sie... wie sie einen berühren."
"Mmh", macht Nele. "Weiter."
"Wie sie riechen", flüstere ich. "So süß. So... so anders."
"Wie sie sich bewegen. Wie elegant. Wie geschmeidig."
"Wie ihre Lippen aussehen. Weich. Voll."
Meine Finger kreisen immer schneller.
Ich bin so nah.
So verdammt nah.
"Wie ihre Brüste sich anfühlen", stoße ich hervor. "Unter meinen Händen. Warm. Weich."
"Wie ihre Nippel hart werden. Wenn man sie berührt."
"Wie sie stöhnen. Wenn es ihnen gefällt."
"Fuck", flüstert Nele.
Ihre Hand bewegt sich heftig.
"Wie ihr Körper reagiert", hauche ich. "Wie er sich spannt. Wie er zittert."
"Wie nass sie werden. Wie heiß."
"Wie sie schmecken. Süß. Salzig."
Ich bin am Rand.
Kann nicht mehr.
"Das war schön gesagt", stöhnt Nele. "Du darfst kommen."
Die Erlaubnis – die Erlaubnis ist alles, was ich brauche.
Mein Körper explodiert.
Ich schreie.
Laut. Unkontrolliert.
Meine Knie geben nach.
Ich sacke zusammen.
Auf den Boden.
Meine Finger zwischen meinen Beinen.
Kreisen weiter.
Reiten die Wellen.
Ich höre Nele stöhnen.
Sehe, wie ihr Körper sich spannt.
Wie sie kommt.
Zur gleichen Zeit wie ich.
Es dauert – es dauert eine Ewigkeit.
Bis die Wellen abebben.
Bis ich wieder atmen kann.
Ich liege auf dem Boden.
Keuchend.
Schwitzend.
Zitternd.
"Fuck", flüstert Nele.
"Das war... das war heftig."
Ich nicke.
Kann immer noch nicht sprechen.
Nach einer Weile – nach einer langen Weile – setze ich mich auf.
Sehe zu ihr hoch.
"Danke", flüstere ich.
"Wofür?", fragt sie.
"Dass du... dass du so großzügig warst."
Sie lächelt.
Ein wenig verlegen.
"Gern geschehen", sagt sie leise.
Wir sitzen da.
In der Stille.
Nur das Rauschen des Meeres.
Und unsere Atemzüge.
Und ich denke darüber nach.
Was gerade passiert ist.
Wie intensiv es war.
Wie erregend.
Nele und ich.
Nicht Jule.
Nele.
Das ist – das ist alles so verrückt.
Aber so richtig.
So perfekt.
Ich bin ihre Dienerin.
Und sie – sie ist meine Herrin.
Und das – das ist genau, was ich brauche.
Kapitel 18: Duschen mit Jule (oder: Was passiert hier gerade?)
Ich bin total erschöpft und glücklich.
Die Hormone und Glücksgefühle fließen so durch meinen Körper, und ich fühle mich so, als wäre meine Pussy total am Glühen, warm und pulsierend und irgendwie noch immer vibrierend von dem, was gerade passiert ist.
Es ist so eine seltsame Mischung aus Glück und Erniedrigung, die sich in mir ausbreitet wie warmer Honig, der langsam durch meine Adern fließt.
Denn ich habe eine der intimsten Sachen, die man so tun kann, vor den Augen von Jules kleiner Schwester gemacht – und sie hat es mir befohlen, und ich habe gehorcht, einfach so.
Es ist so eine komische Mischung aus Befriedigung und Scham, die mich erfüllt und die ich nicht so richtig greifen kann.
Irgendwie kann ich Nele nur noch so aus den Augenwinkeln ansehen, weil es einfach so komisch ist, so surreal, dass das wirklich passiert ist.
Irgendwie fühle ich, dass jetzt alles anders ist zwischen uns.
Ich bin zumindest nicht mehr sowas wie die große Schwester von Nele, die auf sie aufgepasst hat, als sie klein war, die mit ihr gespielt und sie getröstet hat.
Das ist vorbei. Für immer.
Sie hat mich total nackt gesehen, und ich bin es immer noch, und sie hat mir Sachen befohlen – intime, erniedrigende, erregende Sachen –, und ich habe das auch noch alles getan, ohne zu zögern, ohne zu protestieren.
Es ist echt krass, wenn ich darüber nachdenke.
Total krass.
Die Balkontür öffnet sich.
Jule kommt zurück.
Sie sieht toll aus, absolut umwerfend.
Das Meerwasser glitzert noch auf ihrer gebräunten Haut, fängt das Sonnenlicht ein und lässt sie schimmern wie eine Göttin, und ihre Haare sind nass und kleben an ihrem Gesicht und ihren Schultern.
"Hab ich was verpasst?", fragt sie und schaut zwischen Nele und mir hin und her.
Nele grinst breit.
"Ja, sie hat sich ein bisschen Spaß bereitet!", sagt sie und macht so eine eindeutige Handbewegung, um zu zeigen, dass ich es mir mit den Fingern gemacht habe, und lacht dabei so richtig herzlich.
"Du hast ihr das erlaubt?", fragt Jule überrascht und sieht ihre Schwester mit hochgezogenen Augenbrauen an.
"Klar! Warum nicht?", antwortet Nele achselzuckend.
"Ich wollte ihr das erlauben!", sagt Jule ein wenig vorwurfsvoll. "Aber jetzt noch nicht! Ich wollte, dass sie noch ein bisschen wartet, dass sie noch mehr leidet!"
"Oh. Sorry!", meint Nele, aber sie klingt nicht wirklich schuldbewusst.
Die beiden beginnen sich ein wenig zu streiten – ist jetzt nicht dramatisch oder so, aber es geht schon ein wenig darum, wem ich gehöre, wer über mich bestimmen darf, wer die Regeln macht.
Das ist schon irgendwie komisch, wenn ich so darüber nachdenke.
Ich finde es weird, aber auch irgendwie heiß, dass sie über mich diskutieren, als wäre ich echt so eine Art Sklavin, die irgendwem gehört, die man besitzen und kontrollieren kann.
Es ist aber auch ein bisschen unfair, denn ich will gar nicht entscheiden, will mich da nicht einmischen.
Aber wenn ich entscheiden müsste – wenn sie mich wirklich zwingen würden, eine von ihnen zu wählen –, dann wäre es definitiv Jule, ohne jeden Zweifel.
Sie ist meine beste Freundin. Schon so lange. Da gibt es keinen Zweifel, keine Unsicherheit.
Ich sitze einfach da auf dem Boden des Balkons und mische mich nicht ein, beobachte sie nur.
Ich kenne beide, und sie streiten sich manchmal, das haben sie schon immer gemacht, seit sie Kinder waren, aber sie versöhnen sich auch ganz schnell wieder, als wäre nie was gewesen.
Am Ende meint Jule mit einem entschiedenen Ton: "Ich geh duschen!"
Dabei greift sie nach meinem Handgelenk und zieht mich mit einer fließenden Bewegung auf die Beine und dann hinter sich her, durch die Balkontür, durch das Wohnzimmer, den Flur entlang.
Wir gehen zusammen in das kleine Bad mit den weißen Fliesen und dem großen Spiegel.
Sie schließt die Tür hinter uns.
"Ich will, dass du mich sauber machst!", sagt sie mit dieser bestimmten Stimme, die keinen Widerspruch duldet.
"Sehr gerne!", sage ich schnell und fühle, wie mein Herz vor Freude hüpft.
Ich freu mich total, dass ich mit ihr duschen darf, dass ich ihren Körper berühren darf!
Aber die Sache hat einen Haken, wie sich herausstellt.
"Du hast es nicht verdient, mir dabei zuzusehen, kleine Dienerin!", meint sie mit einem spielerischen, aber auch ernsten Unterton.
Sie nimmt ein kleines dunkles Tuch vom Regal – vielleicht ein Handtuch oder so – und wickelt es mir sanft, aber bestimmt um die Augen, sodass ich plötzlich nichts mehr sehen kann, nur noch Dunkelheit.
Dann höre ich, wie sie das Wasser startet, höre das Rauschen und Plätschern.
Sie führt mich vorsichtig in die Dusche, ihre Hand fest um meinen Arm, und passt auf, dass ich nicht ausrutsche auf den nassen Fliesen.
Es ist echt unfair, dass ich sie nicht sehen darf, dass ich ihr nicht zusehen kann, wie sie sich auszieht, wie das Wasser über ihren Körper läuft!
Sie aber kann mich sehen, denn ich bin ja immer noch komplett nackt, bin es schon den ganzen Tag, und werde es wahrscheinlich auch bleiben.
Das Wasser fühlt sich frisch an auf meiner erhitzten Haut, kühlt mich ab, lässt mich ein bisschen zittern.
Ihre Hände greifen meine, warm und nass.
Sie packt ein bisschen Duschgel in meine offene Hand – ich rieche es, etwas Blumiges, Süßes – und flüstert ganz nah an meinem Ohr: "Mach mich sauber!"
Ich taste mich vorsichtig vor und finde ihren Rücken – sie hat sich umgedreht, steht jetzt mit dem Rücken zu mir.
Ich reibe sanft über ihren Körper, verteile das Duschgel, und es macht alles weich und glitschig und erotisch, lässt meine Hände über ihre Haut gleiten wie über Seide.
Es fühlt sich echt so schön an, sie zu streicheln, ihren Körper zu erkunden.
So habe ich sie noch nie angefasst – nie so intim, nie so bewusst –, und ich habe wirklich viel Spaß dabei, spüre eine tiefe Freude in mir aufsteigen.
Sie fühlt sich einfach toll an unter meinen Händen – warm und glatt und lebendig.
Ich streichele über ihren Hals, spüre ihren Puls unter meinen Fingern, dann über ihre Schultern, die stark und doch weiblich sind, dann über ihren Rücken, der sich leicht nach innen wölbt.
Sie genießt es, das spüre ich – höre, wie ihr Atem ein bisschen tiefer wird, ein bisschen langsamer.
Allerdings traue ich mich nicht, tiefer zu gehen, nicht zu ihrem Po, nicht zwischen ihre Beine, weil ich nicht weiß, ob sie das will, ob das okay ist.
Bis sie meine Hände greift – sanft, aber bestimmt – und sie nach unten schiebt, direkt auf ihren Po legt.
Der fühlt sich wirklich rund und fest und muskulös und weiblich an unter meinen Händen, und ich beginne, ihn zu waschen, zu massieren.
Allerdings weiß ich immer noch nicht so genau, wie nah ich an ihre heiligen Körperteile gehen darf, wo die Grenze ist!
Sie gibt mir auch nicht so richtig Signale, dass sie will, dass ich sie da anfasse, und ich traue mich nicht zu fragen.
Einmal, als ich so meine Hand ein bisschen in die Spalte zwischen ihren Pobacken schiebe, da nimmt sie meine Hand – schnell, bestimmt – und schiebt sie weg.
Alles klar, denke ich mir ein bisschen enttäuscht. Mag sie nicht. Will sie nicht.
Aber ich weiß auch nicht, was sie genau von mir will, was erlaubt ist und was nicht.
Ich würde sie gerne ansehen, um ihr Gesicht zu sehen, um zu checken, wie sie drauf ist, was sie denkt.
Aber ich trage diese doofe Augenbinde, die mich blind macht!
Sie ist meine beste Freundin, da will ich nicht zu weit gehen, will nichts kaputt machen.
Ist vielleicht etwas seltsam, weil sie mich ja dominiert und mir allerlei Sachen befiehlt – intime, demütigende Sachen –, aber trotzdem will ich vorsichtig sein.
Also streichele ich sie weiter, überspringe quasi den total heiligen Teil ihres tollen Körpers und widme mich stattdessen ihren Schenkeln, die glatt und muskulös sind.
Es ist irgendwie total süß, dass sie ein wenig scheu ist, dass sie nicht will, dass ich sie überall anfasse.
Aber dann macht sie doch was total Überraschendes.
Sie dreht sich um – ich spüre die Bewegung, spüre, wie das Wasser jetzt von einer anderen Richtung kommt –, und jetzt steht sie nicht mehr mit ihrem Po vor mir, sondern mit ihrer Pussy, das spüre ich irgendwie.
Ihre Hand ist plötzlich an meinem Kopf – sanft, aber bestimmt – und sie schiebt ihn nach vorne, nach unten, und jetzt bin ich ein wenig scheu, ein bisschen nervös, denn das, was sie von mir will, habe ich noch nie gemacht, noch nie in meinem Leben.
Aber ich will wissen, wie das ist, will es erleben.
Das Wasser der Dusche läuft mir über den Kopf, über mein Gesicht, und ich küsse ganz sanft ihre Pussy – erst so langsam und vorsichtig und ohne Zunge, ich will sie nur spüren, nur fühlen.
Ihr Körper zuckt ein bisschen zusammen, und ich denke schon erschrocken, dass ich was falsch gemacht habe, dass sie das nicht will.
Aber dann führt mich ihre Hand wieder ran – drückt meinen Kopf sanft aber bestimmt nach vorne –, und ich küsse sie noch einmal, dieses Mal ein bisschen intensiver.
Sie spreizt ein bisschen die Beine, gibt mir mehr Raum.
Ich will wissen, wie sie schmeckt, und stecke meine Zunge nach vorne – ziemlich nervös bin ich, mein Herz hämmert wie verrückt!
Und dann dringe ich so ganz vorsichtig und ein bisschen zögerlich in sie ein und schmecke sie zum ersten Mal.
Ich kann es gar nicht beschreiben, habe keine Worte dafür.
Sie ist total feucht – und nicht vom Duschwasser, das merke ich, das ist ihre Erregung, ihre Lust!
Ich spüre, dass ihre Knie weich werden, dass sie anfängt zu zittern, und dass sie sich mit einer Hand an der Wand der Dusche abstützt, um nicht umzufallen.
Sie schmeckt echt toll – warm und ein bisschen salzig und süß gleichzeitig, frisch und intensiv –, ich kann das nicht so richtig beschreiben, aber es ist gut, so gut.
Aber ich will mehr, will tiefer, will sie ganz schmecken.
Und ich bin mir sicher, sie will das auch.
Denn ihre Beine werden so richtig weich und zittrig, und sie atmet tief ein, stöhnt leise, und ihre Hand in meinen Haaren zieht mich näher.
Es ist total heiß, und ich kann spüren, wie erregt sie ist, wie sehr sie das genießt.
Aber dann – ganz plötzlich und unerwartet – schiebt sie meinen Kopf weg.
Sanft, aber bestimmt.
"Tut mir leid!", sagt sie leise, mit einer Stimme, die ein bisschen zittert.
Sie stellt das Wasser ab – das Rauschen hört auf, plötzliche Stille – und steigt aus der Dusche, lässt mich allein zurück.
Ich bin total schockiert, stehe da wie erstarrt.
Das Wasser tropft von meinem Körper.
Die Augenbinde klebt nass an meinem Gesicht.
Habe ich was falsch gemacht?, frage ich mich verzweifelt.
War ich zu schnell? Zu langsam? Zu unsicher?
Hat sie es nicht gemocht?
Ich stehe immer noch in der Dusche.
Allein.
Blind.
Verwirrt.
Was ist gerade passiert?
Warum hat sie aufgehört?
Ich weiß es nicht.
Und das – das macht mich fast verrückt.
Kapitel 19: Ehrliche Worte (oder: Wie wir uns verstehen)
Ich stehe da in der Dusche, ziehe mir die nasse Augenbinde vom Kopf, blinzle im hellen Licht des Badezimmers.
Sie steht vor dem Spiegel und trocknet sich ab mit einem großen weißen Handtuch, ihr Körper noch feucht und glänzend, das Wasser läuft in kleinen Rinnsalen über ihre Haut.
"Ist alles okay?", frage ich vorsichtig, unsicher, mit einer Stimme, die ein bisschen zittert.
Sie sieht mich im Spiegel an, hält inne mit dem Handtuch, dreht sich dann langsam zu mir um.
"Ja, sorry. Tut mir leid!", sagt sie leise und ihre Augen weichen meinem Blick aus.
"Hab ich was falsch gemacht?", frage ich und spüre, wie mein Magen sich zusammenzieht vor Angst, vor der Sorge, dass ich sie verletzt oder enttäuscht habe.
"Nein, nein, das war echt schön, was du gemacht hast!", antwortet sie schnell und schüttelt den Kopf.
"Sicher?", hake ich nach, weil ich ihr nicht ganz glaube, weil da etwas in ihrer Stimme ist, das mich zweifeln lässt.
"Ja, wirklich", sagt sie und seufzt. "Ist nur..."
Sie macht eine Pause, scheint nach den richtigen Worten zu suchen, beißt sich auf die Unterlippe.
"Was denn?", dränge ich sanft und steige aus der Dusche, das Wasser tropft von meinem Körper auf die Fliesen.
"Meinst du, dass das okay ist, was wir machen?", fragt sie schließlich und sieht mich dabei direkt an mit diesen ernsten grünen Augen, in denen so viel Unsicherheit liegt.
"Ja, total. Du nicht?", sage ich überrascht, weil ich gedacht hatte, sie wäre sich da sicher, weil sie doch diejenige ist, die mich dominiert, die mir sagt, was ich tun soll.
"Naja, wir sind beste Freundinnen", antwortet sie und das Handtuch ruht jetzt still in ihren Händen, vergessen. "Ich will das nicht kaputt machen, unsere Freundschaft. Das ist mir so wichtig, weißt du? Du bist mir so wichtig."
"Meinst du, wir machen da was kaputt?", frage ich behutsam. "Ich finde das total schön, was du mit mir machst, was wir zusammen machen. Es fühlt sich richtig an, irgendwie."
"Sicher?", fragt sie wieder und in ihrer Stimme liegt so viel Zweifel, so viel Angst. "Wirklich sicher?"
"Total!", sage ich mit Überzeugung, weil ich das wirklich so meine, weil ich es vom ganzen Herzen glaube.
"Aber ich weiß nicht, ob das eine gute Idee ist, dass wir sowas miteinander machen", sagt sie und lehnt sich gegen das Waschbecken, ihre Finger krallen sich in das Handtuch. "Dass du mich leckst und zum Höhepunkt bringst und all das. Dass wir so intim sind, weißt du? Weißt du, ich weiß einfach nicht, ob das so eine gute Idee ist, ob das nicht alles kompliziert macht zwischen uns."
Ich denke kurz nach, überlege, wie ich antworten soll.
"Ja, okay, das verstehe ich", sage ich dann langsam und ehrlich. "Ich würde das auch nicht wollen, dass wir was kaputt machen, dass unsere Freundschaft darunter leidet. Das wäre schrecklich. Aber, weißt du, wir müssen ja keine Lover werden oder so, keine Freundinnen im romantischen Sinne. Wir sind einfach nur Freundinnen, beste Freundinnen, und das werden wir auch bleiben, egal was passiert, egal was wir zusammen erleben."
"Aber meinst du nicht, dass wir uns ineinander verlieben können?", fragt sie und ihre Stimme wird leiser, fast zu einem Flüstern. "Dass das passieren könnte, und dann geht alles den Bach runter, dann verlieren wir einander?"
"Glaub ich nicht", sage ich ehrlich und trete einen Schritt näher zu ihr, suche ihren Blick. "Ich finde das schön, wie ihr mit mir spielt, wie du und Nele mit mir spielt, und wie ich meine geheimen Wünsche ausleben kann, diese dunklen, verborgenen Wünsche, von denen ich nie was wusste, von denen ich nicht mal geahnt habe, dass ich sie überhaupt habe. Du und Nele, ihr seid echt heiß, wirklich unglaublich sexy und aufregend. Aber ich glaub nicht, dass ich dich anders liebe als meine beste Freundin, dass sich da was verändert hat in meinem Herzen, in dem, was ich für dich empfinde."
"Wirklich?", fragt sie und sieht mich prüfend an.
"Ja, wirklich", bekräftige ich. "Ich liebe dich als meine beste Freundin. Das ist eine andere Art von Liebe als romantische Liebe. Das ist... das ist tiefer, irgendwie. Stabiler."
"Das ist süß, wie du das sagst!", meint Jule und lächelt zum ersten Mal seit wir aus der Dusche gekommen sind, und dieses Lächeln lässt mein Herz aufgehen wie eine Blume in der Sonne.
"Aber wenn du Angst hast, dann hören wir besser auf!", sage ich schnell, obwohl der Gedanke daran mich traurig macht, obwohl ich nicht will, dass es endet. "Ich will nicht, dass du dich unwohl fühlst. Das ist mir wichtiger als alles andere."
"Nein, nein, möchte ich auch nicht", meint Jule hastig und schüttelt energisch den Kopf. "Mir gefällt das ja auch, was wir machen. Es ist aufregend und neu und... ich weiß nicht. Gut."
"Wirklich?", frage ich hoffnungsvoll und spüre, wie Erleichterung durch mich hindurchfließt wie warmes Wasser. "Du genießt es auch?"
"Ja, klar", antwortet sie und ein kleines, verstohlenes Lächeln huscht über ihr Gesicht. "Ich mag es, dich zu kontrollieren, dir zu sagen, was du tun sollst. Ich hätte nie gedacht, dass ich so bin, aber... es macht mich an. Total."
"Das freut mich", sage ich leise.
"Wir müssen nur aufeinander aufpassen", fährt sie fort, wird wieder ernst. "Auf unsere Gefühle achten, miteinander reden, ehrlich sein. Immer ehrlich sein."
Und ich schmelze echt dahin, dass sie so genau die richtigen Worte findet, dass sie so weise und fürsorglich ist, dass sie sich Sorgen macht um uns.
"Wir passen aufeinander auf!", antworte ich mit fester Stimme und meine, es von ganzem Herzen. "Das verspreche ich dir. Wenn irgendwas nicht stimmt, sagen wir es einander. Sofort."
"Genau", sagt sie und nickt. "Keine Geheimnisse. Keine verdrängten Gefühle."
"Keine Geheimnisse", wiederhole ich wie ein Schwur.
"Ich könnte jetzt eine Umarmung gebrauchen!", meint sie dann leise und lässt das Handtuch fallen.
Ohne zu zögern gehe ich zu ihr, und wir umarmen uns, fallen förmlich ineinander, halten uns total fest, drücken uns aneinander, als würden wir ertrinken und uns gegenseitig retten.
Es ist wirklich schön – warm und tröstlich und richtig und sicher.
Ich spüre ihren nassen Körper an meinem, spüre ihre Brüste gegen meine, spüre ihr Herz schlagen gegen meine Brust, schnell und kräftig, spüre ihren Atem an meiner Schulter, warm und feucht.
Wir stehen einfach so da, eng umschlungen, und die Zeit scheint stillzustehen, als gäbe es nichts anderes als uns zwei.
"Es tut mir leid, dass ich dich so plötzlich weggestoßen habe", murmelt sie in meine Haare. "Das war nicht fair."
"Schon okay", sage ich. "Ich verstehe das."
"Es war einfach... es war so intensiv", erklärt sie. "Ich hab mich erschrocken, wie gut es sich angefühlt hat."
"Zu gut?", frage ich leise.
"Vielleicht", gibt sie zu. "Aber auch schön. Sehr schön."
Irgendwann – nach einer langen, stillen Weile, in der wir einfach nur atmen und uns halten – meine ich leise:
"Danke, dass du mir all diese schönen Emotionen schenkst, dass du mir hilfst, mich selbst zu entdecken, Seiten von mir zu erforschen, von denen ich nichts wusste!"
"Hey, gerne geschehen!", antwortet sie und ich höre das Lächeln in ihrer Stimme, spüre, wie ihre Lippen sich an meiner Schulter zu einem Lächeln formen. "Gefällt mir auch, weißt du. Dich so rumzuschubsen, zu befehlen, zu kontrollieren. Es gibt mir so ein Gefühl von... Macht, irgendwie. Wir entdecken halt neue Seiten an uns, Seiten, von denen wir nichts wussten, die tief in uns verborgen lagen. Und so by the way: deine Zunge, die ist echt talentiert."
"Danke, findest du wirklich?", frage ich und fühle, wie mein Gesicht heiß wird vor Freude und Verlegenheit, und bin froh, dass sie mein Gesicht nicht sehen kann.
"Total!", bekräftigt sie. "Du hast mich fast zum Orgasmus gebracht in nicht mal einer Minute. Das ist... das ist krass. Echt."
"Warum hast du dann aufgehört?", frage ich vorsichtig.
"Weil es mir Angst gemacht hat", gibt sie ehrlich zu. "Weil ich gespürt habe, wie nah ich dran war, und dann dachte ich: Was mache ich hier? Das ist Lena. Meine beste Freundin."
"Und jetzt?", frage ich.
"Jetzt denke ich: Es ist okay. Wir sind erwachsen. Wir wissen, was wir tun. Und solange wir ehrlich zueinander sind..."
"Dann ist es okay", vollende ich den Satz.
"Genau", sagt sie.
Wir stehen einfach noch lange so in dem kleinen Badezimmer mit den beschlagenen Spiegeln und dem Duft von Duschgel und Shampoo, eng umschlungen, nass und nackt und glücklich.
Und ich denke, dass alles gut wird, dass wir das schaffen werden.
Zusammen.
Als beste Freundinnen, die einander vertrauen, die aufeinander aufpassen, die neue Seiten aneinander entdecken.
Und das – das fühlt sich richtig an.
So richtig.
So gut.
Kapitel 20: Das Restaurant (oder: Wie ich zur Unterhaltung werde)
Es ist schon später am Abend, und wir haben Hunger, richtigen Hunger, aber wollen auch nicht kochen, nicht nach diesem langen, intensiven Tag voller neuer Erfahrungen.
Also schlägt Jule vor, dass wir ins Restaurant gehen, irgendwo essen, uns verwöhnen lassen.
Nele findet die Idee super und ruft begeistert: "Ich will Sushi! Gibt es hier irgendwo Sushi?"
"Wir sind hier mitten in Italien, da geht man italienisch essen!", meint Jule und schüttelt lächelnd den Kopf über ihre kleine Schwester.
Nele sieht das auch ein und nickt. "Stimmt auch wieder. Pizza! Pasta!"
Wir haben aber keine Lust, in so einem Touristenschuppen zu essen, in einem dieser Restaurants an der Promenade mit überteuerten Preisen und mittelmäßigem Essen.
Also suchen wir bei Google und finden ein kleines Restaurant irgendwo etwas weiter entfernt, in einem Dorf in den Hügeln, mit guten Bewertungen.
Jule geht in unser Zimmer und kommt zurück mit meinem kurzen weißen Kleid.
Sie gibt es mir und sagt: "Zieh das an!"
"Sonst nichts?", frage ich.
"Sonst nichts", bestätigt sie mit einem verschmitzten Lächeln.
"Keine Unterwäsche?"
"Keine Unterwäsche. Aber deine Sandalen darfst du noch tragen."
Das kann ja lustig werden, denke ich ironisch und ziehe das Kleid über meinen nackten Körper.
Es ist kurz und leicht und ich spüre, wie verletzlich ich mich fühle, wie exponiert.
Wir fahren in ein kleines Dorf, folgen den Anweisungen des Navis durch enge, gewundene Straßen, vorbei an alten Häusern mit Fensterläden und Blumenkästen.
Wir finden das Restaurant schließlich an einer kleinen Piazza.
Es ist klein und ein bisschen düster beleuchtet, mit warmem, gelbem Licht, und wir sind die einzigen Gäste, was mir ein wenig merkwürdig vorkommt.
Aber es sieht ganz gemütlich aus mit karierten Tischdecken und Kerzen auf den Tischen.
Hinter der Theke steht eine junge Frau, vielleicht ein wenig älter als wir, würde sagen, so Ende Zwanzig.
Sie ist groß und schlank und hat lange schwarze Haare, die ihr über die Schultern fallen, und tolle Hüften, die sich unter ihrem Rock abzeichnen, und eine tolle Oberweite, die in ihrer weißen Bluse zur Geltung kommt.
Sie ist wunderschön, auf diese selbstbewusste, italienische Art.
"Buona sera!", begrüßt sie uns mit einem strahlenden Lächeln, das ihr ganzes Gesicht erhellt.
"Buona sera", antworten wir im Chor, und sie führt uns zu einem Tisch am Fenster.
Jule und ich setzen uns nebeneinander auf eine Bank, Nele uns gegenüber auf einen Stuhl.
Jule legt unter dem Tisch ihre Hand auf mein Knie, und ich finde das total süß, total beruhigend, und lege meine Hand auf ihre.
Wir bestellen – ich nehme Pasta mit Meeresfrüchten, Jule Pizza, Nele Lasagne –, und das Essen ist echt lecker, als es kommt.
Italienisch halt. Einfach lecker. Frisch und authentisch und perfekt gewürzt.
Aber sonst kommt niemand in das Restaurant, auch nach einer halben Stunde nicht.
Wir sind die einzigen Gäste, was mir langsam wirklich seltsam vorkommt.
"Ist das normal?", flüstere ich Jule zu. "Dass hier niemand ist?"
"Vielleicht ist heute ein schlechter Tag", meint sie mit einem Schulterzucken.
Irgendwann, als wir fast fertig sind mit dem Essen, kommt die Bedienung an unseren Tisch.
"Hat es geschmeckt?", fragt sie auf Englisch mit einem charmanten italienischen Akzent.
"Sehr gut!", sagen wir alle drei.
Wir quatschen ein wenig auf Englisch, stellen uns vor.
Von uns kann niemand Italienisch, aber Englisch funktioniert auch ganz gut, auch wenn sie manchmal nach Worten suchen muss.
"Ich bin Gina", sagt sie und lächelt.
"Ich bin Jule, das ist meine Schwester Nele, und das ist Lena", stellt Jule uns vor.
Wir quatschen ein wenig über das Dorf, über Deutschland, über Italien.
Die Bedienung – Gina – setzt sich schließlich zu uns an den Tisch, weil ohnehin niemand sonst da ist.
Später kommt auch ihr Freund dazu, ein gutaussehender Mann mit dunklen Augen und einem Drei-Tage-Bart.
"Ciao! Ich bin Giovanni", stellt er sich auf Englisch vor und schüttelt uns allen die Hand.
Er hat eine Flasche Grappa dabei und schenkt uns allen ein, füllt die kleinen Gläser bis zum Rand.
Ich verzichte aber, schiebe mein Glas weg.
"Nicht trinken?", fragt Giovanni enttäuscht.
"Ich muss noch fahren", sage ich.
"Einer muss ja", meint Jule und kippt ihr Glas. "Dann bist du heute dran, kleine Dienerin."
Habe noch nie einen Tesla gefahren, aber ich denke mir, dass ich das hinkriegen werde, auch wenn mich der Gedanke ein bisschen nervös macht.
Gina und Giovanni erzählen, dass ihnen das Restaurant gehört, dass es ihr Traum war, ein eigenes Restaurant zu haben, und dass es mal besser und mal schlechter läuft.
"Im Sommer viele Touristen, im Winter fast niemand", erklärt Gina und macht eine theatralische Geste. "So ist das Leben!"
Wir verstehen uns echt gut und lachen viel, trotz der kleinen Verständnisprobleme, die manchmal auftreten.
Die Stimmung ist locker und warm und freundlich.
Giovanni schenkt noch eine Runde ein, dann noch eine.
Irgendwann, als Jule schon ziemlich beschwipst ist und ich ihre Hand auf meinem Oberschenkel spüre, die langsam höher wandert, fragt Gina mit einem verschmitzten Lächeln:
"Seid ihr beide ein Paar? Ihr seid so eng zusammen, passt so toll zueinander!"
Und Jule, die schon ein paar Grappa intus hat, zu viel vielleicht, meint ein wenig betrunken und ohne nachzudenken:
"Nein, sie ist meine kleine Sklavin!"
"Jule!", rufe ich erschrocken und spüre, wie mein Gesicht heiß wird. "Das kannst du doch nicht sagen! Nicht vor fremden Leuten!"
"Warum nicht?", fragt sie unschuldig und grinst mich an. "Stimmt doch!"
Gina und Giovanni verstehen erst nicht, runzeln die Stirn, schauen verwirrt.
"Sklavin? Was meinen Sie?", fragt Giovanni.
"Slave", erklärt Nele hilfsbereit. "Lena ist Jules Sklavin. Ihre Sexsklavin."
"Nele!", zische ich, aber sie zuckt nur mit den Schultern.
Jetzt schaut Jule mich an, beugt sich zu mir, und flüstert mir ins Ohr, sodass nur ich es hören kann:
"Wie sieht's aus? Hättest du Lust, heute unsere Sklavin zu spielen? Hier? Vor den süßen Italienern?"
Mein Herz macht einen Sprung.
Und irgendwie – trotz meiner Angst, trotz meiner Scham – habe ich das, will ich das.
Die Situation ist einfach irgendwie nett, auch wenn wir die beiden Italiener nicht kennen, auch wenn sie Fremde sind.
Aber ich will es, spüre diese dunkle Erregung in mir aufsteigen.
Aber ich habe auch ein bisschen Angst, mich hier vor diesen komplett Fremden zu zeigen, mich zu entblößen.
Bisher war das das Geheimnis zwischen mir und Jule, unser privates Spiel, und dann kam da noch Nele dazu, und jetzt auch noch diese beiden Italiener?
Das sind schon vier Personen, die mein Geheimnis kennen!
Ich finde das weird, wirklich seltsam und ein bisschen beängstigend.
Aber ich will es auch! Es macht mich so an! Meine Pussy pulsiert schon bei dem Gedanken!
Ich flüstere Jule zu, ganz leise: "Es ist in Ordnung. Du darfst weitermachen."
"Sicher?", fragt sie und sieht mir in die Augen.
"Ja", bestätige ich und mein Herz rast.
Gina und Giovanni sehen uns an mit neugierigen, gespannten Gesichtern.
Jule wiederholt nun lauter, dass ich ihre Sklavin bin, ihre persönliche Sklavin, die alles tut, was sie sagt.
Die beiden machen große Augen und sind überrascht, können es nicht glauben.
"Wirklich?", fragt Gina ungläubig. "Das ist... wie sagt man... ein Scherz?"
"Kein Scherz", sagt Jule ernst.
"Soll ich es euch beweisen?", fragt Jule mit einem verschmitzten Lächeln.
Die beiden sagen ja, nicken enthusiastisch, sind total euphorisch, lehnen sich vor.
"Si, si! Zeig uns!", ruft Giovanni.
Jule befiehlt mir aufzustehen, macht eine herrische Handbewegung.
"Steh auf, Sklavin!", sagt sie mit fester Stimme.
Sie nickt mir aufmunternd zu, und ich sehe in ihren Augen, dass es okay ist, dass sie bei mir ist.
Ich stehe auf, langsam, meine Beine zittern ein wenig.
"Lena ist meine Sklavin", erklärt Jule den beiden Italienern, die uns gebannt ansehen. "Sie gehorcht mir. Allem, was ich sage. Und jetzt möchte ich, dass sie euch zeigt, dass das stimmt."
Sie macht eine Pause, lässt die Spannung steigen.
"Lena", sagt sie dann mit klarer, fester Stimme. "Zieh dein Kleid aus. Hier. Vor uns allen."
Mein Herz macht einen Sprung, schlägt gegen meine Rippen wie ein eingesperrter Vogel.
Ich schaue in die großen dunklen Augen der beiden Italiener, sehe ihre Neugier, ihre Erregung.
Mein Herz schlägt so laut, dass ich denke, alle müssen es hören können.
Ich bin auf der einen Seite erregt, spüre die Feuchtigkeit zwischen meinen Beinen.
Auf der anderen Seite bin ich auch beschämt, fühle mich exponiert und verletzlich.
Aber ich will gehorchen.
Ich will Jule gehorsam sein.
Ich will ihre gute Sklavin sein.
Also greife ich mit zitternden Händen nach dem Saum meines Kleides.
"Langsam", befiehlt Jule. "Mach es langsam. Gib ihnen eine Show."
Ich ziehe das Kleid langsam hoch, enthülle zuerst meine Oberschenkel, dann meine Hüften.
Die beiden Italiener starren mich an, ihre Augen fixiert auf meinen Körper.
Giovanni lehnt sich vor, Gina leckt sich über die Lippen.
"Weiter", ermutigt mich Jule.
Ich ziehe das Kleid höher, über meine Hüften, und jetzt können sie alle sehen, dass ich keine Unterwäsche trage, dass ich darunter nackt bin.
Gina keucht leise, Giovanni murmelt etwas auf Italienisch, das ich nicht verstehe.
"Tutto", sagt Jule. "Alles ausziehen."
Ich ziehe das Kleid über meinen Kopf, über meine Brüste, und lasse es fallen.
Es landet leise auf dem Boden neben mir.
Jetzt stehe ich komplett nackt vor ihnen allen, vor vier Personen, in diesem kleinen italienischen Restaurant.
Das warme Licht der Kerzen tanzt auf meiner Haut.
"Madonna!", flüstert Giovanni und seine Augen wandern über meinen Körper.
"Bellissima", haucht Gina.
"Dreh dich um", befiehlt Jule. "Langsam. Zeig ihnen alles."
Ich gehorche, drehe mich langsam im Kreis, spüre ihre Blicke auf meiner Haut wie Berührungen.
Erst meinen Rücken, dann meinen Po, dann wieder meine Vorderseite.
Jule kommandiert mich herum, genießt sichtlich ihre Macht über mich.
"Hände hinter den Kopf", sagt sie. "Brust raus."
Ich tue es, verschränke meine Hände hinter meinem Kopf, recke meine Brüste vor.
"Beine spreizen."
Ich spreize meine Beine ein wenig, fühle mich völlig exponiert.
Ich fühle mich wirklich wie eine Sklavin, wie ein Objekt, die einzige, die komplett nackt und hilflos ist, während alle anderen angezogen sind.
Ich fühle alle Augen auf mir, spüre ihre Blicke, ihre Begierde.
Die Italiener sind beide begeistert, starren mich an mit offenen Mündern.
"Incredibile", murmelt Giovanni immer wieder. "Unglaublich."
"Möchtet ihr sie näher sehen?", fragt Jule mit einem Lächeln.
"Si, si!", sagen beide gleichzeitig.
"Lena", befiehlt Jule. "Geh zu ihnen. Zeig dich ihnen. Lass sie dich ansehen."
Ich gehe langsam zu den beiden Italienern, meine Schritte unsicher.
Ich stehe vor ihnen, nackt und zitternd.
"Präsentier dich", sagt Jule. "Zeig ihnen deinen Körper!"
Ich drehe mich wieder, langsam, lasse sie jeden Teil von mir sehen.
Meine Brüste, meinen Bauch, meine Pussy, meinen Po.
Gina beißt sich auf die Lippe, ihre Augen funkeln.
Giovanni atmet schwer.
"Und jetzt", sagt Jule, "knie vor ihnen."
Ich sinke langsam auf die Knie, vor Gina und Giovanni.
Der Boden ist kalt unter meinen Knien.
Ich fühle mich so klein, so unterwürfig.
Jule steht auf, kommt zu mir, beugt sich zu mir herunter und flüstert mir leise ins Ohr, sodass nur ich es hören kann:
"Dürfen sie dich berühren? Ist das okay für dich?"
Mein Herz rast.
Ich nicke langsam. "Ja", flüstere ich zurück.
Jule richtet sich auf, lächelt die beiden Italiener an.
"Ihr dürft sie berühren", sagt sie großzügig, als wäre ich ihr Besitz, den sie verleiht. "Aber sanft. Sie gehört mir."
"Grazie", sagt Gina atemlos.
Und irgendwann, nach einem Moment des Zögerns, streckt Giovanni seine Hand aus und streichelt über meine Haare, ganz sanft, als wäre ich ein Haustier, eine Hündin.
"Brava ragazza", murmelt er. "Gutes Mädchen."
Das Gespräch geht einfach weiter, sie reden über irgendetwas – über Tanzen, glaube ich, über ihre Hobbys –, während Gina und Giovanni mich immer wieder mal streicheln, fast beiläufig.
Giovanni streichelt nur über meine Haare, über meinen Kopf, sanft und beruhigend.
Aber Gina ist mutiger, experimentierfreudiger.
Ihre Finger wandern über meine Schultern, über meinen Rücken.
Dann, ganz plötzlich, berührt sie meine Brüste, streicht mit ihren Fingerspitzen über meine Nippel.
Sie werden sofort hart unter ihrer Berührung.
Es ist mir peinlich, dass mein Körper so reagiert, so offensichtlich reagiert.
Aber es macht mich auch an, macht mich feucht zwischen den Beinen.
Gina spielt mit meinen Nippeln, macht sie härter, rollt sie zwischen ihren Fingern.
Sie zeichnet mit ihren Fingern die Konturen meiner Brüste nach, wiegt sie in ihrer Hand.
Ich schließe die Augen, konzentriere mich auf die Empfindungen.
Die beiden erzählen nebenbei, dass sie tanzen, dass sie Tango tanzen, dass das ihre große Leidenschaft ist.
Nele ist plötzlich interessiert an all dem, was sie da machen, legt ihr Handy weg, auf das sie vorher die ganze Zeit gestarrt hat wie auf der Fahrt nach Italien.
"Könnt ihr uns das zeigen?", fragt Nele. "Ich würde gern mal echten Tango sehen!"
Die beiden Italiener schauen sich an, lächeln.
"Certo!", sagt Giovanni. "Natürlich!"
Giovanni geht hinter die Theke und macht Musik an – dramatische, leidenschaftliche Tangomusik erfüllt den Raum.
Und Gina hat plötzlich eine Idee, ihre Augen leuchten auf.
"Ich habe einen Vorschlag", sagt sie und schaut Jule an. "Wenn wir beide, Giovanni und ich, jeweils einen Tanz mit der Sklavin haben dürfen, mit eurer schönen nackten Sklavin, dann ist euer Essen umsonst! Gratis! Nichts bezahlen!"
Nele ist sofort begeistert von dem Angebot, klatscht in die Hände.
"Das ist ein super Deal!", ruft sie.
Jule versichert sich mit einem Blick bei mir, hebt fragend die Augenbrauen.
Ich nicke ihr zu, auch wenn ich nicht weiß, was mich erwartet, auch wenn mir ein bisschen mulmig ist.
"Einverstanden", sagt Jule.
"Die Sklavin verdient uns das Abendessen!", meint Nele begeistert. "Toll! Ich liebe das!"
Ich bin also sowas wie ein leichtes Mädchen, das verkauft wird, das als Bezahlung dient.
Ich finde das irgendwie total erregend, diese Erniedrigung.
Meine Pussy pulsiert.
"Ich tanze zuerst mit ihr", sagt Gina und steht auf, streckt mir ihre Hand entgegen.
Ich nehme ihre Hand, stehe auf.
Meine Beine zittern.
"Ich kann nicht tanzen", sage ich leise. "Ich kann keinen Tango."
"Macht nichts", sagt Gina und lächelt. "Ich führe. Du folgst nur. Entspann dich."
Sie zieht mich in die Mitte des kleinen Restaurants, in einen freien Bereich zwischen den Tischen.
Die Musik wird lauter.
Ich tanze also mit Gina einen Tango, meinen ersten Tango überhaupt, und das völlig nackt.
Sie führt mich sicher und bestimmt, bewegt meinen nackten Körper mit ihren Händen, die auf meiner Hüfte liegen, auf meinem Rücken.
Ich habe ein wenig Angst, dass jemand reinkommen könnte, dass jemand mich durch das Fenster sehen könnte von draußen.
Aber irgendwie ist mir das auch egal.
Ich verliere mich in der Bewegung, in der Musik.
Es ist total schön, was sie mit meinem Körper macht, wie sie mich führt, wie sie mich dreht und bewegt.
Ich fühle mich wie eine Puppe in ihren Händen, wie ein Instrument, das sie spielt.
Und dann, ganz plötzlich, macht sie eine Bewegung, bei der sie ihr Bein zwischen meine Beine schiebt, ihren Schenkel gegen meine Pussy presst.
Und da merke ich erst, dass ich total feucht bin, tropfend feucht.
Und dass das jetzt auf ihren Schenkel reibt, meine Feuchtigkeit auf ihrer Haut hinterlässt.
Ich hoffe verzweifelt, dass sie es nicht gemerkt hat.
Aber in ihren funkelnden schwarzen Augen kann ich erkennen, dass sie es sehr wohl gemerkt hat.
Sie lächelt, ein wissendes, triumphierendes Lächeln.
Sie macht die gleiche Bewegung noch einmal, absichtlich diesmal, drängt ihren Schenkel zwischen meine Beine und reibt meine Pussy an ihrem Bein.
Ich stöhne leise, kann nicht anders.
Meine Feuchtigkeit ist deutlich sichtbar auf ihrem Bein, glänzt im Kerzenlicht.
Am Ende des Liedes, als die Musik ausklingt, lässt sie mich in einer dramatischen Pose zurückbeugen.
Dann richtet sie mich auf.
Und dann – vor den Augen aller – reibt sie mit ihrem Finger über ihren glänzenden Schenkel, sammelt meine Feuchtigkeit auf.
Und steckt ihren Zeigefinger in den Mund.
Leckt ihn ab.
Genüsslich.
"Deliziosa", sagt sie und zwinkert mir zu.
Es ist mir total peinlich, mein Gesicht brennt vor Scham.
Aber ich bin auch total erregt, mehr erregt, als ich jemals war.
"Mein Turn!", sagt Giovanni und steht auf, kommt zu mir.
Er ist größer als Gina, stärker, muskulöser.
Seine Hände sind groß und warm auf meinem Rücken.
Nun ist Giovanni dran, und er tanzt noch viel kraftvoller als Gina, wirbelt mich umher, wirft mich fast durch die Luft.
Er fängt mich mit seinen starken Armen, presst sich an mich.
Ich spüre seinen harten Körper gegen meinen weichen.
Er wirbelt mich herum und presst seinen Schritt gegen meinen Po, und ich spüre ganz deutlich, dass er erregt ist, dass er eine Erektion hat.
Sein Harter drückt gegen mich durch seine Hose.
Das macht mich total an, dass ich so einen Eindruck bei ihm hinterlasse, dass ich ihn errege.
Dass mein nackter Körper das mit ihm macht.
Während wir tanzen, presse ich meine Mitte an seinen Körper, suche seinen Harten, will ihn spüren.
Und ich spüre ihn, deutlich, hart und groß.
Am Ende des Tanzes lässt er mich sanft vor ihm zu Boden gleiten, langsam, mein Körper reibt an seinem.
Und mein Kopf endet genau auf der Höhe seines Schritts, ganz nah an seiner Beule.
Ich starre darauf, kann meinen Blick nicht abwenden.
Ich glaube, ich würde ihn befriedigen, wenn das von mir verlangt würde, würde seinen Schwanz in meinen Mund nehmen.
Aber niemand verlangt das von mir.
Niemand sagt etwas.
Nach einem langen Moment hilft Giovanni mir auf.
Alle klatschen – Jule, Nele, Gina!
"Bravissima!", ruft Gina. "Wunderschön!"
Ich stehe da, nackt und verschwitzt und erregt und beschämt.
Und glücklich.
So glücklich.
Kapitel 21: Die Fahrt zurück (oder: Wie ich nackt durch die Nacht fahre)
Jule schaut auf ihre Uhr und seufzt.
"Es ist spät", sagt sie und ihre Stimme klingt ein bisschen schwer vom Grappa. "Wir müssen uns wohl verabschieden."
Die beiden Italiener nicken verständnisvoll, aber ich sehe die Enttäuschung in ihren Gesichtern.
"Schade", sagt Gina. "War ein schöner Abend."
"War es wirklich", bestätigt Jule und steht auf, ein bisschen wackelig auf den Beinen.
"Die Rechnung bitte", sagt Jule zu Giovanni.
Aber er schüttelt energisch den Kopf, macht eine abwehrende Handbewegung.
"Nein, nein! Wir hatten eine Vereinbarung! Das Essen war umsonst!"
"Aber das war doch nur ein Scherz", protestiert Jule. "Ihr könnt doch nicht—"
"Nein!", unterbricht Gina sie. "Ein Deal ist ein Deal. Ihr bezahlt nichts!"
Jule zögert, dann greift sie in ihre Handtasche und zieht ihren Geldbeutel heraus.
Sie nimmt einen Hundert-Euro-Schein heraus, einen knackig neuen, grünen Schein.
Sie kommt zu mir, hält mir den Schein hin.
"Nimm das", befiehlt sie mit leiser Stimme. "Und bettel sie an, dass sie das Geld annehmen sollen. Überzeug sie!"
Ich nehme den Schein mit zitternden Fingern.
"Aber wie—", beginne ich.
"Du findest schon einen Weg", sagt Jule mit einem verschmitzten Lächeln. "Du bist doch meine kreative kleine Sklavin."
Ich stehe auf, immer noch völlig nackt, und gehe zu Gina und Giovanni.
Der Hundert-Euro-Schein in meiner Hand.
"Bitte", sage ich leise und halte ihnen den Schein hin. "Bitte nehmt das an. Als... als Dank. Für den wunderschönen Abend."
"Nein, nein!", sagt Giovanni wieder und verschränkt die Arme vor der Brust.
Ich mache es erniedrigender, demütiger.
Ich sinke auf die Knie vor ihnen, halte den Schein hoch wie ein Opfer.
"Bitte", flehe ich. "Ich... ich muss euch überzeugen. Sonst werde ich bestraft."
Das ist nicht wahr – jedenfalls glaube ich das nicht –, aber es klingt überzeugend.
Und es funktioniert.
Gina und Giovanni schauen sich an, ihre Mienen werden weicher.
"Bestraft?", fragt Gina besorgt. "Wie bestraft?"
"Ich... ich weiß nicht", stammle ich und senke den Blick. "Aber bitte. Nehmt es an. Für mich."
Giovanni seufzt, nimmt schließlich den Schein.
"Va bene", sagt er. "Okay. Aber nur, weil du so lieb bittest."
"Aber...", sagt Gina und ein Lächeln spielt um ihre Lippen. "Du musst dich bei uns entschuldigen. Richtig entschuldigen."
"Wie?", frage ich unsicher.
"Küss unsere Füße", sagt sie einfach. "Dann sind wir quitt."
Ich schlucke.
Das ist so erniedrigend, so demütigend.
Aber natürlich tue ich das.
Natürlich gehorche ich.
Ich beuge mich hinunter zu Ginas Füßen.
Sie trägt offene Sandalen, ihre Zehennägel sind rot lackiert.
Ich küsse ihre Füße, erst den rechten, dann den linken, spüre die warme Haut unter meinen Lippen.
"Brava", murmelt sie.
Dann wende ich mich Giovanni zu.
Er trägt Lederschuhe, aber er zieht sie aus, lächelt mich an.
Ich küsse auch seine Füße, küsse jeden einzelnen Zeh.
"Grazie", sagt er leise und streichelt über mein Haar.
Schließlich darf ich aufstehen.
Mein Gesicht brennt vor Scham, aber zwischen meinen Beinen pulsiert es vor Erregung.
"So", sagt Jule zufrieden. "Jetzt können wir gehen. Lena, du fährst."
"Okay", sage ich.
Sie gibt mir aber meinen Autoschlüssel nicht.
Wartet nicht, dass ich mein Kleid anziehe.
Ich schaue sie fragend an, verwirrt.
"Mein... mein Kleid?", frage ich unsicher.
"Ach ja, stimmt", sagt sie, als hätte sie das vergessen. "Na ja, beeil dich halt, dass dich niemand sieht. Das Dorf ist ziemlich leer und es ist schon Nacht. Sollte schon gehen."
"Aber—", protestiere ich.
"Kein Aber", unterbricht sie mich. "Los jetzt. Wir haben um die Ecke geparkt, sind nur ein paar Meter."
Mein Herz rast.
Ich soll nackt durch die Straßen laufen?
Komplett nackt?
Das ist verrückt!
Aber ich gehorche.
Natürlich gehorche ich.
"Ciao, bella!", ruft Gina mir hinterher. "War schön mit dir!"
"Arrivederci!", sagt Giovanni.
Ich atme tief durch, öffne die Tür des Restaurants.
Die kühle Nachtluft schlägt mir entgegen.
Ich schaue mich um.
Die kleine Piazza ist leer, die Straßen dunkel.
Nur eine einzelne Laterne wirft einen schwachen Lichtkreis.
Ich husche aus dem Restaurant, komplett nackt, meine nackten Füße auf dem kalten Pflaster.
Ich renne um die Ecke, wo der Tesla steht, silbern glänzend im Mondlicht.
Ich reiße die Fahrertür auf, springe hinein, schließe die Tür.
Mein Herz hämmert.
Ich habe es geschafft!
Niemand hat mich gesehen!
Ich atme tief durch, versuche mich zu beruhigen.
Der Ledersitz ist kühl unter meinem nackten Po.
Ich starte das Auto – zum Glück ist es einfach, nur auf den Knopf drücken –, und fahre langsam zurück zur Piazza, halte direkt vor dem Restaurant.
Niemand ist auf der Straße.
Alles ist still und friedlich.
Jule und Nele kommen aus dem Restaurant, steigen ein.
Jule vorne, Nele hinten.
"Gut gemacht", lobt Jule mich. "Meine brave Sklavin."
Ich lächle, stolz auf ihr Lob.
Aber dann sagt sie plötzlich:
"Oh, warte! Gina und Giovanni wollen, dass du dich noch richtig von ihnen verabschiedest. Geh noch mal rein."
"Was?", frage ich ungläubig. "Aber ich war doch—"
"Geh", befiehlt sie.
Ich seufze, steige wieder aus dem Auto.
Nackt.
Wieder nackt auf der Straße.
Ich gehe zurück ins Restaurant.
Gina und Giovanni stehen an der Tür, warten auf mich, lächeln.
"Du wolltest gehen ohne Abschied?", fragt Gina gespielt beleidigt.
"Tut mir leid", sage ich.
Sie umarmen mich beide, zuerst Gina, dann Giovanni.
Warme, feste Umarmungen.
Dann küssen sie mich auf die Wange, erst Gina, dann Giovanni.
Aber ich bin so erregt von diesem ganzen verrückten Abend, finde die beiden so toll, so attraktiv.
Also drehe ich meinen Kopf, als Gina mich küssen will.
Und küsse sie auf den Mund.
Lange und leidenschaftlich.
Sie reagiert sofort, öffnet ihre Lippen, lässt ihre Zunge in meinen Mund gleiten.
Sie küsst so toll, so fordernd und gleichzeitig so sanft.
Ihre Hände liegen auf meinem nackten Rücken, ziehen mich näher.
Als wir uns schließlich lösen, sind wir beide atemlos.
"Wow", haucht sie.
Dann wende ich mich Giovanni zu.
Küsse auch ihn, ohne zu zögern.
Er hält mich in seinen muskulösen Armen, so stark, so sicher.
Und ich reibe meinen Bauch an seinem Schritt, spüre, dass er immer noch hart ist, immer noch eine Erektion hat.
Sein Harter drückt gegen meinen Bauch, hart und groß.
Ich reibe mich daran, kann nicht anders.
Er stöhnt leise in unseren Kuss.
Seine Hände wandern über meinen Rücken, über meinen Po.
Schließlich lösen wir uns, beide keuchend.
Aber sofort wenden sich Gina und Giovanni einander zu, als hätte unser Kuss etwas in ihnen entfacht.
Sie umarmen sich, küssen sich leidenschaftlich.
Ich stehe da, ausgeschlossen, und weiß, dass es Zeit ist zu gehen.
"Ciao", flüstere ich und drehe mich um.
Ich verlasse nackt das Restaurant, trete hinaus in die Nacht.
Und passe nicht auf, bin zu sehr in Gedanken versunken.
Denn draußen ist plötzlich ein Mann mit seinem Hund.
Ein älterer Mann, graue Haare, mit einem kleinen Terrier an der Leine.
Und ich laufe ihm fast in die Arme.
Fast kollidiere ich mit ihm.
Er sieht mich.
Es ist düster, aber nicht dunkel genug.
Er sieht mich, meine Nacktheit, meine bloße Haut.
Seine Augen werden groß.
"Madonna!" ruft er aus.
Ich schreie auf, springe zur Seite, renne zum Auto.
Der Hund bellt aufgeregt.
Ich reiße die Autotür auf, springe hinein, ziehe die Tür zu.
"Fahr!", ruft Nele von hinten. "Los, fahr!"
Ich trete aufs Gaspedal – oder wie auch immer das bei einem Tesla heißt.
Das Auto schießt nach vorne, fast lautlos, nur ein leises Surren.
Im Rückspiegel sehe ich den Mann, der uns nachstarrt, sein Mund offen.
Wir fahren davon, lassen das kleine Dorf hinter uns.
Jule lacht, ein bisschen hysterisch vom Grappa.
"Das war knapp!", kichert sie.
Sie ist ein wenig beschwipst, ihre Wangen gerötet.
Sie legt wieder ihre Hand auf meinen Schenkel, während ich fahre, warm und besitzergreifend.
Aber ihre Finger rutschen immer tiefer, wandern langsam nach oben.
Über meinen Oberschenkel.
Näher und näher an meinen Schritt.
"Jule", flüstere ich. "Ich muss mich konzentrieren. Auf die Straße."
"Dann konzentrier dich halt", sagt sie unbekümmert.
Ihre Finger erreichen meinen Schritt, streichen über meine Schamlippen.
Ich bin so nass, so unglaublich nass.
Im Rückspiegel sehe ich, dass Nele mit ihrem Handy spielt, scrollt durch Instagram oder so, nicht auf uns achtet.
Aber ich habe Schwierigkeiten, mich zu konzentrieren, während Jule mit mir spielt.
Ihre Finger gleiten zwischen meine Lippen, finden meine Klitoris.
Ich stöhne leise, versuche die Straße im Blick zu behalten.
Die Kurven zu nehmen.
"Wehe, du versaust mir die Sitze, weil du ausläufst!", droht sie mir spielerisch, aber in ihrer Stimme liegt auch Ernst. "Dieser Tesla war teuer!"
Und das ist in der Tat ein Problem, weil ich wirklich so erregt bin, so feucht.
Ich spüre, wie meine Feuchtigkeit auf den Ledersitz tropft.
"Tut mir leid", keuche ich.
"Dann halt dich zurück", befiehlt sie und ihre Finger kreisen schneller.
Aber wie soll ich das?
Wie soll ich mich zurückhalten, wenn sie mich so berührt?
Ich konzentriere mich verzweifelt auf die Straße, auf die weißen Linien, die im Scheinwerferlicht aufblitzen.
Auf die Kurven, die sich vor uns winden.
Und versuche nicht zu kommen.
Nicht hier.
Nicht jetzt.
Nicht während ich fahre.
Ich bin einfach so erregt, und Jule legt es einfach darauf an, dass ich komme. Ich bettele und flehe sie an, und sie grinst nur:
„Wenn du so bist, macht mich das nur noch mehr an!“
Ihre Finger gleiten so ganz sanft über meine Klitoris, und ich bin einfach so erregt! Es ist so toll, so richtig, ich will ihr gehören, ich will kommen, aber ich kann das ja nicht während der Autofahrt.
Und deswegen bin ich einfach total fickrig, total aufgekratzt.
Kapitel 22: Neles Rache (oder: Wie die kleine Schwester zur Herrin wird)
Jule hat sich nach dem Frühstück den Tesla geschnappt und ist shoppen gefahren, hat gesagt, sie will ein paar Sachen besorgen, vielleicht neue Bikinis, vielleicht Schuhe. Und Nele und ich sind allein in der Villa, nur wir zwei.
Wir räumen den Frühstückstisch auf, tragen die Teller in die Küche, spülen sie ab in dem großen Spülbecken mit Blick aufs Meer. Das Wasser ist warm über meinen Händen, der Schaum weich und duftend. Draußen glitzert das Meer in der Morgensonne, kleine Wellen kräuseln sich am Strand.
Dann schauen Nele und ich uns an. Sie trocknet gerade ein Glas ab, ihr Blick ist irgendwie intensiv, forschend. Es liegt etwas in der Luft, eine Spannung, die ich nicht ganz greifen kann. Und ich frage ein bisschen unsicher: „Und was machen wir jetzt?”
Nele grinst, ein breites, verschmitztes Grinsen, das ihr ganzes Gesicht erhellt. Sie stellt das Glas ab, lässt das Geschirrtuch fallen. Und zieht mich am Handgelenk in ihr Zimmer. „Ich weiß was!“, sagt sie geheimnisvoll.
Ich komme natürlich hinterher, lasse mich von ihr ziehen. Ihre Hand ist warm um mein Handgelenk, ihr Griff fest aber nicht unangenehm. In ihren Augen sehe ich, dass sie was vorhat, dass sie sich etwas ausgedacht hat. Etwas Aufregendes. Vielleicht etwas Gefährliches. Mein Herz beginnt schneller zu schlagen, eine Mischung aus Nervosität und Vorfreude durchflutet mich.
Sie sieht toll aus heute Morgen! Ihr langes dunkles Haar fällt ihr offen über die Schultern – normalerweise trägt sie es im Pferdeschwanz, aber heute hat sie es aufgemacht. Es glänzt im Licht, das durch die großen Fenster ihres Zimmers fällt. Sie trägt ein enges weißes Top, das ihre jugendliche Figur betont, und kurze Jeansshorts, die ihre langen, schlanken Beine zeigen. Ihre Haut ist schon ein bisschen gebräunt von der Sonne der letzten Tage. Sie ist wirklich wunderschön, muss ich zugeben, mit diesem selbstbewussten Gang und diesen intensiven Augen.
In ihrem Zimmer dreht sie sich zu mir um. Lehnt sich lässig gegen die Wand, verschränkt die Arme vor der Brust. Sie sieht mich an, mustert mich von oben bis unten, und ich spüre, wie mir heiß wird unter ihrem Blick.
„Hast du Lust?“, fragt sie, und obwohl sie nicht sagt, worauf, kann ich mir denken, worauf sie hinaus will. Ihre Stimme ist leise, aber es liegt eine Herausforderung darin, eine Frage, die nur eine Antwort zulässt.
Ich nicke langsam. Mein Mund ist trocken geworden. Mein Herz beginnt noch schneller zu schlagen, so schnell, dass ich fürchte, sie könnte es hören.
„Zieh dich aus!“, sagt sie ganz plötzlich. Ihre Stimme ist ein bisschen hart, ein bisschen befehlend. So anders als sonst. Normalerweise ist Nele fröhlich, verspielt, manchmal ein bisschen frech. Aber jetzt ist da etwas anderes in ihrer Stimme, etwas Autoritäres, das mich erschauern lässt.
Ich schlucke. Stehe einfach da, bewege mich nicht. Meine Hände zittern leicht.
Es ist immer noch ein komisches Gefühl, verstehst du? Weil ich sie einfach nur als Jules kleine Schwester kenne, auf die wir aufgepasst haben, als sie noch klein war. Die wir ins Bett gebracht haben, denen wir Geschichten vorgelesen haben. Die wir zum Spielplatz begleitet haben. Ich erinnere mich an ein kleines Mädchen mit großen Augen und zwei Zöpfen. Aber die Nele, die jetzt vor mir steht, ist kein kleines Mädchen mehr. Sie ist eine junge Frau, selbstbewusst und schön und irgendwie gefährlich.
Aber ich habe auch diese Lust daran, weißt du? Diese Lust, mich zu zeigen. Mich klein und ausgeliefert zu fühlen. Dominiert zu werden. Diese Seite an mir, die ich erst vor wenigen Tagen entdeckt habe, die aber schon so stark geworden ist. Und so spiele ich sofort mit, falle in meine Rolle.
„Muss ich?“, frage ich so ein bisschen unschuldig, mit großen Augen. Spiele das naive Mädchen, das nicht weiß, was von ihr erwartet wird.
„Mach schon!“, befiehlt sie ungeduldig. Ihre Stimme wird härter, ihre Augen funkeln.
Sie steht da, eine Hand an der Hüfte, die andere lässig an der Wand. Ihre Körpersprache ist angespannt, dominant, als würde sie kein Nein akzeptieren. Ihre Augen sind auf mich gerichtet, durchdringend, fordernd. Und ich spüre, wie ich ihr gehorchen will, wie ich ihr geben will, was sie verlangt.
Mein Herz schlägt total schnell, und das so früh am Morgen. Erst halb elf. Draußen ist es schon warm, die Sonne steht hoch am Himmel, das Meer rauscht leise.
Ich greife nach dem Saum meines kurzen weißen Kleides – dem einzigen, das Jule mir heute Morgen erlaubt hat. Es ist ein einfaches Kleid, leicht und luftig, das mir bis zur Mitte der Oberschenkel reicht. Ziehe es mir langsam über den Kopf. So ein bisschen langsam, um eine schöne Show abzuliefern. Ich hebe meine Arme, der Stoff streift über meine Haut, über meinen Bauch, über meine Brüste.
Das Kleid gleitet über meine Brüste, und ich spüre, wie der Stoff über meine Nippel streicht, die schon ein bisschen hart sind von der Aufregung. Über meinen Bauch, über meine Hüften. Ich lasse es zu Boden fallen, wo es in einem weißen Häufchen liegen bleibt.
Es ist aber schon ein komisches Gefühl, dass ich mich vor ihr ausziehe. Vor Nele. Die ich schon so lange kenne. Die ich als Kind gekannt habe. Aber gleichzeitig ist es auch erregend, aufregend, verboten irgendwie.
Schließlich stehe ich vor ihr, halte mein Kleid noch in der Hand, aber bin komplett vor ihr entblößt. Nackt. Schutzlos. Meine Haut kribbelt im kühlen Luftzug der Klimaanlage. Meine Nippel werden noch härter.
Sie sieht mich an, lässt ihren Blick langsam über meinen Körper wandern. Von meinem Gesicht, wo ich spüre, wie ich erröte, hinunter zu meinen Brüsten. Sie verweilt dort einen Moment, betrachtet meine Brüste, meine harten Nippel. Dann über meinen flachen Bauch, über meinen Bauchnabel. Zu meinem Venushügel, meiner rasierten Pussy. Meinen Schenkeln. Meinen Knien. Meinen Füßen. Und dann wieder hinauf. Langsam. Genüsslich.
Sie genießt die Ansicht, das sehe ich. Lässt mich einfach so dastehen. Und ich weiß nicht, was ich machen soll, wohin mit den Händen. Soll ich sie hängen lassen? Soll ich mich bedecken? Was erwartet sie von mir?
Instinktiv versuche ich, mit meiner Hand meine Mitte zu bedecken, meine Scham zu verbergen. Meine rechte Hand wandert nach unten, bedeckt meinen Venushügel, meine Finger liegen zwischen meinen Schenkeln.
Aber sie schüttelt den Kopf, nur einmal, eine kleine Bewegung. „Nein”, sagt sie leise. „Hände weg.”
Und ich weiß sofort, was sie meint. Nehme die Hände zur Seite, lasse sie hängen. Stelle mich zur Schau. Völlig entblößt. Völlig sichtbar.
Sie lässt mich da stehen, schweigend, minutenlang. Die Stille ist fast unerträglich. Ich höre nur das Rauschen des Meeres draußen, das Summen der Klimaanlage, meinen eigenen Atem, der ein bisschen zu schnell geht. Die Sekunden dehnen sich. Ich weiß nicht, wohin ich schauen soll, lasse meinen Blick auf den Boden sinken.
Aber dann beginnt sie zu sprechen, ihre Stimme leise, aber bestimmt: „Du schuldest mir was!”
„Ich schulde dir was?“, frage ich verwirrt. Meine Stimme zittert ein bisschen. Was meint sie? Was habe ich ihr getan?
„Ja, von früher, als ich klein war!“, sagt sie und ihr Blick wird härter. Es liegt etwas in ihren Augen, das ich nicht ganz einordnen kann. Etwas, das vielleicht schon lange in ihr geschlummert hat.
„Was meinst du?“, frage ich unsicher. Ich suche in meinen Erinnerungen, versuche mich zu erinnern. Was habe ich getan? Haben wir sie geärgert? Haben wir sie ausgeschlossen von unseren Spielen?
„Du wirst es rausfinden. Keine Sorge!“, sagt sie mit einem gefährlichen Lächeln. „Aber heute wirst du dafür zahlen!”
Ich weiß echt nicht, was sie meint. Und so ein bisschen bin ich besorgt. Was hat sie vor? Was wird sie mit mir machen? Wird sie mich wirklich bestrafen? Oder ist das nur ein Spiel?
„Kletter mal aufs Bett!“, befiehlt sie und zeigt auf ihr großes Doppelbett, das in der Mitte des Zimmers steht. Es hat einen weißen Bezug, weiße Kissen, und an jeder Ecke einen geschnitzten Holzpfosten.
Ich gehorche natürlich. Gehe langsam zum Bett, spüre, wie meine nackten Füße über den kühlen Fliesenboden gleiten. Klettere aufs Bett. Die Matratze gibt unter meinem Gewicht nach. Die Laken sind kühl und glatt unter meiner nackten Haut, fühlen sich gut an.
„Leg dich hin!“, sagt sie. „Auf den Rücken!”
Ich lege mich hin, strecke meinen Körper aus. Schaue zur Decke hinauf, wo ein Ventilator sich langsam dreht. Mein Herz rast. Meine Hände liegen neben meinem Körper, meine Beine sind noch zusammen.
Sie kommt zu mir, steht neben dem Bett. In ihren Händen hält sie Seile, weiche, weiße Seile. Wo hat sie die her? Hat sie die extra mitgebracht? Hat sie das geplant? Hat sie sich das alles schon vorher überlegt?
Sie nimmt sanft meinen linken Arm, ihre Finger sind warm auf meiner Haut. Ein angenehmer Kontrast zu den kühlen Laken. Zieht ihn über meinen Kopf zum Bettpfosten. Ich spüre, wie sich meine Muskeln dehnen, wie meine Brust sich hebt.
Dann bindet sie mein Handgelenk mit dem Seil an den Bettpfosten. Schlingt das Seil um, einmal, zweimal, macht einen Knoten. Ihre Bewegungen sind sicher, geschickt. Sie hat das schon mal gemacht, oder sie hat sich zumindest informiert.
Ich verstehe jetzt ein bisschen, was sie vorhat. Und lasse sie machen, biete keinen Widerstand. Es ist diese tolle Mischung aus Nervosität und Erregung, die meinen ganzen Körper durchflutet. Diese Angst, was kommen wird. Und diese Vorfreude. Diese Lust auf das Unbekannte.
Sie bindet nun meinen rechten Arm, zieht ihn zum anderen Bettpfosten, bindet ihn fest. Jetzt liegen meine Arme über meinem Kopf, gefesselt, hilflos. Dann greift sie nach meinem linken Bein, spreizt es zur Seite, bindet es am Bettpfosten fest. Ich spüre, wie sich meine Schenkel öffnen, wie ich exponiert werde. Dann mein rechtes Bein, das sie ebenfalls spreizt und festbindet.
Sie arbeitet schweigend, konzentriert. Manchmal beugt sie sich über mich, und ihre langen dunklen Haare berühren meine nackte Haut – über meinen Bauch, über meine Brüste, über mein Gesicht. Ich rieche ihr Shampoo, einen blumigen Duft.
Ich zucke jedes Mal zusammen, weil das so ein schönes, aber elektrisierendes Gefühl ist. Wie kleine Stromschläge, die durch meinen Körper jagen.
Schließlich bin ich fertig gefesselt. Liege da, so richtig gespreizt und ihr total ausgeliefert. Meine Arme über meinem Kopf, zu den oberen Bettpfosten gezogen. Meine Beine weit auseinander, zu den unteren Bettpfosten gefesselt. Ein X auf dem Bett. Völlig schutzlos.
Die Fesseln sind nicht eng und tun nicht weh, sie schneiden auch nichts ein. Sie hat die Seile so gebunden, dass sie fest sind, aber nicht schmerzen. Ich könnte mich vermutlich sogar daraus befreien, wenn ich wirklich wollte, wenn ich genug Zeit hätte.
Aber darum geht es ja nicht. Es geht um die Symbolik. Um die Unterwerfung. Um das Ausgeliefertsein. Um die Tatsache, dass ich ihr gehöre, in diesem Moment. Dass sie mit mir machen kann, was sie will.
Ich hebe einmal meinen Kopf und schaue an meinem Körper hinunter. Zwischen meinen Brüsten hindurch, die sich mit jedem Atemzug heben und senken. Sehe meinen flachen Bauch, der ein bisschen eingezogen ist. Meinen Venushügel, der so ein bisschen hoch steht, weil ich auf dem Rücken liege. Meine gespreizten Schenkel, meine Füße, die an den Bettpfosten festgebunden sind.
Eigentlich sieht das ganz nett aus, finde ich. Ästhetisch irgendwie. Wie ein Kunstwerk. Ich mag den Anblick meines eigenen Körpers so, gefesselt und dargeboten.
Aber es ist auch erschreckend, wie entblößt ich vor Nele bin. Dass sie wirklich alles von mir sehen kann. Jeden Zentimeter meiner Haut. Jede Kurve. Jede geheime Stelle. Meine Pussy ist vollständig sichtbar, geöffnet durch die Spreizung meiner Beine.
Ich bin total schutzlos! Völlig in ihrer Macht. Sie könnte jetzt alles mit mir machen. Mich berühren, wo sie will. Mich streicheln. Mich schlagen. Mich küssen. Alles.
„Schön siehst du aus!“, sagt sie zufrieden und tritt einen Schritt zurück, um mich besser betrachten zu können. Sie legt ihren Kopf schief, betrachtet mich wie ein Maler sein Modell.
Ihre Augen gleiten über meinen Körper, langsam, genüsslich. Von meinem Gesicht über meine Brüste, über meinen Bauch. Bleiben vor allem zwischen meinen Schenkeln hängen. Auf meiner Pussy, die jetzt vollständig sichtbar ist, die jetzt schon ein bisschen feucht ist, glänzend.
„Danke!“, sage ich ganz unterwürfig, mit gesenktem Blick. Meine Stimme ist kaum mehr als ein Flüstern.
Sie steht so toll über mir neben dem Bett. So selbstbewusst. So dominant. Ihr Körper ist entspannt, ihre Haltung lässig, aber in ihren Augen liegt eine Intensität, eine Macht. Und ich muss zu ihr aufschauen, kann sie nur sehen, wenn ich meinen Kopf drehe.
„Als ich klein war”, beginnt sie langsam, fast nachdenklich, und geht dabei um das Bett herum, „da habt ihr mich manchmal gekitzelt. Du und Jule. Ihr habt mich auf dem Boden festgehalten und mich gekitzelt. Ich konnte nichts dagegen tun. Ihr wart beide viel stärker als ich. Ich habe das immer gehasst.”
Sie macht eine Pause, bleibt am Fußende des Bettes stehen, schaut auf mich herab.
„Aber ich musste auch immer lachen. Es war ein komisches Gefühl, richtig seltsam. Hilflos. Ausgeliefert. Aber ich konnte halt nichts dagegen tun. Erinnerst du dich?”
Nur dunkel, muss ich gestehen. Ich erinnere mich an Nachmittage, an denen wir auf sie aufgepasst haben. An Spiele im Garten. An Lachen. An Herumtoben. Aber an dieses spezielle Detail? An dieses Kitzeln? Nicht wirklich. Vielleicht habe ich es verdrängt. Vielleicht war es für mich nicht wichtig. Aber für sie offensichtlich schon.
Sie streckt ihren schmalen Zeigefinger aus. Ihr Fingernagel ist kurz geschnitten, aber gepflegt, lackiert in einem hellen Rosa. Und der Finger kommt mir langsam näher. Schwebt über meinem Körper, über meiner Brust, über meinem Bauch.
Dann streicht er einmal, ganz sanft, über meine Achselhöhle. Nur ein leichtes Kratzen, kaum spürbar.
Ich zucke sofort zusammen, versuche wegzuziehen, meinen Arm zu schließen. Aber natürlich kann ich mich nicht weit bewegen. Die Fesseln halten mich fest, halten meine Arme über meinem Kopf, exponiert. Ich bin ihr ja total ausgeliefert!
„Gefällt dir das?“, schmunzelt sie und ihre Augen funkeln amüsiert. Sie genießt das offensichtlich, genießt meine Reaktion, meine Hilflosigkeit.
„Nein!“, schüttele ich den Kopf energisch. „Bitte nicht!” Meine Stimme ist flehend.
„Tja, Pech gehabt!“, sagt sie fröhlich und ihr Grinsen wird breiter.
Ihre Finger berühren mich wieder, beide Hände jetzt. Ganz sanft. Sie tippeln über meine Schultern, leicht wie Federn. Dann über meinen Hals, über mein Schlüsselbein.
Und ich spüre ihr Kitzeln, dieses unerträgliche Kribbeln, das sich in meiner Haut ausbreitet.
„Nicht!“, winsele ich. „Bitte nicht!” Ich versuche mich zu winden, versuche mich zu drehen, aber es hilft nichts.
„So sensibel?“, fragt sie amüsiert. „Dabei habe ich noch gar nicht angefangen!”
Und dann kitzelt sie mich richtig. Unter den Achseln, wo ich am empfindlichsten bin. Ihre Finger graben sich in die weiche Haut dort, kratzen, kitzeln.
Ich zucke zusammen, zerre an meinen Fesseln, versuche mich zu winden. Die Seile schneiden ein bisschen ein, nicht schmerzhaft, aber spürbar. Aber es hilft nichts. Ich kann nirgendwo hin. Ich bin gefangen.
Ich hasse es – ich hasse Kitzeln, habe es schon immer gehasst! Diese Hilflosigkeit, dieses unkontrollierbare Lachen. Aber ich kann trotzdem nicht anders als zu kichern, zu lachen, obwohl ich es nicht will. Das Lachen bricht aus mir heraus, unkontrolliert.
„Hör auf!“, kichere ich. „Bitte, hör auf!” Tränen sammeln sich in meinen Augenwinkeln, nicht von Schmerz, sondern von dieser Intensität.
Aber sie hört nicht auf. Ihre Finger wandern über meinen Körper, suchen alle empfindlichen Stellen. Über meine Rippen, wo jeder Knochen unter der Haut zu spüren ist. Über meinen Bauch, wo ich besonders kitzlig bin. Mein ganzer Körper ist angespannt, verkrampft.
Sie klettert auf das Bett, setzt sich rittlings auf meinen Bauch. Ihr Gewicht drückt mich in die Matratze, warm und real. Ich spüre ihre Schenkel an meinen Seiten, spüre ihre Wärme durch ihre Shorts.
Ich schaue zu ihr hinauf. Sie sieht so zufrieden aus, so mächtig. Ihr Gesicht ist über mir, ihr langes Haar fällt ihr über die Schultern, umrahmt ihr Gesicht. Sie lächelt herab auf mich, ein Lächeln voller Genugtuung.
Ihre Finger kitzeln weiter, jetzt an meinen Seiten, über meine Hüften, dort wo die Haut besonders empfindlich ist.
„Nein, nein!“, lache ich hilflos. „Nicht da!” Mein Körper bäumt sich auf unter ihr, versucht sie abzuwerfen, aber sie sitzt fest.
Aber gerade da macht sie weiter, gnadenlos. Ihre Finger bohren sich in meine Seiten, kitzeln und kratzen.
Mein ganzer Körper zuckt und windet sich unter ihr. Ich lache und lache, bis mir die Tränen über die Wangen laufen. Bis mein Bauch wehtut vom Lachen. Bis ich kaum noch Luft bekomme.
Und gleichzeitig – und das ist das Verrückte – spüre ich auch, wie sich etwas anderes in mir regt. Etwas Warmes. Etwas Erregendes. Trotz des Kitzelns, trotz der Qual.
Denn ihre Berührungen, auch wenn sie kitzelnd sind, sind immer noch Berührungen. Immer noch intim. Immer noch erotisch irgendwie. Ihre Hände auf meiner Haut. Ihr Körper auf meinem. Ihre Macht über mich.
Ihre Finger wandern höher, über meine Rippen, kommen gefährlich nah an meine Brüste. Ich spüre, wie mein Atem stockt, wie ich darauf warte, was kommt.
Und dann – ganz plötzlich – berührt sie meine Brustwarzen. Nur ganz kurz, ganz leicht. Mehr ein Streifen als eine Berührung.
Ich erschauere. Nicht vom Kitzeln diesmal. Sondern von etwas anderem. Von Lust. Ein Schauer läuft durch meinen ganzen Körper, elektrisierend.
Sie bemerkt es sofort. Hält inne. Ihre Hände werden still auf meinem Körper.
Schaut auf meine Brüste hinunter. Auf meine Nippel, die jetzt hart sind, steif, aufgerichtet. Sie stehen ab von meinen Brüsten, dunkelrosa, verlangend.
„Gefällt dir wohl, oder?“, sagt sie leise, fast verwundert. In ihrer Stimme liegt etwas Neues, etwas Interessiertes.
Sie berührt meine Brustwarzen wieder, ganz sanft diesmal. Nicht kitzelnd. Streichelnd. Ihre Fingerspitzen kreisen um meine Nippel, berühren sie, ziehen sich zurück.
Und ein wohliger Schauder geht durch meinen ganzen Körper, von meinen Brüsten bis hinunter zwischen meine Beine. Ich spüre, wie sich etwas in meinem Unterleib zusammenzieht, wie eine Wärme sich dort ausbreitet.
Sie merkt das auch. Spürt, wie ich unter ihr reagiere. Wie mein Körper auf ihre Berührung antwortet. Wie mein Atem schneller wird, tiefer.
„Du kleine Lesbe!“, lacht sie, aber ihre Stimme klingt nicht spöttisch. Eher fasziniert. Vielleicht auch ein bisschen erregt? Ihre Wangen sind ein bisschen gerötet, ihre Pupillen ein bisschen geweitet.
Hat sie recht? Bin ich das? Eine Lesbe?
Ich weiß es nicht. Ich habe mich das selbst schon gefragt, in den letzten Tagen. Seit Jule mich geküsst hat. Seit sie mich berührt hat. Seit ich gemerkt habe, wie sehr mich das erregt. Aber ich kann nicht darüber nachdenken, nicht jetzt. Jetzt will ich nur fühlen.
„Du warst ein böses Mädchen!“, sagt sie so ganz sinnlich, ihre Stimme ist tiefer geworden, rauer. Sie beugt sich über mich, ihr Gesicht kommt näher.
„Aber was habe ich denn getan?“, flüstere ich ganz leise, verwirrt. Was meint sie? Wofür zahle ich? Was war meine Sünde?
„Das weißt du nicht?“, fragt sie und ihre Augen bohren sich in meine.
Ich schüttele den Kopf. Ich weiß es wirklich nicht. Oder habe ich es vergessen? War ich grausam zu ihr, als sie klein war? Habe ich sie geärgert, ohne es zu merken?
Sie sieht mich an, lange, durchdringend. Ihre Augen suchen in meinen nach etwas. Aber sagt nichts. Sagt mir keine Gründe. Gibt mir keine Antwort.
Vielleicht gibt es keine echten Gründe. Vielleicht ist das nur ein Spiel. Eine Rechtfertigung. Eine Ausrede, um zu tun, was sie tun will.
„Du gehörst ausgepeitscht!“, meint sie plötzlich. Ihre Stimme ist fest, bestimmt.
Mir schaudert es. Meint sie das echt ernst? Sie will mich auspeitschen? Mit einer echten Peitsche? Mein Herz setzt einen Schlag aus.
Nele sieht mich amüsiert an, genießt offensichtlich meine Angst. Wie ich so unter ihr liege, gefesselt, hilflos. Wie meine Augen sich weiten, wie ich schlucke.
„Nur leider habe ich keine Peitsche!“, sagt sie bedauernd und macht ein trauriges Gesicht.
Ich bin so ein bisschen erleichtert, atme aus. Meine Muskeln entspannen sich ein wenig.
Aber dann grinst sie verschmitzt, und dieses Grinsen macht mir mehr Angst als alles andere, und sagt: „Oder doch... Ich habe eine Peitsche hier!”
Sie greift hinter ihren Kopf. Öffnet das Haargummi, das ihren langen Pferdeschwanz hält. Zieht es heraus. Schüttelt ihre Haare aus.
Sie fallen über ihre Schultern, eine dunkle Kaskade, fast bis zur Taille. So lang und glänzend, so wunderschön. Jede Strähne fängt das Licht ein.
Ich weiß noch nicht, was sie vorhat. Ich verstehe nicht, wie Haare eine Peitsche sein können. Aber dann bewegt sie ihren Kopf auf mich zu, langsam, fast rituell.
Sie beugt sich über mich, langsam, ihre Augen fest auf meine gerichtet. Ich kann mich nicht abwenden, kann ihren Blick nicht brechen.
Und ihre langen Haare fallen auf meinen Körper. Zuerst auf meine Brust. Hunderte von Strähnen, die meine Haut berühren.
Sie streichen über meine Haut, weich und seidig. Hunderte kleiner Berührungen gleichzeitig. Jede Strähne ist wie ein eigener Finger, der mich liebkost.
Und meine Haut erstarrt in einem emotionalen Feuerwerk. Gänsehaut überzieht meinen ganzen Körper, von meinen Brüsten über meinen Bauch bis hinunter zu meinen Oberschenkeln. Jede Pore öffnet sich.
Sie bewegt ihren Kopf hin und her, langsam, bedächtig. Lässt ihre Haare über meine Brüste gleiten, über meine harten Nippel. Dann über meinen Bauch, über meinen Bauchnabel.
Und so peitscht sie mich quasi mit ihren langen, weichen Haaren aus.
Es tut nicht weh. Ganz im Gegenteil. Es fühlt sich ganz toll an. Unglaublich gut. Besser als alles, was ich je gefühlt habe.
Jede einzelne Haarsträhne ist wie eine kleine Liebkosung. Wie hundert winzige Küsse auf meiner Haut. Wie Seide, die über mich gleitet. Wie eine Berührung, die überall und nirgends ist.
Alles ist elektrisiert. Alles kribbelt. Alles fühlt sich toll an. Mein ganzer Körper ist eine einzige erogene Zone.
Sie lässt ihre Haare über meine Brustwarzen streichen, wieder und wieder. Die weichen Strähnen umschmeicheln meine harten Nippel, kitzeln sie, streicheln sie. Und ich stöhne leise, kann nicht anders. Ein Laut entweicht meinen Lippen, unkontrolliert.
Dann tiefer, über meinen Bauch. Über meinen Venushügel. Sie lässt ihre Haare dort verweilen, hin und her streichen.
Oh Gott! Das Gefühl ist unbeschreiblich. Ich spüre, wie meine Pussy pocht, wie sie sich öffnet, wie sie feucht wird.
Und ich bin froh, dass sie so auf mir sitzt und nicht nach unten sehen kann. Nicht sehen kann, was das mit mir macht. Wie wohlig ich mich fühle. Wie erregt ich bin. Wie sehr ich das will.
Denn zwischen meinen Beinen ist es jetzt feucht. Sehr feucht. Nasser als ich je war. Ich spüre, wie meine Säfte fließen, wie ich tropfe. Wie die Feuchtigkeit auf die Laken unter mir tropft.
Erregt darüber, dass mich diese tolle kleine Schwester Jules dominiert. Dass sie mich gefesselt hat. Dass sie Macht über mich hat. Dass sie mich kitzelt. Dass sie mich mit ihren Haaren streichelt.
Und dass mich das alles so unglaublich anmacht. Mehr als ich je gedacht hätte. Dass ich das will. Dass ich das brauche. Dass ich mehr davon will.
Kapitel 23: Neles Finger (oder: Wie ich die Kontrolle völlig verliere)
Ich liege immer noch auf Neles Bett, komplett hilflos und an die Bettpfosten gebunden. Meine Arme über meinem Kopf gefesselt, meine Beine weit gespreizt. Die Seile halten mich fest, nicht schmerzhaft, aber unerbittlich. Und sie hat mich mit ihren Haaren ausgepeitscht, hat diese weichen, seidigen Strähnen über meinen ganzen Körper gleiten lassen. Und ich bin total erregt davon, so erregt, dass ich kaum noch klar denken kann.
Mein ganzer Körper pulsiert. Jede Zelle schreit nach Berührung. Nach Erlösung. Zwischen meinen Beinen spüre ich diese pochende Hitze, diese brennende Sehnsucht.
Aber Nele ist noch nicht fertig mit ihrer Tortur. Noch lange nicht.
Sie sitzt auf meinem Bauch, ihr Gewicht warm und real auf mir. Ich spüre ihre Schenkel an meinen Seiten, die Wärme ihres Körpers durch ihre Shorts. Ihre langen dunklen Haare fallen ihr über die Schultern, umrahmen ihr hübsches Gesicht.
Sie schaut auf mich herab, ihre Augen glänzen. Es liegt etwas darin, das ich nicht ganz greifen kann. Macht, definitiv. Genugtuung. Aber auch etwas anderes. Neugier vielleicht. Oder sogar Begierde?
Sie rutscht nun tiefer auf meinem Körper. Über meinen Bauch, langsam, jeden Zentimeter genießend. Ich spüre, wie ihr Gewicht sich verlagert, wie ihre Shorts über meine Haut gleiten.
Sie setzt sich auf meine Hüften, ihre Hände liegen auf meinen Rippen. Und dann beginnen ihre Finger wieder zu tanzen. Zu kitzeln.
An meinen Rippen, wo die Haut besonders empfindlich ist, wo ich jeden einzelnen Knochen spüren kann. Ihre Finger graben sich in die weiche Haut zwischen den Rippen, kratzen, kitzeln.
Ich zucke wieder zusammen, versuche mich zu winden, versuche wegzukommen. Die Seile um meine Handgelenke ziehen sich stramm. Aber es gibt kein Entkommen. Ich bin gefangen, hilflos.
Und ich liebe und hasse es gleichzeitig.
Ich würde sie gerne hassen, diese Empfindung. Dieses unkontrollierbare Kitzeln, das mich zum Lachen zwingt, obwohl ich nicht will. Diese Hilflosigkeit, diese völlige Ausgelieferung.
Aber eigentlich kann ich das nicht. Kann sie nicht hassen.
Denn gleichzeitig ist es auch erregend. Diese Berührung. Diese Aufmerksamkeit. Diese totale Konzentration auf meinen Körper. Darauf, wie ich reagiere. Darauf, was ich fühle.
Ich lache wieder, unkontrolliert. Tränen sammeln sich in meinen Augenwinkeln. Mein Bauch tut weh vom vielen Lachen. Aber gleichzeitig spüre ich auch dieses andere Gefühl. Diese Wärme zwischen meinen Beinen. Diese pochende Sehnsucht.
„Bitte!“, keuche ich zwischen dem Lachen. „Bitte, hör auf! Ich kann nicht mehr!”
Ihre Finger wandern höher, kitzeln die Seiten meiner Brüste, dort wo sie besonders empfindlich sind. Nicht die Brustwarzen, nur die Seiten. Ein teuflisches Spiel.
Ich winde mich unter ihr, mein ganzer Körper verkrampft sich. Die Muskeln in meinen Armen und Beinen sind angespannt bis zum Zerreißen.
„Nele, bitte!“, flehe ich. „Ich halte das nicht mehr aus!”
Meine Stimme ist heiser vom Lachen, mein Gesicht ist nass von Tränen. Aber es sind keine Tränen des Schmerzes. Es sind Tränen der Überwältigung, der totalen sensorischen Überflutung.
Dann endlich, endlich hört sie auf. Ihre Hände werden still auf meinem Körper.
Ich liege da, erschöpft. Mein Atem geht schwer, meine Brust hebt und senkt sich schnell. Meine Muskeln zittern von der Anspannung. Schweißperlen haben sich auf meiner Stirn gebildet, trotz der kühlen Klimaanlage.
„Fertig?“, fragt sie mit einem verschmitzten Lächeln. Aber in ihren Augen sehe ich, dass sie noch etwas vorhat. Dass das nicht das Ende ist.
„Ja, bitte”, flüstere ich schwach. „Bitte, ich bin fertig. Lass mich los.”
Aber sie macht das nicht.
Stattdessen rutscht sie noch tiefer auf meinem Körper. Über meinen Bauch, über meinen Venushügel. Ihre Shorts streichen über meine sensible Haut, und ich erschauere.
Sie setzt sich auf meine Knie, ihr Gewicht drückt meine Beine noch weiter auseinander.
Und jetzt ist mein Schoß vor ihr, direkt vor ihr. Und sie kann alles sehen. Absolut alles.
Ich spüre, wie mir die Hitze ins Gesicht steigt. Meine Wangen glühen. Das ist so intim, so enthüllend. Niemand hat mich je so gesehen, so exponiert. Nicht einmal Jule, nicht so direkt, nicht so lange.
Ihre Hände liegen so ein wenig auf meinen Oberschenkeln, warm und zögerlich. Ihre Finger zucken leicht, als würde sie nicht ganz wissen, was sie als nächstes tun soll.
Und ich merke, dass sie sich nicht ganz traut. Trotz all ihrer Dominanz, trotz all ihrer Selbstsicherheit vorher. Jetzt, in diesem Moment, ist sie unsicher.
Aber sie schaut auf meine erregte Pussy, die vor ihr liegt. Ich spüre ihren Blick wie eine physische Berührung.
Und ich weiß, wie ich aussehen muss. Meine Schamlippen sind geschwollen, feucht glänzend. Sie stehen ein bisschen offen, enthüllen das zarte Rosa darinnen. Meine Klitoris ist hart, steht hervor aus ihrer kleinen Haube. Die ganze Gegend ist nass, glänzend von meiner Erregung.
Wie so ein kleines Pfläumchen, voll und rund und reif.
Ich schäme mich dafür, wie erregt ich bin. Wie offensichtlich es ist. Wie sehr mein Körper sie will, sie braucht.
Ihre Finger kriechen ganz neugierig näher, langsam, zögerlich. Zentimeter für Zentimeter über meine Oberschenkel.
Und ich halte die Luft an, jeden Muskel angespannt. Spüre ihre Finger, wie sie über meine Schenkel schleichen, über die weiche Innenseite, wo die Haut besonders sensibel ist.
Sie kommen näher und näher. Zu meinem Zentrum. Zu meinem Heiligtum.
Und ich wünsche es mir so sehr, dass ihre Finger mich besuchen. Dass sie mir ihre Aufmerksamkeit schenken. Dass sie an meinem Heiligtum ankommen und mich berühren, dort wo ich sie am meisten brauche.
Ich brauche das so sehr. Ich brauche diese Berührung. Diese Erlösung. Ich fühle mich, als würde ich verbrennen von innen heraus.
Aber ich glaube, Nele hat ein wenig Angst. Ich sehe es in ihren Augen, in der Art, wie sie ihre Unterlippe zwischen die Zähne nimmt. Ob sie mich da wirklich anfassen soll. Ob sie diese Grenze überschreiten soll.
Denn das ist eine Grenze, oder? Das ist etwas anderes als Kitzeln. Etwas anderes als Spielen. Das ist Sex. Das ist Intimität. Das ist echt.
Ihre Finger stoppen, nur Zentimeter von meiner Pussy entfernt. Ich kann ihre Wärme spüren, aber sie berührt mich nicht.
„Bitte!“, flehe ich. Meine Stimme ist kaum mehr als ein Wimmern, verzweifelt, bedürftig. „Bitte!”
Ich will nicht mehr sagen, weil mir das peinlich ist. Weil ich nicht sagen will, was ich wirklich will. Nicht laut aussprechen will, wie sehr ich es brauche.
Aber ich will, dass ihre Finger mich da berühren. Ich will es so sehr, dass es wehtut. Ich kann es nicht mehr ertragen, diese Spannung, diese Sehnsucht.
Sie sieht mich an, so richtig überlegend. Ihre Augen suchen in meinen, fragen stumm um Erlaubnis. Um Bestätigung.
Und ich nicke, fast unmerklich. Meine Augen flehen sie an. Bitte. Bitte. Bitte.
Dann kriechen ihre Finger doch langsam näher. Ganz vorsichtig. Zögerlich. Als würde sie etwas Heiliges berühren, etwas Kostbares, das zerbrechen könnte.
Ich richte mich auf, so weit ich kann mit meinen gefesselten Armen. Hebe meinen Kopf und meine Schultern, spanne meine Bauchmuskeln an. Schaue an meinen Brüsten vorbei auf sie, auf ihre Hand zwischen meinen Beinen. Wie ihre Finger sich langsam trauen, näher zu kommen.
Mein Herz hämmert in meiner Brust. Mein Atem geht schnell, flach.
Und dann fühle ich es. Endlich.
Wie sie meine Klit berührt. Nur ganz leicht. Ein Finger, der über die kleine empfindliche Knospe streicht.
Ich zucke zusammen, mein ganzer Körper spannt sich an. Ein elektrischer Schock schießt durch mich hindurch, von meinem Zentrum bis in meine Fingerspitzen und Zehenspitzen.
„Oh Gott!“, entfährt es mir.
Sie sieht mich an und triumphiert. Ein Lächeln breitet sich auf ihrem Gesicht aus, stolz, siegessicher. Sie hat mich zum Reagieren gebracht. Sie hat diese Macht über mich.
„Bitte!“, flehe ich wieder, lauter diesmal. „Bitte, hör nicht auf!”
Ihre Finger werden nun mutiger. Sie streichen über meine Klit, kreisen darum herum. Nicht direkt drauf, noch nicht. Sie nimmt sich Zeit, erkundet mich, lernt meinen Körper kennen.
Ihre Berührung ist vorsichtig, fast schüchtern. Sie hat das offensichtlich noch nie gemacht, nicht bei einer anderen Frau. Vielleicht nicht einmal bei sich selbst? Ich weiß es nicht.
Aber trotz ihrer Unerfahrenheit, oder vielleicht gerade deswegen, fühlt es sich unglaublich gut an. Diese Unsicherheit, diese Vorsicht. Die Art, wie sie mich berührt, als wäre ich etwas Besonderes.
Ihre Finger gleiten tiefer, zwischen meine Schamlippen. Sie sind so nass dort, so unglaublich feucht. Ihre Finger gleiten mühelos, rutschen in meiner Erregung.
„Du bist so nass!“, flüstert sie erstaunt. „So unglaublich nass!”
„Ja”, keuche ich. „Ja, ich weiß. Du... du machst das mit mir.”
Sie lächelt bei diesen Worten, geschmeichelt. Ihre Finger erkunden weiter, gleiten auf und ab zwischen meinen Lippen. Sammeln meine Feuchtigkeit, verteilen sie.
Dann findet sie meinen Eingang. Ich spüre, wie ihr Finger dort kreist, sanft Druck ausübt.
„Bitte!“, wimmere ich. „Bitte, Nele!”
Sie schaut in meine Augen, fragt stumm. Und ich nicke heftig.
Langsam, ganz langsam schiebt sie einen Finger in mich hinein. Nur die Spitze zuerst, dann tiefer. Zentimeter für Zentimeter.
Ich stöhne laut auf. Mein Rücken wölbt sich, meine gefesselten Hände greifen ins Leere.
Sie ist in mir. Nele ist in mir. Das Gefühl ist überwältigend, erfüllend.
„Ist das okay?“, fragt sie unsicher.
„Ja!“, keuche ich. „Ja, das ist... das ist perfekt. Bitte, beweg dich!”
Sie beginnt, ihren Finger zu bewegen. Hinein und hinaus, langsam, vorsichtig. Sie beobachtet mein Gesicht dabei, achtet auf jede Reaktion.
Ihre andere Hand liegt auf meinem Oberschenkel, hält mich fest. Oder vielleicht hält sie sich selbst fest, sucht Halt in dieser neuen Erfahrung.
Der Rhythmus ist unregelmäßig, unsicher. Aber gerade das macht es irgendwie schöner. Diese Unschuld. Diese Unerfahrenheit.
„Mehr”, flüstere ich. „Bitte, mehr!”
Sie schiebt einen zweiten Finger hinein, dehnt mich sanft. Ich bin so nass, dass es kein Problem ist, dass es sich nur gut anfühlt. Voll. Ausgefüllt.
Ihre Finger bewegen sich tiefer, erkunden mein Inneres. Und dann findet sie diesen Punkt, diese besondere Stelle, die mich aufschreien lässt.
„Da!“, rufe ich. „Genau da!”
Sie lächelt, konzentriert sich auf diese Stelle. Ihre Finger krümmen sich leicht, massieren diesen magischen Punkt.
Und ich verliere mich in dem Gefühl. In der Wärme, die sich in meinem Unterleib ausbreitet. In dem Druck, der sich dort aufbaut, immer stärker wird.
Aber dann, plötzlich, hört sie auf. Zieht ihre Finger zurück, fast ganz heraus.
„Nein!“, winsele ich verzweifelt. „Warum...?”
„Nicht so schnell”, sagt sie mit einem verschmitzten Grinsen. „Wir haben doch Zeit.”
Ihre Finger kreisen um meinen Eingang, necken mich. Berühren meine Klit kurz, ziehen sich dann zurück.
Ich winde mich unter ihr, ziehe an meinen Fesseln. Ich brauche mehr. Ich brauche sie in mir. Ich brauche diese Erlösung.
„Bitte, Nele!“, weine ich fast. „Bitte, quäl mich nicht so!”
Tränen der Frustration sammeln sich in meinen Augen. Mein ganzer Körper zittert vor Verlangen.
Sie genießt das offensichtlich. Diese Macht über mich. Die Art, wie ich für sie bettle, wie ich sie anflehe.
Endlich, nach einer Ewigkeit, schiebt sie ihre Finger wieder in mich hinein. Diesmal fester, entschlossener. Sie hat ihre Unsicherheit überwunden, hat gelernt, was ich brauche.
Ihre Finger bewegen sich schneller jetzt, pumpen in mich hinein und wieder heraus. Der Rhythmus ist regelmäßiger, sicherer. Sie findet wieder diesen besonderen Punkt, massiert ihn mit jedem Stoß.
Mit ihrer anderen Hand beginnt sie, meine Klit zu reiben. Kreisende Bewegungen, fest aber nicht zu fest. Genau richtig.
„Oh Gott, oh Gott!“, stöhne ich. „Ja, genau so! Nicht aufhören!”
Die Kombination ist überwältigend. Ihre Finger in mir, ihre Hand an meiner Klit. Ich spüre, wie sich der Orgasmus aufbaut, wie die Wärme in meinem Unterleib sich verdichtet, zu einem brennenden Punkt wird.
Meine Muskeln spannen sich an, mein ganzer Körper wird steif. Die Seile an meinen Handgelenken und Knöcheln ziehen sich stramm, als ich gegen sie ziehe.
„Ich komme!“, warne ich sie. „Nele, ich komme!”
„Dann komm”, flüstert sie, ihre Stimme heiser. „Komm für mich!”
Und ihre Finger bewegen sich noch schneller, noch fester. Ihre Hand an meiner Klit reibt mit genau dem richtigen Druck.
Und dann breche ich. Explodiere. Zersplittere in tausend Stücke.
Der Orgasmus rollt über mich hinweg wie eine Welle, überwältigt mich völlig. Mein Rücken wölbt sich vom Bett, so weit die Fesseln es zulassen. Mein Mund öffnet sich zu einem stummen Schrei.
Und dann kommt der Schrei doch, laut und unkontrolliert. „AAAHHH! NELE! JAAA!”
Welle um Welle der Lust durchflutet mich. Mein ganzer Körper zuckt und bebt. Meine Pussy pulsiert um Neles Finger, klammert sich an sie.
Es scheint endlos zu dauern. Immer wieder kommt eine neue Welle, eine neue Explosion der Lust. Ich habe noch nie so intensiv gespürt, so völlig verloren in einem Orgasmus.
Schließlich, nach einer gefühlten Ewigkeit, ebbt es langsam ab. Die Wellen werden schwächer, sanfter. Mein Körper entspannt sich allmählich.
Ich liege da, völlig erschöpft. Mein ganzer Körper zittert von der Intensität. Schweißperlen bedecken meine Haut, trotz der Klimaanlage.
Nele zieht vorsichtig ihre Finger aus mir heraus. Sie sind nass von meiner Erregung, glänzen im Licht.
Sie schaut auf sie, dann auf mich. Ihr Gesicht ist gerötet, ihre Augen glänzen. Auch sie atmet schwer, als wäre sie mitgelaufen bei einem Marathon.
Dann schaut sie nach unten, auf das Bett unter mir.
Und ihr Gesicht verzieht sich zu einem ungläubigen Lächeln.
„Oh mein Gott, Lena!“, sagt sie. „Du hast das ganze Bett nass gemacht!”
Mir schießt die Hitze ins Gesicht. Ich hebe meinen Kopf, schaue nach unten.
Und tatsächlich. Unter mir ist ein großer, dunkler Fleck auf den weißen Laken. Die ganze Gegend unter meiner Pussy ist durchnässt, die Feuchtigkeit hat sich ausgebreitet.
„Oh Gott”, flüstere ich beschämt. „Es tut mir so leid!”
Das ist mir super peinlich. So unglaublich peinlich. Ich habe noch nie so viel... ich meine, ich wusste gar nicht, dass ich das kann. Dass ich so feucht werden kann, dass ich die Laken durchnässe.
Nele lacht, aber es ist kein gemeines Lachen. Es ist eher ein freudiges, fast stolzes Lachen.
„Wow”, sagt sie. „Das war... das war echt heftig!”
Sie klettert von mir herunter, steht neben dem Bett. Dann beginnt sie, die Seile zu lösen. Zuerst meine Fußgelenke, dann meine Handgelenke.
Endlich bin ich frei. Ich reibe meine Handgelenke, wo die Seile leichte rote Spuren hinterlassen haben. Nicht schmerzhaft, nur Abdrücke.
Ich setze mich auf, schaue auf die nassen Laken unter mir. Die Scham brennt in meinem Gesicht.
„Mach die Laken sauber!“, befiehlt Nele, aber ihre Stimme ist nicht hart. Eher amüsiert.
„Ja”, murmele ich mit gesenktem Kopf. „Natürlich. Tut mir leid.”
Ich klettere vom Bett, meine Beine sind noch ein bisschen wackelig. Der Orgasmus hat mich völlig erschöpft.
Ich beginne, die Laken abzuziehen. Ziehe sie von der Matratze, zusammengeknülltes weißes Material. Sie sind wirklich nass, durchnässt mit meiner Erregung.
Es ist mir total peinlich. So unglaublich peinlich. Ich halte meinen Kopf gesenkt, kann Nele nicht in die Augen schauen.
Aber gleichzeitig fühle ich mich auch nach dem Höhepunkt total toll. Mein ganzer Körper summt noch von der Lust, von diesem unglaublichen Orgasmus. Ich fühle mich erfüllt, zufrieden, völlig entspannt.
Und irgendwo, tief in mir, fühle ich auch etwas anderes. Dankbarkeit. Nele hat mir das geschenkt. Hat mir diesen unglaublichen Moment geschenkt.
Ich trage die Laken zum Wäschekorb in der Ecke ihres Zimmers, stopfe sie hinein. Dann hole ich frische Laken aus ihrem Schrank und beginne, das Bett neu zu beziehen.
Nele schaut mir dabei zu, lehnt an der Wand. Auf ihrem Gesicht liegt ein zufriedenes Lächeln.
Als ich fertig bin, drehe ich mich zu ihr um. Immer noch nackt, immer noch mit gesenktem Kopf.
„Es tut mir leid”, sage ich leise. „Für die... für die Sauerei.”
„Schon okay”, sagt sie und kommt auf mich zu. „Es war es wert.”
Und dann, unerwartet, umarmt sie mich. Zieht mich an sich, hält mich fest.
Ich lege meinen Kopf an ihre Schulter, lasse mich in ihre Umarmung sinken.
Und in diesem Moment fühlt sich alles richtig an.
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