Penis penetriert Vulva und Vagina: Fingerübung
von Susi M Paul
„So ein Scheiß! Hör dir das bloß mal an!“
Luisa, die begabte und aufstrebende Autorin, die wir so schätzen, schnaubte vor Entrüstung. Kurz nach unserer letzten Begegnung hatte sie sich einen lieben und potenten Mann geangelt und nicht wieder losgelassen. Ihm, Karl, trug sie nun den Grund ihres Zorns vor, mit einer Stimme, die vor Fremdscham zitterte.
„'Sein Penis nähert sich an, hält einen Moment inne, um die Vulva zu erkunden, und penetriert schließlich mit einem festen Ruck ihre Vagina.'“
„Was liest du da?“, erkundigte sich ihr besorgter Schatz. „Das Begleitbuch zum VHS-Kurs Medizinische Grundbegriffe? Ovids Ars amatoria neu übersetzt? Einen Bravo-Sonderband über das erste Mal?“
„Einen erotischen Roman! Erotisch! Hah! Dass ich nicht lache. Da ist doch die Bedienungsanleitung unserer Mikrowelle erotischer! Wahrscheinlich erkundet sein Penis ihre Vulva auch noch besonders achtsam und penetriert dann die vor Vergnügen schon schmatzende Vagina. Wo sind wir denn?“
„Ach Mausi, reg dich nicht so auf. Am Ende kriegst du davon wieder deine roten Bäckchen“, flüsterte er ihr ins Ohr, und zwar mit einem Unterton in der Stimme, der ihr sofort das Blut in die Wangen und die Erregung in die Muschi trieb. „Du weißt doch, denen kann ich einfach nicht widerstehen! Oder legst du es etwa darauf an, dass ich dir die Kleider vom Leib reiße und dich gleich hier vernasche?“
„Das würdest du machen, mein schnuckeliges, triebgetriebenes Bärchen?“, flüsterte sie mit funkelnden Augen zurück. „Du würdest mich ohne Vorwarnung flachlegen und durchficken? Einfach so?“, stammelte sie, schon leicht angespitzt, während sie vorsorglich selbst das Ausziehen übernahm, um die neue Bluse und ihren Lieblingsrock vor dem Ansturm des brünstigen Lovers zu schützen.
„Oh ja, das würde ich tun. Einfach so. Völlig unachtsam würde ich dir meinen Schwanz bis zum Nabel hochtreiben.“
„Glaubst du, meine Muschi schmatzt auch, wenn du deinen Pimmel reinschiebst, oder funktioniert das nur, wenn ein Penis penetrierend eine Vagina ausfüllt?“, keuchte Luisa, inzwischen splitternackt und nur allzu gerne bereit, ihm ihr saftiges Früchtchen anzubieten.
„Probieren wir es aus!“
Zehn Minuten später lag sie ausgepumpt und abgefüllt auf ihrem Karl. Während sein unübertrefflicher Koloss langsam in ihr abschwoll, kam ihr wieder der Roman in den Sinn. Trotz seiner seltsam gestelzten Beschreibung eines Geschlechtsverkehrs hatte der ja immerhin diese spontane Fickeinlage auf dem Wohnzimmerteppich ausgelöst.
„Ich hab's“, rief sie plötzlich ganz aufgeregt.
„Was hast du? Eine Idee, wie wir uns wieder entknoten können?“, fragte Karl.
„I wo“, grinste Luisa schelmisch. während sie sich aufsetzte und geduldig abwartete, bis die ganze Soße aus ihrer Möse auf seinen Bauch getropft war. „Du kümmerst dich um deinen leiblichen Erguss und kochst uns dann was. Ich hock mich derweil an den Computer und verwandle meinen Geistesblitz in hochliterarische Ergüsse. Du wirst sehen: Penis, Vulva und Vagina müssen nicht notwendigerweise dahergestiefelt kommen, als wären sie einem Anatomieatlas entfleucht. Sie können es auch erotisch.“
Bis zum Essen schaffte es unsere begabte Autorin zwar nicht, den Beweis dafür anzutreten. Pünktlich zum Ende des Abendkrimis war es jedoch vollbracht. Noch immer nackt unter ihrer Schürze, die sie am Schreibtisch zu tragen pflegt, überreichte sie Karl ihr neues Meisterwerk. Der legte sich aufs Sofa, bettete seinen Kopf in ihren Schoß und begann laut zu lesen. Überflüssig fast zu erwähnen, dass er sich untenherum frei gemacht hatte, wie es bei ihren Lektürestunden inzwischen Usus war. Seine geliebte Luisa sollte freie Aussicht haben, um am Erregungsstand seines Pürzels den Erotikgrad ihrer Geschichte ablesen zu können. Wir verraten sicher nicht zu viel, wenn wir vorwegnehmen, dass sie am Ende überaus zufrieden mit sich und dem Messinstrument war. So zufrieden, dass sie... Doch dazu später.
*
Zwei Wochen vor Semesterende legte die Sekretärin von Professor Niss ihrem Chef eine ebenso unerwartete wie erfreuliche Einladung auf den Schreibtisch. Ein relativ kleines, aber in Urologenkreisen hochangesehenes Pharmaunternehmen veranstaltete in der ersten Septemberwoche an der Côte d'Azur ein Kolloquium. Der Brief versicherte ihm, dass die Organisatoren sich geehrt fühlen würden, ihn als ihren Gast begrüßen zu dürfen. Flug, Transfer, Übernachtung in einem exklusiven Hotel am Meer und ein angemessenes Tagegeld inklusive. Im Gegenzug erwarteten sie von ihm die Diskussionsleitung von zwei runden Tischen. Geschenkt, dachte er, denn die Vorbereitung dafür würde ihn höchstens zwei Stunden kosten.
Er wusste sofort, wer ihm diese Gelegenheit zu einem Extraurlaub verschafft hatte: Frau Professor Valeria Alessia Gina aus der Hauptstadt. Er griff zum Handy, erreichte aber nur den Anrufbeantworter.
„Ciao Valeria, hier Peter. Weil ich vermute, dass du hinter dem Trip nach Südfrankreich steckst, hoffe ich zuversichtlich, dass wir uns dort wiedersehen. Vielleicht können wir ja an dem Punkt anknüpfen, wo wir im Juni stehengeblieben waren.“
Eine halbe Stunde später überbrachte ihm WhatsApp die gute Nachricht: Ein hochgestreckter Daumen, ein vielversprechendes „Das hoffe ich auch!“ und ein Emoji, das mit der Bezeichnung obszön nur höchst unzureichend beschrieben wäre.
Beide hatten sie eine steile Karriere hingelegt und ihre Lehrstühle mit den dazugehörigen Chefarztsesseln mit knapp über vierzig erklommen. Beide galten als so unangefochtene Koryphäen auf ihren jeweiligen Forschungsgebieten, dass ihnen die Kollegen ehrfürchtig Spitznamen verpasst hatten. Er wurde, für seine bahnbrechenden Arbeiten zu einem seltenen Hodenkrebs, „Beutelpeter“ genannt; sie, die sich auf Nieren- und Blasenerkrankungen in den Wechseljahren spezialisiert hatte, hieß hinter vorgehaltener Hand „Nephraleria“. Allerdings hatten sich ihre Wege bis zu jenem April auf dem Urologenkongress in Münster noch nicht gekreuzt. Diese erste Begegnung in der Aaseemensa würde jedoch, da waren sich alle Tagungsteilnehmer einig, in die Annalen der Urologenzunft eingehen.
Alles begann ganz normal. Rein zufällig saßen sie sich gegenüber, stellten sich vor, fanden sich sympathisch und trieben Smalltalk, während sie sich um ihre Schnitzel mit Pommes kümmerten. Er hätte niemals gedacht, dass sich hinter „Nephraleria“ eine solch rassige Italienerin verbergen könnte, die von der Menopause noch meilenweit entfernt schien. Sie wiederum hatte sich unter „Beutelpeter“ einen faden, früh gealterten Schreibtischhengst vorgestellt, jedenfalls nicht dieses appetitliche Schnittchen von Mann erwartet, das nun vor ihr saß.
Sie trieben also angeregt Konversation, und vielleicht wäre es tatsächlich nie zu den nachfolgenden Entwicklungen gekommen, wenn nicht eine Studentin gefragt hätte, ob der Platz neben ihnen frei sei. Denn kaum hatte sie sich gesetzt und unseren beiden Protagonisten mit einem kurzen Kopfnicken gedankt, schaute sie verblüfft von einem zur anderen und wieder zurück, bekam einen puterroten Kopf und dann einen Lachanfall, der ob seiner langen Dauer die beiden Mediziner ernsthaft zu beunruhigen begann. Erst nach zwei oder drei Minuten, in denen sich die gesamte Aufmerksamkeit des Speisesaals auf sie gerichtet hatte, gelang es ihr, ein paar verständliche Worte von sich zu geben.
„Penis“, japste sie, „und Vagina. Direkt gegenüber!“ Als die beiden ehrwürdigen Professoren sie verständnislos anstarrten, ergänzte sie glucksend: „Die Namensschilder!“
In der Tat, sobald Valeria und Peter sich wechselseitig auf die Brust geblickt hatten, wussten sie, was die Studentin meinte. Da auch ihre Nachbarn zur Linken und die von den umgebenden Tischen neugierig schauten, breiteten sich in kürzester Zeit die Lachwellen bis in die hintersten Ecken der Mensa aus. Die allgemeine Heiterkeit hatte ihren Grund in der Entscheidung der Kongressorganisatoren, alle Vornamen abzukürzen, um Platz für die Titel der Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu schaffen. Daher hießen die beiden nun „Prof. Dr. P. Niss“ und „Prof. Dr. V. A. Gina“.
Natürlich hatten sowohl Peter als auch Valeria in ihrem Leben schon des Öfteren die Entscheidung ihrer Eltern verflucht, ausgerechnet diese Vornamen für sie auszuwählen. Aber dass sie einmal auf einen Leidensgenossen oder eine Leidensgenossin des anderen Geschlechts treffen würden! Die Italienerin reagierte zuerst. Mit Lachtränen in den Augen stand sie auf, reichte dem Kollegen die Hand und sprach: „Gestatten, Vagina, vulgo Nephraleria.“ Inmitten des donnernden Applauses von Kollegen und Studenten ließ sich ihr Gegenüber nicht lumpen: „Angenehm, Penis, auch Beutelpeter genannt.“
Würdevoll ließen sie das Geraune und Gerede um sich herum an sich abtropfen, machten ihren Schnitzeln den Garaus und begaben sich auf einen Spaziergang am See. Darüber vergaßen sie den Plenarvortrag, den beide allerdings vorher schon als erwartbar langweilig eingestuft hatten, und trennten sich erst, als die Kleingruppenarbeit begann. Jedoch nicht ohne sich zum Abendessen zu zweit zu verabreden. Nachdem sie dieses um einen Wein, dann noch einen und schließlich einen letzten verlängert hatten, begleitete Peter seine Kollegin ganz gentlemanlike zu ihrem Hotel. Dort angekommen bat sie ihn, wie er im Stillen gehofft hatte, tatsächlich zu einem Absacker aus der Minibar auf ihr Zimmer.
Beide hatten sie um ihrer Karriere willen viele Opfer gebracht. An erster Stelle der Dinge, die sie deswegen nie wirklich anstreben konnten, standen zeitintensive Beziehungen. Von einer Familiengründung ganz zu schweigen. Peter, von Haus aus etwas schüchtern veranlagt, hatte es in zwanzig Jahren gerade einmal auf vier oder fünf, höchstens sechs kurzlebige Bekanntschaften gebracht. Denen verdankte er zwar ein paar intimere Einblicke in die praktischen Seiten der menschlichen Sexualität. Zu einem unbeschwerten Umgang mit Frauen und dem einen oder anderen One-Night-Stand zwischendrin hatten sie ihm allerdings nicht verholfen.
Da war die Kollegin aus Berlin schon anders gestrickt. Aus der Katastrophe einer einjährigen Lebensabschnittspartnerschaft hatte sie ihre Lektion gelernt. Sex ja, wenn möglich viel, weshalb sie zur Vorsicht immer ein Kondom in der Handtasche dabei hatte. Klammern und aneinander kleben aber keinesfalls. Sobald einer ihrer Bettgenossen das Wörtchen Liebe auch nur andeutungsweise in den Mund nahm, wurde er unsanft auf die Straße gesetzt.
Die entsprechend auch bei der Begegnung mit ihrem Kollegen resolut auf einen Fick hinarbeitende V. A. Gina kramte also in der Minibar, während der noch ein bisschen zaudernde P. Niss hinter ihr stand und verzweifelt überlegte, wie er es anstellen sollte, um zum erhofften Ziel zu kommen. Der Weg ins Bett ergab sich für beide dann allerdings erfrischend einfach.
Nachdem sie sich zugeprostet hatten, stellte Peter fest:„Ziemlich warm hier“.
„Stimmt, du hast recht. Zieh doch das Jackett aus!“, erwiderte Valeria.
Während er dies tat, schaffte sie Tatsachen, indem sie auch gleich seinen Krawattenknoten löste. Im Gegenzug half er ihr, den Blazer abzustreifen, ja er fasste sogar Mut und zog den Reißverschluss ihres Rocks herunter. Den Rest erledigte die Schwerkraft. Bevor sie sich dann an seinen Hemdknöpfen zu schaffen machte, hauchte sie ihm als Zeichen der Zustimmung zu dem, was da kommen sollte, ein zartes Küsschen auf den Mund.
Fast schon in Hochstimmung kümmerte er sich daraufhin um ihre Bluse. Als nächstes fielen seine dunkelblaue Hose, ihre perfekt zum gedeckt grünen Kostüm passende, baumwollene Strumpfhose, sein strahlend weißes Unterhemd aus einer bekannten badischen Produktion und zuletzt seine edlen Socken.
An diesem Punkt angekommen, legten sie eine kleine Pause ein, denn sie standen sich nun in Minimalausstattung gegenüber. Sie im knappen, hellrosa BH, unter dem sich deutlich die Warzen abzeichneten, und im farblich darauf abgestimmten Tanga, der sich überaus eng an die Hauptpartien zwischen ihren Schenkeln anschmiegte. Er in Boxershorts mit Schottenmuster, zwar weit geschnitten, aber doch nicht so weit, dass sie den Ständer zu verbergen vermocht hätten, der sich darunter steil aufgerichtet hatte.
„Darf ich?“, gab sich Peter schließlich einen Ruck, um die Sache zu Ende zu führen.
„Ich bitte darum!“, antwortete Valeria und machte eine halbe Drehung, um ihm Zugriff auf den Verschluss von ihrem BH zu gewähren. Nachdem er dieses Hindernis überwunden und die Brüste freigelegt hatte, nahm er das letzte Stück Stoff in Angriff, das sie noch am Leibe trug. Erst als das auf dem Boden lag, drehte sie sich wieder um und tat, was zu tun übrig blieb.
Überrascht davon, wie schnell er völlig nackt seiner genauso nackten Kollegin gegenüberstand, rief er aus: „Du bist wunderschön!“.
„Oh, danke für Kompliment!“, lachte sie. „Das versöhnt mich ein bisschen mit meinen kleinen Titten und den schmalen Hüften. Aber du bist auch nicht zu verachten. Ganz meine Kragenweite.“
„Dank zurück für das Kompliment. Kleine Titten mag ist, sie sind handlich. Und wenn dich hängende Schultern und ein Schmerbauchansatz anmachen, bitte sehr! Zu deinen Diensten!“
„Na, na, na. Von wegen Schmerbauch! Einigen wir uns doch darauf, dass das Waschbrett eine solide gefütterte Abdeckung hat. Denn das einzig Dicke bei dir steht weiter unten in der Landschaft herum. Warum bloß hat meine Wildkatze diesen fetten Happen nicht schon früher in ihre Tatzen gekriegt. Der macht deinem Namen nämlich alle Ehre. Obendrein ein Paradebeispiel für das, was wir Frauen und unsere Suppentöpfchen mögen. Nicht zu lang, drall und prall. Übrigens, wenn du handliche Titten magst, warum haben deine Hände nicht schon längst ausprobiert, ob die meinigen passen?“
„Weil mir langsam kalt wird. Und mit kalten Händen zarte Tittchen streicheln, das mögen die gar nicht. Oder sind deine etwa nicht schreckhaft?“
„Oh doch, das sind sie. Was sollen wir da tun?“
„Ab in die Heia zum Aufwärmen?“, schlug Peter vor?
„Hätte ich nicht besser ausdrücken können.“
Seine Einladung, ihren Rücken an seinen Bauch zu kuscheln, nahm sie liebend gerne an. Was ihm die Gelegenheit verschaffte, ihre Brüstchen in die Hand zu nehmen, zu betatschen und so lange leicht zu kneten, bis er zu einer fundamentalen Erkenntnis gelangte: „Sooo klein sind die gar nicht. Im Gegenteil, sehr handlich und geil.“
„Danke für das Lob. Du machst das übrigens wirklich gut mit dem Abtasten. Als ob du es gelernt hättest. Darfst gerne in südlicheren Gefilden damit weitermachen.“
„Dein Wunsch ist mir Befehl“, erwiderte Peter. „Darf ich aber vorher noch ein wenig an den Nippeln lutschen, das würde das Gesamtbild abrunden.“
„Selbstverständlich darfst du“, stimmte Valeria erfreut zu und legte sich so, dass sein Mund bequem hinkam.
In kürzester Zeit stellte sich heraus, dass der Einsatz seiner Zunge und seiner Lippen sowohl seiner Kollegin als auch ihren Titten überaus wohl tat. Er merkte dies daran, dass sich die Warzen noch stärker zusammenzogen als zuvor schon, und Valeria sichtbar Mühe hatte, kleine Stoßseufzer zu unterdrücken, sie sich stattdessen auf ein Dauermaunzen verlegte.
„Wie hast du gesagt, nennst du deine Muschi?“, fragte er, nachdem er von den Brüsten abgelassen und sie wieder auf die Seite gedreht hatte, um andächtig und abschnittsweise Hüfte, Hintern und Oberschenkel zu kneten.
„Wildkätzchen hatte ich gesagt, warum?“
„Weil ich da so ein Schnurren höre und gedacht habe, dass es daher kommt. Ist sie denn gefährlich, deine Wildkatze?“
„Wenn sie regelmäßig gefüttert wird, ist sie eigentlich zutraulich und lässt sich gern streicheln.“
„Glaubst du, ich könnte es mal versuchen?“
„Bestimmt. Wenn sie zubeißt, einfach schnell die Finger wegziehen, dann wird schon nichts passieren.“
Mit bayerischer Bierruhe legte Peter sich seine Kollegin zurecht. Bis alles passte, sie auf dem Rücken lag, die Schenkel weit genug gespreizt waren und seine rechte Hand begann, mit der Miezekätzchen zu spielen, stellte sie die analoge Frage zu dem harten Ding, das ihr in der Nähe der rechten Niere in die Seite stach.
„Wie nennst du eigentlich deinen Lümmel, wenn du mit ihm sprichst?“
„Dicker. Ist nicht besonders kreativ, geb ich zu.“
„Nein, wirklich nicht. Es entspricht zwar zweifellos den anatomischen Tatsachen, aber wir müssen trotzdem nachbessern. Da wird mir schon was Passendes einfallen. Jetzt mach erstmal weiter so.“
Letzteres bezog sich auf die Aktivitäten von Peters Fingern, die dabei waren, den schlüpfrigen Raum zwischen Schamhügel und kleinem Loch zu erkunden. Von außen nach innen zogen sie immer engere Kreise, bis sie schließlich einem festen Muster folgten. Rein ins große Loch, raus aus dem Loch, hoch zum Kügelchen, zweimal rundherum; runter und rein ins tiefe Loch, raus aus dem Loch, hoch zum Knöpfchen, zwischendurch geschwind über die Brustwarzen geleckt...
„Gut machst du das, hör bitte nicht auf damit!“, unterstützte Valeria ihn dabei.
Zweimal außen rum um die Erbse, runter und rein ins saftige Loch, dazu an der anderen Brustwarze gezullt...
„Nicht aufhören!“, bettelte sie hörbar seufzend.
Wieder raus aus dem Loch, reichlich verschleimt nach oben, zweimal rum um die harte Kugel, die erste Titte angezuzelt...
„Bloß jetzt nicht aufhören!“
Ihre Stimme wurde rauchiger, verruchter. Das Becken hob und senkte sich im Rhythmus der Finger. Die Schenkel versuchten vergeblich, seine Hand noch weiter hineinzudrücken. Ihre rechte Hand tastete nach seinem Schwanz. Und Peter hatte den Eindruck, als ob ihre Augen glasig würden.
Raus aus den glitschigen Loch und mit den seifigen Fingern zweimal um die rollige Klit. Plötzlich beugte er seinen Kopf mit einer unerwarteten Bewegung nach unten und nahm die lechzende Knolle in den Mund...
„Wehe dir“, röchelte es aus Valeria, „wenn du jetzt aufhööö...“
Der Rest ging in einem fulminanten Orgasmus unter, bei dem sie gar nicht mehr versuchte, ihr Stöhnen zu unterdrücken. Ein paar Sekunden lang verlor sie sogar jegliche Kontrolle über sich. Ihr Körper machte, was er wollte, um die angestaute Spannung abzubauen.
Es war Jahre her, dass Peter das zum letzten Mal in dieser Intensität erlebt hatte. Staunend presste er sich an die hilflos zuckende Valeria, um fast andächtig zu spüren, was mit ihr geschah.
„Das war gut, oder?“, fragte er neugierig, als sie sich wieder beruhigt hatte.
„Das war saugut!“, bestätigte sie lächelnd und bedankte sich ganz praktisch mit einem langen, nassen Kuss, wie ihn die wenigsten ihrer bisherigen Liebhaber bekommen hatten. „Und jetzt: Willst du gleich schlafen? Oder sollen wir schauen, ob wir an der Bar unten noch was kriegen? Oder gehst du in dein Hotel?“
Nach einer Schreckzehntelsekunde, die beinahe alle Stärke aus seinem Dicken gezogen hätte, sah er das Funkeln in den Augen von Valeria, die sich diebisch darüber freute, dass er fast darauf hereingefallen wäre.
„Ich bin zu faul, um aufzustehen. Holst du bitte mal meine Handtasche, da müsste eine Lümmeltüte drin sein. Denn wie hat schon meine Oma immer gesagt: 'Keine penetrazione ohne protezione'.“
Sie war auch zu faul, um ihm das Verhüterli überzustülpen. Stattdessen dachte sie nach, während sie kraulend ihre Mieze bei Laune hielt.
„Pürzel!“, rief sie aus, als er fertig war. „Dein Dicker heißt Pürzel.“
„Warum denn das?“
„Weil es gut klingt. Außerdem passt Pürzel irgendwie zu Wildkätzchen, finde ich. „Von der Seite?“
„Wie von der Seite?“ Peter konnte den Gedankensprüngen von Valeria nicht mehr folgen.
„Die penetrazione. Zustechen, aufspießen, poppen. Dein Pürzel in mein Kätzchen rein. Oder, falls du das lieber hast, Penis in die Vagina. Wenn du ihn von der Seite aus reinpresst, komm ich gut an die Klit, kann den Schwung von vorher mitnehmen und vielleicht flutscht mir noch eine Zugabe raus.“
So machten sie es dann auch. Für ihn absolut überwältigend diese erste Füllung des Gummis im guten Stübchen von Valeria. Für sie fiel ein erwartungsgemäß kleiner, aber feiner Nachschlag ab. Hinterher stellte sich keiner der beiden mehr die Frage, wer wo hingeht. Sie schliefen einfach ein.
*
Luisa war mehr als zufrieden mit sich und ihrer Geschichte. Der Erregungszeiger von ihrem Karl stand stramm auf Punkt zwölf Uhr mittags, und der Pegel in ihrem Mösensee tendierte zur Überschwemmungsmarke.
„Was meinst du dazu? Funktioniert es, einen prosaischen Penis einigermaßen erotisch eine geile Vagina penetrieren zu lassen?“, unterbrach sie den Lesefluss ihres Mannes.
„Ganz wunderbar hast du das gemacht, mein Mausilein. Ich bin begeistert von der Idee und von der Umsetzung“, lobte er seine Haus- und Hofschriftstellerin.
Natürlich vergaß er dabei nicht, ihre stolzgeschwellten Brüste zu liebkosen. Was Luisa noch spitzer machte, als sie ohnehin schon war. Nur allzu verständlich daher ihre nächste Frage: „Mein Schnuckiputzi“, maunzte sie, „wie würde dir denn eine Knuddel- und Muschistechpause gefallen?“
„Ach, mein Mausilein! Ist es schon wieder sooo dringend bei dir? Mein Lümmel fühlt sich nämlich gerade sauwohl in seiner aufrechten Warteposition. Er würde gerne noch ein paar Seiten hören, bevor er wieder über dein süßes Fötzelchen herfällt. Es könnte ja sein, dass er von Penis und Vagina noch etwas lernt. Außerdem ist er gespannt wie ein Flitzebogen, wann endlich die Vulva ins Spiel kommt. Sie kommt doch noch, oder?“
„Natürlich kommt sie noch, was für eine Frage! Die würde ich doch nie vergessen. Gell, meine Hübsche“, sprach sie und rubbelte ein paarmal über ihre gar nicht schamhaften Schamlippen und ihr rosig versteiftes Knöllchen. Karl holte derweil zwei Gläser Wein.
„Also gut, machen wir weiter!“, seufzte sie, der verpassten Gelegenheit nachtrauernd, nachdem er sich wieder in Leseposition gelegt hatte. „Die nächsten zwei Seiten kannst du übrigens überspringen. Da geht’s um die Ficks am nächsten Tag und seinen verlängerten Wochenendtripp im Juni nach Berlin. Der ihn völlig ausgelaugt und seinem besten Stück eine mordsmäßige Reizung eingebracht hat, die er dann mühselig selbst verarzten musste.“
Nun war es an Karl, hörbar aufzuseufzen, denn genau das war ihm mit seiner Luisa auch schon mal passiert. Männlich solidarisch wünschte er Professor Niss Durchhaltevermögen und eine widerstandsfähige Eichel bei seinen künftigen Abenteuern. Dann las er weiter.
*
Peter konnte sein Glück kaum fassen. Aus dem ekelhaft verregneten Septembermünchen war er direkt ins noch sommerliche, sonnenüberflutete Nizza geflogen. Die gut dreißig Grad, die ihn dort erwarteten, garantierte der Wetterbericht auch für die nächsten Tage. Die Berliner Gäste des Kolloquiums kamen via Paris eine halbe Stunde später an. Mit seinem vorfreudig pochenden Schlegel in der Hose schloss er Valeria fest in die Arme. Sie, deren Möse seit der Zwischenlandung mindestens genauso stark pochte, drückte sich mit vollem Körpereinsatz an ihn, um vorzufühlen, ob sein Lümmel bereits Anstalten machte, in den Rammelmodus überzugehen. Was er unzweifelhaft tat.
„Wie weit ist es bis zum Hotel?“, fragte Peter leise. „Freund Pürzel explodiert gleich.“
„Sag ihm, er soll durchhalten! Mein Wildkätzchen faucht auch schon wütend, so rollig ist sie. Ich schätze, wenn alles gut geht, vernascht sie ihn in einer Stunde.“
„Ok, das mit dem rollig richte ich ihm gerne aus, aber die Stunde wird hart!“
Nachdem das geklärt war, stellte sie ihre drei Reisegenossen vor. Das Ehepaar Schmidt, die schon vor Jahrzehnten eine der wichtigsten urologischen Gemeinschaftspraxen in der Stadt aufgebaut hatten, sowie ihre Studienkollegin und gute Freundin Dr. Olivia Müller, Oberärztin in einer Klinik in Brandenburg.
Auf der Fahrt zu ihrem Domizil für die nächsten fünf Tage hatten sie doppeltes Glück. Denn erstens kümmerte sich der Fahrer wenig um Geschwindigkeitsbegrenzungen, so dass es sogar fünf Minuten schneller ging; und zweitens hatte das Pharmaunternehmen ein bequemes Großraumtaxi geschickt, so dass die beiden Turteltäubchen auf den hinteren Plätzen relativ ungestört die Steifheit und Feuchte der entscheidenden Organe des und der jeweils anderen erkunden konnten. Beide waren sehr angetan von dem, was ihre Hände ertasteten.
Wie Valeria es schaffte, sich beim Aussteigen aus dem Wagen am Ehepaar Schmidt vorbeizudrängeln, Peter das Gepäck zu überlassen und vor ihrer Freundin einzuchecken, das entlockte ihm ein aufrichtig bewunderndes Lächeln. Ungeduldig hielt sie ihm die Aufzugtür auf.
„Endlich!“, stieß sie aus, bevor sie seine Hand unter ihren Rock und ihre Zunge in seinen Mund stopfte. Es lohnte sich eigentlich nicht, denn die Fahrt dauerte genau die zwei Stockwerke, die das kleine, aber feine Haus hoch war. Kaum Zeit für ihn, den durchweichten Slip zur Seite zu schieben, um ihr behände in die gierige Kerbe zu greifen. Doch immerhin Zeit genug für sie, um im feuchten Kuss seinen Heißhunger nach Sex herauszuschmecken.
Sie brauchte dreißig Sekunden, bis sie nackt war, und noch einmal dreißig unter der Dusche. Er brauchte wegen seiner engen Socken fünfunddreißig Sekunden, bis er textilfrei war, fünfundzwanzig, bis er die Packung Kondome im Waschbeutel gefunden hatte, und zwanzig unter der Dusche.
„Die brauchen wir nicht“, empfing sie ihn breitbeinig im Bett und warf die Schachtel mit den extra für diese Woche angeschafften Gummis irgendwo ins Eck.
„Keine penetrazione ohne protezione. Hörst du auf einmal nicht mehr auf deine Oma?“
„Ich hab mir gedacht, nach zwanzig Jahren mit Verhüterlis darf ich es doch auch mal ganz natürlich eingespritzt verrichten. Die Pillendreher wollen schließlich auch was verdienen. Oder kann's dein Pimmel nur mit Hülle?“
„Wenn ich recht drüber nachdenke, hat er noch nie ohne. Umso mehr fühlt er sich geehrt, das Wildkätzchen diesmal mit so viel frischer Milch füttern zu dürfen, dass es ganz bestimmt satt wird.“
„Das will ich hoffen. In diesem Sinne: Herr Professor P. Niss, begeben Sie sich schutzlos in die Rückenlage, auf dass ich mich auf Ihnen bis zum süßen Ende selber penetriere.“
„Frau Professor V. A. Gina, tun Sie, was Sie nicht lassen können. Ich würde mich allerdings glücklich schätzen, wenn Sie mich vor Ihrer Reitstunde den herben Geschmack Ihrer paarungsbereiten Furche kosten lassen könnten.“
„Du Wüstling! Nur, um mich noch wuschiger zu machen, als ich sowieso schon bin?“
„Um dich schneller zum Gipfel der geschlechtlichen Freuden hinaufzulecken“, verriet er ihr. „Weil ich zu meiner Schande gestehen muss, dass mein liebestoller Freund nach fast drei Monaten ohne Vaginalkontakt dem Ansturm von deiner heißen Möse vermutlich keine Minute standhalten wird. Noch dazu mit der ungewohnten Haut-zu-Haut-Reibung!“
„Wüstling in Tateinheit mit Frühspritzen? Was hab ich mir da nur eingehandelt! Aber sei's drum, lecke er mich an den Rand des Wahnsinns! Und richte er seinem Ungetüm aus, dass mein Kätzchen das nächste Mal unbarmherzig zubeißen wird, wenn er zur Unzeit weich wird.“
Also leckte und schleckte er sie, bis sie anfing, angestrengt zu ächzen. Erst dann verlagerte sie ihre Unterseite von seinem Mund auf seinen rotgeschwollenen Dödel und spießte sich stöhnend auf. Kaum aufgesessen, wollte sie selbst ihrem Kätzchen den letzten, noch fehlenden Kick geben, als sich, begleitet von Peters typischen Grunzlauten, sein Unterleib ein paar Mal heftig aufbäumte. Gut, dass er seinen voreiligen Pürzel richtig eingeschätzt und sie anderweitig vorgeglüht hatte. Denn nun reichten tatsächlich seine deftigen Stöße gegen ihren Lieblingsknubbel, um sie zu dem Punkt zu treiben, an dem sie die Beherrschung verlor.
„Hast du keinen Hunger?“, wagte Peter schon zwei Minuten später zu fragen.
„Und wie“, bekam er aus der Gegend seiner Halsbeuge zu hören, wo Valeria ihren Orgasmus ausgehechelt hatte. „Außerdem hab ich Olivia versprochen, dass wir gleich runterkommen. Also schnell, vielleicht schaffen wir es noch einigermaßen pünktlich“, rief sie, setzte sich auf und ergänzte grinsend: „Nicht dass am Ende alle denken, dass wir notgeil und pflichtvergessen eine Runde gerammelt haben.“
„Wenn du mich fragst, werden sie das sowieso denken. Denn wir sehen genau so aus: Wie gerade durchgefickt. Ein bisschen herrichten sollten wir uns vielleicht. Außerdem läufst du aus.“
„Das pflegen Frauen oft zu tun, wenn sie's ohne treiben.“
„Liegt wahrscheinlich in der Natur der Sache.“
„Hm. Fühlt sich aber gut an, muss ich sagen. Ich wisch's schnell weg und zieh mir was Frisches an, das muss reichen.“
Tat es auch, zumindest für die meisten im Speisesaal. Auf das, was ihre Freundin ahnte oder dachte, verschwendete sie sowieso keinen Gedanken. Wichtig war ihr vor allem, vor den beiden Schmidts am Tisch zu sitzen. Was sie schafften.
„Ob die zwei sich auch gegenseitig die Reisestrapazen rausmümmeln?“, kicherte Olivia.
Valeria kicherte mit, nur der arme Peter wusste nicht, was er dazu sagen sollte. Der Antwort wurde er allerdings enthoben, denn mit dem Eintreffen des strahlenden, wie aus dem Ei gepellten Ärzteehepaares begann die zum Glück kurze Begrüßung durch den Geschäftsführer des einladenden Unternehmens. Er berichtete, dass rund die Hälfte der gut dreißig Teilnehmerinnen und Teilnehmer erst nachmittags anreisen würden und der Beginn des Kolloquiums daher auf den frühen Abend verlegt wurde.
„Strand oder Mittagsschlaf?“, warf Peter nach dem Dessert in die Runde.
„Wir, Mittagsschlaf“, antwortete Herr Schmidt für beide.
„Strand“, rief Olivia begeistert.
„Wie üblich?“, hakte Valeria nach, ohne dass Peter wusste, was sie damit meinte.
„Natürlich wie üblich“, stimmte die Freundin grinsend zu und verabschiedete sich.
„Wie üblich?“, fragte Peter im Aufzug. „Wie oft wart ihr beiden denn schon hier.“
„Erst einmal, aber da sind wir immer an den gleichen Strand gegangen.“
„Den gleichen? Wie viel gibt es denn?“
„Zwei, wirst du dann sehen.“
Nach zehn chaotischen Minuten, in denen sie in Koffern kramten, Sonnenmilch suchten, klärten, ob sie die Bademäntel und Handtücher des Hotels oder doch ihre eigenen an den Strand mitnehmen sollten, aufs Klo gingen, sich eincremten, Wasserflaschen und Bücher in zwei Taschen packten, Handys, Sonnenbrillen und Mützen zurechtlegten und ein halbes Dutzend andere Dinge taten, waren sie abmarschbereit. Sie nackt in ihrem kurzen Damenbademantel, ohne dass er wusste, dass sie darunter nichts anhatte; er im längeren Hotelmantel mit Boxershorts, von denen sie sehr wohl wusste, aber ihm nicht sagte, dass sie überflüssig sein würden. Die Überraschung wollte sie sich aufheben.
Etwa hundert Meter hinter dem Hotel traf der Weg an den Strand auf die ersten Felsen. Er schlängelte sich links um sie herum, doch gleich darauf tauchten noch höhere auf und der Pfad teilte sich. Ohne Peter Zeit zu geben, die Beschriftungen der Pfeile zu lesen, zog Valeria ihn nach rechts an ein paar Dornenbüschen und findlingsgroßen Steinbrocken vorbei, und schon lag ein schnuckelig kleiner Sandstrand vor ihnen.
Die zwei fest installierten Sonnenschirme mit dazugehörigen Holzliegen direkt am Wasser waren schon von einem englischen Forscherehepaar und einer französischen Kollegin besetzt. Rechts davon winkte Olivia, die nach gut deutscher Manier drei Liegen in Felsnähe mit ihren Strandutensilien, dem Handtuch und dem Bademantel reserviert hatte.
„Sie hat ja gar nichts an“, stellte Peter verblüfft das Offensichtliche fest und ergänzte: „Die haben ja alle nichts an!“
„Wir sind schließlich am Nacktbadestrand. Das war mit 'Wie üblich' gemeint. Hab ich dir das vorher im Zimmer nicht gesagt.“
„Äh, nein, hast du nicht.“
„Oh sorry. Stört es dich?“
„Im Prinzip nicht, aber wer weiß, wie mein Dicker reagiert. Das könnte vielleicht peinlich für uns werden, wenn er zu neugierig wird.“
„Aber Pürzel hat sich doch schon ausgetobt. Der wird das locker aushalten, ohne uns Schande zu machen. Außerdem schauen die anderen aufs Meer und nicht in unsere Richtung. Und im Fall der Fälle verschwinden wir ins Wasser oder hinter die Felsen und melken ihn. Los, sei nicht so prüde, gib dir einen Ruck!“
Nicht wirklich überzeugt ließ er sich die letzten Meter hinunter zu Olivia und den Liegen schieben. Kaum hatte Valeria den Bademantel abgestreift und ihm die Shorts ausgezogen, machte Freund Pürzel Anstalten, sie Lügen zu strafen. Es bedurfte einer erheblichen Anstrengung seinerseits, ihn dazu zu kriegen, das Köpfchen wieder zu senken. Erst nach ein paar Minuten konnte er den Bademantel weglegen, den er vorsichtshalber als Sichtschutz in der Hand behalten hatte.
„Tatsächlich, ein echtes Schnittchen“, eröffnete Olivia die nicht eben dezente Konversation, die sich an dieses Manöver anschloss. Sie musste heftig an sich halten, um nicht gleich mit der Tür ins Haus zu fallen. Denn das massive Ding, das der Kollege aus München auf halber Höhe halb hängen, halb noch stehen hatte, ließ ihr das Wasser im Mund und die entsprechenden Flüssigkeiten in ihrer hungrigen Muschi zusammenlaufen.
„Schnittchen“?, fragte er leicht nervös nach.
„Du, Professor Beutelpeter“, erklärte sie mit einem lüsternen Seitenblick nach unten, während sie es sich auf der Liege links von ihm gemütlich machte. „Valeria hat mir erzählt, dass sie sich mit dir ein echtes Schnittchen geangelt hat. Eigentlich wollte ich dieses Jahr gar nicht hierherkommen. Aber wo sie mir die Geschichte vom Penis und der Vagina in Münster erzählt hat und auch das, was danach kam, da hab ich mir gesagt, fahr doch hin und schau dir dieses Wundertier mal an, das auf dem besten Weg ist, aus ihr so etwas wie ein monogames Wesen zu machen.“
Peter wandte sich hilfesuchend nach rechts zu Valeria, doch die stülpte gerade ihre Tasche um und gab vor, nichts gehört zu haben. Also schaute er wieder nach links, wo Olivia daran ging, eine Handvoll Sonnencreme auf ihrem Bauch zu verteilen. Er versuchte, seinen Blick auf ihre Füße oder den Sand zu richten, doch seine Augen gehorchten nicht und folgten fast hypnotisiert ihren Händen, die nicht ganz zufällig ihre Brüste erreicht hatten. Runde, feste, große, für seinen Geschmack etwas zu große Busen, die aber gut zu den etwas fülligen, griffigen Hüften passten.
„Du hast recht.“ Olivia hatte seine Begutachtung ihres Körpers mitverfolgt. „Die Brüste und der Hüftspeck, das sind meine Problemzonen.“
„Woher..., wieso...“, stammelte er und fühlte sich beim Gaffen ertappt.
„Keine Angst, ich sag's nicht weiter, dass du mir auf die Titten geglotzt hast. Ich hab's ja vorher bei dir auch schon gemacht, das mit dem Glotzen. Ganz im Vertrauen, unter uns Pastorentöchtern, dein Schniedel ist ein echter Wonneproppen.“
„Warum reden Frauen immer von Problemzonen“, versuchte er, diese gefährlichen Fahrwasser zu verlassen. Ihr Medizinerinnen müsstet doch über so was stehen.
„Sagt der Mediziner, der mir in Münster seinen Schmerbauch gebeichtet hat.“ Valeria hatte gefunden, was sie gesucht hatte, und anschließend ihre Liege schräg zu ihm hingedreht, so dass ihre Füße jetzt fast mit seinen zusammenstießen. In ihrer neuen Position überblickte er ohne viel Aufwand alles, was sie bauchabwärts zu bieten hatte. Wenigstens schlug sie ein Bein über das andere, damit von den gefährlichsten Körperteilen nur der kleine, runde, kurz geschnittene Busch von der Sonne beschienen wurde.
Peter schwitzte schon seit geraumer Zeit. Als Olivia es allerdings ihrer Freundin in Sachen Möbelrücken nachtat, weil auch ihr die kommunikativere Liegenstellung zusagte, begann ihm das Wasser in Strömen von der Stirn zu laufen. Sie fand nämlich, ein ausgestrecktes und ein leicht angewinkeltes Bein sei viel bequemer für ihr Sonnenbad. In Einheit mit der Tatsache, dass sie weder einen Busch noch sonstige Behaarung unter ihrem Nabel duldete, führte das dazu, dass sie ihm ein phantastisches Panorama eröffnete, mit ihrer tief eingeschnittenen, beidseitig gut abgepolsterten Kerbe mitten in der Fluchtlinie.
Gespannt beobachtete Valeria, wie sein Dödel wohl darauf reagieren würde. Da Peter jedoch seine Sonnenbrille aufsetzte und sich zwang, krampfhaft aufs offene Meer hinauszuschauen, tat sich da zu ihrer und Olivias Enttäuschung viel zu wenig. Also schlug sie eine andere Taktik ein.
„Weißt du eigentlich, wie Olivia mit zweitem Vornamen heißt?
„Habt ihr mir das schon gesagt? Ich kann mich irgendwie nicht mehr daran erinnern.“
„Fulvia!“
„Wie Fulvia? Echt? Ein eher seltener Name, oder?“
„Mein Vater heißt Hans, Hans Müller“, holte Olivia weit aus. „Zu seiner Zeit gab es in Deutschland bestimmt eine Million Männer, die Hans Müller hießen. So etwas wollte er seinen Kindern unter allen Umständen ersparen. Und weil meine Mutter Italienfan ist, sind sie auf Olivia Fulvia Müller verfallen. Sie hatten nicht die mindeste Idee, was sie mir damit antun würden.“
„Fulvia – Vulva?“, riet Peter.
„Fulvia – Vulva! Keine gute Kombination in der Schule. In der Oberstufe ging's richtig rund. 'Wandelnde Möse' oder 'Bumsteil auf zwei Beinen' war noch das wenigste, was sie mir nachgerufen haben. Eine Zeitlang hab ich versucht, dagegenzuhalten, aber keinen Chance. Es gab da zwei oder drei Jungs, die künstlerisch echt begabt waren. Die haben sogar angefangen, Karikaturen zu malen. Ich als Vulva, meine Arme als Schamlippen, Kopf und Nase..., na ihr könnt's euch vorstellen. Die Dinger waren echt gut, leicht floral angehaucht, und erstaunlicherweise für mich der Ausweg aus dem Namensdesaster. Irgendwann hab ich ihnen nämlich auf dem Schulhof Modell gesessen. Ab da hat es langsam aufgehört. Weibliche Rammelorgane als Kunst haben schlicht niemanden mehr interessiert. Ein paar von den Zeichnungen hab ich aufgehoben. Eine hängt sogar über meinem Bett.“
„Du als Muschi über deinem Bett?“, fragte Peter ungläubig nach.
„Haben sie dich nie als Schniedel gemalt?“
„Doch“, gab er zu, „aber das war weder künstlerisch, noch haben damit die Sticheleien aufgehört. Allerdings glaub ich nicht, dass ich ein schweres Trauma mitbekommen hab. Für Jungs gibt’s in dem Alter vermutlich Schlimmeres, als Dödel oder Zipfel genannt zu werden.“
„Penis, Vulva und Vagina. Was für eine erlauchte Gesellschaft wir hier doch bilden!“, kicherte Valeria und kichernd führte sie das Wortspiel weiter: „Penis penetriert Vulva und Vagina.“
„Kann ein Penis eigentlich eine Vulva penetrieren?“, warf Peter nachdenklich ein. „Anatomisch gesehen penetriert er doch nur die Vagina, oder?“
„Ach geh, die Anatomievorlesungen haben wir längst hinter uns. Also penetriert Penis selbstverständlich Vulva und Vagina.“
Peter wollte etwas erwidern, war aber zu langsam, denn Olivia hakte direkt ein und brachte einen völlig neuen Aspekt ins Spiel: „Wenn wir schon keine Anatomiestunde mehr haben, dann penetriert der Penis nicht, sondern er pudert oder poppt.“
„Aber ohne Anatomie gibt’s auch keinen Penis, sondern den Pürzel. Dann pudert also der Pürzel...“, begann Valeria.
„...die Schnalle und den Schlund“, ergänzte Peter.
„Hast du nicht was, was mit v anfängt, damit es zu Vulva und Vagina passt?“
„Fotze und Fass?“
„Was ist denn das für ein v?“, monierte die gestrenge Professorin.
„Eines, das zu Fulvia passt“, konterte ihr Kollege.
„Veilchen und Vase?“, schlug Olivia stattdessen vor.
„Ui, das ist schön. Pürzel pudert Veilchen und Vase. Ich Pürzel, ihr Veilchen und Vase. Klingt gut.“
Durch die neckischen Wortspielereien lenkte sich Peter vom Blick auf Valerias Busch und Olivias Spalte ab, so dass er seinen Dicken einigermaßen auf dem bisherigen Level halten konnte. Doch nun warf die Italienerin neues Holz ins Feuer, indem sie sich etwas aufsetzte, ihre Beine auseinandernahm und ihm freien Einblick in den Körperteil gewährte, von dem er die letzten Nächte immer geträumt hatte.
„Damit ist allerdings die anatomische Ausgangsfrage noch nicht geklärt“, beklagte sich Peter daraufhin, um fast schon verzweifelt an etwas anderes zu denken. „Kann ein Pürzel denn nun ein Veilchen pudern, oder nur die Vase?“
„Du willst sagen, wenn die Schnalle gepoppt werden will, braucht sie notwendigerweise einen Schlund?“, interpretierte Valeria ihren Bettgespielen.
„Umgekehrt braucht das Fass natürlich auch die Fotze, damit sie, beziehungsweise es ihr, richtig flutscht. Eins geht nicht ohne das andere“, fiel Olivia schmunzelnd ein, um gleich darauf deutlich ernster hinzuzusetzen: „Aber wenn das so ist, dann müsste unser Pürzel ja nachschauen, ob bei uns alles stimmt, anatomisch gesehen. Bei dir, Valeria, weiß er es bestimmt schon in allen Details. Aber ob mein Veilchen wirklich eine Vase zum Poppen, Verzeihung, zum Pudern hat, wer kann das wissen?“
„Ihr seid albern“, lachte Peter, doch sein Lachen blieb ihm schnell im Hals stecken, als Olivia ihre Beine so spreizte, dass kein Zweifel daran bestehen konnte, dass sie genau das meinte, was sie sagte.
„Und angenommen, du findest bei mir da unten den flutschigen Tunnel, den du suchst. Hättest du dann Lust, zur Abwechslung auch mal mit mir zu ficken? Ich hätte nämlich wahnsinnig Lust, mir dein Schnittchen reinzuziehen. Schau meine Möse an. Seit einer halben Stunde fühlt sie sich doppelt so dick an wie normal. Vielleicht siehst du es sogar aus der Entfernung, wie das Wasser rausläuft. Und das ist kein Schweiß, das ist reiner, geiler Muschisaft. Wenn du deinen Schwanz da reinsteckst, schlittert der wie von selbst bis ganz nach hinten. Valeria, sag doch auch mal was!“
Valeria war damit beschäftigt, ein Handtuch auf Peter zu drapieren, denn sein sprunghaft wachsender Schwanz stand jetzt wie ein Leuchtturm auf einer Klippe und hätte jeden Moment die anderen am Strand auf dumme Gedanken bringen können. Vor allem bei dem netten englischen Kollegenpaar wäre ihr das sogar ziemlich peinlich gewesen. Derweil schaute Peter sie mit einer solchen Verzweiflung im Gesicht an, dass sie fast wieder in Lachen ausgebrochen wäre.
„Tja, Herr Kollege, da gibt es jetzt nur zwei Möglichkeiten. Entweder ins Wasser gehen, abkühlen und meine liebe Freundin und ihre hübsche Möse zutiefst frustrieren.“
„Oder?“, fragte er mit großen Augen.
„Hinter die Felsen gehen und nachschauen, ob ihr großartiges Veilchen auch sowas wie eine Vase hat. Und dann überlegen, ob du deinen Pürzel reinstecken willst, um ihn wieder weich zu kriegen.“
„Du meinst, du würdest mich mit deiner Freundin verkuppeln?“
„Verkuppeln? Unter keinen Umständen. Niemals würde ich dich allein an ihr rumfummeln lassen. Das wäre ja noch schöner! Olivia wäre zuzutrauen, das sie dich mit Haut und Haaren auffrisst. Oh nein, mir entkommst du nicht so schnell!“ Sie sah, dass sein trauriger Blick sich wieder etwas aufhellte. „Aber über ausleihen könnten wir ja vielleicht sprechen, oder? Poppen unter Aufsicht, damit dir nichts passiert. Und wenn dabei auch etwas für mich abfällt, umso besser.“
„Sie will damit sagen, dass sie einem einmaligen, zu nichts verpflichtenden Dreier nicht abgeneigt wäre, wenn du mich denn für würdig befinden solltest, deinen Pimmel in mein Loch zu stecken. Aber immer unter der Voraussetzung, dass du oder ich ihr Miezekätzchen bei Laune halten, während wir ficken.“ Die Erklärung von Olivia ließ an Deutlichkeit nichts zu wünschen übrig.
„Ich muss dringend ins Meer!“, rief der verwirrte Professor aus.
Sein stolzer Auswuchs an Männlichkeit war ob des Ansinnens der beiden Frauen in Windeseile fast auf Normalmaß geschrumpft, so dass er den Weg vorbei an den sonnenbadenden Kollegen in der ersten Reihe ohne Gefahr für seine Reputation beschreiten konnte. Allerdings ließen Valeria und Olivia ihn nicht alleine ziehen. Sie hatten ja noch Überzeugungsarbeit zu leisten, um ans Ziel zu kommen.
Die nächste halbe Stunde nahmen sie ihn daher im hüfthohen Wasser hinter einem Felsen in die Mangel. Zehn Minuten brauchten sie, um herauszufinden, dass er keine massiven ethischen oder moralischen oder ähnlich gelagerten Vorbehalte gegen eine zeitlich befristete Ménage à troi hatte, sondern sich vor allem um die Beziehung zu Valeria sorgte, die sich so gut angelassen hatte.
Als sie diese Befürchtungen ausgeräumt hatten, verwendeten sie die nächsten zehn Minuten darauf, sich zu dritt körperlich etwas näher zu kommen. Das nasse und salzige Element, in dem sie standen, paddelten und sich umarmten, verhinderte zwar den Einsatz des Geschmackssinns, dafür erleichterte es jedoch ungemein das wechselseitige Streicheln selbst in intimsten Körperregionen. Olivia bot dazu schon nach kurzer Zeit freigebig ihre Möse an, bei der er problemlos die gesuchte Vasenöffung fand und fingernd erforschte, während Valeria sich der empfindlichen Teile der Blüte annahm. Am Ende musste er sie nolens volens küssen, denn ihr Stöhnen und schließlich ihre abgehackten Schreie hätten unweigerlich die Aufmerksamkeit der Kollegen am Strand hinter dem Felsen auf sich gezogen.
Die letzten zehn Minuten schließlich benötigte er, um schwimmend seinen Steifen davon zu überzeugen, dass es ungehörig wäre, in diesem Zustand an Land zu gehen. Valeria begleitete ihn dabei, ohne weitere Streicheleinheiten zu geben oder zu verlangen. Allerdings sprach sie sich mit Engelszungen für eine weitergehenden Beschäftigung mit der Muschi ihrer Freundin aus.
Diese wiederum, die ziemlich derangierte Olivia mit ihrer noch derangierteren Fulvia, hatte sich derweil tapfer bis zu ihrem Liegestuhl durchgeschlagen, um sich dort in tiefster Befriedigung ein Powernappchen zu genehmigen.
Eine Viertelstunde später lagen sie alle salz- und sandbefreit auf Olivias Zimmer. „Französisches Doppelbett“, so hatte sie die Einladung begründet. „Zum Schlafen zu dritt reicht's nicht, zum Ferkelkramdreier aber immer.“
Entsprechend sortierten sie zuerst auf engem Raum ihre Gedanken, Gliedmaßen und Geschlechtsteile. Peter, nicht faul, nahm sich dazu den nächstbesten Busen zum Mund und löste dadurch ein wohliges Kribbeln im Unterbauch von Olivia aus, allerdings gleichzeitig auch einen leichten Protest Valerias.
„Vier Hände habt ihr zwei und keine davon findet den Weg zu meinem Kätzchen?“
Die eine Hand von Olivia, die gerade bei Peters Schwanz den Steifheitstest durchführte, wollte das nicht unterbrechen, aber die andere, die ihre eigene Möse gekrault hatte, wurde vorübergehend von dieser Aufgabe befreit und fand nach ein paar Umwegen die Möse ihrer Freundin, wo sie sich achtsam von den Schamlippen aus Richtung Klit vortastete.
Die Stelle ihrer eigenen Hand nahmen sofort eine von Peter und eine von Valeria ein. Die beiden hatten bereits im Wasser gut kooperiert. Besonders der Hand des Hahns im Korb fiel neuerlich auf, wie fleischig sich doch die Kollegin anfühlte, wenn er ihr in den weit gespreizten und erregungsmäßig ziemlich geschwollenen Schritt fasste. Die Hand von Valeria überraschte das wenig, sie hatte diese Erfahrung schon etliche Male machen dürfen. Selbstredend am häufigsten zu Studienzeiten; in den letzten Jahren immer seltener. Umso mehr freute sie sich, die dralle alte Bekannte wieder einmal durchkneten zu dürfen.
Valeria war die erste, der das Gefingere in ihrer feuchten Kuhle nicht mehr genügte. „Wer will?“, fragte sie in die kleine Runde, während sie sich hinkniete und demonstrativ die saftigen Lippen auseinanderzog. Peter hob wohlerzogen den Finger; Olivia dagegen pfiff auf Fair Play beim Sex. Sie nutzte den günstigen Moment, schob ihren Kopf zwischen die Schenkel der Freundin und schleckte schon an der Möse, bevor der Münchner Kollege seinen Anspruch auch verbal vorbringen konnte.
„Schau, wie günstig sie liegt“, gab Valeria ihrem Liebhaber zwischen zwei Seufzern zu bedenken. „Wenn du dich vors Bett kniest und ihre Beine breit machst, dann kriegst du auch was ab.“
Dem Rat folgte er gerne, und Olivia ließ sich mehr als gerne die Beine breit machen. Sie schmeckte, fand er ziemlich schnell heraus, etwas herber als die Italienerin und produzierte auch etwas mehr Schmieröl. 'Kein Wunder', sagte er sich, während er die Zunge tief in die Vasenöffnung schob, sie brachte es mit ihren dicken Lippen ja auch auf ein viel größeres Muschigewicht. Dieses üppige Gesamtkunstwerk einzuspeicheln und für einen eventuellen Fick vorzubereiten, dazu bedurfte es eben mehr als ein oder zwei Tropfen selbstgebrautes Gleitmittel.
Alle drei konnten sich mit dem Platz, den sie in dieser ersten Phase des Liebesspiels ergattert hatten, wunderbar abfinden. Die geleckte Valeria und die leckend geleckte Olivia sowieso. Doch auch Peter war es ganz recht, dass sein Schwanz noch nicht gefordert wurde, so hatte er ein bisschen Zeit, die jüngsten Ereignisse in die richtigen Schubladen in seinem Hirn einzuordnen.
Beim Ausschwimmen von seiner Dödelversteifung im Meer hatte Valeria ihm zwar fast so etwas wie einen Schwur ewiger Treue gegeben. Trotzdem musste er erstmal verdauen, dass er einerseits wusste, wie aufrichtig das war, sie sich andererseits in diesem Moment trotzdem in einen Orgasmus hineinhechelte, den ihr eine alte Freundin rausleckte. Eine seltsame, aber irgendwie geile Treue.
Orgasmus, das war das Stichwort. Der Geräuschpegel im Zimmer hatte genau wie die Schweißproduktion der beiden Frauen deutlich zugelegt. Zwei klare Anzeichen dafür, dass Mösenschlecken bei beiden ein probates Mittel war, angenehm und schnell auf recht hohe Erregungsstufen zu kommen. Und für beide gab es nicht die geringste Veranlassung, diesen Prozess in Richtung auf ihre lüsternen Delirien von sich aus abzubrechen.
Warum denn auch? Einem geschenkten Orgasmus schaut Frau erstmal nicht ins Maul. Zumindest Olivia und Valeria taten das nicht. Ob gut, mittel oder so la la, das stellt sich ja immer erst heraus, wenn er daherkommt. Mehr Orgasmen steigern also automatisch die Wahrscheinlichkeit, dass auch mehr gute oder saugute dabei sind. Mit dieser Maxime waren beide bisher wunderbar gefahren.
Valeria brach zuerst zusammen. Sie fiel wie ein gefällter Baum nach vorne und presste eine Hand fest in ihre Möse, um sie vor Übererregung zu schützen. Ihr lautes Hecheln würde erst gedämpfter und ging in eine Art bewunderndes Wimmern über, als es Olivia traf. Bei ihr hatte der Schlussspurt bestimmt eine halbe Minute lang alle Sehnen und Muskeln ihres Körpers zum Zerreißen angespannt. Da war es kaum verwunderlich, das sie das plötzliche Einsetzen des befreienden Zuckens mit den gleichen abgehackten Schreien begleitete, die Peter schon im Meer von ihr gehört hatte. Diesmal allerdings brauchte niemand sie mit einem Kuss zum Schweigen zu bringen, denn sie stieß ihren Lecker weg, drehte sich blitzschnell auf den Bauch und schrie ihre Erleichterung dezent in die Matratze hinein.
Peter kniete immer noch neben dem Bett, auf dem Valeria in einem Eck inzwischen tiefenentspannt hockte und ihn mit einen verklärten Blick vollkommener Zufriedenheit anlächelte. Direkt vor ihm schossen die letzten Entladungen durch den zusammengekauerten Körper von Olivia, die in der heißen Phase von ihrem Orgasmus die Knie etwas angezogen und dadurch den Hintern hochgehoben hatte, so dass er das Objekt der Begierde seines Pürzels praktisch direkt vor seiner Nase hatte. Er war beeindruckt von so viel Frauensex-Power.
„Wollt ihr wirklich, dass ich ihn da jetzt reinstecke?“, fragte er.
„Hast du Angst um ihn? Meine Mausi beißt genauso wenig wie die Wildkatze von Valeria“, ächzte die geleckte Kollegin, die einigermaßen zu sich gekommen war und keinen Zweifel daran ließ, dass sie nun von ihm gepudert werden wollte. Die Hand von ihr, die gerade noch an der Klit zugange gewesen war, schob geschickt ihre stämmigen Schamlippen zur Seite, um ihm den Zugang in die Tiefe ihres Bauches zu erleichtern. „Ist es so bequem genug?“
„Sollen wir nicht warten, bis du dich erholt hast und neu ansetzen kannst?“
„Nein, ich will's jetzt. Ich brauch's jetzt. Steck ihn einfach rein“, keuchte sie vor Aufregung darüber, dass sein Dicker kurz davor stand, sich von hinten in sie zu drücken. In Berlin hatte sie leichte Zweifel gehabt, ob Valeria nicht etwas übertriebt, als sie ihr von dem fetten Ding erzählte, das sie sich für ihr Kätzchen geangelt hatte. Dann, am Strand, als sie das Ausmaß des Dödels mit eigenen Augen gesehen hatte, wäre sie vor Geilheit und Verlangen fast zerflossen. Und nun jammerte ihre Schrunde unaufhörlich vor sich hin, dass der Zungenorg ja bloß ein lächerliches Vorspiel zu dem gewesen war, was sie sich eigentlich erwartet hatte.
Das fickrige Biest zwischen ihren Beinen wollte mehr, wollte es härter, dicker, fleischiger, tief drin. Olivia stimmte ihrem kochenden Tiegel da vollinhaltlich zu. Auch sie wollte es unbedingt, stante pede und ohne weiter unnötig über das Ob und das Wie herumzudebattieren.
„Ein bisschen höher, dann kann Peter dich im Stehen hernehmen“, übernahm Valeria die Regie und streichelte der Freundin über die Hinterbacken.
„Meine Gummis liegen im anderen Zimmer“, fiel es dem vorsichtigen Herrn Professor siedend heiß ein.
„Glaub mir“, beruhigte ihn Olivia mit einer kaum zu zügelnden Ungeduld in der Stimme, „die brauchen wir nicht. Schieb ihn einfach nur rein. Jetzt! Sofort!“
Eine Sekunde später war es soweit. Peter presste seinen Pürzel bedächtig, aber mächtig in ihren langen Gang. Gleichzeitig richtete sie sich auf, um einfacher mit der Hand ihren Wonneknubbel schrubben zu können. Selbstredend ließ Valeria sich diese Einladung nicht entgehen, die hochroten Tittenspitzen ausgiebig zu beknutschen.
Das Stoßen von hinten, das Gefühl, dass ihr weicher Schlund einem heißen Knüppel Unterschlupf bot, das Rubbeln am sensibelsten Knopf und die Zugabe an den harten Brustwarzen ergaben eine Symphonie an Empfindungen, die Olivias Deiche in kürzester Zeit bersten ließ. Hilflos zitternd fiel ihr Oberkörper nach vorne auf Valeria, an die sie sich klammerte, um den Ansturm vom nächsten Orgasmus irgendwie überstehen zu können.
Als jammerndes Bündel purer Lust war sie zu nichts anderem mehr fähig, als ihr Hinterteil einigermaßen in Position zu halten. Peter nutzte das hemmungslos aus. Schnurgerade nach vorne durchfurchte er ihren Schlund und setzte zu den letzten Stößen an, die jetzt, wo das Ziel in Sichtweite kam, alles andere als achtsam ausfielen. Satt grunzend feuerte er seinen Pürzel an, bis das große Spritzen über ihn kam. Der ließ sich nicht zweimal bitten und pumpte den ganzen Glibbervorrat, den er zusammenraffen konnte, in das gastfreundliche Fass, in dem er steckte.
„War das geil!“, kommentierte Valeria begeistert. „Allein um das einmal miterleben zu können, hat es sich gelohnt, hierher zu kommen.“
Ganz leise, in Peters Ohr geflüstert, damit die sich windende und krümmende Freundin es nicht hören konnte, fügte sie allerdings hinzu: „Aber heute Abend will ich den Dicken ganz für mich allein haben. Einverstanden?“
Während sie dann eben diesen Dicken sauberschleckte, begann Peter, seine aus Olivias Furche heraussickernden Ergüsse aufzufangen, um sie auf dem Rücken der müdegefickten Kollegin zu verreiben. Erst als nichts mehr herauskam, flüsterte er Valeria die Antwort zu: „Was für eine Frage! Solange er irgendwie stehen kann, wird er alles daran setzen, das Wildkätzchen zu füttern.“
„Obwohl Olivia das mit dem Poppen auch ziemlich gut beherrscht?“
„Obwohl meinem Pürzel das Pudern von Vulva und Vagina, Veilchen und Vase ausnehmend gut gefällt.“
„Das hab ich gehört!“, meldete sich Frau Dr. Müller aus ihrer Rammelagonie zurück. „Fickt meinetwegen heute Abend ganz egoistisch zu zweit allein herum, wie ihr wollt. Aber denkt dran, morgen ist auch noch ein Tag. Und übermorgen. Und überübermorgen!“
*
Während der letzten zwei oder drei Seiten hatte sich Luisas unbestechlichster Kritiker, Karls Knüppel, keinen Millimeter bewegt. Aufrecht, dick und hart hatte er die Geschichte des Dreiers der drei ehrwürdigen Urologen mitverfolgt. Sie selbst hatte es geschafft, den Kopf ihres herzallerliebsten Bärchens aus ihrem Schoß auf den Oberschenkel zu verfrachten, um ungestört in der warmen Suppe ihres Fötzchens rühren zu können. Jetzt schien ihr endlich die Zeit gekommen, ihre angestammten Rechte als feurige Liebhaberin einzufordern.
„Mach dich bereit, mein Rammelbär mit deinem harten Knüppel!“, rief sie, schwang sich auf ihn und traf mit ihrem weit geöffneten Fässchen genau seinen eisern stehenden Lümmel. Es schmatzte obszön, als der mit einem Ruck in sie fuhr und sie zu ihrem dazu passenden Rammelstöhnen ansetzte.
„Wunderbar!“, rief Karl begeistert aus.
Erst da fiel Luisa ein, dass sie vergessen hatte zu fragen, wie ihm der Ausgang der Geschichte gefallen hatte. Der Einfachheit halber bezog unsere allseits begabte Autorin sein „Wunderbar!“ auf ihre Schreib- und ihre Vögelkunst. Achtsam rammte sie sich daraufhin in den Rhythmus hinein, der sie sicher zum Höhepunkt bringen würde. Dazu strahlte sie über und über vor Glück.
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