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Kommentar: 1 | Lesungen: 386 | Bewertung: 7.35 | Kategorie: Partner | veröffentlicht: 05.06.2026

Saunaabend

von

Draußen Dauerfrost und Schnee, Winterpause von der Arbeit - für uns beide traditionell Saunazeit. Gegen Abend packen wir unsere Tasche und machen uns auf den Weg in die nahegelegene Therme. Die Kinder freuen sich zuhause auf einen ungestörten Fernsehabend mit Cola und Chips, und wir auf entspanntes Schwitzen und etwas Lesen oder einfach gemeinsames Dösen.

Wir ziehen uns um, laufen möglichst zügig im Bademantel durch den überfüllten und lauten Badebereich und sind erleichtert, nachdem wir die Schranke zum Saunaareal passiert und die Tür geschlossen haben. Tut das gut: kein Krach, keine Hektik, wenig Menschen, statt Chlor ein angenehmer Geruch nach Aufguss in der Luft - der Abend kann beginnen.

Als wir den zentralen Raum in Richtung der Außensaunen durchqueren, bemerkst Du im Vorbeigehen einen attraktiven Mann auf einer Liege. Um die Vierzig, südeuropäischer Typ, dunkler Teint, braune Augen, behaarter muskulöser Körper, ein kantiges Gesicht mit markantem Kinn, Glatze, Dreitagebart, Tattoos auf beiden Schultern.


Genau Dein Beuteschema. In vielerlei Hinsicht das Gegenteil von mir. Du wolltest ihn auch nicht als Partner. Aber fürs Bett stehst Du auf diesen Typ Mann. Genießt diese Anziehungskraft, wenn neben der Optik die Balance aus Arroganz und Charme stimmt. Und nimmst Dir hin und wieder den Luxus eines Abenteuers. Eine Vereinbarung zwischen uns, die in unserer Beziehung seit einiger Zeit eine neue Facette bildet.

Er lächelt Dich selbstverliebt und auffordernd an, als wir an ihm vorbeigehen. Auch mich taxiert er unübersehbar. Wärst Du alleine hier, würde er sicher einen Flirt versuchen. Tja, Pech gehabt, Du bist vergeben. Den Rest kann er ja nicht wissen…

Nach dem ersten Saunagang liegen wir im Ruheraum. Du drehst Dich zu mir um und sprichst mich auf die Begegnung an. Ich bin nicht überrascht, als Du bemerkst, dass er Dir gefallen hat. Mit schelmischem Blick flüsterst Du mir zu, Du würdest ihn sehr gerne auch mal ohne Handtuch sehen, vielleicht ergibt sich das ja später noch.

Da ist es wieder, das vertraute Ziehen im Unterleib, ein plötzlicher Stich, das Kopfkino setzt ein, diese Mischung aus Erregung und Eifersucht. Schlagartig hat sich die Stimmung zwischen uns verändert: Die Luft scheint wie aufgeladen, Dein Blick ist hellwach, Deine Körperspannung ist selbst auf der Liege spürbar, ich nehme Deinen vertrauten Duft intensiv wahr - Sex statt Standby…

Eine halbe Stunde vor Schließung machen wir einen letzten Gang in der kleinen Außensaunahütte. Die meisten Gäste sind schon gegangen oder auf dem Weg. Wir sitzen alleine in der Kabine, wie gewohnt hintereinander, Du auf der mittleren Bank, ich darüber, Dein Rücken lehnt an meinen Knien. Wir lauschen dem Knacken der Heizung, atmen den Geruch des heißen Holzes ein und genießen die Stille.

Die Tür geht auf, und herein tritt, wie in einem schlechten Film… der Typ von der Liege. Er zieht die Augenbrauen hoch, grinst frivol und setzt sich uns genau gegenüber.


Ihr habt Augenkontakt, zuerst kurze Momente, dann ständig. In seinem Gesicht wieder dieser selbstzufriedene Blick: Er ist sich seiner Wirkung bewusst, Latin Lover, ahnt, weiß, er könnte Dich haben, wenn Du alleine wärst.


Du richtest Dich auf, hebst die Arme und fährst durch Deine langen Haare, lieferst ihm dabei ein schönes Bild Deines erhitzten Torso, zeigst ihm Deine Brüste. Deine Nippel sind hart aufgerichtet, wegen der Temperatur, oder bist Du etwa geil?


Du lehnst Dich zurück zwischen meine Beine, siehst ihn an, streckst Deinen Oberkörper durch, Deine Bauchmuskeln sind sichtbar… wischt Dir betont sorgfältig die Schweißperlen ab. Seine Augen werden immer größer.


Ich kann es nicht fassen, was machst Du jetzt? Du schaust über Deine Schulter zu mir hoch, Dein Blick der einer fremden Frau, unbekannt, wild. Du greifst hinter Dich, suchst nach meinen Händen und führst sie zu Deinen Brüsten. Was ist mit meiner Süßen los, die immer betont, sie sei kein Vamp? Jetzt zeigt sie sich hier einem völlig fremden Mann und provoziert ihn...


Du öffnest langsam Deine Schenkel und streichst mit Deinen Händen die Innenseiten entlang, immer weiter hinauf, bis die Fingerspitzen Deine Schamlippen erreichen und ein, zwei, dreimal durch die Spalte streichen und kurz Deinen Kitzler umkreisen.


Meine Hände necken dabei Deine steifen Nippel, Du lieferst ihm eine heiße Show, indem Du leise und lasziv seufzt und stöhnst.


Er starrt fasziniert hinüber, sein Schwanz regt sich inzwischen deutlich sichtbar zwischen seinen Beinen.


Mir geht es nicht anders, ich würde Dich am liebsten auf mich ziehen und vor seinen Augen ficken.


Zwei Männer, total bockig und Deiner weiblichen Macht hilflos ausgeliefert. Das Spiel gefällt Dir: Begehrt zu werden verschafft Dir die größte Lust, das weiß ich nur zu gut, und steigert meine eigene Erregung noch weiter.

Plötzlich schaust Du zu mir zurück und sagst unschuldig: „Komm, wir müssen los, Schatz!“


Nimmst meine Hand, stehst auf und wirfst Dir dabei Dein Handtuch über die Schulter, ziehst mich in Richtung Tür, bleibst dann jedoch in der Raummitte stehen und lächelst ihn an. Ein kurzer Blick zurück zu mir, dann gehst Du zwei Schritte auf ihn zu, stehst direkt vor ihm, Dein geschwitzter Körper jetzt ganz nah vor seinem Gesicht, für ihn fast zum Greifen nah, doch er rührt sich nicht, wie ein Wild im Scheinwerferlicht.


Während Deine linke Hand noch die meine hält, greift die rechte ohne Umschweife zwischen seine Beine, wiegt genüsslich seinen Sack, krault und knetet für einen kurzen Moment seine dicken Eier. Sein Schwanz richtet sich weiter auf, Du umfasst seinen harten Ständer und wichst ihn ganz langsam drei-, viermal. Die pralle Eichel glänzt Dir entgegen. Ich weiß, Du würdest ihn jetzt am liebsten in den Mund nehmen und lutschen. Doch Du lässt ihn los, streichst ihm kurz über seine Bartstoppeln, wendest Dich um und verlässt mit mir die Sauna.

In der Umkleide küsst Du mich leidenschaftlich und gestehst mir, dass es Dich einfach überkommen hat und Du selbst nicht glauben kannst, was Du gerade getan hast, es Dich aber wahnsinnig angemacht hat. „Lass uns schnell heimfahren, ich bin total rollig und muss mich dringend abreagieren!“

In dieser Nacht hatten wir dreimal hitzigen Sex. Woran Du dabei gedacht hast, musst Du mir nicht verraten…

Kommentare


Pirat
dabei seit: Nov '00
Kommentare: 534
schrieb am 08.06.2026:
»Du ziehst mich in deine Fantasie, erzählst sie so, daß ich mir wünsche an deiner Stelle zu sein. Zu erleben, was du erlebt hast. Lässt mich mit deinen Worten an eurer Beziehung teilhaben. Der andere Mann, der in unterschiedlichen Weisen in deinen Geschichten vorkommt, die gelungene Beschreibung deiner Partnerin und eirer Lust. Danke, daß du uns auf so feinfühlige Weise daran teilhaben lässt.«


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