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Kommentare: 16 | Lesungen: 5622 | Bewertung: 7.31 | Kategorie: Lesbisch | veröffentlicht: 09.12.2008

Sie war da!

von

Es war 16.32 Uhr, als Dagmar den Messenger startete. Sie warf einen schnellen Blick auf ihre Freundesliste und lächelte. Sie war da!


Es hatte vor etwa 3 Monaten in einem Chat begonnen. Die beiden Frauen hatten sich kennen gelernt und über dies und das geplaudert. Dagmar war 44, arbeitete in leitender Funktion in einer Bank, die Kinder waren kaum noch da und ihren Mann sah sie meistens erst gegen 20.00 Uhr, wenn dieser müde aus dem Büro kam. Dagmar liebte ihren Mann, wollte mit ihm alt werden aber sie vermisste schon dieses gewisse Kribbeln, dass wohl zu Beginn jeder Beziehung die Nächte und den Speiseplan kurz werden ließ. Sie sehnte sich nach einem Gefühl, dass ihr Puls schneller ging, die Wangen sich röteten und die Lust ihren Körper durchströmte. Fremdgehen kam für sie nicht in Frage, gehörte Vertrauen und Ehrlichkeit doch zu ihren Idealen. Sie war irgendwie in diesen Chat geraten und dann von der Unbekannten angeschrieben worden. Dagmar „stand“ nicht auf Frauen – auf keinen Fall. Aber irgendetwas reizte sie an dieser Unbekannten, die sich Bettina nannte.


Sie sprachen über Kleidung und Urlaub, tauschten ihren Musikgeschmack aus, sprachen über den Beruf, Dagmars Kinder und auch über die Beziehung, in der Dagmar nicht mehr glücklich war. Die Gespräche wurden offener und vertrauter und es entwickelte sich eine Freundschaft zwischen den beiden Frauen, die sich nur virtuell kannten. Dabei erzählte Bettina insgesamt wenig von sich, blieb mysteriös und geheimnisvoll: Ja, was wusste Dagmar von ihr? Sie war in ihrem Alter, Akademikerin, solo und hatte keine Kinder. Sie mochte Menschen, war lebensfroh und humorvoll, eloquent und einfühlsam.


Irgendwann einmal hatte Dagmar ihr ein Foto geschickt – sie wusste, dass sie keins zurückbekommen würde. Sie war aufgeregt, wie die Unbekannte auf das Bild reagieren würde. Dagmar eine sehr gepflegte und auch durchaus attraktive Frau, die den Ausdruck „ganz normal“ gern verwendete, wenn sie nach ihrem Aussehen gefragt wurde. Sie war zufrieden mit sich auch wenn sie keine Modelmaße hatte. Die Komplimente von Bettina waren ehrlich gewesen und insgeheim gefiel ihr der Gedanke, dass eine fremde Frau sie betrachtete. Sie genoss die Anonymität des Internets um eine kleine exhibitionistische Ader auszuleben. Die Kombination aus der Vertrautheit und Sicherheit ihres Zimmers, dass sie liebevoll eingerichtet hatte und in das sie sich zurückzog, wenn sie Zeit für sich haben wollte und das völlig unbekannte dort am anderen Ende der Leitung hatten eine sehr erregende Wirkung auf die Bankerin. Sie hatte einen Weg gefunden, das Kribbeln wiederzufinden.


Sie schickte weitere Fotos, Urlaubsbilder, Bilder, die sie im Bad extra angefertigt hatte, mit der Spitzenwäsche, die ihre Figur so zauberhafte betonte und Schnappschüsse, die sie auf der Festplatte ihres Computers fand. Es freute sie, wenn der Unbekannte süße Details auffielen und diese über kleine Pölsterchen hinwegsah.


Oft hatte sie sich gefragt, wie Bettina wohl aussah. Sie hatte sich selbst als blond, schlank, attraktiv, mit kurzen Haaren und frecher Brille beschrieben. Dagmar wusste nicht ob das stimmte, aber es wurde zunehmend unwichtig. Wichtig war das Gefühl, das Dagmar durchströmte, wenn sie den Namen der Unbekannten in ihrer Freundesliste aktiv sah.


Die Gespräche wurden intensiver und persönlicher. Dagmar erzählte von Problemen mit Kollegen, sprach über gesundheitliche Probleme ihrer Mutter und schilderte zunehmend intimes. Sie erzählte von den Stunden, die sich Dagmar mit Sekt, Kerzen und einem Vibrator in der Badewanne gönnte, von sexuellen Wünschen und der Fantasie, heimlich beobachtet zu werden.


Bettina präsentierte sofort die passende Lösung: Eine Webcam!


„Ausgeschlossen!“ Das war der erste Gedanke, der Dagmar dazu einfiel. Der zweite war „niemals! Auf keinen Fall! Nicht in diesem Leben!“ Das einzige, was sie als Antwort darauf las, war ein Smily, der sie mit Teufelsmine angrinste. Für dieses Gespräch war das Thema Webcam damit erledigt, für Dagmar allerdings nicht.


Schon tags drauf hatte sie „webcam“ gegoogelt und war beim Einkauf kurz bei dem Computerzubehör stehen geblieben. Sie hatte so offen mit der Unbekannten über sich und ihre Lust gesprochen und nie ein seltsames Gefühl dabei gehabt. Die Frau war nie aufdringlich gewesen, nie zu neugierig und Dagmar hatte das Verlangen, sich ihr zu öffnen.


Drei Tage nachdem das erste mal über dieses technische Wunderwerk gesprochen worden war, hatte Dagmar eingekauft und angeschlossen. Nun stand sie da! Ihre Mann hatte es registriert und auf die Antwort: „Ich unterhalte mich damit mit einer Freundin“ nicht weiter geantwortet, ihrem Sohn hatte sie verboten ihren Computer zu benutzen und eine eigene Webcam angeboten, wenn er unbedingt wollte.


Da stand sie nun, festgeklammert an ihrem Monitor und schaute sie an – eine kleine runde Linse – fast unauffällig und doch verband Dagmar damit sinnliche Fantasien.


Sie wollte der Unbekannten sofort von ihrer Anschaffung erzählen, war aufgeregt und freute sich, sie Online zu sehen. „Dann lad mich ein!“ waren die kurzen Worte, die Dagmar das Herz bis zum Hals schlagen ließen. Ja sie wollte Bettina einladen, wollte sie ansehen, wollte ihre Blicke durch diese kleine unauffällige Linse erahnen. Es erregte sie, dass sie beobachtet wurde.


Es war ungewohnt und Dagmar kontrollierte immer wieder in dem kleinen Fenster, was für ein Bild von ihr auf die andere Seite übertragen wurde. Sie lächelte gezwungener als sonst und entschloss sich dann, auf dieses Fenster zu verzichten. So verschwand der Gedanke an die Webcam zunehmend – was blieb war die Gewissheit, beobachtet zu werden. Sie hatte ihre „Muschi“ gezeigt – die kleine pelzige Katze, die in ihrem Büro schlief, Hochzeitsfotos in die Camera gezeigt und sich auch schon in Wäsche vor ihrer unbekannten Beobachterin gezeigt. An einem Nachmittag hatte sie ihr kleines Schatzkästchen aus dem Schlafzimmerschrank geholten und ihre Spielsachen, die sie dort gut versteckte, präsentiert. Am liebsten hatte sie die goldglänzenden Liebeskugeln, die sie ab und zu bei der Hausarbeit trug, wenn sie wusste, dass sie danach genügend Zeit hatte, ihre Lust zu zelebrieren.


„Ich möchte, dass du sie jetzt benutzt!“ hatte Bettina plötzlich getippt. Dagmar wurde auf einen Schlag heiß und kalt. Rote Flecken zeigten sich an Hals und Wangen. Sie zögerte kurz, dann zog sie sitzend ihre Hose, und den Slip aus, spreizte die Beine und führte beide Kugeln in ihre feuchte Grotte. Sie wusste, dass Bettina nichts davon sehen konnte – nur ihr Gesicht, die Augen, Lippen und den Oberkörper, der sich lustvoll wand. Noch nie zuvor war es so schön gewesen, sich zu befriedigen. Der Höhepunkt kam viel zu schnell!


Seitdem überraschte Bettina sie immer mit neunen sinnlichen Erfahrungen. Dagmar genoss es mittlerweile, nackt – nur im Bademantel – den Computer zu benutzen. Sie genoss schon immer ihre Hände auf ihrem Körper – aber dieses hier übertraf alles, was sie vorher erlebt hatte.


Es war 16.32 Uhr, als Dagmar den Messenger startete. Sie warf einen schnellen Blick auf ihre Freundesliste und lächelte. Sie war da!


Dagmar war frisch geduscht, die Haare noch nass, ihr weißer Bademantel verdeckte ihre sinnlichen Brüste, sie hatte zwei Kerzen angezündet, Musik angemacht.


„Hallo Bettina, schön dich zu „sehen“! Wie war dein Tag?“

-Fortsetzung folgt in deinem Kopf, wenn es dir bis hierher gefallen hat! Ich würde mich auch freuen, wenn du deine Fantasie an mich schickst!-

Kommentare


Bettina S
(AutorIn)
dabei seit: Nov '03
Kommentare: 5
Bettina S
schrieb am 30.12.2015:
»SabineBi, danke für deinen Kommentar ;-)
Leider kann ich dich nicht erreichen - vielleicht liest du das hier ja und findest einen weg ;-)«

petermachts
dabei seit: Apr '04
Kommentare: 7
schrieb am 09.12.2008:
»ich finde die Story echt stark und völlig realistisch.
Dankeschön!
Peter«

Maffay
dabei seit: Mär '01
Kommentare: 9
schrieb am 10.12.2008:
»klasse! Eine Fortsetzung wäre toll!!!«

DerSchuft
dabei seit: Jan '02
Kommentare: 3
schrieb am 10.12.2008:
»interessant ;-)jaja,im chat ist einiges möglich...«

magicflute
dabei seit: Sep '07
Kommentare: 258
schrieb am 14.12.2008:
»eine spannende und gute geschichte - voller phantasie und voller realismus.
weiter so! und warum eigentlich nicht mit einem zweiten teil? (der vielleicht von den hoffentlich zahlreichen antworten angeregt wurde?)«

dolomit-m
dabei seit: Feb '03
Kommentare: 4
schrieb am 14.01.2009:
»bitte - eine fortsetzung!«

loger
dabei seit: Nov '01
Kommentare: 38
schrieb am 21.08.2009:
»Wenn das so weiter geht könte es fantastisch werden.«

alexandra40
dabei seit: Mär '03
Kommentare: 1
schrieb am 10.05.2010:
»Hallo du!
Deine Geschichte gefällt mir sehr,du hattest also Recht.
Ich Block dich trotzdem nicht.
Gruß vom Schmetterling.
Alexandra33@gmx.de«

chrissi
dabei seit: Nov '00
Kommentare: 186
schrieb am 29.08.2011:
»Sehr schöne u sinnliche Geschichte .. Bitte unbedingt Fortsetzung«

sunistanbul
dabei seit: Feb '11
Kommentare: 3
schrieb am 01.09.2011:
»gut realistisch und erfolgreich«

nkbaer
dabei seit: Sep '01
Kommentare: 3
schrieb am 02.09.2011:
»sehr sinnliche Geschichte macht lust auf mehr, bitte schreib weiter ...«

almeida
dabei seit: Nov '02
Kommentare: 5
schrieb am 13.02.2013:
»Ich würde mich über eine Fortsetzung sehr freuen. Sehr realistisch beschrieben«

didii
dabei seit: Feb '13
Kommentare: 2
schrieb am 09.04.2013:
»toll,warum so wenig«

SabineBi
dabei seit: Mai '15
Kommentare: 2
schrieb am 16.06.2015:
»ich habe sofort Kopfkino bekommen und würde es auch machen
Kuß Sabine«

kalli62
dabei seit: Nov '13
Kommentare: 24
schrieb am 16.09.2015:
»Eine gute Geschichte,bitte weiter schreiben«

Ossi2001
dabei seit: Aug '01
Kommentare: 134
schrieb am 08.02.2016:
»Eine wunderschöne Geschichte Hoffentlich gibt es eine Fortsetzung. Ich habe da so eine Ahnung, wer Bettina sein könnte...«


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