That's your Sex (Teil 1)
von the Phoenix
Die Hitze legte sich wie ein schweres Tuch in die Straßen der Stadt. Das Atmen und jede Bewegung werden vor einer seltenen Schwerfälligkeit überlagert. Die drückende Schwüle lähmte jegliche Aktivität. So mag es kaum verwunderlich sein, dass ein kreatives Arbeiten in den Räumen der kleinen lokalen Zeitung beinahe unmöglich war. Die Reaktion war nur spärlich besetzt, von den sonst zwölf Mitarbeitern waren nur zwei tatsächlich anwesend. Die restlichen befanden sich im Außendienst oder hatten sich auf Grund des schönen Wetters kurzfristig frei genommen. So saß der Chefredakteur Christoph Kehl in seinem Büro und ging die noch offenen Werbeflächen für die kommende Ausgabe durch. Die 24 jährige Journalistin Alexandra Stein, die von allen jedoch nur Alex gerufen wurde, saß daher einsam vor ihrem PC und suchte die Tickermeldungen nach einem Thema für ihren nächsten Artikel durch. Sie kaute dabei gelangweilt an ihrem Bleistift, ihre Schulter langen Haare hatte sie in einem lockeren Pferdeschwanz nach hinten gebunden, einzelne Strähnen lösten sich aus der Umklammerung des Haargummis und hingen ihr über Stirn und Gesicht. Sie war äußerst beliebt bei all ihren Kollegen und genoss ihren Ruf als Gute Seele der Reaktion, auch wenn dies Bedeutete das sie an solchen Tagen als einzige aktiv in der Redaktion arbeitete.
Nach zwei Stunden erfolgloser Recherche, schweift ihre Aufmerksamkeit weg von den Pressemeldungen und rein ins Internet. Ihr Redakteur, schickte seine Mitarbeiter häufig ins Netz um nach unentdeckten Storys zu suchen, die, die Menschen wirklich berührten. Nach einer halben Stunde fand sie einen Artikel über einen amerikanischen Sexualtherapeuten der zurzeit auf Deutschlandtour ist. Dr. Edward Miguell war ein Shootingstar auf seinem Gebiet und betrat nicht nur in den Staaten mit seinen Ergebnissen Neuland. Er verkörperte in seinem aktuellen Buch die Meinung, dass man alles probieren muss, bevor man Vorlieben überhaupt aus definieren könne. So half er nach eigenen Angaben hunderten von Paaren aus dem Trott der Jahre und halb jedem einzelnen seine Vorlieben zu finden und diese dann auch glücklich ausleben zu können. Alex verschlang förmlich das Interview des Doktors in einer amerikanischen Tageszeitung. Sie erkannte sich in so vielen Erzählungen wieder, die Einsamkeit trotz Beziehung, die Sehnsucht, die Neugierde nach neuem, nach dem Unbekannten. Sie lebte nun seit 3 Jahren in einer festen Beziehung mit ihrem Freund Ariel, einem attraktiven 29 jährigem der wie sie als Journalist arbeitete, jedoch seiner Karriere häufig mehr Aufmerksamkeit als ihr schenkte. Zurzeit berichtete er aus der Heimat seines Vaters Israel, über das Dauerthema Nah-Ost-Konflikt. Daher beschränkte sich Ihr Kontakt auf Telefonate und Emails, die jedoch meist oberflächliche Themen behandelten und immer höflich korrekt abliefen. Jedoch war auch ihr Verhältnis, nicht gerade von Leidenschaft geprägt, wenn Ariel hier bei ihr war, sie schliefen selten miteinander, wobei dies noch eine positive Umschreibung ihres Sexuallebens wäre. Das letzte Mal wurden sie vor gut einem Jahr intim und selbst bis dahin lief der Sex eher langweilig ab. Ein wenig Vorspiel mit anschließender Missionarsstellung, sie kam dabei häufig auf ihre Kosten, da Ariel vor allem beim Oralen Vorspiel äußerst talentiert war. Der Sex an sich brachte ihr relativ wenig, jedoch ließ sie ihn geschehen weil Ariel auch so seine Möglichkeit bekam zu kommen. Alles in allem würde sie ihr Sexualleben als reell gesehen, nicht existent beschreiben. Dennoch war sie glücklich mit Ariel, er war das was sie sich von einem Mann erwartete und konnte sich unter allen Umständen sehr gut vorstellen, das Leben mit ihm zu verbringen. Das der Sex nicht funktionierte war nicht schön, aber in Abwägung der restlichen Beziehung ein annehmbares Ärgernis. Sie wusste das die Flaute im Bett von ihr ausging. Sie hatte einfach die Lust verloren, Ariel unternahm zwar Annäherungsversuche die sie jedoch aus sich selbst nicht erklärbaren Gründen immer wieder blockte. Er floh nach eigenen zugegebenermaßen von einer gewissen Form von Sarkasmus geprägten Angaben in die Selbstbefriedung. Jedoch glaubte sie ihm jedes Wort von dem was er darüber sprach und das trotz oder gerade wegen seiner angewandten Ironie.
Sie selbst verzichtete weitestgehend auf Selbstbefriedung, hin und wieder unter der Dusche vielleicht, aber auch das ist schon länger her. Und ihr fehlte eigentlich auch nichts aber als die das Interview von Dr. Miguell so las, packte sie doch eine gewisse Verunsicherung, vor allem Äußerungen wie : „Lustlosigkeit ist häufig ein Zeichen von Sexueller Orientierungslosigkeit, man würde gerne etwas anders machen, weiß aber nicht was. Und eine Mischung aus anerzogenen und gesellschaftlichen Zwängen hindert uns daran zu erforschen was wir wollen, wenn wir wollen.“ trafen tief in ihr drin einen gewissen Nerv. Sie forschte noch ein wenig über seine bisherigen Arbeiten und kam nach umfangreicher Recherche zu dem Ergebnis, dieser Mann weiß wovon er redet. Sie versuchte nun mehr zu erfahren und wollte ihre ganze Aufmerksamkeit auf dieses Thema richten und dabei keine Zeit mit anderen Dinge verschwenden, also fasste sie sich ein Herz und betrat das Büro ihres Chefs mit den Worten.
> Ich habe da vielleicht eine Story, jedoch müsste ich mich da rein arbeiten und brauchte daher eine gewisse Freiheit.<
Sie erklärte Kehl kurz was sie gefunden habe, verknüpfe die Story jedoch unter dem Deckmantel, der Verirrung in Deutschen Schlafzimmern und ließ ihren persönlichen Aspekt dabei logischer weise außen vor. Ihr Chef war von der Idee angetan und teilte sie ab dem morgigen Tag für 3 Wochen auf dieses Thema ein. Er bot ihr an, einen Termin mit Dr. Miguell zu organisieren, weil ein Interview ein guter Abschluss für den Artikel darstellen würde. Weiter teilte er ihr ein Budget für ihre Recherche zu, sie solle auf jedenfall die Bücher von Miguell kaufen und vielleicht auch sonst ein wenig herumzustochern. Den letzten Abschnitt seiner Anordnung verpackte er mit einem schelmischen Lächeln. So machte sie sich mit vielen Schmetterlingen im Bauch auf den Weg aus Kehls Büro. Sie hätte nie geglaubt das er ihr das ganze abkaufe, geschweige denn die Idee gut heißen würde, aber vielleicht hatte sie wirklich einen Nerv getroffen. Sie packte ihre Sachen zusammen und verabschiedete sich in den Feierabend und versprach beim gehen, ihren Chef auf dem laufenden zu halten. Er antwortete das er sich melde sobald er einen Termin mit Miguell vereinbart hätte und fügte noch hinzu das sie vielleicht die reale Carrie Bradshaw werden könne. Alex quittierte seine Äußerung mit einem grinsenden >Klar, warum denn nicht.< und verließ die Redaktion. Ihr weg führte sie direkt in die nahe gelegene Buchhandlung wo sie das Buch „That's your Sex - Das ist ihr Sex“ von Dr. Edward Miguell aus rein Journalistischen Gründen kaufte. Da die Abrechnung über die Redaktion lief, hatte sie nicht einmal ein mulmiges Gefühl ein solches Buch öffentlich zu erstehen. Weiter bestellte sie die in Deutschland bisher nicht erschienen Erstlingswerk des Therapeuten, die Verkäuferin wies jedoch darauf hin, dass die Lieferzeit bei Englischen Bücher gerne mal 2 Wochen betragen kann.
Alex kümmerte sich nicht sonderlich darum, da sie für sich selbst ja schon in den Händen hielt was sie interessierte. In den folgenden Stunden verschlang sie das Buch förmlich. Und klappte es nach 4 Stunden bereits gelesen wieder zu. Sie war nun verunsicherter als jemals zuvor. So viele Praktiken von denen sie noch nie gehört hatte, wurden dort beschrieben. In ihr vereinten sich nun die Gefühle Irritation und Neugierde zu einem noch nie da gewesenen Cocktail. Miguell beschrieb so vieles was sie aus ihrem Leben mit Ariel kannte und bot Lösungsvorschläge für diese Probleme aber auch viele andere an. Über allem schwebte jedoch das Motte. „Probiere alles, fürchte nichts“, fasziniert von all den Eindrücken beschloss sie erst einmal ihren Wissenstand zu aktualisieren und ihre wie sie feststellen musste, riesigen Lücken was Sexuelle Praktiken anging zu füllen. So surfte sie die ganze Nacht hindurch, in ihr bis dato unbekannte Teile des Internets. Besuchte Seiten in denen Dinge wie Anal oder Oralverkehr thematisiert wurden, sie erfuhr Details über Gruppensex, Rollenspiele, Swingerclubs, aber auch über ihr bisher völlig fremde, unbekannte Praktiken wie Natursekt oder SM / Bondage. Dabei stieß sie immer wieder auf Seiten in denen man Video ansehen konnte, die ihr verdeutlichten was das alles überhaupt alles war. Häufig schoss ihr dabei der Gedanke durch den Kopf, das Ihr bisheriges Leben wohl sehr prüde geführt wurde und das sie eigentlich vieles von dem was sie da sah und lass für sich eigentlich ablehnte, aber doch stieg in ihr so ein Gefühl der Erregung, der Neugierde auf. Sie versuchte sich selbst ein zureden, das, dass alles für einen Artikel wäre und doch erwischte sie sich beim Gedanken, wenn sie das da in den Videos wäre, wenn sie das erleben würde, was diese ihr unbekannten Menschen da vollzogen. Sie berührte sich in jener Nacht vor dem PC das erste mal seit Monaten selbst wieder. Sie befriedigte sich nicht im üblichen Sinne, sie wollte sich einfach nur spüren und genoss die Einsamkeit und ihre neuen Gedanken, als sie sich in ihr einsames Bett zurück zog. Sie dachte noch darüber nach, was sie alles gesehen hatte und nahm sich vor, noch mehr zu erfahren, tiefer einzutauchen und zu versehen was Menschen dazu trieb, es so zu treiben wie sie es gesehen hatte. Jetzt schlief sie jedoch erschöpft ein, ihre letzten Gedanken kreisten um Ariel, was er wohl davon halten würde, was sie da las.
Die Nacht verlief für Alex äußerst unruhig, sie schlief schlecht und als sie sich dazu durch gerungen hatte aufzustehen, war sie weder erholt noch ausgeruht. Es war wohl eine Mischung aus der Angestauten Hitze und den Recherchen des Vorabends die ihr den Schlaf raubten. Was auch immer der genaue Grund war, sie war willens mehr zu erfahren, tiefer einzutauchen und vielleicht neben einem tollen Artikel den sie nun auch für sich selbst als Grund formulierte, dass alles zu erarbeiten, auch etwas über sich selbst zu erfahren. In dem Buch von Dr. Miguell las sie, dass häufig versteckte Leidenschaften und Interessen der Grund für eine innere Unzufriedenheit sind. Im Umkehrschluss bedeutete das also, weil ich meinem Körper nicht das gebe wonach mein Geist lechzt, verliert er die Lust auf die Lust. Für Alex war das alles recht verwirrend, sie deutete ihre eigene Lustlosigkeit als Gegeben und damit als Ergebnis für ihr schlechtes Liebesleben und nicht umgekehrt.
Aber umso mehr sie darüber nachdachte umso mehr Sinn ergab sich daraus. Unser Unterbewusstsein so konnte sie lesen, steuert unsere Triebe und nur die Erziehung oder der falsche Scham hindern uns daran, diese aus zu leben, ihnen nachzugehen. Nur wer forscht, wird finden, war einer der Fett gedruckten Leitsätze in dem Buch. Sie ging die Küche um sich einen Kaffee zu machen. Sie trug immer noch ihre Schlafkleidung, Ein etwas längeres weißes T-Shirt und einen orangefarbenen Slip. Sicher nicht die erotischste Kombination, aber angenehm zum Schlafen. Während die Kaffeemaschine gluckernd ihren Dienst tat, ging Alex in ihr Büro, schaltete den PC ein und blickte aus dem großen Balkonfenster neben ihrem Schreibtisch. Der Himmel war heute leicht bewölkt, jedoch zeigte das Thermometer bereits 14°, was um sieben Uhr morgens auf einen weiteren heißen Tag hindeutete. In der Scheibe spielte sich ihr Körper und sie begann diesen zu betrachten. Sie war sicherlich nicht perfekt, weiblich würde wohl sehr gut als Beschreibung auf sie passen. Mit knapp einem Meter sechzig wäre sie für eine Modellkarriere, wohl eh ein wenig zu klein gewesen und daher konnte sie mit ihrem Körper doch einigermaßen zufrieden sein, dachte sie so bei sich. Dabei strich sie sanft über ihre Brüste und hinab über den Bauch und hob leicht ihr Shirt an. Ihre Fingerspitzen, tanzten über den Saum ihres Slips, als das Gluckern der Kaffeemaschine sie aus ihren morgenlichen Träumen riss. Sie holte sich eine Tasse aus dem Schrank, goss sich einen großen Schluck Kaffee ein und verdünnte diesen mit einem Schuss Milch. Sie ging zurück ins Büro und setze sich an ihren PC. Kurz checkte sie ihre Emails und begab sich anschließend wieder im Internet auf die Suche, nach der wahren Sexualität. Nach unzähligen Videos stieß sie eher zufällig auf eine Seite in der sich Menschen bei der Selbstbefriedung filmten oder filmen ließen. Die Seite war kostenpflichtig und so erstellte sie sich über das Firmenkonto einen Account mit einer Laufzeit von 24 Stunden. Nachdem sie alle Daten ausgefüllt hatte und die Zahlungsformalitäten geklärt waren, konnte sie nun ungebremst durch die verschiedensten Kategorien zappen und alle Videos ansehen. Die Kategorien reichten von Einzelpersonen über Paare, bis hin zu gleichgeschlechtlichen Partnern. Anfassen untereinander schien erlaubt, jedoch nicht die Ausübung von Sex im eigentlichen Sinne. Daher hatten die Videos eine unglaublich Erotische Ausstrahlung, weil ihnen so empfand es Alex der typische Porno Charakter fehlte. Ein Video zog im besonderen ihre Aufmerksamkeit auf sich. Dort lagen eine junge Frau höchstens 20 und ein ebenso junger Mann nackt nebeneinander. Beide streichelten sich selbst ohne dem neben sich liegenden Partner eine besondere Aufmerksamkeit zu schenken. Das Video lief und die Akteure steuerten unwillkürlich ihrem Höhepunkt entgegen. Der Mann atmete sichtlich schwerer und die gleichmäßigen Bewegungen mit denen er onanierte wurden schneller. Alex Blick hatte die Frau neben ihm beinahe ausgeblendet, sie hatte nur Augen für den Jungen. Sein Gesicht errötete, seine Bauchmuskeln zuckten und leichter Schweiß bildete sich auf Brust und Stirn. Er umklammerte sein Glied immer fester, die Bewegungen wurde schneller und schneller und am Höhepunkt spritze sein Sperma über den Bauch bis zu seinen Brustmuskeln hoch. Er atmete noch immer schwer, jedoch hatte er nun seine Augen geöffnet und fuhr mit seinen Fingern sanft über seinen Bauch und zog kleine Straßen durch den weißen See den er gerade gebildet hatte. Alex spürte eine lange vermisste Erregung ins sich, ihr war heiß und sie hielt die Maus fest in ihrer Hand. Ihre Brustwarzen waren erhärtet und zeichneten ein deutliches Bild durch ihr Shirt. Die linke Hand lag auf ihrem Oberschenkel und streichelte diesen Sanft, ihre Finger schob sie nun höher und berührte ihren Slip, sie konnte Ihre Erregung spüren, sie war durch den Anblick des Videos deutlich Feucht geworden. Sie ließ die Maus los und lehnte sich in ihrem Bürostuhl zurück, schloss die Augen und streichelte mit ihrer Rechten Hand durch ihre feuchten Lippen und strich dabei immer wieder, erst langsam und sanft und dann immer schneller und druckvoller über ihren Kitzler. Mit ihrem Mittelfinger drang sie unregelmäßig in sich ein. Sie spürte wie sie eine Welle der Lust nach der anderen packten. Sie steigerte sich in einen Rausch, der sich in einem unglaublichen Orgasmus entlud. Sie hielt inne, ihre Hand weiter in ihrem nun nassen Schoss. Sie genoss die Hitze in ihr, das Gefühl in ihrem Bauch. Sie war entspannt wie lange nicht. Dieser Höhepunkt überstieg die längst vergangen unter der Dusche bei weitem. Sie saß noch eine Zeit so da und streichelte sich, bevor sie aufstand um ins Bad zu gehen. Sie drehte die Dusche auf und zog sich aus. Noch immer schlug ihr Herz schneller und sie stellte sich unter den warmen Strahl der von oben auf sie herab rieselte.. Sie dachte nun darüber nach, was sie gerade erlebt hatte, in wie fern das mit ihrer Arbeit und ihrem Artikel vereinbar war. Ein schlechtes Gewissen baute sich in ihr auf, was sie jedoch schnell zur Seite schob, da nur wer erlebt auch darüber berichten kann. Sie zog sich nach dem Duschen leichte Klamotten an, da bereits jetzt um halb 10 Uhr morgens, schwüle 21° auf dem Thermometer standen. Eine weiße dreiviertel Hose und ein Rosa farbiges Spagettioberteil in Kombination mit ihren Lieblings FlipFlops war das ein Outfit das förmlich nach Sommer schrie. Sie packte noch ein paar Dinge wie Handy und Geldbörse ein und verließ ihre Wohnung Richtung Innenstadt, wo sie einschlägigen Geschäften einen Besuch abstatten wollte um mit den Verkäufern dort über die Kaufgewohnheiten ihrer Kunden zu sprechen. Während sie so Gedanken verhangen durch die Straßen lief und überlegte wie sie das Gespräch mit den Verkäufern am besten begann, klingelte ihr Handy. An der anderen Seite meldete sich ihr Chefredakteur.
> Hallo Alex, ich habe da eine sehr gute Nachricht für dich. Dr. Miguell gibt heute um 16 Uhr eine Vorlesung in der Buchhandlung hier in der Stadt und ich habe einen Termin im Anschluss für dich ausgemacht. Er hat ca. eine Stunde für dich Zeit, also nutze sie. Ich möchte spätestens Morgen einen Abzug des Interviews in meinem Postfach finden. OK?< Alex bedanke sich mehrmals und sicherte eine fristgerechte Abgabe zu. Ihre Knie wurden ein wenig weich beim Gedanken den Mann kennen zu lernen, der dabei war ihr Leben zu verändern. Sie änderte darauf ihren Kurs und steuerte ein Eiscafé an um sich in Ruhe ein paar Fragen zu überlegen.
*
Die letzte Glocke des Tages für Sam erklang heute bereits nach der vierten Stunde. Sie hatte sich selbst eine Entschuldigung geschrieben das eine wichtige Familiäre Angelegenheit zu klären wäre. Die beinah perfekte Unterschrift der Mutter drunter und fertig war ihr Alibi für einen fast freien Tag. Schule ödete Samira wie sie mit vollem Namen hieß eigentlich nur noch an. Sie hatte andere Interessen und war eigentlich auch viel zu Klug ihrer Meinung nach für das Gymnasium. Und ihre Leistungen in der Schule widersprachen dem denken des Blondschopfes auch nicht, ganz im Gegenteil. Sie war eine Vorzeige Schülerin was ihre Noten anging. Sie schrieb meist nur Einsen und daher konnte sie sich auch ein wenig mehr erlauben als andere. Also packte sie ihre Sachen schenkte dem Lehrer noch ein freundliches wenn auch schelmisches Lächeln und verließ das Klassenzimmer. Dies zog immer die gleiche Reaktion der Mitschüler nach sich. Die Jungs starten ihr hinter her und die Mädchen drehten sich mit einer gewissen Verachtung von ihr ab. Sam waren eigentlich beide Reaktionen egal, auch wenn sie mit ihren 18 Jahren ungefähr genauso alt war, wie ihre Klassenkameraden, so war sie doch um einiges reifer und daher meist gelangweilt von allen anderen in der Klasse. Sie trug auch am heutigen Tage sehr aufreizende Kleidung, die von den Lehrern und der Schulleitung zwar oft kritisiert wurden, aber ändern konnten sie daran bisher wenig. Lediglich die Aufforderung das Unterwäsche Pflicht war, konnten sie durchsetzen. Diese trug Sam heute in der Form eines schwarzen Strings mit roten Nähten, der während sie saß häufiger unter dem kurzen roten Kleid hervor schien. Jetzt als sie ging war er vollends verdeckt und nur ihre sehr weiblichen Rundungen an ihrem ansonsten durch trainierten Körper regten die Phantasie der männlichen Mitschüler an. Bisher blieb es auch ausschließlich bei deren Phantasie, da Sam eigentlich nur Augen für ältere Männer hatte. Alles ab zwanzig war ihr Zielgebiet, nach eigener Aussage. So war das eigentlich schon von Anfang an, als sie mit 14 ihre Unschuld an einen amerikanischen Austauschstudenten verlor, war ihr Anspruch an die Männerwelt geboren. Sie mussten erfahren sein und wissen was sie mit ihr anstellen wollten. Jungs in ihrem Alter konnten das meist noch gar nicht. Auf ein schnelles rein und raus, ließ Sam sich schon länger nicht mehr ein. Hin und wieder ließ sie sich mit Schülern höherer Klasse ein, was seit diesem Jahr jedoch schwierig war, da sie selbst dieser angehörte. Lediglich mit Martin einem Klassenkameraden hatte sie hin und wieder ihren Spaß, jedoch nur weil er so herrlich devot war und alles mit sich machen ließ, worauf Sam gerade Lust hatte. Er war ihr persönlicher Sklave und die Tatsache das hin und wieder eine Kamera mit lief sicherte ihr weiter seine Dienste und vor allem sein Schweigen. Mit ihm probierte Sam all das aus, was sie schon immer versuchen wollte und Anregungen holte sie sich dazu aus dem Internet oder aus Büchern. Im Netz lief das meist nach einem einfachen Prinzip ab, sie ging in einschlägige Chats und bot sich Männern mit der Aufforderung an, sie sollen beschreiben, was sie alles mit ihr machen würden. Die dreckigsten Phantasien setze sie dann mit Martin um. Der war gut ausgestattet, zärtlich und eigentlich harmonierten sie im Bett ausgezeichnet. Und obendrein war es sicherer als sich mit irgendwelchen Typen aus dem Web zu treffen. Sie wollte von Martin Sex und nicht mehr. Auch wenn sie manchmal den Eindruck hatte, Martin würde etwas für sie Empfinden, brachte sie eine Beziehung mit ihm gar nicht erst in Erwägung. Erstens war er zu Jung und zweitens war sie noch gar nicht bereit für nur einen Mann. Sie wollte Leben und Erleben und das machte sie ihm auch oft genug klar, so war das Thema Liebe, eigentlich schon lange keines mehr zwischen ihnen.
Heute jedoch hatte sie ein anderes Ziel, sie wollte zur Vorlesung von Dr. Edward Miguell, dessen Bücher und Ansichten sie darin bestätigte das sie ihr Leben richtig lebte und es nicht verwerflich war, was sie tat. Wenn sie hinter vorgehaltener Hand als Schlampe bezeichnet wurde, tat dies zwar weh, aber eigentlich war es ihr irgendwo egal, weil sie das lebte was sie wollte und alle anderen sollten doch unglücklich in der Missionarsstellung gefickt werden und weiter hoffen das mal einer zwischen ihre Schenkel kommt, der weiß was er da macht.
Sie ging auf direktem Weg von der Schule nach Hause um so sich für die Vorlesung fertig zu machen, das bedeutete Duschen und Stylen und davor noch ein kurze Entspannungsübung um in der richtigen Stimmung Dr. Miguell zu begegnen. Sam war eigentlich Dauer Geil, sie machte es sich häufig mehrmals am Tag selber und hatte zu diesem Zweck eine Bunte Auswahl an Spielzeugen die ihr bei der Umsetzung ihrer Phantasien halfen. Dank dem Internet war es ja kein Problem, relativ anonym an solche Sachen heran zu kommen. Hier im Ort gab es zwar auch drei Erotikshops nur leider kennt hier jeder jeden und daher war es ihr doch unangenehm gesehen zu werden wenn sie einen solchen Laden betrat oder wieder verließ. In anderen Städten gab es diese Hemmschwelle nicht und da sie jetzt endlich 18 war, hatte sie sich vorgenommen dem ein oder anderen Laden schon bald einen Besuch abzustatten. Doch auch so, war die Auswahl die sie bereits besaß war nicht zu verachten, ein Buntes Meer an Vibratoren, Dildos, Kugeln und seit neuestem war sie auch in Besitz eines kleinen Sybians. Der hatte leider nicht die Power wie jene die sie aus den Videos kannte, aber er erfüllte seinen Zweck.
Sam vergewisserte sich noch einmal das niemand außer ihr im Haus war und begann ihren neuen Freund auszupacken. Sie hatte zwar ihre eigene Wohnung im Eltern Haus, in der sie vollkommen ungestört war, jedoch machte der Sybian mehr Lärm als sie sich gedacht hatte. Und da die Aussage, sie würde Staub saugen bei ihrer Mutter nicht mehr zog, da in ihrer Wohnung das Chaos regierte, ging sie den Fragen jetzt aus dem Weg, das sie ihn nur her nahm wenn außer ihr niemand da war. Dies war eh häufiger der Fall, da ihre Mutter in den amerikanischen Botschaft arbeitete und daher meist erst spät Abends oder gar erst am nächsten Morgen nach Hause kam. Ihre Eltern waren geschieden und so musste sie nur Rücksicht auf die Mutter nehmen. Diese wusste zwar das Sam weiter war als andere Mädchen in ihrem Alter und mahnte sie daher zur Vorsicht, aber was sie machte, das blieb dann doch lieber Samiras Geheimnis.
Nach dem das Gerät aufgebaut war und der mittlere Aufsatz montiert war, zog sie sich den Slip aus und setzte sich mit einem Ruck auf den künstlichen Schwanz. Durch die Hitze war sie eh einiger maßen feucht und wenn es am Anfang ein bisschen zog, empfand sie das eigentlich als recht angenehm. Feucht würde sie eh von alleine und so schaltete sie den Sybian ein und drehte die Geschwindigkeit relativ schnell nach oben. Die Bewegungen wurden schneller und härter. Sie fühlte jede noch so kleine mechanische Vibration. Ein Feuer stieg in ihr auf. Sie streichelte zusätzlich ihren Kitzler und spielte mit dem mit Adern besetzten Schaft der sie durchbohrte. Sie spürte wie sie sich mehr und mehr, schneller und schneller in einen Höhepunkt hinein steigerte. Als es plötzlich als sie kurz davor war zu kommen an der Tür läutete. Sie erschrak und versuchte sich nicht darauf zu konzentrieren, doch es läutete erneut, diesmal länger.
Sam schaltete frustriert den Sybian aus und erhob sich. Das entfernen zog ein ploppendes Geräusch nach sich. Sie wuschelte sich kurz durch ihre Haare und ging nackt wie sie war zur Tür, nahm den Hörer der Gegensprechanlage ans Ohr und raunte dem Störer ein unfreundlichen <Was?> entgegen.
>Ähm, Hi, Sam... hier ist Martin... störe ich etwa?<
>JA stell dir vor, du störst. ... Aber egal, was willst du?<
>Tut mir Leid, ich wollte dich sehen und vielleicht mit dir zu diesem Vortrag gehen.<
Irgendwie ganz praktisch das er da ist, dachte Sam. So muss ich nicht alles selber machen. Auch wenn mir diese Entscheidungsfreudigkeit, dass er hier einfach so auftaucht gar nicht gefällt.
>Ok, du Idiot, dann komm eben hoch< raunte sie ihn abermals extrem forsch an.
Doch Martin tat wie ihm „befohlen“ und schritt die Treppen durch den Hausflur, zwei Stockwerke nach oben bis er im Dachgeschoss und damit der Wohnung von Sam angekommen war.
Die Tür zur Wohnung stand offen und er ging hinein. Kaum hatte er die Tür hinter sich geschlossen kam Sam um die Ecke. Sie war immer noch Nackt und ihre kurzen blonden Haare standen in alle Richtungen vom Kopf weg. Im Hintergrund sah Martin ihren Sybian stehen und der Schaft glänzte noch leicht vor der Nässe die ihn bis vor wenigen Minuten scheinbar umgeben hatte. >Oh, dabei habe ich dich also gestört.< stellte Martin mit einem breiten Grinsen fest.
>Halt die Klappe, du Idiot und zieh dich aus.< entgegnete sie ihm, ihr Ton war hart, ihr Lächeln verriet jedoch ihre Absichten. Martin tat abermals wie sie von ihm verlangte. Zog erst sein T-Shirt über den Kopf, wobei seine Bauchmuskeln sehr gut zur Geltung kamen, dann streifte er in einem Zug Hose und Boxershort ab. Als letztes noch die Socken von den Füßen und schon war er ebenso Nackt wie Sam. Sein Körper war sehr durch trainiert und sein großer Penis stand wie eine Säule vor seinem Bauch und seine Eichel glänzte bereits leicht.
Die zwei standen sich nun gegenüber und betrachteten einander. Sam trat auf Martin zu und begann ihn leidenschaftlich zu küssen, ihre Zungen vollführten einen erotischen Tanz und ihre Körper berührten sich dabei leicht. So konnte Sam seinen Schwanz bereits an ihrem Bauch spüren, sie packte zu und begann ihn leicht zu wichsen, erst langsam dann schneller. Sein Atem wurde schneller und seine Küsse noch Leidenschaftlicher, sie konnte spüren wie sein Teil langsam zu pochen begann, was für sie ein deutliches Zeichen des nahenden Orgasmus war und ließ ihn daher in einer Blitzartigen Bewegung los, Löste sich aus Martins Umarmung, drehte sich um und ging Richtung Wohnzimmer, wo sie auf ihrer Couch platz nahm, eine auf dem Tisch liegende Packung Zigaretten öffnete und sich eine daraus in den Mund steckte und anzündete. Ein Tiefer Zug und dann wandte sie ihren Kopf wieder Martin zu, der total perplex immer noch im Gang stand und dem die Verwunderung über das eben geschehene deutlich im Gesicht zu lesen war.
>Tja mein Lieber, wie du mir, so ich dir.< fauxte sie ihm lächelnd entgegen und hielt ihm die Schachtel Zigaretten hin.
>Ist ja gut, du Biest.< antwortete er, kam auf sie zu, nahm eine Kippe aus der Schachtel und machte es sich auf der gegenüberliegenden Couch bequem.
>Lass mich raten, das war es für heute oder?<
fragte er sie während er einen Zug seiner Zigarette inhalierte.
>Wir werden sehen... aber fürs erste Ja. Du hast mit deinem Auftauchen meinen ganzen Zeitplan durcheinander gebracht. Ich muss mich jetzt fertig machen und duschen. Und das alleine, weil sonst werde ich ja nie fertig. Du kannst derweil machen was du willst, das interessiert mich eigentlich nicht, solange du angezogen und ansehnlich bist, wenn wir zur Vorlesung gehen. Noch Fragen?< Martin schüttelte den Kopf und zog an seiner abermals an seiner Kippe. Sam stand auf, ging auf ihn zu und gab ihm noch einen leidenschaftlichen Kuss, ging einen Schritt zurück und ging vor Martin auf die Knie und nahm seinen bereits erschlafften Schwanz in den Mund und begann ihn blasen. Innerhalb weniger Sekunden reagierte er und wurde wieder hart. Was für Sam abermals das Zeichen war, das ganze zu unterbrechen. Sie stand auf und ging über den Flur ins Badezimmer. Martin drückte die Zigarette im Aschenbecher aus. Strich sie über sein Glied und begann das zu vollenden das Sam bereits zweimal angefangen hatte. Er spritze auf seinen Bauch und wischte anschließend das Sperma mit einem Taschentuch weg. Nahm noch eine Kippe aus der Schachtel und lehnte sich entspannt zurück. So eine blöde Kuh dachte er, während er rauchte. Aus dem Bad war neben dem Prasseln der Dusche auch leise Musik zu hören. Er stand auf und zog sich seine im Gang liegenden Klamotten an. Richtete sich im Spiegel seine schwarzen Haare zu einem Iro zurecht und setze sich wieder auf die Couch und schaltete die Glotze ein und schaltete durch die Kanäle.
Im Gang machte sich nun auch Samira ihre Haare. Einen Tropfen Gel und bisschen durchwuscheln und schon war ihre Frisur ausgefertig. Sie kontrollierte noch einmal ihr Make-Up und rief im Anschluss zu Martin das sie nun fertig wäre und sie gehen könnten. Martin schaltete die Glotze aus und kam auf sie zu. Sie sah umwerfend aus, sie trug ein weißes mit Blumen bedrucktes knie langes Kleid. Wenn er sie nicht kennen würde, könnte man fast von einer unschuldigen Gestalt aus gehen. Doch er wusste es ja besser. Sie öffnete die Tür und er ging hindurch. Die beiden verließen über die Treppen das Haus und setzten sich in Bewegung, Richtung Innenstadt und vor allem in Richtung Dr. Miguell.
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liebe Grüße
Silvia«
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