Unbekannte Tanzende verführt meine Frau und mich
von Zeon
Es war ein warmer Sommerabend in einer kleinen, pulsierenden Bar in Göttingen. Die Luft war schwer von Musik, Lachen und dem Duft nach Gin und Sommerhaut. Du… 46, groß, athletisch, mit dunkelblonden, schulterlangen Haaren und einem Vollbart, der dir dieses gewisse Raue gab… standest mit deiner Frau am Rand der Tanzfläche. Sie war 49, 1,76 m groß, mit kurzen, feurigen roten Haaren, die im Neonlicht wie Kupfer glühten. Ihr Körper bewegte sich schon, bevor die Musik sie richtig erreichte… eine natürliche, tiefe Sinnlichkeit, die dich seit über zwanzig Jahren immer wieder neu fesselte. Sie tanzte wie keine andere.
Ihr hattet euch in eine Ecke gestellt, Drinks in der Hand, und ließt den Abend einfach geschehen. Dein Arm lag locker um ihre Taille, deine Finger spürten die Wärme ihres Rückens durch den dünnen Stoff ihres Kleides. Sie wiegte sich kaum merklich, ihre Hüften kreisten sacht im Takt, und du rochst ihren Duft… diesen vertrauten, leichten, der dich immer wieder nach Hause brachte.
Auf der Tanzfläche zog ein Paar eure Blicke auf sich. Eine schlanke blonde Frau, Ende dreißig, langes Haar, das bei jeder Drehung durch die Luft flog, eine schmale Brille, die ihr ein intellektuelles, fast verbotenes Flair gab. Sie tanzte eng mit ihrem Mann… doch immer wieder wanderte ihr Blick zu euch. Nein, genauer: zu deiner Frau.
Zuerst war es nur ein flüchtiger Kontakt. Ein Lächeln, das einen Moment zu lange hielt. Sie drehte sich weiter, aber du sahst, wie sie beim nächsten Song ein Stück näher kam. Ihre Bewegungen führten sie „zufällig“ in eure Richtung. Beim Vorbeitanzen streifte sie deine Frau… ganz leicht, fast wie ein Windhauch… am Arm. Deine Frau drehte den Kopf, lächelte zurück. Ein winziger Funke sprang über.
Ein paar Takte später wieder. Diesmal berührten ihre Fingerspitzen die Hüfte deiner Frau, nur für einen Sekundenbruchteil. Deine Frau zuckte nicht. Sie hielt den Blick fest. Du spürtest es sofort… dieses leise, tiefe Kribbeln in deinem Bauch, das sich langsam ausbreitete. Du kanntest deine Frau. Du wusstest, dass sie vor über zwanzig Jahren einmal einen langen Zungenkuss mit einer Freundin getauscht hatte… und damals nichts dabei empfunden hatte. Aber jetzt… jetzt war alles anders.
Die Blonde kam öfter vorbei. Mal streifte sie die Schulter deiner Frau, mal tanzte sie einen Moment direkt vor ihr, als wollte sie sie wortlos einladen. Deine Frau begann mitzubewegen… erst zögernd, dann freier, selbstbewusster. Ihre Körper fanden einen Rhythmus, ohne sich zu berühren, nur durch die Luft, durch Blicke, durch die Musik hindurch.
Du standest direkt daneben, deine Hand verschränkt mit ihrer. Sie drückte leicht zu, als wollte sie sagen: Spürst du das auch? Die Blonde drehte sich einmal zu dir, lächelte… ein Blick, der klar sagte: Du bist Teil davon.
Irgendwann war ihr Mann nicht mehr zu sehen. Vielleicht an der Bar, vielleicht auf der Toilette. Jedenfalls nutzte sie den Moment. Sie wurde mutiger. Blieb länger. Tanzte jetzt direkt vor deiner Frau, nur Zentimeter Abstand. Ihre Hände hoben sich leicht, als wollten sie endlich berühren, taten es aber noch nicht. Deine Frau hob ebenfalls die Arme, bewegte sich mit ihr. Die Spannung war fast greifbar… die Luft zwischen ihnen schien zu vibrieren.
Die Blonde beugte sich ein winziges Stück vor. Ihre Lippen kamen denen deiner Frau so nah, dass ihr Atem sich mischen musste. Deine Frau schaute kurz zu dir… ihre Augen dunkel, glänzend, voller Neugier und einer Erregung, die du selten so intensiv gesehen hattest. Du nicktest kaum merklich.
Und dann geschah es.
Die Blonde schloss die letzten Zentimeter. Ihre Lippen berührten sich… erst sanft, fragend, wie eine Bitte. Dann tiefer. Zungen fanden sich, vorsichtig erst, dann hungriger. Ein langer, sinnlicher Zungenkuss, den deine Frau mit einer Hingabe erwiderte, die dich tief traf. Du standest daneben, spürtest die Hitze, die von ihnen ausging, und wusstest: Das hier war neu. Das hier war echt.
Ihr tanztet weiter zu dritt… eng, berührungsreich, als wäre die Welt um euch herum verschwunden. Irgendwann kam ihr Mann zurück, bemerkte nichts von dem, was gerade passiert war. Er trank einen Schluck, sprach leise mit seiner Frau, dann kam er zu euch. Freundlich, ahnungslos. „Ich muss leider kurz zu einem Freund… Autopanne. Wärt ihr so nett und passt auf sie auf? Fährt sie später vielleicht mit euch nach Hause?“ Ihr nicktet. Er lächelte, küsste sie auf die Wange und war weg.
Nun wart ihr allein mit ihr.
Ihr zogt euch in eine dunkle Nische hinten an der Bar zurück… ein Eck, von dem aus man alles sehen konnte, aber selbst fast unsichtbar blieb. Du stelltest dich hinter deine Frau, deine Hände auf ihren Hüften. Die Blonde setzte sich ihr gegenüber. Ihr trankt, redetet leise über Belangloses… doch die Worte waren nur Vorwand. Immer wieder beugten sich die Frauen vor und küssten sich… zärtlich, flüchtig, nie wild, aber jedes Mal ein bisschen länger, ein bisschen tiefer.
In einem Moment, als die Blonde gerade lachte, beugtest du dich zu deiner Frau und flüsterst ihr ins Ohr: „Das haben wir noch nie gemacht… aber geh bitte kurz aufs Klo und zieh deinen Slip aus. Lass ihn danach leicht aus deiner Handtasche hängen, damit sie es sieht.“
Sie hielt inne, schaute dich an, ein verschmitztes, fast teuflisches Lächeln auf den Lippen. Dann stand sie auf, streifte im Vorbeigehen ganz bewusst mit der Hand über den Oberschenkel der Blonden und verschwand.
Als sie zurückkam, setzte sie sich wieder… und tatsächlich: Der zarte Spitzenrand ihres Slips lugte ein Stück aus der Tasche. Nicht aufdringlich. Nur ein Signal. Ein Versprechen.
Die Blonde bemerkte es sofort. Ihre Augen weiteten sich, ihr Atem ging einen Tick schneller. Deine Frau lehnte sich vor, lächelte sie an. „Es wird langsam wirklich warm hier… vielleicht brauche ich bald gar nichts mehr an.“
Während sie das sagte, glitten deine Hände von ihren Hüften tiefer. Du schobst ganz langsam den Saum ihres Kleides hoch… Zentimeter für Zentimeter… bis deine Finger ihre nackte Haut berührten. Sie war bereits feucht. Heiß. Bereit.
Die Blonde sah es. Biss sich auf die Unterlippe. Ihre Hand wanderte unter dem Tisch zu deiner Frau, fand deine, berührte sie kurz… eine stille Frage. Deine Frau nickte. Und dann berührtet ihr sie gemeinsam: Dein Finger glitt tief in sie hinein, während die Blonde sanft, kreisend über ihre Klitoris strich.
Deine Frau lehnte sich zurück an deine Brust, spreizte die Beine ein wenig weiter, atmete schneller, tiefer. Du fingst an, sie langsam zu fingern… ruhig, gleichmäßig, tief. Jede Bewegung gezielt, jede Berührung ein Versprechen. Sie wurde feuchter, enger, ihr Körper begann leicht zu zittern.
Bis der Orgasmus sie durchflutete… leise, intensiv, ein gedämpftes Stöhnen, das sie in ihrem Glas verbarg. Ihr Körper bebte an deinem, ihre Hand krallte sich in deinen Arm.
Als die Wellen abebbten, zogst du deinen Finger langsam heraus… glänzend, warm von ihr. Du hieltest ihn der Blonden hin. Sie nahm deine Hand, führte den Finger an ihre Lippen, leckte ihn ab… langsam, genüsslich, mit geschlossenen Augen. Ein leises, tiefes „Mmmh“ entwich ihr.
Deine Frau beobachtete es, beugte sich vor und küsste die Blonde danach zärtlich… schmeckte sich selbst auf deren Lippen.
Dann flüsterte sie, kaum hörbar: „Und jetzt… bist du dran. Oder wir gehen irgendwohin, wo niemand uns stört.“
Die Blonde nickte. Ihre Wangen glühten. Ihr Blick sagte alles.
Die Nacht lag offen vor euch. Voll von Möglichkeiten. Voll von Verlangen, das endlich, nach all den Jahren, keinen Widerstand mehr kannte.
Kommentar verfassen
AutorIn schreiben
Autorinfos
Geschichte melden
Kommentare
Kommentare: 262
Bitte, bitte weiter so. Hat uns so sehr gefallen.«
Kommentare: 34
Kommentare: 9
Mit dem Komma-Schrotgewehr auf den Text schießen fördert auch keine Lesbarkeit.«
Kommentare: 223
Nicht meines.«