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Geschichte "Tragische Momente in Gerstenheim"

Kommentar13.09.2026 - Autorkommentar (Jürgen47)
Hallo @sirgu,

für mich ist jede Geschichte, die ich schreibe, ein Experiment,in dem ich bestimmte Dinge ausprobiere. Hier wollte ich einfach mal versuchen, eine längere direkte Rede zu schreiben.

In der ursprünglichen Fassung begann die Geschichte sofort mit Luisas Bericht, aber dann fand ich die Idee witzig, dem Ganzen noch eine kleine Vorrede voranzustellen.

Der neutrale Dritte spielt in meinen Augen für die Geschichte so gut wie keine Rolle, ist er doch lediglich der Protokollant von Luisas Erzählung, die er ohne Kommentar, sieht man einmal von seiner einleitenden Bemerkung ab, dass ihn der Bericht mitgenommen hat, ab.

Was den deiner Ansicht nach falschen Tonfall betrifft, so magst du Recht haben. Da müsste ich bei einer neuen Geschichte, in der eine Frau im Mittelpunkt steht, noch stärker auf Ausdrucksweise und Setting der Story achten.

Auf jeden Fall danke ich dir für deine konstruktiven Hinweise,

herzliche Grüße
Jürgen47
Kommentar13.09.2026 - sirgu
Stilistisch ist das sicher nicht Deine beste Geschichte. Zu sehr geht durcheinander, wie eine Frau ihrer besten Freundin etwas erzählen würde und dem Habitus eines neutralen Dritten. Glaub mir: so sprechen Frauen nicht untereinander. Es kommt allerdings erotische Stimmung auf und für Dostjewski-Fans mag der diskrete Hinweis auf die Raskolnikow-Gasse ein kleines Highlight sein.
Kommentar27.09.2026 - ValentinoM
Wenn das der Versuch sein soll, eine längere direkte Rede zu schreiben, dann fehlt hier die Anführungszeichen oder Guillemets.

Gegen ein (erklärendes) Vorwort spricht nichts, aber warum der Autor vom Lesen seiner eigenen Geschichte abrät, bleibt sein Geheimnis.

Namen zu ändern ist immer eine gute Idee, aber das hätte Brunner Global Investment einschließen müssen. Diese Firma gibt es wirklich (seit 1927; brunner.co.uk) und ist Teil der Allianz-Gruppe. Reale Firmennamen würde ich wegen rechtlichen Konsequenzen unbedingt vermeiden.

Ansonsten finde ich die Geschichte ganz nett, auch wenn die erotische Einlage etwas erzwungen wird. Fairerweise sagt das der Autor in der Einleitung selbst.

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