15.09.2026 - Autorkommentar (Doppelleben) | |
| Hallo zusammen, ich bin **Doppelleben** und möchte hier eine fortlaufende erotische Romanserie veröffentlichen. Ich starte hier mit der ersten Staffel und bin sehr gespannt, wie die Geschichte bei euch ankommt. Über Rückmeldungen freue ich mich ausdrücklich **positive genauso wie kritische** Welche Figuren funktionieren für euch? Wo entsteht Spannung? Was fühlt sich glaubwürdig an und wo verliert euch eine Szene? Auch Wünsche und Anregungen lese ich gerne, selbst wenn nicht jeder Wunsch automatisch Teil der Handlung werden kann. Gerne könnt ihr mich auch direkt anschreiben. **Doppelleben** | |
15.09.2026 - Juergen47 | |
| Hallo Doppelleben, zu deiner Geschichte habe ich folgende Anmerkungen: 1. Hier auf Sevac gibt es keine Suche mittels Tags. Von daher kannst du dir die Mühe bei der nächsten Folge sparen. 2. Insgesamt hat mich dieser Teil nicht völlig überzeugt und zwar aus folgenden Gründen: a)Ich gehe mal davon aus, dass die Geschichte aus der Perspektive von Tom Seidel erzählt wird. Sollte das der Fall sein, ist in meinen Augen die Schilderung des Telefonats von Katherina auf dem Bahnhofsvorplatz fehl am Platz, da Tom von diesem Gespräch nichts mitbekommen kann. Sollte die Geschichte abwechselnd aus der Perspektive von Katharina, Kirsten und Tom erzählt werden, kann es interessant werden. Zugleich stelle ich es mir schwierig vor, diese unterschiedlichen Stränge der Geschichte miteinander zu einem stimmigen Ganzen zu verknüpfen. b. Erotische Geschichten beziehen ihren Reiz vor allem daraus, dass sie Situationen beschreiben, die in der Realität nicht vorkommen. Gleichwohl sollten sie meines Erachtens zumindest einen Hauch von Glaubwürdigkeit aufweisen. Zumindest ich kann mir nicht vorstellen, wie drei einander völlig fremde Menschen von jetzt auf gleich in derart intime Gespräche geraten wie es bei Tom und Katherina sowie bei Tom und Kirsten der Fall ist. Dass es bei Letzteren dann sofort derart funkt, dass sie im Waschraum verschwinden, vermutlich nicht, um sich dort gemeinsam die Hände zu waschen, halte ich für ziemlich arg konstruiert. Aber gut, es ist halt eine erotische Phantasie. c. Die kurzen, knappen Sätze, die den Hauptteil der Geschichte ausmachen, erzeugen zwar eine gewisse Dynamik. Ab einem bestimmten Punkt haben mir aber die erzählerischen Elemente gefehlt, wie du sie sehr schön im ersten Absatz dargestellt hast, herzliche Grüße Jürgen47 | |
16.09.2026 - sirgu | |
| Für einen Anfang hat mir die Geschichte gut gefallen. Es wird eine Atmosphäre aufgebaut, in der man sich gerne verliert. Zumal Ausdrucksweise und Stil ansprechend sind. Vielleicht hätten der Kontaktaufnahme, dem Flirten und dem schließlich ziemlich intimen Wortwechsel mehr Zeit eingeräumt werden sollen. Die Fahrt von Berlin nach München dauert Stunden. Im Gegensatz zu juergen47 sehe ich aber keinerlei Schwierigkeiten, die Handlungsstränge aus Sicht der Protagonisten zusammenzuführen, eventuell in direkter Rede. Das profiliert die Drei zusätzlich. Mach mal! Das sieht vielversprechend aus. | |
16.09.2026 - ValentinoM | |
| Ich sehe das ähnlich wie Sirgu. Mehrere Protagonisten einzuführen ist kein Problem, solange man es versteht diese geschickt zusammenzuführen. Was mir nicht so gut gefallen hat ist, dass viele Absätze nur aus ein bis zwei Worten bestehen. Das verbreitet eine Hektik und macht das Lesen schwer. Ich verstehe ja diesen Stil, jedes Wort soll pointiert sitzen. In der Summe ist das aber zuviel des Guten. Die wirklichen wichtigen Worte/Aussagen gehen dabei unter. Auch ist es anstrengend für die Augen, sich nach fast gefühlt jedem Wort eine neue Zeile sich suchen zu müssen. Das unterbricht den Lesefluss ungemein und verführt zum Überspringen von Zeilen. Im schlimmsten Fall sogar zum Leseabbruch. Wenn Du bei diesem Stil bleiben möchtest, dann gönne bitte deinen Leser/innen zwischendurch etwas längere Zeilen. Die kannst du auch gut als Trenner zwischen Stakkatozeilen verwenden. LG Valentino | |
17.09.2026 - SteffenLO | |
| Ich möchte ergänzen: Die Sätze sind arg kurz und jeder Satz in einer eigenen Zeile. Liest sich wie ein Drehbuch, aber nicht wie ein Roman. | |
17.09.2026 - Pirat | |
| Mir hat der Einstieg in deine im Forum angekündigte Erzählung gefallen. Schon die Grundidee eines Doppellebens verfängt bei mir. Da gerät die Diskussion über die Angemessenheit der teilweise stakkatoartigen Sprache in den Hintergrund. Ob dem Protagonisten gleich zwei begehrenswerte Damen begegnen müssen bedarf, zumindest für mich, der Erklärung. Ein gelungener Auftakt, der dazu einlädt weiter zu lesen. | |
19.09.2026 - sandracord | |
| Ich finde die Wortwahl und die Formulierungen in der Geschichte sehr gut. Absätze mit einzelnen Sätzen können die Wirkung verstärken, sollten aber nicht inflationär benutzt werden. Zur Handlung: Der Protagonist ist offenbar ein notorischer Fremdgänger, verkauft es sich und den Lesern geschickt. Dass Kirsten (Teaser) so schnell zu Sex mit ihm bereit ist, erscheint mir nicht so wahnsinnig realistisch, noch dazu, wenn man sich vor Augen hält, dass der "Waschraum" die Zugtoilette ist. Wer da schon mal war, wird mir zustimmen: einer der Orte, die ich mir am wenigsten für Sex vorstellen kann. Kategorie bis hierhin: Soft Stories | |
01.10.2026 - dij100 | |
| Hallo Doppelleben! Wie Dein Künstername vermuten lässt, schreibst Du über ein Thema das Dich persönlich beschäftigt! Ehrlich gesagt wollte ich gar nicht einsteigen, wurde dann jedoch neugierig wie sich die Geschichte entwickelt. Einige der bereits angesprochen Kritikpunkte möchte ich bestätigen. Mir ist auch der Switch von Katharina zu Kirsten zu schnell. Nichtsdestoweniger interessiert es mich wie es weitergeht. Bin gespannt | |
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