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Kommentare: 3 | Lesungen: 731 | Bewertung: 8.39 | Kategorie: Sex Stories | veröffentlicht: 23.07.2026

Wie man in schwierige Situationen gerät, Teil 3

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Was macht man eigentlich, wenn man sich einen Abend Zeit nimmt, über die Dinge nachzudenken, die in den letzten Tagen geschehen sind, wenn man versucht, die eigene Rolle darin zu erfassen und was das für einen selbst bedeuten könnte – und dann nichts dabei herauskommt? Ob eine egozentrische Persönlichkeit und eine MINT-Ausbildung dieses Ergebnis unterstützt haben? Oder ob das einfach heißt, dass es absolut unproblematisch ist, mit attraktiven Frauen Sex zu haben, wann immer sich die Gelegenheit bietet? Auch wenn diese Frauen die Ehefrau des eigenen Bruders und die Frau des Chefs sind?


Ich bin ja der festen Überzeugung, dass man den Dingen auch einfach mal ihren Lauf lassen muss. Also zumindest, wenn einen die Dinge nur touchieren und nicht involvieren. Das biete ich mal als Ergebnis meiner Überlegung an. Man könnte jetzt zwar sagen, es hätte sich über die Jahre nichts verändert – man kann das aber auch als stabile Persönlichkeit bezeichnen. Hängt wohl immer davon ab, wen man wann fragt. Würde man mich befragen, tendierte ich eher zur zweiten Möglichkeit.


Ich bin mir also auch nach diesem Abend, den ich allein mit mir verbracht habe, treu geblieben. Man könnte auch sagen, dass ich mir ne Flasche Wein aufgemacht, mich entspannt auf den Balkon gesetzt und mich dann nach einer halben Stunde gelangweilt habe. Der Wein war gut, aber ich hatte keine Lust allein zu sein. Die Wahrheit ist deshalb, dass ich anschließend den ganzen Abend gezockt habe, die Flasche am Ende des Abends leer war und ich einen guten Abend mit den Jungs hatte. Manchmal hilft das viel mehr.


Zum Glück ging der Tag danach etwas langsamer los. Marketing-Melina hatte sich krankgemeldet, dafür waren die Mädels aus Vertragswesen und Buchhaltung ausgesprochen freundlich. Von Luise ganz zu schweigen. By the way: Hatte ich eigentlich schon einmal erwähnt, dass ich bei Frauen auf lange und schlanke Beine stehe? Wahrscheinlich nicht, aber jetzt ist es raus. Und wenn sie dann auch noch in High Heels enden, wird es bereits schwierig für mich. Warum müssen eigentlich die Frauen in unserer Technikberatungsbude alle aussehen wie in einer Ami-Anwaltsserie mit figurbetonten Kostümen und High Heels, die ihre Beine drei Meter lang machen? Wer soll denn da noch arbeiten?


Aber jeder Arbeitstag geht mal zu Ende und hier ging er in ein langes Telefonat mit Nathalie über. Ich war überrascht, wie sehr ich mich darüber gefreut habe, ihre Stimme zu hören. Und wie überrascht ich war, wie hart mein Pin geworden war, während wir telefonierten. Mit ihrer Stimme waren auch die Bilder in meinem Kopf. Ihr weißes Minikleid, ihre heißen Brüste, ihre Stimme in meinem Ohr, dass sie es kaum erwarten konnte, von mir gefickt zu werden. Das klingt zunächst unromantisch, aber es passte zu unserem Gespräch. Wir trafen uns dann am Freitag und verbrachten das Wochenende zusammen. Und was soll ich sagen? Es war großartig. Es war schön, es war aufregend, es war romantisch, es war lustig, es war heiß. Vor allem hat sie nicht den Fehler gemacht, mir irgendwelche Versprechen, Absichtserklärungen oder Schwüre abzuringen. Ich kann das übrigens nicht leiden. Mein Gefühl am Montag darauf war noch deutlich positiver, als in der Woche zuvor, als ich mit der Sophie-Erfahrung in die neue Woche gestartet bin. Und das will etwas heißen.


Allerdings war in dieser Woche keine Zeit, mich weiter mit Nathalie zu befassen. Ein Projekt, in dem der Juniorchef Lars die Leitung hatte, stand vor dem Abschluss. Und in dieser Zeit gab es keine Familie oder sonstige Verpflichtungen, keine Mittagspause und keinen Feierabend. Es wurde volle Fokussierung auf das Projekt verlangt und auch unmissverständlich kommuniziert. Niemand arbeitete gerne für Lars. Er verlangte von jeder Person die gleiche Hingabe an die Firma, wie er es selbst tat. In seinem Leben gab es nur die Firma und ab und an eine zugegeben herausragend schöne Frau, mit der er sich präsentierte, die aber auch ständig wechselte. Wer diesem Ideal nicht entsprach, eckte früher oder später mit ihm an. Ich stand zum Glück unter dem Schutz des Alten, der einen Narren an mir gefressen hatte. Allerdings machte ich auch meinen Job, so dass andere als Druckventil herhalten mussten. Ich merkte gar nicht, wie die Woche vergangen war. Dann war Samstag und ich wollte von dem ganzen Kram bis Montag nichts hören. Das Wetter war gut und ich freute mich auf einen Tag mit Nathalie. Ich genoss die Ruhe und die Wärme auf meinem Balkon, als es an der Tür klingelte.


„Hi Nick, hier ist Sophie. Hast du kurz Zeit?“


Nein, hatte ich nicht. Nathalie wollte in zwei Stunden bei mir sein, da konnte ich eine solche Ablenkung oder eher Aufregung nicht vertragen. Aber es gibt halt Dinge, bei denen ich nicht Herr meiner eigenen Entscheidungen bin. Ich rollte innerlich die Augen, als ich ihr antwortete.


„Natürlich, komm gerne rauf.“


Ich blieb in der Tür stehen und hörte bereits am typisch-klackernden Geräusch, dass hier eine potentielle Gefahr die Treppe heraufkam. Als Sophie die letzte Halbtreppe heraufkam, musste ich kurz meine Augen schließen. Hatte ich schon einmal erwähnt, dass ich bei Frauen auf lange und schlanke Beine stehe? Wahrscheinlich nicht, aber jetzt ist es raus. Und wenn sie dann auch noch in High Heels enden, wird es bereits schwierig für mich. Das gilt zumindest bezogen auf meine Konzentration. Und die war hier am Ende. Sophie erschien in einem blauen kurzen Sommerkleid mit Spaghettiträgern. Ihre Brüste schaukelten offen in dem Kleid. Dazu trug sie offene High Heels mit einer Schnürung um die Schenkel. Ich öffnete die Augen und musste den Rest meiner Konzentration dafür aufbringen, dass mir nicht die Kinnlade herunterfiel. Das ist nicht viel Reaktion für einen Mann von knapp über dreißig. Und das sah auch Sophie. Ihr Lächeln bestätigte, dass ich mal wieder Opfer meiner großen Schwäche geworden war.


„Ich freue mich, dass mir meine Überraschung gelungen ist. Darf ich reinkommen?“


Ich versperrte die Tür und nur ihre Worte erinnerten mich daran, dass ich auch etwas sagen musste.


„Die Überraschung ist dir wirklich gelungen. Mancher Besuch ist angenehmer als anderer. Komm rein.“


Ich ließ sie an mir vorbei eintreten und beobachtete ihre Bewegungen. Sie wusste das. Frauen wissen so etwas immer. Ich bot ihr etwas zu trinken an und sie nahm Platz. Während ich mich um die Getränke kümmerte, redete ich auf mich selbst ein, keine falsche Entscheidung zu treffen. Die Fakten waren schnell aufgezählt. Sophie war die Frau meines Bruders und ich war gerade auf dem Weg, mich in Nathalie zu verlieben. Ein Gefühl, dass ich so seit etwas mehr als zehn Jahren nicht mehr kannte. Also war klar, dass ich bei Sophie keine Gelegenheit suchen und keine ergreifen wollte, würde sich etwas anbieten.


Sophie nahm das Getränk mit einem Lächeln entgegen, das meinen Plan deutlich ins Wanken brachte. Aber natürlich blieb ich stark und setzte mich ihr schräg gegenüber in einen Sessel. Sie war gerade in der Stadt, hatte ein paar Besorgungen erledigt und bevor sie dann wieder rausfahren wollte, fand sie es eine gute Idee, bei mir vorbeizuschauen. Wir plauderten über die Party, über die Familie und Dinge dieser Art. Ihr Lachen war wunderbar und mühelos erreichten wir die Stimmung dieses besonderen Samstagabends wieder. Die einzigen Themen, die wir nicht besprachen, waren Nathalie und Tom. Das fiel mir allerdings nicht auf, da meine Blicke von ihrem Dekolletee und ihren überschlagenen langen und schlanken Beinen angezogen wurden und mich offensichtlich wieder handicapten. Aber zumindest einen Part übernahm Sophie dann von sich aus.


„Natürlich bin ich nicht einfach so hier. Das habe ich noch nie gemacht. Du weißt das.“ Jetzt wo sie es sagte, fiel es mir tatsächlich ein. Ich konnte nicht einmal sagen, ob sie überhaupt schon einmal allein bei mir war. „Du kennst mein Problem mit Tom. Nach dem Partywochenende habe ich zwei Mal versucht, ihn zu verführen. Das funktionierte ganz gut. Aber er weiß leider immer noch nicht so richtig, wie er mich anfassen muss. Ich zeige es ihm, aber irgendwie versteht er mich gar nicht richtig. Und er kommt viel zu früh.“ Sie machte eine Pause und sah mich an. Diese Information war nicht gut. Was auch immer sie für eine Reaktion erwartet hatte, ich blieb stumm und reglos. Sie lächelte über meinen Versuch, mich neutral zu verhalten. „Und genau deshalb bin ich hier. Ich bin es leid, nach dem Sex immer frustriert zu sein. Mit dir habe ich Dinge erlebt, die mir nicht mehr aus dem Kopf gehen.“ Sie war aufgestanden, blickte mich lächelnd an und ließ ihr Kleid zu Boden gleiten. Nur noch im Slip und mit den High Heels stand diese unfassbar schöne Frau vor mir. „Du hast die Büchse der Pandora geöffnet. Und du wirst dafür sorgen, dass ich nicht mehr frustriert bin.“


Ohne weitere Worte und ohne eine Reaktion abzuwarten, setzte sie sich rittlings auf meinen Schoß und küsste mich unvermittelt. Ich war völlig überrumpelt. Wenn ich meinen Plan noch umsetzen wollte, musste ich jetzt handeln. Sophie musste freundlich, aber bestimmt zurückgewiesen werden. Denn so rettete man ihre und meine Beziehung zu meinem Bruder und meine aufkeimende Beziehung zu ihrer besten Freundin. Ihre weichen Brüste drückten sich an meine Brust und ihre roten Lippen zupften vorsichtig an meinen Lippen. Ihre Hände lagen vorsichtig auf meinen Wangen. Aber selbstverständlich war ich Herr der Situation. Die freundliche Ablehnung lag in meinem Kopf bereit. Ich öffnete meinen Mund – und nahm den Kuss an. Meine Zunge erforschte ihren Mund und die Ablehnung wurde ins Archiv verschoben. Sophie seufzte erleichtert, als sie meine Reaktion spürte. Ich küsste ihren Hals und ihr Dekolletee und meine Hände hatten ihre prachtvollen Brüste umfasst.


„Oh Gott, ich hatte Angst, du würdest mich rauswerfen. Und jetzt sind deine Hände an meinen Brüsten und deine Küsse machen mich wild.“ Sophie war atemlos. „Ich kann es kaum erwarten. Ich will es. Ich will dich.“


Und das wollte ich auch. Mein Bruder oder Nathalie spielten keine Rolle. In meinem Kopf war gerade nur Sophie. Diese heiße Sophie, die sich mir unbedingt hingeben wollte. Aber sie musste sprachlich noch einmal nachlegen. Wir hatten das schließlich extra geübt.


„Was willst du genau?“


Ich drückte ihre heißen Brüste etwas fester und sah ihr in die Augen. Sophie brauchte einen Moment, um zu verstehen. Dann zauberte sie ein Lächeln hervor, dass mich beinahe zum Abspritzen gebracht hätte.


„Ich will von dir gefickt werden. Dein geiler dicker Schwanz soll den ganzen Frust aus mir rausvögeln. Dann habe ich wieder Geduld für meinen Mann.“


Ich grinste und lobte sie. Das war nicht Sophies Sprachgebrauch beim Sex – zumindest beim Sex mit Tom, wenn dort überhaupt gesprochen wurde. Allerdings konnte ich gut erkennen, dass ihr diese Worte einen Schauer über den Körper jagten. Das hieß jetzt also, das Eisen schmieden, solange es heiß war. Meine Hand glitt von hinten unter ihren Slip und direkt in ihre Nässe hinein. Sophie stöhnte auf, als sie meine Finger an ihrem Spalt fühlte. So gut es in dieser Position ging, erkundete ich ihre Pussy. Meine Lippen waren wieder an ihrem Hals, während Sophie ihren Kopf in den Nacken gelegt hatte und ihre Lust in meine Wohnung keuchte. Sie zwang mich regelrecht in einen Kuss. Dann entzog sie sich mir und sah mich mit einem wilden Ausdruck an. Sophie war regelrecht aufgelöst.


„Ich will deine Muskeln sehen und deinen Pe…deinen Schwanz. Das macht mich geil.“


Sie zerrte an meinem Shirt und ich half ihr lieber. Sie blickte auf meinen gut trainierten Oberkörper und ich konnte das Blitzen in ihren Augen erkennen. Ihre Hände nahmen mich in Empfang und sie genoss es sichtlich, meine Muskeln zu spüren. Ich drückte sie kurz von mir und sie verstand. Sophie stand erwartungsvoll vor mir, während ich aufgestanden war, um meine Hose auszuziehen. Schnell kickte ich sie zur Seite und Sophies Augen blitzten wieder vor Freude. Sie kannte meinen Riemen bereits. Entschlossen nahm sie ihn in die Hand und küsste mich.


„Der gehört jetzt mir und ich gebe ihn erst frei, wenn ich zufrieden bin.“


Dann sank sie auf die Knie und leckte mit der Zunge den Schaft herauf. Wenn mein Bruder nur ahnte, was für eine Leidenschaft in seiner Frau lag. Aber das spielte jetzt keine Rolle. Ich wurde in ihren warmen Mund eingelassen und keuchte auf. Ihre Lippen umfassten mich fest und ihr Kopf bewegte sich vor und zurück. Es war ein unfassbar geiles Gefühl und ich umfasste ihren Kopf. Ein paar Mal wiederholte sie das Spiel aus Lecken und Blasen und gab mich dann frei. Mein Schwanz war stahlhart und in jeder Hinsicht einsatzbereit. Sie zog ihren Slip aus und achtete darauf, dass ich ihr auch zusah. Als wenn meine Aufmerksamkeit irgendetwas anderes hätte wahrnehmen können. Sie hatte sich die letzten Haare abrasiert und stand stolz vor mir.


„Ich wollte mich nie komplett rasieren, aber es hatte mir bei dir sehr gefallen. Deshalb habe ich es dann doch getan.“ Ganz ehrlich, auch wenn es geil aussah, war mir das in diesem Moment völlig egal. Allerdings überlegte ich, die neue Frisur mit einer Zunge kennenzulernen. Aber Sophie hatte andere Pläne. „Fick mich jetzt. Ich kann mir noch tausend andere Sachen mit dir vorstellen, aber dafür bin jetzt zu aufgedreht. Fick mich. Fick von hinten. Gleich hier. Ich will deine Kraft spüren und wenn ich mich umdrehe, will ich diese Muskeln über mir aufragen sehen.“


Bevor ich etwas sagen konnte, ließ sie sich bereits auf die Knie fallen und stützte sich am Couchtisch ab. Ihre Beine waren leicht gespreizt und sie blickte mich auffordernd an.


„Schaffst du heute ein Kondom?“


Manchmal können vernunftbegabte Frauen eine Pest sein. Aber natürlich hatte sie recht. In wenigen Sekunden hatte ich eins organisiert und war einsatzbereit. Ich kniete nicht hinter ihr, sondern ging so weit in die Knie, dass ich meine dicke Eichel an ihrem Eingang platzieren konnte. Sophie stöhnte auf, als sie mich spürte. Langsam drang ich in ihren heißen und engen Kanal vor und genoss jede Sekunde. Ohne Übergang begann ich, mich zu bewegen. Zunächst langsam und die ganze Länge. Sophie keuchte und umfasste meinen Unterarm. Ich wurde schneller, bewegte mich aber ohne Druck. Meine Hände waren an ihren Hüften oder an ihren Brüsten. Sophies Keuchen machte mich verrückt. Die Enge und Hitze in ihrer Pussy machten mich verrückt. Ihre langen Beine mit den High Heels machten mich verrückt. Sie blickte sich um und ich konnte sehen, dass ich genau das gemacht hatte, was sie sehen wollte. Ein breiter Muskelberg ragte über ihr auf, während ein dicker Penis sie ausfüllte und starke Hände sie umfasst hielten.


„Fick mich härter, lass mich schreien!“


Lächelnd tat ich ihr den Gefallen und nahm sie druckvoller. Sophie reagierte sofort und schrie fast vor Lust auf. Sie krallte sich an dem Couchtisch fest, der bedrohlich wackelte. Zum Glück stand keine Deko darauf, denn die hätte längst das Zeitliche gesegnet. Ich nahm sie nun hart und schnell und deutlich konnte ich spüren, dass Sophie nicht mehr lange brauchte. Ich allerdings auch nicht mehr und ehrlich gesagt, musste ich mich jetzt ein wenig mehr konzentrieren. Dann spürte ich, wie das Zucken in ihr begann und nahm ihren Orgasmus dankbar zur Kenntnis. Ein kurzer Schrei startete ihren Orgasmus und ich ließ einfach los. Mit einem erleichterten Seufzen schoss ich meinen Saft in das Gummi.


Wir saßen wieder auf dem Sessel und Sophie wie zuvor auf mir. Sie hatte mich in sich zurückgeführt und ruhig atmend genossen wir unsere Gefühle. Diese weichen Brüste auf mir zu spüren war einfach unfassbar. Sophie war erschöpft und zufrieden. Langsam und zärtlich begann ich, ihren Rücken zu streicheln. Zufrieden seufzend nahm sie das zur Kenntnis.


„Es fühlt sich so unglaublich gut an, dich noch so groß in mir zu spüren. Ich fühle mich so unglaublich gut und entspannt.“ Sie küsste mich zärtlich und ihre Brüste rieben träge über meine Brust. Ich muss sicher nicht beschreiben, wie sich das für mich anfühlte. Dann löste sie den Kuss und sah mich ernst an. „Ich habe das vorhin erwähnt und ich meine das ernst. Ich möchte Tom dazu bringen, sich mehr für Sex zu interessieren. Solange das dauert, will ich immer mal wieder zu dir kommen und mir holen, was ich zu Hause nicht bekomme. Guten und geilen Sex. Du sorgst dafür, dass ich meinen Plan umsetzen kann, ohne dabei verrückt zu werden.“


Das war keine Frage, sondern ein konkreter Auftrag. Ich konnte ihre Absichten verstehen, aber wollte ich wirklich dabei helfen? Die Antwort fiel mir leicht. Ich wollte. Ich wollte ab jetzt immer in dieser Frau sein, wenn sie es mir gestattete. Ja, natürlich. Die Vorwürfe machte ich mir schon ganz allein. Mein Bruder war meine erste Vertrauensperson. Ich schämte mich auch ein wenig, allerdings konnte ich auch nicht aus meiner Haut. Man musste es natürlich auch pragmatisch sehen. Wenn ich mich nicht um Sophies sexuelle Ausgeglichenheit gekümmert hätte, dann wäre sie bei einem anderen Mann gelandet. So blieb es in der Familie. Und ich kann ehrlich von mir behaupten, dass ich ausschließlich ihren Körper wollte. Ein Anderer hätte vielleicht ihr Herz erobert. Wenn man es also genau nahm, dann war die Entscheidung, Sophie zu vögeln, wann sie das wollte, eine gute Tat.


„Alles klar, Chef. Wann immer es Ihnen beliebt.“


Sie lächelte entspannt und glücklich und schmiegte sich an mich. Ich weiß nicht, wie lange wir so in dem Sessel saßen. Irgendwann fiel ich aus ihr heraus und Sophie seufzte noch einmal leise auf. Als hätte das etwas ausgelöst, klingelte es plötzlich an der Tür. Ich hatte so gar keine Lust aufzustehen, aber Sophie trieb mich an. Sie wollte sich auf den Heimweg machen und scheuchte mich deshalb hoch. Auf dem Weg zur Tür zog ich mich an, das Kondom lag auf einem Papiertaschentuch neben dem Sessel. Ich fragte, wer unten war.


„Hi Nick, hier ist Tom. Ich habe gerade zufällig Sophies Auto in der Straße gesehen. Ist sie bei dir?“


Sophie und ich erstarrten. Wir waren beide wieder angezogen und sie nickte mir zu.


„Hallo Tom. Sophie ist bei mir, wollte sich nach dem Shoppen kurz erholen. Magst du raufkommen?“


„Ja, gern.“


Ich ließ ihn ein. Sophie überprüfte noch einmal ihr Makeup und ihre Haare, dann war Tom oben und nahm mich in den Arm. Muss ich betonen, dass sich das merkwürdig anfühlte? Vor wenigen Minuten hatte ich zum wiederholten Mal seine Frau gevögelt, die das von mir eingefordert hatte. Tom schaute von mir zu Sophie und lächelte. Es freute ihn sichtlich, sie zu sehen. Er ging auf sie zu, um sie zu begrüßen. Plötzlich fiel mir das Kondom ein, dass noch neben dem Sessel lag, und zwar genau in Toms Blickrichtung. Panisch fuchtelte ich mit den Händen in Sophies Richtung. Die riss die Augen auf und verstand. Sofort kam sie Tom entgegen und nahm ihn in den Arm. Dabei drehte sie ihn stürmisch, so dass er in die andere Richtung sah. Ich lief an den beiden vorbei und kickte das Taschentuch mit dem gut gefüllten Kondom unter den Sessel. Tom hatte nichts bemerkt.


„Was für eine Begrüßung, Sophie. Und wie toll du aussiehst.“ Er küsste sie und Sophie ließ es zu. „Ich hatte gar nicht mitbekommen, wie du heute das Haus verlassen hast.“


„Ich hatte die Treppe hochgerufen, als du im Arbeitszimmer warst. Tut mir leid.“ Sie küsste ihn erneut. „Als kleine Entschuldigung könnte ich dich heute Abend zum Essen einladen und anschließend schauen wir mal, was der Abend noch so bringt.“


Die Art der Betonung ließ keinen Zweifel daran, was Sophie damit meinte, was der Abend noch so bringen könnte. Das hatte auch Tom verstanden. Leise antwortete er:


„Schöne Idee. Aber vielleicht sollten wir das nicht hier vor meinem Bruder besprechen.“


„Du hast recht. Nicht, dass der noch rote Ohren bekommt.“


Sophie zwinkerte mir zu und ich rollte innerlich die Augen. Ihr Grinsen war mir Antwort genug. Tatsächlich war ich gespannt auf den Ausgang des Abends. Sicherlich würde Sophie mir davon erzählen. Wir unterhielten uns noch zu dritt, als es erneut klingelte. Nathalie kam die Treppe herauf. Ihr Sommerkleid war deutlich länger als Sophies, dafür am Bein hochgeschlitzt und tiefer ausgeschnitten. Auch sie trug High Heels. Sie spürte meinen Blick und lächelte wissend. Auch Nathalie wusste, was sie trug. Sie begrüßte Tom und Sophie herzlich und nahm mich dann in den Arm. Ihr Kuss war eine Art Verkündung unseres Status. Mir war aufgefallen, dass Tom sie sehr interessiert ansah. Sophie hatte das nicht bemerkt, sondern reagierte auf den Kuss.


„Hey, seid ihr zusammen? Das wusste ich nicht!“


Sie schaute uns - und vor allem mich noch einmal besonders - fragend an.


„In den letzten eineinhalb Wochen sind wir uns – sagen wir mal – nähergekommen.“ Sie zwinkerte Sophie lächelnd zu, die nicht so richtig wusste, wie sie schauen sollte. Nathalie schenkte ihr Lächeln nun mir und hatte die Verwirrung bei Sophie zum Glück gar nicht bemerkt. „Ich bin so froh darüber, dass ich mir diesen tollen Mann angeln konnte.“


Sie gab mir erneut einen Kuss und strahlte zunächst mich dann Sophie und Tom an. Wieder stellte ich fest, dass Toms Blick sehr eindeutig in Nathalies Ausschnitt hing. Ich beschloss, mir das zu merken und vor allem, dieses merkwürdige Treffen schnell zu beenden.


„Ich glaube, Sophie und Tom wollen sich auf ihren gemeinsamen Abend vorbereiten. Da sollten wir sie nicht länger aufhalten.“


Sophie warf mir einen Blick zu, der irgendwo zwischen Belustigung und Mordabsicht lag. Tom hatte das gar nicht verstanden und kam erst wieder zu sich, als Sophie sich verabschiedete. Ich hatte Mühe, mir ein Grinsen zu verkneifen. Die Beiden verschwanden und ich war mit Nathalie allein.


„Du siehst toll aus, Nathalie. Wie ein wunderschöner Traum.“


Das war etwas schwülstig, aber ich hatte festgestellt, dass Nathalie ein Faible dafür hatte. Und ich konnte sehen, wie gut die Worte bei ihr ankamen. Sie suchte meinen Kuss, der jetzt deutlich heißer war und genoss leise seufzend meine Hand an ihrem Po und in dem Schlitz in ihrem Kleid.


„Wie machst du das eigentlich? Du küsst mich, du berührst mich – und schon bin heiß auf dich und habe schmutzige Gedanken.“


„Möchtest du, dass ich dir das erkläre, oder möchtest du deine Gedanken lieber ausleben?“


„Ich bin eher nicht so der theoretische Typ. Deshalb gefällt mir das mit dem Ausleben besser.“


Mit einer kurzen Bewegung hatte sie das Kleid gelöst und ließ es fallen. Mit offenem Mund starrte ich sie an. Sie trug keinen BH, so dass sich mir ihre nackten Brüste sofort entgegendrückten. Ich war nicht ganz sicher, ob dieses Bild ihres anbetungswürdigen Körpers oder das Lächeln in ihrem Gesicht, das mir den Himmel auf Erden versprach, meine Hose zu eng werden ließ.


„Ich weiß nicht, was es ist. Wenn ich dich sehe, will ich sofort ficken und kann erst danach an andere Dinge denken. Ich hoffe, dass dir das nicht unangenehm ist.“


Sie hatte ihren Finger an die Lippe gelegt und spielte die Unschuld. Vor einer Stunde ungefähr hatte ich Sophie gevögelt, jetzt kam die nächste Wahnsinnsfrau um die Ecke. Und ich war bereit.


„Ich glaube, ich kann damit umgehen.“


Ich küsste sie und griff gleichzeitig nach ihren Brüsten. Nathalie seufzte erregt auf und drückte sich mir entgegen. Mit einer Hand streichelte sie über meine Brust.


„Ja, genau das will ich spüren. Ich bin verrückt nach dir. Lass uns sofort zu deinem Bett gehen. Pläne für heute Abend können wir danach machen.“


Sie stieß mich lachend von sich in Richtung meines Schlafzimmers. Dabei stolperte ich gegen den Sessel, auf dem ich mit Sophie gesessen hatte. Der Sessel verschob sich und gab das kleine Geheimnis preis, das unter ihm versteckt war. Ich hatte es zunächst gar nicht verstanden. Erst als ich Nathalie Blick sah, erinnerte ich mich plötzlich und es lief mir heiß den Rücken hinunter. Das war jetzt nicht unbedingt hilfreich.


„Was haben wir denn da?“


Es war zu spät, irgendetwas verstecken zu wollen. Sie hatte bereits den Schritt gemacht und beugte sich herab. Mit spitzen Fingern hob sie das Kondom auf, das offensichtlich noch recht frisch war. Mit einem durchbohrenden Blick sah sie mich an und ganz buchstäblich raubte mir das den Atem.


„Möchtest du etwas sagen?“ Und dann fiel es ihr auf. Der Blick verriet es, bevor sie etwas sagen konnte. „Du hast mit Sophie…?“


Sie sprach das Offensichtliche nicht aus. Aber in ihrem Blick lag Entsetzen. Mein gesenkter Blick war ihr Antwort genug.


„Du hast die Frau deines Bruders gevögelt? Meine beste Freundin?“


Ich antwortete nicht, aber ich schaffte es, Nathalie anzusehen. Sie hatte die Hand vor den Mund geschlagen. In ihren Augen standen Tränen. Warum musste ich ein so völlig vertrottelter Idiot sein? Warum hatte ich nicht einfach an der Badezimmertür vorbeigehen können? Die Antwort war einfach: Weil ich eben so war.


„Darf ich etwas sagen?“


Nathalie hielt das Kondom immer noch hoch. Das merkte sie erst jetzt und warf es angewidert zurück auf das Taschentuch. Da sie nicht antwortete, begann ich einfach zu erzählen. Leise berichtete ich von der Szene im Badezimmer und wie es dazu gekommen war. Wie ich es auf Tom schieben wollte, aber Sophie den Schwindel bemerkte. Wie sie es im Anschluss eingefordert hatte, weil ihr Mann die Lust am Sex mit ihr verloren zu haben schien, wie es sich dann wiederholt hatte. Ich betonte, dass das alles nichts mit Nathalie zu tun hatte und dass ich eine Wiederholung nicht geplant hatte. Der letzte Teil war nicht korrekt, aber das spielte gerade keine Rolle.


„Du hast es aber auch nicht verhindert.“ Das war eine Feststellung. Nathalie hatte mir zugehört und jetzt war der Blick wieder durchbohrend. „Weißt du, dass ich davor gewarnt wurde, etwas mit dir anzufangen? Es hieß, Nick denke nur mit dem Schwanz, wenn er einen kurzen Rock sähe. Ich habe nichts darauf gegeben. Der Abend und die Nacht mit dir und die Tage, die darauf folgten, waren einfach zu wunderbar. Aber offenbar war die Warnung berechtigt. Du wusstest, dass ich an diesem Nachmittag zu dir kommen würde, und trotzdem hast du es zugelassen. Ich glaube dir sogar, dass es Sophie war, die dich verführt hat. Und ich glaube sogar, dass es mit Tom zusammenhängt. Sie hat Dinge angedeutet. Aber du hättest Sophie wegschicken können. Allerdings kannst du das nicht. Gelegenheiten müssen genutzt werden, ist es nicht so?“


Ich konnte nur den Blick senken. Es gab keine Argumente, die ich dagegen halten konnte. Ich hatte gehofft, mit Nathalie einen neuen Weg gehen zu können. Den alten Nick ersetzen zu können, gegen einen, der mehr Reife zeigte. Das war gescheitert.


„Bitte Nathalie. Es tut mir leid. Ich liebe dich. Seit Julia bist du die erste Frau, die mich über ihren Körper hinaus interessiert. Ich habe Schmetterlinge im Bauch, wenn ich an dich denke oder ich mich mit dir treffe.“


„Auch das ist bestimmt richtig. Aber selbst wenn ich über alles hinwegsehe, hast du immer noch meine beste Freundin gevögelt. Das zählt doppelt.“ Sie hob ihr Kleid vom Boden auf und zog sich an. „Das ist leider zu viel.“


Sie verließ meine Wohnung, schloss die Tür und war weg. Ich weiß nicht, wie lange ich noch an der Stelle stand, an der Nathalie mich verlassen hatte. Noch nie in meinem Leben hatte ich mich so furchtbar gefühlt. Das war eindeutig der Vorteil, wenn man sich nicht näher auf einen Menschen einließ. Ich setzte mich in den Sessel und stand erst wieder auf, als es dunkel war.


Der Sonntag war ein wunderschöner Tag. Es war hell, es war warm. Eigentlich ein Tag ganz nach meinem Geschmack. Ich konnte rausgehen, ein paar Freunde treffen, eine gute Zeit haben und attraktive Frauen anschauen. Allerdings war ich dazu nicht in der Lage. Ich lag im Bett und das auch noch am Mittag. Ich schrieb Sophie eine Nachricht, dass Nathalie alles wusste und meine beginnende Beziehung mit ihr Geschichte war. Die Antwort ließ nicht lange auf sich warten. Sophie war geschockt. Sie rief sofort an und war in Tränen aufgelöst. Tausend Mal entschuldigte sie sich und ließ auch den Einwand nicht gelten, dass ich hätte ablehnen können. Ihr eigener Abend mit ihrem Mann, meinem Bruder, wurde gar nicht besprochen. Wir sprachen noch ein wenig, dann legte Sophie auf und wollte zu Nathalie fahren.


Trotz der Wärme entschloss ich mich, joggen zu gehen. Schon nach wenigen hundert Metern spürte ich, dass das trotz der Wärme eine gute Entscheidung war. Immer wieder überraschte es mich, was für eine entspannende Wirkung das Laufen auf mich hatte. Und heute kam ich dazu noch unter Menschen, ohne mit ihnen interagieren zu müssen. Auch das war ein gutes Gefühl. Die Anzahl an langen und schlanken Beinen auf High Heels war zu meinem Glück sehr gering. Dann musste ich allerdings beinahe lachen. Zehn Meter vor mir erkannte ich Lissy. Vor einigen Jahren ist ihr Freund ohne sie auf ein Festival gefahren. Sie war sauer und hat ihm auf den Kopf zugesagt, dass sie sich an diesem Wochenende einen Mann suchen würde, der alles mit ihr machen durfte. Er fand das damals lustig. Der Mann war ich. Zusammen mit Lissy habe ich ein Wochenende lang gefeiert, gesoffen und gevögelt. Das hatte wahrscheinlich die ganze Stadt mitbekommen, was unter anderem daran lag, dass wir es auf der Toilette eines beliebten Clubs trieben und Lissy ihren Orgasmus regelrecht herausgeschrien hatte. Nach dem Festival wollte der Typ mich dann verhauen, ich konnte mich zum Glück allerdings wehren. Kurz darauf ist dann bekannt geworden, dass er selbst an dem Wochenende eine Frau flachgelegt hatte. Das war dann das Ende für die Beziehung. Ich tröstete Lissy dann für mehrere Tage in meinem Bett und auch ohne Alkohol hatte diese Frau eine unfassbare Leidenschaft und Energie. Sie hat sich die Wut über ihren Ex-Freund regelrecht aus dem Körper gevögelt. Danach hatte ich sie nur noch selten gesehen. Angefasst hatte ich sie nie mehr. Und jetzt saß sie mit diesem Mann auf der Bank. Sie erkannte mich und lächelte mich an. Es war ein freundliches Lächeln und ich hatte den Eindruck, dass sie sich gerne an mich erinnerte. Allerdings nahm sie ganz bewusst auch die Hand ihres Freunds und ließ mich das sehen. Liebe konnte offenbar merkwürdige Wege gehen.


Später verabredete ich mich mit ein paar Freunden, um nicht allein sein zu müssen. Ich erzählte nichts von Nathalie und wollte bewusst nicht daran erinnert werden. Und das tat mir gut. Aber die gute Stimmung hielt leider nur an, bis ich wieder allein in meiner Wohnung war. Mit einem Glas Wein saß ich auf dem Balkon und versuchte, die schwarzen Wolken in meinen Gedanken zu zählen. Die Klingel riss mich aus meinem Trübsinn. Als ich fragte, wer unten war, hätte ich beinahe aufgeschrien.


„Hallo Nick, ich bin’s, Nathalie. Darf ich raufkommen?“


Durfte sie? Ich war nicht sicher. Wahrscheinlich war sie nur hergekommen, um den finalen Schlag zu setzen. Vielleicht musste ich das aber einfach mal aushalten.


„Komm rauf.“


Sie kam in Jeans, Sneakern und einem sommerlich-luftigen Oberteil die Treppe herauf. Sie hatte ausschließlich ein wenig Kajalstift aufgetragen. Die letzten Stunden hatten ihr wie mir erkennbar zugesetzt, trotzdem war sie wunderschön. Mit Mühe schaffte ich ein Lächeln, das von ihr in der gleichen Art erwidert wurde. Ich bat sie herein und stellte fest, wie fantastisch die Jeans an ihren Beinen und ihrem Po aussah. Hatte ich schon mal erwähnt, worauf … OK, das war jetzt maximal unpassend. Ich beschloss, mich auf ihr Oberteil und ihr Gesicht zu konzentrieren. Nathalie setzte sich in den Sessel, unter dem sie das Unglück gefunden hatte. Ich bot ihr einen Wein an, den sie gern annahm.


Sie berichtete von ihren letzten Stunden und wie schlecht es ihr gegangen war. Mit ihrem Ex-Freund war es ganz ähnlich auseinandergegangen und deshalb war sie noch mehr geschockt. Sie wünschte mich in die Hölle. Über die nächsten Minuten schüttete sie alles über mich aus, was sie an Verwünschungen in ihrem hübschen Köpfchen finden konnte. Es war ein Monolog und ich schaffte es, das auszuhalten. Dann war sie zum Ende gekommen und es lag eine bedrückende Stille im Raum. Ehrlich gesagt, überforderte mich die Situation. Nathalie hatte ein Statement abgegeben. Es gab für mich keinen Punkt, an dem ich hätte ansetzen können, um irgendetwas zu erklären oder sonstwie beizutragen. Leider war ich nie gut in solchen Dingen. Nathalie sah mich an und wirkte unendlich traurig.


„Ich habe unzweifelhaft Gefühle für dich. Du bist ein wunderbarer Mensch und in diesen letzten zwei Wochen hast du mich unfassbar glücklich gemacht. Aber ich kann nicht einfach über das hinwegsehen, was geschehen ist. Ohne das Gespräch mit Sophie hätte ich dich in die Arschlochkiste gesteckt und irgendwo tief vergraben und vielleicht hätte ich sogar meine beste Freundin aufgegeben. Jetzt muss ich nachdenken, was ich damit machen will. Ich weiß es absolut nicht.“ Immer noch sah sie mich an und vielleicht erwartete sie irgendeine Reaktion. Ich saß allerdings nur da und glotzte. In meinem Kopf war eine fürchterliche Leere, die ich selbst kaum aushalten konnte. Ich wollte etwas tun, ich wollte etwas sagen. Aber es ging gar nichts. Wahrscheinlich ein Nebeneffekt davon, dass man Frauen nur körperlich an sich heranlässt. Nathalie schüttelte den Kopf. „Ich sehe, dass du genauso überfordert bist wie ich. Wie auch immer. Ich werde Zeit für eine Entscheidung brauchen. Ruf mich nicht an, ich melde mich bei dir.“


Nathalie leerte ihr Glas und stand auf. Sie war so schön, ich wollte sie in den Arm nehmen. Aber ich durfte nicht.


„Mach’s gut.“


Sie drehte sich um und ging zur Tür. Schnell sprang ich auf, um sie nicht allein gehen zu lassen. Noch einmal durfte ich ihr betörendes Parfum wahrnehmen. Noch einmal drehte sie sich um und sah mich an, als wenn sie darauf hoffte, dass irgendetwas, dass ich sagte oder tat, die Situation auflösen konnte. Aus einem Reflex heraus nahm ich sie in den Arm. Eine klassische Übersprungshandlung. Sie war überrascht, aber sie nahm es an. Und ich hatte den Eindruck, dass es ihr gut tat, dass sie für einen Moment entspannte. Ich tat es auf jeden Fall. Dann war der Moment vorbei. Sie stand vor mir und sah mich an.


„ich melde mich.“


Ich sah die Tränen in ihren Augen, bevor sie sich umdrehte und schnell verschwand. Die Nacht war furchtbar, aber nach dem Aufwachen habe ich es gespürt, Der alte Nick war wieder da. Und der konnte gut verdrängen. Und Luise tat in der Firma ihr Bestes, um mich auf andere Gedanken zu bringen. Sie wusste nichts von Nathalie, allerdings stellte sie wieder einmal klar, dass sich ihr Körper vor keiner anderen Frau verstecken musste. Der Rock und der Schnitt ihres Oberteils waren sehr geeignet, den alten Nick wieder aus der Versenkung zu holen. Und tatsächlich plante ich im Geiste schon die nächste Mittagspause mit ihr und hatte eindeutige Szenen vor Augen, wie ihre Brüste unter meinen Stößen wackelten. Luise tat mir eindeutig gut. Zumindest brachte sie mich auf andere Gedanken. Und dafür war ich dankbar.


Allerdings war an eine solche Mittagspause gerade nicht zu denken. Der Druck im Projekt stieg und Lars ließ das alle spüren. Es begann eine typisch unerträgliche Zeit. Allerdings wurden alle Beteiligten mit der Nacht der Nächte gelockt. Zum Abschluss wurde mit dem Team auf Firmenkosten im VIP-Bereich des Clubs gefeiert. Allein dafür nahmen die meisten Kollegen die Strapazen und die wenig erbauende Persönlichkeit des Juniors auf sich. Vor allem in dieser letzten Phase gab es keine Familie oder andere Verpflichtungen. Es galt nur die Firma und das Projekt.


Mir kam das gerade recht. Die Verdrängung funktionierte nämlich nicht ganz so gut, wie es vor Nathalie der Fall gewesen war. Sie war in meinen Gedanken, aber der alte Nick schaffte es zusammen mit dem Juniorchef Lars und dem Projekt unter großer Anstrengung, sie zu verbannen. Nach einer Woche war ich befreit und merkte es nicht einmal. Am Samstag war ich mit den Jungs unterwegs und spürte, dass die alten Automatismen griffen. Die Sondierungsphase hatte begonnen und wie üblich brachte ich das Angebot in eine Reihenfolge. Ich war nicht sicher, ob sich irgendwas gegen mich verschworen hatte oder mir helfen wollte. Das Angebot an langen und schlanken Beinen, mit High Heels und sichtbaren Brüsten war unfassbar gut. Trotzdem konnte ich die Entscheidungsphase zu einem Ende bringen. Ich handelte aber nicht. Nathalie war halt nur verdrängt und nicht verarbeitet. Aber zumindest arbeitete ich vor und habe dann einen der Jungs die Ernte einfahren lassen. Freundschaftsdienste sind ja so wichtig. Als ich dann später allein mit mir war, holte ich mir zumindest einen runter. Und nachdem zuerst eindeutig die Frau aus dem Club vor meinen Augen war, war es zum Schluss eindeutig Nathalie. Und Sophie. Beide hielten mir ihre Brüste hin und baten um meinen Saft. Ich war dann so frei. Was fängt man aber damit an? Wie üblich hatte ich darauf keine Antwort und war dann sogar ein wenig genervt, als ich schließlich einschlief.


Die nächste Woche war dann noch einmal schmerzhaft. Aber wir schafften es, die Dinge zu einem positiven Abschluss zu bringen. Und auch wenn ich das ungern sage, war das auch auf Lars zurückzuführen. Ich mochte ihn nicht, aber er hatte unzweifelhaft Kompetenzen. Und öffnete wieder das Portemonnaie. Es war Donnerstagabend und wir würden feiern, bis die Fässer leer wären. Der Club öffnete bereits um 20 Uhr und es war sofort überraschend viel los. Vielleicht war das aber auch immer so. Alle hatten am Freitag frei und man konnte die Vorfreude knistern hören. An diesem Abend gab es keine Regeln oder Hierarchien. Was im Club geschah, blieb im Club. Ja, und dann war da plötzlich Rosa.


Ich kannte Rosa aus der Schule. Kennen ist der falsche Ausdruck. Als ich mein Abi hatte, war sie in der siebten Klasse. Aber sie war damals eine unfassbare Schönheit. Deshalb war sie mir überhaupt aufgefallen. Und sie war es noch heute. Nur war sie heute eine Frau und kein Mädchen. Ihren Namen fand ich allerdings fürchterlich und konnte mich auch nicht erinnern, dass sie mir in den letzten Jahren aufgefallen wäre. Das war heute anders. Sie stand auf der anderen Seite der Tanzfläche und wie um ihre Aura nicht zu stören, hielten die Menschen einen gewissen Abstand. Allerdings war deutlich erkennbar, dass viele Blicke zu ihr gingen. Sie trug enganliegende weiße Overknees-Stiefel mit hohem Absatz, die kurz über dem Knie endeten. Ein weißer Minirock ließ einen guten Blick auf ihre schlanken Beine zu. Ein blazerartiges aber bauchfreies weißes Oberteil mit langem Ärmel zeigte ein glitzerndes Bauchnabelpiercing. Ein schwarzer BH verbarg gut sichtbare Brüste. Ich war fasziniert. Sondierungs- und Entscheidungsphase waren in einem Moment durchlaufen und abgeschlossen. Hier war handeln Pflicht. Immer wieder schaute sie auf ihre Uhr oder ihr Handy und war erkennbar unzufrieden. Das konnte ich ändern.


„Du bist Rosa oder?“


Ich war zu ihr herübergeschlendert und nutzte den respektvollen Abstand der Menschen. Rosa erschrak, als ich sie ansprach. Sichtbar hatte sie nicht damit gerechnet, überhaupt von jemandem angesprochen zu werden. Ein wenig irritiert sah sie mich an.


„Ja, ich bin Rosa. Kennen wir uns?“


Ich erzählte von der gemeinsamen Schule und ob aus Höflichkeit oder nicht, deutete ihr Blick eine Erinnerung an. Wir kamen in eine einfache Unterhaltung und ich hatte den Eindruck, dass sie sich freute, dass sich jemand traute, sie anzusprechen. Die Absätze brachten sie auf eine gute Höhe und wir sprachen beinahe auf Augenhöhe. Allerdings musste ich mich konzentrieren. Die runden Brüste unter ihrem BH hatten eindeutig das Potential, mich abzulenken. Rosa nahm meine Einladung zu einem Getränk an und ich wurde ganz der alte Nick. Diese Gelegenheit würde ich auf gar keinen Fall sausen lassen. So gut konnte keine Feier sein. Und sie reagierte auf mich. Ihr Lachen wurde herzlicher und offener, ihre Augen waren auf mich fokussiert und suchten nicht in der Menge herum. Und ich hatte den Eindruck, sie würde mir ihre Brüste mehr entgegenrecken. Das kann aber auch allein meine Fantasie gewesen ein. Allerdings schaute sie weiterhin immer wieder auf die Uhr oder ihr Handy. Ich fragte sie danach.


„Ja, ich warte auf jemanden. Allerdings lässt er mich gerade hängen. Und …“ Sie sah mich an und lächelte. „Und im Augenblick ist mir das egal.“


Innerlich sprang ich drei Meter hoch. Äußerlich erwiderte ich ihr Lächeln. Und zündete die nächste Stufe. Das Eisen schmieden, solange es heiß ist. Und hier stieg die Temperatur. Alle Instinkte sagten mir, dass hier was möglich war. Wer auch immer sie versetzte, war ein Idiot. So viel war klar. Und keine halbe Stunde später war klar, dass er noch ein wenig länger auf Rosa verzichten musste. Wir waren uns so nahegekommen, dass ein Kuss unausweichlich wurde. Es war beinahe, als würde sie die Gelegenheit suchen. Aber statt sie zu küssen, platzierte ich das Angebot. Also alles auf eine Karte. Der Sohn des Clubbetreibers war auch mit mir zur Schule gegangen. Allerdings in meinem Jahrgang. Über dem Club gab es ein hübsches kleines Appartment mit Blick über die Stadt. Entscheidend waren die Toilette und das große Bett. Tatsächlich hatte ich es bereits ein paar Mal nutzen dürfen und war überzeugt, dass hier mindestens einmal die Woche die Laken gewechselt wurden. Zu meinem Glück war der Sohn gerade anwesend. Meine Hände waren bereits an ihrer Taille, als ich Rosa davon erzählte. Für einen Sekundenbruchteil lief ein Ausdruck von Empörung über ihr Gesicht, aber sie entspannte sofort. Sie lächelte mich an und flüsterte in mein Ohr.


„Beeil dich.“


Das tat ich. Schnell bekam ich Schlüsselkarte und PIN und ich führte sie in einen Nebenraum zum Fahrstuhl. Sofort als sich die Türen schlossen, küssten wir uns heiß. Meine Hände erkundeten ihren Körper und ihr Seufzen machte mich an. Als sich die Türen wieder öffneten und das Apartment vor uns lag, fiel ihr Oberteil zu Boden. Küssend erreichten wir die große Fensterfront. Ich drehte sie herum, so dass sie mit dem Rücken zu mir stand. Entschlossen umfasste ich ihre noch im BH verpackten Brüste. Seufzend stütze sie sich an den Scheiben ab. Ich löste den BH und zum ersten Mal hatte ich ihre Pracht in den Händen. Ihre Brüste waren nicht ganz so groß, wie ich es erwartet hatte, aber gut in meinem Zielbereich. Ich rollte die Nippel und Rosa keuchte auf. Die Stadt lag ihr zu Füßen, aber ihre Augen waren geschlossen und konzentrierten sich nur auf meine Hände. Die verließen ihre heißen Brüste und strichen zu ihrem Rock. Mit schnellem Griff war er gelöst und lag auf dem Boden. Ein schwarzer zum BH passender knapper Slip trennte meine Hand von ihrem heißen Paradies. Schon bevor meine Hand sich in ihren Slip bewegte, warf sie vor Erwartung stöhnend den Kopf in den Nacken. Ich war genauso aufgeregt. Das erst Mal die Pussy einer Frau zu berühren, ist ein besonderer Moment. Und sie war so nass, wie es nur möglich war. Vorsichtig bewegten sich meine Finger durch ihre Lippen, aber ich merkte schnell, dass sie es fester wollte. Und das bekam sie. Mit einer Hand hielt sie sich meinem Unterarm fest, während sie heiß unter meinen Fingern stöhnte. Mit der anderen Hand drehte ich ihren Kopf und küsste sie heiß. Aber natürlich wollte ich noch etwas anderes erleben.


Ich ließ von ihr ab und schob sie zum Bett. Lüstern lächelnd ließ sie sich darauf fallen und entledigte sich ihres Slips. Ich zog mein Hemd aus und zufrieden sah sie auf die Muskeln. Eindeutig gefiel ihr, was sie sah. Sie öffnete ihre langen Beine und zum ersten Mal sah ich ihre glatte Pussy. Es war ein unfassbar heißer Anblick. Der erwartungsvolle und lüsterne Blick, die heißen Brüste, der flache Bauch, die langen und noch ein den Overknees steckenden Beine und in der Mitte diese geile und glatte Pussy. Die Lippen waren kurz und gaben bereits einen leichten Blick auf ihr Innerstes frei. Rosa bemerkte, wie mein Blick auf ihrer Pussy klebte. Lächelnd öffnete sie mit zwei Fingern die Lippen und gab den Blick auf ihr Paradies frei.


„Rosa ist mal ein passender Name.“


Sie lachte und begann sich zu streicheln, während ich meine Hosen auszog. Mit sanften Bewegungen ließ sie ihre Finger über ihre Perle und ihren Eingang kreisen. Das leise Seufzen machte mich verrückt. Ihr Blick war eindeutig auf meine Hose gerichtet. Ich ließ sie Boxershorts fallen und sie stöhnte auf.


„Fick mich sofort. Keine Spielchen mehr. Ich will dieses Ding in mir haben.“


Überraschende Aussage. Aber wer war ich, mich dem zu verweigern. Sie öffnete ihre Beine noch weiter und lag beinahe obszön weit gespreizt vor mir. Gut so. Gerade noch rechtzeitig dachte ich an das Kondom und fischte es schnell aus meiner Hose. Dann nahm ich zwischen ihren Schenkeln Aufstellung und ließ unter ihrem heißen Stöhnen meine dicke Eichel durch ihre Nässe gleiten. Allein das war ein unfassbar geiles Gefühl. Aber das ging natürlich noch besser. Ich fand ihren Eingang, blickte kurz hoch und nach ihrem Nicken drang ich vor. Sie hielt die Luft an und presste sie dann stöhnend wieder aus. Es war geil anzusehen, wie ich tiefer in ihren heißen Körper eindrang und wie sie sich gerade nichts anderes als genau das wünschte. Als ich ganz in ihr war, beugte ich mich über sie und wir küssten uns. Ihre langen Beine lagen um meine Hüften und drückten mich an sie heran. Langsam begann ich, mich zu bewegen und sofort war Rosa da. Ihre Augen waren weit aufgerissen und sie starrte mich an. Ihr Mund war ebenfalls weit aufgerissen, als könnte sie nicht fassen, was sie gerade spürte. Ich nahm mehr Tempo auf und Rosa reagierte sofort. Sie riss den Kopf in den Nacken und packte meine Unterarme. Sie zog die Beine an und stöhnte laut unter meinen Stößen. Sie gab sich völlig hin, hatte volles Vertrauen, als würden wir uns bereits ewig kennen. Ihre Brüste bewegten sich unter der Energie meiner Stöße und immer wieder musste ich herabschauen, um meinen dicken Schwanz in ihrer heißen Pussy zu sehen. Dazu spürte ich immer wieder das Leder ihrer Overknees und alles zusammen machte mich absolut wild. Hart packte ich ihre Brüste und Rosa drückte sich mir stöhnend entgegen. Ich lag beinahe über ihr und ihre Beine hatte mich wieder fest umschlossen. Mit einer Hand rieb sie ihre Perle, die andere krallte sich in meinem Rücken fest. Ich spürte das beginnende Zucken in ihr und heftig stöhnend kam sie zu ihrem Orgasmus. Beinahe erleichtert ließ ich los und schoss grunzend meinen Saft in das Gummi.


Erschöpft, aber unendlich entspannt lagen wir übereinander. Jede leichte Bewegung wurde von ihr mit einem leisen Seufzen begleitet. Ich fühlte mich unendlich gut und blickte in das entspannte Gesicht einer wunderschönen Frau, die mich eng umschlossen hielt. Man konnte es schlechter treffen. Diese schnellen Erfolge vor allem mit diesen schönen Frauen begeisterten mich immer besonders. Normal brauchte es mehr Aufwand, damit sich die Schenkel öffnen. Man konnte auch sagen, dass diese Erfolge meinem Ego besonders gut taten. Deshalb war ich besonders entspannt. Vorsichtig begann ich, Rosa zu streicheln. Das Lächeln auf ihrem Gesicht wurde deutlicher. Immer noch hatte sie die Augen geschlossen und genoss still ihre Gefühle. Zärtlich umfasste ich noch einmal ihre Brüste. Ich liebte dieses Gefühl in meinen Händen. Aber dann war es endgültig vorbei. Wir zogen uns schweigend an, sie ging noch einmal aufs Klo. Noch ein Kuss und dann war Schluss.


„Das war geiler, schneller Sex. Ich weiß gar nicht, ob jemals so schnell so geil wurde. Irgendwas hast du an dir.“ Sie grinste. „Dein Blick in mein Dekolletee war es nicht.“


„Du hast es gemerkt? Ich dachte, ich hätte es gut versteckt.“


„Eine Frau merkt das immer. Wusstest du das nicht?“


Sie lachte und es gab einen letzten Kuss.


„Danke für das Erlebnis. Statt einer wütenden Furie sieht mein Freund gleich eine entspannt lächelnde Frau. Und bevor du was sagst. Wir hatten Sex. Nicht mehr und nicht weniger. Aber die Erinnerung an den Sex mit dir stelle ich mir in die Vitrine.“


„Mir ist völlig egal, ob du einen Freund hast oder nicht. Du bist eine erwachsene Frau und ich treffe keine Entscheidungen für dich, noch bewerte ich sie. Ich hatte geilen Sex mit einer wunderschönen Frau und bin sehr dankbar dafür.“


„Du weißt nicht nur, wie man eine Frau verführt und ihr gibt, was sie braucht, sondern auch, was du sagen musst. Langsam wirst du unheimlich.“


Sie lachte und wir stiegen in den Fahrstuhl ein. Als sich die Türen wieder öffneten, waren wir zwei zufällige Gäste des Clubs, die zufällig am gleichen Ort waren. Ich brachte die Schlüsselkarte zurück und flachste noch ein wenig mit meinem Kumpel. Er hatte gesehen, mit wem ich in den Fahrstuhl gegangen war, und er wünschte sich ein wenig von meiner Wirkung auf Frauen. Ein paar zotige Sätze später ging ich in den VIP-Bereich zu den Kollegen. Die Party war in vollem Gang. Es waren einige Frauen anwesend, die ich nicht kannte, und die heftig befllirtet wurden. Luise war auch da. Sie gehörte nicht zum Team, aber letztlich war sie überall dort anwesend, wo es in der Fima etwas zu feiern gab. Und der Kollege, der gerade bei ihr war, würde seinen Blick auf ihren Brüsten gerne durch seine Hand ersetzen. Da war ich völlig sicher. Jetzt blieb nur noch abzuwarten, ob Luise das auch wollte. Die Bedienung brachte mir ein Getränk und ich unterhielt mich mit ein paar Kollegen. Aus den Augenwinkeln sah ich Lars in den Bereich kommen und verdrehte innerlich die Augen. Aber natürlich war es seine Party und der Drink in meiner Hand ging auf seine Rechnung. Ein Kollege beugte sich zu mir.


„Schau mal, Lars hat schon wieder ne Neue. Wie immer aus dem oberen Regal.“


Ich grinste und drehte mich um. Und dann wäre mir beinahe das Glas aus der Hand gefallen. An Lars Seite stand Rosa. Ihr Makeup und ihre Haare waren perfekt. Nichts deutete daraufhin, dass sie vor einer Stunde heißen Sex mit einem Angestellten ihres Freunds hatte. Und ich war dankbar darum. Zumindest nachdem ich mich gefasst hatte. Rosa ließ ihren Blick durch die Loge schweifen und auch sie war erkennbar erschrocken, als sie mich erkannte, und musste sich etwas fester an Lars Arm klammern. Sie starrte mich mit großen Augen an. Als Lars auf seiner Begrüßungsrunde zu unserer Gruppe kam, hatte sie sich bereits wieder gefasst. Rosa wurde vorgestellt und es wurde deutlich, dass wir uns nicht das erste Mal sahen.


„Ihr kennt euch bereits?“


Lars war erstaunt.


„Ja, wir sind auf die gleiche Schule gegangen. Ein paar Jahre auseinander. Aber ich habe ihn gleich wieder erkannt. Ich erinnere mich gerne an die gemeinsame Zeit.“


„Das ist doch schön.“


Lars sagte das mit so wenig Interesse, wie es gerade möglich war. Rosa und ich grinsten. Tatsächlich vermied ich es allerdings, an diesem Abend weiter Rosas Nähe zu sucht. Später stellten wir allerdings noch einmal fest, dass Lars von keiner Seite jemals etwas dazu wissen musste.


Als ich Stunden später wieder zu Hause und in meinem Bett lag, sah ich noch einmal Rosas Gesicht vor mir. Innerlich lächelnd erinnerte ich mich an ihre Leidenschaft und ihren herausragenden Körper. Die Bilder von Rosa wurden allerdings in meinem Kopf durch Nathalie ersetzt. Tagelang hatte ich nicht bewusst an sie gedacht. Stress und mein Wille zu vergessen, hatten das verhindert. Aber kaum war ich wieder halbwegs entspannt, kam die Erinnerung zurück. Und mit den Bildern das Gefühl. Mitnichten war dieses Kapitel beendet. Und genau in diesem Moment wünschte ich mir den alten Nick herbei, der alles wegschieben konnte. Aber es dämmerte, dass die Tage des alten Nick wahrscheinlich unwiederbringlich vorbei waren. Etwas hatte sich verändert – und ich wusste nicht, ob mir das gefallen sollte.

Kommentare


bolle
(AutorIn)
dabei seit: Mär '01
Kommentare: 327
bolle
schrieb am 27.07.2026:
»@Novizin: Also weniger Story, mehr Action?

Neben der klassischen Ferkelei wollte ich hier einen Änderungsprozess beschreiben. Zumindest für die Voter scheint das aber nur die zweitbeste Alternative zu sein ;-)
Mal sehen, was ich damit mache...«

Novizin
dabei seit: Dez '05
Kommentare: 151
schrieb am 26.07.2026:
»Hatte ich eigentlich schon einmal erwähnt, dass das drum und dran länger und länger wird? Wo bleibt die Erotik?«

Valentino_M
dabei seit: Apr '25
Kommentare: 8
schrieb am 30.07.2026:
»Der Titel lautet nicht wie man in erotische Situationen sondern in schwierige Situationen gerät.

bolle beschreibt hier gut, wie sein Protagonist sich selbst ins Knie durch unüberlegtes Handeln schießt und sich alles versaut. Damit hebt sich diese Geschichte wohltuend von anderen ab.

Fehlschläge, neudeutsch Fails, ist sicher ein Themenbereich an dem man sich als Autor gut abarbeiten kann.

Ich würde gern mehr davon lesen.

LG Valentino«


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