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Kommentare: 8 | Lesungen: 1017 | Bewertung: 8.54 | Kategorie: Partner | veröffentlicht: 11.01.2026

Hanna und Marc - die Reise (2)

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Das ist der zweite Teil einer Erzählung über Hanna und Marc. Sie beiden sind auf einem FKK-Segeltörn mit anderen Paaren. Marc hat seine anfänglichen Bedenken überwunden und genießt zunehmend die neuen Freiheiten. Sie werden von einem Pärchen, das sie am Abend zuvor beim Sex belauscht haben, in deren Kabine eingeladen. An dieser Stelle setzt die neue Geschichte ein.

Kapitel 7

Hand in Hand verließen Hanna und ihre Kabine und gingen die wenigen Schritte zur Tür nebenan. Sie war tatsächlich nur angelehnt. Mit einem letzten, fragenden Blick zueinander schob Marc sie leise auf.

Der Anblick, der sich ihnen bot, ließ ihnen beide den Atem stocken. Jedes Bedecken war überflüssig, ja, es wäre eine Beleidigung für die Szene gewesen. Die Kabine war schwach beleuchtet, und im Licht der kleinen Stehlampe kniete Maike, die Frau von nebenan, vor ihrem Mann Sven. Ihr blondes Haar fiel ihr über die Schultern, und ihr nackter Rücken war eine elegante Kurve im Halbschatten. Mit geschlossenen Augen und einer Hingabe, die man nicht vortäuschen konnte, blies sie den Schwanz ihres Mannes. Svens Kopf war nach hinten gelegt, seine Hände vergraben in ihrem Haar, und ein leises, zufriedenes Stöhnen entwich seinen Lippen.

Sie bemerkten Marc und Hanna nicht einmal. Sie waren in ihrer eigenen Welt, einer Welt aus reiner, ungestillter Lust. Und sie standen im Türrahmen und sahen zu. Die Frage, ob sie bereit waren, hatte sich gerade erledigt. Sie waren mittendrin, statt nur dabei.

Instinktiv zog Marc Hanna an sich. Er brauchte nun ihre Nähe, in der er sich gerade in der surrealen Szene Sicherheit versprachen. Er legte seinen Arm um die nackten Hüften seiner Freundin. Sie schmiegte sich an ihn, legte ihre Hand auf seine Brust. Fasziniert schauten sie sich das Schauspiel an, dass sich ihnen bot. Maike war mit Hingabe bei ihrem Blowjob. „Streichle mich“, raunte Hanna Marc zu und schob dessen Hand von ihren Hüften hinunter auf ihren Arsch. Marc walkte die stramme Backe durch, Hanna schnurte wohlig. Seine Hand glitt von hinten in ihren Schritt. „Du bist ja mehr als feucht“, stellte Marc zufrieden fest. „Kunststück, wenn man einem Live-Porno zusieht“, raunte Hanna und drängte ihren Unterleib seinen Fingern entgegen. Mit dem Mittelfinger fickte Marc seine Freundin. Sein Daumen massierte derweil ihren Hintereingang. Dass sie das zuließ, zeigt ihm, wie erregt sie war. „Steck ihn mir rein. Fick mein Arschloch mit Deinem Finger“, sagte Hanna mit rauer Stimme ohne ihren Blick von Maike und Sven abzuwenden.


Das ungewohnte ausgefülltsein durch die gleichzeitige Penetration von Arsch und Fotze in Kombination mit dem Schauspiel, das Maike und Sven ihnen boten, ließ Hanna ungewöhnlich rasch kommen. In dem Moment, als sie die Welle überrollte, war auch Sven soweit. Mit einem kehligen Stöhnen spritzte er in den Mund von Maike ab. Als sie aufstand, verbanden sie und Sven sich zu einem innigen Kuss. „Jetzt schmeckt er sich selbst“ durchfuhr es Hanna und blitzschnell fügte sie das zu ihrer Fuck-bucketlist hinzu.


Irgendwie sehnte sich Hanna jetzt nach Zweisamkeit mit Marc. „Ihr lieben, wir danken Euch. Erst die akustische und nun auch noch die optische Show. Wir stehen noch ganz am Anfang von alldem und würden uns gerne mit Euch austauschen. Aber nun brauche ich etwas Ruhe. Wir freuen uns schon aufs nächste Mal“. Sie hauchte einen Kuss in ihre Richtung und huschte mit Marc in die eigene Kabine.


Wenig später schliefen sie eng umschlungen ein.

Kapitel 8

Der Landgang in einem malerischen Küstenstädtchen am nächsten Tag war eine willkommene Abwechslung. Marc brauchte mal wieder festen Boden unter den Füßen - und das im doppelten Wortsinn.

Während Hanna mit einem funkelnden Blick in die Boutiquen zog, um sich ein neues Sommerkleid zu suchen, hatte Marc sich in ein kleines Café an der Piazza zurückgezogen. Gedankenverloren rührte er in seinem Espresso. In den zurückliegenden drei Tagen hatte er neue Erfahrungen gemacht, von denen er zuvor noch nicht einmal sicher gewesen wäre, ob er Wert darauf legte.

Er dachte an die vielen nackten Körper auf dem Schiff, auf den zunehmend zwanglosen Umgang, an das leise Stöhnen in der Nacht, und vor allen an Hannas unerwartete Wildheit. Hatte er die Anzeichen dafür bisher in ihrer Beziehung übersehen? Fand Hanna den Sex wie bisher langweilig? Und warum hatte sie diese Reise organisiert und wie war sie darauf gekommen?

Antworten darauf würde er nur in einem Gespräch mit ihr finden. Das musste warten, bis Hanna vom Shoppen zurückkam.

Einstweilen griff er zu seinem Handy und öffnete den Chat mit seinem alten Freund Tom. Ihn kannte er seit Kindertagen. Mit ihm war er erwachsen geworden. Sie spielten bis heute in einer Volleyballmannschaft. Und seit einem Abend in der Pubertät, der im Pornoschschauen und gemeinschaftlichen wichsen endete, war klar: die beiden hatten keine Geheimnisse voreinander. Dass sich auch noch Hanna und Toms Freundin Lisa gut verstanden, machte die Sache nahezu perfekt. Marc begann zu tippen.

**Marc:** Hey Tom, du wirst nicht glauben, wo ich gerade sitze. Und was ich hier erlebe.

**Tom:** Bist Du fauler Sack schon wieder im Urlaub? Lass raten: Italien? Spanien? Hoffentlich nicht wieder nur ein All-Inclusive-Bunker.

**Marc:** Pff, All-Inclusive. Nee, ich bin auf einer Segelyacht im Mittelmeer. Mit Hanna. Zum Jahrestag.

**Tom:** Wahnsinn. Respekt. Das nenne ich mal ein Geschenk. Also nur ihr zwei? Romantik pur? Steigt ihr in die Familienplanung ein?

Marc zögerte, ein Schmunzeln auf den Lippen. Wenn Tom bloß wüsste.

**Marc:** Naja, nicht *nur* wir zwei. Neben der Crew sind fünf Paare an Bord. Sagen wir so: mit einem Cluburlaub im eigentlichen Sinne hat das eher wenig zu tun. Die Kleiderordnung ist… sehr locker. Nichtexistent, könnte man sagen.

**Tom:** Was? Ihr seid auf einer FKK-Kreuzfahrt? Du? Der Mann, der nach dem Sport immer versucht, möglichst wenig unter der Dusche und in der Umkleidekabie zu zeigen? Diese exhibitionistische Seite hast Du bisher perfekt verborgen, Du Wildsau.

**Marc:** War am Anfang ein Schock, aber… es ist irgendwie befreiend. Man ist hier sehr offen. Nicht nur Nacktheit. Ich meine… alles. Hanna hat das eingefädelt - und auch ein paar selbst mir unbekannte Seiten zum Vorschein kommen lassen.

**Tom:** Das klingt kryptisch, mein Freund. Ist das so eine esoterische Selbsterfahrungs-Scheiße, wo ihr euch gegenseitig die Chakren freilegen müsst?

**Marc:** Eher so, dass man einige Dinge an sich und anderen freilegt, die man zu Hause nie zeigen würde. Es ist… eine sehr ehrliche Umgebung.

**Tom:** Ihr seid in einem schwimmenden Swingerclub? Alter, ich wusste gar nicht, was für ein spitzer Bock Du bist. Bei Hanna habe ich sowas immer schon geahnt. Glückwunsch. Ich würde sagen, dass Du den Jackpot gezogen hast.

Marc lachte leise in sein Kaffee. Er wusste, dass er ihn nun am Haken hatte. Nun war der Moment gekommen, aufs Ganze zu gehen.

**Marc:** Sag mal, Tom. Du kennst dich doch ein bisschen aus mit… unkonventionellen Urlaubszielen, oder? Ich meine, du und Lisa seid ja immer für eine Überraschung gut.

**Tom:** Jaaaaaa????

**Marc:** Nur so eine Idee. Habe ich mir gedacht. Letztes Jahr um die Zeit… ihr wart doch auch eine Weile nicht erreichbar. Und hinterher war sehr unkonkret von einer „Entdeckungsreise“ die Rede. Nicht mal der bei Euch übliche Fotoabend hat hinterher stattgefunden.

Die drei Punkte, die anzeigten, dass Tom tippte, erschienen und verschwanden mehrmals. Die Pause dauerte lange.

**Tom:** Woher zum Teufel…? Hat Lisa dir was erzählt?

**Marc:** Nein. Aber ich habe ein paar Puzzlestücke zusammengefügt. Und jetzt bist du dran, Freund. Spuck es aus.

**Tom:** Verdammt. Okay, ja. Wir waren da. Es war… eine Erfahrung. Wir haben es im Freundeskreis nicht erzählt, weil wir nicht wussten, wie ihr reagieren würdet. Es ist eine andere Welt, Marc. Man lernt sich und andere neu kennen. Sehr, sehr neu kennen. Lisa und ich wollten immer schon mal unser Sexleben öffnen. Aber in einem ranzigen Club wollten wir nicht. Und Euch konnten wir ja auch schlecht fragen: Am Samstag schon was vor? Wir kochen was und danach ficken wir, was das Zeug hält?

**Marc:** Hahaha, warum eigentlich nicht? Die Reise war Hannas Idee. Und ich frage mich, wie sie darauf gekommen ist. Hältst Du es für möglich, dass Lisa ihr den Tipp gegeben hat?

**Tom:** Ah. Das kann ich mir fast nicht vorstellen. Wir hatten vereinbart, dass wir sehr zurückhaltend mit dieser Idee umgehen. Andererseits: wer weiß das schon so genau. Ich werde mal nachher wenn sie heimkommt, in dieser Richtung nachbohren…. (-: Sag Hanna einen schönen Gruß, genießt die Zeit und lasst nichts aus, worauf ihr Lust habt. Es lohnt sich.

Marc legte das Handy weg und starrte in seinen Espresso. Ein leises, verschwörerisches Lächeln huschte über sein Gesicht.

Als Hanna wenig später mit einer großen Tüte und einem strahlenden Lächeln ins Café zurückkam, war Marc bereits auf sie vorbereitet. Sie trug ihr neues Sommerkleid, ein leichtes, blaues Kleid, das ihre Brüste betonte und knapp über ihren Knien endete. Sie küsste ihn auf die Wange und setzte sich ihm gegenüber.

„Hübsches Kleid mit einem leckeren Inhalt“, sagte Marc und nahm einen Schluck von seinem inzwischen lauwarmen Espresso. „Du siehst darin verdammt gut aus.“

Hanna lachte. „Und weil es so gut gefällt, habe ich es gleich angelassen. Das alte Zeug ist in der Tüte. Übrigens einschließlich meines Strings.“ Hanna grinste frech, ließ den Saum des Kleides hochrutschen und schob die Beine auseinander. Mit einem Finger fuhr sie sich durch den Schlitz und hielt ihn kurze Zeit später Marc vor das Gesicht. Der nuckelte kurz daran. „Schmeckt nach mehr, Du Fickstück“, grinste er Hanna frech an.

Sie bestellten noch etwas zu trinken, schauten dem Treiben an der Kaimauer zu und ließen es sich gut gehen. Marc rückte etwas näher, legte seinen Arm um Hannas Schulter und sagte: „Nahe dran an perfekt“. Sie strahlte in an, gab ihm einen Kuss, der weniger Sex und Begierde als vielmehr Geborgenheit und Harmonie signalisierte.

„Schatz, wie bist Du auf die Idee zu dieser Reise gekommen. Hat Dir bisher was gefehlt“, fragte Marc in die Stille hinein. Hanna blickte ihn erschrocken an. „Nein, überhaupt nicht. Du bist wunderbar und unser Sex ist es auch. Ich dachte, eine solche Erfahrung könnte eine gute Ergänzung sein. Sie war nie dazu gedacht eine nicht existierende Lücke zu schließen“ sagte Hanna mit großer Ernsthaftigkeit. „Du weißt, dass ich Dich liebe und begehre.“ „Umso mehr, bin ich Dir dankbar, für diese Idee und Deinen Mut“, sagte Marc. Hanna schmiegte sich noch näher an ihn. „Und Du bist eher zufällig auf das Angebot im Netz gestoßen“, fragte Marc mit unüberhörbarer Belustigung in der Stimme. „Ja, sicher“, antwortete Hanna mit einem unschuldigen Augenaufschlag. „Und Du hast keinesfalls eventuell Anregungen aus dem Freundeskreis erhalten?“ Hanna ahnte, wohin sich das Gespräch entwickelte. „Wo denkst Du hin, Liebster. Unsere Bekannten sind doch durch und durch anständig“, sagte Hanna.

„Interessant“, sagte Marc und lehnte sich zurück. „Sehr interessant. Fast so, als hätte jemand einen Insider-Tipp gegeben. Jemand, der vielleicht schon einmal da war und wusste, dass man dort nicht nur seine Seele, sondern auch ein paar andere Dinge entdecken kann.“

In diesem Moment brummten Hannas und Marcs Handys, die vor ihnen auf dem Tisch lag zeitgleich. Synchron griffen die beiden nach den Geräten. Der Messengerdienst teilte ihnen mit, dass Lisa sie und Tom zu einer neuen Gruppe, die aus ihnen vier bestand, hinzugefügt hatte. Die erste Nachricht darin stammte von Lisa und lautete: „Jetzt, da wir alle Bescheid wissen, freue ich mich, auf einen anregenden Austausch über unser neues, gemeinsames Hobby.“


Es folgte ein Bild: Es zeigte Tom und Lisa, nackt an Deck der Yacht liegend, während die untergehende Sonne ihre Körper vergoldete. Lisas Hand ruhte auf Toms hartem Schwanz.

Kapitel 9

Marc und Hanna starrten auf ihre Handys, dann einander an. Das Bild von Tom und Lisa leuchtete auf beiden Bildschirmen, eine goldene, nackte Momentaufnahme purer Lust und Offenheit. Für einen Moment war es still im Café, nur das ferne Rauschen der Meeresswellen und das leise Summen der Kaffeemaschine waren zu hören.

Dann brach es aus Hanna heraus. Ein leises, zuerst unterdrücktes Kichern, das sich zu einem lauten, fröhlichen Lachen steigerte. Sie hielt sich den Bauch, die Tränen schossen ihr in die Augen. „Die verflixte Lisa“, presste sie hervor. „Sie hat es einfach gemacht. Ohne lange zu fackeln.“

Marc musste ebenfalls lachen, eine Mischung aus Erleichterung und purer Freude. „Und Tom“, sagte er und wies auf das Bild. „Schau dir den an. Der sieht aus, als würde er ständig seinen Ständer in irgendeine Kamera halten.“

Hanna nahm ihr Handy wieder zur Hand. Ihr Daumen schwebte über dem Bild. „Weißt du, was das Seltsame ist?“, sagte sie, ihre Stimme war nun wieder ernster, aber immer noch von einem Lächeln durchzogen. „Letzte Woche hätte mich so ein Bild erschreckt. Vielleicht sogar angewidert. Jetzt… jetzt finde ich es irgendwie… schön.“

„Schön?“, fragte Marc und musterte sie.

„Ja, schön“, bestätigte Hanna. „Es ist ehrlich. Sie haben nichts zu verbergen. Genau wie wir in diesem Moment. Und: ich finde Toms Schwanz sehr geil. Aber den kennst Du auch schon länger als ich.“

Marc grinste. „Da hast du wahrscheinlich recht. Die Frage ist, was machen wir jetzt? Sollen wir ihnen einfach ein Bild von uns zurückschicken? Direkt aus dem Café?“

Hanna lachte. „Noch nicht, du Nimmersatt.“ Sie lehnte sich vor, ihre Augen glänzten verschwörerisch. „Aber ich habe eine bessere Idee.“ Sie tippte eine Nachricht in die Gruppe „Anturnender Törn“.

**Hanna:** *Willkommen im Club, ihr beiden. Das Bild ist super. Aber ich fürchte, hier im Café sind wir noch nicht ganz so… ungeniert. Wir schlagen vor, wir tauschen erst mal unsere Urlaubs-Geschichten aus. Und wenn wir wieder an Bord sind… .*

Sie schickte die Nachricht ab und legte das Handy beiseite. Marc nahm ihre Hand über den Tisch. „Geschichten austauschen?“, fragte er. „Was für Geschichten?“

Hanna zuckte mit den Schultern, ein süßes, keckes Lächeln auf ihren Lippen. „Oh, ich weiß nicht. Vielleicht erzählen sie, wie ihr erster Vierer war, wenn sie schon einen hatten. Und wir erzählen ihnen, wie ich dich gestern Nacht mit meinem Finger in deinem Arsch zum Abspritzen gebracht habe.“

Marc spürte, wie ihm das Blut in die Wangen schoss und gleichzeitig eine Welle der Erregung über ihn kam. „Du würdest das…?“

„Warum nicht?“, fragte Hanna unschuldig. „Wir sind doch alle Freunde. Und wie Tom so schön gesagt hat: Man lernt sich und andere neu kennen. Sehr, sehr neu kennen.“ Sie beugte sich noch weiter vor und flüsterte: „Ich finde, das wird unser neues gemeinsames Hobby. Und ich kann es kaum erwarten, weitere Lektionen zu beginnen.“

Sie verdanken in einen leidenschaftlichen Kuss. „Ich habe übrigens auch was für Dich geshoppt“, wechselte Hanna das Thema und stellte ein kleines, hübsch gemustertes Papiertütchen auf den Tisch. Marc bemerkte, dass das, was er auf der Tüte für Ornamente gehalten hatte, tatsächlich ineinander verschlungene Leiber beim Liebesspiel waren.

„Darf ich es auspacken“, fragte er. Hanna zog die Stirn in gespielter Sorge kraus. „An Bord würde ich ja sagen, hier im Café könnte es Aufsehen erregen“. Das letzte Wort betonte Hanna überdeutlich.

Kapitel 10

Während sie Hand in Hand durch den Hafen in Richtung des Liegeplatzes „ihrer“ Yacht schlenderten, hingen beide ihren Gedanken nach. Hanna versuchte zu rekapitulieren, was in den wenigen Stunden seit ihrer Einschiffung passiert war. Sie fühlte sich schon zuvor an Marcs Seite geborgen und glücklich - und den Sex mit ihm fand sie ziemlich geil. Und nun taten sich in ihrem Liebesleben ganz neue Perspektiven auf. Ihr fehlte zuvor nichts, aber nun war die Verheißung, dass es noch direkter, noch heißer und ausschweifender werden könnte, zum Greifen. Diese Aussicht machte sie noch glücklicher. Und auf einen Schlag schon wieder horny.


Hanna dachte daran, wie diese Entwicklung für sie schon vor einigen Monaten begonnen hatte, ohne das Marc das bemerkt hätte.

Am Anfang war die große Überraschung. Es war nicht der Schock, den man erwartet hätte. Nicht das kalte, nagende Gefühl des Verrats, das sie immer befürchtet hatte, wenn sie sich so etwas ausmalte. Es war eher… Neugier. Kurz zuvor hatte sie Marcs Laptop ausgeliehen, weil ihr eigener dem Geist aufgegeben hatte. Marc räumte den Platz vor dem Rechner und ging eine Runde Laufen.

Sie hatte nur nach einer Info gesucht, die sie noch für die Arbeit am nächsten Tag benötigte. Durch eine Ungeschicklichkeit bediente Hanna einen Shortcut, der den Browserverlauf sichtbar machte. Eine lange Liste einschlägiger Seiten, die Marc definitiv nicht für die Arbeit brauchte. Auch wenn Hanna sich wie eine Schnüfflerin vorkam, klickte sie sich durch die Seiten.

Marc schaute sich Pornos an. Okay. Tief durchatmen, Hanna. Das ist normal. Ihr erster Gedanke war Erleichterung. Er war nicht unglücklich. Er hatte keine Affäre. Er war einfach… ein Mann. Ein Mann, der wie Millionen andere seine Fantasien im Netz auslebte und sich dabei einen runterholte. Sie hatten darüber gesprochen, dass Selbstbefriedigung in einer Partnerschaft kein Verrat ist, sondern mitunter eine private Notwendigkeit.

Für Hanna neu war hingegen der Themenkomplex, um den Marcs Auswahl kreiste. Es waren nicht die üblichen, seelenlosen Clips. Die Titel waren spezifisch. „Couple explores new boundaries“, „Her first prostate massage“, „Intense rimming leads to powerful climax“. Die Worte trafen sie wie ein kleiner, elektrischer Schlag. *Prostatamassage? Rimming?*

Marc? Ihr Marc? Der Mann, der bei der kleinsten Andeutung von Analspielen bei ihm immer ein bisschen steif wurde und das Thema mit einem matten Witz abtat? Der Mann, der sie liebte, sie von hinten nahm, aber bei dem der Bereich unterhalb seiner Hoden immer wie eine heilige, unantastbare Zone schien, die nicht einmal ihre zufällig streifende Hand berühren durfte?

In diesem Moment verwandelte sich ihre Neugier in einen fast detektivischen Eifer. Sie saß vor dem Laptop, ihr Herz pochte ihr bis zum Hals. Sie fühlte sich nicht hintergangen, sondern angestachelt und herausgefordert. In den nächsten Nächten, wenn Marc schlief, nahm sie sein Handy, schaltete es leise und tauchte ein in seine Welt. Sie sah nicht nur die Videos - und besorgte es sich manchmal selbst, während Marc direkt daneben selig schlief - sondern las auch die Kommentare, die Foren, die Diskussionen. Sie recherchierte selbst, tippte Begriffe, die sie zuvor nur flüchtig gehört hatte, in die Suchleiste: „Anatomie der Prostata“, „Wie fühlt sich Prostata-Orgasmus an?“, „Anale Stimulation für Anfänger“. „Rimming - die heimlichen Freuden des Arschleckens“

Was sie fand, faszinierte sie. Es war nicht pervers oder seltsam. Es schien ihr wie eine Quelle fast unvorstellbarer Lust. Sie las von Männern, die beschrieben, es sei eine Art „Reset-Knopf“ für ihre Männlichkeit, eine Form der Hingabe, die sie mit nichts anderem vergleichen konnten. Und je mehr sie las, desto mehr verstand sie nicht nur die Fantasie, sondern auch Marcs Schweigen darüber. Es war ein Tabuthema. Es verlangte nach einer Verletzlichkeit, die er ihr vielleicht nicht zuzutrauen wagte, aus Angst, sie könnte ihn für weniger männlich halten, für seltsam.

Und in ihr keimte ein Plan. Nicht aus List, sondern aus wachsender Zuneigung. Sie wollte ihm dieses Geschenk machen. Aber wie? Wie konnte sie ihn dazu bringen, dieses tief vergrabene Verlangen auszusprechen, ohne ihn zu demütigen oder zu entlarven? Ein direktes Gespräch wäre eine Katastrophe gewesen. Er wäre sofort in die Defensive gegangen, hätte alles abgestritten, und die Tür zu diesem neuen Raum wäre für immer zugeschlagen gewesen.

Nein, sie brauchte einen Umweg. Eine Situation, in der die normalen Regeln außer Kraft gesetzt waren. Eine Umgebung, in der Verletzlichkeit zur Stärke wurde und Tabus an der Tagesordnung waren. Sie brauchte einen Ort, an dem Hemmungen von vornherein abgelegt wurden – buchstäblich. Sie erinnerte sich an ein Gespräch bei einem Mädelsabend, als Lisa zur vorgerückten Stunde und nach einigen Getränken von den „Open-Mind-Cruises“ berichtete. Lisa ging nicht ins Detail und beließ es bei Andeutungen. Aber die genügten Hanna.

Nun sah sie genau darin die Chance, Marc aus der Reserve zu locken. Es war nicht nur eine Segelreise. Die FKK-Kreuzfahrt war nicht die Überraschung. Sie war das *Mittel zum Zweck*. Das perfekte Labor, um die letzte Hürde zwischen ihnen einzureißen und ihm zu zeigen, dass sie seine dunkelsten, geheimsten Wünsche nicht nur akzeptierte, sondern mit offenen Armen – und vielleicht mit geschickten Fingern – willkommen hieß.

Kapitel 11

Sie waren nur noch wenige Meter von ihrem Bootssteg entfernt, als Marc das Schweigen brach. „Du bist so still. Ist was? Passieren Dinge, die Du so nicht willst?“. Marcs Fragen waren, das spürte Hanna, von ehrlicher Sorge getrieben.

Sie blieb abrupt stehen, zog Marc an sich und küsste ihn. „Mein lieber Herr Lebensgefährte, Freund und Beischläfer. Bloß weil ich mal fünf Minuten am Stück die Klappe halte, gibt es keinen Grund zur Sorge. Manchmal denke ich schlicht im stillen über dieses oder jenes nach. Und ja, ich weiß: dumm fickt gut. Aber auch wenn ich in der Lage bin, zwei zusammenhängende Gedanken zu haben, denke ich, dass Du Dich trotzdem in dieser Hinsicht nicht beschweren kannst. Und: seit wir im Café saßen - ich übrigens unten rum ohne -, in einen Sexchat mit unseren besten Freunden aufgenommen wurden und darüberhinaus die Chance besteht, dass Du mir es gleich ordentlich besorgst, bin ich nass wie ein Reisfeld. Nur gut, dass ich keinen Slip mehr anhabe, denn der wäre definitiv im Arsch gewesen. So!“ Hanna verschränkte die Arme vor der Brust und funkelte Marc an.

Dem fiel nach dieser Ansage die Kinnlade runter. „Leck mich am Arsch“, murmelte er mehr zu sich. „Das mein Lieber habe ich in der Tat heute Abend vor“, sagte Hanna, machte auf dem Absatz kehrt und ging arschwackelnd an Bord. Dort angekommen, schaute sie über die Schulter und fragte - sich der Doppeldeutigkeit bewusst: „Kommst Du, Liebster?“

In der Kajüte angekommen, zogen sie sich aus. Bei Hanna war das schnell erledigt. Außer dem Sommerkleid war da nichts. Auch Marc schälte sich aus T-Shirt, Shorts und Unterhose. Die letzten Minuten hatten seinen Schwanz zu voller Größe wachsen lassen, Hanna schaute voller Vorfreude darauf. Sie drückte Marc auf die Koje, setzte sich verkehrt herum auf ihn und ließ sich mit lautem Stöhnen von seiner harten Erektion pfählen. Sie liebten diese Stellung. Hanna, weil sie Tempo und Intensität kontrollieren konnte, Marc wegen des Anblicks auf Hannas Arsch und seinen Schwanz, den Hanna ritt. Rhythmisch bewegte sie ihr Becken vor und zurück. Hanna blickt über ihre Schulter. „Ich liebe es Deinen harten Schwanz zu reiten. Du bist so tief in mir“. Hanna intensivierte ihre Bewegungen. Sie war mittlerweile so nass, dass ihre Aktivitäten unanständig Geräusche produzierten. Marc konnte seinen Blick nicht abwenden, wie sich seine Freundin immer wieder auf seinen nass glänzenden Schwanz herabließ.

Mit einer Hand stützte sich Hanna auf Marcs Brust ab, die andere knetete erst den Sack und machte sich dann an Marcs Arschloch zu schaffen. Er stöhnte auf. „Ja, Hanna, steck mir einen Finger rein.“ Hanna nahm ihren Mittelfinger in der Mund, machte ihn nass, setzte ihn an Marcs Rosette an und schob ihn in einer einzigen Bewegung auf voller Länge rein. Marc sog scharf die Luft ein. „Alles klar, Liebster“, fragte Hanna. „Könnte nicht besser sein“, presste Marc hervor. Hanna nahm das zum Anlass und ließ noch einen zweiten Finger folgen. Sie blieb nun ruhig auf Marcs Schwanz sitzen und fingerte mit ruhigen Bewegungen sein Arschloch. Das war Zuviel für ihn. Mit einem undefinierbaren Laut auf den Lippen, jagte er seinen Saft in die Fotze seiner Freundin.

Hanna und Marc lagen danach einigermaßen erledigt beieinander. Schließlich regte sich Hanna, fischte neben dem Bett nach etwas und holt das Papiertütchen aus dem Café. „Das wollen wir doch nicht vergessen“, ermahnte sie Marc spielerisch. Der holte das darin liegende Pappkistchen heraus, öffnete es und schaute Hanna mit großen Augen an. Vor ihm lag ein Analplug aus Edelstahl. Hannas strahlendes Gesicht spiegelte ihre Erwartung und ihre Liebe wider. „Damit wir deine neu entdeckte Lust an analen Freuden ausbauen können“, sagte sie.

Marc grinste schief. „Ich wusste nicht, wie ich es dir sagen sollte“, gesteht er mit rauher Stimme. „Ich habe so oft versucht, die richtigen Worte zu finden, aber ich hatte Angst. Angst, dass du mich seltsam finden könntest.“

Er legte eine Hand auf ihre Wange. „In den Videos., die Du auf meinem Rechner entdeckt hast…wenn ich mich selbst befriedigt habe, warst du es, an die ich gedacht habe. Ich habe mir vorgestellt, wie dein Finger in mir ist, wie deine Zunge mich erforscht.“

„Du musst Dich nicht rechtfertigen, aber mir versprechen, dass wir von jetzt an immer offen über unsere Wünsche und Sehnsüchte reden.“

Marc küsste sie. „Ehe es jetzt zu romantisch und bedeutungsschwanger wird, setze ich das Versprechen gleichmal in die Tat um“, sagte er. Hanna schaut ihn neugierig und zugleich amüsiert an. Marc stand auf, ging an seine Reisetasche und kam mit einem in schwarzen Samt eingeschlagenen Kistchen wieder. „Das habe ich schon vor Monaten für uns bestellt. Mach es auf.“ Hanna folgte der Aufforderung. Kurze Zeit darauf, hielt sie ein Strapon-Set in der Hand, elegant und aufregend zugleich. Die Harness war aus schwarzem Satin und Lack, der Dildo selbst war von realistischer Form.

Hanna musterte das Spielzeug mit einer Mischung aus Neugier und Erstaunen. „Geiles Material“, sagt die und fuhr mit der Hand über die Harness. „Vielleicht sollte ich mal Dessous in dieser Richtung beschaffen, jetzt wo wir künftig wohl häufiger mal Zuseher oder womöglich Mitspieler haben werden“, sagte sie und schenkt Marc einen frechen Blick. „Unbedingt, wir wollen ja nicht, dass wir einen schlechten Eindruck hinterlassen“, sagte er und grinste schief.

Hanna wurde misstrauisch. „Ich kenne Dich, wenn Du so schaust, ist irgendwas im Busch, raus mit der Sprache“. Marcs Grinsen wurde noch eine Spur breiter, statt eine Antwort zu geben, fing er an, an Hannas Spalte zu spielen. Sie seufzte wohlig. „Du Schuft“. Schließlich erhob sich Marc und ging abermals an seine Tasche. Er kam mit einem großen, schwarzen Umschlag zurück, der aus einem matt glänzenden Material bestand. „Na, sagt Dir das irgendwas“, fragte Marc und zog den Umschlag rasch zurück, als Hanna danach greifen wollte. Sie schmollte und schüttelte den Kopf. „Das war mein Geschenk zum Jahrestag“, klärte Marc sie auf.

Hanna merkte, wie sie einen roten Kopf bekam. Der Umschlag ging völlig unter, als sie sich damals über den Segeltörn unterhielten. „Das tut mir furchtbar leid, Schatz. Bitte nicht beleidigt sein“, sagte Hanna.

Endlich bekam sie den Umschlag, fasste rein und förderte ein Dessous-Set zu Tage. Höschen und Brusthebe waren aus dem selben schwarzen Materialmix wie die Harness des Strapons. Hanna war begeistert. „Genau so etwas meinte ich gerade eben“. Sie zog das Ensemble an und sagte mit gespielter Überraschung: „Oh, nein, das Höschen ist kaputt, es hat ein Loch im Schritt.“ Sie setzte sich aufs Bett, spreizte ihre Beine und fuhr sich durch den Bereich des slip ouvert. Dann drehte sie sich um, streckte ihren Arsch in die Höhe und sagte: „und hinten sieht es nicht viel besser aus“. Marc war der gegenteiligen Ansicht. „Es gibt wenig, was besser aussieht. Das Teil steht dir außerordentlich. Warte mal…“, sagte Marc griff nach seinem Handy und machte ein paar Aufnahmen.

Hanna lachte laut. „He, wird das ein Porno?“ Sie drehte sich wieder zu ihm um, gab ihm einen leidenschaftlichen Kuss. „Danke, das gefällt mir gut, ich komme mir ein bisschen nuttig drin vor, aber es macht mich geil!“

Gemeinsam betrachten sie das mit dem Handy gemachte Bild. „Wollen wir es in den Chat mit Lisa und Tom stellen? Das könnte das Gespräch etwas ankurbeln“, sagte Marc mit unüberhörbarer Erregung in der Stimme. Hanna nickte stumm. Marc postete das Bild. Sofort begannen die drei berühmten Punkte zu tanzen. Sowohl Tom wie auch Lisa schrieben an einer Antwort.

Kapitel 12


**Tom:** *[Bild von Tom, der ein Bierflasche hebt, mit unscharfem Partyhintergrund]* *Wwir sind… beeindruckt. Sehr beeindruckt.*

**Lisa:** *Wow. Hanna. Wow. Das Outfit… einfach perfekt. Ihr seid beide… ja. Wow.*

**Marc:** *Danke. Wir dachten, wir bringen die Unterhaltung mal wieder in Schwung.*

**Hanna:** *Eure Antworten klingen aber etwas knapp. Party?*

**Tom:** *Du kannst dir nicht vorstellen, was für eine. Wir sind bei Lisas Chef. Absolute Pflichtveranstaltung. Können nicht mal in Ruhe aufs Handy schauen. Ist aber vielleicht besser so, sonst spritze ich in die Hose ab.*

**Marc:** *Haha, Pech gehabt! Aber hey, wenn euch das Bild so anmacht…*

**Hanna:** *Arme Süßen. Das Ganze wirkt etwas - nun ja - steif. Apropos…*

Hanna krabbelte Richtung Toms Füße, drehte ihn auf den Rücken, schnappte sich seinen Schwanz, wichste ihn ein paar mal, ließ ihre Hand an dem prallen Schwengel und machte von der Szenerie ein Bild, das sie umgehend in den Chat postete.


Marc grinste sie mit einer Mischung aus Belustigung und Erregung an. „Gut gemacht, du kleine Sau“ flüsterte er ihr zu.

Die beiden Partygänger meldeten sich umgehend.

**Lisa:** *Danke für nichts, das macht den Zustand meines Höschen nicht besser.*

Hanna legte sich wieder neben Marc. Winkelte die Beine an und bugsierte seine Hand in ihren Schritt. Zwei Finger drangen in ihre mehr als nasse Fotze ein. Hanna machte auch davon ein Foto und schickte es in die Gruppe.

**Hanna:** *Da ist so ein slip ouvert von unschätzbarem Wert. Er gibt Zugriff und man sabbert nichts voll (-:.*

Von Tom kam nur noch ein langgezogenes Aaaaargh während Lisa länger tippte,

**Lisa:** *Ihr seid ja noch schärfer als wir uns das immer ausgemalt haben. Aber sagt mal, was liegt denn da neben Euch auf dem Bett????*

Hanna und Marc betrachteten nochmal das eilig gepostete Bild. Tatsächlich waren der Plug und der Strapon zu sehen.


Hanna grinste und fragte: „Du oder ich: wer klärt die beiden auf?“


„Kann ich gerne übernehmen“, sagte Marc und tippte.

**Marc: ** Du scharfe Beobachterin. Das ist der Plug, den ich heute von der geilsten Frau der Erde geschenkt bekommen habe. Und daneben liegt der Strapon, den ich schon vor einer Weile für uns gekauft hatte. Heute schien mir ein guter Moment, ihn mal Hanna zu zeigen.*

**Lisa:** *Ihr habt einen Plug und einen Strapon? Marc, Du wirst die nächsten paar Tage nicht sitzen können.*

**Marc: ** *Das Risiko gehe ich ein.*

**Tom** *Mir brodeln die Eier, ihr Säue. Erstens platzt mir gleich der Schwanz und zweitens fällt es schon auf, dass wir an unseren Handys hängen.*

**Hanna:** * Jede Party hat ein dunkles Eckchen, ein vergessenes Badezimmer im Obergeschoss, einen kleinen, unbeleuchteten Balkon. Ein Plätzchen, an dem man sich für fünf Minuten unsichtbar machen kann.*

**Tom:** *Du bist eine Teufelin.*

**Lisa:** *Ich hasse dich dafür, dass du immer die besten Ideen hast. Wir sind… dran. @Tom: wir schauen uns mal bisschen auf den Grundstück um. Jetzt! SOFORT!!!*

Ein paar Minuten vergingen. Marc und Hanna warteten gespannt und konnten in der Zwischenzeit nicht die Finger voneinander lassen. Schließlich kam die Antwort. Es waren zwei Bilder. Lisa stand in einem Haus nach vorne über gebeugt vor einem Fenster durch das man schemenhaft einen parkähnlichen Garten sehen konnte, in dem die Party wohl stattfand. Tom, der offensichtlich das Bild gemacht hatte, fickte sie von hinten. Das zweite Bild war eine Nahaufnahme von Lisas Gesicht, in ihrem geöffneten Mund hatte sich ein kleiner, milchiger See gebildet.

**Hanna** *Kluges Mädchen, so läuft Dir wenigstens nicht der Sabber den Oberschenkel runter. *

**Tom:** *Ihr zwei seid der Wahnsinn und treibt uns echt in neue Gefilde. Danke dafür. Wir müssen jetzt aber echt wieder gute Partygäste sein. Habt noch einen scharfen Abend. Wir küssen euch da, wo ihr es gerne habt.*

Marc und Hanna legten ihre Handys weg und lagen einfach nur still da und ließen sich von den Wellen sanft schaukeln. „Was fangen wir mit dem Abend noch an“, fragte Marc schließlich. Hanna rückte näher zu ihm, legte ihren Kopf auf seine Brust und sagte: „Am liebsten nichts, ich bin echt durch.“ Marc strich über ihren Hinterkopf und massierte Hannas Nacken. „Geht Dir das alles zu schnell oder zu weit?“, fragte Marc. Hanna ließ sich etwas Zeit mit der Antwort. Schließlich sagte sie: „Nein, überhaupt nicht. Du erfüllst mir Wünsche, von denen ich bis vor kurzem noch nicht wusste, dass ich sie überhaupt hege.“

Aus der Nachbarkabine kam wieder die übliche Geräuschkulisse von Sex. Nur dass dieses Mal vier statt der bekannten zwei Stimmen zu hören waren. „Sven und Maike haben wohl Spielgefährten gefunden. Bist Du traurig, dass wir das nicht sind?“, fragte Hanna. Marc zog sie noch ein bisschen fester an sich und antwortete: „Nein, überhaupt nicht. Wir zwei erschließen uns neue Möglichkeiten und Freiheiten und dazu gehört auch die Freiheit, nicht jede sich bietende Gelegenheit auch zu nutzen. Wir wollen unseren sexuellen Horizont ausloten und nicht zu Akkord-Swingern werden.“

Kommentare


wotan
dabei seit: Nov '00
Kommentare: 15
schrieb am 11.01.2026:
»Sehr geile Geschichte, da wäre Mann gerne dabei«

Sternsucher
dabei seit: Feb '04
Kommentare: 3
schrieb am 12.01.2026:
»Toll und nachvollziehbar geschrieben ! Danke! Ich freue mich auf weitere Teile«

Novizin
dabei seit: Dez '05
Kommentare: 143
schrieb am 12.01.2026:
»das wäre besser der Einstieg gewesen. Anal Plug für den Mann ist für mich nicht so interessant.«

ulysses
dabei seit: Mär '01
Kommentare: 48
schrieb am 14.01.2026:
»Tolle Fortsetzung.«

Knuddel14
dabei seit: Jun '21
Kommentare: 1
schrieb am 16.01.2026:
»Hallo,

sehr schöne Geschichte... Würde mich über eine ausgiebige Fortsetzung sehr freuen.«

Friedel1
dabei seit: Mär '01
Kommentare: 1
schrieb am 17.01.2026:
»Ich bin sehr gespannt, wie es weitergeht!«

salamander69
dabei seit: Apr '05
Kommentare: 262
schrieb am 18.01.2026:
»Interessante Fortsetzung. Es ist gar nicht so schlecht, wenn Du mit der kurzen Rückblende die Spannung etwas hinunterfährst.

Chats können als Stilelement passen, sollten vielleicht zurückhaltend eingesetzt sein.

Freue mich auf jeden Fall auf die Fortsezung.«

hd42
dabei seit: Aug '21
Kommentare: 11
schrieb am 20.02.2026:
»Super Idee die Geschichte und echt anregend zu lesen.
Auf die Fortsetzung freue ich mich«


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