Im Wellnesshotel
von sandracord
Fortsetzung von Am Strand Teil 1 und Am Strand Teil 2
Als ich am Morgen des Abreisetages erwachte, musste ich an die vergangenen beiden Tage denken. Der Sex mit Jan war besonders leidenschaftlich. Natürlich erinnerte ich mich auch an die außergewöhnlichen Situationen mit Marc. Als ich wieder vor meinem inneren Auge hatte, wie er hemmungslos die bestimmt mehr als zehn Jahre jüngere Frau in den Dünen vögelte und vor allem, dass sie alles einfach so geschehen ließ, erregte mich. Das Bild verschmolz mit dem Anblick, der sich mir bot, als Marc vor mir stand. Ich fühlte auch ein leichtes Unbehagen, dass mich der Gedanke an einen anderen Mann feucht machte. Ich liebte Jan und wir hatten viel Spaß im Bett, harmonierten perfekt. Es war nur eine Phantasie – aber eine, die sich nach einem Höhepunkt sehnte. Ich blickte zu Jan, der noch schlief. Er hatte sich nur mit dem Laken zugedeckt. Ich schob es ein Stück zurück, bewunderte sein leicht definiertes Sixpack und erreichte mit meinen Fingerspitzen seinen Schwanz. Ich brauchte ihn jetzt und streichelte dort ganz vorsichtig. Kurz fragte ich mich, ob wir die Tür abgeschlossen oder wenigstens das ‚Bitte-nicht-stören-Schild‘ rausgehängt hätten. Ich schob den Gedanken zur Seite und näherte mich mit meinen Lippen Jans Eichel, die noch komplett von der Vorhaut bedeckt war, küsste sie erst vorsichtig, dann fordernder. Ich hatte den Eindruck, dass sein Glied schneller steif wurde, als dass er erwachte. Er blieb reglos liegen und genoss das ausdauernde Saugen.
Da ich von meiner Phantasie so geil war, wollte ich, dass er mich fickte, so wie sich die junge Frau in den Dünen Strand von Marc vögeln ließ. Als ich von Jan abließ und mich auf den Rücken legte, war er erst überrascht, wusste dann aber schnell, was ich wollte. Ich spreizte leicht meine Beine, nahm die gleiche Haltung ein wie das Strandgirl und genoss es wahnsinnig, als Jan in mich drang. Er war total überrascht, dass er nur wenige Stöße brauchte, bis ich kam. Er hielt mitten in der Bewegung inne, wartete, bis meine heftigen Kontraktionen nachließen, und wollte dann weitervögeln. Meine Muschi war dafür aber jetzt zu empfindlich. Ich schob ihn sanft zurück und ließ meinen Orgasmus noch nachwirken. Jan blieb zwischen meinen Beinen knien, den Oberkörper aufgerichtet. Sein Blick fixierte meine feuchte Spalte, dann mein Gesicht, während er seinen harten Schaft mit der Hand umschloss. Er wichste sich mit schnellen, rhythmischen Bewegungen direkt vor meinen Augen, bis er seinen Samen auf meinen Bauch spritzte. Das ganze Zimmer roch jetzt nach Sex. Jan ließ sich erschöpft neben mich in die Kissen fallen. Er sah mich fassungslos an und keuchte: „Was war das denn bitte eben? Erst weckst du mich so geil und dann kommst du nach drei Sekunden?“ Ich lächelte matt und küsste seine Wange. „Ich hatte einfach extreme Lust auf dich.“ Die Erklärung reichte ihm, fütterte sein Ego.
Wir packten unsere Sachen und fuhren mit dem Taxi zum Flughafen. Als wir bereits am Gate saßen, fragte mich Jan aus blauem Himmel, weswegen ich gestern so ruhig geblieben bin, als Marc mit seinem steifen Schwanz neben mir stand. Seine Frage traf mich völlig überraschend, doch ich ließ mir nichts anmerken. Ignorierend, was um uns herum geschah, rückte ich dichter an ihn heran, legte ihm eine Hand auf den Oberschenkel und blickte ihn fest an. Zum Glück wusste Jan nicht, was sich kurz vor seiner Ankunft abgespielt hatte – und dass ich Marcs massiven Schwanz davor minutenlang direkt vor der Nase gehabt und verstohlen angestarrt hatte.
„Was hätte ich denn tun sollen?“, konterte ich mit einem leisen, provokanten Lächeln. „Ihn laut schreiend vom Strand jagen? Wir waren beide nackt, wie andere dort auch. Und wenn ein Mann beim Anblick einer nackten Frau einen Steifen bekommt, ist das erst mal seine biologische Sache, nicht meine.“
Jan fixierte mein Gesicht, seine Augen verengten sich leicht. Er suchte nach Anzeichen von nervöser Unsicherheit, doch ich hielt seinem Blick stand. „Er stand direkt vor dir“, murmelte er, und seine Stimme klang tiefer, während er meine Hand auf seinem Bein festhielt. „Sein Steifer stand wie eine Eins. Und du hast einfach seelenruhig nackt vor ihm gestanden und mit ihm geplaudert, als wäre er der Hotelportier.“
„Ich habe mit ihm geredet, weil ich höflich bin“, erwiderte ich, strich mit dem Daumen über den Stoff seiner Jeans und tastete, wie er unter meiner Berührung bereits wieder fester wurde. „Und weil er mir erzählt hat, dass er im Winter in Dortmund arbeitet. Im Spaßbad. Wer weiß, vielleicht laufen wir ihm da ja mal wieder über den Weg.“
Ich registrierte, wie Jan bei diesen Worten schluckte. Die unterschwellige Eifersucht forderte ihn sichtlich heraus, trieb aber gleichzeitig sein Blut nach unten. Die Vorstellung, dass dieser fremde, massiver gebaute Mann eine Bedrohung für sein Revier darstellte, machte ihn heißer, als er es jemals zugeben würde. In diesem Moment ertönte die Stimme aus den Lautsprechern und rief unseren Flug nach Dortmund zum Boarding auf. Ich zog meine Hand mit einem vielsagenden Lächeln zurück, stand auf und griff nach meiner Handtasche. „Komm, unser Flieger wartet.“
Die Rückkehr nach Dortmund spülte uns sofort zurück in den grauen Takt des Alltags, doch die Hitze von Es Trenc brannte in meinem Kopf einfach weiter. Die vertrauten Wände unserer Wohnung fühlten sich eng an, fast ein wenig steril nach der wilden Freiheit der mallorquinischen Dünen. Bei jeder alltäglichen Bewegung – beim Kaffeebrühen am Morgen oder auf dem Weg zur Arbeit – schoben sich die Bilder vor mein inneres Auge. Ich sah wieder Marcs schweren, nach oben gebogenen Schwanz vor mir. Ich erinnerte mich an diesen schweren, erregenden Schwanzgeruch und die Note von heißer Haut im Wind. Auch die verbotenen Gedanken an ein Spiel zu dritt blitzten ab und zu auf, leise, aber beharrlich, wenn ich abends neben Jan lag.
Diese anhaltende Geilheit weckte das Bedürfnis nach etwas weniger Kontrolliertem. Als Tage nach unserer Ankunft die nächste Rasur im Schambereich anstand, legte ich den Trimmer bewusst beiseite. Ich ließ die Haare einfach wachsen. Das feine, dunkle Dreieck auf meiner Möse sollte dichter werden – genau wie der wilde Busch, den Marc so stolz präsentiert hatte. Es war mein kleiner, geheimer Tribut an diese Strandbegegnung, ein erotischer Anker im Alltag.
Am Wochenende bemerkte es Jan. Wir lagen nach dem Duschen nackt auf dem Bett. Er zündete Kerzen an. Während wir uns küssten, glitt über meinen Bauch nach unten, bereit, meine Spalte zu erkunden. Plötzlich hielt er mitten in der Bewegung inne. Seine Finger tasteten über die spürbaren, dichten Härchen, die sich mittlerweile auf meinem Hügel ausbreiteten. „Du hast dich nicht rasiert“, stellte er fest, und seine Stimme klang tiefer als sonst. Es war keine Kritik, sondern pure Verblüffung. Er strich mit den Fingerkuppen sacht mit dem Strich durch das nachgewachsene Schamhaar. „Das hast du doch sonst immer gemacht. Was ist los?“
Ich stützte mich auf die Ellenbogen und blickte ihn an. Bevor ich antwortete, nahm ich mit einer langsamen Bewegung meine Brille ab und legte sie auf den Nachttisch. Ich genoss seine Irritation und dieses kleine Geheimnis.
Ich ließ mich wieder flach in die Kissen zurücksinken, sah ihn mit einem trägen, wissenden Lächeln an und sagte: „Ich hatte einfach Lust auf Veränderung. Gefällt es dir etwa nicht?“
Jan schluckte sichtbar. Sein Blick wanderte von meinem Schamdreieck direkt zu meinen Nippeln, die unter seiner Aufmerksamkeit hart wurden, und wieder zurück. Seine Hand schloss sich fester, fordernder um meinen Oberschenkel. „Es sieht verdammt heiß aus“, gestand er, und ich sah, wie sich unter seiner Shorts bereits eine massive Beule abzeichnete. „Es wirkt...natürlich. Aber auch als hätte ich eine ganz andere Frau vor mir.“
Vielleicht hatte ich mich wirklich etwas verändert.
Ende Oktober war der Sommer auf Mallorca endgültig nur noch eine blasse Erinnerung, und Dortmund steckte mitten im nasskalten Herbst. Jan hatte uns ein Wochenende in einem gehobenen Wellnesshotel außerhalb der Stadt gebucht, um dem Alltag zu entfliehen. Kaum hatten wir unser Zimmer im vierten Stock betreten, atmete ich tief ein. Der Raum roch nach Zirbenholz und frischen Handtüchern. Wir warfen die Koffer in die Ecke und machten uns sofort bereit für den Spa-Bereich. Die Saunagänge und meine gebuchte Ganzkörpermassage standen kurz bevor.
Ich streifte meine Alltagskleidung ab, um kurz unter die Dusche zu springen. Als ich mich danach abtrocknete, um meinen Bikini anzuziehen und in den Bademantel zu schlüpfen, kam Jan von hinten. „Du siehst fantastisch aus“, sagte er leise. Zweimal Yoga in der Woche, Joggen und gesunde Ernährung – ich wusste, dass ich mich wirklich sehen lassen konnte. Er schlang die Arme von hinten um meine Taille und zog mich eng an sich. Ich fühlte seinen Steifen an meinem Hintern. Die Hitze seiner Haut löste sofort das vertraute Ziehen in meinem Bauch aus. Er drängte mich sacht aufs Bett, drückte meine Knie auseinander und legte sich über mich. Es war kein langes Vorspiel; die Dringlichkeit der Situation machte uns beide atemlos. Er stieß tief und heftig in meine nasse Muschi. Ich spürte seine Gier, jede Bewegung intensiv. Ich kam sofort auf das nächste Level der Erregung, aber noch lange nicht zum Höhepunkt. Jan verlor die Beherrschung. Nach nur wenigen Minuten zuckte sein ganzer Körper, er stöhnte dicht an meinem Hals und spritzte seinen heißen Samen tief in mich hinein.
Er rollte sich erschöpft zur Seite, während mein eigener Körper gerade erst auf Hochtouren lief. Mein Unterleib pochte, verlangte nach Erlösung, doch ein Blick auf die Uhr auf dem Nachttisch riss mich brutal aus den Kissen. In genau einer Minute begann mein Massagetermin im sechsten Stock. Ein Zuspätkommen bedeutete, dass die Zeit von meiner Behandlung abgezogen wurde.
„Verdammt, Jan!“, stieß ich hervor und sprang vom Bett. Für eine erneute Dusche war absolut keine Zeit mehr. Jans warmes Sperma war noch tief in mir drin, ein schweres, flüssiges Gefühl zwischen meinen Beinen. Ich konnte nur hoffen, dass alles dort blieb, wo es war. Der intensive Geruch nach frischem Sex haftete an meiner Haut – oder vielleicht bildete ich es auch nur ein und er hing einfach nur schwer im Raum. Mit fahrigen Fingern angelte ich nach meinem Bikini und zog ihn an. Ich merkte sofort, wie der weiche Stoff des Höschens die erste Feuchtigkeit meiner Spalte aufsaugte. Ich warf den weißen Hotelbademantel über und knotete den Gürtel fest um meine Taille. Ohne Brille, die ich in der totalen Hektik auf dem Tisch vergaß, und mit rasendem Herzen hastete ich aus dem Zimmer, direkt zum Aufzug.
Auf dem Weg nach oben schlug meine Psyche Purzelbäume. Eine wilde Mischung aus akuter Peinlichkeit und verbotener Erregung lähmte meine Gedanken. Was, wenn die Masseurin oder der Masseur den Geruch bemerkte? Was, wenn Jans Sperma durch den Bikini sickerte, während ich auf der Liege lag? Ich schämte mich für meine mangelnde Hygiene in diesem Luxus-Spa, doch gleichzeitig jagte mir genau diese schmutzige Gewissheit eine völlig neue Welle von Hitze durch den Körper.
Ich hastete den dämmrigen Flur des Spa-Bereichs im sechsten Stock entlang, den Bademantel eng um mich geschlungen. Das Höschen meines Bikinis war bereits feucht, und unserer Säfte drohten bei jeder Bewegung, weiterzuarbeiten. Der schwere, verräterische Duft von frischem Sex stieg mir in die Nase – oder bildete ich mir das vor Panik wieder ein? Als ich die Tür zum Behandlungsraum erreichte, atmete ich tief durch, um mein Zittern zu verbergen.
Ich klopfte und trat ein. Der Raum war in warmes, gedämpftes Licht getaucht. Es roch nach Mandelöl. Hinter der Liege stand kein zierliches Wellness-Mädchen, sondern ein Masseur. Er war mittelgroß, breitschultrig und trug ein schlichtes, weißes Poloshirt, das seine trainierten Arme betonte.
„Frau Weber?“, fragte er mit einer tiefen, professionellen Stimme. „Ich bin Thomas. Schön, dass Sie da sind. Bitte legen Sie den Mantel ab. Für die Ganzkörpermassage öffnen oder legen Sie das Bikini-Oberteil bitte ab und legen sich dann flach auf den Bauch.“
Ein kurzes Gefühl der Erleichterung durchströmte mich. Auf den Bauch legen! Das bedeutete, meine nasse Spalte blieb erst einmal auf dem Laken. Thomas drehte sich diskret um, während ich den Gürtel löste. Ich ließ den Mantel auf den Hocker gleiten, nestelte mit fahrigen Fingern den Verschluss meines Bikini-Oberteils auf und legte es beiseite. Nackt bis auf das feuchte Bikinihöschen trat ich an die Liege. Ich legte mich flach auf den Bauch, bettete mein Gesicht in die weiche Aussparung des Kopfteils und zog das bereitgelegte, große Tuch über meinen Rücken und Po. Meine Nippel waren durch die kühle Raumluft und den Nervenkitzel steif, pressten sich flach gegen das Laken.
Ohne meine Brille verschwamm die Umgebung in weichen Konturen. Ich schloss die Augen und hörte das leise Verreiben von Öl in seinen Handflächen. Dann spürte ich seine großen, warmen Hände auf meiner Haut. Er begann mit dem Rücken, knetete meine Schultern mit festen, langen Streichbewegungen. Als er tiefer wanderte und meine Hüften ausstrich, streifte er den Rand meines Bikinihöschens. Mein Unterleib, der durch Jans schnellen Orgasmus noch auf Hochtouren lief, fing heftig an zu pochen. In meinem Kopf explodierte eine brutale Geilheit, gepaart mit nackter Peinlichkeit: Was, wenn Thomas den Geruch wahrnahm, der jetzt durch die Wärme aus dem Stoff aufstieg?
Dann widmete er sich den Beinen. Er goss frisches Öl auf seine Handflächen. Seine Hände glitten von meinen Waden die Oberschenkel hinauf. Mit jedem festen Strich wanderte er an den Innenseiten meiner Schenkel weiter nach oben, bis in die hochempfindliche Beuge direkt unter meinem Po. Seine Handkanten stießen bei jeder Aufwärtsbewegung ganz sacht gegen den feuchten Stoff meines Bikinihöschens. Thomas stockte für den Bruchteil einer Sekunde in seinem Rhythmus, als er den Muskelansatz direkt an der Gesäßfalte massierte. Ich hörte, wie sein Atem ein wenig tiefer wurde. Bemerkte er die Hitze, die von meinem frisch gefickten, noch unbefriedigten Körper ausging? Er machte einfach weiter.
Nach den Oberschenkeln widmete sich Thomas meinen Füßen. Es war traumhaft. Er schob seinen kleinen Finger durch die Zwischenräume meiner Zehen, als ob er sie fickte. Dann übte er mit seinen Daumen festen, gezielten Druck auf meine Fußsohlen aus. Jede dieser Berührungen sandte elektrische Impulse über meine Beine direkt nach oben in mein glühendes Becken. Thomas strich meine Waden ein letztes Mal aus, legte ein Handtuch über meinen Po und trat einen Schritt zurück. In mir keine Spur mehr von Panik oder Peinlichkeit – nur noch absolute Zufriedenheit.
„Bitte drehen Sie sich nun auf den Rücken, Frau Weber“, sagte er mit unverändert professioneller, tiefer Stimme.
Mein Herz machte einen Satz. Ich atmete tief durch, stützte mich auf die Ellbogen und rollte mich auf den Rücken. Hektisch versuchte ich das Handtuch über mich zu legen. Doch der Schaden war längst angerichtet: Als ich mich bewegte, stieg eine intensive, warme Welle des Sexgeruchs aus dem Bett auf und versuchte sich gegen den Duft es Öls durchzusetzen. Ein feuchter, dunkler Fleck hatte sich genau in meiner Mitte auf dem Material abgezeichnet. Ohne Brille konnte ich Thomas nicht genau sehen, aber ich spürte seinen Blick, als er wieder an die Liege trat.
Er schob das Handtuch von oben herab, bis es knapp über meinen Brustwarzen endete. Dann goss er frisches Öl in seine Hände und verrieb es geräuschvoll. Seine großen, warmen Handflächen setzten am Schlüsselbein an, glitten sanft über mein Dekolleté und strichen mit festen Bewegungen nach außen zu den Schultern. Bei jedem Streichen streiften seine Daumenballen die Ansätze und die weiche Oberseite meiner Brüste. Meine Nippel versteiften sich unter dem Handtuch. Thomas massierte den großen Brustmuskel mit kreisenden Bewegungen, sparte die Warzen professionell aus, doch die reine Hitze seiner Finger und der Druck so nah an meiner Brust machten mich immer geiler.
Dann wechselte er zum Bauch – legte aber kein Handtuch mehr über meine Brüste. War es eine Nachlässigkeit oder tat er es bewusst? Er schob das Tuch einfach tiefer, bis unter meinen Bauchnabel. Meine Brüste blieben dadurch vollkommen unbedeckt, meine steifen Nippel schutzlos seinem Blick ausgeliefert. Thomas legte beide Hände flach auf meine nackte Haut und begann, meinen Bauch im Uhrzeigersinn auszustreichen. Bei jeder kreisenden Bewegung näherten sich seine Fingerspitzen dem oberen Rand meines Bikinihöschens, schoben sich minimal dazwischen. Mein Becken pochte. Er massierte den Hüftbeuger, direkt neben meinem dichten Schamhaardreieck. Seine Haut berührte meine Haare. Thomas atmete schwer. Inzwischen war ich mir sicher, dass er die Geilheit roch, die von meiner Mitte aufstieg, auch dass er den dunklen Fleck auf dem Stoff gesehen hatte. Vielleicht dachte er ja, dass ich ihn provozieren will.
Ich bildete mir ein, zu spüren, wie er sich beherrschen musste und wusste nicht, ob ich mich selbst beherrschen könnte, wenn er noch einen Schritt weiter gehen würde. Doch seine Griffe verloren die gefährliche Intensität; er drosselte das Tempo seiner Bewegungen und ließ die Berührungen in lange Ausstreichungen übergehen, die Schienbeine hinabglitten. Dabei umschloss er meine Waden fast vollständig bis zum Abschluss der Behandlung. Er löste seine Hände von mir und griff nach einem frischen Handtuch, um sie sich abzuwischen. Seine Stimme nahm wieder diesen geschäftsmäßigen Ton an, der die prickelnde Illusion im Raum erstickte. „So, Frau Weber. Wir sind für heute fertig“, sagte er und breitete das Laken ordentlich über meinen erhitzten Körper. „Ich lasse Sie jetzt noch für eine Viertelstunde allein im Raum ruhen, damit das Öl gut in die Haut einziehen kann und Ihre Anspannung nachlässt – es scheint noch ganz schön in Ihnen zu arbeiten. Genießen Sie die Stille.“
Die Tür fiel leise hinter ihm ins Schloss. Ich war allein.
Das angenehme Licht, der Duft von Mandelöl – alles war wie vorher, doch in meiner Mitte herrschte ein einziges Chaos. ‚Es scheint noch ganz schön in Ihnen zu arbeiten‘. Wow. Seine Berührungen und meine Gedanken hatten mich so extrem aufgepeitscht, dass mein ganzer Körper zitterte. Mit einer ungeduldigen Bewegung schob ich meine Hand unter das Laken und den nassen Stoff meines Höschens. Meine Möse war klatschnass. Ich fing an, meine Klit zu reiben – schnell, getrieben von einer unbändigen Geilheit. Ich biss mir heftig auf die Unterlippe, um in diesem hellhörigen Raum absolut leise zu sein, während ich die Lider schloss und die Realität in meiner Fantasie skrupellos weitersponn. In meinen Gedanken waren es seine Finger und nicht meine, die er nach der Massage in mir versenkte.
Ich ließ die Vision vor meinem inneren Auge plastisch werden: Thomas bedient mit dem Fußschalter die Höhenverstellung der Liege bis sie auf der idealen Höhe für seine Absichten stoppt. Seine Finger rammen sich schneller und härter in meine nasse Spalte. Die Geilheit raubt mir jede Vernunft; mein Becken bockt seinen Händen wild entgegen, um den Druck noch tiefer zu spüren. Plötzlich zieht er die Hand aus meiner klatschnassen Fotze. Der Verlust lässt mich unwillig aufstöhnen. „Setz dich auf“, befiehlt er mit heiserer Stimme, die keinen Widerspruch duldet. „Los, setz dich auf die Kante.“ Mein Körper gehorcht blind. Zitternd vor aufgestauter Lust richte ich mich auf und öffne die Beine. Thomas schiebt seine Hose nach unten, so dass sein praller Schwanz nach oben herausschwingt. Er sieht aus, wie der von Marc.
In meiner Fantasie verschmolzen der Masseur und der nackte Marc aus den Dünen miteinander: Er packt mich fest an den Hüften, tritt einen Schritt vor und versenkt seinen Steifen in meine Muschi, ohne mit den Händen nachzuhelfen. Sein Schaft gleitet in meine glitschige Scheide und dehnt sie, sodass ich schon dabei fast durchdrehe. Er vögelt mich hart. Sein Becken klatscht gegen meines. „Sowas ist mir noch nie passiert“, raunt er und rammt seinen Schwanz noch tiefer in mich hinein. „Du kommst hier einfach an... triefend nass, riechst nach Geilheit und frischem Sperma. Und jetzt lässt du dich ficken, als wärst du nur deswegen hier, du kleine Schlampe.“
Diese Vorstellung der verbalen Demütigung, die nackte Wahrheit über meinen Zustand, gab mir den Rest. In der Realität verkrampft sich meine Möse eng um meine eigenen, unermüdlichen Finger. Ich biss die Zähne zusammen und erstickte einen Schrei, als mein Orgasmus mich mit voller Intensität mitriss. Die Bauchmuskeln und meine Möse verkrampften. Ich presste mich gegen das imaginäre Glied so fest ich konnte, während meine Fotze meine Finger in engen, rhythmischen Runden regelrecht melkte – und Thomas in diesem perfekten Moment der Fantasie seinen heißen Samen mitten in mein Inneres spritzt, direkt hinein in die Reste von Jans Sperma.
Als das Zittern nachließ, zog ich die Hand langsam unter dem Laken hervor. Erst jetzt, als mein Atem wieder flacher wurde, spürte ich endlich Zufriedenheit und Entspannung. Mein Körper war zur Ruhe gekommen, sämtliche Peinlichkeiten verdrängt. Ich hatte mir wahrscheinlich nur eingebildet, dass Thomas irgendwas von meinem Zustand bemerkt oder sich nicht immer professionell verhalten hätte. Als ich vom Tisch rutschte, um meinen Bademantel zu greifen, fühlte ich mich wieder vollkommen im Gleichgewicht.
Ich warf den weißen Hotelbademantel über meine nackten Schultern, knotete den Gürtel fest zu und schlüpfte in meine Hotelschlappen. Dann ballte ich das Bikini-Oberteil kurz zusammen, steckte es tief in die rechte Bademanteltasche und verließ den Behandlungsraum. Als ich die schwere Holztür zum Spa-Bereich öffnete, bemerkte ich beim Griff in die Tasche, dass die Zimmerkarte fehlte. Sie musste wohl im Behandlungsraum herausgerutscht sein. Ich ließ die Tür also wieder ins Schloss fallen; es klackte laut. Ich ging die paar Schritte zurück und fand die Karte auf dem Boden.
„Jetzt ist sie weg“ hörte ich eine unbekannte Stimme aus dem Raum hinter dem unbesetzten Empfangstresen. „Was grinst du so dreckig? Hat die Nummer Vier ordentlich Trinkgeld gegeben oder was?“
„Besser, Bro. Viel besser.“ Das war eindeutig Thomas‘ tiefe Stimme. „Nummer Vier - ich sage dir, die Alte war die reinste Provokation. Die ist eiskalt auf die Liege gestiegen, und die ganze Kabine riecht nach Sekunden wie ein Puff nach der Spätschicht. Die muss frisch gefickt worden sein, hatte noch Sperma in der nassen Fotze. Ganz frisch. Der Fleck auf dem Bikinihöschen war so groß wie eine Untertasse.
Das Blut schoss mir kochend heiß in die Wangen, und ich krallte die Finger fest in den Frotteestoff meines Mantels.
„Echt jetzt? Und was hast du gemacht?“
„Ich habe sie eingeölt und erstmal ganz normal massiert“, nahm Thomas Anlauf. Dann bekam seine Stimme diesen arroganten Tonfall, der mir das Blut in den Ohren hämmern ließ. „Ich habe das Handtuch schön tief gezogen, die Titten freigelegt. Prachtteile, sag ich dir. Nicht groß, aber perfekt geformt. Und als ich die Schenkel massiert habe, bin ich mit den Handkanten immer wieder an ihre nasse Spalte gerutscht. Die ist fast von der Liege gesprungen vor Geilheit, musste die Zähne zusammenbeißen, um nicht laut loszustöhnen. Unter meinen Fingern ist sie fast weggeschmolzen.“
„Fuck, Alter“, knurrte der andere. Ich hörte das Scharren seiner Schuhe. Seine Stimme wurde leiser, gieriger. „Und du hast den Riemen in der Hose gelassen? Ich hätte der Schlampe den Schwanz direkt auf der Liege reingejagt. Wenn die so ankommt, bettelt die doch darum, gevögelt zu werden. Die wollte safe, dass du sie nimmst.“
„Glaub mir, der Gedanke war da“, feixte Thomas, und das hämische Grinsen war aus jedem Wort herauszuhören. „Mein Schwanz stand wie eine Eins in der Hose. Die Muschi war so nass und heiß, die hätte jeden Zentimeter geschluckt. Die hätte keinen Ton gesagt. Die lag da wie ein williges Stück Fleisch, wehrlos und komplett von ihrer Geilheit gesteuert. Aber wer weiß, wie sie hinterher reagiert hätte. Ich will ja meinen Job behalten.“
„Ob ihr Typ unten im Zimmer hockt und keinen Plan hat, mit was für einer gottlosen Nympho er hier ist? Der denkt wahrscheinlich, seine Perle entspannt sich beim Kamillentee. Stattdessen lässt sie sich im sechsten Stock von dir die Spalte heiß machen.“ „Ich wette, die hat sich hinterher da drinnen die Klit gerieben, bis sie gekommen ist“, lachte Thomas dreckig. „Wenn die nochmal bucht, bin ich aber dran. Dann glotze ich der Alten erstmal direkt zwischen die Beine. Mal sehen, ob sie rot wird.“
„Die wird nicht rot, die wird sofort wieder feucht“, setzte Thomas den Schlusspunkt, gefolgt von einem harten Abklatschen ihrer Handflächen. „Die braucht das. Die ist naturgeil, die Schlampe. Los, komm, lass uns eine rauchen gehen, bevor der nächste Gast kommt.“
Panisch schlüpfte ich aus der Tür in den Hotelflur. Ich drückte den Knopf für den Aufzug und betete, dass er kam, bevor sich die Tür hinter mir wieder öffnete. Bing. Hastig trat ich ein und rückte den Knopf für die vierte Etage. Als sich der Spalt der Aufzugtür wieder schloss, atmete ich auf. Ich lehnte den Kopf an die kühle Wand der Kabine. Mein Spiegelbild starrte mir entgegen – die Haare leicht zerzaust, die Wangen extrem gerötet, die Augen weit aufgerissen.
Die tiefe Entspannung, die ich noch vor Kurzem gespürt hatte, war wie weggewischt. Eine wilde, explosive Mischung aus lähmender Demütigung und einer unkontrollierbaren, perversen Erregung flutete meinen Unterleib. Er wusste es. Er hatte mich durchschaut, hatte sich über mich lustig gemacht. Jedes einzelne Wort der beiden Männer hatte sich wie eine glühende Nadel in meinen Unterleib gebohrt. Sie hatten mich komplett nackt ausgezogen, mich als billiges Freiwild dargestellt – und genau dieses schmutzige Gefühl der absoluten Bloßstellung jagte mir die nächste Welle von Nässe direkt zwischen die Schenkel.
Als ich im vierten Stock auf den leeren Flur trat, versuchte ich, mich zu fangen. Was würde ich Jan sagen? Ich zog die Zimmerkarte durch den Schlitz und drückte die Tür auf.
Jan lag in Boxershorts entspannt auf dem Bett, den Oberkörper an die Kissen gelehnt, und tippte auf seinem Smartphone. Er sah auf und lächelte mich an. „Na, mein Schatz? Wie war die Massage? Du bist ja total fertig, bist du gerannt?“
Ich stand einfach nur da, unfähig zu antworten. Die sichere Umgebung unseres Zimmers prallte hart auf das verruchte Chaos, aus dem sechsten Stock. Ich löste ungeschickt den Gürtel meines Bademantels und ließ den schweren Stoff zu Boden gleiten. Jan legte sein Handy langsam beiseite. Sein Blick fixierte meinen nackten Oberkörper, wanderte über meine Brüste mit den steifen Nippeln hinab zu dem feuchten, dunklen Fleck, der sich unübersehbar auf der Vorderseite meines Höschens abzeichnete.
„Verdammt, Maya“, murmelte er, und seine Stimme verlor sofort jede Leichtigkeit. Er setzte sich auf die Bettkante. „Was ist los mit dir? Was ist denn bei der Massage passiert?“
Ich trat einen Schritt näher an das Bett heran, schob mir eine Haarsträhne hinter das Ohr und blickte ihn intensiv an, während mein Herz bis zum Hals schlug.
„Das war einfach extrem intensiv“, flüsterte ich, während meine Stimme leicht zitterte. Ich fühlte mich entblößt, gehetzt von den eigenen Abgründen. „Kannst du mich einfach nur in den Arm nehmen?“
Jan sah mich einen Moment forschend an, als wollte er die tiefen Rötungen auf meinen Wangen entschlüsseln. Doch seine Miene weichte sofort auf. „Na klar, komm her“, sagte er leise, rutschte ein Stück zurück und breitete die Arme aus.
Ich stieg aufs Bett und kroch zu ihm. Ich vergrub mein Gesicht an seinem Hals, atmete den vertrauten, sauberen Geruch seiner Haut ein. Jan schlang die Arme fest um mich, zog mich an seine Brust und strich mir beruhigend über den Rücken. Die feste, schützende Umarmung tat gut. Sie baute langsam eine Mauer auf zwischen mir und der Kabine im sechsten Stock. Das Hämmern in meinen Ohren wurde leiser. Wir lagen einfach so da, er hielt mich fest, während draußen der Nieselregen gegen die Fensterscheiben drückte.
Nach einiger Zeit lockerte Jan den Griff ein wenig. Er sah an mir herab, seine Hand glitt tiefer, strich über meine Hüfte und verharrte kurz vor dem nassen Stoff meines Höschens, das die Hitze meiner Mitte immer noch staute.
„Eigentlich schulde ich dir noch einen Höhepunkt“, raunte er mir ins Ohr, und ich spürte, wie sein Atem wieder heißer wurde. Seine Finger schoben sich sacht unter den elastischen Bund des Bikinis, suchten den Weg zu meiner triefenden Spalte.
Mein Herz schlug mir augenblicklich wieder bis zum Hals. Die bloße Berührung drohte das mühsam kontrollierte Chaos in meinem Kopf sofort wieder zu entfesseln. Die Erinnerung an Thomas’ große Hände und entgrenzten Geilheit des anderen Typen flammte auf. Wenn Jan mich jetzt anfasste, würde ich die Fassung verlieren. Ich wollte diesen Schmutz nicht in unserem Bett.
Ich fing seine Hand ab, drückte seine Finger sanft, aber unmissverständlich von meiner Möse weg und sah ihn an. „Nicht jetzt“, sagte ich.
Jan hielt inne. In seinen Augen blitzte kurz Enttäuschung auf, gemischt mit Verwirrung. Er war es nicht gewohnt, dass ich ihn abwies, wenn ich derart sichtlich geladen war. Aber er respektierte meine Grenzen. Er zog die Hand zurück und küsste mich sanft auf die Stirn. „Alles gut. Ruh dich erst mal aus.“
Die Kontrolle war zurück, auch wenn das feuchte Höschen mich an die verruchte Wahrheit erinnerte. „Ich glaube, ich gehe erstmal duschen.“
Als das warme Wasser über meine Haut rann, schloss ich die Augen und versuchte verzweifelt, den Kopf freizubekommen. Der heiße Dampf füllte die Kabine in Sekunden, legte sich wie ein dichter Schleier über den Spiegel und die Fliesen. Ich wusch mich gründlicher als sonst, wollte keinen Schweiß, kein Sperma und kein Mandelöl mehr riechen. Dann starrte ich auf den Abfluss, in dem der weiße Schaum verschwand. Sauber. Ordentlich.
Aber in meinem Kopf wollte keine Ordnung einkehren. Das gleichmäßige Trommeln der Tropfen auf den Fliesen war das einzige Geräusch, doch in meinen Ohren hämmerte immer noch das Echo dieser beiden Stimmen aus dem dämmrigen Flur des sechsten Stocks.
Ich versuchte, rational zu denken. Hatte ich mir das nur eingebildet? War das Paranoia? Vielleicht hatten sie über eine ganz andere Frau geredet. Das Spa war groß, es gab Dutzende Kabinen. Doch die Fakten logen nicht. Nummer Vier. Das war meine Raumnummer gewesen. Der Fleck auf dem Höschen so groß wie eine Untertasse. Meine Wangen brannten unter dem heißen Strahl bei dem Gedanken, wie Thomas mich die ganze Zeit über gemustert haben musste, während er mit dieser professionellen, tiefen Stimme Anweisungen gab. Er hatte es gerochen. Er hatte Jans Sperma in mir gerochen.
Ein tiefes Gefühl der nackten Peinlichkeit schnürte mir kurz die Kehle zu, doch noch im selben Moment spürte ich, wie die Scham in etwas völlig anderes umschlug. Ich stützte mich mit beiden Händen an den feuchten Fliesen ab und genoss das heiße Wasser auf meinem Rücken. Ja, es war eine unüberlegte, schlampige Aktion gewesen, mich ungeduscht auf diese Liege zu legen. Aber ich hatte Thomas, den muskulösen Masseur, damit auch aus dem Konzept gebracht, er hatte sich beherrschen müssen. Er hatte mich begehrt. Mich, die kleine unauffällige Maya, die mit Ende zwanzig erst zwei Männer im Bett hatte.
Dann kreisten meine Gedanken um Jan. Er lag ahnungslos im Zimmer. Er beschützte mich, nahm mich in den Arm, wenn ich es brauchte, und hatte keinen blassen Schimmer, in was für Abgründe ich mich in den letzten Monaten hineingesteigert hatte. Erst in den Dünen auf Mallorca, dann dieser unüberlegte, gehetzte Sex kurz vor der Massage, der mich in diese Bloßstellung hineingetrieben hatte, schließlich das hemmungslose Fingern zu meinen Fantasien auf der Liege. Ich fühlte mich unehrlich, schmutzig. Doch der Schmutz wurde von der Faszination für meine eigene unerwartete Gier weggespült – wie der Schaum, der im Abfluss verschwand.
Ich blieb noch minutenlang reglos unter dem Strahl stehen, stellte das Wasser kühler, damit ich die Kraft fand, mich aus der Dusche zu lösen. Ich atmete tief aus, stellte den Hahn ab und trat aus der Kabine. Das wohlige Gefühl der Massage war komplett weg, aber das dichte Chaos in meinem Kopf hatte sich zumindest sortiert. Ich war wieder in der Realität angekommen.
Ich wickelte mich in das große Frotteetuch, öffnete die gläserne Badezimmertür und ging zurück ins Zimmer. Jan lag auf dem Rücken, den Arm über die Augen gelegt. Als er das Rascheln des Handtuchs hörte, nahm er den Arm herunter und sah mich forschend an. „Ich habe uns einen Tee gemacht. Ein paar Kekse hatten sie uns auch hingestellt. Möchtest du?“
Ich schenkte ihm einen unendlich dankbaren Blick. In diesem Moment liebte ich ihn mehr denn je für seine Feinfühligkeit. Ich setzte meine Brille wieder auf, nahm die warme Tasse entgegen und saß nackt, nur ins Frotteetuch gewickelt, neben ihm auf dem Bett. Eine halbe Stunde lang redeten wir über Dinge, die uns beide bewegten, und knabberten Kekse. Mit jedem Schluck Tee verblassten die Stimmen aus dem Spa endgültig.
Jan stellte seine Tasse beiseite und sah mich entspannt an. „Was hältst du jetzt von ein paar Saunagängen?“
„Gute Idee“, erwiderte ich mit einem steifen Lächeln. Mir war klar, dass sich auch der Saunabereich oben im sechsten Stock befand – auf demselben Flur, nur wenige Meter von Thomas und seinem „Bro“ entfernt. Ich ließ mir absolut nichts anmerken. Ich ging zum Waschbecken, spülte das feuchte Bikinihöschen aus, das ich dort vorhin einfach hineingeworfen hatte, und hängte es über den Handtuchwärmer. Dann schlüpfte ich nackt in den weißen Hotelbademantel und knotete den Gürtel fest zu. Jan tat es mir gleich und nahm meine Hand. Als wir den Flur betraten, spürte ich unter dem weichen Frottee wieder die nackte Freiheit – und eine Nervosität, die ich noch nicht einordnen konnte.
Als sich der Aufzug im sechsten Stock öffnete und ich das Holzschild sah, das zu den Wellnessbehandlungen nach links und zu den Saunen nach rechts wies, war ich erleichtert.
Wir betraten den ruhigen, holzgetäfelten Vorraum, in dem uns bereits Wärme und der Geruch des letzten Aufgusses entgegenschlugen. Wir hängten die Bademäntel an die Haken. Jan warf sein Saunatuch über die Schulter, ich wickelte meines um die Brust.
„Lass uns sanft beginnen“, schlug ich vor. „Biosauna? Na gut“, brummelte Jan.
Wir waren vollkommen allein. Durch das große Panoramafenster ging der Blick in den nasskalten Herbstabend. Weil es draußen bereits fast dunkel war, wirkte die Glasscheibe wie ein großer, dunkler Spiegel, der unser nacktes Zusammensein in das dämmrige Licht der Kabine zurückwarf. Jan setzte sich auf die obere Bank, ich nahm eine Stufe unter ihm Platz, löste mein Handtuch von der Brust und breitete es als Unterlage auf dem warmen Holz aus. Die milde, feuchte Hitze legte sich auf meine Haut.
Jan beugte sich langsam zu mir herunter. Seine Lippen suchten meine, erst sanft, dann fordernder. Wir verschmolzen in einem Kuss, der mit jeder Sekunde intensiver wurde. Seine Hände glitten an meinen Schultern herab, wanderten tiefer und umschlossen meine Brüste. Er knetete die festen Rundungen, strich mit den Daumen über meine steifen Nippel und raubte mir den Atem. Als seine Finger noch tiefer wanderten, über meinen Bauch hinab zu meinem schwarzen Dreieck, schob ich mich ein Stück höher, damit er mit den Fingern in meine Spalte eindringen konnte. Ich schloss die Augen, genoss die Hitze um mich und in mir. Seine Finger suchten meine Klit und rieben sie mit genau dem richtigen Druck. Immer schneller. Ich bog den Rücken durch, presste mich gierig gegen seine Finger und stöhnte dumpf gegen seine Lippen, als mein Orgasmus mich mit voller Kraft mitriss.
Genau in dieser Sekunde klackte das Schloss. Die schwere Glastür öffnete sich mit einem leisen Zischen. Ein älteres Rentnerpärchen trat ein und grüßte freundlich. Wir setzten uns aufrechter hin, verließen aber den Raum, sobald ich dazu in der Lage war. Draußen reichte Jan mir meinen Bademantel. „Na, mein Schatz?“, stichelte er leise, während er mir in den Mantel half und mir einen Kuss auf die Wange drückte. „Da hast du den Begriff ‚Biosauna‘ wohl ganz neu definiert.“ Ich schob meine Brille zurecht, knotete den Gürtel meines Mantels zu und schenkte ihm ein überlegenes Lächeln. „Die biologischen Reaktionen deines Körpers waren eben auch nicht gerade unauffällig.“
Wir gingen zusammen in den Ruheraum, der nur von einem Kaminfeuer erhellt wurde und fanden zwei freie Liegen im hinteren Bereich. Als ich mich entspannt zurückgelehnt hatte, fiel mein Blick auf eine breite Doppelliege neben mir. Dort lag ein Pärchen unter einer großen Decke mit dem Rücken zu mir. Der Stoff über ihnen bewegte sich unauffällig, aber verdammt verdächtig.
Es hatte ganz den Anschein, als läge die Frau vor dem Mann in der Löffelchenstellung. Der Stoff der Decke hob und senkte sich über seinem Becken in einem minimalen, aber regelmäßigen Takt. Ich starrte unverwandt dorthin, während das Kaminfeuer tanzende Schatten an die Decke warf. Doch im selben Moment beschlich mich ein tiefes Gefühl der Verunsicherung. Ich fragte mich, ob ich mir das alles vielleicht nur einbildete. War ich nach den Erlebnissen der letzten Zeit mittlerweile so extrem sexfixiert, dass ich in jeder harmlosen Bewegung eines schlafenden Paares sofort einen Tabubruch witterte? War das meine eigene Gier, die mir hier im flackernden Licht Streiche spielte?
Ich lauschte in die Stille, hörte aber nur das Knistern des Feuers und ein leises Schnarchen von der gegenüberliegenden Seite des Raumes. Aber trotzdem -ich bildete es mir nicht ein. Sie taten es wirklich. Mitten im Ruheraum des Hotels, nicht mal zwei Meter von mir entfernt. Die Bewegungen wurden schneller und stoppten mit einem Mal. Ich war gespannt, wie die beiden aus der Situation herauskommen wollten und wie sie aussahen. Aber sie blieben einfach liegen.
Nach einer Weile regte sich Jan neben mir. „Noch eine Runde?“ Ich wusste zunächst gar nicht, was er meinte. „Ja, klar“, antwortete ich abwesend. Wir sammelten unsere Sachen zusammen und gingen nach draußen. Auf der Info-Tafel im Flur entdeckte Jan, dass der nächste Aufguss in fünf Minuten beginnt. „Spezialaufguss Ylang-Ylang in der großen finnischen Sauna. Klingt interessant. Was meinst du? Gehen wir rüber?“
Eigentlich stand ich nicht auf Aufgüsse. Mir wurde es in den finnischen Saunen meist viel zu schnell viel zu heiß, und das Bild von dicht an dicht sitzenden, schwitzenden Leibern, schreckte mich eher ab. Aber ich war auch neugierig und wollte ihn nicht enttäuschen. „Na gut. Schauen wir uns das mal an.“
Die Tür stand offen, als wir ankamen. Die Kabine war schon verdammt gut gefüllt. Überall auf den hölzernen Stufen drängten sich nackte Körper aller Alters- und Gewichtsklassen, und genau das Szenario, das mich anfangs abgeschreckt hatte, war nun bittere Realität. Zum Glück gab es auf der mittleren Bank noch eine kleine Lücke. Die Leute waren aufmerksam, rutschten ein Stück enger zusammen, sodass wir beide gerade so eben Platz fanden. Schulter an Schulter, Hüfte an Hüfte saßen wir nackt in der schwülen Enge, während die Hitze augenblicklich jede Pore meines Körpers öffnete.
Schließlich kam der Aufgussmeister mit einem hölzernen Wassereimer herein. Mittelgroß, muskulös. Er schloss die schwere Holztür hinter sich, sodass die Hitze im Raum gefangen war.
Es war Thomas.
Er trug lediglich ein dunkles Tuch um die Hüften und bewegte sich mit gelassener Professionalität. Auf seiner Brust ein großes Tattoo, das ich ohne Brille nur schemenhaft erkennen konnte. „Einen wunderschönen guten Abend zusammen“, begann er mit jener tiefen Stimme, die ich zu genau kannte. „Es gibt jetzt einen Spezialaufguss mit Ylang-Ylang. Stark anregend, gut für die Durchblutung.“
Thomas wandte sich dem Ofen zu, hob die Kelle und goss das Wasser über die glühenden Steine. Das scharfe Zischen erfüllte den Raum, und die erste Hitzewelle breitete sich aus, schwer aromatisiert mit dem süßlichen Duft der Essenz. Er griff nach seinem Handtuch, wirbelte es mit geübten, kraftvollen Bewegungen über dem Kopf und schlug den heißen Luftstrom in die Menge. Dabei blieb sein Blick plötzlich an mir hängen, er erkannte mich. Er scannte meinen Körper, schaute dann direkt auf meine behaarte Scham und wedelte viel zu lange in unsere Richtung. Jan legte mir ahnungslos eine Hand auf das Knie, während ich Thomas' Blick standhielt und mich weigerte, beschämt wegzusehen. Noch einmal holte er weit aus. Er sah mir direkt in die Augen, als er das Tuch mit einer harten Bewegung nach unten zog. Die heiße Luftwelle klatschte mit voller Wucht gegen meinen Oberkörper und wirbelte zwischen meine Schenkel. Es fühlte sich an, als würde er mich mit diesem Luftzug direkt berühren.
Ich strich mir betont langsam über meine Brust und schenkte ihm ein träges, wissendes Lächeln, das ihm unmissverständlich zeigte, dass ich ihn mindestens genauso aufgewühlt habe, wie er mich – und es in vollen Zügen genoss.
Das schien ihm ins Bewusstsein zu rufen, was hier eigentlich sein Job war. Er fing sich und machte routiniert weiter. Jan flüsterte mir ins Ohr: „Ich glaube, das ist Thomas.“ Ich sah ihn vollkommen irritiert an. Was wusste er? Ich konnte durch die Hitze keine klaren Gedanken fassen, alles drehte sich, stammelte nur heuchlerisch: „Wer?“ „Na der Aufguss-Jogi, oder wie das heißt. Der hat so lange in unsere Richtung gewedelt.“ Ich riss mich zusammen. „Echt? Stimmt, jetzt wo du es sagst...“ „Schhh“ kam es von hinten erbost. Eine beleibte Rentnerin fühlte sich offenbar im Saunagenuss gestört.
In meinem Kopf hämmerte es. Woher kannte er den Namen? Ich hatte ihn nie erwähnt – oder doch? Ich überwand mich schließlich und flüsterte: „Woher kennst du ihn?“ Jan warf nur mit einem angedeuteten Blick über die Schulter zu der Rentnerin. „Erzähle ich dir später.“ An seinem entspannten, fast amüsierten Gesichtsausdruck meinte ich jedoch zu erkennen, dass seine Quelle absolut nichts mit mir zu tun haben konnte. Erleichterung kam auf, während Thomas vorn den Aufguss mit großen, schwungvollen Bewegungen zu Ende brachte. Dann hängte er sich das Handtuch locker über die Schulter, griff nach dem Eimer und trat an die Tür. „Das war es von mir für heute“, verabschiedete er sich und fixierte mich mit einem unverschämten Grinsen. „Trinken Sie nachher genug. Man verliert ja bei so einem Aufguss ordentlich Flüssigkeit.“
Kaum hatten auch wir die Kabine verlassen, hibbelte ich innerlich. Dann hielt ich es nicht mehr aus. „Jetzt sag schon – woher kennst du den Typen?“ „Er war auf meiner Schule, in der Parallelklasse. Nannte sich Tom. Hatte es nicht leicht.“ Das kam unerwartet, was für ein Zufall. „Was meinst Du damit“, bohrte ich nach. „Hat das Abi nicht im ersten Anlauf geschafft. Keine Ahnung, wie es bei der Wiederholung lief. Außerdem wurde er in der Oberstufe ziemlich gemobbt“, antworte Jan uninteressiert und ging sich abduschen.
Als wir uns danach abtrockneten, fragte ich: „Gemobbt?“ „Was interessiert dich der Typ so genau, ich kannte ihn kaum.“ Ich merkte, wir mir die Röte in die Wangen schoss. „Einfach nur so. Außerdem hat er mich vorhin massiert.“ „Ach, der?“ Er sah sich kurz um, ob jemand zuhören konnte. „Er muss wohl einen sehr kleinen Schwanz haben. Wurde damals von den Jungs aus dem Sportkurs erzählt, die hatten ihn beim Duschen gesehen. Dann kamen die üblichen Spitznamen und Sprüche auf, du weißt ja, wie das ist.“ Nach einer kurzen Pause ergänzte er: „Dem Sport scheint er treu geblieben zu sein, er ist ja beneidenswert gut trainiert.“
Ich schenkte ihm einen flüchtigen Kuss und flötete: „Beneidenswert ist daran gar nichts. Du bist für mich genau richtig.“ Jan lächelte stolz, ein wenig zu selbstzufrieden. Männer.
In meinem Kopf blitzte eine fast bösartige Genugtuung auf, in der nur ein Hauch Enttäuschung mitschwang. Der arrogante Masseur, der sich im Flur vor seinem Kollegen noch als unfehlbarer Gigolo inszeniert hatte, war in Wahrheit ein Blender. Seine Sprüche und seine aufgepumpten Muskeln waren nichts weiter als das verzweifelte Kompensieren einer körperlichen Unzulänglichkeit. Fast tat er mir jetzt leid – fast. In jedem Fall fühlte ich mich jetzt besser.
Kommentar verfassen
AutorIn schreiben
Autorinfos
Geschichte melden
Kommentare
(AutorIn)
Kommentare: 8
Aber: Eine Fortsetzung ist in Arbeit. Soviel vorab: Im Gegensatz zu Thomas wird Marc wieder auftauchen.
Ich freue mich über mehr Rückmeldungen!!«
Kommentare: 41
Was ist mit dem Kollegen von Tom, dem Masseur? Könnte es möglich sein, das dies Marc ist? Möglich wäre es.
Und am Schluss wäre da noch Jan, der an ihren Peinlichkeiten nicht ganz unschuldig ist. Er war es ja schließlich, der für einen Fleck gesorgt hat.
Fragen über Fragen die nur sandracord beantworten kann.
Erfrischend zu lesen.«