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Kommentar: 1 | Lesungen: 119 | Bewertung: 7.00 | Kategorie: Teen | veröffentlicht: 14.10.2026

Jugendliebe - Teil 6

von

Jugendliebe Teil 6 grenzt nahtlos an Teil 5 an. Gern dürfen die Leser in den Teilen davor schnökern, um den Anschluss zu behalten. Viel Spaß, Genuss und Lesevergnügen.

Rückblick

Der Freitag war bei Linda und David voller überwältigender Emotionen gewesen. Erst dieser Ausbruch an Gefühlen direkt am Bahnhof, der beiden gehörig das Blut in Wallung brachte, und dann später mehrfach in Lindas Zimmer. Schon vor dem Essen waren die Wildkatze und ihr Prinz übereinander hergefallen, kaum dass sie in der Wohnung waren – eine Woche Abstinenz war schließlich lang.

Das Antrittsessen mit Lindas Mutter Heidrun verlief ruhig und gesittet – wie früher war es entspannt und die Konversation gelöst. So verging die Zeit wie im Flug. Später, als Linda und David allein waren, krönten sie den Abend mit gefühlvoller Liebe und sorgten für einen romantischen Einstieg ins Wochenende. Heidrun war bei ihren Eltern und die beiden Turteltauben hatten die Wohnung für sich.

Das erste offizielle Wochenende – Samstag

Samstagmorgen

Eine gute Stunde nach Heidruns Aufbruch klingelte der Wecker pünktlich um sieben Uhr. „Mmh“, stöhnte David genervt auf. In Gedanken fügte er noch hinzu: ‚Shut the hell up‘. Linda hatte glücklicherweise einen digitalen Wecker mit Schlummertaste – welch ein Segen. Neun Minuten später fiepte er jedoch erneut, und David schaltete ihn ab. Seine Wildkatze schlief noch tief und fest.

Vorsichtig, um sie nicht zu wecken, wollte er aufstehen, aber er hing fest. Sein Glied steckte noch immer in ihrem Paradies – sie hatten sich die ganze restliche Nacht nicht mehr bewegt. Ein verschmitztes Lächeln stahl sich auf Davids Gesicht, als er an den nächtlichen Sex dachte. Er griff zur Box mit den Taschentüchern und zupfte ein paar heraus. Mit der einen Hand öffnete er sanft Lindas Schenkel, zog sich behutsam aus ihr zurück und bettete die weichen Tücher dazwischen, um den restlichen Liebesnektar aufzufangen. Dann erhob er sich und krabbelte über seine schlafende Wildkatze hinweg.

Im Badezimmer ging er zuerst auf die Toilette. Gerade wollte er unter die Dusche, da sah er einen Zettel auf der Waschmaschine, neben seinem Kulturbeutel: ‚Hier sind Handtücher für dich, David. War ein netter Abend gestern. Euch ein schönes Wochenende. Gruß Heidrun.‘

Er schmunzelte über die Fürsorglichkeit und stieg in die Duschwanne. Das kalte Wasser belebte seinen Körper und den Geist. Nach dem Zähneputzen ging er zurück in Lindas Zimmer, kleidete sich an und wandte sich zum Gehen.

An der Wohnungstür hielt er inne und ging zu seinem schlafenden Engel zurück. Auf dem Schreibtisch fand er Notizzettel und Stifte. Rasch schrieb er ihr eine Nachricht, dass er beim Bäcker sei – die Punkte über den Buchstaben in Form kleiner Herzchen. Das Blatt legte er auf den Boden neben das Bett, gab Linda einen sanften Kuss und machte sich auf den Weg.

Zwanzig Minuten später war er wieder zurück – wegen der frischen, klaren Luft am Morgen war er zu Fuß gegangen. Linda schlief immer noch. ‚Na ja, was soll’s‘, dachte er sich, ‚sie will später noch lernen, da kann sie ruhig ausschlafen.‘ Also ging er leise in die Küche und schloss hinter sich die Tür.

Als Erstes setzte er den Kaffee auf, dann schaute er in den Kühlschrank. Vom gestrigen Abendessen war ja etliches übriggeblieben. Und wie hatte Heidrun doch gesagt? ‚Esst tüchtig am Wochenende. Ihr werdet die Energie ja brauchen können.‘ Als wüsste sie genau, wovon sie sprach.

David lächelte kopfschüttelnd, nahm einen Teller und legte Aufschnitt, Schinken und Käse darauf. Dazu kamen Heidruns selbst gemachte Marmelade, Honig vom heimischen Imker, Butter und Frischkäse.

‚Hmm‘, überlegte er, ‚Frühstückseier wären nicht schlecht.‘ Also setzte er einen Topf auf, um die Eier zu kochen. Unterdessen deckte er schon mal den Esstisch im Wohnzimmer. Nachdem er die Eier unter kaltem Wasser abgeschreckt hatte – nur böse in den Topf zu gucken, hatte wieder einmal nicht gereicht –, war der Frühstückstisch komplett. Nur seine Liebste fehlte noch.

Er hörte Linda in ihrem Zimmer rumoren. Anscheinend hatte der Kaffeeduft sie geweckt. Nur mit Davids Hemd vom Vortag bekleidet, das sie nur halb zugeknöpft hatte, kam sie ins Wohnzimmer. Sie hielt seine Nachricht in der Hand. „Bist du schon wieder da?“, fragte sie noch schläfrig und hielt ihm den Zettel hin. „Süß von dir. Danke.“ Sie gab ihm einen Kuss.

„Guten Morgen, mein Engel“, David dehnte die Worte absichtlich ein wenig, um Linda aufzuziehen. Die Berufsausbildung hatte ihn zum Morgenmenschen gemacht, aber seine Wildkatze war offensichtlich eine Langschläferin. „Der Tag läuft schon ‘ne Weile. Ja, ich war schon beim Bäcker, und wie du siehst“, er deutete auf den gedeckten Tisch, „ist das Frühstück ebenfalls fertig.“

„Guten Morgen, Schatz. Ach oh ah…“, Linda gähnte noch einmal herzhaft. Dann rieb sie sich den Schlaf aus den Augen. „‘Tschuldigung, aber ich bin noch nicht richtig wach. Darf ich noch schnell unter die Dusche und eine Wäsche starten, bevor wir frühstücken?“

„Das merke ich“, lachte er. „Sicher, geh nur. Ich mach es mir solange auf dem Balkon gemütlich.“ Gerade als Linda sich zur Tür drehte, schlang David seine Arme von hinten um sie und zog sie sanft zu sich heran.

Durch das nur flüchtig geschlossene Hemd strichen seine Hände mühelos über ihren nackten Bauch und die vollen Brüste. Liebevoll ließ er seine Finger über ihre Haut gleiten und küsste sie zärtlich am Hals.

Die unerwarteten Liebkosungen jagten Linda eine Gänsehaut über den Körper. Sie lehnte sich an ihren Prinzen und genoss die sinnlichen Berührungen in vollen Zügen. „Mmh. Schön“, hauchte sie mit geschlossenen Augen. Als Davids Hände auf ihren Wonnehügeln lagen, machte sich auch dieses prickelnde Gefühl in ihrem Paradies bemerkbar. „Ohh“, stöhnte sie leise. Dennoch entzog sie sich seiner Umarmung, gab ihm einen saftigen Kuss auf den Mund und ließ ihn mit einem „Später!“ stehen. Dass die Blase drückte, wollte sie ihm nicht auf die Nase binden.

Schulterzuckend und halbwegs verwirrt nahm sich David eine Tasse Kaffee und ließ sich draußen auf einem Liegestuhl nieder. Gerade im Mai und Juni war es morgens um diese Zeit einfach herrlich, bevor die Hitze des Tages aufkam. Er war ganz in Gedanken versunken und beobachtete die Bienen, die schon fleißig Pollen sammelten, als er hinter sich ein Rascheln vernahm. In der Tür stand Linda, in ein Handtuch gewickelt, und fuhr sich mit einer Bürste durch die Haare.

David grinste sie an. „Ui, die Sonne geht auf.“

Freudig nahm sie sein Lächeln auf: „Nur für dich.“ Linda beugte sich zu ihm herunter und küsste ihn. „Aber nur, weil du Frühstück gemacht hast“, erwiderte sie und streckte ihm frech die Zunge heraus.

Prüfend sah er sie an und zog eine Augenbraue nach oben. „Diese Spitze musste sein, oder?“ Linda nickte langsam und bedeutungsvoll. „Okay“, er gab sich geschlagen und hob die Schultern. „Dann muss das jetzt auch sein“ – und während er noch sprach, zog er ihr mit einem Ruck das Handtuch weg.

Erschrocken quiekte Linda auf und flüchtete sich nach drinnen. „Du Depp“, schalt sie ihn. Dann lenkte sie aber ein – die neugierigen Nachbarn konnten ja nur von nebenan auf den Balkon schauen, und direkt gegenüber begann eine Siedlung mit Einfamilienhäusern. Sie kam zur Tür zurück und streckte die Hand an der Gardine vorbei nach draußen. „Darf ich bitte mein Handtuch wiederhaben? Dann bin ich auch ganz brav“, kam es versöhnlich von ihr. Sie schnipste mit dem Finger, um auf ihre Hand aufmerksam zu machen.

Zufrieden lachte David, stand auf und ging hinein. Er hielt Linda das Handtuch hin. Sie jedoch drehte sich mit dem Rücken zu ihm und nahm die Arme nach oben. Er wickelte es um sie und steckte es fest. Zärtlich strich er ihr die Haare beiseite und hauchte liebevolle Küsse auf den Hals. Seine Hände wanderten sanft über ihren Körper und zwischen den Brüsten hindurch weiter nach unten. Die Finger glitten unter das Handtuch und krabbelten über die nackte Haut. Küssend wanderte er mit den Lippen über Lindas Nacken und die Schultern.

Dadurch, dass er ihr seinen warmen Atem auf die Haut hauchte, spürte Linda ein begehrliches Prickeln in sich aufwallen. Sie schmiegte sich an ihn und schnurrte wohlig. Diese kleinen Zärtlichkeiten von ihm mochte sie besonders. Selbst durch das Handtuch hindurch fühlte sie Davids wachsende Männlichkeit an ihrem Po. Sie ließ eine Hand in seine Hose gleiten und griff nach dem kleinen Prinzen. Als sie die Finger um ihn schloss, verhärtete sich Davids Lanze merklich. Mit dem Daumen strich sie über die Eichel, und ja, die ersten Tropfen der Vorfreude kamen schon heraus. Lindas Erregung wuchs, und ein Kribbeln wanderte in ihre Lusthöhle.

Entschlossen drehte sie sich um, griff nach Davids Shirt und zog es ihm über den Kopf. Dann sah sie ihm fest in die Augen und hauchte fordernd: „Komm mit!“ Ohne eine Antwort abzuwarten, zog sie ihn hinter sich her. Im Vorbeigehen griff sie nach dem Honig vom Frühstückstisch und steuerte die Küche an.

Noch im Gehen riss sich Linda das Handtuch vom Leib und legte es auf den Küchentresen. Sie stellte sich mit dem Rücken an die Arbeitsplatte, stemmte sich hinauf und ließ sich auf den Hintern plumpsen, sodass ihr enormer Vorbau wackelte. Mit strahlenden Augen und einem verführerischen Lächeln zeigte sie David das Glas Honig, öffnete es und verteilte etwas Blütennektar auf ihren Brüsten. Dann zog sie mit dem süßen Saft einen Streifen, der vom Tal ihrer Wonnehügel bis zu ihrer Paradiespforte hinunterführte.

Lüstern grinsend blickte sie David an, der von Lindas Spontanität immer noch ein wenig baff war. „Komm her, mein Hengst. Leck mich sauber“, halb kam es im Befehlston, halb lustvoll stöhnend von ihr.

David stieg hastig aus seiner restlichen Kleidung und trat näher an Linda heran, sodass ihre Nasenspitzen sich fast berührten. Sie sahen sich tief in die Augen. Dann schlang Linda ihre Arme um David und küsste ihn wild – jedoch nur für einen kurzen Moment. Dann schob sie ihn zu ihren Honigmelonen.

Das Buffet sah lecker aus, befand David, und so machte er sich mit Ehrgeiz daran, dem Wunsch seiner Liebsten nachzukommen. Seine Zunge glitt über ihre Nippel, die sich erregt aufrichteten. Das Prickeln kam in Wellen über Linda. Sie legte den Kopf in den Nacken, um lustvoll auszuatmen und sich ganz den Gefühlen hinzugeben.

Als er ihre Brüste gesäubert hatte, folgte David der verführerischen Fährte nach unten – auf der Suche nach mehr, und er wurde fündig. An Lindas Paradies angekommen, erwartete ihn ein Geschmack aus süßem Nektar, der sich mit Lindas eigenem Honig vermischt hatte.

Kurz hielt er inne. Wie ein Prüfer schmatzte er kurz. „Das ist eine interessante Mischung“, sagte er, mehr zu Lindas Unterleib gewandt.

„Mmh, lass mich auch mal kosten“, kam es bettelnd von seiner Wildkatze zurück.

David fuhr mit der Zunge noch einmal tief durch Lindas Spalte und über den Kitzler. Sie zuckte zusammen und stöhnte lustvoll auf. Dann gab er ihr die exotische Mischung zum Probieren.

Begierig öffnete sie den Mund, und er schob ihr seine Zunge tief hinein. Wie eine Süchtige leckte sie den Liebescocktail ab – fast so, als ob sie davon noch lüsterner werden würde. Während sie sich wild küssten, griff Linda vor Erregung zitternd nach seinem harten Speer und führte ihn an ihre heiße Pforte. Sie lehnte sich etwas nach hinten und ließ ihn wie von selbst hineingleiten.

Erregt stöhnend legte sie den Kopf in den Nacken. „Ooah… Jaaa... Du geiler Hengst.“ Sie schob sich noch weiter über die Kante der Arbeitsplatte. „Mach es deiner Stute! Komm schon!“

Entgeistert hielt David kurz inne. „Meine Güte!“, gab er zurück. „Bist du rollig?“ Dennoch fing er an, sich langsam in ihr zu bewegen.

„Nee. Nicht … rollig …“, stöhnte Linda, „nur … nur unsag… …bar geil.“ Sie verschränkte die Beine hinter David und klammerte sich an ihn – die Wildkatze in ihr übernahm das Kommando und dirigierte den Schweif in die gewünschte Richtung.

Linda stützte sich mit den Händen ab, und David hielt sich an ihren Hüften fest. Da sie voller Lustgefühle den Kopf immer wieder in den Nacken legte, beugte sich David vor, um mit ihrem schwingenden Vorbau spielen zu können. Zumindest mit herausgestreckter Zunge erreichte er ihre aufragenden Knospen.

Als er über sie fuhr, schüttelte sich Linda: „Uaah. Geil. Mach nochmal.“

Gern kam David dem nach und leckte mit der Zungenspitze abwechselnd über beide Nippel. Bei dem Tempo, das die Wildkatze vorgab, dauerte es auch nicht lange, bis sich die Erlösung anbahnte. Sie verkrampfte sich leicht und klemmte Davids Männlichkeit fest in ihrer Lusthöhle ein. Linda hatte den Kopf weiterhin in den Nacken gelegt und stöhnte ihre Lust voller Inbrunst heraus. Mit einem Ruck ihrer Beine zog sie David tief in sich hinein und ließ die höchste Welle des Orgasmus über sich hereinbrechen.

Mit leicht glasigen Augen sah sie ihren Lustknaben an: „Du … du Hengst!“ Sie war völlig außer Atem. „Mann! Du … du bist … unglaublich. Puh! Umwerfend!“ Langsam kam sie vom Gipfel der Lust herunter, richtete sich mühsam auf und lockerte ihre Beine. Schmerzverzerrt verzog sie das Gesicht: „Ich glaube, du musst mich heute Abend massieren. Autsch! Krampf!“

David trat zurück und half ihr auf die Füße. Humpelnd ging Linda ein paar Schritte, bis sich der Krampf gelegt hatte. Dann schmiegte sie sich an ihren Prinzen und küsste ihn liebevoll. Ihre Hand griff nach seiner Männlichkeit, die mittlerweile auf Halbmast hing. Sie schob David rückwärts an die Arbeitsplatte und klopfte auf das Handtuch.

Nachdem ihr Hengst oben saß, widmete sich Linda seinem Schweif, und kurz darauf stand er wieder in gewünschter Größe. Sie nahm den Honig und goss einen Schuss über die Speerspitze. Es war recht viel, sodass auch einiges am Schaft hinablief. Mit viel Genuss leckte sie den süßen Saft auf. Gierig nahm sie die Eichel komplett in den Mund und bearbeitete den Freudenspender nach allen Regeln der Kunst. Ihre Hände glitten am Stamm entlang – dem kleinen Stück, das nicht in ihrem Rachen steckte –, und spielten mit seinen Hoden.

Lange hielt David diese Behandlung nicht aus, war er doch schon bei Lindas Orgasmus fast so weit gewesen. Das Prickeln in seiner Lendengegend nahm rasant zu, und nun war es an ihm, den Kopf in den Nacken zu legen und seine unbändige Lust herauszulassen. „Ohh… Jaa... Du … du Luder!“, kam es stockend von ihm. „Saug … mich … leer!“ Die Sterne tanzten vor seinen Augen und nahmen ihn mit in den Himmel der Erlösung hinauf.

Innerlich musste Linda grinsen, als sie den Hauch von Dirty Talk vernahm. Sie spürte, dass David gleich so weit war. Das Pochen in seinem Glied wurde stärker, und die Adern traten deutlich hervor. Ein wenig musste er sich aber noch gedulden. Sie hielt kurz inne, um noch etwas Honig nachzuschütten, nur um sich unersättlich dem heißen Stab wieder zuzuwenden. Wenig später war es so weit, und Linda spürte Davids heißen Saft in ihrem Mund.

Auch das ergab, zusammen mit dem Honig, eine recht ungewöhnliche, aber doch interessante Mischung. Das meiste ließ sie herauslaufen, doch den letzten, kleinen Rest gab sie David mit einem innigen, liebevollen Kuss zur Verkostung. Wie schon zuvor zeigte die Mischung ihre Wirkung als Aphrodisiakum – beide wurden immer wilder und die Küsse leidenschaftlicher. Als sie sich endlich voneinander lösten, schauten sie sich, schwer atmend, aber grenzenlos glücklich, an.

„Das war doch mal so richtig geil“, grinste David, „so früh am Morgen.“

Linda streckte ihm souverän die Zunge heraus. „War ja auch meine Idee. Komm, lass uns ein bisschen saubermachen und dann endlich frühstücken.“ Sie deutete lächelnd auf ihren Magen: „Bauchi hat Hunger.“

„Ja, mein Engel“, antwortete er und gab ihr einen liebevollen Klaps auf den knackigen Hintern.

Nach einer kurzen Waschung zogen sich beide an und setzten sich an den Frühstückstisch. Linda lehnte sich zu David hinüber und küsste ihn auf die Wange. „Danke fürs Frühstückmachen. Daran könnte ich mich glatt gewöhnen.“

David, der eben sein Brötchen aufschnitt, deutete mit dem Messer auf die Küche hinter ihm: „War das eben nicht schon das Dankeschön?“

Linda lachte auf: „Das eben …“, sie zog verführerisch die Brauen nach oben, „das eben, war pure Geilheit.“ Schon beim bloßen Gedanken an den hemmungslosen, wilden Sex durchfuhr sie ein Schauer, und sie schüttelte sich. Das wohlige Kribbeln in ihrem Schatzkästchen war immer noch da, aber lange nicht mehr so ausgeprägt wie noch am Freitagfrüh – und der Tag hatte gerade erst begonnen.

Hungrig machten sie sich über das Frühstück her. Linda war angenehm überrascht, dass es Hörnchen und Rosinenbrötchen gab.

Darauf zuckte David nur mit den Schultern: „Tja, ich geh eben immer zum selben Bäcker. Und solche Sachen sollte man auch vorbestellen. Das habe ich nämlich schon gestern nach der Arbeit gemacht“, er zwinkerte ihr zu, „nur für dich, mein Engel.“ Linda gab ihm einen Schmatz. „Ich ess die aber auch gerne“, fügte er noch an.

Nach einer Weile sah Linda David nachdenklich an. „Der Sex letzte Nacht, also vielmehr heute früh, war ja auch heftig – langsam, aber intensiv.“ Sie griente, als sie befriedigt daran dachte und das Prickeln in sich wieder stärker spürte. „Aber warum warst du eigentlich wach?“

David trank einen Schluck Kaffee. „Ich weiß auch nicht. Irgendwann bin ich aufgeschreckt. Keine Ahnung, ob draußen auf der Straße jemand laut war, ich hab keinen gesehen. Dann war ich auf Klo und kurz in der Küche, einen Schluck Wasser trinken. Wie ich dich dann so beim Schlafen beobachtet habe, da hat sich bei mir was geregt, und so wollte ich lediglich Abhilfe schaffen. War doch eine nette Idee, oder?“

Linda knuffte ihn an den Bizeps. „Danke, dass du mich zum Einschlafen brauchst – als Schlaftablette sozusagen.“ David rieb sich den Arm. „Aber schön war es dennoch“, gab sie schließlich grinsend zu. „Und danke, dass du mir heute früh die Taschentücher zwischen die Beine gestopft hast“, sie kicherte, „die haben zum Glück das meiste aufgesaugt.“ Nach einer Weile fuhr sie fort: „Was hast du denn für heute auf dem Plan?“

„Hmm. Du wolltest ja lernen und für heute Abend dachte ich eventuell an Kino?“, fragte David vorsichtig. „Sonst habe ich außer viel Kuscheln keine spontanen Einfälle.“

Linda nickte zustimmend. „Viel Kuscheln ist immer gut.“ Neben ihr lag der Stapel mit den Zeitungen dieser Woche. Sie suchte die Ausgabe vom Donnerstag heraus – dort stand ja immer das aktuelle Kinoprogramm fürs Wochenende drin.

Das Lichtspielhaus in der Heimatstadt hatte nur zwei Säle, also war die Auswahl an Filmen begrenzt. „Hmm“, kam es von ihr, „hier bei uns laufen nur Actionfilme, da hab ich ehrlich gesagt keine Lust drauf.“ Sie blätterte raschelnd um, „und eigentlich auch nicht, bis nach Magdeburg zu fahren, oder?“

„Muss nicht sein“, stimmte David ihr zu. Dann fiel ihm wieder ein, dass er ja vorhatte, zusammen mit ihr zu kochen. Er schaute zu Linda hinüber, die immer noch in die Zeitung vertieft war. Aber das Kinoprogramm gab nicht mehr her. „Sage mal, was hältst du denn davon, wenn wir uns was Schönes zu Essen kochen? Und dann ein nettes Abendessen zu zweit – bei Kerzenschein …“

Linda blickte auf und legte die Zeitung aus der Hand. „Kochen? Wir? Und was? Dosenravioli?“ Sie kicherte.

Daraufhin fühlte sich David in seinem Vorschlag bestätigt. „Keine Dosenravioli, versprochen.“ Er nahm ihre Hand. „Vertraust du mir?“ Linda schaute in seinen Hundeblick und konnte nichts anderes tun, als zu nicken. „Gut. Dann lass mich mal machen. Wenn du nachher lernst, fahre ich für heute Abend einkaufen.“

Erfreut gab Linda ihm einen dicken Kuss. „Frühstück machen, Kochen, liebevoll sein …“, zählte sie auf. „Was kannst du denn noch?“

„Lass dich nur überraschen“, antwortete er ihr geheimnisvoll. „Ach übrigens, mein Engel – ehe ich es vergesse: Den gestrigen Abend werden wir nächsten Freitag bei mir wiederholen.“

Fast verschluckte sich Linda an ihrem Kaffee. „Nee, oder? Bei deinen Eltern dasselbe?“ Sie seufzte auf. „Na gut, wenn es sein muss.“

Entschuldigend schaute David zu ihr hinüber: „Es muss, leider. Zumindest konnte ich meine Mutter auf den Freitag festlegen. Dann haben wir es hinter uns. Es wird nichts Großes, keine Panik“, beruhigte er sie. „Die beiden fahren Samstag früh nach Celle, zu Schwesterchen Stefanie und Torsten. Sie kommen dann erst am Sonntagnachmittag wieder, also können wir bei mir bleiben – offiziell sturmfrei. Ich würde vorschlagen, dass ich dich Freitag wieder am Bahnhof abhole. Dann fahren wir hierher, du packst zusammen, was du brauchst, und dann rüber zu mir. Wegen mir können wir ja noch mit deiner Mom einen Kaffee trinken und ein bisschen schnacken, dann bist du viel entspannter.“

Ungläubig sah Linda ihren Prinzen an und schüttelte den Kopf. „Also eins muss man dir lassen, organisieren kannst du – alles fertig geplant.“ Sie lehnte sich für einen Schmatz zu ihm. „Also gut, ich sag es dann meiner Mom am Telefon, dann weiß sie auch Bescheid.“

Allmählich beendeten sie das Frühstück und räumten den Tisch ab. David bot sich an, den Abwasch zu übernehmen – es war ja nicht viel, und das meiste landete, zusammen mit dem Geschirr von gestern Abend, in der Spülmaschine. Die schaltete er auch gleich an. Danach wollte er zum Supermarkt. Linda hing ihre Wäsche auf dem Balkon auf und startete eine zweite Maschine. Dann setzte sie sich an ihren Schreibtisch und breitete seufzend ihre Unterlagen aus. David schrieb schnell einen Einkaufszettel und brachte Linda fürsorglich noch einen frischen Kaffee ins Zimmer.

„Hier, mein Engel, frisch aufgebrüht“, sagte er, „damit lernt es sich doch leichter.“

„Awwh! Danke, mein Schatz!“ Linda strahlte. „Hier komm ich jetzt öfter her, der Service ist erstklassig.“

David wiegelte ab: „Schon okay. Ich lass dich jetzt in Ruhe und fahre einkaufen. Je eher du fertig bist, umso mehr Zeit haben wir füreinander. In der Küche ist noch Kaffee, wenn du möchtest.“ Es folgte ein kurzer, aber intensiver Kuss. „Bis gleich, sei fleißig“, sagte David zum Abschied. Linda nickte brav und widmete sich ihren Aufzeichnungen.

Dort, wo er heute früh beim Bäcker gewesen war, gab es auch einen einheimischen Fleischer, den neu entdeckten Blumenladen mit der super Beratung, eine Apotheke und den Supermarkt. Mit dem Auto war er in ein paar Minuten da.

Als Erstes ging er zum Fleischer und ließ sich ein Stück Schweinefilet einpacken. Das war nicht allzu schwer zuzubereiten und schmeckte, richtig gemacht, einfach köstlich. Dann stand er vor dem Bäcker und überlegte: ‚Kuchen oder keinen Kuchen heute Nachmittag. Hmm, wir haben kein Mittagessen, also vielleicht jeder ein Stück.‘ Er ging hinein, grüßte und schaute in die Auslage.

Die Verkäuferin wunderte sich: „Du warst doch vorhin erst da, Brötchen holen.“ Sie duzten sich, denn er kam mehrmals die Woche hierher. Irgendwann hatte Sabine es ihm angeboten.

Ihrer Meinung nach sorgte das für bessere Kundenbindung – Freundlichkeit und ebenso der Service, dass es kurz vor Ladenschluss schon mal was umsonst obendrauf gab. Schon öfter hatte David drei Brötchen zum Abendessen holen wollen und stattdessen fünf bekommen. Die Kunden waren zufrieden, und der Bäcker musste nichts wegwerfen.

Sabine war in ihren Vierzigern, hatte kurze, brünette Haare und war ein bisschen mollig. Man sah ihr an, dass sie den Kuchen wohl ebenso genoss wie die Kunden. Aber genau das machte ihre Empfehlungen so glaubhaft.

David nickte: „Ja, schon. Aber etwas Kuchen für heute Nachmittag wäre nicht schlecht, und den hatte ich vergessen. Schaut ja alles verführerisch aus – wie immer, aber ich denke, ich nehme je ein Stück Eierschecke, gefüllten Bienenstich, eins von der Donauwelle und von dem Zupfkuchen.“

„Gern“, Sabine lächelte und stellte den Kuchen zusammen. „Das macht dann 8,50 DM.“ David gab ihr einen 10-Mark-Schein und verzichtete dankend auf das Wechselgeld. Das sicherte ihm die nächsten Freibrötchen.

Sie überreichte ihm das süße Päckchen: „Dann lasst euch den Kuchen nachher schmecken, ihr beiden“, sagte sie mit einem wissenden Zwinkern.

Verdutzt schaute David sie an. Immer noch lächelnd erklärte sie: „Ich hab euch zwei gestern Nachmittag hier auf dem Parkplatz knutschen gesehen – eine hübsche Freundin hast du da.“

Nun wusste David nicht so recht, ob er stolz oder beschämt sein sollte. Er entschied sich für beides. Die Röte stieg ihm ins Gesicht, aber selbstsicher antwortete er: „Danke sehr. Sie ist ein richtiger Engel.“ Er nahm den Kuchen entgegen. „Ein schönes Wochenende, Sabine, und bis die Tage.“

„Danke, euch auch. Tschüss“, kam es fröhlich zurück.

Er brachte die Einkäufe zum Auto und ging dann hinüber in den Supermarkt. Schnell landeten braune Champignons, Kochsahne, Butter und Rosmarin im Einkaufswagen. Zwiebeln und Knoblauch hatte er in Heidruns Küche gesehen. Als Nachtisch entschied er sich für Mousse au Chocolat – zwar die Pulverversion, aber immerhin in Zartbitter. Genügend Milch und Sprühsahne standen daheim im Kühlschrank.

Nun fehlte noch die Beilage. Er hatte vergessen zu schauen, ob Heidrun Kartoffeln hatte – wenn, dann wohl sicher im Keller. Aber er wollte kein ganzes Netz kaufen, also musste eine Alternative her. Grübelnd ging er durch den Laden: ‚Pommes? Naja, zur Not. Und die restliche Tüte kann man ja einfrieren.‘ Neben den Pommes entdeckte er dann die Lösung – Herzoginkartoffeln. ‚Ha! Perfekt!‘

Zufrieden ging er zum Weinregal und entschied sich für einen halbtrockenen französischen Rotwein. Dann folgte noch ein kurzer Abstecher zu den Süßwaren und er war fertig. Halt, noch einmal zurück. Morgen früh wollte er doch Pancakes machen. Dafür brauchte er Buttermilch – der Rest war vorhanden. ‚Eigentlich‘, dachte er sich, ‚müssten wir Heidrun wieder eine Flasche Wein dalassen, wenn wir schon ihre Vorräte plündern.‘ Also holte er noch eine zweite Flasche vom selben Rotwein und ging dann zur Kasse.

Nachdem die Einkäufe im Auto verstaut waren, ging er hinüber in den Blumenladen. Die Floristin empfing ihn mit einem breiten Lächeln: „Hallo. Na? Waren die Callas richtig?“

David strahlte sie an: „Hallo.“ Er schloss die Tür und ging hinüber zum Tresen. „Die waren perfekt. Das sind ihre Lieblingsblumen. Und darum wollte ich mich bei Ihnen noch mal bedanken.“ Hinter dem Rücken zog er eine Schachtel „Merci“ hervor.

Völlig überrascht bekam die Floristin keinen Ton heraus. „Also … Danke“, stammelte sie. „Meine Güte, das … das ist mir ja noch nie passiert.“

David lächelte verschmitzt: „Schon okay.“ Er blickte etwas verlegen nach unten. „Sie haben mir gestern den Abend gerettet. Da ist ein Dankeschön viel zu wenig.“

Die Floristin legte die Schokolade auf den Tresen und kam zu David herum. Sie streckte ihm die Hand entgegen: „Ich bin Bettina.“

Leicht gerührt und überrascht ergriff David ihre Hand: „David“, kam es einsilbig zurück.

Bettina lächelte: „Schön, dich kennenzulernen, David. Dann sind wir jetzt per Du. Und wahrscheinlich werde ich dich jetzt hier wohl öfter sehen, oder?“

David hatte seine Sprache wiedergefunden. „Bei dem tollen Service und der überaus freundlichen und kompetenten Floristin, gerne. Zähl mich ab sofort zu deinen Stammkunden, Bettina.“

Sichtliche Freude zeichnete sich auf ihrem Gesicht ab. „Vielen Dank, David. Du bist hier herzlich willkommen – auch wenn du mal Fragen für den Garten hast, jederzeit.“

„Fein. Danke“, entgegnete er strahlend. „Dann wünsche ich dir ein schönes, erholsames Wochenende, Bettina.“

„Danke dir“, kam es von ihr zurück. „Das wünsche ich dir, oder vielmehr euch auch.“ Sie zwinkerte ihm wissend zu. „Übrigens, ihr seid ein schönes Paar.“

David ging grinsend zur Tür, hob noch einmal grüßend die Hand und verließ das Geschäft. ‚Irgendwie merkt auch jeder, dass wir frisch verliebt sind‘, dachte er bei sich, ‚Na egal. Wir sind glücklich, und das soll doch die ganze Welt erfahren.‘

Er ging zum Auto und fuhr heim ins Wochenend-Liebesnest. Die Einkäufe waren schnell verstaut. Kurz schaute er bei Linda herein, um sich wieder anzumelden. Sie brütete noch über ihren Unterlagen für die Tests. Er wollte sie nicht stören, gab ihr also nur einen Kuss auf die Stirn und ging zurück in die Küche.

Die Mousse brauchte einige Zeit zum Durchkühlen, also wollte er sie gleich zubereiten. Es war ihm ein bisschen peinlich, als er in den Schränken nach einem Mixer suchte, aber Heidrun war ja nicht da. Er fand das Rührgerät mit der passenden Schüssel und noch die gute Block-Schokolade. Da kamen die Kindheitserinnerungen zurück – er als kleiner Steppke, der seiner Mutter beim Backen half.

Diese hier war aber die pure, bittere Variante. Nachdem er eine Küchenreibe entdeckt hatte, rieb er etwas von der Schokolade zum Pulver dazu – quasi, um den Geschmack zu verfeinern. Wenig später stand die Mousse, fertig in Dessertschälchen gefüllt, im Kühlschrank. Normalerweise ergab die Packung vier Portionen, aber die Schälchen, die er gefunden hatte, waren irgendwie größer – somit blieb es dreien. Da hatte Heidrun morgen Abend auch noch was zum Naschen, warum denn nicht. Dann säuberte er noch die Champignons, sodass sie später nur noch geschnitten werden mussten.

Nachdem der Abwasch erledigt und der Geschirrspüler von heute früh ausgeräumt war, schlüpfte er noch einmal zu Linda ins Zimmer. Sie sah kurz auf und lächelte matt. „Das ist doch mehr, als ich dachte.“ Seufzend wanderte ihr Blick auf den Wecker. Es war zwölf Uhr mittags. „Zwei Stunden werde ich wohl noch brauchen, aber ich möchte das gern fertig machen. Jetzt bin ich gerade drin im Stoff. Sonst sitze ich morgen noch länger dran.“

David winkte ab: „Mach nur. Kein Problem. Ich wollte mir nur was zum Lesen holen. Dann bin ich wieder weg.“ Er trat an den Schreibtisch und massierte ihr kurz die Schultern.

Linda ließ sich gegen die Lehne sinken. „Mmh. Das tut gut. Danke.“ Entspannt legte sie den Kopf in den Nacken. „Jetzt ist aber genug – leider. Sonst fällt mir noch ganz was anderes ein.“ Sie grinste verführerisch. „Gib mir ‘nen Kuss, mein Schatz.“

Der angesprochene Schatz beugte sich zu ihr herunter, und ihre Lippen fanden sich zu einer sinnlichen Berührung. Als sie sich voneinander lösten, fiel Davids Blick auf den Tisch, in Lindas Tasse. Er deutete darauf: „Möchtest du noch einen Kaffee? Und vielleicht einen Snack dazu?“

Sie nickte: „Gern. Danke.“ Damit wandte sie sich wieder den Unterlagen zu.

David brachte ihr das gewünschte Heißgetränk sowie ein liebevoll zubereitetes halbes Brötchen mit Käse und Tomatenscheiben, dazu eine kleine Handvoll Obst. Linda blickte auf das Brettchen und fing unwillkürlich an zu lachen. „Genau das war gestern mein karges Frühstück in der Mensa. Nur sieht das hier bedeutend frischer und leckerer aus“, kicherte sie. Dann strahlte sie ihren Prinzen an: „Das ist ein Grund, warum ich dich liebe.“ Sie zog ihn zu einem saftigen Schmatzer an sich.

„Danke. Ich liebe dich auch. Lass es dir schmecken“, erwiderte David. Zwar hatte er nur die Hälfte verstanden, aber egal. Er schnappte sich seine beiden Bücher, die er eingepackt hatte, und ließ seine Studentin allein.

Samstagnachmittag

Auf dem Balkon machte er es sich mit einer Tasse Kaffee gemütlich. Die Liegestühle waren einfach zu bequem. Er wählte den Thriller, den er schon halb durchhatte, und war kurz darauf in seiner Fantasie versunken.

Irgendwann später schreckte er hoch, denn Linda hatte ihn angesprochen. Sie stand in der Balkontür und kicherte: „Hab ich dich erschreckt? Tut mir leid.“

„Ganz bestimmt tut dir das leid“, kam die sarkastische Antwort. „Gerade weil du das auch noch lustig findest.“

„Oh, du Armer“, lachte Linda, „eine Tüte Mitleid.“

David winkte ab: „Egal.“ Er setzte sich auf und rekelte sich. „Bist du fertig mit Lernen?“ Noch einmal streckte er sich gähnend: „Uaah. Wie spät ist es denn eigentlich?“

„Gleich halb drei. Und ja, ich bin fertig. Alles für nächste Woche vorbereitet. Jetzt bin ich ganz für dich da.“ Lächelnd schwang ein wenig Stolz in ihrer Stimme mit.

Gespielt verzog David das Gesicht: „Das hatte ich befürchtet.“ Dann prustete er los.

Lindas Augen verengten sich, und kopfschüttelnd entgegnete sie: „Du bist ein Depp, weißt du das?“

Schulterzuckend gab er zurück: „Sicher weiß ich das. Es macht aber Spaß.“ Gewinnend streckte er ihr die Zunge heraus, erhob sich und gab Linda einen lauten Schmatz auf den Mund. „Komm mal mit in die Küche.“

Sie folgte ihm und blickte ihn dann mit großen Augen erwartungsvoll an. „Ich war vorhin noch mal beim Bäcker und hab Kuchen mitgebracht – sozusagen als Belohnung für deinen Fleiß. Außerdem hatten wir ja nur Frühstück und bis zum Abendessen wird es sonst zu lang.“ An Lindas Gesicht konnte er ablesen, dass er richtig gedacht hatte; ihr Grinsen war immer breiter geworden. Sie hatte genauso einen süßen Zahn wie er. „Machen wir uns Cappuccino dazu? Kaffee mag ich heute keinen mehr.“

„Klingt nach einem Superplan“, antwortete Linda freudestrahlend. „Was hast du denn mitgebracht?“ Ungeduldig griff sie nach dem Kuchenpaket und öffnete es. „Ui-jui-jui. Lecker, lecker – sieht mir aber ein bisschen viel aus.“

David zuckte mit den Schultern. „Für jeden zwei Stückchen. Ich dachte mir für heute und morgen. Mehr als frühstücken tun wir morgen doch sowieso nicht. Und …“, er schaute Linda vorsichtig von der Seite an. Sie sah zu ihm auf und hob fragend die Augenbrauen. Leise seufzend fuhr er fort: „Und am Nachmittag musst du ja schon wieder zum Zug. Also, pünktlich diesmal.“

Linda nickte, atmete tief ein und entgegnete ein bisschen traurig: „Ich weiß.“ Dann kam jedoch zaghaft ihr Lächeln zurück: „Wir haben aber noch über einen Tag – nur für uns.“ Zärtlich schmiegte sie sich an ihn: „Außerdem verlasse ich weder das Land noch den Planeten. Das wird schon.“ Sie küsste David liebevoll, und er nahm sie fürsorglich in die Arme.

Der Cappuccino, die einfache Pulverform, war schnell zubereitet. Linda halbierte die vier Stückchen und legte jeweils eine Hälfte auf einen Teller. Der Rest wurde für morgen im Kühlschrank verstaut. Gemeinsam nahmen sie auf dem Balkon Platz, um die Sonne zu genießen. Die Leckereien verführten sie geradezu, sich gegenseitig zu füttern. Schließlich waren beide im Gesicht ganz klebrig. Sie räumten das Geschirr zurück in die Küche und wollten sich eben waschen gehen.

David stand hinter Linda an der Arbeitsplatte. Er schlang seine Arme um sie, und sie lehnte sich wohlig seufzend an ihn. Sanft fuhr er mit den Händen über ihren Bauch und unter ihr Top. Zärtlich krabbelten seine Finger über ihre Haut und verstärkten wieder das Kribbeln im Paradies der Wildkatze.

Sie legte den Kopf in den Nacken und hauchte ihm ein „Küss mich“ zu. Ihre Lippen berührten sich voller Vorfreude, und ihre Zungen tanzten im Einklang miteinander. Linda legte eine Hand um seinen Hals und streichelte seinen Nacken. Davids Hände waren an ihren üppigen Wonnehügeln angekommen. Sanft strich er über die Knospen, die sich unter den gefühlvollen Berührungen aufrichteten und seiner Liebsten prickelnde Schauer über den Rücken jagten.

Linda spürte Davids Speer an ihrer Kehrseite und fuhr mit der Hand über die ausgeprägte Beule. Kurzerhand schob sie die Finger in seine Hose und legte sie fest um den harten Schaft. Fordernd bewegte sie die Hand, schickte David die Lust in Wellen durch den Körper und brachte ihn zum Stöhnen. Schon fühlte sie ein paar Tropfen auf der Eichel und verteilte diese mit dem Daumen.

Erregt schob er das enge Top über ihre Brüste und griff beherzt an den prächtigen Vorbau – presste die Möpse zusammen und drückte sanft die harten Nippel. Linda gab sich völlig den Gefühlen hin und stöhnte auf. Forsch hakte David seine Finger in ihre Shorts und zog sie samt Slip nach unten. Lindas eiserner Griff um seine Männlichkeit hinderte ihn jedoch daran, ihr die Kleidung ganz auszuziehen. Von ihren Knien rutschten die Sachen aber allein zu Boden, und sie stieg mit einem Bein heraus.

Beherzt vollzog Linda bei David dasselbe Prozedere. Sie nahm die Beine auseinander und schob seine Hand an ihr Schatzkästchen. Er fühlte die heiße Nässe und strich mit zwei Fingern hindurch.

Zitternd ließ sich Linda in seine Arme sinken. „Ooh. Du … du machst mich wahnsinnig. Fick mich – jetzt.“ Sie schob das Geschirr zur Seite und beugte sich vor. Ihre Hand klammerte sich noch immer um seinen Schweif. Zielsicher steuerte sie mit ihm auf ihre Pforte zu. Einige Male zog sie die Spitze durch ihre Schamlippen. Bis aufs Äußerste erregt biss sie sich auf die Unterlippe und atmete gepresst stöhnend aus.

David hatte seinen Kopf in den Nacken gelegt und seufzte. „Komm schon“, bettelte er, „steck ihn rein. Du machst mich so geil.“ Er atmete tief ein und stöhnte erneut auf, als Linda seine Eichel tief durch den Eingang ihre Lustgrotte zog.

Dann endlich gewährte sie ihm Einlass. Linda stützte sich mit den Ellenbogen auf dem Tresen ab und schob David gierig ihren Hintern entgegen. Er umfasste ihre Schenkel und zog sie forsch an sich heran. Ein Sternenschauer explodierte vor Lindas Augen, und sie stöhnte laut auf, als sich David bis zum Anschlag in ihr versenkte. Gepresst atmete sie aus – dieses Gefühl war so intensiv, so unbeschreiblich schön. Wild und heiß sprang sie auf den Zug nach Ekstasien auf und gab sich ganz ihrer Lust hin.

Schon nach wenigen Augenblicken ging bei beiden das gedämpfte Stöhnen in heftiges Keuchen über. Die pure Lust überwältigte sie immer mehr – es war ein Adrenalinkick, als würden sie gemeinsam ungebremst in die Tiefe stürzen. In immer größeren Wellen rollte die Erregung durch ihre Körper. Ein heißes Prickeln breitete sich aus – wie unzählige kleine Stromschläge auf der Haut.

David bewegte sich kaum in ihr. In dieser Position erreichte er den richtigen Punkt, um seine Wildkatze unglaublich schnell zum Höhepunkt zu treiben. Linda beschleunigte dies noch, indem sie immer wieder ihre Scheidenmuskeln anspannte.

Schließlich wimmerte sie: „M-m-mach … schon. M-m-mich zerreißt … uaah … es gleich. Ooh!“ Linda, ganz die Wildkatze, machte einen Buckel, nahm ihren Hintern dabei nach vorn und schob ihn mit kräftigem Schwung wieder zurück. Ihre Körper klatschten heftig aufeinander, und Linda spürte, wie sich das erlösende Gefühl in ihrem Paradies ankündigte. Einige Male wiederholte sie diese energische Bewegung noch, dann überkam sie ein heftiger Orgasmus. Heißkalte Schauer rasten über ihren Rücken, bis hinunter zu den Fußspitzen. Sie legte den Kopf in den Nacken, und ein lautes Stöhnen war von ihr zu hören. „Ooh … uaah … endlich … jaah … so … geil … arrg.“ Völlig erschöpft schnappte sie nach Luft.

David wurde durch diese leidenschaftlichen, harten Stöße seiner Raubkatze und auch von ihrer gutturalen Erleichterung zu seinem Höhepunkt getrieben. Als Linda sich ausgelaugt auf die Arbeitsplatte plumpsen ließ, stieß er noch zweimal kräftig zu und kam heftig schaudernd in ihr zum Ziel. Seine heiße Sahne überflutete ihren Tempel der Lust. Komplett außer Atem und kraftlos legte er seinen Kopf auf den Rücken seiner Liebsten. Er spürte, dass Lindas ganzer Körper vibrierte, so heftig schlug ihr das Herz. Aber auch sein Puls raste wie ein Schnellzug. Augenblicke später waren sie wieder in der Wirklichkeit angekommen. Der Trip wilder, heißer Ekstase war vorerst vorbei. David richtete sich auf und streichelte Linda zärtlich über den Rücken und den Hintern.

„Meine Güte!“, japste sie. „Du Hengst. Puuh! Das …“, sie schluckte schwer, „das war ja noch intensiver als heute früh.“ Dann drehte Linda den Kopf zu ihm und grinste ihn keck an. Verführerisch klimperte sie mit den Wimpern: „Aber weißt du“, die Atemnot war ihr immer noch anzumerken, „davon … Puuh! Davon kann ich gar nicht … gar nicht genug bekommen.“ Aufreizend biss sie sich auf die Unterlippe und bewegte vorsichtig ihren Po an Davids Halbmast vor und zurück. „Mmh. So schön.“ Sie genoss diese innige Nähe sichtlich.

David fühlte die angestaute Hitze in Lindas Lustgrotte. „Der Sex mit dir ist viel zu schön, als dass ich davon je genug haben könnte.“ Er schloss die Augen und spürte die Glückshormone durch seinen Körper fluten. Befriedigt seufzte er auf. „Mmh. Einfach nur geil.“ Langsam rührte er die Säfte in ihr durcheinander. „Du bist wirklich eine Naturgewalt – heißblütig, leidenschaftlich und sinnlich, eben meine Wildkatze.“

Langsam floss die heiße Liebe aus Linda heraus. David streckte sich und angelte nach der Küchenrolle. Zwei Blätter reichte er Linda und nahm auch zwei für sich. Als er widerwillig ihr enges Gefängnis verließ, wickelte er sie um seinen pochenden Speer. Dem folgte ein gehöriger Schwall Nektar, der auf den Boden klatschte.

Linda hörte das Platschen und seufzte entnervt: „Ugh… das sind mir die liebsten Gäste: ungestüm eintreten, wild herumtoben und dann Chaos anrichten.“ Sie fing an zu kichern. Dadurch kam der Saft nun schubweise aus ihr zum Vorschein.

David nahm die nassen Tücher von seinem Schweif und legte sie auf Lindas Rücken. „Als ob das hier nur von mir ist. Mmh? Du Luder.“

„Igitt!“, sie schüttelte sich. „Das ist kalt. Und … bäh … nass.“ Zögernd richtete sie sich auf. Immer noch ein bisschen wackelig auf den Beinen griff sie nach seiner Hand. „Komm, lass uns schnell unter die Dusche springen.“ Sie zog ihn hinter sich her ins Badezimmer.

Vorsichtig tapsig stiegen sie in die Dusche, seiften sich mit Knutscheinlagen ab und waren wenig später wieder erfrischt. Anschließend beseitigten sie die verräterischen Spuren in der Küche, räumten das Geschirr in die Spülmaschine und legten sich nach draußen in die Sonne. Da Lindas Wäsche den halben Balkon in Anspruch nahm, schmiegten sie sich auf einer Liege aneinander – das kam ihnen gerade recht.

„Kuscheln ist nach dem Sex überhaupt das Beste“, flüsterte sie ihm zu.

„Von mir wirst du dazu keinen Einwand hören.“ Er streichelte über ihren Bauch und küsste sie an Hals und Schultern. „Mmh. Du riechst nach dem Sex immer so gut.“

Linda drehte sich zu ihm herum und blickte ihn verwirrt an. Dann schnupperte sie an Davids Hals. „Stimmt, neben dem Duschbad kann ich dich riechen. Aber“, sie schnuffelte noch mal, „aber irgendwie anders. Hmm. Wer weiß. Muss an den Hormonen liegen. Biologie war nie mein Lieblingsfach.“

„Meins auch nicht, aber eines hab ich doch gelernt: Der Orgasmus kann bei einem Schwein bis zu dreißig Minuten andauern“, sagte David bestimmt.

„Was?“, fragte Linda ungläubig. „‘Ne halbe Stunde? Die glücklichen Viecher.“ Sie fing an zu lachen, und David stimmte mit ein.

Vom Kuscheln konnten beide nie genug bekommen. Sie küssten und streichelten sich – genossen die pure Zweisamkeit in der Nachmittagssonne. Die Zeit verflog, und im Nu war es früher Abend.

Immer noch lagen sie auf dem Liegestuhl und schmusten. David bemerkte, dass die Schatten langsam länger wurden und die Sonne bereits am anderen Ende des Balkons angekommen war – außerdem rief die Natur. Seufzend erhob er sich und verschwand kurz. Auf dem Rückweg sah er auf die Uhr – es war fünf durch. Wenn sie nicht erst spät zu Abend essen wollten, mussten sie langsam mit dem Kochen beginnen. Er stellte sich in die Balkontür. Linda hob den Blick und sah ihn wartend an. Ihr Gesicht und das Dekolleté waren leicht gerötet, und das lag nicht nur an der Sonne – der Tag an sich war heiß gewesen.

David legte den Kopf schief und fragte Linda: „Was haltet Ihr, liebliche Maid, davon, wenn wir uns nun geschwinde der Bereitung des Nachtmahles zuwenden? Es gäbe Erlesenes zu kredenzen, aber der wackere Recke der Kochstube wird die gar geschickten Finger seiner liebreizenden Angebeteten zu Hülfe brauchen.“

Linda kicherte, stieg aber in ihre Rolle mit ein. „So möge es geschehen. Der holde Prinz reiche mir seine Hand, um mich zu geleiten.“ Er half ihr auf und führte sie galant in die Küche, ihre Hand erhoben, als wenn er sie zum Tanzen führen wollte. Linda lehnte sich gegen die Arbeitsplatte. „Nun denn, mein edler Ritter. So zeige er mir, mit welchem Mühsal die Prinzessin ihre zarten Hände erniedrigen muss, um Euch gefällig zu sein.“

David ging auf Linda zu, umarmte sie und hob sie auf die Arbeitsplatte. Die Erinnerung an den überwältigenden Sex von heute Morgen strich prickelnd durch ihre Gedanken und jagte ihnen heißkalte Schauer über den Rücken. Sie sahen sich grinsend an und wussten: ‚Wir denken an genau dasselbe.‘

Zaghaft beugte sich David näher zu Linda heran. Die Spannung war greifbar – es knisterte. Sanft berührten sich ihre Lippen und verschmolzen zu einem leidenschaftlichen Kuss. Immer intensiver spielten ihre Zungen miteinander. Schließlich siegte die Vernunft – wenn auch nur vorübergehend – und sie lösten sich schwer atmend voneinander. Die Erregung legte sich, und nach einigen saftigen Schmatzern waren sie bereit, endlich mit dem Kochen zu beginnen.

Einige Augenblicke sahen sie sich verliebt an, dann kam David ihr letzter Satz in den Sinn: Dass sie ihm gefällig sein musste. „Weißt du“, nur mit Mühe konnte er sich zusammenreißen, „gefällig sein kannst du mir später im Bett.“ Neckisch streckte er ihr die Zunge heraus.

Sie schob gespielt beleidigt die Unterlippe vor. „Das bin ich doch immer“, behauptete sie.

„Was später zu beweisen wäre“, gab David grinsend zurück.

Linda hob geziert den Handrücken an die Stirn und lehnte sich nach hinten. „Der Ohnmacht bin ich nahe, so sehr erdrücket mich diese Schmach. Wie kann mein Prinz es wagen, an dieser Wahrheit Zweifel zu hegen? Wo seine Angebetete doch gar geschwind und lustvoll mit der Zunge an Eurem gestandenen Schweife Umgang zu pflegen weiß! Und wart Ihr nicht heute bereits zweimal mit Eurem starken Zepter im lieblichen Venusgärtlein der Prinzessin zugegen?“

David fühlte sich ertappt und errötete leicht. „Wohl, meine Prinzessin“, er gab sich geknickt geschlagen. „Ihr sprecht die Wahrheit, wie ich ohne Zweifel zugeben muss. Gar groß war schon die heutige Befriedigung. Nur erhofft der Prinz sich weitere Darbietungen der sinnlichen Verführungskünste seiner holden Maid. Nach dem fürstlichen Nachtmahle wird sie ihn zu verstehen wissen. Nun denn, so lasset uns beginnen.“

Linda wandte sich David zu und gab ihm einen Schmatz auf die Lippen. „Siehst du“, lächelte sie kess und küsste ihn noch mal. „Ich bekomme immer, was ich will, und sei es nur Recht.“

Er küsste sie zurück und hob sie vom Tresen herunter. „Ich liebe dieses Spiel“, er lächelte. „Es ist zwar ein bisschen kindisch – aber schön. Komm, Kuss. Dann geht’s los.“ David ging zum Kühlschrank und nahm das Fleisch und die Champignons heraus.

Vom Haken der Küchentür nahm er zwei Schürzen, hängte Linda eine um und drehte sie vor sich herum, um die Bänder hinten zu verknoten. Nachdem er fertig war, ließ er seine Hände nach vorn wandern und fuhr sanft über ihren Bauch und die Brüste.

Linda hatte heute früh nur ein enges Top angezogen. Die Liebkosungen fühlten sich wie leichte Stromstöße an. Die Erregung kam in Wellen zurück, und ihre Knospen richteten sich auf, als David mit den Fingerkuppen darüberstrich. Leise schnurrend schmiegte sie sich an seine Schulter. ‚Es ist so schön, einen Mann daheim zu haben, an den man sich lehnen kann‘, ging es ihr durch den Kopf.

David spürte, dass Linda die Behandlung sichtlich genoss. So schnell, wie er begonnen hatte, beendete er die Streicheleinheiten aber auch. Sie küssten sich mehrere Male – die Berührungen bargen ein Versprechen nach mehr – nach viel mehr.

Als sich David schließlich seine Schürze umband, meinte er: „Wenn du mal Küchendienst hast, kannst du eigentlich so ein sexy Hausmädchen-Kostüm anziehen – freizügig, knapp und aufreizend. Dieser Stoff hier schmeichelt dir ja schon, aber so ein Outfit, grrr!“

Linda gab ihm einen Knuff an den Oberarm. „Typisch Kerl“, entgegnete sie augenrollend. „Aber mal sehen“, fuhr sie nachdenklich fort, „klingt ja eigentlich ganz interessant.“

Voller Vorfreude hob David die Brauen und grinste breit. „Du weißt, du könntest sogar in einem Kartoffelsack herumlaufen und würdest immer noch umwerfend sexy aussehen.“

„Du Charmeur“, kicherte Linda. „Küss mich, mein Prinz.“

Er nahm ihr Gesicht in seine Hände und vorsichtig, als könnte sie zerbrechen, hauchte er ihr einen sinnlichen Kuss auf die Lippen. Wieder spürten beide das angenehme, erotische Kribbeln über den Rücken laufen. Dann meldete sich Davids Magen mit einem lauten Knurren, sodass die Zärtlichkeiten mit einem Lachen beendet wurden.

„So“, ließ David den Chef raushängen, „du schneidest bitte die Pilze in Scheiben. Ich kümmere mich dann um das Fleisch.“

Linda nickte gehorsam und machte sich an die Arbeit. Als sie den ersten Pilz fertig zerteilt hatte, zeigte sie David das Brett. „Schau mal, Schatz. So?“

David blickte auf und nickte bestätigend. „Ja, so ist es perfekt.“

Linda lächelte und wandte sich wieder der Arbeit zu.

Das Fleisch war vorbereitet, David nahm die Tüte mit den Herzoginkartoffeln aus dem Tiefkühlfach und sah Linda fragend an: „Hast du großen oder kleinen Hunger?“

Sie schaute auf: „Mmh. Lecker. Die mag ich. Mach doch einfach die ganze Tüte. Die Reste können wir doch morgen noch als Snack essen.“

David wiegte nachdenklich den Kopf hin und her. „Okay. Überredet.“ Er las den Hinweis zur Zubereitung auf der Packung: „Also 200 Grad und dann zwanzig Minuten.“

Der Ofen heizte auf, und David stellte eine Pfanne auf den Herd, erhitzte etwas Öl und briet das Filet ringsherum an, um es dann gar ziehen zu lassen. Die Herzoginkartoffeln wanderten auf das Blech in die Röhre. Die Pilze wurden in derselben Pfanne angebraten. Er fügte Kochsahne hinzu, würzte und schmeckte die Sauce ab. Den Rosmarin wusch er und klopfte mit einem Messerrücken auf die Kräuter.

Kopfschüttelnd sah ihm Linda zu. „Ich hätte nie gedacht, dass du so gut in der Küche Bescheid weißt. Das Frühstück letzte Woche war ja schon super, aber das hier …“

Innerlich fühlte David sich gebauchpinselt. Nach außen hin lächelte er nur. „Ich helfe Mom viel beim Kochen. Auch wenn sie sonst immer noch sehr klammert, sie fand es an der Zeit, dass ich lerne, auf eigenen Füßen zu stehen. Und sie will nicht, dass ich nur Dosenravioli und Tütensuppen esse. Learning by doing. So schwer ist das alles nicht. Die Kräuter zum Beispiel öffnest du mit dem Messerrücken, damit die ätherischen Öle austreten und den Geschmack abgeben. Hier, vergleich mal.“

Er hielt ihr einen unberührten Rosmarinzweig unter die Nase und dann einen behandelten. „Der zweite riecht viel intensiver.“ In einer neuen Pfanne erhitzte er Butter und gab dann das Fleisch und den Rosmarin dazu. Die geschmolzene Butter goss er immer wieder über das Fleisch.

„Ah. Ich verstehe“, bekundete Linda das Vorgehen. „Und das machst du jetzt für den Geschmack.“

David nickte. „Mom und auch die Bibliothek haben mir das alles beigebracht.“ Er fühlte sich wie ein Lehrer und genoss diesen Status sichtlich. „In Deutschland kochen wir traditionell viel nach französischer Küche. Das Übergießen hier macht man zwecks des Geschmacks und auch, damit das Fleisch nicht austrocknet. Nennen tut man das, arrosieren. Frau Henze kennst du ja noch, unsere Französischlehrerin aus der neunten Klasse. Die würde sich jetzt ‘nen Ast freuen. Das Wort ‚arrosieren‘ kommt vom französischen ‚arroser‘ und heißt simpel begießen.“

Linda lachte auf: „Angeber. Hauptsache, es schmeckt hinterher auch.“

David nickte ihr aufmunternd zu. „Wirst schon sehen. C’est bon, très bon.“ Mit einem Augenzwinkern führte er Daumen und Zeigefinger an die Lippen, gab ihnen einen hörbaren Schmatzer und öffnete die Hand schwungvoll, als würde er den Geschmack im Raum verteilen. Er lachte. „Hier, mein Schatz. Mach mal bitte weiter. Ich müsste den Wein noch aufmachen.“

Linda nickte und übernahm schmunzelnd kopfschüttelnd den Löffel und die Pfanne. David gab ihr einen liebevollen Klaps auf den Hintern und wollte ins Wohnzimmer gehen. Im Türrahmen blieb er jedoch wie angewurzelt stehen.

„Weißt du noch, unser letzter Schultag? Da hatten doch irgendwelche Hornochsen die Autos der Lehrer mit Sprühsahne dekoriert. Und bei Frau Henze hatten sie doch auf die Scheiben französische Wörter aufgesprüht.“

Lachend nickte Linda. „Ja. Stimmt. Nur das hatte sie doch ein wenig besänftigt. Sie stand mit einem Lappen vor ihrem Auto und meinte nur gerührt: ‚Ooh. Ooh. Je t’aime. C’est formidable.‘ Hihi. Sie war ganz aus dem Häuschen. Ärger gab es aber trotzdem, da die Sahne Flecken auf dem Lack einiger Autos hinterließ.“ In Erinnerungen schwelgend wandte sie sich wieder der Pfanne zu.

David öffnete den Wein und stellte ihn auf den Esstisch. Als er in die Küche zurückkam, war seine sexy Küchenhilfe noch eifrig mit der Pfanne beschäftigt. Er trat von hinten an sie heran und lugte über ihre Schulter. Linda war völlig in die Arbeit vertieft. David gab ihr einen sanften Kuss an den Hals. „Magst du schon mal den Tisch decken?“, flüsterte er. „Ich kümmere mich dann um den Rest.“

Linda blickte von der Pfanne auf: „Jawohl, Herr Chefkoch.“ Sie gab ihm einen Kuss und entschwand ins Wohnzimmer.

Die Erinnerung an letzten Sonntag kehrte plötzlich zurück. ‚Wie hatte er Linda doch gleich tituliert?‘, sann David nach. Dann fiel es ihm wieder ein. „Danke, meine Küchen-Fee!“, rief er ihr hinterher.

Postwendend kam Linda wieder zurück und gab ihm erneut ‚den Blick‘, wie schon an besagtem Tag. Dann lachte sie prustend auf, stahl sich bei David einen Schmatzer und huschte zurück an den Esstisch.

Die Herzoginkartoffeln waren fertig, die Sauce noch mal durchgerührt und abgeschmeckt. Jetzt musste nur noch der Star, das Fleisch, passen. Er nahm das Filet aus der Pfanne und schnitt es an. Es war butterzart und innen noch leicht rosa – perfekt.

David sah sich nach Linda um und hörte sie noch mit dem Geschirr klappern. „Bringst du mir bitte die Teller? Oder möchtest du ganz vornehm Servierschalen nehmen?“

Linda kam mit einer Fleischplatte und den angesprochenen Schalen in die Küche. „Unser erstes selbst gekochtes Essen“, verkündete sie stolz. „Da können wir schon richtig pompös auffahren. Wir haben doch den Geschirrspüler. Den stellen wir nachher noch an und gut ist. Ich hab auch schon meinen Fotoapparat bereitgelegt. Das muss alles im Bild festgehalten werden.“

„Gut. Einverstanden“, gab sich David geschlagen. „Hast ja recht, aber dann hättest du auch den Frühstückstisch von letztem Sonntag für die Nachwelt festhalten müssen.“

„Eigentlich ja“, gab Linda zurück. Dann grinste sie: „Aber so ist es zwingend notwendig, dass du noch einmal Waffeln oder Omelett zum Frühstück machst – oder beides.“ Sie fing an zu kichern, sah David mit den Augen rollen und kam zu ihm herüber. „Armer Schatz“, meinte sie ironisch. Dann gab sie ihm einen Schmatz auf den Mund.

David schüttelte den Kopf. „Wir zwei sind schon eine tolle Kombi. Einer kann kochen, und die andere hat immer Hunger.“ Er füllte die Servierschalen mit den Beilagen, und Linda brachte sie zurück an den Tisch. Dann schnitt er das Fleisch in Medaillons und drapierte es geschmackvoll auf der Fleischplatte, garniert mit frischem Rosmarin.

Linda hatte schon Wein eingeschenkt und auch Kerzen angezündet – sie sparte wirklich an nichts. Nachdem die Tafel komplett war, knipste sie ein paar Bilder davon.

Von hinten schmiegte sich David an sie. „Schaut doch alles recht einladend aus, oder?“, er lächelte ihr zu. „Danke für deine Hilfe. So macht das Kochen viel mehr Spaß.“

Das Lob tat Linda gut; sie grinste und ließ dann nickend den Blick über den Tisch schweifen. „Das sieht mal so richtig lecker aus, schreiten wir also zur Verkostung. Aber setz dich erst mal hin. Ich möchte noch ein Foto von uns beiden machen.“ Sie legte die Kamera in die Schrankwand, betätigte den Selbstauslöser und hastete zu David auf den Schoß. Drei Aufnahmen später, in verschiedenen Positionen, war sie zufrieden.

Samstagabend

Einigermaßen hungrig setzten sie sich an den Tisch. David füllte beide Teller und wartete dann gespannt auf Lindas Urteil. Sie nahm aber zuerst das Glas Wein in die Hand. „Auf einen schönen Abend, mein Schatz. Mögen uns noch viele solcher Momente bevorstehen.“

David nickte. „Darauf trinke ich gern. Auf uns und einen gelungenen Abend.“ Leicht verschwörerisch sahen sie sich in die Augen, stießen an und tranken einen Schluck. Der Wein hatte eine leicht herbe, aber fruchtige Note. Anerkennend schaute David den Inhalt des Glases an und hielt es vor die Kerze. Der Tropfen hatte eine tiefe, bordeauxrote Farbe. „Den Namen und den Jahrgang muss ich mir nachher aufschreiben. Da kann ich gleich noch mal was holen.“

„Gute Idee“, stimmte Linda zu. „Der schmeckt wirklich gut. Nun lass mich aber auch probieren, ob er zum Gericht passt, das du uns gezaubert hast – oder besser gesagt, was wir gezaubert haben.“

„Richtig“, bestätigte David. „Du warst ja heute mein Zauberlehrling.“

Linda seufzte augenrollend, erwiderte aber nichts. Die ersten Bissen aß sie schweigend, aber mit sichtlichem Genuss, legte dann das Besteck zur Seite, griff nach dem Glas und trank einen Schluck. Immer noch sagte sie kein Wort. David saß wie auf glühenden Kohlen da und beobachtete sie leicht nervös. Jetzt stand sie auf, kam um den Tisch zu ihm herum, beugte sich herunter und hauchte ihm einen Kuss auf die Lippen. „Schatz, das Essen ist umwerfend. Richtig, richtig lecker.“ Noch ein Kuss fand seinen Weg. „Danke, mein Prinz.“ Leise lachend kehrte sie wieder an ihren Platz zurück.

Lächelnd und innerlich vor Freude jubelnd, trank David einen Schluck. Dann nahm er das Besteck und kostete selbst. Linda hatte recht, das Gericht war wirklich gelungen. Da es das zu Hause öfter gab, kannte er den Geschmack. Nur half ihm sonst seine Mom bei der Zubereitung. Genießerisch schloss er die Augen und schmeckte so noch intensiver die feinen Aromen.

Schweigend genossen beide das Abendessen. Nur ein gelegentliches Lächeln wanderte über den Tisch. Nachdem Linda ihren Teller leergeputzt hatte, fragte David: „Und? Hab ich zu viel versprochen? Ist doch besser als Dosenravioli, oder?“

Linda lachte laut auf: „Dosenravioli! Hast du das ernsthaft geglaubt? Keine Sorge, dein Essen ist um Welten besser.“ Einer lieblichen Prinzessin gleich sah sie ihn lächelnd an und nickte. „So gut habe ich lange nicht gegessen, mein Prinz.“ Sie warf ihm einen Kuss zu: „Mwah! Danke, mein Schatz.“

David grinste: „Lass das nur nicht deine Mom hören.“

Als Linda sich eine zweite Portion auftun wollte, bremste er sie ein. „Lass noch Platz, ich hab noch Nachtisch gemacht.“ Ihre Augen strahlten, und so nahm sie sich nur noch zwei Herzoginkartoffeln mit einem Klecks Soße. Auch David griff noch mal zu – es war einfach lecker.

Nach dem Hauptgang schaute Linda in die Servierschalen. „Weißt du was?“, fragte sie, „wir lassen meiner Mom was da. Die wird sich wundern, wer für uns gekocht hat. Hihi.“

David nickte zustimmend. „Klar. Warum denn nicht. Das Fleisch und die Pilzsoße reichen noch für sie, von den Kartoffeln sind in der Küche noch welche. Ich hatte ja die ganze Tüte gemacht. Davon können wir morgen auch noch was snacken. Wir legen einfach die Portion für deine Mom beiseite.“

Sie räumten den Tisch ab und stellten die Sachen vorerst nur auf die Anrichte in der Küche. Linda drehte sich erwartungsvoll zu ihm um. „So, was gibt’s jetzt noch zum Dessert?“

David scheuchte sie zurück ins Wohnzimmer. „Geh nur. Ich bring’s mit.“ Nachdem Linda wieder gegangen war, nahm er zwei Dessertschälchen sowie die Sprühsahne aus dem Kühlschrank. Er verzierte die Mousse und raspelte noch etwas von der Schokolade darüber. Gerade wollte er die Sahnetülle reinigen, da hörte er Linda schon rufen.

„Kommst du? Ich waaarte“, flötete sie ungeduldig.

„Moment. Bin schon da“, er wusch die Sahnespritze sauber und stellte sie zurück in den Kühlschrank. „Mach schon mal die Augen zu.“

„Okay, Schatz“, kam von ihr zurück.

David nahm die Schälchen und gesellte sich zu ihr. Brav die Augen geschlossen, saß Linda gespannt und beinahe geduldig da. Sie wirkte wie ein Kleinkind, das an Weihnachten auf die Bescherung wartet. Er stellte die Schälchen ab und setzte sich. „So – jetzt darfst du gucken.“

Neugierig öffnete sie die Augen. „Ha! Hab ich doch richtig gehört, dass du heute den Mixer benutzt hast. Sowas hatte ich mir schon gedacht. Du verwöhnst mich ja richtig. Danke sehr.“

David setzte seine unschuldigste Miene auf und zuckte mit den Schultern. „Ich liebe dich. Da möchte ich dir doch die Wochenenden versüßen – also nicht nur mit Mousse au Chocolat, sondern dir eben eine Freude machen.“

Linda erhob sich, kam zu David herum und setzte sich auf seinen Schoß. Sie schlang die Arme um seinen Hals und sah ihm in die Augen. „Ich liebe dich auch. Danke für den schönen Abend.“

„Der hat doch erst begonnen. Wir haben noch jede Menge Zeit für uns“, antwortete er. Dann küssten sie sich zärtlich. Nach ein paar liebevollen Schmatzern blickte Linda auf die Schale mit der Mousse. David nahm einen Löffel und hielt ihn ihr hin. Aber seine Liebste öffnete nur den Mund – sie wollte gefüttert werden. Lächelnd gab er ihr einen Löffel der süßen Creme.

„Mmh. Sehr schokoladig. Das ist aber nicht original so, oder? Sonst schmeckt sie nie so intensiv“, gab Linda verwundert zurück.

David grinste. „Ich seh schon, ihr esst die öfter. Deine Mom hatte noch Zartbitter-Blockschokolade. Die hab ich mit reingeraspelt.“

Verblüfft schaute Linda ihn an. „Du hättest Koch werden sollen und kein Elektriker. Das, was du alles weißt und wie lecker du kochst…“, kopfschüttelnd ließ sie den Satz unvollendet.

„Mag sein. Aber als Koch hast du auch sehr lange Arbeitstage und, wenn das Haus voll ist, viel Stress. Lass mich lieber nur für uns kochen. Da hab ich Spaß dran und wir beide haben mehr davon.“

Zwischen zwei Löffeln antwortete Linda: „Stimmt auch wieder. Als Koch hättest du auch wenig oder gar keine Wochenenden frei.“ Sie sah ihn freudig an: „Dann darfst du ab jetzt exklusiv für mich kochen, mein Schatz. Ich besorge dir auch eine Chef-Mütze.“

In Gedanken fügte sie hinzu: ‚Und für mich ein sexy Hausmädchen-Kostüm.‘ Innerlich spürte sie die Hitze in sich aufsteigen, und das Kribbeln in ihrem Paradies wurde stärker. ‚Das hätte ich ihm gar nicht zugetraut, diese Rollenspiele. Ha! Das macht mich schon ganz fickerig.‘ Einige Tropfen ihres Nektars flossen bereits an ihrem Schenkel hinab. Nach außen hin gab sie sich aber völlig gelassen. Nur ein laszives Lächeln der Vorfreude stahl sich unbemerkt auf ihr Gesicht.

Wie die Unschuld in Person nahm sie das andere Schälchen vom Tisch und fing ihrerseits an, David mit der Mousse zu füttern, der nun den Nachtisch augenscheinlich genoss. Ähnlich wie am Nachmittag auf dem Balkon alberten sie beim gegenseitigen Füttern herum, stupsten sich Sahne und Mousse auf Nase und Wangen, nur um es dann zärtlich wegzuküssen.

Als sie fertig waren, erhob sich Linda und zog David auf die Füße. „Lass uns schnell in der Küche Ordnung machen und noch den Geschirrspüler anwerfen.“

Er trank noch den letzten Schluck Wein aus dem Glas, löschte die Kerzen und eilte hinter Linda her. Sie bereitete gerade kleine Schalen mit den Resten für ihre Mom vor und gab dann die übrigen Herzoginkartoffeln in eine Tupperdose.

Linda wollte eben die Sachen in den Kühlschrank stellen, da erblickte sie die dritte Portion mit Mousse au Chocolat. „Ey“, sie drehte sich zu David um, „willst du dich bei meiner Mom einschleimen oder was?“

Er lachte. „Na, das muss ich zum Glück nicht. Da haben die Blumen schon gereicht. Aber warum kann ich ihr denn keine Freude machen? Du hast doch erzählt, dass sie mit ihren Eltern Sorgen hat; Schokolade baut da wieder auf, und nun hat sie auch noch eine warme Mahlzeit dazu. Gönn es ihr, sie hat es sich verdient.“

„Stimmt. Mach ich ja auch. Sie arbeitet die ganze Woche und an den Wochenenden hilft sie bei Oma und Opa aus. Also – hast du fein gemacht, mein Schatz.“ Sie lehnte sich zu David hinüber, um ihm einen Schmatz zu geben.

Hand in Hand räumten sie fix das Geschirr in die Spülmaschine und schalteten sie an. Die restlichen Sachen waren schnell abgewaschen. Linda nahm einen Zettel vom Block und schrieb eine kurze Nachricht für ihre Mutter: „In den Schälchen im Kühlschrank ist Essen für dich. Guten Appetit!“ Auf einen zweiten Zettel kam der Hinweis: „Geschirrspüler ausräumen!!“, diesen hielt sie David hin.

Der lachte nur: „Braves Mädchen, immer schön auf die Mutti hören.“ Dafür erntete er eine frech herausgestreckte Zunge. Immer noch lachend nahm er ihr das Papier ab und klemmte es unter die Kaffeemaschine. „So kann ich das morgen früh schnell erledigen. Nur das gute Geschirr und die Servierschalen müsstest du wegräumen.“ Mit dem Handrücken wischte er sich die Lachtränen weg. „Schreib mal noch einen Zettel: zweiten Wecker für nachmittags stellen.“

Linda verdrehte die Augen: „Musst du immer wieder auf dem Verschlafen rumhacken? Depp!“

David zuckte nur mit den Schultern: „War doch alles menschlich, meine Güte. Und ist ja nix passiert, du warst doch pünktlich im Wohnheim.“

„Stimmt. Dank dir.“ Sie gab ihm einen Kuss. „Aber du warst ja auch der Grund für das Verschlafen.“

„Damit kann ich leben“, entgegnete David. „Der Grund war der umwerfende Sex“, flüsterte er grinsend, „und dazu gehören immer zwei.“

Sie gingen zurück ins Wohnzimmer und ließen sich satt und zufrieden auf dem Sofa nieder. David hatte den Wein vom Esstisch mitgenommen und schenkte ihnen beiden etwas ein. Er reichte ihr ein Glas und stieß klingelnd mit ihr an.

„So“, begann er. „Gutes Essen, feines Dessert und nun? Ein lecker Mädchen zum Ausklang des Abends?“ Triumphierend grinste er Linda an.

„Stimmt. Das Essen war großartig und jetzt“, sie zwinkerte ihm verführerisch zu, „lass uns den Abend genießen.“

„Was hast du denn im Sinn? Das seh ich dir doch an der Nasenspitze an, dass du was geplant hast.“

Linda legte einen Finger an die Lippen, sah an die Decke und tat so, als müsse sie angestrengt nachdenken. „Hmm, mal sehen. Wolltest du mich nicht massieren?“

Lachend kam es von David zurück: „Das war dein Wunsch nach dem Sex heute früh – also quasi erzwungener Wille. Aber ich mach es gern, mein Engel. Irgendwie komme ich so auch zu meinem Recht auf Liebkosungen.“

Linda sah David herausfordernd an, dann nahm sie ihm das Weinglas ab und schubste ihn so zurück, dass er auf dem Sofa lag. Aus seinem Gesichtsausdruck konnte sie ablesen, dass er nicht wusste, was ihn nun erwartete. Irgendwie war ihm die Situation nicht geheuer. ‚Gut so!‘, dachte sie bei sich.

Sie zog ihr Top aus, warf es achtlos beiseite und drückte ihm ihre weichen Wonnehügel ins Gesicht. Dies geschah teils als Vergnügen, teils um ihm bewusst das Atmen zu erschweren – sozusagen eine vergnügliche Bestrafung für seinen Kommentar. Voller Genuss rollte sie den Oberkörper in Kreisen über sein Gesicht.

Dominant fragte sie ihn: „Na? Ist das Liebkosung genug?“ Kräftig walkte sie auf ihm herum: „Als ob du nie zu deinem Recht kommen würdest. Pah!“ Sie drückte noch mal energisch zu. „Geben und Nehmen heißt die Devise – merk dir das!“, herrschte sie ihn an.

Zum Glück für Linda konnte David gerade nichts sehen, denn sie hatte Mühe, ein Kichern zu unterdrücken. Ihre Knospen hatten sich bereits verhärtet, und so fühlte sie sich ziemlich gut dabei, ihren Prinzen so sträflich zu behandeln. Außerdem machte sich in ihrer Schamgegend ein verstärktes Prickeln breit. Ihr Honig lief aus ihr heraus. Sie genoss dieses wohlige Gefühl, die kalten Schauer auf dem Rücken, und konnte nur mit Mühe ein Stöhnen unterdrücken. Es dauerte nicht lange, da war ihr Höschen von den Liebessäften durchtränkt.

David schnappte, sobald sich die Möglichkeit bot, verzweifelt nach Luft. Dennoch war er gerade der glücklichste Mann der Welt, und so ertrug er Lindas Herrschsucht mit heimlichen, leisen Freuden. Irgendwie gelang es ihm, sich so in Position zu bringen, dass Lindas Nippel in Höhe seines Mundes waren. Er schaffte es, einen davon mit den Lippen zu erwischen, und saugte sich daran fest.

Durch ihre eigenen Bewegungen auf seinem Gesicht blieb Linda nun an seinen Lippen hängen und zog den sanft eingeklemmten Nippel in die Länge. Sie wollte es nicht, doch ein Stöhnen entfuhr ihr: „Uuah. Mmh.“

An ihrer Hüfte spürte Linda den Speer ihres Prinzen. In Nullkommanichts hatte sie den Freudenspender herausgeholt und griff beherzt zu. Von David war ein erstickendes Stöhnen zu vernehmen. Linda drückte die Eichel einige Male kräftig, und schon quollen die Lusttropfen heraus.

Beide schienen heute unersättlich zu sein. Die heißen, prickelnden Erlebnisse des Tages hatten aber auch ihre Spuren hinterlassen. Von hartem, forderndem Sex hatten sie heute wahrlich genug gehabt. Linda war es jetzt eigentlich mehr nach sanftem Kuscheln. Sie piekste David in die Seite, dort, wo er kitzlig war. Reflexartig öffnete er den Mund, und Linda konnte sich aufsetzen. Mit hochrotem Kopf, aber freudestrahlend, kam er unter ihren Brüsten zum Vorschein.

Keck sah sie ihn an. Er schnaufte etwas und holte mehrmals tief Luft. „Na?“, fragte sie ihn gespielt streng: „Bekomme ich jetzt meine Massage?“ Als Warnung, dass sie nur die richtige Antwort akzeptieren würde, drückte sie kräftig seinen Schweif.

David setzte sich auf und deutete eine leichte Verbeugung an: „Alles, was Mylady sich wünschen, möge mir Befehl genug sein. Verfügen Sie nach eigenem Gutdünken über mich.“

Linda grinste. „Schon besser.“ Sie ließ seinen Speer los, schleckte sich die Lusttropfen von der Hand und spülte sie mit einem Schluck Wein hinunter. David sah sie verliebt an, und so konnte sie nicht anders, als ihn liebevoll zu küssen. „Magst du noch Wein, oder hast du genug für heute?“

David trank sein Glas aus und winkte ab. „Das genügt. Danke. Aber nimm bitte eine Flasche Wasser mit ans Bett.“ Er ging schon mal voraus.

Nachdem sie die Balkontür geschlossen und das Licht gelöscht hatte, kam Linda mit einem Saunatuch und der gewünschten Flasche Wasser hinterher. Sie breitete das große Handtuch auf dem Bett aus, stellte Feuchttücher in Reichweite und suchte dann noch ihr selbst gemischtes Öl heraus.

David hatte bereits die Vorhänge geschlossen – das Fenster stand aber noch offen. Es sollte über Nacht tropisch warm bleiben. Heiß würde ihnen allemal werden, und das nicht nur von den Temperaturen. Er lehnte an ihrem Schreibtisch und schaute auf das Bild des Jaguars, das Linda heute selbst aufgehängt hatte. Sie schmiegte sich von hinten an ihn heran und umfasste ihn mit den Armen.

„Danke, mein Schatz, für das schöne Bild“, sagte Linda ehrfurchtsvoll flüsternd. „Es ist eine so wundervolle Arbeit.“ Sie legte ihren Kopf an seinen Rücken und lauschte seinem Herzschlag. „Ich hab heute einige Male nur dagesessen und es angestarrt – einfach nur wow. Jedes Mal, wenn ich es intensiver betrachte, fallen mir mehr und mehr Details auf. Einen größeren Liebesbeweis hättest du mir nicht geben können. Danke.“ Die letzten Worte hauchte sie leise hinaus.

David drehte sich langsam herum, nahm ihr Gesicht in seine Hände und küsste sie zärtlich auf die Lippen. Linda schloss die Augen und gab sich ganz dem sinnlichen Moment hin. Nur allein das Anschauen der Zeichnung brachte sie in eine melancholische Stimmung. Sie freute sich zwar wahnsinnig über das Geschenk, wurde aber dadurch immer wieder daran erinnert, dass sie ihren Prinzen nur an den Wochenenden sehen würde. Die intime Zweisamkeit mit David, seine Finger, die sanft ihr Gesicht umschlossen, und die zaghaften Berührungen ihrer Lippen zerstreuten die traurige Stimmung jedoch wieder.

Nach einer Weile des hingebungsvollen Küssens und einfach nur des Genießens der Nähe des anderen, schob David Linda rückwärts ans Bett. Sanft schubste er sie nach hinten. Liebevoll bestimmend griff er nach ihren Shorts und zog diese mitsamt dem Slip aus. Hastig entledigte er sich selbst seiner Kleidung.

Sie sahen sich an, keiner sprach ein Wort. Die Spannung zwischen ihnen war greifbar – ein erotisches Knistern lag in der Luft. Bei beiden beschleunigte sich der Puls. Sie wussten, was nun kommen würde, wollten aber jeden Augenblick davon intensiv genießen. Linda hatte geistesabwesend eine Hand an ihren Busen gelegt und streichelte sich sanft. David beobachtete sie dabei und kaute auf seiner Unterlippe.

Für den Höhepunkt der Stimmung fehlte noch etwas. Er suchte die CDs aus seiner Tasche, wählte eine und schob sie in den Player. Als der erste Titel erklang, regelte er die Lautstärke herunter und schaute Linda fragend an. Lächelnd schloss sie die Augen und nickte als Zeichen, dass sie mit der Auswahl zufrieden war – kuscheliger Soft-Rock war jetzt genau das Richtige.

Während dieses magischen Momentes hätte jedes Gespräch die Stimmung zerstört, und so deutete David seiner Wildkatze mit einem Lächeln an, sie möge sich umdrehen. Linda grinste wissend und rollte sich auf den Bauch. Er kniete sich über den Po seiner Liebsten und ließ sich vorsichtig auf ihrem Hintern nieder. Voller Vorfreude auf das Kommende griff er nach dem Massageöl – der Geruch von Walnuss strömte durch das Zimmer.

David führte die Flasche an die Nase und sog den verführerischen Duft ein. Die Erinnerung an den spanischen Sex vom letzten Sonntag blitzte in seinem Geist auf. Das zufriedene Schmunzeln auf seinem Gesicht verriet, dass er den Geruch von Walnuss wohl nun immer damit verbinden würde. Er gab etwas von der Mischung in die Hand und verrieb es in den Handflächen.

Schließlich beugte er sich vor und begann, Lindas Schultern und Rücken damit einzureiben. Ab und zu nahm er noch Öl nach, sodass seine Wildkatze schon bald glänzend und duftend vor ihm lag. Bei der Massage benutzte er mal die Fingerspitzen mit Druck und dann wieder Daumen und Handballen, um Linda richtiggehend durchzukneten. Sie seufzte und schnurrte zufrieden unter ihm.

Jedes Mal, wenn er ihre Wirbelsäule entlangfuhr und von dort nach außen strich, kam ein: „Mmmh. Jaaa. Genau … so“ von ihr. Am Steiß angekommen, fuhr er auch über den oberen Teil ihres knackigen Hinterns. „Uuh. Schön“, quittierte Linda das.

Eine ganze Weile später erhob sich David. Linda stützte sich auf die Ellenbogen und wandte ihm den Kopf zu. Das konnte es doch noch nicht gewesen sein! Sie zog einen Schmollmund und wollte schon zu einem Protest ansetzen, aber er schüttelte nur leicht den Kopf. Zufrieden und beruhigt legte sie sich wieder hin. Nun setzte sich David andersherum auf ihren Po. Ihre Schenkel und Waden wurden ebenso liebevoll eingeölt und massiert wie zuvor der Oberkörper. Die verhärteten Stellen, welche ihr am Morgen den Krampf beschert hatten, bearbeitete er eindringlicher. Auch ihre zarten Füße bezog er in die Massage mit ein.

Schließlich drehte er sich wieder zurück und griff erneut zum erotisierenden Elixier. Ein recht großzügiger Schuss landete in seiner Hand und tropfte auch auf Linda herab. Er rieb seinen Oberkörper damit ein und noch mal Lindas Rücken und Gesäß. Dann beugte er sich vor und rutschte mit seinem Oberkörper über Linda hinweg. Durch die Reibung erwärmte sich der zarte Film, und die Fantasie tat ihr Übriges dazu. Sein Lustspender verhärtete sich spürbar, die Vorfreude quoll heraus und vermischte sich mit der erregenden Essenz.

Linda genoss diese Art der Massage hörbar. Anfangs noch erwiderte sie das seidige Gleiten mit leisen Seufzern. Diese wichen aber schon bald einem anhaltenden, gedämpften Stöhnen. Der Duft von Walnuss, dazu die intensiven Berührungen von David und erst recht der Druck, den sein harter Speer auf sie ausübte, erregten sie immer mehr. Das leichte Kribbeln in ihrem Schatzkästchen war zu einem verlangenden Prickeln geworden. Die Begierde nach Erlösung wuchs langsam, aber stetig an. Mit aller Macht kämpfte sie dagegen an. Sie wollte den Höhepunkt so lange wie möglich hinauszögern.

Dennoch wurde sie immer unruhiger, je mehr ihre Leidenschaft wuchs. Sie begann sich zu regen und wollte sich umdrehen – die Sehnsucht nach einem sinnlichen, liebevollen Kuss war geradezu übermächtig. David ließ sie gewähren. Wie eine Ertrinkende klammerte sich Linda an seinen Hals und zog ihn zu sich herunter. Erst als sie seine warmen Lippen auf ihren spürte, lockerte sie allmählich ihren festen Griff. Die erlösende Wirkung des Kusses setzte augenblicklich ein, und Linda konnte ihre Begierde wieder ein Stück herunterfahren.

Nach Momenten des gefühlvollen Küssens griff David erneut zum Massageöl und verteilte eine reichliche Portion über ihren Bauch und die Wonnekugeln. Wieder beugte er sich über sie und setzte seine liebevolle Body-to-Body-Massage fort. Als sein Lustspender zum wiederholten Male über ihre Brüste glitt, schnappte Linda danach. Mit der dunkelroten Eichel fuhr sie lustvoll an den hart erigierten Nippel entlang. Leise aufstöhnend schloss sie die Augen und drückte den Kopf nach hinten, um ihre Gefühle herauszulassen. Einige Augenblicke verharrten sie in dieser Position und schaukelten ihre Erregung höher und höher.

Linda schaute ihn an, grinste lüstern und nickte seitlich mit dem Kopf. Er verstand die Geste – sie wollte nach oben, um das Geschehen zu bestimmen – um es ihm gleichzutun. Als David vor ihr stand, kniete sie sich hin und zog ihn zu einem saftigen Kuss herab. Bald schon gingen ihre Hände auf Wanderschaft, griffen und massierten seinen öligen Luststab. Sie spürte, dass sie David nicht nur sprichwörtlich in der Hand hatte. Seine Atmung beschleunigte sich, und sein Speer wurde noch härter.

‚Nein!‘, dachte sie. ‚So weit sind wir noch nicht. Es soll für uns beide eine richtige Erlösung sein.‘ Es war zwar ein bisschen gemein, aber sie erhob sich, sodass David sich hinlegen konnte.

Er dachte aber gar nicht daran, sondern zog Linda leidenschaftlich an sich und küsste sie stürmisch. Sein harter Stamm rieb zwischen ihren Schenkeln an der Pforte der Glückseligkeit. Seine auslaufende Vorfreude vermischte sich mit ihrem Nektar und dem erregenden Elixier. Der Duft nach Walnuss zusammen mit den ausgeschütteten Hormonen versetzte beide in eine Art Rauschzustand. David hatte seine Zurückhaltung aufgegeben. Er schmachtete nach dem erlösenden Höhepunkt. Lindas Selbstbeherrschung war nur noch gerade so vorhanden. Erst ein kleiner, schmerzhafter Biss in seine Lippe bremste Davids unbändigen Drang und brachte ihn wieder zur Vernunft. Schwer atmend, aber immer noch höchst erregt, blickten sie sich an.

Es dauerte einige Augenblicke, bis die größte Erregung abgeklungen war. Ihr Pulsschlag beruhigte sich allmählich, und sie hatten sich wieder halbwegs unter Kontrolle. Linda dirigierte David auf das Bett. So wie er bei ihr, wollte sie die Massage auf dem Rücken beginnen. Noch etwas zaghaft und ungelenk bewegten sich ihre Hände über seine Haut. Während sie versuchte, die richtigen Handgriffe zu finden, fasste sie den Entschluss, nächste Woche in der Bücherei nach einem Buch über Massagen zu suchen. Sie wollte ihn schließlich verwöhnen und keinen Schaden anrichten.

Ein wenig enttäuscht setzte sich Linda ans untere Ende des Bettes, um Davids Schenkel und Füße besser erreichen zu können. Ihre Laune besserte sich, als sie bemerkte, dass die wohltuende Mischung beinahe aufgebraucht war. Der Einfall, Massageöl selbst zusammenzustellen, war also grandios gewesen.

Als sie einige Male über Davids muskulöse Schenkel und die Füße gestrichen hatte, kam ihr eine aufregende Idee. Sie benetzte ihre Brüste mit der Walnuss-Essenz und ließ Davids Fuß zwischen ihre Wonnekugeln gleiten. Die Haut an Spann und Fußsohle war ungemein weich – ein schönes, aber ungewohntes Gefühl kam in ihr auf. Ihre immer noch erregten Nippel verfingen sich einige Male zwischen seinen Zehen. Jedes Mal biss sich Linda auf die Lippe und zuckte kurz zusammen. Ihre wilde Lust bahnte sich erneut den Weg an die Oberfläche und verführte sie zu einigen tiefen Seufzern. Schließlich rutschte sie wieder hinauf auf seinen Po. Ihre Brüste glänzten seidig, und so begann sie mit der Body-to-Body-Massage auf Davids Rücken.

Wie Linda zuvor genoss auch David die Massage sichtlich. Diese sanfte, schmusige Seite an seiner Wildkatze mochte er besonders. Dass sie auch anders konnte, das hatte sie ihm heute im Laufe des Tages mehrfach bewiesen. Bei den Erinnerungen an den heißen, zügellosen Sex musste er unwillkürlich grinsen. Bisher war es immer noch glimpflich abgegangen, ohne dass sie ihm die Krallen gezeigt hatte. Aber wer weiß, was in Zukunft noch alles passieren würde.

Er hing den Gedanken nach, dazu das Gefühl von Lindas harten Nippeln, die über seinen Rücken strichen – einfach herrlich. „Mmh. Himmlisch“, seufzte er. „So schön. Hör bitte nicht auf.“

Nach einer ganzen Weile erhob sich Linda und piekste ihm in die Seite. David zuckte zusammen und drehte sich auf den Rücken. Gespannt auf das, was noch kommen würde, blickte er sie an und bekam ein verführerisches Lächeln von Linda geschenkt. Sie nahm die Feuchttücher, wischte sich die Hände ab und legte eine andere CD in den Player. Der war schon vor geraumer Zeit verstummt. Sie sah ihren Prinzen mit geschlossenen Augen erwartungsvoll daliegen. Sein Zepter war zu voller Größe ausgefahren und stand wie ein Mast vom Körper ab.

Linda biss sich auf die Unterlippe und spürte das Kribbeln zwischen den Beinen stärker werden. Die Selbstbeherrschung begann schon wieder zu bröckeln. ‚Dieses Spiel ist gemein, aber so verdammt schön. Die Erlösung kommt später‘, dachte sie. ‚Erstmal möchte ich diese süße Folter noch voll auskosten.‘ Kurz strich sie über ihre Liebesperle. Das Prickeln wurde noch verstärkt, und seufzend schloss sie die Augen. Ihre Finger glitten zur Öffnung ihres Tempels und fanden den Eingang triefend nass vor. Ein Schauer lief über ihren Rücken, und sie schüttelte sich. Dann setzte sich Linda auf Davids Schoß, sodass sein Speer vor ihrer Spalte aufragte.

Sie verteilte etwas von der wohlriechenden Flüssigkeit auf seinem Oberkörper und ihren Brüsten. Linda beugte sich vor und rieb mit voller Hingabe über David hinweg. Der seufzte und stöhnte zufrieden. Sie bemerkte, dass die Lusttropfen nur so aus dem kleinen Prinzen herausflossen. Ihr selbst erging es nicht besser; die zunehmende Nässe an ihren Schenkeln war deutlich spürbar. So langsam wurde sie unruhig – die Gier nach baldiger Befriedigung wuchs. So, wie am letzten Sonntag, drückte sie ihre seidig glänzenden Wonnekugeln auf Davids Lanze. Sie rieb darüber hinweg und massierte sie lustvoll.

Ein Blick zu David zeigte ihr, dass das jetzt genau das Richtige war. Entspannt, aber hochgradig erregt lag er da und genoss die sinnlichen Berührungen. Ab und zu, wenn Lindas harte Nippel über die Rückseite seiner Eichel strichen, entfuhr ihm ein tiefes, lustvolles Stöhnen.

Bald schon krabbelte sie zwischen seine Beine und kniete sich hin. Linda wollte ihn unbedingt während der Massage beobachten können. Ihre hängenden Brüste strichen mal stärker, dann wieder weicher über den harten Speer und trieben David an den Rand des Wahnsinns. Sein Atem war erheblich schneller geworden. Jedoch riss er sich zusammen und zögerte das Ende mit Macht hinaus. Linda sah, wie nahe er am Abschuss stand, und stoppte. Tief durchatmend schaute David sie an. Sein Blick bettelte nach mehr, verriet aber auch Dankbarkeit über die willkommene Pause.

„Gleich, mein Prinz“, flüsterte Linda ihm zu. Sie tippte mit dem Finger an die dunkelrote Eichel. „Gleich geht es weiter. Hol nur mal tief Luft und kühl ein wenig ab.“

David nickte erleichtert. „Danke“, stieß er hervor. „Ich weiß nicht, wie lange ich das noch ausgehalten hätte. Puuh!“ Er schluckte schwer. „Die Erlösung wäre zwar schön, aber noch schöner ist die Behandlung mit deinen süßen Liebesfrüchten.“ Er warf ihr einen Kuss zu. „Mwah.“

Linda lächelte kokett. „Ich weiß“, sie zwinkerte ihm zu und leckte sich lasziv über die Lippen. „Ich weiß, dass du das magst. Mir gefällt es auch.“ Sie nahm ihre Brüste in die Hände und ließ langsam die Finger darüber gleiten.

Der Schwerkraft folgend und aufgrund des Massage-Fluids rutschten sie nach unten und klatschten an ihren Körper. Als Reaktion auf das ölige Klatschen wippte Davids Schweif zur Bestätigung. Linda kicherte und wiederholte das Ganze noch mal.

Scharf zog David die Luft ein und biss sich auf die Unterlippe. „Ooh. Hör auf damit. Wie soll ich sonst runterkommen? Ich steh so kurz vor dem Ausbruch.“ Mit Daumen und Zeigefinger deutete er die Wenigkeit an.

Lachend setzte Linda die Tortur fort. ‚Klatsch‘, machte es wieder. Dann griff sie um seine Peniswurzel und drückte kräftig zu.

„Oh Mann!“, kam von David. „Das war knapp. Danke.“ Er stützte sich auf die Ellenbogen. „Reich mir bitte mal das Wasser, Schatz.“

Linda griff nach hinten und gab ihm die Flasche. „Die Sahne stand dir ja wirklich schon ganz oben, hihi.“

Gierig trank David einen Schluck. „Du Luder“, presste er hervor. Dann lächelte er. „Aber schön ist es doch.“

Auch Linda trank einen Schluck. Dann war, ihrer Meinung nach, die Pause vorbei. Sie rutschte kniend an David heran und zog seinen Schoß auf ihre Schenkel. Da sein Ständer inzwischen ein wenig eingeknickt war, fuhr sie mit der Zunge über die Spitze und ließ ihn dann ganz in ihrem Mund verschwinden. ‚Ein Hoch auf selbst gemachtes, essbares Massageöl‘, lobte sie sich in Gedanken.

Es dauerte nur einen kleinen Moment, und die volle Erektion war wiederhergestellt. Linda nahm den Freudenspender und rieb sanft mit der Eichel über ihre Knospen. Das brachte David, aber auch sie selbst zum Stöhnen. Sie spürte die heißen Tropfen auf ihren Nippeln und den fließenden Nektar an ihren Schenkeln. Prickelnde Wellen brachen über ihr zusammen. Sie schob Davids Pfahl zwischen ihre Brüste und umschloss ihn vollkommen.

Ein wohliges Stöhnen kam von ihrem Prinzen. „Mmh. Ja! So schön.“ Er öffnete die Augen, stützte sich auf und besah sich das Schauspiel. „Der Speer des Prinzen ruht im Tal der Lüste seiner holden Maid“, stellte er treffend fest.

Linda zog frech die Augenbrauen nach oben. „Euren Speer werde ich schon kleinkriegen, meine Hoheit.“ Mit diesen Worten drückte sie ihre Wonnekugeln zusammen und bewegte sie langsam auf und ab – erst im Einklang, dann auch gegeneinander. Im Nu verfärbte sich Davids Eichel von Dunkelrot zu einem tiefen Violett. Linda sah das, stoppte die Bewegungen für einen Moment, nur um mit erhöhtem Einsatz fortzufahren. Zwischendurch zog sie immer wieder ihre Brüste auseinander und klatschte sie kräftig aneinander.

Mit wachsender Erregung hatte sich David wieder hingelegt und die Augen geschlossen. Er warf den Kopf hin und her, kämpfte sichtlich mit dem Hinauszögern seines Höhepunktes. „Du…“, er atmete hörbar schwer, „du … machst … mich … oh Mann … wahnsinnig.“ Er hechelte mehr, als dass er zusammenhängend sprach. „Noch … uh … nur noch … ein bisschen.“

Voller Ansporn intensivierte Linda nun ihre Bemühungen. Sie presste ihre Möpse fest um den pulsierenden Schwanz und ließ sie immer wieder auf Davids Körper klatschen.

„Jetzt … arrgh …“, stieß David keuchend hervor.

Genau in diesem Moment schoss die erste Ladung heraus und landete mitten auf Lindas Gesicht. Durch die Bewegungen ihrer Brüste pumpte sie quasi den Saft aus ihm heraus. Die nächsten Schübe landeten sogar in ihren Haaren. Der Rest spritzte dann auf ihr Dekolleté. Als die Quelle versiegt war, beugte sie sich vor und nahm den immer noch zuckenden Schweif in den Mund. Gefühlvoll fuhr sie mit der Zunge um die Eichel und nahm den Rest des Saftes auf.

„Oh Mann“, stieß David hervor. „Das war fast zu viel des Guten. Puuh.“ Er sah seine Wildkatze erschöpft an.

Linda entließ gerade seine Lanze aus ihrem Mund und setzte sich wieder auf. Das Sperma tropfte ihr vom Gesicht auf die Wonnehügel, während der Rest sich seinen Weg über ihr Dekolleté suchte. Linda hielt den Verursacher dieses Chaos noch fest in der Hand. Sie legte einen Arm unter ihre Brüste, hob und drückte sie zusammen. Mit Davids Speer verrieb sie den Saft genüsslich auf ihren Kurven. Dabei erhielten die aufragenden Knospen eine extra lange Behandlung. Dieses Gefühl, wenn die Eichel über ihre Nippel rieb, das machte sie so fickerig. Heißkalte Schauer liefen ihr über den Rücken, und der Nektar floss nur so aus ihr heraus.

Wenig später erhob sich Linda. Sie stand, von Davids Liebessäften besudelt, vor ihm und deutete auf ihre glänzende Spalte. „Die braucht heute noch mal seeehr viel Liebe von dir. Aber lass uns erst duschen gehen.“ Sie streckte die Hand aus und wollte David aus dem Bett ziehen.

Er war aber kräftiger, zog sie zu sich heran und schaute seiner Wildkatze in die grünen Augen. „Kleiner Vorgeschmack gefällig?“, fragte er keck. Linda stand auf dem Schlauch und sah ihn fragend an. „Komm her. Setz dich auf mein Gesicht, bevor wir deinen ganzen Honig abwaschen.“

Jetzt fiel bei ihr der Groschen, und breit lächelnd sprang sie fast auf David drauf. Euphorisch kniete sie sich über ihn, ihren Lusttempel genau über seinem Mund. „Dafür liebe ich dich, dass du auch mal spontan bist.“ Sie warf ihm einen Kuss zu. „Mwah! Und dafür, dass du mir so viel Lust bescherst.“ Nun grinste sie frech und zog auffordernd die Brauen hoch. „Na dann mal los.“ Kribbelig ließ sie sich nieder und spürte sofort Davids Zunge an ihrem Honigtöpfchen. Erleichtert seufzend legte sie den Kopf in den Nacken. „Mmh. Schön. Hör ja nicht auf!“

Der intensive, würzige Duft ihres Honigs, vermischt mit dem Massageöl, hatte eine geradezu aphrodisierende Wirkung auf David. Eben war er noch heftig gekommen, und schon spürte er wieder ein leichtes Prickeln in der Lendengegend. Die Hitze und der Nektar strömten aus Linda heraus. Der Eingang zu ihrem Paradies war einladend geöffnet. Zärtlich und langsam ließ David seine Zunge darüber gleiten. Ihr Kitzler schaute frech hervor, auf eine Berührung wartend. David tippte mit der Zunge dagegen, und Linda zuckte kurz zusammen.

„Ohh, du Schuft“, kam es leise stöhnend von ihr. „Der ist empfindlich. Mmh. Aber mach das noch mal. Das Kribbeln war … ohhh.“ Ein weiterer Stüber von Davids Zunge unterbrach Linda. „Bitte … mehr davon!“, bettelte sie.

Voller Vergnügen machte sich David daran, seiner Wildkatze die erwünschte Freude zu schenken. Seine Zunge tanzte über die harte Knospe, fuhr in Lindas Lusttempel und brachte sie zügig in ekstatische Höhen. Sie presste ihre nassen Schenkel an Davids Kopf und rieb mit ihrer Spalte über seine Zunge. Die Bewegungen ihres Prinzen genügten ihr nicht. Die aufgestaute Lust des Abends nahm Überhand und bahnte sich ihren Weg an die Oberfläche. Immer heftiger brandeten die Wellen des aufkommenden Höhepunkts über Linda zusammen.

„Oh … Mann. Ja …“, keuchte sie. „Gleich … Ahh!“ Ihr Atem ging hechelnd, und ein großer Schwall ihrer Lust floss aus ihr heraus. Sie sackte leicht zusammen und lehnte sich nach vorn, auf den Rand des Bettes. „Meine … Güte“, stieß sie schwer atmend hervor. Ihr Busen hob und senkte sich im Rhythmus ihrer Atemzüge. David streckte vorsichtig die Hand aus und klopfte mit dem Zeigefinger an den harten Nippel. Linda zuckte kräftig zusammen. „Du … du …“, schnaufte sie. „Bitte nicht! Das … das fühlt sich wie … wie Stromstöße an.“ Sie schüttelte den Schauer von sich ab.

Wenig später, nachdem sie wieder halbwegs zu Atem gekommen war, stand sie mit wackeligen Beinen auf. Ein paar Male pustete sie noch kräftig durch, dann griff sie nach der Wasserflasche und trank gierig.

„Ha! Du bist unmöglich!“ Sie knuffte David an den Arm. „Eine Kostprobe hattest du gesagt, kein Überfall.“ Schließlich fing sie an zu kichern. „Das war … Puh! Das war die dritte Runde heute. Und jedes Mal total intensiv.“

David hatte sich aufgesetzt und trocknete sich das Gesicht mit dem Saunatuch ab. „Beschwerst du dich gerade über zu viel Sex?“, fragte er spöttisch.

Linda funkelte ihn an: „Das würde ich nie tun. Es ist … ach, ich weiß auch nicht. Heute Abend mag ich Kuschelsex lieber. Aber meistens das Explosive – so wie am Morgen.“

Halbwegs verständnislos sah David sie an. „Aha. Alles klar. Aber sitzen geblieben bist du eben trotzdem und hast dich erlösen lassen.“ Er zuckte mit den Schultern.

„Na ja“, stammelte Linda verlegen. „Es war ja schön – sogar sehr schön.“ Dann schweifte ihr Blick in die Ferne: „Und ich glaube, ich bin süchtig danach. Aber mein Kreislauf – Himmel.“ Sie schüttelte den Kopf und trank die Wasserflasche leer.

Samstagnacht

Schließlich gingen die beiden Sexsüchtigen unter die Dusche, um sich von Öl und Liebessäften zu befreien. David hatte sein eigenes Duschbad mitgenommen und wurde nun wie befürchtet von Linda aufgezogen. Seine Entschuldigung, dass er nicht nach Blümchen riechen wollte, ließ sie nicht gelten. So alberten sie eine Weile herum und seiften sich gegenseitig ein, aber nur, um ihre glitschigen Körper eng aneinanderzureiben. Dazu die lustvollen Küsse, die sie austauschten, und schon bald waren sie wieder richtig angeheizt. Nach dem Abtrocknen und Zähneputzen kamen sie bettfertig und bereit für die nächste Runde in Lindas Zimmer zurück. Die vorerst gezähmte Wildkatze brachte noch ein neues Wasser mit.

David hatte derweil das Saunatuch beiseitegelegt. Linda deutete darauf. „Das müssen wir morgen früh noch waschen.“

Zufrieden mit sich und der Welt legten sich beide aneinandergekuschelt ins Bett. Linda löschte das Licht. Von draußen waren die Grillen zu hören, die in dieser lauen Sommernacht musizierten.

David streichelte Linda über den Kopf und den Rücken. „Bist du glücklich mit dem bisherigen Verlauf des Wochenendes?“, fragte er leise.

Sie stützte die Arme auf seinen Oberkörper und legte ihr Kinn auf die Faust, um ihm ins Gesicht sehen zu können. „Natürlich. Was denkst du denn. Es war – einfach überwältigend. Wirklich alles hat gepasst. Erst hatte ich ja ein bisschen Panik vor dem Abend mit meiner Mom. Aber es lief doch super. Dass der Sex ‘ne Wucht ist, brauch ich ja nicht zu betonen.“ Sie grinste lasziv und krabbelte mit den Fingernägeln über seine Brust. „Und du?“

Er blickte ihr in die Augen. „Vor dem letzten Wochenende hätte ich das alles nie für möglich gehalten. Jetzt bin ich mittendrin und es ist sensationell – der pure Wahnsinn. Immer noch überkommt mich eine Art Angst, dass das alles nur ein Traum ist. Dann spüre ich deine Nähe und weiß, ich träume nicht.“ David beugte sich vor und küsste Linda auf die Stirn. „Aber du hast Recht, der Abend gestern mit deiner Mom war echt easy going, total entspannt. Ehrlich gesagt, hatte ich darüber auch nicht großartig nachgedacht. Sie kennt mich ja schon von früher. Also wozu sollte ich mich verstellen? Nur um irgendwelche Tatsachen zu schönen?“

„Mmh“, stimmte Linda zu. „Hast Recht. Dasselbe gilt dann wohl für mich am nächsten Freitag.“

„Ach, das wird schon. Denk nicht so viel darüber nach. Meine Eltern haben sich nicht verändert. Sei einfach du selbst, mein Schatz. Früher bist du bei ihnen gut angekommen, also …“, er ließ den Satz unvollendet und zuckte nur mit den Schultern.

Eine Weile redeten sie noch über dies und das. Dann zog sich Linda auf David herauf und begann, ihn zu küssen. Er hielt sie fest im Arm und erwiderte die Liebkosungen. Zaghaft, beinahe vorsichtig, betasteten sich ihre Zungen. Erneut spürten beide dieses Kribbeln auf der Haut – die Spannung zwischen ihnen baute sich erneut auf. Voller Genuss legten sie zärtlich die Lippen aufeinander. Liebevoll und unendlich sanft küssten sie sich. Es knisterte und prickelte bei beiden am gesamten Körper.

David bemerkte, dass Lindas Liebesnektar bereits floss. Aber auch bei ihm war seine auslaufende Freude an den Schenkeln deutlich zu spüren. Verliebt sahen sich an und wussten genau, was sie nun wollten. Linda hob ihren Po an und klemmte seine Lanze unter sich ein. Einige saftige Küsse später richtete sie sich langsam auf. Der Speer öffnete ihre Schamlippen, und Linda begann der Länge nach auf ihm herumzurutschten. Leise stöhnend verteilte sie ihren Honig direkt aus der Quelle auf dem härter werdenden Lustspender. Sie stützte sich auf Davids Oberkörper ab, legte den Kopf in den Nacken und atmete leise seufzend aus.

Diese hingebungsvolle Behandlung ging nicht spurlos an David vorüber. Er schloss die Augen und gab sich ganz seinen Sinnen hin. Tastend schob er seine Hände zu Lindas Schenkeln und strich behutsam darüber. Die Lautstärke und Intensität ihrer Atmung gaben ihm die Positionen seiner Finger und das Maß der Berührung vor. So dirigierte Linda ihn genau dorthin, wo sie ihn haben wollte. Schließlich lag Davids eine Hand auf der Innenseite eines Schenkels, während er mit den Fingern der anderen Hand zärtlich ihre Perle streichelte.

Mit einem tiefen Seufzer erhob sich Linda und führte den harten Stamm an die Öffnung ihres Lusttempels. Langsam und gefühlvoll ließ sie sich mit einem langen, wohligen Ausatmen auf ihrem Prinzen nieder. Als sie den pochenden Speer komplett in sich spürte, legte sie die Hände auf Davids Bauch und öffnete die Augen. Sie erblickte den genussvollen Ausdruck auf seinem Gesicht – so voller Vorfreude und Zufriedenheit – und musste unwillkürlich lächeln. Einige Male spannte sie kurz die Scheidenmuskeln an, worauf David die Augen öffnete.

Er grinste sie an: „Versuchst du zu morsen, oder was?“

Linda fing an zu prusten: „Ich wollte nur sehen, wie weit ich dich unter Kontrolle habe – hat funktioniert.“ Sie strahlte über das ganze Gesicht.

Zaghaft begann sie, sich auf David zu bewegen – immer nur ein kleines Stück, sodass er möglichst tief in ihr blieb. Sie spürte die aufkommende Hitze in sich, die sich von ihrem Unterleib aus im ganzen Körper entfaltete. Zufrieden seufzend schloss sie die Augen, um den Moment, samt David, komplett in sich aufzunehmen.

Allmählich fand sie einen Rhythmus, den sie im Moment am meisten begehrte. Linda setzte ihre bedächtigen Bewegungen fort, entließ den harten Speer aber immer stückweise weiter aus ihrem Paradies. Dabei spielte sie mit ihren Muskeln, um den Druck auf Davids Härte zu variieren. So bestimmte sie ein wenig die Flut der Erregung, die auf sie einprasselte – mal mehr, mal weniger. Langsam, ganz langsam wollte sie sich so einen Höhepunkt schenken.

David hatte sinnlich zu stöhnen begonnen, leise und genüsslich. Es war ansteckend, und so stimmte sie mit ein.

Einige Augenblicke später griff Linda nach Davids Händen. Sie verschränkten die Finger, Linda beugte sich leicht vor und stützte sich auf seine Arme. So bekam sie den Halt, den sie brauchte. Immer noch unendlich langsam bewegte sie ihre Hüfte auf und ab, versenkte Davids Lanze mal liebevoll, mal härter in sich.

Mit jedem Eindringen gab es eine kleine Welle der Erregung, die durch ihre Körper brandete. Sie sahen sich in die Augen, unfähig, den Blick voneinander zu lösen. Das diffuse Licht von außen schimmerte durch die Strähnen von Lindas Mähne. Der Spiegel hinter David reflektierte den Schein der Straßenbeleuchtung, sodass er die Konturen des Gesichts seiner Wildkatze erahnen konnte. Auf jeden Fall bemerkte er das stärker werdende Leuchten in ihren grünen Augen. Stück für Stück, Welle für Welle tasteten sie sich gemeinsam der Erlösung zu.

Dieser langsame, überaus sinnliche Sex stand im krassen Gegensatz zu dem, den sie heute im Laufe des Tages erlebt hatten. Das war die wilde, gierige Lust gewesen, die aus beiden gesprochen, ja geschrien hatte. Aber nun, das war der pure, wahre Sex – aus Liebe, Zuneigung und Gefühlen.

Wie eine zahme, schnurrende Wildkatze drückte Linda ihren Rücken durch und ließ so ihr Becken in unterschiedlichen Winkeln über Davids Freudenspender gleiten. Wieder und wieder stieß sie den heißen Stab tief, lustvoll und betont langsam in sich hinein. Diese zaghafte Art von Kuschelsex war erregend und atemberaubend. Linda musste ihren ganzen Willen aufbringen, um das Tempo nicht haltlos zu steigern. Dieses Mal gab sie sich ganz ihren Gefühlen hin und genoss jede Bewegung. Sie wandelte auf dem Grat der Erregung, der sie sanft, aber sicher zur Ekstase führte.

Ein Blick in Davids Augen bestätigte ihr, dass er genau so fühlte. Er schien wie sie ein wenig darunter zu leiden, dass der Höhepunkt auf sich warten ließ. Jedoch erkannte sie auch die Befriedigung und die unbändige Lust in ihm. Weiter, immer weiter ritt sie sinnlich auf ihm. Linda spürte ihre Nippel, die hart wie Kirschkerne waren. Wie gern hätte sie diese jetzt gestreichelt oder zärtlich daran gezupft – aber nein, nicht dieses Mal. Erneut drückte sie das pulsierende Glied in sich leicht zusammen, stieß aber auf einigen Widerstand. Davids Erregung war hart wie nie zuvor.

Eine Weile trieben sie dieses wollüstige Spiel noch weiter, hangelten sich Sprosse für Sprosse die Leiter der Lust hinauf. Linda schloss ihre Augen und spannte ihre Scheidenmuskeln kräftig an. Sie war auf dem Gipfel der Lust angekommen. Tiefer und schneller wurden ihre Atemzüge. Ein sanftes Schnurren, das in ein zaghaftes Stöhnen überging, war von ihr zu hören – nur dass es diesmal wesentlich länger anhielt. Wie in Trance warf sie den Kopf hin und her, sodass ihre Mähne flog. Als ihre Kräfte sie schließlich verließen, ließ sich Linda auf Davids Hände fallen. Völlig erledigt brauchte sie einen Moment, um wieder in die Wirklichkeit zurückzukommen.

Erlöst und glücklich blickte sie auf ihren Prinzen hinab. Um David oben auf der Leiter des Glücks zu halten, übte sie in sich einigen Druck auf ihn aus. Es bedurfte aber nicht mehr viel, dass sie ihn ebenfalls in den siebten Himmel hinaufhelfen konnte. Auch er schloss die Augen, überstreckte den Kopf und drückte Linda sein Becken entgegen. Diese Kleinigkeit mehr in ihr genügte schon, um ihm den sehnlichst erwarteten Orgasmus zu schenken.

Erschöpft, aber vollends befriedigt, legte sich Linda auf David nieder. Sie hielten sich fest in den Armen, um die Nachwirkungen voll auszukosten. Immer wieder fanden sich ihre Lippen zu kurzen, neckischen Küsschen. Nach einer kurzen Säuberung kuschelten sie sich schließlich eng aneinander und genossen die Glücksgefühle, die sie durchströmten – einfach die Nähe der geliebten Person neben sich.

Linda lag in ihrer bequemen Position an Davids Seite und streichelte über seinen Oberkörper. „Danke, mein Prinz“, flüsterte sie. „Danke, dass du da bist und mich glücklich machst.“ Sie küsste ihn auf die Haut und fügte hinzu: „Ich liebe dich!“

„Das beruht alles auf Gegenseitigkeit, meine Prinzessin – gern geschehen.“ Er küsste sie auf den Scheitel. „Und ich danke dir, dass du mich so nimmst, wie ich bin. Danke!“ Nach einem weiteren, sanften Kuss flüsterte er: „Ich liebe dich auch! Du ahnst gar nicht, wie sehr. Gute Nacht.“

Vorsichtig griff er nach der Decke und breitete diese über sie beide aus. Linda atmete schon ruhig und gleichmäßig. David nahm sie sanft in den Arm und drückte sie glücklich an sich. ‚Es fühlt sich einfach alles absolut richtig an‘, dachte er. Nach einigen Augenblicken war auch er eingeschlafen.

Weiter geht’s im siebten Teil…

Kommentare


ValentinoM
dabei seit: Apr '25
Kommentare: 44
Valentino Montana
schrieb am 14.10.2026:
»Shut the hell up klingt für mich komisch. Das dies ein Fluch im englischen ist, wäre für mich ein Shut the fuck up (Hör mit der Scheiße auf) natürlicher.

Ansonsten ist das eine gute Fortsetzung in der gewohnten SvenK77 Qualität.

LG Valentino«


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