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Kommentare: 4 | Lesungen: 905 | Bewertung: 7.76 | Kategorie: Sex Stories | veröffentlicht: 21.06.2026

die Bergwanderung

von

Nach einigen anstrengenden Monaten mit zu viel Arbeit, nervenaufreibenden Beziehungsproblemen und nachfolgender Trennung von meiner langjährigen Lebensgefährtin Sabine hatte ich mir eine Auszeit genommen. Um wieder zur Ruhe zu kommen, beschloss ich zwei Wochen nach Österreich zu fahren, ins beschauliche Gailtal in Kärnten, direkt an der italienischen Grenze.


Also packte ich meine Trekkingausrüstung samt Mountainbike, die Angeln und meinen Labrador Benny ins Auto und fuhr los. Im Gailtal kannte ich mich gut aus, weil ich mit meinen Eltern früher regelmäßig hierhin in Urlaub gefahren war und in dem kleinen Dorf enge Freunde gefunden hatte, die ich immer noch einige Male im Jahr besuchte.


Es war Anfang September, ich wollte in der weitgehend vom Massentourismus verschonten Gegend den Kopf wieder frei und in der unberührten Natur die Beine zurück auf den Boden bekommen. Angeln und eine Bergtour über den Karnischen Höhenweg standen auf meiner To Do Liste. Ich freute mich auf also auf vierzehn ruhige, nervenschonende und möglichst ereignislose Tage, und ganz besonders auf Liesel.


Ich hielt vor dem Bauernhof meines Freundes Heinz, stieg aus und fühlte mich sofort wieder heimisch. Der Geruch von Tannen, blühenden Wiesen und Heu umgab mich, die majestätische Silhouette des Reißkofels auf der anderen Talseite, das Muhen der Kühe, alles noch so wie ich es seit meiner Kindheit gewohnt war.


Das Surren der Melkmaschine verriet mir, dass Heinz im Stall zu finden wäre und ich ging rein, wobei einige Hühner laut gackernd auseinanderstoben und Benny sofort die Verfolgung aufnahm. Sechs Augenpaare von Kühen und zwei von Schweinen musterten mich neugierig, Heinz kam breit lächelnd auf mich zu.


„Griaß di, alter Freund, ich hoffe du hattest eine gute Fahrt! Ich bin gleich fertig, Liesel hat Kaffee gekocht und Kuchen gibt’s auch. Ich geh noch schnell duschen.“ Wir drückten uns herzlich zur Begrüßung und ich betrat den großen Flur des alten Hauses, wo wie immer schon hunderte von Maiskolben an der Decke zum Trocknen hingen.


„Mei, Jan, schön dich wiederzusehen,“ sagte Liesel strahlend und umarmte mich, als ich in die Küche kam. Sie hielt mich fest und hauchte mir einen Kuss mit ihren weichen Lippen auf den Mund. Überrascht fragte ich: „Was war das denn? Das habe ich seit dreizehn Jahren vermisst!“ Sie errötete, blickte zu Boden und löste sich hastig von mir. „Ach, nichts. Setz dich, mach es dir bequem!“ Sie schenkte mir eine Tasse Kaffee ein und begann den Kuchen aufzuschneiden. Ich beobachtete sie, Liesel war zwei Jahr jünger als Heinz und ich, groß gewachsen und schlank. Die brünetten Haare hatte sie zu einem Knoten zusammengebunden, was ihr schmales Gesicht mit den hohen Wangenknochen noch betonte. Sie trug ein knielanges, geblümtes Sommerkleid, was ihre schöne Figur mit den hübschen, mittelgroßen Brüsten wunderbar zur Geltung brachte.


„Ah, naa! Zuerst müssen wir zur Begrüßung ein Stamperle Obstler trinken!“; rief Heinz als er hereinkam und sah, dass Liesel mir gerade neuen Kaffee einschenken wollte. Er riss mich aus meinen Tagträumen, stellte drei Gläser auf den Tisch und füllte die glasklare, wahrscheinlich wieder sehr hochprozentige Flüssigkeit ein. Wir prosteten uns zu und kippten den Schnaps herunter, obwohl ich Heinz‘ Brennkünste schon lange kannte, blieb mir im ersten Moment die Luft weg. „Der ist heuer wieder gut gelungen“; sagte er stolz, „du musst dringend mal wieder im Winter kommen, wenn ich neuen Schnaps brenne. Den können wir dann gleich verkosten.“ Ich erinnerte mich dunkel an das letzte Mal, nach dem mir die Erinnerung an einige Stunden meines Lebens fehlten.


Nach dem Kaffeetrinken plauderten wir über den neuesten Klatsch aus dem Dorf, bis Liesel fragte: „Was ist passiert, Sabine und du, weshalb habt ihr euch getrennt? Und was ist jetzt mit Paula, eurer Kleinen?“ „Wir haben uns auseinandergelebt, kaum noch Gemeinsamkeiten gefunden. Sie sind in eine Wohnung in der Nähe gezogen, so dass die Kleine mich besuchen kann sooft sie will. Es war anfangs hart für sie, aber mit ihren acht Jahren ist sie schon ziemlich weit entwickelt und unsere ständigen Streitereien gingen ihr mächtig auf die Nerven.


„Mei, des ist schiach“, sagte Liesel betroffen, nahm meine Hand und drückte sie. „Der kleine Sonnenschein, es tut mir so leid.“ „Für sie ändert sich nicht viel, nur dass Mama und Papa nicht mehr zusammenwohnen. Wir haben uns darauf geeinigt, dass sie selbst entscheiden darf, mit wem sie gerade etwas unternehmen will, keine Eifersüchteleien. Wie sieht es denn bei euch mit Nachwuchs aus? Immer noch nichts geplant?“


Liesel drückte meine Hand fester. „Doch, geplant schon länger. Es hat sich aber noch nicht ergeben.“ Heinz machte ein betretenes Gesicht und ich spürte, dass ich hier einen wunden Punkt berührt hatte, also wechselte ich das Thema.


„Wisst ihr noch, früher hat uns jeder für Brüder gehalten, weil wir uns so ähnlich sahen. Beide blond, gleich groß und die gleiche Statur. Wir haben das schamlos ausgenutzt.“ „Ja, manchmal hat man sogar gedacht wir seien Zwillinge“, lachte Heinz, „noch a Stamperle?“


Ich kippte das Feuerwasser mit einem Zug runter und erzählte: „Das werde ich nie vergessen. Dein Vater hatte mir zum ersten Mal erlaubt allein mit dem Traktor auf das Feld zu fahren, um Mais für die Kühe zu holen, dabei hatte ich noch keinen Führerschein. Als ich viel zu schnell durch das Dorf bretterte, stand der Dorfsheriff vor dem Wirtshaus und winkte mir, ich sollte anhalten. Ich gab aber noch mehr Gas und fuhr schnell auf den Hof, das hätte Riesenärger gegeben.“


Heinz schmunzelte: „Sekunden später kam er angelaufen und sah uns beide ungläubig abwechselnd an. Wer von uns das eben gewesen sei, der hier so gerast ist, wollte er wissen. Ich versicherte ihm, ich sei das gewesen und zeigte ihm meinen Führerschein. Er bedachte uns mit einem strafenden Blick und meinte: „Dann will ich das mal so glauben.“ Danach trollte er sich schimpfend und kopfschüttelnd vom Hof.“


Wir lachten und Liesel meinte: „Ihr seht euch immer noch sehr ähnlich. Ihr habt auch beide immer noch die gleiche Figur, von hinten konnte man euch immer nur an Heinzis Muttermal an der Schulter unterscheiden.“ „Nur dass die Muskeln bei mir vom Fitness Studio kommen und beim Heinz von der schweren Arbeit auf dem Hof und vom Holzfällen“, erwiderte ich lächelnd. Müde von der Fahrt und vom Schnaps beschloss ich meine Sachen hochzutragen und mich eine Weile hinzulegen. „Habt ihr sonst keine Gäste?“, fragte ich Heinz, der mir die Ferienwohnung aufschloss. „Noch nicht, am Wochenende kommen zwei Gitschen aus Deutschland für eine Woche.“


Ich ließ mich auf das Bett fallen, auch mein Hund kam hechelnd von seiner Erkundungstour zurück und schmiss sich auf den Teppich. Ich dachte daran, wie ich Liesel kennengelernt hatte und wunderte mich über ihre plötzlich zurückgekehrte, offen gezeigte Zuneigung, die sie mir in den letzten Jahren so nicht mehr gewährt hatte.


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Heinz und ich bauten als Kinder Landschaften in dem großen Sandhaufen neben dem Stadl und spielten darin mit unseren Spielzeugautos, regelmäßig kam Liesel, das dürre, nervige Mädchen mit den langen, geflochtenen Zöpfen vom Nachbarhof und wollte mitspielen. Da das Spielen mit den Autos nun mal Jungssache war, jagte Heinz sie oft fort, wobei sie, um uns zu ärgern, immer einige Autos klaute und damit weglief. Heinz verfolgte sie und eroberte die Autos unter großem Gezeter zurück, wonach sie schimpfend nach Hause lief.


In den folgenden Jahren verlor ich sie aus den Augen, weil ich mit dem Traktor zur Arbeit auf den Feldern fahren durfte, oder wir mehrmals hintereinander nach Kroatien in Urlaub fuhren und nur auf der Durchreise hier übernachteten.


Dann war wieder Urlaub bei Heinz und seinen Eltern angesagt. Eines Tages hatte ich hatte Lust mit meinem Mountainbike eine Runde zu drehen und holte es aus der Scheune, da sprach mich eine weibliche Stimme von hinten an: „Bist du das, Jan?“ Ich fuhr herum und sah ein großes, schlankes Mädchen mit langen Haaren auf dem Weg stehen. Sie trug Leggins, die ihre perfekten Beine wunderbar zur Geltung kommen ließen und ein enges T-Shirt, unter dem sich ihre straffen Brüste und eine schmale Taille abzeichneten.


„Erkennst du mich nicht mehr, ich bins, die Liesel!“ Mir blieb die Spucke weg, wie sehr sie sich verändert hatte, und bekam keinen Ton heraus. „Hast du was dagegen, wenn ich mit dir komme? Ich hole nur schnell mein Radl.“ „Nein, natürlich nicht!“, fand ich meine Worte wieder, „ich habe dich im ersten Moment wirklich nicht wiedererkannt.“ Von da an waren wir jeden Tag zusammen und machten die Gegend mit den Rädern unsicher, wir verstanden uns prächtig. Heinz und die anderen Jungs machten sich lustig über mich, das war mir aber egal. Liesel und ich, wir waren ein Herz und eine Seele.


„Heute habe ich mir was Besonderes ausgedacht“, eröffnete sie mir eines Tages freudestrahlend. Wir fuhren zum Nachbardorf und ich hatte die ganze Zeit ihren perfekten Po im Blickfeld, was mir noch einige Schweißtropfen mehr auf die Stirn trieb als das Tempo, was sie vorlegte. Steil ging es bergauf, dann in eine Schlucht, immer an einem Bach entlang, bis ein großer Felsbrocken den Weg versperrte.


Wir schlossen die Räder ab und liefen zu Fuß weiter, kletterten über den Felsen und nach etwa einem Kilometer standen wir vor einem rauschenden Wasserfall, der in einen kleinen türkisfarbenen See stürzte, umgeben von dichtem Urwald. „Hier ist es wunderschön, den Ort kannte ich noch gar nicht“, rief ich überwältigt. Liesel setzte sich auf einen umgestürzten Baumstamm und klopfte mit der Handfläche neben sich. „Setz dich doch zu mir und genieße dieses Schauspiel der Natur!“


Ich setzte mich neben sie und sie legte ihren Arm um meinen Rücken, auch ich umarmte sie. Sie ließ ihren Kopf auf meine Schulter sinken, so saßen wir eine Weile und genossen die Nähe unserer Körper in der Einsamkeit dieses magischen Ortes. Sie ließ mich los, streichelte meine Haare und küsste mich sanft mit ihren weichen Lippen auf den Mund. Ich hob sie auf meinen Schoß und wir küssten uns, als wenn es keinen Morgen mehr geben würde, unsere Zungen fochten einen wilden Kampf aus. Durch das T-Shirt streichelte ich ihre kleinen Brüste, deren Nippel steinhart durch den Stoff stießen.


Ich berührte ihren Oberschenkel und spürte, wie sie nach einiger Zeit die Beine leicht spreizte. Ich nahm die Einladung gerne an und strich über den glatten Stoff ihrer Stretch Leggings, unter dem sich ihre Pussy verbarg. Sie stöhnte leise auf und schloss ihre Schenkel wieder.


Enttäuscht zog ich meine Hand zurück, mein Freudenspender zeigte auch schon erste Regungen der Vorfreude, die nun zu ersticken drohte. „Ach was solls, das fühlte sich so schön an“, keuchte Liesel und spreizte die Beine wieder etwas weiter. Ich setzte meine Streicheleinheiten fort und spürte, wie eine heiße Feuchtigkeit durch den dünnen Stoff drang.


Plötzlich fühlte ich eine zaghafte Berührung an meinem Schwanz. Sie rieb sachte über die immer größer werdende Beule in meiner Radlershorts und stöhnte immer lauter, lauter als das Rauschen des Wassers. Liesel legte eine Hand an meinen Hinterkopf und presste ihren Mund auf meinen und drang tief mit ihrer Zunge ein, sie verkrampfte sich, klemmte meine Hand zwischen ihren Oberschenkeln ein und kam mit einem leisen Wimmern.


Engumschlungen ließen wir uns ins Gras sinken, bis Liesel flüsterte: „Das war wunderschön, viel besser als wenn ich es selber mache. Jan, was ist mit dir?“ Sie schaute in mein bedröppeltes Gesicht und dann auf meinen immer noch deutlich sich abzeichnenden Harten in meiner Radlerhose. „Das war jetzt egoistisch von mir“, lächelte sie, „was machen wir jetzt?“ „Ich würde vorschlagen, zuerst baden wir eine Runde und dann sehen wir weiter.“


„Aber wir haben keine Badesachen mitgenommen“, bemerkte Liesel skeptisch. „Brauchen wir auch nicht, hier ist doch weit und breit niemand!“ Errötend beobachtete sie mich wie ich meine Hosen auszog und in den kleinen See lief, in den der Wasserfall strömte und den Bach speiste, der zum Tal hinfloss. Das glasklare Wasser war recht kalt, was meinen besten Freund wieder auf Normalmaß schrumpfen ließ. „Na komm schon, trau dich“, rief ich. Liesel zog langsam ihr T-Shirt über den Kopf so dass ich ihre hübschen Tittchen mit ihren steinharten Nippeln zum ersten Mal sehen konnte, dann folgten die Sneakers, Socken und die Leggins, den Slip behielt sie aber an.


Sie machte einen Kopfsprung und tauchte vor mit wieder auf, umarmte mich und gab mir einen Kuss. Mein bester Freund richtete sich trotz der Kälte wieder auf und berührte ihren Bauch, sie schubste mich zurück und fing an mich lachend mit Wasser zu bespritzen. Sie kraulte von mir weg und rief: „Fang mich doch wenn du kannst!“ Wir tollten im Wasser herum bis es uns zu kalt wurde, Liesels Lippen waren schon blau und sie zitterte. Die Sonne schien durch die Wipfel der Bäume und auf die kleine Wiese neben dem See, fürsorglich bat ich sie ihr den Slip ausziehen zu dürfen, damit sie keine Blasenentzündung bekäme.


Nach kurzem Zögern stimmte sie zu, ich konnte endlich ihre süße Pussy mit dem dunklen, sauber gestutzten Landestreifen bewundern. Die wärmende Sonne weckte wieder unsere Lebensgeister und ich strich zärtlich über ihre Nippel bis sie hart wurden, aber sie meinte: „Lass bitte, jetzt sollst du deine wohlverdienten Streicheleinheiten bekommen!“


Liesel legte sich mit dem Kopf auf meine Brust, berührte mit ihren Fingerspitzen meinen Schwanz und beobachtete, wie er sich langsam aufrichtete. „Mache ich das so richtig? Du musst mir sagen wenn ich etwas falsch mache.“ „Du machst das perfekt, nimm dir Zeit!“ Ich stöhnte auf, als sie den nun senkrecht stehenden Penis mit der Hand umfasste, und streichelte ihren Rücken. „Jetzt bewege deine Hand rauf und runter“, bat ich sie keuchend. Sie griff fester zu, ein lautes „OOhh“ entfuhr mir. „Habe ich dir weh getan?“ wollte sie erschreckt wissen und ließ meinen Schwanz los. „Nein, mache bitte genau so weiter!“ Ich hielt nicht mehr lange durch und spritzte in hohem Bogen meine Sahne über uns beide.


„Das war aber richtig viel“, lächelte sie verschmitzt. „Kein Wunder, wenn mein bester Freund vom hübschesten und heißesten Mädchen des ganzen Tals so herrlich verwöhnt wird.“ Nach einem weiteren zärtlichen Kuss flüsterte ich ihr ins Ohr: „Ich glaube, ich habe mich in dich verliebt!“ Ein Anflug von Trauer überflog ihr Gesicht, sie sagte: „Sage nicht sowas. Wie soll das mit uns funktionieren, du bist nur noch wenige Tage hier. Ich hab dich auch ganz doll lieb, aber eigentlich habe ich mich in Heinzi verliebt, aber der beachtet mich leider gar nicht.!“


Ein leiser Stich der Enttäuschung durchfuhr mich, aber realistisch betrachtet hatte sie ja Recht. Ich versuchte die Situation durch eine lustige Bemerkung zu retten, „hättest du ihm früher nicht immer die Spielzeugautos geklaut wäre er jetzt bestimmt netter zu dir!“ Wir lachten, dann fragte ich sie: „Aber warum küsst du mich dann, was geht hier ab?“


„Ich will, dass du mir in den nächsten Tagen alles zeigst, ihr in der Großstadt seid doch viel erfahrener und lockerer drauf als wir hier auf dem Dorf. Wenn ich mit Heinzi zusammenkommen sollte, will ich nicht das schüchterne und ahnungslose Dirndle vom Lande sein. Also sei nicht traurig“ Sie küsste mich wild auf den Mund, meine Leistengegend begann wieder zu kribbeln. Liesel sprang auf und zog mich zum See. „Wir müssen da noch was abwaschen, dann will ich dich nochmal verwöhnen!“


Leider hörten wir Stimmen im Wald, die rasch näher kamen. Schnell zogen wir uns wieder an, da tauchten schon einige Touristen auf, die entzückt den traumhaft schönen Platz fotografierten. „Scheiße, ausgerechnet jetzt“, meckerte ich, auch Liesel machte ein enttäuschtes Gesicht. Artig „Grüß Gott!“ wünschend liefen wir Hand in Hand an ihnen vorbei. Grimmig dachte ich „Holt euch der Teufel!“ wäre angebrachter gewesen.


Wir stiegen auf unsere Räder und fuhren zurück. Unterwegs fragte Liesel mich: „Ich muss morgen auf die Alm fahren. Mein Papa hat eine Lieferung Zaunpfähle vorbereitet, die die droben dringend brauchen. Willst du mitkommen, du musst aber sehr früh aufstehen.“ Das musste ich ohnehin, meine Eltern hatten vor morgen einen Tagesausflug nach Venedig zu machen, wozu ich gar keine Lust hatte. „Sicher komme ich mit!“ Insgeheim hoffte ich natürlich auf eine Fortsetzung der heutigen Ereignisse.


„Schade“, sagte mein Vater, „aber wie du willst. Dann lassen wir dir aber den Hund hier, für den würde die Fahrt sicher zu strapaziös, und da oben kann er sich richtig austoben.“ Unser Hund hieß Alex, ein frecher grauer Zwergschnauzer, der viel Bewegung brauchte und nicht gerne lange Auto fuhr, ich war einverstanden.


In aller Herrgottsfrühe brachen meine Eltern auf, ich ging rüber zu Liesels Haus, sie erwartete mich schon, sie trug eine olivgrüne Armeehose, feste Wanderstiefel und ein Basecap mit dem Steyr- Logo. Den langen Pferdeschwanz hatte sie durch das Loch am Verschluss gezogen, dazu trug sie ein T-Shirt, auf dem ein großer Traktor abgebildet war und knapp über dem Bauchnabel endete.


Sie sah einfach heiß aus und küsste mich auf den Mund. „Guten Morgen, dann kanns ja losgehen!“ Sie öffnete das Tor zur Scheune, die über dem Kuhstall lag, und kam mit einem rot-weißen Monster von Traktor herausgefahren, genau wie der auf dem T-Shirt. „Papas neustes Baby“, sagte sie stolz, „200 PS, Allrad, Klima, Navi, alles drin!“ Liesel und ihr Vater kuppelten den Hänger an und die Fahrt ging los. Ich klappte einen Notsitz neben ihr runter und nahm den Hund auf den Schoß, ich bewunderte sie, wie sicher sie mit dem schweren Gespann die schmalen Waldwege mit ihren engen Kehren bezwang.


„Wirst du mal den Hof übernehmen?“ fragte ich sie. „Nein, nach der Matura will ich studieren und Lehrerin werden. Ich liebe Kinder und will später selbst viele haben.“


Nach einiger Zeit kamen wir an eine Stelle, wo ein Bach aus einer Schlucht am Berghang den Weg überspülte, um dann ins Tal zu stürzen. „Heuer hats viel geregnet, normalerweise ist das nur ein Rinnsal“, erklärte Liesel, „kennst du noch den Ottmar?“ „Ist das nicht der, der sich jeden Abend beim Wirt betrinkt, dann anfängt zu singen und irgendwann einschläft und nach der Sperrstunde die ganze Straßenbreite braucht um nach Hause zu wanken?“


„Ja, genau der. Er ist hier vor zwei Wochen mit seinem Traktor abgestürzt, dreißig Meter tief!“ Sie fuhr langsam in die reißenden Fluten, ihr Gesicht war hochkonzentriert und die Finger umklammerten das Lenkrad, bis die Knöchel weiß hervortraten. Das Führerhaus neigte sich bedrohlich zur Seite, ich versuchte mich krampfhaft mit der einen Hand festzuhalten, mit der anderen den Hund auf meinem Schoß.


Plötzlich ging ein Ruck durch die schwere Zugmaschine und sie rutschte ein Stück talwärts. Ich schrie erschreckt auf, aber Liesel blieb ganz cool, lenkte gegen und gab Vollgas. Die riesigen Räder wühlten Schlamm und Steine auf, das Wasser spritzte. Ehe ich mich von dem Schreck erholt hatte, waren wir schon samt Anhänger auf dem sicheren Weg auf der anderen Seite angekommen. „Halte sofort an“, rief ich. „Wieso, hast du Angst bekommen und willst zu Fuß weiterlaufen?“, grinste sie. Ich umarmte sie, „Du bist echt der Wahnsinn! Wie profihaft du mit diesem riesigen Teil umgehen kannst, irre!“


Sie runzelte die Stirn und ihre dunklen Augen funkelten mich an. „Meinst, obwohl i lei a zarts Dirndle bin? Ihr habt mich ja nicht mit den Spielzeugautos mitspielen lassen, da musste ich mich halt früh mit den richtigen Autos befassen, notgedrungen! Außerdem bin ich das einzige Kind zuhause und muss den Eltern bei der Arbeit auf dem Hof helfen können.“ Dann lächelte sie wieder und wir küssten uns wild, bis sie keuchend mahnte: „Wir sollten weiterfahren, es ist nicht mehr weit und ich brauche jetzt dringend Kaffee!“


Kurze Zeit später erreichten wir die Alm und wir labten uns an Kaffee, frisch gebackenem Brot und einer deftigen Brettljausen. „Hast du Lust auf eine Wanderung? Ich habe heute viel Zeit!“ Natürlich hatte ich Lust und wollte, da sich unser Urlaub dem Ende zuneigte, noch so viel Zeit wie möglich mit ihr verbringen.


Wir folgten einem schmalen Trampelpfad bis zur Kuppe eines Hügels von dem man eine grandiose Aussicht hatte, im Norden bis zu den schneebedeckten Gipfeln der Tauern, im Süden die gezackten Berge in Italien, vor uns die sattgrünen Almwiesen. Nachdem wir eine kleine eingezäunte Schutzhütte passiert hatten, erreichten wir am Rand einer tiefen Schlucht eine Bank, auf der wir uns niederließen.


„Hier müssen die Pfähle erneuert werden, damit die Viecher nicht abstürzen“, erklärte sie mir. Liesel und ich genossen engumschlungen die absolute Ruhe und die Wärme der Sonne, wir konnten die Finger nicht von uns lassen. Wir schmusten, bis Gekläffe in der Nähe dem Frieden ein jähes Ende setzte. „Wo ist Alex?“ Wir standen auf und sahen, wie der kleine Mann vor einer Herde Kühe stand und sie wild anbellte, das Fell auf dem Rücken stand wie eine Bürste.


„Du musst ihn schnell zurückrufen, das kann gefährlich werden. Wenn man die Kühe reizt, ist mit denen nicht zu spaßen!“ Tatsächlich senkten einige ihre Köpfe und zielten mit den Hörnern auf den Hund, schnaubten und scharrten mit den Hufen. Besonders eine Kuh mit einem Kälbchen wollte den Hund angreifen, ich pfiff Alex zurück und er gehorchte zum Glück, er stellte sich hinter uns und bellte aus vermeintlich sicherer Entfernung weiter. Die Kühe bewegten sich langsam und bedrohlich auf uns zu. „Er soll endlich still sein, geh mit ihm langsam zurück zur Hütte und geht rein!“, rief Liesel, nahm einen Stock und bewegte sich langsam auf die Kühe zu.


Ich schickte den Hund in die Hütte und beobachtete Liesel, wie sie mit erhobenen Händen, den Stock schwingend auf die Herde zuging und laute Pfiffe ausstieß. Sie schrie die Tiere an: „Zurück! Verschwindet! Schauts das ihr weiterkommt!“ Die Kühe blieben stehen, dann wichen sie zurück. Liesel kam nun auch langsam zurück zur Hütte und schlüpfte durch die schmale Öffnung des Zauns.


Die Kühe folgten ihr in einigem Abstand und versammelten sich rund um den Zaun. Ich schloss Liesel in meine Arme und küsste sie, „du bist so mutig, ich hatte tatsächlich ein wenig Angst um dich.“ „Los lei, ist schon gut, da waren einige von unseren dabei, die kannten mich“, sagte sie bescheiden. „Sieht so aus, als kämen wir jetzt erst einmal nicht hier weg“, meinte sie und zeigte auf die Tiere, die uns wiederkäuend den Rückweg versperrten.


Ich nahm sie an der Hand und zog sie in den Innenraum. „Dann kann aber auch niemand rein um uns zu stören!“ Wir ließen uns auf das Bett fallen, sie suchte etwas unter dem Kopfende. „Einen Schnaps auf den Schreck gefällig?“ Liesel hielt eine Flasche mit klarem Inhalt in der Hand und nahm einen kräftigen Schluck, dann reichte sie mir die Flasche weiter. Im ersten Moment blieb mir die Luft weg, ich musste husten und Tränen liefen mir aus den Augen, dann spürte ich wie der Schnaps brennend meine Speiseröhre entlang in den Magen lief. Grinsend spottete sie: „Wenn du dich erholt hast, können wir ja da weitermachen, wo wir gestern aufhören mussten.“


Das Brennen wich nun einer wohligen Wärme, die unsere Lust anfachte, wir zogen uns gegenseitig die T- Shirts über die Köpfe und küssten uns leidenschaftlich. Ich nahm abwechselnd ihre harten Nippel in den Mund und saugte daran, sie quiekte laut auf. „Lege dich hin, du hast uns zweimal gerettet heute, dafür kommt nun die Belohnung!“


Ich rutschte an ihr herunter und zog eine Spur von Küssen über ihren straffen Bauch bis zum Nabel, den ich ausgiebig verwöhnte und öffnete die Gürtelschnalle ihrer olivfarbenen Armeehose. Die zog ich zusammen mit ihrem Slip bis in die Kniekehlen und versuchte ihre Pussy mit dem Mund zu erreichen. Erwartungsvoll spreizte sie die Beine so weit wie möglich, aber die Hose war im Weg.


Schnell sprang ich vom Bett und löste die Schnürsenkel ihrer Stiefel, zog sie ihr von den Füßen genauso wie die Söckchen, dann folgten Hose und Slip. Ihre schmalen Füße luden mich geradezu ein sie zu verwöhnen, ich küsste die Sohlen, die Knöchel und wanderte an ihren Beinen hoch, sie streichelte sich stöhnend ihre Perle. „Finger weg!“ knurrte ich, öffnete Liesels Pussy mit den Daumen und ersetzte ihre Finger durch meine Zunge.


Ich umkreiste ihren Lustknubbel und saugte daran, um dann wieder tief in ihr Schatzkästchen einzudringen. Ein tiefes Stöhnen ließ mich hochschauen, ihre Augen waren fest geschlossen und der Mund leicht geöffnet, ihre Stirn von tiefen Falten durchzogen. Mit beiden Händen massierte sie sich ihre Tittchen und zog die Nippel lang, als ich zwei Finger in ihre Pussy schob und an ihrer Klit knabberte, kam sie gewaltig. Sie krallte ihre Finger in meine Haare, presste mein Gesicht auf ihren Schlitz und bog ihren Rücken hoch wie einen Flitzebogen.


Sie machte ein hohes, fiepsendes Geräusch und verkrampfte sich am ganzen Körper, dann sackte sie zusammen und blieb keuchend auf dem Rücken liegen. Mein Schwanz stand schmerzhaft hart wie ein Fahnenmast, ich berührte damit ihren Eingang und versuchte einzudringen, aber sie drückte mich hastig weg.


„Bitte nicht, ich will nicht so weit gehen, nicht dass es zwischen uns noch enger wird als es sowieso schon ist. Es gibt am Ende doch nur gebrochene Herzen!“ Ich streichelte ihren Kopf, strich mit den Fingerspitzen eine Strähne aus ihrem Gesicht und küsste sie auf den Mund.


„Komm doch mit nach Deutschland, du kannst dein Abitur dort machen und dann studieren wir gemeinsam, nehmen uns eine kleine Wohnung.“ „Naa, ich gehöre hierher, meine Eltern brauchen mich auch. Mache es mir nicht so schwer!“ Tief seufzend kuschelten wir uns aneinander und fühlten uns wie die Königskinder, die nicht zusammenfinden konnten.


Nach einigen schweigsamen Minuten setzte Liesel sich auf, schaute aus dem Fenster und sagte grinsend: „Die Viecher sind immer noch da!“ Sie kniete sich neben mich und nahm meinen besten Freund, der nur noch halbsteif auf meinem Bauch lag, in die Hand und bewegte ihre Faust vorsichtig locker an ihm auf und ab. „Ich will nicht, dass du so traurig dreinschaust. Eine Freundin hat mir gestern erzählt, wie sie ihren Freund aufmuntert, darf ich das bei dir probieren?“


„Natürlich, ich bin gespannt!“ Sie beugte sich herunter und hauchte einen Kuss auf die Schwanzspitze, dann beobachtete sie, wie ein kleiner klarer Tropfen austrat und verstrich ihn sachte auf der blanken Eichel. Liesel berührte sie mit ihrer Zungenspitze und flüsterte erleichtert: „Schmeckt nach gar nichts.“


Ich kraulte ihren Rücken und versuchte zwischen ihren Pobacken an ihre Pussy zu gelangen, aber sie stieß meine Hand weg. „Verschränke deine Arme hinter dem Kopf und genieße! Ich will, dass du das für immer in deiner Erinnerung behältst!“


Sie ließ nun die Eichel meines wieder stahlharten Freudenspenders langsam in ihre Mundhöhle gleiten und erforschte die Umrisse zaghaft mit ihrer Zunge, es fühlte sich einfach nur geil an. Meine Ex hatte mir oft einen geblasen, aber dieses konzentrierte Gesicht von Liesel und das vorsichtige Herantasten an ihre erste Erfahrung machte das Ganze unbeschreiblich.


Sie lutschte nun mutiger an meinem besten Stück, ich spürte, wie die Säfte aus den Hoden stetig höher stiegen und warnte sie keuchend: „Pass auf, ich komme gleich!“ Schnell entließ sie meine Eichel aus ihrem Mund und wichste meinen Harten, bis ich laut stöhnend kam und eine Riesenladung durch den Raum schoss. Stolz betrachtete sie ihr Werk, ich fragte sie außer Atem: „Und du wolltest, dass ich dir was beibringe?“


Die Sonnenstrahlen fielen nun fast waagerecht durch das Fenster, die Kühe waren verschwunden. „Wir müssen zurück, im Dunklen will ich nun doch nicht die Abfahrt wagen“, sagte Liesel. Wir küssten uns nochmal ausgiebig, dann zogen wir uns schweren Herzens wieder an.


Als wir auf dem Hof ankamen, erwartete mich Heinz schon. „Kommst du mit zum Wirt, auf ein Bier? Heuer hast du ja mehr Zeit mit Liesel verbracht als mit mir“, sagte er leicht angesäuert. Wir schauten ihr zu, wie sie den riesigen Traktor rückwärts spielend leicht in die Scheune fuhr, sie winkte uns. „Weißt du, sie ist ja auch was ganz Besonderes. Hast du deppater Hornochse noch nicht bemerkt, dass sie total in dich verknallt ist? Sie hat es mir gebeichtet.“


Er kratzte sich am Kopf. „Ich habe schon gemerkt, dass sie mich allweil anlächelt, wenn wir uns begegnen, aber ich habe mir nichts dabei gedacht. Vielleicht sehe ich in ihr immer noch die kleine Nervensäge von früher.“ „Das ist sie sicher nicht mehr, sieh mal ihre heiße Figur an, und sie ist voll krass drauf.“ Ich erzählte ihm von der Wasserdurchfahrt und wie sie auf die Kühe losgegangen ist, andere Ereignisse ließ ich wohlwissend aus.


„Am Samstag ist doch euer Waldfest, frage sie doch ob sie mit dir hingeht. Da kommt sie schon.“ „Du, Liesel, magst du mit mir zum Waldfest gehen?“, stotterte Heinz mit roten Ohren. Liesel fiel ihm um den Hals. „Endlich! Gerne, danke für die Einladung!“


Am Samstagabend holten wir sie ab. Sie trug ein kurzes rotes Kleid, die Haare offen und hatte sich dezent geschminkt. Heinz und ich starrten sie mit offenen Mündern an, sie sah zum Anbeißen aus. Wir gingen zum Festplatz, ich wollte Bier holen. Auf dem Rückweg sah ich wie Liesel Heinz umarmte und ihm einen Kuss auf den Mund drückte. Ich blieb stehen und wollte nicht stören, dann nahm Liesel ihn an der Hand und sie verschwanden in Richtung ihres Hofes.


Es versetzte mir einen Stich, mit einem beklemmenden Gefühl im Bauch trank ich die drei Biere hintereinander aus. Am nächsten Morgen fuhren wir zurück nach Hause. Während der ganzen Fahrt lenkte ich mich lauter Heavy Metal Musik über meine Kopfhörer ab und ließ meinen Frust an meiner Spielekonsole aus. „Wegen Liesel?“, fragte mich mein Vater an der Raststätte und nahm mich in den Arm, ich nickte und war froh, dass meine Eltern mich fortan in Ruhe ließen. Kurz darauf lernte ich auf einer Party Sabine kennen und die Welt war wieder in Ordnung.


Einige Wochen später rief ich Heinz an, um ihm zum Geburtstag zu gratulieren, er platzte fast vor Freude. „Vielen Dank, dass du mir die Augen geöffnet hast. Liesel und ich, wir sind jetzt fest zusammen. Du hattest Recht, sie ist wirklich was ganz Besonderes. Nicht nur was den Traktor und die Kühe angeht! Ich frage mich, wo sie das gelernt hat.“ Von da an war sie mir gegenüber zwar immer nett und freundlich, aber sie verweigerte mir selbst einen Begrüßungskuss, weil Heinz wohl extrem eifersüchtig war.


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Nach dem Schwelgen in Erinnerungen fielen mir die Augen zu und ich schlief einige Stunden, bis der Hunger mich weckte. Ich duschte und zog mich an, auf der Herfahrt hatte ich ein Schild gesehen, das es beim Wirt heute sein leckeres Schwammerlgulasch gab. Nach dem Essen trafen einige Jungs in der Gaststube ein, die ich gut kannte und wir leerten etliche Biere und Schnäpse. Leicht angeduselt trat ich mit dem Hund den Rückweg an, Heinz und Liesel saßen vor dem Haus am Gartentisch beim Schein einer Kerze.


„Setz dich zu uns“, rief Heinz und öffnete mir ein Bier. Wir stießen auf meinen Urlaub an, dann wurde die Stimmung etwas gedrückter. „Du, Jan. Wir möchten mit dir was besprechen“, flüsterte Liesel. Heinz starrte vor sich auf die Tischplatte, dann sagte er: „Wir haben heute Nachmittag doch über Kinder gesprochen. Liesel wünscht sich so sehr welche, ich auch, aber es klappt nicht. Wir haben uns testen lassen und alles versucht, es liegt an mir. Ich habe spezielle Medikamente bekommen, aber meine Jungs sind einfach nicht fit genug.“ Er rang sich ein gequältes Lächeln ab. „Liesel und ich haben uns lange darüber die Köpfe zerbrochen. Du bist doch unser bester Freund, wir dachten, das vielleicht du… .“


Ich war mit einem Schlag wieder nüchtern und sprachlos. Liesel ergriff meine Hand und zog mich neben sich auf die Bank. „Bitte, jetzt wo du und Sabine getrennt seid, tun wir niemandem weh.“ Heinz ging ins Haus, um noch Bier zu holen, Liesel nahm meine Hände und küsste sie, sie sah mich eindringlich an und sagte: „Bitte, tu es für Heinz und mich.“ Sie ließ eine Hand auf meinen Oberschenkel sinken und strich mit den Fingerkuppen über meinen besten Freund. Sie grinste breit und hauchte: „Außerdem bin ich dir noch etwas schuldig, seit damals in der Schutzhütte.“ Wir küssten uns flüchtig, weil das Klirren von Bierflaschen aus dem Flur drang, Heinz kam zurück.


„Wie habt ihr euch das vorgestellt, wie solls nun weitergehen?“, fragte ich, immer noch verwirrt. „Morgen muss ich nach Wien zum Kongress des Bauernbundes und komme erst Sonntag wieder, da habt ihr Zeit genug“, man hörte ihm an, dass er mit sich kämpfen musste seiner Stimme einen festen Klang zu geben. Am nächsten Morgen traf ich Heinz beim Packen seines Autos, Liesel war schon zur Schule. „Pfiat di, i muss los“, sagte er mit ernster Stimme und packte mich an der Schulter. „Es fällt mir sehr schwer, aber Danke für deine Hilfe.“ Er lächelte gequält und gab mir eine sanfte Ohrfeige. „Jeder andere hätte sich eine Ladung Schrot aus dem Arsch operieren lassen können, wenn er Liesel zu nah gekommen wäre!“ Er stieg ein und meinte noch: „Sie kommt heute später heim, sie gibt noch Sportunterricht." Heinz warf mir noch einen Blick zu, der irgendwo zwischen Vertrauen und Verzweiflung angesiedelt war und verließ den Hof mit quietschenden Reifen.

Kommentare


Juergen47
dabei seit: Jun '26
Kommentare: 2
schrieb am 21.06.2026:
»Eine tolle, in sich stimmige und gut geschriebene Geschichte. Besonders gelungen fand ich die Dialekteinsprengsel, die der Story einen glaubwürdigen Lokalkolorit verliehen. Da fühlte ich mich beim Lesen gleich in die österreichischen Alpen versetzt. Gut gelungen fand ich auch die erotischen Szenen zwischen Jan und Liesl. Keine wilde Rammelei, sondern so wie es sich vielleicht auch in der Realität hätte abspielen können. Alles in allem war es ein Genuss, diese Geschichte zu lesen,

herzliche Grüße
Jürgen47«

stroman54
dabei seit: Jan '02
Kommentare: 2
schrieb am 22.06.2026:
»da heisst es wohl einfach auf den nächsten Teil warten«

shorty69
dabei seit: Jul '03
Kommentare: 19
schrieb am 23.06.2026:
»Ich glaub(t)e mein Rechner ist kaputt, da hört diese tolle Geschichte doch einfach so auf... ich habe sogar geschaut ob es auf der Rückseite weitergeht. So viele Orte die altbekannt neu erlebt werden könn(t)en, unabhängig davon, ob nun Wanderer heute noch immer stören würden oder das Salz in der Suppe wären... Ich hoffe die Geschichte wird fortgesetzt und Liesel kommt zu Ihren Babys ;-).«

Pirat
dabei seit: Nov '00
Kommentare: 536
schrieb am 25.06.2026:
»Die Idee zur Geschichte hat mir gefallen. Irgendwie fühle ich mich in meine eigene Jugend zurück versetzt in eine heile Alpenwelt.Vielleicht hätte der Story noch ein Schuss mehr Frechheit und Abenteuer gut getan. Obwohl das Ende ofen gehalten wurde, lässt es ahnen wie es weiter geht. Oder gibt es doch eine Überraschung. Ich werde lesen.«


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